Kategorie: Allgemein

Das Riedberg-Jahr 2017 in Bildern

Der Countdown zur Silvesternacht hat schon begonnen. Wie wär’s also mit einem Rückblick ins Riedberg-Jahr 2017? Hier eine kleine Auswahl Bildern – und ihre Geschichte.

Wir sind fast 13.000 Riedberger

Mit Bekanntgabe der offiziellen Frankfurt-Statistik war es amtlich: Der Riedberg hat bereits 2016 die 12.000-Einwohner-Schwelle „geknackt“. Die amtliche Zahl lag bei 12.492 Einwohnern. Inzwischen werden bis zu 13.000 Riedbergerinnen und Riedberger hier leben. Insgesamt ist die Main-Metropole im Jahr 2016 um mehr 5000 Einwohner auf fast 730.000 gewachsen.

Das Bürgeramt Statistik und Wahlen war aber so nett, für MAINRiedberg die Zahlen auszuhändigen, die nur unser Neubaugebiet, übrigens eines der größten ins ganz Europa, betreffen. Obwohl das letzte Quartier, der so genannte Westflügel, noch nicht fertiggestellt ist, leben hier bereits 6260 weibliche Einwohner, 6232 männliche. Mehr als 9500 Riedberger haben einen deutschen Pass, mehr als 2500 eine ausländische Staatsbürgerschaft. Äußerst interessant ist aber auch die Altersstatistik: Rund 500 Frauen und Männer sind 65 und älter, 8800 zwischen 15 und 64 Jahren – und exakt 3216 unter 15 Jahren. Damit dürfte der Riedberg das Gebiet mit dem mit Abstand jüngsten Einwohner-Anteil Frankfurts sein!

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Großer Neustart für Billabong


Im Februar war es noch eine Baustelle…


…am 28. September um exakt 14.04 Uhr, war Schlüsselübergabe für die neuen Räumlichkeiten des Familienzentrums Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b

Judith McCrory von Billabong Family spricht davon, dass „diese Räumlichkeiten ein Geschenk sind“. Diese Räume – das sind fast 600 Quadratmeter im Erdgeschoss eines Neubaus in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Diese Räume – das ist das neue Zentrum des Vereins, der bisher das Jugendhaus Riedberg mitnutzen konnte. Und mit dem umfangreichen Angebot für Jung und Alt vor allem an räumliche Grenzen gestoßen war.

Hier gibt es ab sofort ein Café mit offener Küche, Kinderspielecke und mehr als 30 gemütlichen Sitzgelegenheiten, einen Multimedia-Raum, einen Kreativ- und Werkraum, einen großen Raum für Sport und Fitness plus einen Spezialbereich, der etwa auch zum Tanzen oder für Sportarten wie Teakwondo besonders geeignet ist. Das Café ist kein Lokal im eigentlichen Sinne, sondern für Treffen, zum Verweilen und auch für spezielle Angebote wie Koch-Workshops gedacht. Das Programm wird, so Vorstand Sabine Fiedler, „viel bunter werden“. Das Familienzentrum fungiert jetzt auch als Mehrgenerationenhaus für den Stadtteil.

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Neuer Stadtteiltreff im Jugendhaus

Seit Mai 2017 noch ein neues Riedberg-Projekt für alle: Seit einem Jahr schon arbeiten Jugendhaus-Leiterin Pia Straßburger und Markus Schaufler sowie Michel Gladis von der IG Riedberg an der „Umsetzung“ eines Stadtteiltreffs. Eines unkonventionellen Treffpunkts für alle, wie es in unserem Neubaugebiet bislang noch nicht gibt. Das neue „Dessauer“, nach der Adresse des Jugendhauses in der Friedrich-Dessauer-Straße und dem Physiker, Publizisten und Politiker Friedrich Dessauer benannt, soll ein Treffpunkt werden, wo man sich nett unterhalten kann, ohne gleich etwas konsumieren zu müssen. Wo verschiedenste Menschen zusammentreffen und sich neue Ideen für den Stadtteil entwickeln können. Wo sich diejenigen einbringen, die bisher schon zu den Gesichtern des Riedbergs gehörten, und neue „Gesichter“ kennenlernen.

In dem Gemeinschaftsraum rechts neben dem Haupteingang zum Jugendhaus soll es neben offenen Treffen auch Film- oder Kartenspiel-Abende geben. Erste Veranstaltungen gab es schnell.

