Kategorie: Campus Riedberg

„Moon Night“ im Geozentrum

Die „International Observe the Moon Night“ rückt den Mond weltweit in ein ganz besonderes Licht. Rund um den Globus steht der Erdtrabant in zahlreichen Veranstaltungen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Der sonst eher stille, fast unauffällige Begleiter wird in dieser Nacht zum spannenden kosmischen Ereignis. Wie entstand der Mond eigentlich? Wie alt ist er? Wie sehen Steine vom Mond aus? Gibt es dort auch Vulkane? Was sind die großen dunklen Flecken? Gibt es Eis auf dem Mond?

Viele dieser Fragen können interessierte Besucher mit Spezialisten nächste Woche am Riedberg diskutieren

am 28. Oktober (Samstag) ab 19 Uhr
im Geozentrum, Campus Riedberg, Altenhöferallee 1, 60438 Frankfurt.

Es sind auch folgende Vorträge geplant:

19.30 Uhr Welchen Einfluss hat der Mond auf die Erde?
von Stefan Karge, Physikalischer Verein

20.45 Uhr Fire and Ice – Neue erstaunliche Erkenntnisse zum Mond
von Prof. Dr. Frank E. Brenker, Goethe Universität

Staunen – Entdecken – Beobachten

Neben den Vorträgen ist auch die Beobachtung des Mondes mit Fernrohren des Physikalischen Vereins möglich und das Mikroskopieren von echtem Mondgestein. Der Mond ist zum Anfassen – mit Gesteinsproben der Goethe-Universität sowie Filmen und Dokumentationen zum Mond.

Informationen: Pressestelle Goethe-Universität

Foto: Tavani/ Fotolia

Besser als CSI

Es ist ein dreister Diebstahl, vermutlich sogar Mord. Doch wer war der Täter? Die Fakten: In einem Museum wurde ein Bild gestohlen. Ein Wärter liegt regungslos am Boden. Auf den Fliesen ist Blut. Vom Täter fehlt (fast) jede Spur, aber es gibt mehrere Verdächtige. Bis 13.30 Uhr haben Zwölftklässler der Schule am Ried in Enkheim Zeit, diesen Kriminalfall zu lösen. Fast ein bisschen wie „Abby aus der Serie CSI“, wie Prof. Dr. Thomas Wilhelm, Direktor des Instituts für Didaktik der Physik, mit einem Lächeln bemerkt.


Mit Physik dem Täter auf der Spur: Zwölftklässler der Schule am Ried in Enkheim ermitteln im neuen GoetheLab-Zentrum

Schüler schnuppern Uni-Luft

Die US-Serie CSI war über viele Jahre ein Highlight für alle Krimi-Fans und Kriminaltechnikerin „Abby“ Sciuto war der heimliche Star. Sie löste die Fälle – mit Hilfe modernster Technik plus Chemie und Physik. Genau das können ab sofort Schüler aller Schulformen in den neuen zentralen Schülerlabors der Goethe-Universität, in der Altenhöferallee 1a, im Werkstattgebäude am Campus Riedberg. In den zuvor vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung genutzten Räumen wurden vier Räume für die Fächer Physik, Strahlenphysik, Biologie und Chemie sowie ein Seminarraum eingerichtet. „Im zentralen Schülerlabor kann Wissenschaft künftig über Fächergrenzen hinweg vermittelt werden. So können wir schon früh Begeisterung für die Wissenschaft und für das dringend notwendige vernetzte Denken streuen.“ Mit diesen Worten eröffnete gestern Vizepräsident Enrico Schleiff im Beisein von Vertretern von Schulen, Kultusministerium, Förderern und Wissenschaftlern das neue GoetheLab-Zentrum. Die fachspezifischen Schülerlabore der Universität bleiben überwiegend bestehen, das neue zentrale Labor aber wurde erst durch die Spende eines ehemaligen Studenten der Informatik möglich. Yi Shi, der in China ein erfolgreiches Internetunternehmen aufgebaut hat, wollte seiner Alma Mater etwas zurückgeben und spendete 300.000 Euro.

