Kategorie: Allgemein

Workshop zu Zivilcourage und Gewaltprävention

Jeder kennt es: Eine unangenehme Situation, in der man sich nicht wohlfühlt, von anderen bedrängt wird oder sogar bedroht. Wie sollen Sie damit umgehen? Was können Sie tun? „Wenn Sie sich das auch schon gefragt haben, dann kommen Sie am 21. September 2019 von 10.00-14.00 Uhr zum kostenfreien Gewalt-Präventionstraining“, heißt es vom Quartiersmanagement der Nordweststadt, die das Training in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat der Stadt und der Polizei veranstaltet.

Es geht darum, möglichst frühzeitig bedrohliche Situationen wahrzunehmen. Dem Bauchgefühl zu folgen. Und ich entweder selbst aus der unangenehmen Situation zu befreien oder anderen Menschen zu helfen, sich aus einer für sie möglicherweise unangenehmen Lage zu lösen.

Das Gewalt-Präventionstraining findet am Samstag ab 10 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, Thomas-Mann-Straße 10, 60439 Frankfurt statt. Verbindliche Anmeldung bis zum 17.09.2019 erforderlich unter nordweststadt@frankfurt-sozialestadt.de

Grafik: Veranstalter

Spielmobil auf dem Riedbergplatz

Hier ist ab heute Spiele-Spaß garantiert: Noch bis 20. September und auch in der nächsten Woche vom 23. bis 27. September, montags bis freitags in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr, hält ein Spielmobil auf dem Riedbergplatz.

Das Spielmobil-Team baut Hüpfkissen, Rollenrutsche und viele Kleinspielgeräte auf. „Die Kinder können das umfangreiche Spielmobilangebot nutzen und einen schönen Nachmittag verbringen“, heißt es bei den Veranstaltern vom Abenteuerspielplatz Riederwald e. V.

Apropos Abenteuerspielplatz: Inzwischen gibt es drei dieser pädagogisch betreuten Spielplätze in Frankfurt, die der Verein in mehr als vier Jahrzehnten aufgebaut hat, weitere Veranstaltungen inklusive.

So werden graue Straßen und Plätze zu „Spielstraßen“

Seit 1985 sind auch Spielmobile unterwegs und in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main sorgt diese dafür, dass Straßen – zumindest zeitweise – wieder zum Spielen genutzt werden können. „Das ist unsere eigentliche Aufgabe, wir bringen uns und unsere Spielmöglichkeiten zu den Kindern Frankfurts.“

Das ist aber noch nicht alles. Wer nicht die ganzen Sommerferien in Urlaub fahren kann, hat sicher schon mal die “Mainspiele” und “Opernspiele” besucht – ebenfalls veranstaltet vom Spielmobile-Team.

Weitere Informationen unter www.abenteuerspielplatz.de

Foto: Veranstalter

Nordwestzentrum: Kripo sucht Trickdiebe

Bereits am Donnerstag, den 2. November 2017, entwendeten Unbekannte einem damals 83-jährigen Mann die ec-Karte. Anschließend hoben sie bei verschiedenen Banken Geld ab. Die Frankfurter Polizei fahndet nun mit Aufnahmen einer Überwachungskamera nach den Tätern.

In dem Zeitraum von 10.45 Uhr bis 11.15 Uhr befand sich der inzwischen 85-jährige Mann im „Nordwestzentrum“. Als er mit seinen Einkäufen fertig war, machte er sich auf den Weg zum Parkplatz. Als er am Parkautomaten sein Ticket bezahlen wollte, fielen einer unbekannten Frau neben ihm Münzen zu Boden. Hilfsbereit hob er diese gemeinsam mit ihr auf. Dabei rempelte sie ihn „versehentlich“ an. Sie oder ein/e Mittäter/in entwendete im Zuge dessen mutmaßlich die ec-Karte des Opfers.