Am 28. Januar 2018 lädt die IG Riedberg zu der nächsten Etappe der kulinarischen Weltreise ein. Ab 18 Uhr wird es Leckeres aus dem deutschen Norden geben. Grünkohl wird auf jeden Fall mit dabei sein. Siehe www.ig-riedberg.de

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Eine besondere Schule – die neue IGS Kalbach-Riedberg

Am 15. August um 14.30 Uhr startete die Feier zur Eröffnung der neuen IGS Kalbach-Riedberg. Direktorin Dr. Susanne Gölitzer sprach vorab von einer „besonderen Schule, wie sie meines Wissens in ganz Hessen nicht existiert“. Die neue Gesamtschule hat den Schwerpunkt Sprache und Kommunikation und ist Ganztagsschule sowie als „Teamschule“. Das heißt, dass Lehrer die Kinder über mehrere Jahre begleiten. Die Lernfelder sind Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre und Ästhetische Bildung. Als Fremdsprachen werden Englisch, Französisch und Spanisch unterrichtet. Die Schule nimmt viele Kinder auf, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, und man nimmt gezielt Schüler mit Sprachheilbedarf auf. Etwas über 20 Prozent der Kinder haben einen sonderpädagogischen Förderanspruch und werden inklusiv unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten individuelle Aufgaben und werden nicht in Leistungskursen getrennt unterrichtet. In speziellen Projekten werden echte Fragen gestellt und geknackt.

Die IGS startete in einer provisorischen Holz-Containeranlage im neuen Quartier Westflügel mit mehr als 100 Fünftklässlern. Platz im Provisorium ist für einen weiteren Schuljahrgang. Die gute Nachricht für die Zukunft kam aber Anfang Oktober: Weil die Gymnasiale Oberstufe schneller als geplant aus der Container-Anlage in der Gräfin-Dönhoff-Straße nahe der U-Bahn-Station Riedberg ausziehen kann, kann früher als geplant die IGS exakt dorthin, also an den endgültigen Standort, gelangen. Mit den Planungen und der Ausschreibung für den Neubau soll bald begonnen werden.

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Der Riedberg rockt…

Wie erging es den sechs Männern von Riedberg Underground beim ersten großen Auftritt am Riedberger Sommerfest? „Ich habe mir in die Hosen geschissen vor dem ersten Auftritt“, gestand einer der Männer an der Gitarre zwischendurch. Da hatten die Hobby-Musiker mit reichlich Rock im Blut schon die ersten Songs von Ecstasy of Gold von Metallica bis zu Neil Young gespielt. Am Abend vor dem Sommerfest, nachdem sie gemeinsam bei der Traditionself des SC Riedberg gekickt hatten, hatten sich die Sänger Tobi und Gerd noch mal spätabends zurückgezogen. Um zu üben. Sie hatten keine Band-Erfahrung am Mikro. Die anderen an Bass, Gitarre und Drums überwiegend schon. Aber das war teils schon lange her. Warum sich ein Sales Manager, ein Business Analyst, ein Key-Account-Manager, ein Jurist, ein Apron Controller vom Airport und ein Pharma-Experte, alle Familienväter zwischen 40 und 50, trotzdem auf die Bühne wagten? Es hat auf jeden Fall nichts mit der Midlife-Crisis zu tun, wie sie auf der Bühne anmerkten (weil das manche wohl mutmaßten). Es macht schlicht verdammt viel Spaß, mit guten Freunden – und dem dazu passenden Song von den Böhsen Onkelz – den Riedberg zu rocken. Ob 2018 vielleicht sogar mal eigene Songs folgen?

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barbed wire to demarcate the border does not open

Begegnung mit Zeitzeugin Trude Simonsohn

Warum hab’ ich überlebt? Diese Frage stellt sich Trude Simonsohn immer wieder. Vor ihr liegen der gelbe Judenstern und Lagergeld aus dem Ghetto Theresienstadt. Den Stern hält sie dort an die Brust, wo es die Nationalsozialisten ab 1941 befohlen hatten. Das Geld gibt sie durch die Reihen. Die Scheine waren nur Blendwerk, dienten auch zur weiteren Enteignung der Juden. Sie hat sie noch bei sich getragen, als sie im Oktober 1944 nach Auschwitz kam. Im Edith-Stein-Zentrum am Riedberg ist es still. Niemand wagt, etwas zu sagen. Die Dame vorne will diese Distanz überwinden. „Stellen Sie Fragen, es gibt keine Tabus“, sagt sie und freut sich sichtlich über junge Besucher bei diesem Begegnungsabend.

