Alle Artikel in: Kinder

Frankfurt sucht den
neuen Timo Boll

Nicht selten werden aus „mini“-Meistern im Tischtennis später Nationalspieler. Einen Spieler wie Rekord-Europameister Timo Boll zu finden, ist aber nicht die Hauptsache. Es geht am nächsten Sonntag vor allem um den Spaß am schnellen Spiel. Denn am 12. März ab 9.30 Uhr wird in der Sporthalle des Gymnasium Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße 2 der Frankfurter Kreisentscheid der so genannten „mini-Meisterschaften“ 2016/2017 in sechs Altersklassen ausgespielt. Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchs-Werbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 haben knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teilgenommen. Bundesweit wird die Aktion unter anderem von der Tischtennisfirma DONIC unterstützt. Mitmachen bei den mini-Meisterschaften durften bei vorhergehenden Ortsentscheiden alle sport- und tischtennis-begeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahre, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen durften noch keine Spielberechtigung eines Mitgliedsverbandes des DTTB besessen haben oder beantragt haben. Im Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber gerne einmal erste Erfahrungen mit dem schnellsten Ballsport der Welt sammeln mochte, war herzlich eingeladen mitzuspielen. …

Graffiti im Park
sind entfernt!

Die Graffiti am beliebten „Drehscheiben-Spielplatz“ im Kätcheslachpark sind schon vor Wochen Eltern, Spaziergängern und Joggern aufgefallen (MAINRiedberg berichtete). Es schmerzte, dass es „so etwas jetzt auch bei uns gibt“. Die Rutsche war mit Graffiti beschmiert, einige große Steinstufen am Spielplatz ebenso plus die Brücke, die über den Kätcheslachbach führt. Jetzt wurden die Schmierereien entfernt, vom Grünflächenamt am Spielplatz, vom Hochbauamt an der Brücke, da dort auch die Widerlager betroffen waren. Diese Schmierereien waren an der Rutsche und auf den Steinstufen (im Hintergrund) Laut Experten lässt sich das Problem am besten dadurch in den Griff bekommen, dass die Graffiti möglichst schnell wieder beseitigt werden. Auch Anwohner und Ortspolitiker hatten dringend darum gebeten, aber teils zu bedenken gegeben, dass dieses Geld „besser für den Bau und Renovierung von Spielplätzen angelegt worden wäre“. Jetzt ist wieder alles frei von Farbe und bereit für tolle Spielstunden. Eine Mutter sagte gestern: „Hoffentlich bleibt das so.“ Und die Brücke… …sieht jetzt auch wieder so aus (Fotos: cd)

Eltern-Kind-Treff
startet im März

Noch arbeiten hinter den großen Fenstern in der Riedbergallee 15 die Handwerker. Bald aber wird nur wenige Schritte vom Riedberg-Zentrum und der U-Bahn-Haltestelle Campus Riedberg entfernt ein wichtiges Angebot für Mütter und Väter mit kleinen Kindern geschaffen: Der Kinderschutzbund Frankfurt plant einen offenen Eltern-Kind-Treff. Auch die Möglichkeit von Gesprächen mit Pädagogen und Beratungs-Angebote wird es dort geben. „Wir werden voraussichtlich im März eröffnen“, erklärt Projektleiterin Claudia Lukaschek im Gespräch mit MAINRiedberg. Ein Ort der Begegnung, die Möglichkeit für Austausch und Gespräche, während die Babies und Kleinkinder spielen, betreut werden oder einfach erst mal die Welt außerhalb von ihrem Zuhause bestaunen und erkunden – all das möchte der Treff im Erdgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses sein. „Die Crespo Foundation stellt uns die Fläche zur Verfügung. Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Geschäftsführer Stefan Schäfer. Der Kinderschutzbund arbeitet mit der gemeinnützigen Stiftung bereits erfolgreich beim Projekt „Babylotse“ zusammen, wo Fachkräfte, also Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiterinnen, Rat suchenden Frankfurter Eltern zur Seite stehen. Auch das Angebot am Riedberg wird ergänzt durch Informationen rund um die Themen Gesundheit, Ernährung und …

Schüler-Kunst für Kita-Kinder

Wie ist es, ein „kleiner“ Mensch zu sein? Was hat uns denn am meisten fasziniert, als wir noch Kita-Kinder waren? Für Dilan Acar (16) und Hannah Friedrich (15), Schülerinnen des Gymnasiums Riedberg, waren diese Fragen schnell beantwortet. Zoo, Zirkus, Tiere, also Löwen, Kamele, Seiltänzer, Magier und Clowns – „das war damals einfach toll“. Und genau deshalb haben sie mit einer weiteren Mitschülerin damit begonnen, Schablonen zu basteln und per Graffiti eine bunte Zirkus-Wunderwelt auf Panele zu zaubern. Andere Jugendliche der 9. Klassen, die ebenfalls den Wahlunterricht „Kulturelle Praxis“ bei Kunstlehrerin Maren Flößer besuchen, erschufen in den vergangenen Monaten mit viel Akribie und Liebe zum Detail eine Unterwasser-Welt, eine fantastische Monster-Galaxy, Himmelswelten, einen Spielplatz und ein Wasserschloss plus Wüste. Sie alle entwickelten in einem Wettbewerb Gestaltungsideen für den Eingangsbereich einer neuen Kindertagesstätte im Quartier Westflügel. Vom Ergebnis der Arbeiten waren die Jury-Mitglieder um Lehrerin Flößer, die bisherige Riedberger Kinderbeauftragte Manuela Roll plus Vertreter von Stadtschulamt und Hessenagentur so begeistert, dass einer der Juroren bei der Vorstellung der Arbeiten sogar – wirklich nur augenzwinkernd – formulierte: „Selten …

