Alle Artikel in: Kinder

Kita-Plätze sind
Thema im
Ortsbeirat

Im Stadtteil gibt es zu wenige Betreuungsplätze für über Dreijährige! Auf diese problematische Situation hatten Eltern und Erzieher bereits bei vergangenen Ortsbeiratssitzungen aufmerksam gemacht. Eine Mutter sprach von einer „extremen Anspannung“ und der Tatsache: „Ich habe für mein Kind keinen Platz, obwohl ich ab Herbst wieder arbeiten will. Wie soll ich das machen?“ Laut Frankfurter Rundschau könnten insgesamt sogar bis zu 200 Kinder unterversorgt bleiben. Am Freitag ist der akute Mangel an Kita-Plätzen wieder Thema im Ortsbeirat. Vertreter von Bildungsdezernat und Stadtschulamt werden kommen, um auch mit den BürgerInnen über Lösungen zu diskutieren. Im nächsten Jahr könnte es zumindest ein bisschen Erleichterung geben, da eine Kita im Westflügel eröffnet und 63 Plätze bietet. Allerdings fehlen auch in angrenzenden Stadtteilen Kita-Plätze – und am Riedberg und in Kalbach steigt die Zahl der Kinder von Jahr zu Jahr. Entwurf für Seniorenfitnessanlage Ein positives Thema gibt es auch: Vertreter des Grünflächenamtes stellen ebenfalls am Freitag die Entwurfsplanung für eine Seniorenfitnessanlage am Topographischen Weg am Riedberg vor und beantworten Fragen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsbeiratsmitglieder. Die Ortsbeiratssitzung …

Einweihung der
Kita Königsblick

Hell, bunt, einladend – so ist nicht nur die zwölfte Kita am Riedberg. So war auch das Wetter am Tag der offiziellen Einweihungsfeier der Kita Königsblick. „Es war für Kinder, Eltern, Gäste und unser Team ganz toll. Wir sind sehr glücklich mit dieser Veranstaltung“, sagt Tuncay Bayram, Leiter der Kindertagesstätte. Auch das Stadtoberhaupt, OB Peter Feldmann, fand trotz eines gefüllten Kalenders am Samstag Zeit. „Steigende Kinderzahlen mit einem jährlichen Zuwachs von rund 2100 Kindern sind eine wunderbare Entwicklung und ein Beleg dafür, dass Frankfurt eine familienfreundliche Stadt ist. Gute Kinderbetreuung, das heißt Bildung von Kleinauf, ist hierbei ein entscheidender Faktor“, hob er bei seiner Begrüßung hervor. Man sei stolz auf eine Quote bei unter Dreijährigen von 46 Prozent und eine Quote bei den über Dreijährigen stadtweit von 97 Prozent. Allerdings fehlen am Riedberg aktuell Plätze für über Dreijährige, weil der Zuwachs an Kindern im Stadtteil alle Prognosen der Stadt übertroffen hat. Das Dezernat für Integration und Bildung spricht von einem „Engpass“, arbeitet mit Hochdruck an Alternativen und will noch vor den Sommerferien darüber informieren (MAINRiedberg …

Es gibt Hort-Freizeiten
Sportcamps & Ferienspiele

Die Kinder warten ohnehin schon sehnsüchtig auf die „unterrichtsfreie Zeit“, doch auch die Eltern können sich freuen: Denn am Riedberg wird das Ferien-Angebot immer größer. Neben der Betreuung in den Grundschulen werden in diesem Jahr Sport-Camps und Ferienspiele angeboten, die teils auch älteren Kids offenstehen. In den Grundschulen, beispielsweise der Marie-Curie-Schule, gibt es neben einem immer umfangreicheren Programm jetzt auch Hortfreizeiten in Rotenburg oder am Edersee. Ferienspiele gibt es in der Evangelischen Riedberggemeinde sowie drei Wochen lang beim Familienzentrum Billabong im Jugendhaus. Das sind die Ferienspiel-Angebote Spielen, Sport machen, singen, Geschichten aus der Bibel erfahren – das kann man von 7. bis 11. August im Gemeindezentrum Riedberg in der Riedbergallee 61 und in der ersten Ferienwoche bereits im Gemeindezentrum Niederursel. Das Angebot ist für Kinder von 7 bis 10 Jahren. Die Kosten liegen bei 60 Euro. Anmeldung bis zum 12. Juni 2017 per Mail unter charlotte.rendel@frankfurt-evangelisch.de oder 069/95155952 an. Das Familienzentrum Billabong bietet in den ersten drei Ferienwochen Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr für Kinder von 6 bis 12 Jahren wieder die beliebten Workshops, …