Trude Simonsohn ist 96 Jahre alt und erste Ehrenbürgerin Frankfurts. Für sie ist es unverzeihlich, dass danach „plötzlich keiner mehr von etwas gewusst haben will“. Andererseits will sie deutlich machen, wie unvorstellbar der Vernichtungswillen der Nazis für ihre Generation gewesen ist. Sie ist „glücklicherweise bis 1939 in einer Demokratie großgeworden“. Sie ist in Olmütz, im heutigen Tschechien, zweisprachig aufgewachsen. Sie besuchte ein Realgymnasium, lernte Latein, Englisch und Französisch, hatte Freundinnen und Freunde und hat in der Schule mit den anderen auch „viele Streiche gemacht“. Eines Tages ging es um einen Artikel des antisemitischen Hetzblatts „Der Stürmer“. Der Rest der Klasse hat applaudiert. Sie war „wie gelähmt“.

Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde ihr als Jüdin eine Berufsausbildung verweigert. Ihr Vater wurde bereits 1939 verhaftet, in das KZ Buchenwald verschleppt und danach im KZ Dachau ermordet. Ihre Mutter wurde später im KZ Auschwitz ermordet.

Im Juni 1942 geriet sie selbst wegen angeblichen Hochverrats und illegaler kommunistischer Tätigkeit in Haft. Irrwitz des Systems: Damit war sie politische Gefangene, was minimal bessere Chancen auf ein Überleben mit sich brachte. Nach sechs Monaten Haft kam sie ins Ghetto Theresienstadt, wo viele Tausende Juden lebten. Auch dort muss man sich vorstellen, „dass wir versucht haben, ein bisschen Menschlichkeit und Normalität aufrechtzuerhalten“. Es gab Schulunterricht und Vorträge teils bedeutender jüdischer Wissenschaftler – während immer jemand Schmiere stand, um vor Wachen zu warnen. Hier prophezeite ihr eine Zigeunerin, dass sie weiterleben und „die Liebe ihres Lebens“ finden werde. Hier lernte sie den Sozialpädagogen und Juristen Berthold Simonsohn kennen und lieben.

Als ihre Mutter zum ersten Mal auf der Deportationsliste nach Auschwitz stand, konnte sie durch Beziehungen den Namen streichen lassen. Mutter und Tochter wurden später dennoch in das Vernichtungslager deportiert. Zu einem Zeitpunkt, als die Niederlage der Nazis längst besiegelt war. Sie mussten sich nackt ausziehen, wurden kahlgeschoren und mussten in die Kleiderkammer, wo sie die KZ-Häftlingskleidung bekamen. „Zu allem spielte in Auschwitz die Musik.“ Die Frauenkapelle. Die Kinder und Kranken waren schon vorher aussortiert worden, weil sie als nicht arbeitsfähig galten. Das bedeutete das Todesurteil. Trude Simonsohn spricht noch von Appellen und davon, dass am 2. November die ersten Krematorien gesprengt wurden. Als der SS-Apparat damit begann und versuchte, die Spuren des Massenmordes an mehr als einer Million Juden zu beseitigen, und die russische Armee heranrückte.

Nach dem Krieg gelang es Trude und Berthold Simonsohn tatsächlich, einander wiederzufinden. Sie zogen zunächst in die Schweiz, später nach Hamburg und schließlich nach Frankfurt. Die 96-Jährige lächelt. „Hier in Frankfurt habe ich das Gefühl, zuhause zu sein.“

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Die Ergebnisse der Bundestagswahl

Historische Negativergebnisse für CDU und SPD, eine spontane Demonstration in Frankfurt gegen den Erfolg der Rechten – und drei Politiker, die aus unserem Wahlkreis 183 in den den Bundestag einziehen. Das ist die Kurz-Bilanz der Bundestagswahl am 25. September. Ulli Nissen (SPD), die schon bei der letzten Wahl über die Landesliste nach Berlin gelangte, Omid Nouripour (Grüne), bisher außenpolitischer Sprecher seiner Partei und Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Bundestages, kamen über die Liste in den Bundestag. Das Direktmandat gewann klar Bettina Wiesmann (50), bisher Landtagsabgeordnete der CDU, die sich in einer Kampfkandidatur gegen den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Römer, Michael zu Löwenstein, durchgesetzt hatte.