Doch nicht nur die Schüler werden davon profitieren. Hier bekommen auch Lehramtsstudenten die Möglichkeit, früh Kontakt zu denjenigen zu knüpfen, mit denen sie später arbeiten werden. Und das Urteil der Schüler? Das fiel sehr positiv aus. Man habe ganz andere Möglichkeiten als in der Schule und könne erfahren, wie es an der Uni zugeht, sagte die 16-Jährige Lili.


Sie suchen nach den Fingerabdrücken des „Mörders“: Shiva (16), Lili (16), Ann-Sophie (19) und Paula (17) von der Schule am Ried

Belastete Pilze im Strahlenlabor

Neu ist auch das Strahlenlabor, das nun vom Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt nach Frankfurt zieht und das Dr. Axel Gruppe, Lehrer am Riedberg-Gymnasium, seit 2003 mitaufgebaut und betrieben hat. Er hatte sich auch sehr für den Umzug nach Frankfurt eingesetzt. In der Uni rechnet man hier mit einer großen Nachfrage, weil es aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen und der Entsorgungs-Problematik kaum noch solche Labore an Schulen gibt. Gestern beispielsweise untersuchten Schüler die Strahlung von Pilzen aus Weißrussland – und wiesen eine erhebliche radioaktive Belastung nach.


Mit Hilfe von Laserpointern und einer Nebelmaschine können Schüler die Flugbahn der Projektile und damit den Standort des Täters ermitteln

Zurück zum „Kriminalfall“: Didaktik-Professor Thomas Wilhelm erläuterte beim Labor-Rundgang auch die einzelnen Arbeitsschritte und Stationen. Etwa, wie Fingerabdrücke abgenommen und mit Hilfe eines Vergleichsmikroskops analysiert werden können. Oder wie Schüler Fliesen mit Hilfe von Luminol und Wasserstoffperoxid auf Blutspuren untersuchen können. Eine der Spuren bestand aus Ketchup, eine weitere aus Farbe. Doch nur die Enzyme im echten Blut ließ das Luminol im Schwarzlicht Blau leuchten. Wie bei CSI eben. Eine andere Schülergruppe ermittelte mit Laserpointern die Flugplan von drei Projektilen – und konnte so den Standort des Täters bestimmen.

Wer war der Täter?

Der Täter hinterließ auch einen Schuhabdruck. Vier Zwölftklässler finden heraus, dass die Staubteilchen am Abdruck elektrostatisch sind. Somit kann eine elektrostatische Matte diese Teilchen anziehen. Die Schüler können dann die Schuhgröße berechnen und gleich einige Verdächtige ausschließen. Kinderleicht ist das nicht. Eine Schulklasse hatte schon mal den Schuhabdruck falsch genommen und letztlich nicht den richtigen Verdächtigen bestimmt. So konnte der „Täter“ entkommen…

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Das GoetheLab-Zentrum bietet verschiedene Module an, wo Schüler Probleme der Gegenwart aus interdisziplinärer Perspektive erforschen können. Beim Thema „Biomechanik – wie bewegt sich der Mensch?“ spielen beispielsweise Sportwissenschaft, Biologie und Physik eine wichtige Rolle. Beim Thema „E-Mobilität – Autos aus der Steckdose?“ setzt man sich mit aktuellen Forschungen der Soziologen, mit Chemie und Physik auseinander. Das Angebot richtet sich insbesondere an weiterführende Schulen und Schüler aller Schulformen. Weitere Informationen über die Webseite der Universität (www.uni-frankfurt.de) Stichwort „Schülerangebote“ oder direkt über das Institut für Didaktik der Chemie.


Rita Flad vom Kultusministerium erklärt Shi Ling (rechts) und ihrem Mann Mi Yongliang, den Eltern des Spenders Yi Shi, ein chemisches Experiment mit Flüssigkeit und Trockeneis

Text: cd/ Fotos: Pressestelle Goethe-Universität (2)/ cd (3)

