Kategorie: Allgemein

Kommt bald das vollautomatische Auto?

Seit Carl Benz und Gottlieb Daimler das Automobil erfunden haben, wurde es zur persönlichen Unabhängigkeitserklärung für Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Mehr als 130 Jahre später befindet sich die Automobilbranche im tiefgreifendsten Wandel ihrer Geschichte. Wie er sich die Zukunft der Mobilität vorstellt, erläutert Dr. Dieter Zetsche, bisher Vorstand Daimler AG, im Rahmen der Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur zur „Zukunft der Energie“ am 4. Juni um 18 Uhr, Campus Riedberg / Otto-Stern-Zentrum, Ruth-Moufang-Straße 2. Der Eintritt ist frei.

„Das Auto wird neu erfunden. Aber nicht etwa, weil es in seiner bisherigen Form an Faszination verloren hätte. Im Gegenteil: Es fasziniert mehr denn je“, weiß Zetsche.
Der Erfolg des Autos ist gleichzeitig seine größte Herausforderung. Denn
je mehr Menschen die Freiheit genießen, die das Auto bringt, desto dringender brauchen wir eine neue Unabhängigkeit: vom Öl, von Emissionen, von Unfällen und von starren Besitzmodellen.

Dazu arbeiten die Automobilunternehmen mit Hochdruck an vier großen Zukunftsthemen: Connectivity, autonomes Fahren, Sharing und Elektromobilität. Welche neuen Chancen dadurch für die Umwelt, die Menschen und die Wirtschaft entstehen und welche Fortschritte es auf dem Weg zur Mobilität der Zukunft gibt, wird Zetsche in seinem Vortrag erläutern.

In der Vortragsreihe für Bürgerinnen und Bürger der Rhein-Main-Region referieren international renommierte Experten die neuesten Entwicklungen aus Forschung und Technologie. Themen sind die globale Erwärmung, erneuerbare Energiequellen, Energietransport, Mobilität sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen.

Informationen: Goethe-Universität

Foto: Alessio Lin on Usplash

Richtig reagieren bei Kindernotfällen

Im Familien-Infocafe des Kinderbüros können Eltern von Kindern bis drei Jahren an einem speziellen Erste-Hilfe-Nachmittag teilnehmen. Sie erhalten einen Einblick über mögliche Unfälle und Erkrankungen im Kindesalter, die zu einem Notfall führen können. Einzelne Erste-Hilfe-Maßnahmen und das richtige Verhalten werden besprochen.

Wenn ein Notfall eintritt, ist jede Minute und das richtige Handeln von großer Bedeutung, um Leben zu retten und Folgeschäden zu vermeiden. Ersthelfer müssen die Situation richtig einschätzen, die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen beherrschen und die Rettungskette kennen.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 28. Mai, um 14.30 Uhr im Familien-Infocafe des Frankfurter Kinderbüros, Schleiermacherstraße 7, Telefon 069/212-39001.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Foto: Archiv

Bekommt der Riedberg einen Sportpark mit Dreifeldhalle?

Erst waren’s die Feldhamster, die eine zweite Sportanlage am Riedberg verzögerten. Diese soll am nördlichen Ende der Altenhöferallee entstehen. Direkt gegenüber vom bisher einzigen Sportplatz in unserem stetig wachsenden Stadtteil. Vor zwei Jahren wurden dann endlich die Pläne für die neue Anlage vorgestellt und heuer sollte es langsam losgehen. Nun allerdings könnte es sein, dass sich der Bau nochmals um Minimum dreieinhalb Jahre verschiebt. Das ist die wenig erfreuliche Nachricht. Die weitaus positivere könnte lauten: Es gibt Überlegungen, dass die Anlage zu einem richtigen „Sportpark“ ausgebaut wird, zu dem auch ein Funktionsgebäude mit großer Dreifeldhalle gehört.