Kurz darauf wurde mit seiner ec-Karte sowohl in Frankfurt, als auch zahlreiche Male in Karlsruhe, Bargeld abgehoben. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Die Frankfurter Kriminalpolizei hat bereits umfangreiche Ermittlungen durchgeführt und sucht nun im Zuge einer Öffentlichkeitsfahndung nach den Tätern. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie zwei Männer in einer Bankfiliale am Europaplatz in Karlsruhe mit der gestohlenen ec-Karte Geld abheben. Einer der Täter soll 25-35 Jahre alt, 160-170 cm groß sein, südosteuropäisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare mit Geheimratsecken, bekleidet mit schwarzer Lederjacke mit schwarzem Fellkragen, dunkelblauer Jeans und dunkelblauen Turnschuhen mit heller Sohle und bunten Streifen. Der zweite Täter soll 30-40 Jahre alt und 165-175 cm groß sein, südosteuropäisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, blauer Jeans und dunkelblauen Turnschuhen mit weißer Sohle

Wer kennt diese Männer und/oder kann Angaben zur Taten machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Polizei unter der Telefonnummer 069/755-52499 entgegen.

Die beiden Täter beim Abheben mit der erbeuteten EC-Karte Foto: Polizei

Foto: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Willkommensfest für Mini-Riedberger, Mamas und Papas

Stützen, helfen, austauschen und vernetzen – hier setzt das Projekt Familiennetzwerk an, das gemeinsam mit der Stadt ins Leben gerufen wurde. Katrin Wünsche vom Kinderschutzbund betreut elf Standorte in Frankfurt und spricht von einem „Willkommensort“, der mit dem Familienzentrum Billabong als Partner auch bei uns realisiert werden konnte. Die Pädagogin möchte deshalb junge Familien „ganz herzlich zu einem bunten Nachmittag mit Spiel, Bewegung und leckerem Essen in Ihrem Stadtteil einladen“. Das Willkommensfest findet am morgigen Freitag im Familienzentrum Billabong statt.

In gemütlicher Atmosphäre hat man die Möglichkeit, andere Eltern mit Babys aus dem Stadtteil kennenzulernen, sich über Angebote für Kinder im Stadtteil Riedberg auszutauschen und einen entspannten Nachmittag zu verbringen.

Das „Willkommensfest“ des Familiennetzwerks ist am Freitag, 6. September, von 15 bis 17.30 Uhr, im Familienzentrum Billabong, Graf-von Stauffenberg-Allee 46b, Ffm-Riedberg.

Apropos Familiennetzwerk: Das Angebot ist insbesondere für Eltern und Kinder von 0 bis 3 Jahren gedacht, soll für alle offen, kostenfrei und niederschwellig sein. Konkret bedeutet das: Einerseits gibt es nun immer freitags von 15 bis 17.30 Uhr das Krabbelcafé Drop-In(klusive), wo man nicht nur andere Eltern kennenlernen, sondern auch Unterstützung finden kann. Andererseits gibt es schon seit 2017 den offenen Elterntreff in der Riedbergallee 15, der Montag bis Freitag von 9.30  bis 13 Uhr geöffnet ist.

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de und www.kinderschutzbund-frankfurt.de

Foto: Kinderschutzbund Frankfurt

Singen Sie gerne? Das ist eine Einladung…

Mögen Sie Musik von Klassik bis Jazz, von Pop bis Gospel? Und singen Sie gerne? Am Riedberg ist ein ungewöhnliches Projekt gestartet, zu dem Dirigentin Burcu Özcanyüz Seymen weitere Interessierte willkommen heißt: Ein „Projektchor“ für das ökumenische Gemeindefest Ende September.

„Herzlich eingeladen sind all jene, die Freude am mehrstimmigen Chorgesang haben“, erklärt Seymen und fügt hinzu: „Wir haben zwar genügend Leute im Chor, das Projekt wäre aber mit externen Teilnehmern schöner.“ Musikalische Vorerfahrung ist sinnvoll. Denn die neuen Mitsängerinnen und Mitsänger werden den seit 2007 bestehenden Riedbergchor verstärken.  