Unterricht live im Uni-Garten

Nicht weit vom Eingang entfernt ist ein Kräuterhügel, an dem sich schon Wildbienen eingenistet haben. Eine Wildhecke plus Wildblumenwiese sollen noch mehr Insekten anlocken (wenn Wetter und Temperaturen endlich mehr Wachstum zulassen). 58 einheimische Tomaten-Sorten, alte Äpfelsorten, ein „Bienenhotel“, ein Teich, der sich dank Pflanzen und Organismen in spätestens drei Jahren selbst reguliert, und reichlich „Grabeland“ für Schulungen – das alles wird bald zum neuen Biotop-Garten der Goethe-Universität auf dem Campus Riedberg gehören. Hier werden Schulklassen aus dem Großraum Frankfurt „ökologisches Wissen lebensnah erfahren können“. Auch Lehramtsstudenten werden davon profitieren. Close to Science – Schule im Wissenschaftsgarten heißt das heute vorgestellte Projekt der Abteilung für Didaktik der Biowissenschaften, das die Fraport AG mit 165.000 Euro unterstützt. Die Projektverantwortliche Tina Braun fasst Arbeit und Konzeption mit den Worten zusammen: „Da steckt viel Herzblut drin.“

Eine ihrer Kolleginnen hat bereits am Anfang skizziert, dass es „hier nicht darum geht, Blumen zu bestimmen und Tiere anzugucken“. Sie erklärt den wartenden Journalisten anschaulich, was ursprüngliche Flora und Fauna bewirken. Warum Bienen und Schmetterlinge bei Blumen mit weniger Pracht und Blütenblättern sich „besser ernähren und entfalten können“, also auch mehr Nektar bekommen. Wie sehen Bienen die Welt, wie locken Blumen sie gezielt an? Welche Rolle spielen – für uns unsichtbare – UV-Male in den Blüten? Das will man den Schülerinnen und Schülern ebenfalls vermitteln. Vielleicht werden sich dann, wie Paul Dierkes, Professor für Didaktik der Biowissenschaften, erhofft, auch schon einige Amphibien am Wasser angesiedelt haben. Kleine Echsen etwa. Dort, wo derzeit nur ein paar Wasserpflanzen, Algen und ein trockenes Bachbett mit Kieselsteinen zu sehen sind.

Studierende können im neuen Biotop-Garten Umweltbildungskonzepte mit Schulklassen in der Praxis erproben sowie Lehrerfahrungen sammeln. An einem „außerschulischen Lernort“, vorzugsweise mit Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse. „Dieser Brückenschlag zwischen fachdidaktischen Theorien und Praxiserfahrungen im Unterrichtshandeln ist ein wesentlicher Faktor beim Aufbau ökologischen Handlungswissens, das in den späteren Schulalltag Eingang finden sollte“, erklärt Paul Dierkes, zugleich Leiter des Schülerlabors Goethe BioLab.

Das Garten-Projekt ist bereits preisgekrönt

Im Rahmen des Anfang 2016 abgeschlossenen Projekts „Ökologisches Handeln lernen“ entstand über drei Jahre ein innovatives, praxisorientiertes Lehrformat, bei dem Studierende Umweltbildungskonzepte erarbeiteten und mit Schulklassen erprobten. Die Konzepte wurden in Form einer Bildungsmappe zusammengestellt und sind kostenfrei für Lehrkräfte erhältlich. Projektverantwortliche Tina Braun: „Ich habe in keinem anderen Seminar so viele prägende und bereichernde Lehr- und Lernerfahrungen gemacht.“ Seit 1. Mai ist die ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schuldienst. Dank ihrer Erfahrung fühlt sie sich sicher vor der Klasse. Für ihre Arbeit erhielt sie von Dr. Thomas Hartmanshenn, Abteilungsleiter Umweltvorsorge und Leiter der Projektgruppe GrünGürtel der Stadt Frankfurt, die Anerkennung Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Wissensgarten 3 klein
Die Wegbereiter der „Schule im Wissenschaftsgarten“: Dazu gehören Projektleiterin Tina Braun (mit Auszeichnung), Paul Dierkes, Professor für Didaktik der Biowissenschaften (5. v. l.) und Michael Müller, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Fraport AG (2. v. l.). Auch die Vizepräsidentin der Goethe-Universität, Prof. Tanja Brühl (im Bild links), betonte die Bedeutung dieses „außerschulischen Lernorts“

Michael Müller, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Fraport AG, betont: „Kommende Generationen gilt es für die Zusammenhänge, Abläufe und Bedürfnisse der Natur zu sensibilisieren. Dieser Biotopgarten und die Umweltbildungsprojekte der Abteilung für Didaktik der Biowissenschaften tragen nachhaltig dazu bei, dieses Ziel zu verfolgen.“ Später fügt er hinzu: „Alleine schon die Lage hier ist sensationell.“

Der Biotop-Garten ist Teil des großen Wissenschaftsgartens der Goethe-Universität, der südlich des Campus entsteht und sozusagen „unseren“ Riedberg nach Süden mit einem grünen Band abschließt. Mit Blick auf die Skyline. Derzeit sind erst drei von acht Hektar Garten realisiert. Der Freilandbereich ist in den Sommermonaten Montag bis Freitag von 9 bis 14.30 Uhr öffentlich zugänglich. Wir Riedberger sind auch am kommenden Sonntag von 11 bis 17 Uhr willkommen – zum Frühlingsfest mit Führungen, Infoständen, Musik, Essen und Trinken. Plus der offiziellen Eröffnung der neuen „Schule im Wissenschaftsgarten“.

Uni Fest

Text & Fotos: cd/ Informationen der Goethe-Universität Frankfurt

Die News der Woche

Flüchtlinge werden Turnhalle verlassen

Hessen will die Flüchtlinge aus den Notunterkünften in Landeseinrichtungen verlegen. „Das bedeutet, dass wir die Sporthallen in Kalbach, Fechenheim und an der Sport-Uni wieder den Vereinen, Schulen und Studenten zurückgeben werden“, erklärte am Freitag Frankfurts Stadträtin Daniela Birkenfeld. Zurzeit sind an den drei Standorten 450 Flüchtlinge untergebracht, die auf ihre Erstaufnahme warten. Der exakte Zeitpunkt für den Umzug in eine Landeseinrichtung und die Übergabe der geräumten Hallen steht noch nicht fest. „Die Stabsstelle Flüchtlingsmanagement plant unter Hochdruck mehrere Großprojekte und mein Ziel bleibt es, die Turnhallen so schnell wie möglich wieder ihrer Bestimmung zu übergeben“, sagt Birkenfeld. Es bleibt aber abzuwarten, ob – bei steigenden Flüchtlingszahlen – eventuell wieder Turnhallen benötigt werden.

In den vergangenen Monaten haben sich in Kalbach und Riedberg zahlreiche Ehrenamtliche für die Flüchtlinge engagiert, die mehrheitlich aus Syrien und Afghanistan stammen. Das Riedberger Familienzentrum Billabong bietet beispielsweise zwei Mal pro Woche Deutschunterricht für Frauen und Mädchen inklusive Kinderbetreuung im Infobüro des Riedbergzentrums an. Die Uni bot vor Weihnachten „Wissenschaft für Flüchtlinge“. Die Diakonie, die die Flüchtlinge in Kalbach betreut, suchte zuletzt immer noch freiwillig Engagierte zur Unterstützung beim Betrieb der Flüchtlingsunterkunft. Kontakt: Diakonisches Werk für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes, Telefon 069 2475149-5004/-5008 oder E-Mail: fluechtlingshilfe@diakonischeswerk-frankfurt.de

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Wichtige Themen im Ortsbeirat

Könnte man in der geplanten Gesamtschule am Riedberg öffentlich zugängliche Räume für Vereine & Co. bauen? Wie ist der Sachstand bezüglich Verkauf, Insolvenz und Weiterbetrieb der Kita Weltraum? Bei der Ortsbeiratssitzung am kommenden Freitag ab 20 Uhr in der Grundschule Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 15) geht es aber auch um die Themen mehr Verkehrsüberwachung und die Planung neuer Grünflächen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur öffentlichen Sitzung herzlich eingeladen. Zur Debatte steht auch, ob im nächsten Winter vielleicht eine Eislaufbahn am Alten Flugplatz angeboten werden kann – wie vor einigen Jahren auf dem Riedbergplatz.

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Glocken-Bäckerei und Rewe bauen um

Sitzbänke aus Leder, Tische und Stühle für einen gemütlichen Kaffeeplausch, Holzoptik und auch noch ein neuer Außenbereich – die Glocken-Bäckerei im Riedbergzentrum hat umgebaut und hat seit Freitag wieder geöffnet. Zum Start des Wochenendes waren die neuen Sitzplätze schon sehr begehrt. Auch bei Rewe werden während der Öffnungszeiten und noch bis 2. Februar Veränderungen vorgenommen, Regale und Lebensmittelbereiche neu geordnet – damit auch noch mehr Waren und eine größere Auswahl angeboten werden können.

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Info-Abend zum neuen Gymnasium

Neues Gymnasium für Frankfurts Norden: Nach den Sommerferien eröffnet das neue Gymnasium NORD und bietet Plätze für 240 Fünftklässler. Zunächst am Standort Westhausen, letztlich aber voraussichtlich im Neubaugebiet Bonames-Ost. Das neue Gymnasium setzt auf Englisch und Mathematik sowie bilingualen Unterricht. Am Montag (18. Januar) um 19 Uhr findet in der Liebigschule (Kollwitzstr. 3) ein Informationsabend zum neuen Gymnasium statt.

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95 neue Wohnungen für Studenten

Nur zwei, höchstens drei Minuten bis zum Hörsaal benötigen 95 Studenten, die im am Freitag offiziell eröffneten Studentenheim in der Max-von-Laue-Straße wohnen. Jeder Student hat 21 Quadratmeter, kleine Küche und Bad inklusive, hinzu kommen ein Musikzimmer mit Klavier und ein Fitnessraum für alle. 350 Euro im Monat kosten die neuen Wohnungen. Schon im November waren die ersten Studenten eingezogen. Im vergangenen Jahr wurden in Frankfurt 700 neue Wohnheimplätze geschaffen.

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Begeisterte ChorsängerInnen gesucht

Singen im Riedbergchor bringt Spaß und gute Leute und neue Kontakte – mit dieser Botschaft wenden sich die Initiatoren des Chors an alle RiedbergerInnen, die von Klassik bis Spirituals, Pop und Jazz Musik aus aller Welt lieben. Treffpunkt ist ab sofort jeden Donnerstag von 20 bis 21.30 Uhr (außer in den Ferien) in der evangelischen Kirche, Riedbergallee 61. Kontakt unter: burcublk@hotmail.com oder www.riedbergchor.de

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Wir haben einen neuen „Schutzmann vor Ort“

Der Riedberg hat einen neuen „Schutzmann vor Ort“. Vergangene Woche wurde der 36-jährige Polizeioberkommissar Adrian Homeier, ein erfahrener Beamter des 14. Reviers, vorgestellt. Er folgt auf Jürgen Proschinger, der im vergangenen Juni völlig unerwartet verstarb und eine große Lücke hinterließ. Wie auch sein Vorgänger wird Homeier für Riedberg, Kalbach, Niederursel und Praunheim Ansprechpartner bzw. Verbindungsperson für Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Institutionen sein. Sprechzeiten sind: dienstags von 10.15 bis 12.15 Uhr im Gemeindehaus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in der Thomas-Mann-Straße 10, mittwochs von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Pflegeheim Praunheim in Alt-Praunheim 48 und donnerstags von 13 Uhr bis 15 Uhr in der Senioren Selbsthilfe im Weißkirchener Weg 7. Zudem wird der „Schutzmann vor Ort“ zukünftig auch bei Straßenfesten und auf Wochenmärkten präsent sein. (Quelle: Polizei Frankfurt)

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Mehr Verkehrskontrollen vor Schulen

Die Stadt lässt in den ersten beiden Schulwochen nach Weihnachten verstärkt an rund 90 Schulwegen in der Stadt die Geschwindigkeits-Kontrollen durchführen – natürlich zum Schutz der Kinder. Außerdem sollen Autos abgeschleppt werden, die auf Schulwegen verkehrsbehindernd parken. Das erklärte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Die Grünen). Er forderte zudem alle Verkehrsteilnehmer zu gegenseitiger Rücksichtnahme auf. Bei Kontrollen in den Vorjahren hatte sich herausgestellt, dass Autofahrer (auch manche Eltern) viel zu oft die erlaubte Geschwindigkeit überschritten. Auch das Falschparken gefährdet die Schüler.

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Neue Gruppe für junge Imker

Junge Hobby-Imker gesucht: Die IG Riedberg lädt morgen, Sonntag, um 11 Uhr ins Infobüro im Riedbergzentrum Interessierte zwischen zehn und 14 Jahren, die ein spannendes neues Hobby entdecken wollen. Dieses erste Treffen ist eine Vorbesprechung. Wenn sich genügend Teilnehmer finden, werden sie zunächst einmal im Monat theoretisch etwas über Bienen erfahren und praktisch mit den Imkerwerkzeugen umgehen lernen. Diese Termine sind am 31.Januar, 28. Februar, 13. März 2016 auch immer um 11 Uhr im Riedbergzentrum. Ab April geht es laut IG Riedberg „dann praktisch an einem Bienenvolk weiter“. Weitere Infos unter www.ig-riedberg.de
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Die neue Hitliste der Vornamen

Stadträtin Daniela Birkenfeld hat die Vornamensstatistik des Standesamtes für 2015 herausgegeben. Alexander hat es nach dreijähriger Pause vor Maximilian wieder auf den ersten Platz geschafft. 157 Neugeboren bekamen den Namen Alexander. Auf Platz 3 folgt David. Bei den Mädchen war Sophie (214 Neugeborene) am beliebtesten, danach folgen Marie, Maria und Sophia. Die Bundessieger Mia und Ben belegen in Frankfurt im Jahr 2015 nur die Plätze 10 (Mia mit 82 Nennungen) und 15 (Ben mit 60 Nennungen).

Ein Trend, seinen Kindern eine zunehmende Anzahl von Vornamen zu geben, ist auch weiterhin nicht zu erkennen. Knapp 51 Prozent der Eltern gaben ihren Kindern 2015 einen einzigen Vornamen und gut 42 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Kind aus. Lediglich etwa sieben Prozent der Eltern waren ein oder zwei Vornamen zu wenig für ihren Nachwuchs; da sollten es drei und mehr sein. Die vollständige Vornamenshitliste kann man im Internet unter http://www.frankfurt.de beim Standesamt, Stichwort „Vornamensstatistik aktuell“ einsehen. Übrigens: Bei den Nachbarn in Wiesbaden wurde der Name „Frank-Furt“ für ein Neugeborenes abgelehnt. Mama und Papa, beide glühende Eintracht-Fans, mussten sich einen neuen Namen für den Nachwuchs überlegen…

Weihnachtsgeschenk für die Studenten

Nicht nur die Vereine am Riedberg brauchen dringend Räume. Jahrelang waren auch die Studierenden des Campus Riedberg auf der Suche nach einem Raum, in dem sie sich über Disziplingrenzen hinweg begegnen und miteinander ins Gespräch kommen können. Mit anderen Worten: Ein Raum für Projektarbeit, den Austausch der Forscher von morgen und neue Ideen. Jetzt ist dieser Wunsch dank eines 100.000 Euro starken Engagements der Adolf Messer Stiftung Realität geworden.

Am Donnerstagabend wurde die Adolf Messer Stiftung Lounge, wie der Raum im Riedberg-Biozentrum nun heißt, in Anwesenheit des Vorsitzenden des Stiftungsrates, Herrn Dr. von Harbou, des Ehrensenators Stefan Messer und der Präsidentin der Goethe-Universität sowie Studierenden der Naturwissenschaften eröffnet.

Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff sagte: „Das ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für unsere Studierenden auf dem Riedberg, über das wir uns alle sehr freuen.“

Die Adolf Messer Stiftung unterstützt die Goethe-Universität seit vielen Jahren. Insgesamt förderte die Stiftung die Universität seit 1994 mit mehr als 6 Millionen Euro. Ehrensenator Stefan Messer begründet die Motivation der Stiftung so: „Es ist ein gutes Gefühl, Bildung und Forschung zu fördern. Die Entwicklung der Goethe-Universität beeindruckt mich in den letzten Jahren sehr. Sie setzt unser Stiftungsmotto – Tradition bewahren, Zukunft fördern – in idealer Weise um. Denn wir möchten Innovationskraft, wissenschaftliche Neugier und Pioniergeist honorieren – Stärken, die auch ihren Namensgeber auszeichneten.“

(Quelle: Pressestelle der Universität/ Foto: cd)