Sportdezernent Markus Frank (CDU) stellte bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung die Hintergründe der Umplanungen dar und sprach von einem „Notruf“. Dann fügte er hinzu: „Und wir wollen helfen.“ Der Hilferuf kam von Schuldezernentin Sylvia Weber (SPD) und ist der Tatsache geschuldet, dass gerade am Riedberg der Mangel an Hallenkapazitäten besonders groß ist. Die dritte Grundschule, die im Sommer in einem Provisorium eröffnet, wird keine Sporthalle haben. Die IGS mit demnächst 300 Schülern vorerst auch nicht. Hinzu kommen weitere Grundschulklassen in Containern, für die die bestehenden Hallen bei weitem nicht ausreichen.

Sportdezernat betrachtet neue Pläne „als Chance“

Auch den Vereinen fehlen fast überall in der Stadt Hallenkapazitäten. Im Sportdezernat betrachtet man das Thema Multifunktionshalle deshalb „als Chance“. Gerade in Zeiten, wo Dezernate (endlich) mehr zusammenarbeiten, um Projekte besser und effizienter zu entwickeln. Frank machte im Laufe seiner Ausführungen klar, dass ihn „sehr gewundert“ habe, dass die Diskussion gerade hier am Riedberg sehr auf die örtlichen Vereine fokussiert war. In der Regel werden Sportanlagen zu rund 80 Prozent aus dem Stadtteil belegt, der Rest entfällt aber auf Vereine „über die Ortsgrenzen hinweg“ und teils auf Sportarten, für die nicht jede Anlage geeignet ist. Die Infrastruktur soll stadtweit angeboten werden.

So könnte der neue Sportpark aussehen

Nach ersten Plänen könnte der neue Sportpark folgendermaßen aussehen: 400-Meter-Bahn mit Fußballfeld innen, außen Weit-, Hochspung- und Kugelstoßanlage sowie zwei Mini-Spielfelder, ein kleines Kunstrasenfeld, ein Multifunktionsspielfeld und natürlich Parkplätze und Fahrradabstellplätze plus das zentrale Gebäude mit Umkleiden und Halle.

Hier könnte das Funktionsgebäude mit Umkleiden und Drei-Felder-Halle gebaut werden – wenn das Planungsdezernat den neuen Plänen zustimmt Grafik: Sportamt/ Stadt Frankfurt

Die große Frage ist, ob das planungsrechtlich überhaupt möglich ist. Man sei, so Dezernent Frank, mit den Kollegen vom Planungsreferat schon in guten Gesprächen und nähere sich an. Eine belastbare Auskunft gebe es aber noch nicht.

Ein „runder Tisch“ soll demnächst stattfinden

Das Ergebnis will man noch abwarten und außerdem Zeit in einen runden Tisch investieren. Vertreter von Ortsbeirat, Schulen und Sportvereinen sollen noch vor den Sommerferien zusammentreten, um die bisherigen Pläne zu diskutieren. Auch, um den verschiedenen Bedarf abzuklären. Schließlich wolle das Dezernat den Ortsbezirk nicht vor vollendete Tatsachen stellen. In einem Jahr könnte dann der Plan fertig sein, danach müsste die Bau- und Finanzierungsvorlage durch die städtischen Gremien. Es folgen die Ausschreibung und schließlich rund eineinhalb Jahre für den Bau. Finanziert wird das Projekt übrigens noch „zum großen Teil aus dem Topf der Hessenagentur“. Von so einem Sportpark würde man andernorts nur träumen.

Zurück zum Thema Zeit: Zuerst die Laufbahn samt Fußballfeld zu bauen und danach, wenn alle Genehmigungen vorlegen, den Hallen-Komplex – das „funktioniert leider nicht“, erklärt Markus Frank auf eine Anfrage.

Wie hoch wird das bis zu 47 mal 42 Meter große Funktionsgebäude mit Umkleidetrakt und Drei-Feld-Sporthalle? Wie ist die exakte Platzierung? Diese Fragen werden vermutlich auch die unmittelbaren Nachbarn interessieren. Zunächst aber liegt der Ball beim Planungsdezernat. Dort wird maßgeblich mitentschieden, für welche Hallen-Variante es grünes Licht gibt.