Das Ergebnis der Zweitstimmen: Wie auch im zweiten Frankfurter Wahlkreis, wo Matthias Zimmer (CDU) das Direktmandat gewann, weichen die Ergebnisse der Zweitstimmen insbesondere in einem Punkt vom Bundes-Trend ab: Die Grünen sind klar drittstärkste Kraft, knapp vor der wiedererstarkten FDP – und die AfD erreicht keine 10 Prozent. Im Wahlkreis 183, zu dem der Riedberg gehört, erreichten die CDU erreichten 26,8 Prozent, die SPD 19,6 Prozent.

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Das Sams in der Schule

Wussten Sie schon? Wilde Wiesel wollen wissen, wo warme Würstchen wachsen. Der gestiefelte Skater Adelbert will das Herz der Katzendame Ramira gewinnen. Und um das Sams auf eine Leinwand in der Marie-Curie-Schule zu zeichnen, braucht Autor Paul Maar nur die Farben Schwarz, Rot, Grün und Blau und nicht mal fünf Minuten. Kein Wunder also, dass zuerst zwei Klassen in der Bibliothek der Grundschule und dann fast 500 Schülerinnen und Schüler in der Aula des Gymnasiums, in die man aus Platzgründen auswich, begeistert waren. Am 26. September ab kurz nach 9 Uhr war der Schriftsteller, Illustrator, Übersetzer, Drehbuch – und Theaterautor am Riedberg zu Besuch, auf Einladung des Freundeskreises der Schule. Dabei gewährte der Mann, der bald seinen 80zigsten feiert und immer noch neugierig-spitzbübisch lächeln kann, auch einen Blick hinter die Geschichte des Sams und weiterer Fantasie-Figuren – und auf sein Leben.

Warum hat der Sams eine Schweine-Nase? Warum schreiben Sie Kinderbücher? Das und noch viele andere Fragen stellten die Kinder vorab. „Die Schweine-Nase hat auf jeden Fall nichts damit zu tun, dass ich aus Schweinfurt komme“, begann Maar. Als er vor mehr als 40 Jahren schon längst die Idee zur Geschichte hatte, hatte er keine gute Idee, wie das Sams aussehen soll. Also fragte er seine drei Kinder und zeichnete los. Nein, das sieht komisch aus. Nein, das sieht aus wie ein Alien – so lautete zunächst das vernichtende Urteil. Bis der Schriftsteller dem Sams eine runde Nase verpasste und drauflos weitermalte. Bis die berühmte Schweinenase entstanden war. Übrigens sind die Sams-Bücher inzwischen in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Maar hatte auch sein neues Buch „Das Sams feiert Weihnachten“ dabei. Anschließend begeisterten der Kinderbuch-Autor, die Musiker Konrad Haas und Wolfgang Stute als „Das schiefe Märchen-Trio“ Kinder der Grundschule.

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Weitere Berichte zum Jahr 2017 folgen morgen. Jetzt macht sich das MAINRiedberg-Team auch fertig für Silvester – und wünscht allen einen

guten Rutsch

in ein hoffentlich gesundes & erfolgreiches Jahr 2018!

Die Gottesdienste an Weihnachten

Ein bisschen aufgeregt sind bereits Hirten, Helfer, Engel sowie Maria und Josef. Denn am Riedberg wird schon längst für Heiligabend geprobt. Neben den traditionellen Gottesdiensten und den Krippenspielen der Kinder in den beiden Kirchen werden auch Gottesdienste der Josua-Gemeinde in der Grundschule Riedberg sowie der Freikirche Frankfurt Connect in den neuen Räumen des Familienzentrums Billabong stattfinden.

Wichtig für unsere älteren Stadtteil-Bewohner: Das Altenpflegeheim Bettinahof lädt Heimbewohner und Senioren am Sonntag zu einem Gottesdienst.

MAINRiedberg gibt gerne einen Überblick über die Termine in wenigen Tagen, verbunden mit den besten Wünschen für ein gesegnetes – und friedliches – Weihnachtsfest.

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Krippenspiele und Gottesdienste an Heiligabend/ 24.12.2016

EVANGELISCHE RIEDBERGGEMEINDE
Riedbergallee 61/ www.riedberggemeinde.de

15 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel
17 Uhr Gottesdienst mit Weihnachtsstück
22 Uhr Christmette

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KATH. KIRCHE ST. EDITH STEIN
Zur Kalbacher Höhe 56/ www.sankt-katharina-frankfurt.de

15.30 Uhr Kinderkrippenfeier
18 Uhr Gottesdienst am Heiligen Abend

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CASA-REHA-ALTENHEIM BETTINAHOF
Altenhöferallee 74-78

14 Uhr Gottesdienst

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JOSUA-GEMEINDE
Riedbergschule Grundschule 1 (AULA)
Zur Kalbacher Höhe 15/ www.josua-gemeinde.net

16.30 Uhr Heiligabend-Gottesdienst

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FRANKFURT CONNECT (RIEDBERGPROJEKT)
www.frankfurtconnect.de
In den neuen Räumen von Billabong,
Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b

15 Uhr Weihnachtsgottesdienst

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MAINRiedberg wünscht wunderbare Weihnachten!

(Foto: losw100)

SPD-Ortsbeirätin kandidiert für den Landtag

Vom Ortsbeirat in den Landtag? Die SPD hat gestern die Kalbacher Kommunalpolitikerin Susanne Kassold als Landtagskandidatin für den Frankfurter Nordosten nominiert. Nach einer hitzigen Debatte setzte sie sich mit 30 zu 27 Stimmen der Delegierten gegen ihren Kontrahenten Stefan Marx (39) aus dem Riederwald durch. Die Juristin kandidiert bei der Wahl im nächsten Herbst im bisherigen Wahlkreis der bekannten Sozialdemokratin Andrea Ypsilanti, die nun nicht mehr antritt.

Der Wahlkreis 39 umfasst neben unserem Stadtteil noch Bergen-Enkheim, Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Fechenheim, Frankfurter Berg, Harheim sowie Nieder-Erlenbach. Im Ortsverein Kalbach-Riedberg ist man „sehr stolz“ auf Kassold. Der Vorsitzende Oliver Schenke: „Susanne passt perfekt in den Wahlkreis. Sie kennt durch ihr jahrelanges Engagement im Stadtparlament und im Ortsbeirat die Bedürfnisse der Menschen vor Ort.“

Susanne Kassold ist 55 Jahre alt und hat 3 Kinder. Sie arbeitet beim Amtsgericht Frankfurt und unterrichtet als Dozentin an der Hochschule für Polizei und Verwaltung. In der SPD ist sie seit über 30 Jahren und in der Frankfurter Kommunalpolitik seit über 20 Jahren aktiv. Sie war bereits Stadtverordnete im Römer und ist derzeit Fraktionsvorsitzende im Frankfurter Ortsbeirat 12. Kassold hatte 2016 für das Bürgermeister-Amt in der Stadt Karben kandidiert, war dort aber gescheitert.

Kassold folgt auf Andrea Ypsilanti

Als Landtagskandidatin folgt sie Andrea Ypsilanti (62), die nun nicht mehr antritt. Als die CDU unter Roland Koch 2008 die absolute Mehrheit verloren hatte, war diese als SPD-Spitzenkandidatin mit der Bildung einer Minderheitsregierung gescheitert. Fünf Jahre später hatte sie bei der letzten Landtagswahl nicht das Direktmandat gewonnen, war aber über die Landesliste ins Parlament eingezogen. Nachfolgerin Susanne Kassold will sich nun unter anderem für gleiche Bildungschancen für alle Kinder, sozialen Wohnungsbau, bezahlbare Mieten und eine nachhaltige Umweltpolitik einsetzen.

(Fotos: Zerbor/ SPD)

Glühwein zu Gunsten krebskranker Kinder

Wer ist heute ohnehin in der City und möchte Glühwein trinken – noch lieber für einen guten Zweck? Der Riedberger Bar-Experte Boris Markic und die Frankfurter Design- und Kommunikationsagentur Gegenwart (gegenwart.com.) schütten am heutigen 14. Dezember vorm legendären Yok-Yok City-Kiosk in der Münchener Straße 32 im Bahnhofsviertel alles zusammen, was gut schmeckt, lustig macht oder warm hält. Sämtliche Erlöse werden zu hundert Prozent an die Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V. gespendet.

Wer nicht kommen kann und trotzdem eine gute Tat vollbringen möchte, hat die Möglichkeit über das Spendenportal der Hilfe für krebskranken Kinder e.V. unter www.bit.ly/gegenwartgluehwein eine Spende zu leisten.

Für alle anderen: Heute ab 17 Uhr wird vor dem Yok-Yok in der Münchener Straße 32 mit Äppler-Glühwein und Kinderpunsch das Leben zelebriert. Um 22 Uhr ist, so Boris Markic, „leider Zapfenstreich, sonst haut uns das Ordnungsamt auf die Finger“. Sein Appell: „Also kommt zahlreich, rechtzeitig und durstig!“


Unter dem Motto »Du hattest mich schon bei Glühwein« schenken die Agentur Gegenwart und der bekannte Yok-Yok City-Kiosk im Bahnhofsviertel heute Äppler-Glühwein zu Gunsten der Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.

(Fotos: Gegenwart GmbH & Co. KG/ Choat)

(M)ein Kalender für den Riedberg

Sind Sie noch auf der Suche nach besonderen Geschenken – oder möchten Sie sich selbst eine kleine Freude machen? Pünktlich zur Jahreswende gibt es den ersten MAINRiedberg Bild-Kalender, den wir Ihnen jetzt sehr gerne vorstellen. Dieser Kalender, erhältlich in den Formaten A4 und A3, wurde Seite für Seite liebevoll von uns gestaltet und ist wie alle unsere Projekte ein absolutes Herzensprojekt. Der Kalender besteht aus Riedberg-Impressionen mit einer Monatsübersicht. Die Fotos haben wir einem Riedbergbewohner – Darko Krizic – zu verdanken. Er hat sie für diesen Kalender zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür! Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden sehen: Die Perspektiven dieser Bilder sind neu und zugleich unverwechselbar – so unverwechselbar wie unser Stadtteil.

Zwei tolle Kalender – für ein wunderbares 2018

Wir wünschen Ihnen ein wundervolles Jahr 2018 mit vielen tollen Erlebnissen, neuen Freunden, kleinen und großen Abenteuern. Perfekt für den Überblick ist unser Bildkalender 2018 in A4 (29,7 x 21,0 cm) mit 14 Seiten, weißer Wire-O-Bindung und Premium-Druck für 12,90 Euro (inkl. 19% MwSt.).

Ein Familien-Kalender der Extraklasse ist unser zweiter MAINRiedberg Kalender in DIN A3, der nicht nur die perfekte Übersicht bietet, sondern auch den Riedberg in anderen Perspektiven zeigt. Jeden Monat ist Platz für wundervolle Erlebnisse, Raum für Geburtstagskinder und Ereignisse von der nächsten Geburtstagsparty bis zur Einladung bei Oma und Opa. Die Riedberg-Impressionen von Darko Krizic machen den Kalender zu einem besonderen Erinnerungsstück. Der Bildkalender 2018 in A3 ( 29,7 x 42 cm) hat 14 Seiten, zwei silberfarbene „Paper Clips“, um den Kalender optimal und variabel zu befestigen, und kostet 19,90 Euro (inkl. 19% MwSt.)

Die neuen MAINRiedberg Kalender gibt es ab sofort unter main-riedberg.de/shop/ sowie beim Riedberger Weihnachtsmarkt am nächsten Wochenende – dann gerne bei uns persönlich. Die Auflage ist limitiert.

Weihnachts-Konzert des Riedbergchors

Vorweihnachtliche Stimmung ist – zum Glück – am Riedberg schon zwei Wochen vor dem traditionellen Weihnachtsmarkt möglich. Das gilt insbesondere für Musikliebhaber und für die BewohnerInnen des Casa-Reha-Heims in der Altenhöferallee. Denn am nächsten Samstag um 15.30 Uhr wird der Riedbergchor dort Weihnachtslieder singen. Mit dem Motto „Wo Liebe ist – Ubi Caritas“ präsentiert der Chor unter der Leitung von Burcu Özcanyüz Seymen ein buntes Programm, das sowohl bekannte Melodien zum Mitsingen als auch klassische, jazzige und traditionelle Lieder aus aller Welt umfasst. Begleitet wird der Chor am Piano durch Seeun Choi. Alle Riedberger sind recht herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Sozusagen im Anschluss daran folgt das Weihnachtskonzert in der Riedberggemeinde. Dieses wird auch das Riedberg Flötenensemble mitgestalten. Die Besucher erwarten Weisen von „Transeamus usque Bethlehem“, „Es kommt ein Schiff, geladen“ bis zu „Let it snow“, „We wish you“ und „O du fröhliche“, wo sicher viele mit einstimmen.

Der Chor probt jeden Donnerstag von 20 bis 21.30 Uhr im Kirchenhaus und begrüßt immer gerne neue SängerInnen, für die der Spaß am Musizieren zählt. Besonders begehrt sind neue Sänger als Unterstützung für die wertgeschätzten Tenöre und Bässe des Riedbergchors.

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Der Riedbergchor tritt am Samstag (9. November) um 15.30 Uhr im Haus der Betreuung und Pflege Bettinahof, Altenhöferallee 74-78 auf. Um 18 Uhr folgt ein Weihnachtskonzert in der ev. Riedberggemeinde/ Riedbergallee. Die Veranstaltungen sind öffentlich und Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.riedbergchor.de

(Informationen: Riedbergchor/ Repro: cd)

Schon 120.000 Euro Spenden für den Goetheturm

„Ich bin stolz auf unsere Frankfurterinnen und Frankfurter. Sie haben mit Ihren Spenden für den Wiederaufbau des abgebrannten Goetheturms die 100.000-Euro-Marke deutlich übertroffen“, gab Oberbürgermeister Peter Feldmann heute bekannt. Insgesamt befanden sich zu diesem Zeitpunkt 123.448,18 Euro auf den Sonderkonten der Nassauischen Sparkasse und der Frankfurter Sparkasse.

Ausschlaggebend dafür waren mehrere Großspenden, unter anderem eine Spende der Nassauischen Heimstätte (NH) von 10.000 Euro, die am Rande der NH-Aufsichtsratssitzung übergeben wurde. Auch die Mainova hatte 5.000 Euro eingezahlt. Außerdem gehören die beiden Sparkassen ebenso zu den großzügigen Spendern. Die Masse der Spenden wurde von den insgesamt 1056 Einzelspendern erbracht, beispielsweise erbrachte eine Benefizweihnachtsfeier am Nikolaus-Tag den Spendenbetrag von fast 1.000 Euro.

Oberbürgermeister Peter Feldmann zeigte sich sehr erfreut. „Die Spendenbereitschaft für den Wiederaufbau des Goetheturms spiegelt die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger wieder, sich für ihre Stadt einzusetzen. Es zeigt auch den großen Stellenwert des Goetheturms in den Herzen der Frankfurter“.

Informationen: Presse-Info Stadt Frankfurt
Foto: Feuerwehr Frankfurt

Temma schließt Ende Januar

Kaffeehaus-Atmosphäre, Bio-Ware, nettes Personal – der Temma-Markt in der Riedbergallee ist nicht nur für Einkäufe beliebt. Doch offensichtlich entwickeln sich die Umsätze in der von Rewe 2009 gegründete Bio-Kette nicht wie geplant. Heute wurden Presseberichte bestätigt, wonach mindestens sieben der bundesweit neun Filialen schließen und im Gegenzug das Bio-Segment in den Rewe-Filialen vergrößert werden soll. Auf Anfrage von MAINRiedberg heißt es konkret: „Dabei werden auch die in den letzten Jahren bei TEMMA gewonnenen Erfahrungen bei Biosortimenten und Gastronomie integriert. Insofern wird der Bio-Fachhandelsmarkt TEMMA in Frankfurt-Riedberg, Riedbergallee 17, zum 31. Januar 2018 schließen.“

Mitarbeiter bekommen neues Angebot

Der Markt soll entweder „auf ein anderes Vertriebskonzept innerhalb der REWE Group“ umgestellt werden oder es sollen andere Lösungen gefunden werden. Ein Unternehmens-Sprecher: „Allen Mitarbeitern wird ein Angebot zur Weiterbeschäftigung innerhalb der REWE Group gemacht.“

Temma-Filialen sollten die moderne Version eines Tante-Emma-Ladens werden, Wohlfühlatmosphäre inklusive. Das erste Geschäft, eine Mischung aus Bio-Supermarkt und Gastronomie, wurde in Köln eröffnet. Es folgten Läden unter anderem in Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Bad Homburg und Frankfurt.

Rewe interpretiert aber nun die Rolle rückwärts als einen Schritt nach vorne. „Nach intensiver Überprüfung unseres Vertriebsportfolios haben wir uns entschieden, die Bio-Kompetenz in unseren REWE-Vertriebsformaten weiter auszubauen“, wird betont. Dabei wolle man auf die durch Temma gewonnenen Erfahrungen in puncto Gastronomie und Bio zurückgreifen und Teile des Konzeptes in den Rewe-Märkten integrieren. „Damit erhöhen wir in den REWE-Märkten die Bio-Fachkompetenz wesentlich und sind davon überzeugt, auch für Bio-affine Stammkunden eine echte Alternative zu sein“, erklärt Peter Maly, Geschäftsführer REWE Markt GmbH.

Bio-Umsatz in Rewe-Filialen boomt

Denn der Verkauf von Bio-Waren in den herkömmlichen Rewe-Märkten boomt. Dabei stieg der Umsatz in den vergangenen vier Jahren um 70 Prozent. Das Angebot ist auf 600 Bio-Produkte angewachsenen. Auch in der Rewe-Filiale im Riedberg-Zentrum gibt es zunehmend mehr Bio-Artikel.

(Fotos: temma.de/ Repro: cd)

Neue Leihräder von einem Ex-Studenten

Schon mal die weiß-grauen Leihräder bemerkt, die seit Ende Oktober vor allem rund um Uni, U-Bahn und Riedbergzentrum zu finden sind? Die gehören übrigens einem jungen Mann, der zeitweise auf der Goethe-Universität Informatik und Wirtschaftswissenschaften studierte. Der Chinese Yi Shi hat nach dem Studium zwei Unternehmen gegründet, oBike und die Avazu Holding, bei denen er heute als Chairman fungiert. Vergangene Woche war er zu Besuch in Frankfurt, auch wieder am Riedberg. Die große Verbundenheit mit seiner Alma Mater hat der mit seinen 28 Jahren noch ungewöhnlich junge, aber schon sehr erfolgreiche Unternehmer mit einer großzügigen Spende zum Ausdruck gebracht. Yi Shi hat der Universität allein 300.000 Euro gespendet für das GoetheLab-Zentrum auf dem Campus Riedberg.

Ausleihe per App

Zurück zum Thema Leihräder. Allein in Frankfurt soll es acht Anbieter geben. Das Geschäft boomt. oBike beispielsweise kann man per App ausleihen – und irgendwo im Stadtgebiet dann wieder abstellen. Die Räder sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet und somit auch leicht per App zu finden.

Das Unternehmen verspricht, dass man die Daten der Kunden nicht weitergeben will, sondern dazu nutzen möchte, um die Fahrräder in der Stadt besser zu verteilen. In Städten wie München gab’s allerdings Probleme mit zu vielen Leihrädern der Marke an speziellen Spots der Innenstadt, der Image-Schaden war da. In Frankfurt soll das besser koordiniert werden. Mit einem zweistelligen Millionenbetrag will man außerdem die Internationalisierung vorantreiben.

(Foto: cd)

Schwerer Unfall auf der A 661

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 661 sind am heutigen Dienstagmittag zwei Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Es geschah an der Anschlussstelle Niedereschbach/ Kalbach, also an einer Auffahrt, die auch viele Menschen aus dem nördlichen Teil des Riedbergs nutzen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll gegen 12.45 Uhr ein Peugeot in Richtung Offenbach auf die Autobahn gefahren sein. Dabei geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache außer Kontrolle und stieß mit einem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Mercedes zusammen. Während der Peugeot-Fahrer schwer verletzt wurde, kam der Mercedes-Fahrer mit leichteren Verletzungen davon. Beide Personen kamen in umliegende Krankenhäuser. Die A 661 musste wegen der Landung des Rettungshubschraubers und der Bergungsarbeiten kurzzeitig voll gesperrt werden.

Durch den Unfall entstand neben der A 661 auch auf der A 5 rund um das Bad Homburger Kreuz ein kilometerlanger Stau. Um 14 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt und die Staus lösten sich sukzessive auf.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt/ Pressestelle
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