Voller Einsatz für die Kinder

Kinder an die Macht! Das singt nicht nur der Liedermacher Herbert Grönemeyer. Klar und deutlich steht im Grundgesetz: Kinder haben Rechte. Dafür setzt sich das Frankfurter Kinderbüro schon seit 1991 ein. Aktuell mit der Kampagne „Stark durch Erziehung“, mit einer Plakataktion und Aufklärung über das Recht auf gewaltfreie Erziehung. Es finden immer wieder auch Kinder-Anhörungen in den Stadtteilen statt. Zu Problemen und Wünschen, von Spielplatz-Planung bis zu Skate-Arealen und Turnhallen. Das Kinderbüro arbeitet zudem eng mit den 41 Kinderbeauftragten der Stadtteile zusammen. In den vergangenen fünf Jahren hatte dieses Ehrenamt für den Riedberg Manuela Roll inne. Der/ die neue Kinderbeauftragte wird bei der Sitzung des Ortsbeirats 12 an diesem Freitag bestimmt. Und schließlich vom Magistrat berufen. Was aber kann eine „Kinderbeauftragte“ bewegen? Am Riedberg wohnen viel mehr Kinder und Jugendliche als in anderen, vergleichbar großen Stadtteilen. Es gibt einen Sportplatz (der zweite wird derzeit durch Feldhamster-Vorkommen verhindert) und tolle, neue Spielplätze – aber bislang wenige Highlights für ältere Kids. Manuela Roll, die mit ihren beiden Kindern „die gesamte Karriere von Kita, Grundschule bis Gymnasium durchlaufen“ …

Diese Kinder sind Gewinner

Clara greift nach Sophies Hand. Die beiden Mädchen sitzen im Rollstuhl. Auch die anderen Kinder, die zur Ballett-Gruppe von Dr. Thom Hecht gehören, hören aufmerksam zu. Sie sind zwischen drei und sieben Jahren alt und nur wenige Meter von der großen Bühne entfernt. Ein Mann hat sich zu ihnen gesetzt, erklärt, dass hier gleich ein Preis verliehen wird und sie auf diese Bühne dürfen. Um zu zeigen, was sie können. Er sagt: „Ich will, dass ihr Spaß habt, ich will aber nicht, dass ihr diese Treppe runterfallt.“ Dann fügt er hinzu: „Bitte passt auf! Ich wünsche euch eine tolle Show.“ Vorbesprechung …. …vor dem Auftritt auf der großen Bühne Später, auf der Bühne, werden sie wie ein Vogel fliegen. Mit ausgebreiteten Armen. Jedes Kind, wie es kann und möchte. Den Blick auf Thom Hecht gerichtet, bewusst oder unbewusst im Takt der Musik. Eines der Kinder hat ein Down-Syndrom. Auch andere haben wie erwähnt ein Handicap, aber längst nicht alle. Das Projekt gehört zu drei ausgewählten Wettbewerbsbeiträgen zum Thema Inklusion, die der Paritätische Wohlfahrtsverband bei einer …

Warum bisher NICHTS geschah

Am Montag ist ein Mädchen auf dem Zebrastreifen vor der neuen Grundschule verunglückt. Mit einer Ampel wäre es wohl nie zu dem Unfall gekommen – davon sind Eltern und Elternbeirat überzeugt. Schon seit der Eröffnung der Marie-Curie-Schule hatten sie ein besseres Verkehrskonzept und mehr Sicherheit für die Kinder gefordert. Im März 2015 fand sogar eine „Schulwegsicherheitsbegehung“ mit Ortsbeiräten, den zuständigen Ämtern, Stadtpolizei und Elternvertretern statt. Passiert ist – nichts. Warum? Zu den Fakten gehört, dass manche Initiative schon im Ortsbeirat verpuffte. Die Parteien blockierten sich gegenseitig. Einen Monat nach dem Termin vor der Schule hatte die SPD im Ortsbeirat einen Antrag gestellt, (trotz der von den Eltern geforderten zwei Ampeln) vorrangig eine Drück-Ampel plus Mittelinsel zu errichten und zwar an dem Überweg direkt vor der Schule. CDU, die Mehrheit der Grünen, Freie Wähler und Linke hatten den Antrag abgelehnt – weil sie „keine neue Entscheidung ohne Elternvertretung und Schulleitung“ treffen wollten. Und die Diskussion drehte sich ohne Ergebnis weiter im Kreis. Jetzt ist ein zehnjähriges Mädchen von einem Auto erfasst und verletzt worden. Zum großen …

Muss erst etwas passieren?

