Kategorie: Leben

Handy-Aufkleber im Freibad

Interessante Nachricht für Freibad-Fans: Die BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF) werden ab sofort den Einsatz von Aufklebern testen, die auf der Kameralinse von Smartphones und Tablets angebracht werden können und so verhindern, dass Badegäste unfreiwillig fotografiert werden. Diese Aufkleber werden in der Testphase kostenfrei zunächst nur am Eingang des Freibads Riedbad in Bergen-Enkheim ausgegeben. Die Nutzung erfolgt auf freiwilliger Basis.

„Das Fotografieren und Filmen von anderen Badegästen ohne deren Einverständnis ist ohnehin verboten und gehört sich nicht“, sagt Frank Müller, Geschäftsführer der BBF. „Wir empfehlen allen, die ihr Smartphone im Schwimmbad für andere Zwecke nutzen möchten, die Aufkleber anzubringen. So kommen sie nicht unberechtigt in Verdacht, heimlich zu fotografieren. Auch Selfies sind so problemlos zu machen. Diese Aktion ist eine vorbeugende Maßnahme, in unseren Bädern gibt es bisher keine Beschwerden. Dennoch sind die Sticker eine gute Sache und ein freundliches Signal an die anderen Badegäste im Umfeld. In den Saunabereichen der BBF stehen die Aufkleber bereits seit länger Zeit zur Verfügung“, erläutert Müller.

Wenn die Aktion von den Gästen gut angenommen wird, ist geplant, die Aufkleber in allen Bädern anzubieten. Badegäste, die sich nicht an das Fotografierverbot halten, können aus dem Bad verwiesen werden. Es handelt sich um einen Verstoß gegen die Haus- und Badeordnung der BBF und einen Angriff auf die Privatsphäre, der nicht toleriert werden darf.

Zunächst hat BBF 60.000 Aufkleber des auf die Handysticker spezialisierten Herstellers Lens Seal bestellt. BBF wirbt bei ihren Kunden um Verständnis: Die Badegäste werden an der Kasse über Informationsmaterial und über den eigene Facebookauftritt auf die Aktion hingewiesen und motiviert mitzumachen.

Informationen und Foto/ Riedbad: BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF)

Erfolgs-Tipps für Frauen

Kinder, Familie, Beruf und am liebsten auch noch Karriere – das alles ist in der Theorie oft leichter zu vereinbaren als im Alltag. Aber könnte nicht auch der Weg in die Selbstständigkeit manchmal eine Lösung sein? Davon ist Martina Peukert (40), Mutter eines zweijährigen Sohnes, überzeugt. Sie wohnt am Riedberg, ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich Unternehmensberatung, Frauenförderung und Coaching tätig und hat jetzt ein Buch darüber geschrieben, wie Frauen „als Selbstständige durchstarten“ könnten.

Entschuldigen Sie bitte, aber ist diese Betonung auf „Frauen“ wirklich noch nötig? Auch hier nickt Martina Peukert, freundlich aber bestimmt. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass Frauen anders mit Selbständigkeit umgehen als Männer. Nicht besser oder schlechter – einfach anders. Das fängt mit der Scheu vor dem Schritt ins Ungewisse an und hört bei der Werbung in eigener Sache nicht auf. Kritik, besonders von engen Freunden oder der Familie, bringt sie ins Wanken. Und Tiefpunkte, wo das Unternehmenskonzept nicht zu funktionieren scheint. Oder, wenn es den Liebsten nicht so gut geht oder sie Probleme haben. „Für andere tut man oft alles, aber für einen selbst nichts“, weiß die Expertin.


Martina Peukert wohnt am Riedberg – und würde gerne erreichen, dass mehr Frauen „durchstarten“

Zurück zum Thema Selbständigkeit. Gerade in puncto Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnte das eine interessante Perspektive sein. Wenn man, pardon frau, damit nebenberuflich oder in Elternzeit startet und somit kaum finanzielles Risiko geht. Wie könnte ich mein Talent oder mein Hobby zum Beruf? Was erwartet mich in der Selbständigkeit? Wie mache ich mich selbständig und welche Kosten kommen auf mich zu? Diese Fragen möchte sie beantworten. Aber auch Frauen, die bereits selbständig sind, möchte Martina Peukert Tipps geben. Von E wie E-Mail-Marketing und Erfahrungsberichten bis V wie Vorauskasse und Vorbilder. Am Ende des Buches dankt sie übrigens nicht nur Frauen, die sie dazu inspiriert haben, oder ihrem Mann – sondern auch ihrem Sohn, der während des Schreibens die notwendigen Pausen erzwungen hat.


