Kategorie: Kultur

Das sind die Sieger beim 1. Riedberg-Fotowettbewerb

Von Oktober bis Ende des Jahres waren die Riedbergerinnen und Riedberg aufgerufen unter dem Motto „Der Riedberg – Mein Ort“, Fotos von ihrem Lieblingsplatz im Stadtteil oder aus der schönsten Perspektive zu machen. Insgesamt 47 Teilnehmer reichten 219 Fotos beim 1. Riedberg-Fotowettbewerb ein, den der Culture Club Riedberg (CCR), das Familienzentrum Billabong und das Stadtteilmagazin MAINRiedberg ausgelobt hatten. Maßgeblich organisiert hatte ihn die Fotografin und CCR-Mitglied Ksenia Beizerova: „Die Einsendungen haben mich sehr überrascht. Wir haben so viele tolle Aufnahmen bekommen, dass uns die Entscheidung sehr schwergefallen ist. Es scheint, dass am Riedberg viel Kreativität zu Hause ist.“

Auf die Gewinner in den Kategorien Erwachsene und Jugendliche warteten hochwertige Preise. Bei den Erwachsenen ging der erste Preis für eine Aufnahme des winterlichen Campus an Michael Scherbeck. Er ist jetzt Besitzer einer neuen Digitalkamera, die vom MediaMarkt im Nordwestzentrum zur Verfügung gestellt wurde. Zweite wurde Ardiana Dacic, die sich über ein Family-Fotoshooting bei Ksenia Beizerova Photography freuen kann. Wouter Braem kam auf den dritten Platz und erhält einen 100-Euro-Gutschein für den Online-Fotoservice Pixum.

Sieger-Foto bei den Erwachsenen von Michael Scherbeck

Auch bei den Jugendlichen wurden tolle Bilder eingereicht. Am meisten überzeugte die Jury stimmungsvolle Nachtaufnahme, die von Laura Hartinger eingereicht wurde. Als Preis gab es einen Bluetooth-Lautsprecher, der vom MediaMarkt im Nordwestzentrum gesponsert wurde. Lars Olaf Neidhardt und Kimberly Porath wurden Zweiter und Dritte und können sich jeweils über einen 100-Euro-Gutschein für den Online-Fotoservice Pixum freuen.

Sieger-Foto bei den Jugendlichen von Laura Hartinger

Ausgewählt wurden die Siegerfotos von einer Jury. In dieser saßen die Ortsvorsteherin von Kalbach-Riedberg Carolin Friedrich, Katja Adam-Markert, Gründerin des MainRiedberg-Magazins, die Fotografin Ksenia Beizerova, Harriet Papastefanou, vom Billabong-Familienzentrum sowie Marc Wildenhof, Fotoexperte beim MediaMarkt im Norwestzentrum.

Der Wettbewerb ist aber noch nicht zu Ende. Vom 5. bis 19. März werden die sechs Siegerbilder sowie weitere 18 Bilder in den neuen Räumen des Billabong-Familienzentrum in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 präsentiert. Die Besucher können dann ihre sechs Favoriten küren. Zusammen mit den sechs Gewinnerbildern wird dann ein Kalender gestaltet, der für einen guten Zweck verkauft werden soll.

(Text/Foto: Fabian Obergföll & Culture Club Riedberg CCR)

Flucht und Vertreibung:
Eine Zeitzeugin berichtet

Ende der NS-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs, Flucht und Vertreibung – in unserem Stadtteil leben nicht viele Menschen, die uns davon berichten können. Eine Bewohnerin des Casa-Reha-Heims in der Altenhöferallee wird am Freitagabend ihre Lebensgeschichte und ihre Erlebnisse schildern. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Frau Fritsch ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und mit ihren Eltern mit drei Pferden im Januar 1945 geflohen. Sie war 17 Jahre alt, als sie aus der Provinz Brandenburg vertreiben wurde.

Der Zeitzeugen-Vortrag findet am 9. Juni um 19 Uhr in der Cafeteria des Casa-Reha-Heims „Bettinahof“, Altenhöferallee 74-78, statt.

Begegnung mit einer Holocaust-Überlebenden

Eine weitere Begegnung mit einer Zeitzeugin ist drei Wochen später möglich. Trude Simonsohn ist Holocaust-Überlebende. Sie ist inzwischen 96 Jahre alt, hat Auschwitz und andere Konzentrationslager überlebt, war viele Jahre Vorsitzende des Gemeinderates der jüdischen Gemeinde Frankfurt und wurde 2016 zur ersten Ehrenbürgerin Frankfurts erhoben. Seit etwa 1975 berichtet sie regelmäßig über ihre Erlebnisse im „Dritten Reich“ an Schulen und in Vereinen und Institutionen. Am 28. Juni um 19 Uhr kommt sie auf Einladung der Kirchen am Riedberg in die Kath. Gemeinde St. Edith Stein, Zur Kalbacher Höhe 58.

Riedberg Ökumenisch ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Evangelischen Riedberggemeinde, der Katholischen Gemeinde St. Edith Stein und der Josua Gemeinde. Weitere Informationen zur Begegnung mit Trude Simonsohn folgen.

(Foto oben: Casa Reha)

Märchenhaftes Duo

Kaye-Ree, deutsch-persische Soul & Pop Sängerin aus Frankfurt, und der New Yorker Puerto-Ricaner und R’nB-Sänger Nelson sind demnächst gemeinsam „on stage“. Die Initiative Kultur in der Aula holt das Duo am 4. November zu uns auf den Riedberg, mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt.

Kaye-Ree spielt seit 10 Jahren auf internationalen Bühnen und hat in Europa und Japan schon zwei Alben veröffentlicht („Endless Melody“/ 2009 und „New Air“/ 2013). Sie hat sich hier bei uns besonders mit ihren Kollegen Felix Justen (Gitarre) und Kio Nawab (Tabla) in die Herzen der Zuhörer gespielt. 2014 nahm man Nelson mit auf Tour, um den damaligen „Prince of Bad Boy“ auch dem deutschen Publikum vorzustellen. Wer also guten Soul nicht nur auf alten Platten, sondern live erleben möchte, sollte diesen Event nicht verpassen.

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TICKET-INFO

Das Konzert findet am Freitag, 4. November, um 20 Uhr statt.

Tickets kosten 12 Euro, ermäßigt zehn Euro. Karten sind im Vorverkauf jeweils zwei Euro günstiger. Vorverkauf unter info@josua-gemeinde.net sowie Tel.: 069/57003249
Veranstaltungsort ist die Aula der Riedbergschule/ Zur Kalbacher Höhe 15
Veranstalter ist die Initiative „Kultur am Riedberg“/ www.josua-gemeinde.net

(Informationen: Kultur in der Aula/ Riedberg)