Lesen Sie den bewegenden Brief von Unfallzeugin Viktoria Fiorenza-Heuer: „Muss denn erst etwas passieren? Scheinbar ja! Leider musste ich am gestrigen Nachmittag Zeugin eines Verkehrsunfalls in unmittelbarer Nähe der Marie-Curie-Grundschule werden. Ein zehnjähriges Mädchen wurde auf dem Zebrastreifen von einem mir vorausfahrendem Auto erfasst. Das Mädchen wurde verletzt und kam in die Unfallklinik. Noch am Unfallort konnte ich Kontakt zum Vater des Mädchens aufnehmen, um ihn über den Vorfall zu informieren. Solch einen Anruf möchte man niemals bekommen. Leider habe ich bis dato keine näheren Informationen über den Zustand des Mädchens. Ich hoffe inständig, dass es keine schweren, inneren Verletzungen davongetragen hat und es wieder vollständig gesund wird. Seit der Eröffnung der Grundschule im Herbst 2014 fürchte ich mich genau davor. Immer wieder hat man solch ein Szenario vor Augen. Die sehr breite Straße verleitet leider die meisten Verkehrsteilnehmer zum viel zu schnellen Fahren. Unter den Rasern sind nicht selten große LKWs oder der Linienbus, welche einem noch größere Angst bereiten. Es erklärt sich mir nicht, warum man nicht ALLES Mögliche zur Verhinderung eines solchen …

Hier wird ein Kind verletzt

Es ist Montag, kurz vor 17 Uhr. Es dämmert schon. Ein zehnjähriges Mädchen will die Graf-von-Stauffenberg-Allee überqueren. Am Zebrastreifen, direkt vor der neuen Grundschule. Die Schülerin will schnell zur anderen Straßenseite laufen. Das sieht und berichtet eine Augenzeugin. Doch ein Autofahrer aus Richtung der Rosa-Luxemburg-Straße bemerkt das nicht. Fakt ist: Er bremst (viel) zu spät. Das Mädchen wird vom Auto erfasst. Es blutet, klagt über starke Bauchschmerzen. Polizei und Krankenwagen werden gerufen. Das Kind wird sofort ärztlich erstversorgt und verletzt ins Unfallkrankenhaus gebracht. „Es ist genau das passiert, was wir schon seit der Eröffnung der Marie-Curie-Schule im Herbst 2014 befürchtet haben“, sagt die Elternbeiratsvorsitzende Barbara Günther fassungslos zu MAINRiedberg. Nur zur Erinnerung: Wiederholt hatte der Elternbeirat bei Straßenverkehrsamt, Stadtschulamt und auch beim Ortsbeirat Verbesserungen in puncto Verkehrssicherheit angemahnt. Im vergangenen Jahr fand sogar ein offizieller Ortstermin mit den Verantwortlichen statt. Geschehen ist – nichts. Barbara Günther: „Wir sind ernüchtert, da keine der von uns vorgeschlagenen Maßnahmen wenigstens angedacht wurden.“ Die Elternvertreter selbst haben, wie sie betonen, ihre „Hausaufgaben gemacht“. Sie haben die Eltern der Grundschüler …

Das liest der Weihnachtsmann

Suchen Sie noch Ideen für Ihre Lieben? MAINRiedberg hat die Buch-Expertin und Verlegerin Sandra Thoms nach ihren ganz persönlichen Tipps gefragt – und natürlich auch die Initiatoren der „Kalbacher Klapperschlange“, einer Buchmesse für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Lesen Sie jetzt, was großen und kleinen Leseratten Freude machen könnte. Buch-Tipps für Kinder In knapp fünf Monaten Lese- und Bewertungszeit hat die Kinderjury der „Kalbacher Klapperschlange“ aus insgesamt 60 Buchtiteln in drei Altersgruppen ihre Lieblingsbücher gewählt. 175 Kinder aus Frankfurt und Umgebung haben teils auch über das Internet mitgelesen. Sie haben für die Kinderbuchmesse Anfang November insgesamt 1376 Rezensionen geschrieben – so viele gab es noch nie! SIEGER Altersgruppe 3. und 4. Klasse „Nelli und Prinzessin“ von Nelli Emm Gebundene Ausgabe, Arena-Verlag, 7,99 Euro Weil sie ihr Leben so spannend findet, legt Nelli ihr Tagebuch ins Treppenhaus, damit alle mitlesen können. Mindestens eine Leserin gibt es – aber die schreibt einfach auch in das Buch rein! Das Urteil der Kinder-Jury: Die Bilder konnte ich gut erkennen und die Schrift super lesen. Thema Tagebuch gefällt mir …