Das Buch von Martina Peukert gibt Tipps für den Weg in die Selbständigkeit

Mehr Informationen über die Riedberger Expertin gibt’s unter www.erfolgreich-als-frau.de

(Fotos: Erfolgreich als Frau/ Martina Peukert)

Wäldchestag bis
Badminton – so
schön wird Pfingsten

Das werden tolle Feiertage – egal, ob’s zwischendurch regnet oder auch mal blitzt. Denn am Samstag Mittag startet der traditionelle „Wäldchestag“ auf dem Festgelände in der Nähe von Galopprennbahn und Commerzbank-Arena. Mit Fahrgeschäften, Riesenrad, Buden, Äppelwoi und Events. Hier am Riedberg können alle Sportinteressierten am Wochenende ein internationales Badminton-Turnier besuchen und ab Dienstag macht das große Spielmobil am Riedbergplatz Station.

Vier Tage feiern am „Wäldchestag“

Aber erst mal der Reihe nach: Einzig in Frankfurt am Main ist der gern als „höchster Pfingstfeiertag“ bezeichnete Wäldchestag, der Dienstag nach Pfingsten. Dieser Tag wird seit Jahrhunderten als der Nationalfeiertag der Mainmetropole begangen. Seit Generationen lässt man spätestens am Mittag Arbeit Arbeit sein und zieht in den Frankfurter Stadtwald, um den Wäldchestag zu feiern.

Soweit zur Geschichte. Inzwischen startet das Fest zur Freude Tausender Frankfurter bereits Pfingstsamstag und geht bis Dienstag nach Pfingsten um 24 Uhr. Es gibt Acts beispielsweise in der „Regenbogenarea“, auf der Binding-Bühne, im Sommergarten und es gibt Fahr- und Belustigungsgeschäfte, Kinderfahrgeschäfte, Schieß- und Spielstände, reichlich Essen und Trinken und auch Sitzplätze (Reservierung möglich). Parkplätze sind in diesem Jahr sehr begrenzt. Das Auto kann zuhause stehen bleiben. Nächste Haltestelle ist „Am Oberforsthaus“.

Weitere Informationen unter www.frankfurt-tourismus.de und bezüglich der Parkplatz-Situation www.frankfurt.de

Spitzensport am Riedberg

Spitzensport gefällig? Der 1. Frankfurter Badminton Club e.V. (1. FBC) ist der Traditionsverein im Badminton in Frankfurt. Die Vereinsvertreter erzählen: „Seit über drei Jahren haben wir am Riedberg in der Sporthalle des Gymnasium Riedberg unsere neue Heimat gefunden.“ Und sie laden ganz herzlich Samstag und Sonntag ab 9 Uhr – wie jedes Jahr im Juni – zum internationalen Turnier „Frankfurter Badminton Kapp“ ein. In drei Leistungsklassen werden Einzel, Doppel und Mixed in Gruppenspielen mit anschließendem K.O.-System gespielt. Es gibt Preisgelder von insgesamt über 2000 Euro.

Der 1. FBC bietet Badminton als Sport für Einsteiger und Mannschaftsspieler, sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche an. Neben der Möglichkeit des freien Spielens umfasst das Angebot auch angeleitetes Training durch qualifizierte Trainer und Übungsleiter. Weitere Infos unter www.1fbc.de

Das Spielmobil kommt!

