Kategorie: Allgemein

Polizei ab Montag wieder vor Ort

Die Polizei ist ab Montag nur noch wenige hundert Meter vom Riedberg entfernt: Mit der Zusammenlegung des 14. Polizeirevieres mit dem 15. Polizeirevier eröffnet nun der zweitgrößte Polizeistandort in Frankfurt am Main seine Pforten, wie MAINRiedberg bereits berichtete. Als „neues“ 14. Polizeirevier stehen den Bürgerinnen und Bürgern in der Marie-Curie-Straße 32 die Beamten ab

Montag, den 20. November 2017, 06.30 Uhr,

als Ansprechpartner zur Verfügung. Zum gleichen Zeitpunkt wird das 15. Polizeirevier im Wickenweg seine Tore in dem alten, aus dem Jahr 1958 stammenden und sehr beengten Gebäude schließen. In Kürze werden zudem die Direktion Nord und eine Operative Einheit (OPE) sowie weitere Dienststellen in das Gebäude einziehen. Eine offizielle Einweihung des Gebäudes ist für den Jahresanfang 2018 geplant.

Mehr Sicherheit für den Riedberg

Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill führte hierzu aus: „Durch die Erhöhung der Streifenpräsenz wird die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger im Norden Frankfurts spürbar erhöht.“ Bereswill freut sich, dass mit dem neuen Standort nun auch der optimalen polizeilichen Betreuung des neuen, schnell wachsenden Stadtteils Riedberg Rechnung getragen wird.

Das neue Schwerpunktrevier, in dem nun die Kräfte gebündelt sind, ist ab Montag unter der Telefonnummer 069-75511400 erreichbar.

Informationen und Foto: Polizei Frankfurt am Main

Hier liest ein Minister vor…

Was geschieht, wenn ein Kultusminister Märchen von frechen Feen, fliegenden Ziegen und verliebten Piraten vorliest? Dann rufen Erst- und Zweitklässler der Marie-Curie-Schule auf die Frage „Wollt Ihr noch eine Geschichte hören?“ nicht nur ein Mal, sondern mehrmals begeistert „Jaaa!“.

Die Kinder freuten sich natürlich. Für Direktorin Inken Matzen und das Kollegium aber dürfte es ein besonderes Ereignis gewesen sein, dass Alexander Lorz anlässlich des Vorlesetags der Stiftung Lesen zur 2014 eröffneten Grundschule auf den Riedberg kam, sich mehr als eine Stunde Zeit nahm und in der Schülerbücherei vorlas. Der bundesweite Vorlesetag ist erst Freitag, was beim Hessischen Kultusminister aus Termingründen nicht möglich war. Schon heute Nachmittag sei er auf dem Weg nach Berlin und am Freitag ist er ebenfalls in Sachen Kultur und Bildung unterwegs, wie er den Mädchen und Jungen verriet.

Der Minister las aus einem Erzählband der beliebten Kinderbuch-Autorin Isabel Abedi. Da ging’s zum Beispiel um den raubeinigen Piraten Paparatzi, der unbedingt Urlaub vom Piraten-Stress brauchte und sich dabei in die schöne Mamaspatzi verliebte. Was dann geschah? „Sie haben geschmust und Kinder gemacht“, sagten Schüler. „Jetzt bringen wir das aber noch in die richtige rechtliche Form“, bemerkte der Rechtswissenschaftler amüsiert und fragte: „Was geschah vorher?“ Na, sie haben geheiratet. Ganz klar.

Wie bist Du Minister geworden?