Foto oben: Das ist der aktuelle Plan des Sportamtes/ Stadt Frankfurt, der noch mit Schulen und Vereinen überarbeitet wird

Stadt prüft die Tischtennis-Petition

Die Chancen für mehr Outdoor-Tischtennisplatten am Riedberg steigen – zumindest ein bisschen. Die Petition „Mehr Tischtennisplatten auf dem Riedberg – Attraktive Spielplätze auch für große Kinder“ hat auf dem offiziellen Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt die notwendige Unterstützerzahl von 200 übertroffen. Die Bürgeridee war also erfolgreich und die Stadt prüft jetzt die Umsetzung, wie es auch in einem Kommentar der Verwaltung heißt.

Der Hintergrund: Viele Kinder in unserem Stadtteil spielen leidenschaftlich gerne Tischtennis. In den Schulen sind die Tischtennis-AGs sehr beliebt. „Nur in der Freizeit haben die Kinder leider nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Tischtennis zu spielen“, erklärt Kristina Kaiser, Initiatorin der Petition. Gerade auf Spielplätzen rund um die Grundschule Riedberg sei grundsätzlich ausreichend Platz vorhanden. Daher schlägt man die Installation von Tischtennisplatten auf folgenden Spielplätzen vor: in der Renoirallee gegenüber der KITA Weltraum sowie beispielsweise auf der Grünfläche hinter dem Utrilloweg oder an der Riedbergallee am Topographischen Weg.

Auch der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg hat sich in der Sitzung von vergangenem Freitag mit dem Thema beschäftigt und setzt sich in einem gemeinsamen Antrag für mehr Outdoor-Tischtennisplatten ein.

Foto: Archiv

Seniorenticket für 1 Euro pro Tag

Am 1. Januar 2020 soll es soweit sein. Dann wird es das Seniorenticket geben, mit denen alle Menschen über 65 in ganz Hessen für einen Euro am Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können. „Das Seniorenticket ist ein Riesenschritt nach vorne zu günstigeren Tickets für alle“, sagt Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Feldmann. „Ich bin sehr froh, dass wir nach den Schülerinnen und Schülern nun 1,2 Millionen Menschen über 65 Jahren dieses Angebot machen können – Menschen für die Mobilität eine große Rolle spielt. Seine Kinder oder Enkel zu besuchen, sollte nicht am Geld scheitern.“ Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sagte: „Das Ticket wird ein echter Renner.“

Das hessenweite Flatrate-Ticket für einen Euro am Tag haben Al-Wazir, Oberbürgermeister Feldmann und die Geschäftsführer der in Hessen aktiven Verkehrsverbünde RMV, NVV und VRN heute in Wiesbaden vorgestellt. 

Das Seniorenticket Hessen soll 365 Euro im Jahr kosten. Es richtet sich an die rund 1,2 Millionen Seniorinnen und Senioren in Hessen und gilt ab dem 65. Lebensjahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen werktags ab 9 Uhr morgens und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig genutzt werden. „Der Aufsichtsrat des RMV wird noch in diesem Monat am 27. Mai über die neuen Angebote entscheiden“, erläutert Feldmann.

Feldmann bezeichnete das Seniorenticket Hessen als unschlagbar günstiges Angebot. „Für 1 Euro pro Tag überall in Hessen hin. Ein echter Preishammer für unsere Seniorinnen und Senioren“, sagt der Oberbürgermeister. „Wir haben bereits mit dem erfolgreichen Schülerticket gezeigt, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen, wenn man das Angebot ausweitet und zugleich vergünstigt. Das landesweit gültige Ticket wird die Tarifgrenzen in Frankfurt/Rhein Main weiter einebnen. Gemeinsam mit dem neuen Nachbarschaftstarif wächst die Region noch enger zusammen. Ältere Menschen können Familie, Freunde, Bekannte besuchen und ihre alltäglichen Erledigungen zu einem günstigen Preis mit Bussen und Bahnen bewerkstelligen, das ist ein wichtiger Schritt für eine sozial-ökologische Verkehrswende. Weitere Schritte müssen und werden folgen. Eine wichtige Forderung unserer Senioren wird damit endlich erfüllt.“

Schülerticket ist bereits großer Erfolg

Das Seniorenticket knüpft dabei auch an die großen Erfolge des Schülertickets an. Seit dem 1. August 2017 können alle Schülerinnen und Schüler und alle Auszubildenden für 1 Euro am Tag quer durch ganz Hessen fahren. Das Schülerticket Hessen kostet 365 Euro im Jahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen genutzt werden. Die Attraktivität des Angebots zeigt sich insbesondere in der enormen Steigerung der Verkaufszahlen. Im Schuljahr 2015/2016 verkauften RMV, NVV und VRN in Hessen zusammen 255.000 Schülerjahreskarten. Im Schuljahr 2017/2018 wurde das neue Schülerticket Hessen 407-tausend Mal verkauft. Eine Steigerung um 60 Prozent. 