Der Projektchor ist kostenlos. Anmeldung unter info@riedbergchor.de oder wie es die Dirigentin einladend formuliert: „Komm einfach vorbei!“

Der „Projektchor“ probt bereits am heutigen Donnerstag ab 20 Uhr in der evangelischen Kirche in der Riedbergallee, sowie am 19. September ab 19.30 Uhr. Auftritt ist beim ökumenischen Gemeindefest am Sonntag, 22. September.

Verbunden ist das Projekt mit einer weiteren Einladung: Denn wer Lust am gemeinsamen Singen bekommen hat, kann einfach dabei bleiben. „Ausgewählten Stücke für den Projektchor sind aus unserem Herbstkonzertprogramm“, sagt die Chorleiterin. Herbstkonzert ist am 2. November. Übrigens: Teilnehmer beschreiben den Chor als eine „glückliche Mischung“ von Menschen im Alter zwischen 30 und 75 Jahren, die sich nach den Proben meist auch noch zum Plaudern treffen…

Foto oben: Archiv

MAINRiedberg in der Zeitung…

Ehrlich gesagt mussten wir uns etwas verwundert die Augen reiben, als am Wochenende die September-Ausgabe von „Die Lokale“, einer Monatszeitung für den Frankfurter Norden, im Briefkasten lag. Neben Nachrichten von Harheim bis Nieder-Eschbach und Bad Homburg war auf Seite 10 ein großer Bericht mit der Überschrift „Hinter den Kulissen des Stadtteilmagazins“ zu lesen – unsere MAINRiedberg-Story. Die 2015 begann und inzwischen so richtig Fahrt aufgenommen hat. Mit drei hochwertigen Print-Ausgaben pro Jahr und 7500 Exemplaren Auflage. Plus immer mehr tagesaktuellen News und Hintergrundberichten auf unserem Web-Portal www.main-riedberg.de

Warum ein Magazin für den Frankfurter Norden ausgerechnet über die MAINRiedberg-Gründerinnen, also vermeintliche Konkurrentinnen, berichtet? Ganz einfach: Weil sich Redaktionsleiter Günther Michels und das MAINRiedberg-Team um Katja Markert und Claudia Detsch schon längst zu schätzen wissen und sich keinesfalls als Konkurrenz betrachten. Und weil die MAINRiedberg-Geschichte einfach verdammt gut ist.

Die fing eigentlich schon kurz nach der Sportplatzeröffnung 2011 an. Immer mehr Menschen zogen in eines der größten Neubaugebiete der Republik. Der Riedberg wuchs zur kleinen Stadt in der Metropole Frankfurt. Alle waren neu hier und „man musste sich zunächst gemeinsam finden“, wie sich Katja erinnert. Ein Sportverein war eine gute Gelegenheit sich kennenzulernen, beruflich wie privat. Schnell stellten wir, Kommunikations-Designerin plus Journalistin, fest, dass wir gemeinsam ein Projekt stemmen und eine große Lücke für künftig mehr als 16.000 Riedbergerinnen und Riedberger aus aller Welt schließen könnten: Ein Informationsmagazin für den Stadtteil. Von Riedbergern, für Riedberger, über Riedberger. Nicht als kreatives Hobby, sondern mit einem journalistischen und betriebswirtschaftlichen Konzept, inklusive Gründung einer Firma.

Die aktuelle Ausgabe von MAINRiedberg erschien vergangene Woche Foto: MAINRiedberg

Jetzt kommt ein kleiner Zeitsprung: In unserer aktuellen 13. Ausgabe, die vergangene Woche erschienen ist, berichten wir natürlich wieder über Menschen, die den Riedberg prägen. Aber auch über Themen wie die steigenden Immobilienpreise und Mieten, die Sorge um den Fortbestand der Kita Sonnenwind und den Einsatz von Jugendlichen für mehr Platz und mehr „Rückzugsorte“. Wir konnten außerdem mit Persönlichkeiten sprechen, deren Bedeutung weit über den Riedberg hinausgeht. Ein Astrophysiker der Uni Frankfurt skizziert den Weg der Wissenschaftler zur mutmaßlich ersten Aufnahme eines Schwarzen Lochs. Die TV-Köchin und frisch gekürte Europaabgeordnete Sarah Wiener erklärt, warum kochen kinderleicht ist und sein sollte.

„Die Lokale“ berichtet auch über Female Future Riedberg

Neben der MAINRiedberg-Story berichtet „Die Lokale“ in der aktuellen Ausgabe auch über die Weiterbildungs-Initiative Female Future Riedberg, die wir gemeinsam mit dem Familienzentrum Billabong ins Leben gerufen haben. Am nächsten Montag, 9. September, um 19 Uhr ist der nächste (interaktive) Info- und Gesprächsabend zum Thema „Website – Gestaltung inhaltlich und rechtlich“. Wo? Im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Alle 46b. Der Eintritt ist frei.

Foto oben: Die Lokale

Die schönsten Fotos vom Sommerfest

Woran erkannt man ein gelungenes Sommerfest? Daran, dass vor der Bühne erst die Kleinen, dann die Großen tanzen. Daran, dass schon am frühen Samstagabend alle Nackensteaks weg sind, während es sonst natürlich noch genug zu essen gibt und Wasser plus andere Getränke nachgekauft werden müssen. Und daran, dass auch Tage nach der großen Party die Riedberger darüber sprechen. Das Stadtteil-Sommerfest, wieder organisiert von der IG Riedberg, war ein voller Erfolg. Auch der Plan, erstmalig schon am Freitag mit einer Afterwork Flip-Flop Party ab 17.30 Uhr zu beginnen, lockte viele direkt von der Arbeit zum loungigen Start ins vergangene Wochenende in den Bonifatiuspark.

Schüler erlaufen 2151 Euro für Kinder in Not

Um exakt 12 Uhr begann dann der Samstag mit dem Sponsorenlauf der Grundschulkinder. 74 Schülerinnen und Schüler, aber erstmals auch Lehrerinnen und Lehrer nahmen teil, liefen bei 28 Grad im Schatten Runde um Runde im Bonifatiuspark – und Mamas, Papas, Omas, Opas oder Freunde spendeten pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag für einen guten Zweck. Am Ende strahlten alle: Der Förderverein der Grundschule konnte dank der erlaufenen Spenden exakt 2151,71 Euro an die Initiative „Nest Ooty“ überreichen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine bessere Schulbildung und für eine lebenswertere Zukunft der Mädchen und Jungen in Tamilnadu/Südindien ein. Eine Lehrerin der Grundschule Riedberg besuchte die Initiative bereits vor Ort und machte sich selbst ein Bild über das Hilfsprojekt.(www.nest-suedindien.de)

Danach startete das Bühnenprogramm, unter anderem mit den Auftritten der kleinen und großen Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrums und Hip Hop und Breakdance mit dem Riedberger SV.  Top-Act am Abend war das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. „Cool und mitreißend“ – so beschreiben Zuhörer im Publikum die Musiker Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Zum Schluss rockt Riedberg Underground 

Gegen 22.30 Uhr, etwas später als geplant, ging’s dann noch einmal so richtig los. Die Local Heroes von Riedberg Underground hatten versprochen: „Wir werden wieder alles geben, damit die Menschen vor der Bühne genauso viel Spaß haben wie wir Sechs auf der Bühne!“ Mit Musik von Metallica bis Neil Young, von den Foo Fighters bis zu den Böhsen Onkelz. Diesmal waren auch Green Day und „Everything about You“ von Ugly Kid Joe dabei. Verdammt schade, dass das tolle Sommerfest 2019 dann leider schon Geschichte ist…

Hier unsere schönsten Fotos vom Fest…

Um exakt 12 Uhr begann der Samstag mit dem „Sponsorenlauf“ der Grundschulkinder 
Der Förderverein der Grundschule konnte dank der erlaufenen Spenden exakt 2151,71 Euro an die Initiative „Nest Ooty“ überreichen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine bessere Schulbildung und für eine lebenswertere Zukunft der Mädchen und Jungen in Tamilnadu/Südindien ein.
Am Nachmittag tanzten unter anderem wieder die kleinen und großen Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrums. Auch die Mädchen der inklusiven Tanzgruppe waren richtig toll!
Top-Act am Abend war das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Sie rockten Bühne und Publikum…
…bis die sechs Local Heroes von „Riedberg Underground“ mit Musik von Metallica bis Green Day, von den Foo Fighters bis zu Ugly Kid Joe für Stimmung sorgten
Mit Metal-Mähne am Mikro…
… und cooler Sommerfest-Show!

Fotos: MAINRiedberg/ Claudia Detsch

So toll ist unser Sommerfest – noch bis Mitternacht!

Waren Sie gestern oder heute schon am großen Riedberg-Sommerfest? Nein? Dann müssen Sie unbedingt noch hin! Denn heute bis Mitternacht wird noch im Bonifatiuspark, direkt zu Füßen der Grundschule Riedberg 1, gefeiert. Dank der IG Riedberg, die dieses Fest wieder für den Stadtteil organisiert hat. Was uns alle heute noch erwartet: Top-Act ist das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Nervling sind Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Ab 22.15 Uhr geht’s dann so richtig los. Die Local Heroes von Riedberg Underground haben versprochen: „Wir werden wieder alles geben, damit die Menschen vor der Bühne genauso viel Spaß haben wie die 6 Menschen auf der Bühne!“ Mit Musik von Metallica bis Neil Young, von den Foo Fighters bis zu den Böhsen Onkelz. Diesmal sind auch Green Day und „Everything about You“ von Ugly Kid Joe dabei. Mindestens sechs neue Songs und insgesamt rund 90 Minuten Programm wollen sie bieten. 

Das große Sommerfest auf dem Riedberg findet am heutigen Samstag noch bis Mitternacht statt. Wo? Natürlich wieder im Bonifatiuspark, unterhalb der Grundschule Riedberg. 

Und hier kommen die (bisher) schönsten Sommerfest-Fotos:

 

Um exakt 12 Uhr begann heute alles mit dem Sponsorenlauf der Grundschulkinder…
74 Kinder, aber erstmals auch Lehrerinnen und Lehrer nahmen teil, liefen bei 28 Grad im Schatten Runde um Runde im Bonifatiuspark – und Mamas, Papas, Omas, Opas oder Freunde spendeten pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag für einen guten Zweck…
Toll gelaufen! Lilia und die anderen Grundschulkinder bekamen vom Förderverein der Grundschule natürlich noch eine Urkunde..
Am Ende strahlten alle: Der Förderverein der Grundschule konnte dank der erlaufenen Spenden exakt 2151,71 Euro an die Initiative „Nest Ooty“ überreichen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine bessere Schulbildung und für eine lebenswertere Zukunft der Mädchen und Jungen in Tamilnadu/Südindien ein. Eine Lehrerin der Grundschule Riedberg besuchte die Initiative bereits vor Ort und machte sich selbst ein Bild über das Hilfsprojekt.(www.nest-suedindien.de)

Dann gab es natürlich wieder tolle Auftritte von den kleinen und großen Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrum Riedberg. Begonnen haben die Allerkleinsten mit dem getanzten Märchen um Aladin und die Wunderlampe..
Auch Matrosen können tanzen!
Auch die Mädchen der inklusive Tanzgruppe waren richtig toll!
… und diese jungen Ballett-Ladies!

Fotos: MAINRiedberg/ Claudia Detsch

Neu! Die aktuelle MAINRiedberg

Haben Sie’s schon in Ihrem Briefkasten entdeckt? Seit gestern werden die neuen MAINRiedberg-Magazine in unserem Stadtteil verteilt. Mit vielen interessanten News und Berichten über tolle Menschen, die den Riedberg prägen. Themen sind aber auch die steigenden Immobilienpreise und Mieten, die Sorge um den Fortbestand der Kita Sonnenwind und der Einsatz von Jugendlichen für mehr Platz und mehr „Rückzugsorte“. Vielen Dank an die Fotografin PeVe Horn für die Fotos zu diesem Thema!

Wir sind auch ein bisschen stolz darauf, dass wir mit Persönlichkeiten sprechen konnten, deren Bedeutung weit über den Riedberg hinausgeht. Ein Astrophysiker der Uni Frankfurt berichtet über den Weg der Wissenschaftler zur mutmaßlich ersten Aufnahme eines Schwarzen Lochs. Die TV-Köchin und frisch gekürte Europaabgeordnete Sarah Wiener spricht mit uns über gesunde Ernährung und erklärt, warum Dreijährige schon mitkochen können. Einer IT-Unternehmensberaterin, die in unserem Stadtteil wohnt, haben wir die Frage gestellt: Wie arbeiten wir in Zukunft?

Neugierig geworden? Die MAINRiedberg-Magazine werden am Riedberg verteilt und liegen auch bei unseren Kooperationspartnern im Stadtteil sowie in angrenzenden Stadtteilen, in Cafés und Gaststätten, im Familienzentrum Billabong, im Jugendhaus sowie in der Kinderbücherei Kalbach aus. Sollten Sie bis Ende der nächsten Woche kein neues Magazin im Briefkasten haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir Ihnen umgehend eine MAINRiedberg zukommen lassen.

Die Magazine gibt’s auch noch hier: im neuen „Karrys & Barrys“ in der Riedbergallee, im „House of Waffeln“ in der Altenhöferallee, im Thom Hecht Ballettförderzentrum/Riedberg, dem DER Reisebüro am Riedbergplatz, in der Merton-Apotheke, der Receptura-Apotheke in der Altenhöferallee, der Metzgerei Kaiser in Kalbach, dem „Lahmen Esel“ in Niederursel sowie Papeterie & Bürobedarf Kannemann in Eschersheim. MAINRiedberg kann man dort einfach kostenlos mitnehmen.

Lassen Sie sich vom neuen MAINRiedberg-Magazin überraschen! Wir warten gespannt auf Ihr Feedback…

Ihr MAINRiedberg-Team

„Eva“ gräbt U-Bahn-Tunnel ins Europaviertel

Von September 2019 an wird eine 80 Meter lange Tunnelvortriebsmaschine die Tunnel für die Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 ins Europaviertel auffahren. Am Montag, 26. August, wurde die Maschine im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit des hessischen Staatsministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Tarek Al-Wazir, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und der Geschäftsführungen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF), der Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft (SBEV) sowie der PORR GmbH getauft.

Die Vortriebsmaschine erhält den Namen „Eva“, der 2018 aus einem Namenswettbewerb hervorging und für „Europaviertel anbinden“ steht. Tunnelpatin, deren Namen die Tunnel erhalten, ist Journalistin und „Lottofee“ Franziska Reichenbacher. Nach alter Bergmannstradition ist die Tunnelpatin die irdische Stellvertreterin der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und Mineure.

Frankfurt gehört zu den Städten mit dem höchsten Pendleraufkommen und Staatsminister Tarek-Al-Wazir weiß: „Diese Stadt ist das Zentrum der dynamischen Metropolregion Rhein-Main. Die U-Bahn hat sich seit 1968 zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs entwickelt und ist aus der Stadt nicht wegzudenken. Ihre Leistungsfähigkeit muss durch Modernisierung und Instandsetzung der bestehenden Anlagen erhalten und durch den Bau neuer Strecken ausgeweitet werden. Letzteres, nachdrücklich durch das Land Hessen und den Bund mit 157 Millionen Euro gefördert, geschieht mit dem U-Bahnbau im Zentrum Frankfurts auf sehr eindrückliche Weise.“

Die Verlängerung der U5 über den Hauptbahnhof hinaus wird einen wachsenden Stadtteil ans Nahverkehrsnetz der Stadt anschließen. Oberbürgermeister Peter Feldmann resümiert: „Wir haben mit dem Beschluss, das Europaviertel mit einer leistungsfähigen U-Bahn ans ÖPNV-Netz anzuschließen, 2012 eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Nach dem Spatenstich im Spätsommer 2017 folgt mit dem Bohrbeginn durch die Tunnelvortriebsmaschine nun der nächste Meilenstein. Die Menschen, die hier wohnen und arbeiten oder dies in Zukunft tun werden, finden mit der ins Europaviertel verlängerten U5 von 2024 an ein modernes, schnelles, öffentliches Verkehrsmittel vor, wie sie das von einer Stadt wie Frankfurt erwarten dürfen.“

Während des Vortriebs arbeiten pro Schicht acht Mineure auf der Maschine und zwölf Mineure der Logistik. Insgesamt besteht das Team aus 60 Mineuren. „Bei all den Anforderungen, die solch eine Großbaustelle mitten in der Stadt bedeutet, bleibt doch das Wichtigste: Dass bei den Bauarbeiten niemandem etwas und nichts passiert“, sagt Reichenbacher. „Deshalb ,Glück auf‘ allen Mineuren, die in den kommenden Monaten in bis zu 25 Metern Tiefe im Frankfurter Untergrund den neuen Tunnel bauen.“

Das Bauprojekt umfasst eine 2,7 Kilometer lange Strecke mit vier Stationen. Der Streckenverlauf führt von der unterirdischen Station „Güterplatz“ über eine Rampe an die Oberfläche und in der Mitte der Europa-Allee auf einem Rasengleis weiter Richtung Westen. Die Stationen „Emser Brücke“, „Europagarten“ und „Wohnpark“ werden nach der Erstellung der Tunnel an der Oberfläche gebaut.

„Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Frankfurt“

Die Frankfurter Tunnelvortriebsmaschine fährt zwei Tunnelröhren von je circa 850 Meter Länge auf und beginnt mit der Südröhre. Dabei durchfährt „Eva“ die Tiefstation Güterplatz und bohrt sich ihren Weg zwischen Hohenstaufenstraße und Mainzer Landstraße bis drei Meter vor die Dichtungskonstruktion am Bestandsbauwerk unter dem Platz der Republik. Anschließend wird die Maschine in Teilen abgebaut und durch den zuvor hergestellten Tunnel an ihren Ausgangspunkt zurückgezogen. Nach dem Wiederaufbau wird die Maschine erneut auf die Reise geschickt, um auch die zweite annähernd parallele Tunnelröhre zu bohren.

„Der Ausbau der U5 – und damit die Erschließung des Europaviertels mit einer U-Bahn – ist auf Jahre hinaus eines der wichtigsten Infrastruktur-Projekte in Frankfurt. Für die VGF ist es eine personelle und technische Herausforderung, der wir uns stellen und an der wir die Leistungsfähigkeit des städtischen Verkehrsunternehmens unter Beweis stellen können“, sagt VGF-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Thomas Wissgott.

Eine Tunnelvortriebsmaschine gleicht einer unterirdisch arbeitenden Fabrik. Vorne am Kopf befindet sich das Schneidrad. Bei der im Europaviertel eingesetzten Maschine hat es einen Durchmesser von 7,10 Metern. Vor einem circa 9,20 Meter langen Stahlzylinder, auch Schild genannt, rotiert dieses Schneidrad und arbeitet sich mit Hilfe von rund 100 Schälmessern und Schneidrollen durch das Erdreich. Die Ortsbrust, das Erdreich im Bereich des Schneidrades, wird durch das bereits abgetragene Material – den Erdbrei – gestützt. Den Kräften von außen wird damit entgegengewirkt und das unkontrollierte Einbrechen des Erdreichs verhindert. Über Förderschnecke und Förderband wird das abgetragene Erdreich aus der Maschine hinausbefördert. Direkt hinter dem Schild werden Betonsegmente, sogenannte Tübbinge, ringförmig eingebaut. Sie bilden die Tunnelwände. Am jeweils letzten Tübbingring drückt sich die Maschine mit Hilfe von hydraulischen Pressen ab. So entsteht nach und nach der Tunnel.

Die Tunnelarbeiten laufen sieben Tage in der Woche rund um die Uhr. Die Dauer des Vortriebs beträgt rund ein Jahr.

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Informationen: Stadt Frankfurt/ Foto: Rainer Rueffer/ Stadt Frankfurt

Foto oben: OB Peter Feldmann, „Lotto-Fee“ und Tunnelpatin Franziska Reichenbach sowie  Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (von links)