Anschließend hatten die Kinder Gelegenheit, Fragen zu stellen. So erfuhren sie, dass der Kultusminister für rund 2000 Schulen im Bundesland zuständig ist, die längst nicht alle so schön und neu wie die Grundschule am Riedberg seien. Er spricht trotz vieler Herausforderungen von einer „tollen Aufgabe“. Folgendes wollten sie noch wissen:

Wie heißt Du, wie alt bist Du und wo wohnst Du?
„Ich heiße eigentlich Ralph Alexander Lorz, bin 51 Jahre alt und wohne in Wiesbaden. Da bin ich im Gegensatz zu den meisten meiner Kollegen auch tatsächlich aufgewachsen und ich arbeite dort und wohne mit meiner Familie dort.“

Liest Du oft Deinen Kindern vor?
„Ich habe eine 14 Monate alte Tochter und ich denke, dass sie noch nichts von dem, was ich ihr vorlese, richtig verstehen kann. Aber ich tu’s trotzdem.“

Wie bist Du Minister geworden?
„Ich war zuerst Staatssekretär im Kultusministerium. Dann fand der Ministerpräsident offenbar, dass ich das so gut gemacht habe, dass er mich 2014 zum Minister ernannt hat. Vorher habe ich als Professor an der Universität gearbeitet und bin zurzeit beurlaubt.“

Zum Schluss zitierte der Kultusminister den US-Schriftsller James Daniel mit den Worten „Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie“ – und stand noch den Reportern der Schülerzeitung MCS-Express Rede und Antwort. Sichtlich mit Spaß.

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Aktuelle Berichte über den Vorlesetag mit Kultusminister Alexander Lorz gibt’s heute um 17.30 Uhr auf Sat.1 und um 18 Uhr auf RTL und im Hörfunk auf Antenne Frankfurt

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Isabel Abedi erzählt von Samba tanzenden Mäusen, Mondscheinkarussellen und fliegenden Ziegen aus dem Loewe-Verlag ist das Buch, aus dem Kultusminister Alexander Lord vorgelesen hat. Anschließend schenkte er es der Bücherei der Marie-Curie-Schule, die der Förderverein der Grundschule aufgebaut hat und stetig erweitert.

(Fotos/ text: cd)

Konzert im Jugendhaus

Dieser Musiker stand schon mit Sir Cliff Richard auf der Bühne: Am nächsten Sonntag um 19 Uhr kommt der Singer und Songwriter Claas P. Jambor auf den Riedberg. Um 19 Uhr lädt Frankfurt Connect zum Konzert ins Jugendhaus.

Claas P. Jambor verbrachte seine Kindheit abwechselnd in den USA und in Schleswig-Holstein, wo er auch sein Abitur absolvierte. Seine erste Platte nahm er übrigens hier in Frankfurt auf. Inzwischen ist der Rock-/Popmusiker weltweit unterwegs. Sowohl große Bühnen mit Tausenden von Menschen und Auftritte mit The Hooters oder Sir Cliff Richard als auch persönliche Wohnzimmerkonzerte sind ihm vertraut. Auf der Bühne besticht er mit seiner witzigen Art, kraftvoller Stimme, intelligenten Lyrics und natürlich seiner Musik. Er singt von Liebe, Versagen, Freiheit, Schmerz und Glauben. In seinen eigenen Worten: „Ich möchte, dass in meiner Musik die Geschichten und Schmerzen meiner Zuhörer zum Ausdruck kommen, die sie selbst vielleicht nicht hätten in Worte fassen können. Auf diese Weise erlangen sie eine neue Perspektive, sie schütteln sich und können einen neuen Anlauf starten.“

Tickets (Erwachsene: 10 €; Schüler/Studenten: 6 €) sind erhältlich unter paulus.birker@googlemail.com Weitere Infos unter www.claaspjambor.com

Foto und Informationen: Frankfurt Connect

143 Schüler aus dem Stadtteil wählen das beste Kinderbuch

Vorhang auf für die Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg: Am Wochenende steht unser Stadtteil wieder ganz im Zeichen des Kinderbuchs. Denn auch immer mehr Kinder vom Riedberg lesen mit, wenn es darum geht, die besten neuen Kinderbücher zu bestimmen. Eröffnet wird die Messe in der Alten Turnhalle am Grubweg in Kalbach am Samstag um 14 Uhr. Höhepunkt ist, wie in jedem Jahr, die Verleihung der „Kalbacher Klapperschlange“ am Samstag um 15 Uhr. Dann wird die Kinderjury 2017 die Bühne der Turnhalle erobern, um das Geheimnis um den Siegertitel der 30. Kalbacher Klapperschlange feierlich zu lüften.