Al-Wazir und Feldmann abschließend: „Die Generation 65+ gehört längst nicht mehr zum alten Eisen. Sie sind höchst mobil und viel unterwegs. Ihnen machen wir ein unschlagbares neues Angebot. Und ihren Familien verkürzen wir das wochenlange Grübeln über das nächste Weihnachtsgeschenk. Oma und Opa haben schon alles? Das neue Seniorenticket Hessen noch nicht.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Pinguin-Fest im Zoo

Endlich ist es soweit: Knapp zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich ist die neue Pinguin-Anlage fertig. Künftig werden hier 25 Humboldt-Pinguine ihr Zuhause haben und das muss natürlich gefeiert werden.

Am Samstag, 11. Mai, lädt der Frankfurter Zoo von 10 bis 18 Uhr zum großen Pinguinfest ein.

Die Besucher können sich auf ein buntes Programm freuen, das ganz im Zeichen der kleinen Frackträger steht. Neben kommentierten Sonderfütterungen und Führungen über die neue Pinguin-Anlage halten der Zoo und seine Partner einiges für Familien bereit: T-Shirts selbst gestalten, Pinguine basteln, ein Pinguin-Quiz, Kinderschminken, Glitzertattoos und viele andere Mitmachaktionen stehen auf dem Programm. Die Pinguin-Familie von Theater Pikante ist im Zoo auf Wanderschaft und ein Kasperl-Theater verspricht Spaß und Spannung.

An den Aktionsständen kann man sich ausführlich über den Bau der fast 2000 Quadratmeter großen Pinguin-Anlage informieren und darüber, warum der Humboldt-Pinguin so gefährdet ist.

Es gelten die regulären Zooeintrittspreise.

Weitere Informationen und Programm unter www.frankfurt.de

Foto: Matthias Besant/ Zoo Frankfurt

Thema Sportanlagen und Sicherheit im Ortsbeirat

Schulen, Horte, neue Bauprojekte, aber auch der zweite Sportplatz und die Forderung nach Outdoor-Tischtennisplatten – all das sind Themen in der Ortsbeiratssitzung am morgigen Freitag. Der zuständige Dezernent Markus Frank ist eingeladen, um über Sicherheit und Sportanlagen im Ortsbezirk, insbesondere zur Sanierung der Leichtathletikhalle Kalbach, zu berichten und Fragen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsbeiratsmitglieder zu beantworten.

Zahlreiche Anwesende wird interessieren: Wann kommt endlich der zweite Sportplatz für den Riedberg? Es ist längst beschlossen, dass am nördlichen Ende der Altenhöferallee, direkt gegenüber der ersten Anlage, eine zweite Anlage gebaut werden soll. Erst verzögerten dies Feldhamstervorkommen, aktuell indes mögliche geänderte Planungen. Denn momentan wird geprüft, ob auf dem Gelände mit der 400-Meter-Leichtathletikbahn auch noch eine Turnhalle mit bis zu drei Feldern gebaut werden könnte. Nicht zuletzt die Schulen benötigen mehr Sportflächen. IGS und die neue Grundschule 3 haben aktuell noch keine eigene Halle zur Verfügung.