OB Feldmann bei Eröffnung
der Krabbelstube „Pusteblume“

Selbstgebastelte Pusteblumen, Luftballons und ein großes Willkommensschild begrüßten die Besucher – und natürlich auch Oberbürgermeister Peter Feldmann, der am Freitag die Eröffnungsfeier der Krabbelstube Pusteblume besucht. Die Einrichtung in der Richard-Breitenfeld-Straße im Quartier Altkönigblick ist für 20 Kinder im Alter von null bis drei Jahren konzipiert. Das Stadtoberhaupt sprach in seinem Grußwort über die Betreuungssituation in der Stadt Frankfurt: „Bei U3 haben wir eine Quote von 46 Prozent, bei Ü3 von 97 Prozent. Ich sage: Wir müssen unsere Anstrengungen weiter erhöhen. Wir brauchen noch mehr Betreuungsplätze.“ Umso mehr freue es ihn, dass es viele Partner gebe, durch deren Engagement die Stadt familienfreundlich sei „Der sozialpädagogische Verein zu familienergänzenden Erziehung als Träger der Krabbelstube Pusteblume ist für die Stadt insgesamt ein wichtiger Akteur, der die steigenden Kinderzahlen immer als Aufgabe annimmt, neue Einrichtungen eröffnet und uns dabei unterstützt, für unsere Bürger flächendeckend optimale Angebote bereit zu halten.“ Simona Gabriel von der Krabbelstube erläuterte das Konzept der Betreuungseinrichtung: „Wir sind ein kleines, familiäres Haus, das gruppenübergreifend arbeitet. Partizipation und ein liebevoller Umgang prägen unseren pädagogischen Alltag. Im …

„Ihr könnt alles
erreichen!“

„Schaut mal Kinder, das sind Medaillen!“ Ihre Hände sind voll damit. Manche haben ein Band in den Farben des Landes, wo sie Marianne Buggenhagen gewonnen hat. Die letzte übrigens bei den Paralympics 2016 in Rio. Die Mädchen und Jungen wollen sie unbedingt anfassen. Und sie interessiert vor allem eine Frage: „Sind die echt?“ Marianne Buggenhagen, die oft als „Ikone des Deutschen Behindertensports“ bezeichnet wird, hat in rund 40 Jahren insgesamt fast 200 nationale und internationale Medaillen gewonnen. Nach Rio, dem Silber im Diskuswurf, hatte die 63-Jährige endgültig ihre Karriere beendet. Der Sport lässt sie noch lange nicht los. Derzeit macht sie eine Projekt-Tour durch diverse Schulen im Rhein-Main-Gebiet und möchte „zeigen, was doch möglich ist, trotz Behinderung, egal welcher Art auch immer“. Den Kindern in der Marie-Curie-Schule berichtet sie aus ihrem Leben. Endringlich sagt sie: „Merkt Euch: Ihr könnt alles erreichen!“ Mit und ohne Behinderung. Sonja und Emilia probierten aus, was Krücken und ein Rollstuhl bedeuten Wieland Speer, Leiter der neuen Tischtennis-AG der Grundschule und früherer Bundestrainer des Behindertensportverbandes, hat sie an den Riedberg gebeten. …

Bestürzung über
fehlende Kita-Plätze

Mütter machten bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung darauf aufmerksam, dass es einen akuten Engpass bei Kita-Plätzen für über Dreijährige gibt. Trotz Rechtsanspruchs und 12 Kitas plus Uni-Kita am Riedberg. In angrenzenden Stadtteilen ist die Situation ebenfalls angespannt. Im Bildungsdezernat arbeitet man laut MAINRiedberg-Nachfrage „mit Hochdruck“ an einer Lösung. Zudem wollen auch die Ortsbeiräte, die die Problematik völlig überraschte, aktiv werden – und üben Kritik an den Planungen der Stadt. Die CDU Kalbach-Riedberg spricht von „Erstaunen und Bestürzung“ darüber, dass Familien keinen Kindergartenplatz erhalten könnten. „Unbegreiflich“, meint CDU-Vorsitzender Stefan Müller, dass die Fachämter die Entwicklung nicht vorausgesehen haben, sei doch gerade Riedberg „der“ Familienstadtteil Frankfurts mit einer rasanten Bevölkerungsentwicklung. Erstaunlich ist das laut Müller auch, da der Magistrat noch 2016 mitteilte, die 13. Kita an Riedberg mangels Bedarfs nicht bauen zu wollen. So berichtete MAINRiedberg am 28. April Warum wurde das Provisorium der Kita Königsblick abgebaut? Nicht nur Ortsbeiräte, auch viele Riedberger stellen sich folgende Frage: Wenn sich ein Engpass bereits abzeichnete – warum wurde dann vor wenigen Wochen das Provisorium der Kita Königsblick abgebaut? Exakt dort, …