143 Kinder und Jugendliche sind die „Jury“

In diesem 30. Jubiläumsjahr der Klapperschlange haben 143 Kinder und Jugendliche ganz viele Bücher gelesen. Von Mai bis Oktober haben sie als Mitglieder der Kinderjury insgesamt 1320 Beurteilungen abgegeben. Umrahmt wird die zweitägige Messe wie in jedem Jahr von einem bunten Programm. Eine Bastelecke, das Bilderbuchkino und Vorlesen mit Frau Lang gehören ebenso zum Angebot wie das beliebte Rätsel um die Klapperschlange, die Buchmesse und Bücher.

Autorenlesung am Samstag Abend

Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle Autorenlesung am Samstagabend um 19 Uhr. In diesem Jahr liest die Autorin Stephanie Polák aus ihrem Buch „Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool“. Stephanie Polák lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und einer uralten Katze in Berlin. Sie arbeitete viele Jahre bei Film und Fernsehen. Irgendwann begann sie, ihre eigenen Geschichten zu erfinden. Nachdem ihr Buch „Der Muffin-Club“ 2016 bei der Kinder-Jury so gut ankam freuen wir uns, die Autorin persönlich kennenzulernen und mit ihr zu philosophieren: Macht Geld cool? Und glücklich?

Die Kinderbuchmesse findet am Samstag ab 14 Uhr in der Alten Turnhalle am Grubweg in Kalbach statt. Karten für die Lesung am Abend gibt es im Vorverkauf in der Kalbacher Kinderbücherei, Altes Rathaus, Kalbacher Hauptstraße 36 oder an der Abendkasse.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Messetagen gesorgt. Aussteller und Partner der diesjährigen Kalbacher Buchmesse ist, wie schon in den vergangenen Jahren, die Frankfurter Kinderbuchhandlung „Tatzelwurm“. Die aufwändige Bühnendekoration basiert auf einem Aquarell der Kalbacher Künstlerin Jana Zahn, welches auch auf dem Programm und dem Plakat zur Kinderbuchmesse zu sehen ist.

Das komplette Programm der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg finden Sie auf der Homepage des Kalbacher Kindervereins unter www.kinderverein-kalbach.de

Das ist die „Kalbacher Klapperschlange“

1983 von der Autorin Regina Rusch gegründet, hat der Kinderverein heute fast 500 Mitglieder. Regina Rusch war es auch, die 1988 den Preis Kalbacher Klapperschlange initiierte, einen Kinderbuchpreis, der seitdem ausschließlich von Kindern vergeben wird und lange Zeit der erste und einzige Preis seiner Art in Deutschland war. Inzwischen genießen Kalbacher Klapperschlange und Kinderbuchmesse deutschlandweit einen einzigartigen Ruf. Zu den Autorinnen und Autoren, die seit der Gründung bereits in der Alten Turnhalle am Grubweg gelesen haben, gehören neben Regina Rusch selbst auch international bekannte Autoren wie Cornelia Funke, Nele Neuhaus, Nina Blazon, Kirsten Boie oder Sabine Ludwig.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kalbacher-klapperschlange.de

A5 wird wegen Brückenabriss gesperrt

Eine stillgelegte Eisenbahnbrücke über die A5 bei Rödelheim wird am Wochenende abgerissen. Deshalb ist die Autobahn von morgen, 4. November, um 18 Uhr bis zum Sonntag, 5. November, um 12 Uhr zwischen Westkreuz und Nordwestkreuz vollständig gesperrt.

Für den Zeitraum der Vollsperrung stehen den Verkehrsteilnehmern folgende Umleitungen zur Verfügung:

Eine großräumige Umleitung in Fahrtrichtung Norden ist ab Frankfurter Kreuz sowie Mönchhof-Dreieck über die A3 in Richtung Köln zum Wiesbadener Kreuz und von dort über die A66 zum Nordwestkreuz eingerichtet.

Ebenfalls kann man ab Frankfurter Kreuz über die A3 Richtung Würzburg zum Offenbacher Kreuz und von dort über die A661 zum Bad Homburger Kreuz ausweichen.