Die 31. Sitzung des Ortsbeirates 12 am Freitag, 10. Mai 2019, im 20.00 Uhr in der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius, Winfriedhaus, Am Brunnengarten 9, Kalbach

Weitere Informationen zur Tagesordnung unter www.stvv.frankfurt.de

Deutscher Doppelsieg bei Eschborn-Frankfurt

Leider ging’s diesmal nicht über den Riedberg – das war der einzige Wermutstropfen, was den Renn-Feiertag in der Mainmetropole betrifft. Denn der Radklassiker Eschborn-Frankfurt hielt die Zuschauer von Start bis Ziel in Atem. Mit Pascal Ackermann gewinnt zehn Jahre nach Fabian Wegmann wieder ein deutscher Meister. Der Sprinter setzte sich bei der 58. Austragung des deutschen Klassikers nach 187,5 Kilometern an der Alten Oper in Frankfurt im Sprint vor Lokalmatador John Degenkolb und Seriensieger Alexander Kristoff aus Norwegen durch

„Ich habe aktuell einfach unglaublich viel Spaß am Radsport. Das kann man glaube ich auch sehen. Das Selbstvertrauen kommt aber auch von meinen Teamkollegen. Wir fahren die Rennen mittlerweile lieber von vorne und zeigen Präsenz. Das motiviert mich auch für das Finale. Der Sprint war allerdings etwas früh für mich, aber Kristoff kam dann von hinten an mir vorbei und war der perfekte Anfahrer. Die anderen haben in den Anstiegen etwas Probleme bekommen, ich habe mich aber sehr gut gefühlt. Daher habe ich mir gedacht, ich ziehe mein Ding durch und habe nicht mehr auf die anderen geschaut. Und ich wusste aus den vergangenen Wochen und meinem Training, dass ich eine sehr gute Form habe“, sagte der Sieger Ackermann nach 4:23:26 Stunden Fahrzeit im Ziel. Für Ackermann bedeutete der Sieg außerdem eine gelungene Generalprobe für sein Debüt beim Giro d’Italia am 11. Mai.

„Ich hatte unterwegs in den Anstiegen ein paar Probleme, meine Teamkollegen mussten mich zweimal ins Hauptfeld zurückbringen. Ich hatte nicht die besten Beine und auf den Finalrunden in Frankfurt habe ich auch noch Krämpfe bekommen, daher hatte ich nicht das beste Gefühl im Sprint. Aber ich habe es dennoch aufs Podium geschafft, damit bin ich zufrieden. Gegen die anderen Jungs auf dem Podium hatte ich heute keine Chance. Ich werde nächstes Jahr zurückkommen und versuchen, wieder zu gewinnen“, sagte hingegen Kristoff. Der geschlagene Norweger hatte zuletzt den deutschen Klassiker viermal in Folge gewonnen. Fünf Siege in Serie bei demselben WorldTour-Klassiker waren noch nie einem Fahrer in der Radsport-Geschichte gelungen.

Fans feuern Lokalmatador John Degenkolb an

Degenkolb, der das Rennen 2011 als letzter deutscher Fahrer gewonnen hatte, sagte: „Schade, dass es nicht gereicht hat zum Sieg – das ist natürlich ein kleiner Wermutstropfen. Ich freue mich für Pascal, dass er unser Heimrennen gewinnen konnte. Das zählt schon was. Es ist eine große Nummer, diesen Sieg mit nach Hause zu nehmen, gerade auch, weil es ein WorldTour-Rennen ist. Ich habe versucht, immer in Schlagdistanz aber nie im Wind zu sein. Da habe ich mir nichts vorzuwerfen. Seit wir durch Eschborn durchgefahren sind, hatte ich allerdings Krämpfe. Ich hatte richtig zu kämpfen. Der Wille war aber groß. Das ist, was zählt und was mir den zweiten Platz gebracht hat.“ Der 30-Jährige wohnt an der Strecke in Oberursel und hatte entsprechend viel Support an der Strecke: „Das Rennen ist etwas ganz Besonderes. Ich habe ganz viele bekannte Gesichter gesehen, Leute die mit Dege-Plakaten Support geben, die auf der Strecke etwas gemalt haben.“

Nach dem Start in Eschborn führte der deutsche Radklassiker das hochkarätige Starterfeld aus 22 Mannschaften, darunter erstmals 12 Teams aus der WorldTour, auf die Taunusrunde mit topografischen Schwierigkeiten wie dem Mammolshainer Stich, den Ruppertshainer Anstieg und die Billathöhe. 3.200 Höhenmeter sammelten die Profis auf der bergigen Schleife mit acht Bergwertungen, ehe es zur Entscheidung auf die neu gestaltete Mainschleife durch Frankfurt ging. Die finale Zielrunde über 6,5 Kilometer musste zweieinhalbmal befahren werden.