Ab Dienstag bis Freitag täglich von 14 bis 18 Uhr kommen dann auch die Kleinen am Riedberg auf ihre Kosten. Das große Spielmobil des Abenteuerspielplatzes Riederwald macht am Riedbergplatz Station. Mit Wasserspielzeug, Pedalos, Kindertaxi mit Anhänger, Bobbycar, Ball an der Schnur, Murmelspielen, Stelzen, Ballspielen, Jonglage-Sachen und Geschicklichkeitsspielen. Zusätzlich gibt’s jeden Tag eine ganz besondere Attraktion: von Popcorn-Machen bis zum Luftkissen. Das sollten die Kids nicht verpassen!

(Fotos: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main/ 1fcb/ cd)

Das sind die
Öffnungszeiten
des Stadtteiltreffs

Jetzt kann’s endlich losgehen! Seit einem Jahr arbeiten Jugendhaus-Leiterin Pia Straßburger und Markus Schaufler sowie Michel Gladis von der IG Riedberg an der „Umsetzung“ eines Stadtteiltreffs. Eines unkonventionellen Treffpunkts für alle, wie es in unserem Neubaugebiet bislang noch nicht gibt. Am Sonntag war Eröffnungsfeier. Bei hochsommerlichen Temperaturen. „Es war sehr schön, obwohl wenig Leute da waren. Es war einfach zu heiß“, bemerkt Straßburger. Der Riedberg wirkte wie ausgestorben. „Aber diejenigen, die da waren, haben viel gefragt und hatten Spaß.“ Nicht zu vergessen: Es gab Steaks vom Grill, andere Speisen, Getränke und später auch reichlich Wasser zur Erfrischung für große und kleinere Besucher.

Das neue „Dessauer“, nach der Adresse des Jugendhauses in der Friedrich-Dessauer-Straße und dem Physiker, Publizisten und Politiker Friedrich Dessauer benannt, soll ein Treffpunkt werden, wo man sich nett unterhalten kann, ohne gleich etwas konsumieren zu müssen. Wo verschiedenste Menschen zusammentreffen und sich neue Ideen für den Stadtteil entwickeln können. Wo sich diejenigen einbringen, die bisher schon zu den Gesichtern des Riedbergs gehörten, und neue „Gesichter“ kennenlernen.

Künftig könnte es in dem Gemeinschaftsraum rechts neben dem Haupteingang zum Jugendhaus neben offenen Treffen auch Film- oder Kartenspiel-Abende geben, heißt es im Organisationsteam. Auch Open-Air-Events sind nicht ausgeschlossen. Zunächst werden das Familienzentrum Billabong zwei Mal wöchentlich ein Eltern-Kind-Café sowie ein Mal wöchentlich ein Kreativ-Café anbieten. Montags von 18 bis 21 Uhr wird es immer einen offenen Treff für alle Bürger geben, den die IG betreut. Auch der Culture Club und der Riedberger SV wollen sich einbringen. An den Sonntagnachmittagen wird das Freikirchen-Projekt „Frankfurt Connect“ den Treff betreuen.

Das sind die (vorläufigen) Öffnungszeiten:

MONTAG 18 bis 21 Uhr
DIENSTAG 9 bis 12 Uhr
MITTWOCH 9 bis 12 Uhr
15 bis 18 Uhr
18 bis 21 Uhr (jeder erste Mi. im Monat)
DONNERSTAG 9 bis 12 Uhr
15 bis 18 Uhr (jeder zweite und vierte Do. im Monat)
18 bis 21 Uhr (jeder erste und dritte Do. im Monat)
FREITAG 15 bis 18 Uhr (jeder vierte Fr. im Monat)
18 bis 21 Uhr (jeder zweite und vierte Fr. im Monat)
SONNTAG 15 bis 18 Uhr

Nur noch einmal zur Information: Je mehr Vereine und Interessierte sich am Stadtteiltreff beteiligen, desto länger werden die Öffnungszeiten. Ein aktueller Plan hängt stets am Jugendhaus aus, MAINRiedberg wird natürlich auch regelmäßig informieren. Nur an Feiertagen wird geschlossen bleiben.

Gestern, Montag, um 18 Uhr kamen die ersten Besucher zu den regelmäßigen Öffnungszeiten. Die Initiatoren machten ein Foto. Mit Smiley-Zeichen.


Stadtteiltreff „outdoor“: Bei der Eröffnungsfeier am Sonntag gab es viele nette Gespräche…


…aber auch Spaß und Abkühlung – übrigens nicht nur für Kids

(Fotos: Dessauer/ Stadtteiltreff Riedberg)

Yoga im Schatten
indischer Tempel

Yoga am Strand von Goa, ein Unesco-Weltkulturerbe, den Taj Mahal, aus nächster Nähe, Indiens Großstädte, Menschen und Kultur – das konnte eine Reisegruppe vom Riedberg kürzlich live erleben. Niyati Knoll aus Mumbai (Bombay), Yoga-Lehrerin im Familienzentrum Billabong, führte sie ins Ursprungsland dieser indischen Lehre von geistigen und körperlichen Entspannungsübungen. Zehn Tage lang bereisten die Teilnehmenden – elf Frauen und ein Mann – das sogenannte Goldene Dreieck von Neu-Delhi, Jaipur und Agra. Zum Abschluss gab es noch Yoga-Stunden im heißen Sand.

Ein Höhepunkt für die Reisenden war zweifellos der Besuch des Taj Mahal in Agra. Dieses Mausoleum aus weißem Marmor, das der Großmogul Shah Jahan um 1640 für seine geliebte Frau Mumtaz errichten ließ, wirkte im morgendlichen Nebel geradezu gespenstisch und unterstrich die Mystik dieses eindrucksvollen Ortes. Von dort ging es zum Roten Fort von Agra, wo Shah Jahan später von seinem machtgierigen Sohn Aurangzeb eingesperrt wurde und nur noch darauf wartete, mit seiner Frau im Taj Mahal wieder vereint zu sein.


Einer der Höhepunkte der Reise: der Taj Mahal, Unesco Weltkulturerbe

Festungen im Stil des Roten Forts gab es auch in Delhi zu bewundern sowie in Fatehpur Sikri, der um 1570 erbauten Hauptstadt des Mogul-Kaisers Akhbar. Ein weiterer Höhepunkt war der Elefantenritt zum Schloss Amber nahe der Stadt Jaipur, die ihrerseits mit imposanten Gebäuden aus rosarotem Sandstein aufzuwarten hat. Ebenfalls beeindruckend waren die historischen Herrenhäuser von Mandawa. Einige davon wurden zu Hotels umgebaut, und die Gruppe genoss es, sich in einem solchen Haus von gepflegter Gastlichkeit verwöhnen zu lassen.


Ebenfalls beeindruckend waren die historischen Herrenhäuser von Mandawa

Das Programm war zweifellos dicht gefüllt, doch gerade das machte die Reise zu einem so großartigen Erlebnis – darüber waren sich die Teilnehmenden einig. Es wurde ja auch noch Zeit zur Entspannung gefunden, nicht zuletzt bei Yoga-Stunden. Am Ende stand fest: „Sollte eine weitere Indien-Reise in andere Landesteile angeboten werden, dann sind wir wieder dabei.“

Niyati Knolls ganz persönliches Fazit lautet: „Für viele Reisende, die seit Jahren Yoga praktizieren, war es eine Bereicherung, in das Ursprungsland des Yoga zu reisen. Für viele bestand der Reiz darin, das Land, die Menschen und die Kultur in einer individuell geführte Gruppe, in der man sich kennt, zu entdecken. Wir sind mit vielen schönen Erinnerungen zurückgekehrt.“

(Informationen & Fotos: Niyati Knoll)

Besuch aus
dem Bundestag

Noch tragen alle Baustellen-Helme. Am Donnerstag kurz nach 17 Uhr benötigt man auch eine Taschenlampe, um die Räume in der Graf-von-Stauffenberg-Allee genauer zu sehen. Hier, so erklärt Billabong-Vorstand Judith McCrory und deutet fast ins Dunkel, wird das Stadtteilcafé entstehen. Mit offenen Treffs von Eltern mit Kleinkindern bis zu Senioren und einem Nachmittagsangebot für Schüler der 5. und 6. Klassen. Dann gibt es noch Mehrzweckräume, einen Ruheraum etwa für Babies, Lager, einen Werkstattbereich, der nicht nur für Workshops und Kurse ganz neue Möglichkeiten eröffnet, und einen großen Raum, der für Sport genauso wie für Veranstaltungen genutzt werden kann. Alles ist rollstuhlgerecht, damit auch Behinderte und die Lebenshilfe Frankfurt das neue Mehrgenerationenhaus am Riedberg nutzen können.

„Ich bin gerade völlig fasziniert, was ein Verein alles zu Wege bringt“, sagt eine Frau im roten Anorak, die aufmerksam zuhört, aber auch immer wieder Fragen stellt. Ulli Nissen, Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete, ist gekommen, weil das bisherige Familienzentrum Billabong e. V. als Neubewerber in das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus aufgenommen ist, 30.000 Euro vom Bund und 10.000 Euro zusätzlich vom Land erhält. Nissen betont gerne die Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser für Dialog, echte Bürgerbeteiligung und den Zusammenhalt der Menschen vor Ort. Hier will sie aber auch erfahren, wie es einer kleinen Gruppe von Frauen gelungen ist, ehrenamtlich und fast aus dem Nichts etwas aufzubauen, was einen ganzen Stadtteil mitprägen könnte.


Judith McCrory von Billabong zeigt der Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen die neuen Räume


Die Frankfurter Politikerin betont die Bedeutung eines Mehrgenerationenhauses für die Menschen hier vor Ort

Man wollte nie ein „Häkelverein“ sein

Ja, am Anfang war hier außer Baukränen, Matsch und Acker nicht viel. Exakt elf Jahre ist es her, als sich Judith McCrory und einige andere aus der ganzen Welt in Frankfurt Gelandete im „Lahmen Esel“ in Niederursel erstmals getroffen haben, und wussten, „wir wollen Vieles, aber ganz bestimmt kein Häkelverein sein“. Sie selbst kam mit Mann und Kleinkindern gerade aus Schottland nach Deutschland zurück und wollte einfach „nette Leute kennenlernen“. Und durchaus trotz Kindern und Arbeit noch anpacken.

Zum monatlichen English-Stammtisch von Billabong geht sie immer noch. Inzwischen aber bietet der Verein, wie Vorstands-Kollegin Sabine Fiedler dem Besuch aus dem Bundestag erläutert, ein vielfältiges Angebot von Schangerschafts-Kursen, Yoga, Ballett, Ferienspielen bis zum Deutschunterricht und Vorbereitungskursen auf Sprachzertifikats-Prüfungen.

Noch kann Billabong das Jugendhaus und auch Räume in einigen Kitas mitnutzen. Der Umzug in das Erdgeschoss des neuen Studentenwohnheims in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 ist ein nächster, großer Schritt. Und finanziell ein „Start-Up“.

„Wir zahlen Miete für 588 Quadratmeter“

Apropos Finanzen: Judith McCrory, im Verein dafür federführend zuständig, verweist darauf, dass aus dem losen Zusammenschluss von Mamas ein Verein mit sechsstelligem Umsatz und vier Angestellten geworden ist – und will gleich mal mit einer Mär‘ aufräumen, die sich teils am Riedberg verbreitet. Dass nämlich Billabong die neuen Räume quasi geschenkt bekäme. „Wir zahlen für die 588 Quadratmeter hier gestaffelt Miete“, stellt sie klar. Erst unter 10 Euro, später mehr. All das muss trotz Förderung erwirtschaftet werden. Mit einem durchdachten Konzept.

„Aber ohne die Hessenagentur wäre all das nicht möglich gewesen“, heißt es im Billabong-Vorstand. Denn die Hessenagentur knüpfte die entscheidenden Kontakte, sorgt für die wichtigste Einrichtung, finanzierte im großen Mehrzweckraum noch einen Tanzboden, „sozusagen als Abschiedsgeschenk“.

Dieser Raum, unter anderem wichtig für Veranstaltungen, kann in der Mitte geteilt werden. Damit man ihn möglichst vielfältig und jederzeit nutzen kann. Allerdings, so haben die Billabong-Verantwortlichen erst in der vergangenen Woche erfahren, wird diese Trennwand 20.000 Euro kosten. Noch basteln sie an einem Plan, wie sie dieses Geld durch Aktionen und Spenden in den nächsten Monaten aufbringen können.