Eine Umfahrung ist zudem ab Offenbacher Kreuz und die Anschlussstelle Hanau über die B45/B43a zum Hanauer Kreuz und von dort über die A45 zum Gambacher Kreuz eingerichtet.

In Fahrtrichtung Süden sind folgende Umleitungen vorgesehen: Ab Gambacher Kreuz über die A45 zum Hanauer Kreuz und über die B43a/B45 zur AS Hanau und von dort weiter über die A 3 Richtung Köln zum Frankfurter Kreuz.

Autofahrer können auch ab Bad Homburger Kreuz über die A661 zum Offenbacher Kreuz und von dort über die A3 in Richtung Köln zum Frankfurter Kreuz ausweichen.

Eine weitere Alternative ist der Weg ab Nordwestkreuz Frankfurt über die A66 zum Wiesbadener Kreuz und von dort über die A3 Richtung Würzburg zum Frankfurter Kreuz.

Kleinräumige Umleitungen verlaufen von der Anschlussstelle Niederrad zum Frankfurter Kreuz, von dort über die A3 entweder weiter zum Offenbacher Kreuz oder zum Wiesbadener Kreuz.

Auch von der Anschlussstelle Westhafen und vom Westkreuz über die A648 und die A66 zum Nordwestkreuz lässt sich die Sperrung umfahren.

Während der Abbrucharbeiten an der Mittelstütze sowie der Widerlager des Bauwerkes, die im Anschluss an die Vollsperrung durchgeführt werden, stehen den Verkehrsteilnehmern dann wieder alle vorhandenen Fahrspuren – jedoch mit weiterhin reduzierten Fahrstreifen – zur Verfügung. Die verkürzte Ausfahrt am Nordwestkreuz Frankfurt in Fahrtrichtung Norden und die verkürzte Einfahrt am Nordwestkreuz Frankfurt in Fahrtrichtung Süden bleibt bis zum Ende der Abbrucharbeiten am Dienstag, 19. Dezember, bestehen.

Info: Stadt Frankfurt/ Foto: Fotolia

Unsere Stickerstars: Jetzt beginnt das Sammelfieber

Vergesst Ronaldo, Messi & Co… Ab sofort gibt es Kickerinnen und Kicker aus unserem Stadtteil zum Sammeln, Tauschen und Kleben. Von den G-Junioren bis Traditionself und zum Drachen Diego, dem Maskottchen der Mädels. Exakt 337 Spieler und Betreuer des SC Riedberg sind jetzt das, wovon schon Minis träumen: Sie sind Stickerstars. Bis 6. Januar verkauft Edeka Georg in Oberursel-Weißkirchen ihre Sammelalben und Sticker.

Heute, kurz nach 10 Uhr am Morgen, weihte ein lausig kalter Wind vom Taunus runter über den Sportplatz an der Altenhöferallee. Aber die ersten Fußballer waren schon da, um sich beim Start-Event mit Edeka-Verkaufsstand gleich das Sammelalbum mit fünf Päckchen zu besorgen. Unter zwei Zeltdächern bald wurde eifrig getauscht und geklebt. Alles von „Hey, krass, ich hab‘ mich selbst!“ bis „Mama, Mami, wir müssen unbedingt noch mehr Päckchen kaufen“ gab’s zu hören. Manchmal auch Tauschhandel nach dem Motto: „Ich geb‘ Dir Deinen Sticker, wenn Du mir mindestens ein oder zwei andere gibst, die ich brauche.“


Begeistert: Arda und Alix (beide 9) wollen sich beim Sammeln am liebsten gar nicht stören lassen


„Da ist ja sogar das Maskottchen drin“, lachen Fjolla (11) und Julia (10)

„Es läuft richtig gut“, freute sich SCR-Vorstand Olaf Emmerich, der mit Trainern und Kollegen Kaffee, gespendeten Kuchen und später Würstchen vom Grill verkaufte. Bis 14 Uhr dauerte der Kick-Off. Demnächst sollen auch Tauschbörsen am Sportplatz folgen. Ein Vater meinte noch lachend: „Bisher war ich erst zwei Mal in diesem Supermarkt, jetzt muss ich da wahrscheinlich dauernd hin.“ Im Sinne des Hauptsponsors dürfte das sicherlich sein.

Hier nochmals die wichtigsten Infos:

Vier Euro kostet das Starter-Set mit Sammelalbum und fünf Päckchen mit Bildern. 80 Cent jedes weitere Päckchen. Ein Berliner Unternehmen hat die „Stickerstars“ ins Leben gerufen. Die Kooperation mit lokalen Supermärkten macht die Aktion dann jeweils möglich. Bei Edeka Georg hatte man bereits vor einem Jahr an allen Standorten die Stickerstars ausgelobt und „das Konzept des SC Riedberg hat uns hier am meisten überzeugt“, so Mark Pickert von der Verwaltung der Lebensmittelmärkte.

Zudem unterstützen das Projekt hier im Stadtteil Friseur Mirel, die Praxis am Riedberg, die Frankfurter Sparkasse sowie die Reiselounge Frankfurt-Riedberg, was dem Verein zugutekommt.

Die Sticker und Sammelalben gibt es bis 6. Januar bei EDEKA Georg in Oberursel-Weißkirchen zu kaufen. Es sind auch Tauschbörsen am Sportplatz des SC Riedberg geplant


Auch David (9) und Oskar (10) sind im Sammelfieber


Die Traditionself ist ebenfalls dabei


…und so sieht’s dann bei manchen zuhause aus…

Fotos/ Text: cd

Gesamtschulen und Realschulen stellen sich vor

Die Schulwahl rückt für die SchülerInnen der vierten Klassen immer näher – deshalb stellen sich in den nächsten Tagen und Wochen unter anderem Frankfurts Realschulen und Gesamtschulen vor. Der Infoabend „Realschule in Frankfurt“ ist am nächsten Donnerstag (2. November) von 19 Uhr bis 20.30 Uhr in der Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39, in Bornheim. Nach einem Auftakt im Plenum können die Eltern sich an Stellwänden über die einzelnen Realschulen informieren und Schulleiter oder Schulleiterin sowie weitere Vertreter kennenlernen.

Beim „Markt der Möglichkeiten“, organisiert vom Arbeitskreis der Frankfurter Gesamtschulen, stellen sich am 18. November ab 11 Uhr alle Gesamtschulen der Stadt in einer gemeinsamen Veranstaltung vor. Der Info-Tag findet in der Paul-Hindemith-Schule, Schwalbacher Straße 71-77, statt. Eltern der vierten Klassen haben so die Gelegenheit, an einem Ort die Gemeinsamkeiten und die jeweiligen Schwerpunkte der Schulen kennenzulernen und Fragen dazu zu stellen. Auch die neue IGS Kalbach-Riedberg nimmt daran teil und Schulvertreter werden über Konzept und Besonderheiten der neuen Einrichtung informieren. Die IGS ist zu Schuljahresbeginn in einem Holzmodulbau im Westflügel mit mehr als 100 Schülern gestartet.

Weitere Informationen unter proigs-frankfurt.de/aktuelles

(Foto: pololia)

Mehr Riedberger und Frauen im CDU-Vorstand

Der CDU-Stadtbezirksverband Kalbach-Riedberg hat auf seiner Hauptversammlung vergangene Woche einen neuen Vorstand gewählt. Stefan Müller wurde für weitere zwei Jahre an der Spitze bestätigt. Der 48-jährige führt den Stadtbezirksverband bereits seit 2013. Wiedergewählt wurde auch sein bisheriger Stellvertreter Ingo Warnebold. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Ortsvorsteherin Carolin Friedrich und Fraktionssprecher Dr. Sascha Vogel gewählt. Als Schriftführer bestätigt wurde Gudrun Sulzer-Gram.

Stefan Müller zeigte sich erfreut darüber, dass sowohl mehr Frauen im Vorstand vertreten sein werden als auch, dass es gelungen sei, weitere Riedberger CDU-Mitglieder im Gesamtvorstand einzubinden. „Die CDU Kalbach-Riedberg wird sich weiterhin den drängenden Themen im Stadtteil annehmen und zudem die stadtteilübergreifende Zusammenarbeit stärken“, so Müller abschließend. Die Mitgliederversammlung, ausgerichtet im Kolleg des TV Kalbach, leitete Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Bernadette Weyland. Am 25. Februar 2018 ist Oberbürgermeisterwahl.

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Gruppenfoto mit OB-Kandidatin (von links nach rechts): Ingo Warnebold, Gudrun Sulzer-Gram, Thomas Hartung, Eva Maria Lang, Stefan Müller, Dr. Bernadette Weyland, Carolin Friedrich, Jan Schneider, Dr. Matthias Heiler, Dr. Sascha Vogel

Foto: CDU

Spende für neues Mehrgenerationenhaus

Der Countdown läuft: Das Projekt „Mehrgenerationenhaus Riedberg“ wird noch in diesem Herbst Wirklichkeit – und das Team von Billabong Family fiebert dem Einzug in die neuen Räume in der Graf-von-Stauffenberg-Allee entgegen. Unter anderem, „da eine Fläche von 600 Quadratmetern gut durchdacht möbliert werden muss“, wie Vorstand Sabine Fiedler erklärt. Finanziell ist das eine Herausforderung, Geld- und Sachspenden sind mehr als willkommen. Am vergangenen Freitag war wieder einer dieser besonderen Momente, der – neben dem Women-Power der Billabong-Verantwortlichen – das ambitionierte Projekt erst möglich macht. Drei Ladies konnten in der XXXLutz-Filiale in Eschborn einen Einkaufsgutschein über 1000 Euro in Empfang nehmen. Volker Michels von der deutschen Zentralverwaltung des Unternehmens und Stefan Grotelüschen, Hausleiter in Eschborn, überreichten die Spende persönlich und betonten, wie gerne man diese regionale Initiative unterstützt.

Sabine Fiedler von Billabong retournierte charmant: „Wir freuen uns, einen so tollen Kooperationspartner an unserer Seite zu haben und möchten uns nochmals ganz herzlich bedanken.“

Dabei habe man, so heißt es beim Möbel-Konzern, „nicht gleich Ja gesagt“, sondern sich erst im Detail über die Pläne und das Konzept am Riedberg informiert. Die Unternehmensgruppe möchte sehr gezielt soziale Projekte fördern. Billabong indes klopfte hartnäckig an. „Das finde ich toll“, fügt Kommunikations-Chef Michels hinzu.

Natürlich guckten sich Anja Hohmann, Harriet Papastefanou und Sabine Fiedler auch gleich im Möbelhaus um und fanden beispielsweise Stühle, die prima in das neue Billabong-Café passen würden. Jetzt aber heißt es erst mal abwarten und voller Konzentration weiterplanen. Hilfreiche Kontakte sind auf jeden Fall schon mal geknüpft…

(Foto: cd)

Die Ergebnisse in
unserem Wahlkreis

Historische Negativergebnisse für CDU und SPD, eine spontane Demonstration in Frankfurt gegen den Erfolg der Rechten – und auch die drei Politiker, die aus unserem Wahlkreis 183 in den den Bundestag einziehen werden, reagierten mehr als verhalten. Ulli Nissen (SPD), die schon bei der letzten Wahl über die Landesliste nach Berlin gelangte, nannte auf Facebook die Wahlergebnisse „grauenvoll“. Ein Dankeschön an ihre Unterstützer endete mit dem Satz: „Ansonsten bin ich natürlich sehr deprimiert – insbesondere das Abschneiden der AfD erschreckt mich sehr!“ Omid Nouripour (Grüne), bisher außenpolitischer Sprecher seiner Partei und Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Bundestages, kommt ebenfalls über die Liste in den Bundestag, beschäftigte sich noch am Wahlabend mit der möglichen Jamaika-Koalition und twitterte: „Wir werden mit sehr klaren inhaltlichen Zielvorgaben sondieren: Offenheit der Gesellschaft, Klimaschutz & Europa.“

Das Direktmandat gewann klar Bettina Wiesmann (50), bisher Landtagsabgeordnete der CDU, die sich in einer Kampfkandidatur gegen den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Römer, Michael zu Löwenstein, durchgesetzt hatte.

Von knapp 224.000 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern im östlichen Frankfurter Wahlkreis, der von Bonames bis zum Airport reicht, gaben mehr als 172.000 ihre Stimme ab. Das macht eine Wahlbeteiligung von 77 Prozent – vier Prozent mehr als 2013. Die Zahlen der Erststimmen im Überblick: 32,4% CDU/ 25,9% SPD / 13,5% Grüne/ 9,1% Linke/ 8,1% FDP / 7,6% AfD


Bettina Wiesmann (50), bisher Landtagsabgeordnete der CDU, gewann klar das Direktmandat im Wahlkreis 183

Das Ergebnis der Zweitstimmen


Das ist das vorläufige Endergebnis, das über bundeswahlleiter.de veröffentlicht wurde. Hinter der aktuellen Zahl erscheint das Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Wie auch im zweiten Frankfurter Wahlkreis, wo Matthias Zimmer (CDU) das Direktmandat gewann, weichen die Ergebnisse der Zweitstimmen insbesondere in einem Punkt vom Bundes-Trend ab: Die Grünen sind klar drittstärkste Kraft, knapp vor der wiedererstarkten FDP – und die AfD erreicht keine 10 Prozent. Im Wahlkreis 183, zu dem der Riedberg gehört, sind es „nur“ 8,0 Prozent. Damit liegen wir im Trend der großen Metropolen im Westen, in denen zwar die traditonellen Volksparteien CDU/CSU und SPD oft weniger gut abschnitten – aber die kleineren Parteien FDP, Linke und Grüne punkten.

Freuen konnte sich deshalb Dr. Thorsten Lieb, der für die FDP im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg sitzt und Vorsitzender der Frankfurter Liberalen ist. Laut Frankfurter Rundschau rief er gestern: „Das ist ein gigantisches Ergebnis.“

Einzug in den Bundestag

Bettina Wiesmann (CDU), Unternehmensberaterin und bisher Landtagsabgeordnete, gewann (siehe oben) das Direktmandat in unserem Wahlkreis. „Freiraum, Anerkennung und Unterstützung von Familien“ soll eines ihrer Themen sein. Die Mutter von vier Kindern setzt sich für die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere ein und will die Kultur- und Wissenschaftsstadt Frankfurt erheblich stärken.

Ulli Nissen (SPD) verlor den Kampf um das Direktmandat, gelangt aber über Platz sechs auf der hessischen Landesliste wieder in den Bundestag. Sie kämpft seit langem für ein „echtes“ Nachtflugverbot von 22 bis 6 auf dem Rhein-Main-Airport. Ihr zentrales Thema ist bezahlbares Wohnen und mehr Wohnraum für Studierende. Sie setzt sich zudem gegen Rechts ein und will auch erreichen, dass wesentlich mehr Geld für den Ausbau und die Sanierung von Schulen bereitsteht.

Omid Nouripour (Grüne) ist als außenpolitischer Sprecher und Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Bundestages längst in Berlin angekommen. Über die Landesliste rückte er 2006 für Joschka Fischer in den Bundestag nach. Über die Landesliste kommt er auch jetzt nach Berlin. Der Mann, der erst mit 13 Jahren aus dem Iran nach Deutschland kam, bezeichnet sich selbst als „Kronjuwel der Integration“. Auf kommunaler Ebene setzt er sich für Schwarz-Grün ein, auf Bundesebene tritt er als Außen- und Sicherheitspolitiker auf, kämpft für eine Lösung der großen Konflikte und prangert Menschenrechtsverletzungen in Syrien und anderen Teilen der Welt an.


Das sind die beiden Frankfurter Wahlkreise

(Fotos/ Ergebnisse: www.bundeswahlleiter.de, Stadt Frankfurt, CDU)