Es fehlen Kita-Plätze
für über Dreijährige

Im Stadtteil gibt es zu wenige Betreuungsplätze für über Dreijährige. Auf diese problematische Situation machten Mütter und die Leiterin einer Krabbelstube bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung aufmerksam. Eine Mutter, Sandra Witteck, meldete sich stellvertretend in der Bürgerfragestunde zu Wort. Sie sprach von einer „extremen Anspannung“ und der Tatsache: „Ich habe für mein Kind keinen Platz, obwohl ich ab Herbst wieder arbeiten will. Wie soll ich das machen?“ Zahlreichen anderen Eltern geht es ähnlich, trotz 13 Kitas alleine am Riedberg und des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz. Im Frankfurter Bildungsdezernat bestätigt man diesen „Engpass“ und betont ausdrücklich: „Wir prüfen unter Hochdruck Alternativen.“ Zurück zur Ortsbeiratssitzung. Als sich Sandra Witteck wieder gesetzt hatte, schilderte der Stadtverordnete Robert Lange, Vorsitzender des Ortsbeirates 10, „ähnliche Probleme“ in Bonames, Eckenheim, Preungesheim und Frankfurter Berg. Selbst wenn also Eltern vom Riedberg oder aus Kalbach ihre Kinder nur wenige Kilometer entfernt anmelden möchten, dürfte das mehr als schwierig werden. Zudem bezeichnen die Mütter das neue und zentrale Frankfurter Kita-Anmeldesystem, das „Kindernet Frankfurt“, als „intransparent“. So sind derzeit nur Erstanmeldungen an den Kitas möglich. Was …

Eltern-Kind-Treff
ist gestartet!

Mika wird nächste Woche zwei. Er findet momentan die große Kamera des Fotografen fast noch spannender als die Autos, mit denen er vorher noch so begeistert gespielt hat. Mira ist zehn Monate alt. Sie sitzt nur ein paar Schritte weiter im Hochstuhl, den Trinkbecher vor sich. Und lächelt. Aber die Augen sind nach fast drei Stunden im neuen Eltern-Kind-Treff schon ziemlich müde. Denn seit heute 10 Uhr ist die neue Einrichtung des Frankfurter Kinderschutzbundes in der Riedbergallee eröffnet. Mit einem Programm für die kleinen Gäste von Kinderschminken bis Glücksrad – und vielen Müttern und Vätern, die sich informieren wollen. „So ein Angebot hat hier im Stadtteil noch gefehlt“, sagt Andreas, Vater von Mira (10 Monate) Der offene Treff ist ein Angebot für Mütter und Väter, aber auch Großeltern und Tageseltern mit Kindern bis 3 Jahren. Die Eltern können sich austauschen und Gleichgesinnte in der ersten Babyphase finden, um Sorgen, Nöte und auch Freuden des Alltags zu teilen. Der von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern betreute Eltern-Kind-Treff versteht sich als soziale Anlaufstelle, in der Eltern zur Ruhe …

Kleiderspenden für
traumatisierte Kinder

Diese Spende hilft garantiert! Noch bis einschließlich Freitag sammelt der Frankfurter Kinderschutzbund Kleiderspenden, die am 18. März von 10 bis 17 Uhr bei einem Benefiz-Basar im Ballsaal des Frankfurt City Centre Hotels (Hochstraße 4) verkauft werden. Der Erlös geht an die Beratungsstelle für gewalttraumatisierte Kinder und Jugendliche. Und so können Sie helfen: Beim 17. Frankfurter Hilton-Bazar werden gut erhaltene Damen-, Herren- und Kindermode, Schuhe, Taschen, Accessoires und Modeschmuck verkauft. Die Sammelstelle für die nördlichen Stadtteile befindet sich in der Geschäftsstelle des Sozialwerk Main Taunus e. V., Heddernheimer Landstr. 144 (Innenhof). Sammeltermine: Montag bis Freitag von 9.30 bis 15 Uhr. Letzter Abgabetermin ist der 10. März. Außerhalb dieser Zeit kann man einen Abgabetermin vereinbaren unter der Telefonnummer 069/958 225-30. Weitere Informationen unter www.kinderschutzbund-frankfurt.de (Informationen: Kinderschutzbund Frankfurt)

Frankfurt sucht den
neuen Timo Boll

Nicht selten werden aus „mini“-Meistern im Tischtennis später Nationalspieler. Einen Spieler wie Rekord-Europameister Timo Boll zu finden, ist aber nicht die Hauptsache. Es geht am nächsten Sonntag vor allem um den Spaß am schnellen Spiel. Denn am 12. März ab 9.30 Uhr wird in der Sporthalle des Gymnasium Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße 2 der Frankfurter Kreisentscheid der so genannten „mini-Meisterschaften“ 2016/2017 in sechs Altersklassen ausgespielt. Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchs-Werbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 haben knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teilgenommen. Bundesweit wird die Aktion unter anderem von der Tischtennisfirma DONIC unterstützt. Mitmachen bei den mini-Meisterschaften durften bei vorhergehenden Ortsentscheiden alle sport- und tischtennis-begeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahre, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen durften noch keine Spielberechtigung eines Mitgliedsverbandes des DTTB besessen haben oder beantragt haben. Im Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber gerne einmal erste Erfahrungen mit dem schnellsten Ballsport der Welt sammeln mochte, war herzlich eingeladen mitzuspielen. …