Als die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen zwischendurch fragt, ob sie noch niemals Angst vor der eigenen Courage gehabt hätten, erinnert Judith McCrory an das Motto „Never give up!“ Am 24. März um 11 Uhr ist Richtfest für das neue Mehrgenerationenhaus – und wir Riedberger sind herzlich dazu eingeladen.


Kleines Detail beim Baustellen-Rundgang: Fenster gibt es noch keine, allerdings diese Info auf einer grauen Betonwand

(Text & Fotos: cd)

Graffiti im Park
sind entfernt!

Die Graffiti am beliebten „Drehscheiben-Spielplatz“ im Kätcheslachpark sind schon vor Wochen Eltern, Spaziergängern und Joggern aufgefallen (MAINRiedberg berichtete). Es schmerzte, dass es „so etwas jetzt auch bei uns gibt“. Die Rutsche war mit Graffiti beschmiert, einige große Steinstufen am Spielplatz ebenso plus die Brücke, die über den Kätcheslachbach führt. Jetzt wurden die Schmierereien entfernt, vom Grünflächenamt am Spielplatz, vom Hochbauamt an der Brücke, da dort auch die Widerlager betroffen waren.


Diese Schmierereien waren an der Rutsche und auf den Steinstufen (im Hintergrund)

Laut Experten lässt sich das Problem am besten dadurch in den Griff bekommen, dass die Graffiti möglichst schnell wieder beseitigt werden. Auch Anwohner und Ortspolitiker hatten dringend darum gebeten, aber teils zu bedenken gegeben, dass dieses Geld „besser für den Bau und Renovierung von Spielplätzen angelegt worden wäre“. Jetzt ist wieder alles frei von Farbe und bereit für tolle Spielstunden. Eine Mutter sagte gestern: „Hoffentlich bleibt das so.“


Und die Brücke…


…sieht jetzt auch wieder so aus

(Fotos: cd)

Das Land Hessen
fördert Billabong

Große Überraschung für das Familienzentrum Billabong beim Neujahrsempfang des Ortsbeirates: Stellvertretend für den Verein wurde Sabine Fiedler, ehrenamtliches Vorstandsmitglied, vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst eine Projektförderung in Höhe von 500 Euro überreicht – durch Minister Boris Rhein persönlich. „Das Geld können wir sehr gut für die Einrichtung unserer neuen Räumlichkeiten in der Graf-von-Stauffenberg-Allee gebrauchen“, sagte Fiedler nach der Veranstaltung am Freitag. „Dieses Zeichen der Förderung und Unterstützung gibt uns weiter Kraft und Ehrgeiz, unser großes Ziel zu verfolgen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Initiatoren dafür.“

Neben Wissenschaftsminister Rhein (CDU) waren auch Frankfurts Reformdezernent Jan Schneider, der aus Kalbach stammt, die Landtagsabgeordnete und Bundestags-Kandidatin Bettina Wiesmann (CDU), die Landtagsabgeordnete Andrea Ypsilanti (SPD), zahlreiche Stadträte, nahezu alle Mitglieder des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg und Vertreter von Schulen, Vereinen und Kirchen aus unserem Stadtteil anwesend. Boris Rhein wünschte allen nochmals ein gutes, neues Jahr, erinnerte aber auch daran, dass derzeit der Nationalismus nicht nur in Deutschland „fröhliche Urständ‘ feiert, wie man es vor zehn Jahren nicht für möglich gehalten hätte“. In seiner Rede spannte er den Bogen von der großen Politik zu den ehrenamtlichen Mitgliedern von Ortsbeirat und Vereinen und nannte sie „Stützen unserer Demokratie“.

Riedberg hat inzwischen doppelt so viele Einwohner wie das im Jahr 754 erstmals urkundlich erwähnte Kalbach. So manche würden auch den Riedberg ganz gerne als eigenständigen Frankfurter Stadtteil sehen – das weiß auch die Ortsbeirats-Vorsitzende Carolin Friedrich. Sie verwies nur kurz darauf, dass nicht nur in unserer stark wachsenden Stadt die Entwicklung hin zur Vergrößerung, nicht zur Verkleinerung der Bezirke geht. Dann sprach sie von den Themenfeldern Verkehr, der Versorgung durch den Einzelhandel vor Ort sowie der aus Sicht des Ortsbeirats noch mangelhaften Ärzteversorgung und endete mit den Worten: „Wir alle sind hier, weil wir uns engagieren und für Kalbach/ Riedberg einsetzen.“


Diese Förderung überreichte Wissenschaftsminister Boris Rhein am Freitag Sabine Fiedler vom Familienzentrum Billabong


Auch die Ortsbeirats-Vorsitzende Carolin Friedrich beglückwünschte Billabong

(Fotos: cd/ pf)

Ein Haus für alle
Generationen

Für Billabong ist es ein Aufbruch in die Zukunft. Zugleich ist es ein Stück Zukunft unseres Stadtteils. Oder wie es der Vorstand ausdrückt: „Gewissermaßen wie ein Start-Up!“ Wenn alles nach Plan läuft, wird das Team von Billabong Family noch im Laufe dieses Jahres die Räumlichkeiten in der Graf-von-Stauffenberg-Allee beziehen können und absolutes Neuland betreten. Der Verein bietet bereits ein Programm von Ballett bis Psychomotorik, von Kursen für Mama und Baby bis zu Deutsch-Kursen als gezielte Vorbereitung für Sprachzertifikatsprüfungen an. Die neuen Räume in der Nähe der Marie-Curie-Schule aber sind als Mehrgenerationenhaus geplant.

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung schaute man zunächst auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Der Rechenschaftsbericht, der auf der Webseite des Vereins (www.billabong-family.de/vereinsarbeit.html) einsehbar ist, gab den zahlreichen Anwesenden einen Einblick in die bisherigen Aktivitäten und natürlich auch einen Ausblick auf die Herausforderungen, die jetzt an den Verein gestellt werden. Mit den neuen Räumlichkeiten, die der Verein im Norden des Riedbergs anmietet, bekommt das Ganze eine neue Dimension.

Ein Mehrgenerationenhaus für den Riedberg

„Wir wollen Räume für die Öffentlichkeit schaffen und alle Generationen in unserem Haus vereinen“ so Judith McCrory, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Vereins. Derzeit ist das überwiegend ehrenamtliche Team von Billabong damit beschäftigt, ein Raumkonzept zu erstellen, das weiterhin die zukünftige Möglichkeit für das Anbieten von Kursen, aber auch die Anmietung für private Feiern oder Vorträge ermöglicht. Ein von Billabong geführtes Café und das an sechs Tagen in der Woche geöffnete Haus soll zahlreiche Möglichkeiten für Begegnungen bieten.

Die ersten Schritte in die neue Zukunft durfte das Team bereits in der vergangenen Woche tun und die neuen Räume besichtigen. „Ein tolles Gefühl gepaart mit Respekt vor der großen Aufgabe“ – so das Team einstimmig. Und ein paar Freudentränen waren auch dabei…


Sabine Fiedler, Harriet Papastefanou, Anja Hohmann und Simone Hoppe von Billabong Family sprechen bei der Besichtigung von einem „tollen Gefühl“. Hier wird das Mehrgenerationenhaus des Vereins entstehen. Das Richtfest findet voraussichtlich noch vor Ostern statt

(Informationen & Fotos: Billabong Familienzentrum Riedberg e. V.)

Die besten Termine für Ostern

Lagerfeuer, Stockbrot, Musik: Darauf kann sich freuen, wer erst nach Ostern in den Urlaub startet. Denn die IG Riedberg lädt auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Osterfeuer. Es findet am Samstag, 26. März, ab 17.30 Uhr auf der Brachfläche südlich der Konrad-Zuse-Straße statt. Das Feuer wird nach Sonnenuntergang etwa gegen 19.15 Uhr entzündet, die Freiwillige Feuerwehr aus Kalbach sorgt für Sicherheit. Übrigens: Wer Baumschnitt übrig hat, kann diesen ab sofort dort ablegen. Zu erkennen ist die exakte Stelle an den verkohlten Resten des Vorjahres. Es gibt auch Würstchen und Getränke. Für die Lagerfeuerromantik sucht die IG Riedberg noch jemanden, der mit der Gitarre einige Klassiker begleiten kann. Weitere Infos unter www.ig-riedberg.de

Ostergottesdienste am Riedberg:

– Am Dienstag, 22.3, um 20 Uhr ist ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche in der Riedbergallee

– In der evangelischen Riedberggemeinde findet am 25.03. um 11 Uhr ein Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl statt. Feier der Osternacht ist am 26.3. um 22 Uhr, Ostergottesdienst für Kinder und Erwachsene am 27.3. um 11 Uhr. Weitere Termine unter www.riedberggemeinde.de

– Der Ostergottesdienst des katholischen Edith-Stein-Zentrums findet am Sonntag, den 27.3., um 11 Uhr im KIS am Riedbergzentrum statt. Die weiteren Gottesdienste (Gründonnerstag, Karfeitag, Osternacht) in der Kirche St. Laurentius siehe www.sankt-katharina-frankfurt.de. Am 12. April um 19 Uhr wird zum letzten Mal eine Eucharistiefeier im KIS stattfinden, anschließend ist ein „Potluck“ (jeder bringt etwas zum Essen mit) geplant. Denn der Umzug ins neue Edith-Stein-Zentrum an der Ecke Riedbergallee/ Zur Kalbacher Höhe steht bevor.

– Die Josua-Gemeinde lädt am 27.03. um 10.30 Uhr in der Aula der Riedbergschule (Aula) zum Ostergottesdienst/ siehe www.josua-gemeinde.net

Oster-Tipps für Kinder und Erwachsene

Ostermarkt und Kinderfest: Pünktlich zum Frühlingsanfang lädt das Team der Frankfurter Abenteuerspielplätze am Gründonnerstag, 24. März, von 14 – 18 Uhr in der Fußgängerzone am Bornheimer Uhrtürmchen auf der Bergerstraße zu einem Ostermarkt plus Kinderfest. Es gibt ein Karussell, das Bullriding und die Rollenrutsche werden aufgestellt sein. An Basteltischen können die Kinder kleine Geschenke für Ostern basteln oder sich am Schminkstand bunt schminken lassen. Auch der Osterhase kommt vorbeigehoppelt und verteilt kleine Überraschungen

Osterhasen-Express: Sonderfahrt für Familien mit Ostereiersuche in einer historischen Straßenbahn am Sa, 26. März 2016, von 12.04 Uhr bis 15.04 Uhr/ Siehe www.hsf-ffm.de/osterhasen-express

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Der Osterhasen-Express fährt durch Frankfurt Foto: hsf-ffm

Osterhase im Palmengarten: Rund um das Osterhasengärtchen in der Galerie am Palmengarten können Kinder am Ostersonntag zwischen 11 und 18 Uhr und am Ostermontag zwischen 11 und 16 Uhr Ostereier suchen/ www.palmengarten.de

Ostern im Zoo: Am Ostersonntag und Ostermontag besucht der Osterhase seine tierischen Kollegen im Zoo und natürlich hat er auch Leckereien für kleine Zoobesucherinnen und Zoobesucher im Gepäck. Siehe www.zoo-frankfurt.de

Spaß auf der Dippemess: Bis 10. April ist wieder Dippemess, inklusive Dippemarkt am Festplatz am Ratsweg/ www.frankfurt-tourismus.de

Haben Sie Besuch? Wie wär’s mit einem zweistündigen Stadtrundgang vom historischen Römerberg zum modernen Bankenviertel! Die Tour endet auf der Aussichtsplattform des MAIN TOWERs. Preis 14 € pro Person/ 12 € für Schüler & Studenten/ www.frankfurt-tourismus.de/rundgang

Natürlich bieten auch die Frankfurter Museen ein umfrangreiches Programm, Im Städel ist die Ausstellung „Maniera – Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici“ ein Besuchermagnet/ www.staedelmuseum.de

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Ob der Osterhase auch in der Nähe der Giraffen Leckereien versteckt? Foto: Zoo Frankfurt

MAINRiedberg wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Ostern!

(Symbolfoto: photo5000/ fotolia)