Früh im Rennen bildete sich eine achtköpfige Spitzengruppe aus Yoann Offredo (Wanty-Gobert), Casper Pedersen (Team Sunweb), Dimitri Peyskens (Wallonie-Bruxelles), Sebastian Schönberger (Neri Sottolli), Evgeny Shalunov (Gazprom-Rusvelo), Mathias van Gompel (Sport Vlaanderen) und Artyom Zakharov (Astana). In der letzten Runde durch Frankfurt wurde eine Gruppe um die letzten Ausreißer plus den Sieger der Deutschland Tour, Matej Mohoric (Bahrain-Merida), vom Feld gestellt.

Über die schweren Anstiege im Taunus blieb das Feld relativ kompakt, so dass am Ende alles auf eine Sprintentscheidung hinauslief – mit perfektem Ausgang für die deutschen Starter. Und einem packenden Finish fürs Publikum.

Auf die Plätze, fertig, los! Auch die Kleinsten konnten um die Wette radeln und wurden an der kurzen Strecke in der City natürlich lautstark angefeuert

Fotos und Informationen: Veranstalter/ Eschborn-Frankfurt

Bombe im Main erfolgreich entschärft

Die beim Übungstauchen der Frankfurter Feuerwehr an der Alten Brücke im Main gefundene Weltkriegsbombe wurde am Sonntagmittag gegen 11:30 Uhr erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst entschärft. Da der Zünder sich nicht aus der Bombe entfernen ließ, musste diese unter Wasser gesprengt werden. Hierbei gab es eine mehr als 30 Meter hohe Wasserfontäne. Vor der eigentlichen Sprengung wurden mehrere kleine Sprengladungen gezündet, um z. B. Fische und andere Wassertiere zu vertreiben.

Die Evakuierung der zuvor festgelegten Zonen verlief ohne Probleme und Verzögerungen. Insgesamt 30 Personen aus dem betroffenen Bereich nahmen die Möglichkeit wahr, sich im Ratskeller im Römer aufzuhalten und versorgen zu lassen.

Insgesamt waren rund 350 Einsatzkräfte von Landes-, Stadt- und Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und DLRG im Einsatz.

Informationen: Feuerwehr Frankfurt am Main

Foto: Stadt Frankfurt

Öffnungszeiten von Zoo & Museen an Ostern

Wer zwischen Karfreitag und Ostermontag die Frankfurter Museen oder den Zoo besuchen möchte, kann sich an folgenden Öffnungszeiten orientieren:

Archäologisches Museum, Karmelitergasse 1

Karfreitag: 10 – 18 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

Bibelhaus am Museumsufer – Erlebnismuseum, Metzlerstraße 19

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: geschlossen
Ostermontag: geschlossen

Caricatura Museum Frankfurt, Weckmarkt 17

Karfreitag: 11 – 18 Uhr
Ostersonntag: 11 – 18 Uhr
Ostermontag: 11 – 18 Uhr

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Karfreitag: 11 – 18 Uhr
Ostersonntag: 11 – 18 Uhr
Ostermontag: 11 – 18 Uhr

Deutsches Filminstitut e.V. – Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41

Karfreitag: 10 – 20 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

Dommuseum Frankfurt, Domplatz 14

Karfreitag: 11 – 17 Uhr
Ostersonntag: 11 – 17 Uhr
Ostermontag: 11 – 17 Uhr (nur Kreuzgang)

Fotografie Forum Frankfurt I, Braubachstraße 30-32

Karfreitag: 11 – 18 Uhr
Ostersonntag: 11 – 18 Uhr
Ostermontag: geschlossen

Frankfurter Kunstverein, Markt 44 / Steinernes Haus

Karfreitag: 11 – 19 Uhr
Ostersonntag: 11 – 19 Uhr
Ostermontag: 11 – 19 Uhr

Geldmuseum der Dt. Bundesbank, Wilhelm-Epstein-Str. 14

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: geschlossen
Ostermontag: geöffnet

Goethehaus, Großer Hirschgraben 23

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: 10 – 17.30 Uhr
Ostermontag: 10 – 17.30 Uhr

Hindemith Kabinett im Kuhhirtenturm, Große Rittergasse 118

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: 11 – 18 Uhr
Ostermontag: geschlossen

Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1

Karfreitag: 11 – 19 Uhr
Ostersonntag: 11 – 19 Uhr
Ostermontag: 11 – 19 Uhr

Ikonenmuseum, Brückenstraße 3-7

Karfreitag: 10 – 17 Uhr
Ostersonntag: 10 – 17 Uhr
Ostermontag: geschlossen

Institut für Stadtgeschichte/ Archiv u. Lesesaal, Münzgasse 9

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: geschlossen
Ostermontag: geschlossen

Institut für Stadtgeschichte/ Ausstellungen, Münzgasse 9

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: 11 – 18 Uhr
Ostermontag: 11 – 18 Uhr

Jüdisches Museum, Untermainkai 14 – 15

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: geschlossen
Ostermontag: geschlossen

Junges Museum Frankfurt (im HMF), Saalhof 1

Karfreitag: 11 – 19 Uhr
Ostersonntag: 11 – 19 Uhr
Ostermontag: 11 – 19 Uhr

Kino im Deutschen Filmmuseum, Schaumainkai 41

Karfreitag: geöffnet
Ostersonntag: geöffnet
Ostermontag: geöffnet

Kunsthalle Schirn, Am Römerberg 6a

Karfreitag: 10 – 19 Uhr
Ostersonntag: 10 – 19 Uhr
Ostermontag: 10 – 19 Uhr

Liebieghaus, Schaumainkai 71

Karfreitag: 10 – 18 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

MUSEUM MMK, Domstraße 10

Karfreitag: 10 – 18 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

TOWER MMK, Taunustor 1

Karfreitag: 11 – 18 Uhr
Ostersonntag: 11 – 18 Uhr
Ostermontag: 11 – 18 Uhr

ZOLLAMT MMK, Domstraße 3

Karfreitag: 10 – 18 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

Museum der Weltkulturen, Schaumainkai 29

Karfreitag: 11 – 18 Uhr
Ostersonntag: 11 – 18 Uhr
Ostermontag: geschlossen

Museum für Angewandte Kunst, Schaumainkai 17

Karfreitag: 10 – 18 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53

Karfreitag: 11 – 19 Uhr
Ostersonntag: 11 – 19 Uhr
Ostermontag: 11 – 19 Uhr

Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83

Karfreitag: 10 – 18 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

Museum Judengasse, Battonstraße 47

Karfreitag: 10 – 18 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

Naturmuseum Senckenberg, Senckenberganlage 25

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: 9 – 18 Uhr
Ostermontag: 9 – 18 Uhr

Palmengarten, Siesmayerstraße 61

Karfreitag: 9 – 18 Uhr
Ostersonntag: 9 – 18 Uhr
Ostermontag: 9 – 18 Uhr

Portikus, Alte Brücke 2 / Maininsel

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: geschlossen
Ostermontag: geschlossen

Porzellan Museum Frankfurt (Außenstelle Historisches Museum), Bolongarostraße 152

Karfreitag: 11 – 18 Uhr
Ostersonntag: 11 – 18 Uhr
Ostermontag: 11 – 18 Uhr

Städelsche Kunstinstitut, Schaumainkai 63

Karfreitag: 10 – 18 Uhr
Ostersonntag: 10 – 18 Uhr
Ostermontag: 10 – 18 Uhr

Stoltze-Museum, Töngesgasse 34-36

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: geschlossen
Ostermontag: geschlossen

Struwwelpetermuseum, Schubertstraße 20

Karfreitag: geschlossen
Ostersonntag: geschlossen
Ostermontag: geschlossen

Verkehrsmuseum Frankfurt am Main, Rheinlandstraße 133

Karfreitag: 10 – 17 Uhr
Ostersonntag: 10 – 17 Uhr
Ostermontag: 10 – 17 Uhr

Zoo Frankfurt, Bernhard-Grzimek-Allee 1

Karfreitag: 9 – 19 Uhr
Ostersonntag: 9 – 19 Uhr
Ostermontag: 9 – 19 Uhr

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv