Kategorie: Allgemein

Festival4Family in der Commerzbank-Arena

Die Planungen für das Festival4Family 2018 laufen auf Hochtouren. Am 21. Mai 2018, an Pfingstmontag, verwandelt der Frankfurter Trifels Verlag von 10 bis 18 Uhr die Commerzbank-Arena in ein Spaß- und Spielparadies für Familien. Auf die Besucher warten mehr als 120 Mitmachangebote, brandneue Highlights und Stargäste. Neben einer Kartbahn, einem Kettcar Rennen, einer virtuellen Achterbahnfahrt, einem Kinderkarussell, der Kindertheater Märchenbühne, der Sportbühne mit Auftritten von Vereinen aus der Region und einer Hüpfburgenlandschaft sind auch die großen Frankfurter Museen wie Senckenberg, Experiminta Science Center und das Deutsche Filmmuseum mit tollen Aktionen für Familien vor Ort.

Auch das Frankfurter Kinderbüro ist mit vielen Attraktionen dabei

Auch das Frankfurter Kinderbüro unterstützt das Festival und ist mit vielen Attraktionen dabei. Für die 0- bis 3-Jährigen wird die kuschlige Frankfurter Skyline Krabbellandschaft aufgestellt. Die Initiative „Frankfurt am Strand“ präsentiert Beach-Soccer-Torwandschießen und bringt damit Mädchen und Jungen mit viel Spaß in Bewegung. Das Kinderrechte-Mobil mit vielen Informationen, Angeboten und Beratung für Kinder und Familien steht für Fragen und Anregungen offen.

Von KiKa bis Star Wars

hr3 Morningshow Moderator Tobi Kämmerer begrüßt auf der Bühne unter anderem Ritter Rost Autor Jörg Hilbert, Jonah, den Gewinner der diesjährigen Staffel der KiKa Sendung Dein Song, Starkoch Mirko Reeh als kulinarischen Botschafter des Reiselandes Italien und viele mehr. In der Arena und auch auf dem Gelände draußen warten zahlreiche Stände: Die Biene Maja macht im Rahmen ihrer Junior Tour Halt auf dem Festival4Family – und bringt auch Kinderheld Wickie mit. Puppenmamas können Baby Born besuchen, Videospielfans den Nintendo Stand mit Super Mario & Co. Der größte Star Wars Kostüm Club der Welt (501st Legion German Garrison) steht für coole Fotos mit den Kindern parat.

Auch vor der Arena wird Kindern und Erwachsenen viel geboten. Hier sind die große Sportbühne und Aktionen von Vereinen der Sportjugend Frankfurt und des Sportkreises Frankfurt angesiedelt. Als sportliche Highlights können Interessierte beim Fußball Turnier des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS e.V.) mitfiebern. Auf der Kinder Theaterbühne wird unter anderem das Galli Theater den ganzen Tag lang ein buntes Märchenprogramm gestalten.

Kinder haben Rechte!

Das Festival4Family wird 2018 zum achten Mal gefeiert und zählt zu den größten Familienfesten Deutschlands. Gemeinsam mit vielen regionalen und nationalen Partnern möchte der Trifels Verlag mit dem Fest auf die Kinderrechte aufmerksam machen und aktiv einen Beitrag leisten. („Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.“, Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention).

Mehr Informationen zum Fest finden sich unter http://www.festival4family.de und zum Kinderbüro unter http://www.frankfurter-kinderbuero.de

Plakate & Informationen: Veranstalter

So geht’s zu Wäldchestag & Public Viewing

Über Pfingsten lockt von Samstag, 19. Mai, bis Dienstag, 22. Mai, der Wäldchestag in den Stadtwald. Gleichzeitig finden im benachbarten Stadion am Samstag das Public Viewing zum DFB-Pokalspiel Eintracht Frankfurt gegen Bayern München und am Pfingstmontag das Festival4Family statt. Damit alle Besucher unbeschwert an- und abreisen können, legen Busse und Bahnen Sonderschichten ein.

Ins Wäldche fährt man am besten mit den Straßenbahnlinien 20, 21 und der – aufgrund von Gleisarbeiten – zum Oberforsthaus umgeleiteten Linie 12 sowie den Buslinien 61 und 80. Besuchern der Commerzbank-Arena können für die An- und Abreise die S-Bahnen S7, S8 und S9 sowie Regionalzüge zur Station Stadion, die Straßenbahnlinien 20 und 21 zur Haltestelle Stadion Straßenbahn sowie die Buslinien 61 und 80 zur Haltestelle Stadion Osttribüne empfohlen werden.

Spaß für alle im „Wäldche“

Schon seit dem 18. Jahrhundert gehört es zur Frankfurter Tradition, dass die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag nach Pfingsten in den Stadtwald strömen, um ihren „Nationalfeiertag“, den „Wäldchestag“, zu feiern. Dieses Fest gibt es nur in Frankfurt und bereits im Jahr 1792 fand dieses Ereignis statt, wie ein Schriftstück aus dem Jahr 1831 erwähnte. Der eigentliche Ursprung des Wäldchestags ist bis heute nicht eindeutig belegt. Entweder waren der Anlass der jährliche Pfingstaustrieb des Viehs und das anschließende Waldpicknick der Knechte und Mägde. Oder es waren die jährlichen Festumzüge der Handwerker, die mit einem fröhlichen Stelldichein im Stadtwald verbunden waren.

Auch heute noch findet der halboffizielle Feiertag regen Zuspruch bei Jung und Alt, und bis in die 90er Jahre hatten an diesem Tag sogar die Frankfurter Geschäfte nachmittags geschlossen. Der große Festplatz am Oberforsthaus bietet Unterhaltung für jeden Geschmack: vielseitige Erlebnisgastronomie mit gemütlichen Festzelten, Sommergärten und Imbissständen, traditionelle Kirmessangebote wie Spielbuden, Fahrgeschäfte und vieles mehr.

Foto: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Fußball-Kabarett pünktlich zum WM-Start

Die Bundesligasaison ist gerade erst zu Ende. Pokalfinale und natürlich dann noch die WM stehen unmittelbar bevor. Was würde da besser passen, als ein Abend, wo’s (fast) nur um König Fußball geht? Denn Mitte Juni kommt Kabarettist Uwe Spinder zu uns auf den Riedberg, mit seinem neuen Programm „Da lacht der Fußball“. Es ist ein Kabarett-Special pünktlich zum WM-Auftakt.

Wer Spaß am Fußball hat und gerne lacht, der ist genau richtig bei Uwe Spinders neuem Programm. Nach über 600 Auftritten in der ganzen Republik frönt der Schwabe nun seiner größten Passion auch auf der Bühne und präsentiert die wunderbar kuriose Welt des runden Leders mit viel Humor und jeder Menge Pointen. Seine Mischung aus Kabarett und Comedy ist die vergnügliche Reise eines leidenschaftlichen Kenners durch das fußballkulturelle Geschehen mit all seinen bunten Facetten, die auch stets topaktuell angepasst als witzige Hommage an das Spiel aller Spiele daherkommt.

Anekdoten von der Kreisliga bis zum WM-Finale, Amüsantes von der Stadionwurst bis zu Ronaldo. Legendäre Kicker, launige Trainer, schwafelnde Reporter, absurde Entwicklungen, skurrile Nostalgie, lustige Fakten und Fundstücke, flankiert von herzerfrischend komischen Sprüchen und Weisheiten – der Fußball schreibt die schönsten Geschichten.

Uwe Spinder hat sich durch die Schatzkammer der Fußballkomik gedribbelt und garantiert für 90 Minuten plus Verlängerung beste Unterhaltung – nicht nur für Experten!

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger. Und jetzt noch ein großes Dankeschön an Veranstalter „Kultur am Riedberg“: Wir konnten wieder 3 x 2 Gratis-Tickets für diesen Kabarett-Abend verlosen. Eine Mail an mail@main-riedberg.de genügteDie ersten drei Einsender haben die Karten gewonnen und sind bereits verständigt. Herzlichen Glückwunsch!

Der Kabarett-Abend zur Fußball-WM findet am Donnerstag, 14. Juni, um 20 Uhr in der Riedbergschule, Zur Kalbacher Höhe 15, statt.

Info und Vorverkauf: info@josua-gemeinde.net und Telefon 069/ 57003249

Foto: Veranstalter/ Kultur am Riedberg

Tote Frau vom Niddapark – Gastronom verhaftet

Nach dem Fund einer ermordeten Frau im nur wenige Kilometer entfernten Niddapark nimmt der Fall eine brisante Wendung: Das 29-jährige Opfer ist der Polizei bekannt. Sie hatte mit ihrem Chef, einem Frankfurter Gastronomen, die Lüge von der massenhaften Belästigung von Frauen in der Freßgass in der Silvesternacht 2016 erfunden. In Frankfurt spricht man inzwischen von der „Sex-Mob-Lüge“. Die Staatsanwaltschaft ermittelte, ein Prozess war bereits terminiert. Nun aber steht der Gastronom im Verdacht, für den gewaltsamen Tod der jungen Frau verantwortlich zu sein.

Ein Hundebesitzer hatte die Leiche der Frau vor wenigen Tagen beim Gassigehen im Park gefunden. Die Tote wies mehrere Stichverletzungen auf. Der 50-jährige Gastronom ist bereits Freitagabend festgenommen worden.

So gelang der schnelle Ermittlungserfolg

Der Tatverdacht erhärtete sich letztlich im Laufe des Freitages. Am Tatort konnte eine Blutspur gesichert werden, die zweifelsfrei dem Tatverdächtigen zuzuordnen ist. Schon zuvor war er in das Licht der Ermittler/innen gerückt. Allerdings gestalteten sich die Ermittlungen schwierig. Der Tatverdächtige hatte zunächst ein auf den ersten Blick glaubhaftes Alibi. Erst die Übereinstimmung der am Tatort gesicherten DNA mit der DNA des Mannes brachte den entscheidenden Beweis.

Der 50-Jährige wurde vorläufig festgenommen und mit den Indizien sowie Beweisen gegen ihn konfrontiert. Er macht bislang von seinem Recht, die Aussage zu verweigern, Gebrauch. Aufgrund der belastenden Beweise wurde er schließlich am gestrigen späten Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ dieser Haftbefehl wegen Mordes. Die Untersuchungshaft wurde angeordnet.

Die nächsten Wochen werden die Experten der Mordkommission damit beschäftigt sein, allen Spuren akribisch nachzugehen, um den Tatablauf genauestens rekonstruieren zu können. Bislang geht die Frankfurter Polizei davon aus, dass sich die Getötete und der dringend tatverdächtige 50-Jährige in den Abendstunden des 8. Mai im Niddapark zu einem gemeinsamen Spaziergang getroffen haben. Es kam zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Mann die Frau mit einer Vielzahl von Messerstichen tötete. Anschließend zog der 50-Jährige die Getötete von dem Weg in eine angrenzende Wiese.

Beide waren wegen Vortäuschen einer Straftat angeklagt

Ein Rückblick: Die Tote und der nun verhaftete Wirt hatten behauptet, dass in der Silvesternacht 2016 Nordafrikaner in der Freßgass, der Gastromeile Frankfurts, Frauen begrapscht und sexuell belästigt hätten. Erinnerungen an die Kölner Silvesternacht wurden wach. Später stellte sich heraus, dass die Vorfälle komplett erfunden waren. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Vortäuschens einer Straftat gegen das Duo. Für Anfang Juni war bislang der Prozessauftakt vorgesehen.

Informationen zu den Ermittlungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Symbolfoto: Archiv

 

Betonpoller verschoben

Unbekannte verschoben in der Zeit zwischen Mittwoch, den 9. Mai 2018, ca. 24.00 Uhr und Donnerstag, den 10. Mai 2018, 08.30 Uhr, einen ca. 60x60x60 cm großen Betonquader.

Der Quader stand als Parkflächenbegrenzer in der Einfahrt einer Firma in der Johann-Georg-Fahr-Anlage. Von dort wurde der etwa 500 Kilo schwere Betonquader etwa 150 Meter weit in die Heinrich-Lanz-Allee verschoben. Dies kann nur unter Zuhilfenahme eines Kraftfahrzeuges geschehen sein. Der Betonpoller stand nun mitten auf der Straße, wo er ein erhebliches Unfallrisiko darstellte. Glücklicherweise kam es jedoch zu keinem Unfall. Nur mit Hilfe der Feuerwehr konnte der Poller wieder von der Fahrbahn entfernt werden.

Das 14. Polizeirevier sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise in dieser Sache geben können. Das 14. Revier ist unter der Rufnummer 069-75511400 zu erreichen.

 

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main/ Pressestelle

Symbolfoto aus der Johann-Georg-Fahr-Anlage: MAINRiedberg

Vorhang auf für die neue Altstadt!

Nach mehreren Jahren Bauzeit war es heute soweit: Die mit dem Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt beauftragte DomRömer GmbH öffnete die Bauzäune rund um das städtebauliche Jahrhundertprojekt im Herzen der Mainmetropole. 35 Häuser – davon 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten – sind auf den historischen Parzellen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Altstadt entstanden. Straßenzüge wie der bekannte Krönungsweg zwischen Dom und Römer oder die Gasse „Hinter dem Lämmchen“ können ab sofort auf eigene Faust erkundet werden. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien feierten gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zur neuen Frankfurter Altstadt.

„Mit der Altstadt geben wir der Stadt ein Stück Herz und Seele zurück“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt können sich nun das neue Quartier aneignen, ein Stück Frankfurter Geschichte erleben. Neben Stadtreparatur ist es mit der neuen Altstadt gelungen, wesentliche Momente der Frankfurter Stadtgeschichte in die heutige Zeit zu transportieren. Die Stadt wird so ein lebendiges Viertel gewinnen, das vor allem für die Frankfurterinnen und Frankfurter Anziehungspunkt sein wird.“

OB Peter Feldmann durchschneidet das Band zur Einweihung der neuen Altstadt mit Petra Roth, Mike Josef und Stephan Siegler

Ab Mitte Mai beziehen die ersten Bewohner ihr neues Zuhause. Parallel beginnt der Innenausbau der Ladenflächen in den Erdgeschossen. Über 20 Geschäfte, darunter eine Apotheke, ein Metzger, ein Blumenladen, ein Juwelier und mehrere gastronomische Angebote bereichern künftig das neue Stadtviertel. Im Laufe des Sommers werden die Arbeiten an den Geschäften abgeschlossen sein. Im August öffnet der Archäologische Garten. Vom 28. bis zum 30. September feiert Frankfurt mit einem Fest die neue Altstadt. 

„Heute ist ein besonderer Tag für uns alle“, erklärte Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der DomRömer GmbH. „Wir haben sehr lange auf diesen Moment hingearbeitet. Mein Dank geht an alle, die uns auf diesem Weg konstruktiv begleitet haben. Die Altstadt ist ein Viertel für die Bürgerinnen und Bürger. Die Vielfalt der alten und neuen Gebäude, das handwerkliche Detail und die neu entstandenen Blickachsen haben bereits in den vergangenen Monaten viele Frankfurter begeistert. Wir freuen uns auf die vielen Menschen, die in den kommenden Tagen und Wochen ‚ihre‘ Altstadt wieder in Besitz nehmen. Frankfurt verfügt über eine reichhaltige Geschichte, die hier, an dieser Stelle, begonnen hat. Der Archäologische Garten mit den Funden aus der Römer- und Karolingerzeit, die unterschiedlichen Bau- und Architekturstile, die man an den Häusern ablesen kann – all das fügt sich in der Altstadt zu einem erlebbaren Stück Geschichte zusammen.“

Text & Fotos: Stadt Frankfurt

#Mein Endspurt zum Rennen

Also hier wohl der letzte Trainings-Bericht vor dem Rennen: Das letzte Wochenende hatte sich wildes Wetter zurechtgelegt. Doch am Sonntag war dann kein Gewitter, keine Hitze. Die selbstgesetzte Abfahrtszeit von  9 Uhr schaffte ich nicht, aber das machte gar nichts. Es sollte diesmal keine 50 km Strecke sein, wie Judith sie mit mir geradelt war, sondern etwa die Hälfte, dafür aber auf Tempo. Von Oberursel über Bad Homburg und Köppern in den Hintertaunus, die Steigung am Bundeswehrdepot als Training und dann über Wehrheim, Obernhain und die Saalburg wieder zurück.

Der vermaledeite Heuschnupfen hatte mich auch nach 14 Tagen noch nicht aus den Klauen gelassen. Aber der Vorteil am Radeln ist, dass mir Bewegung für die Zeit des Sports die Nase endlich mal frei sein lässt. Darauf freute ich mich. Und wie ich mich freute.

Einfach bombastisch!

Das Wetter war bombastisch und Judiths Fahrrad, das sie mir zum Trainieren gegeben hat, ist ein Wonne zu fahren (Verzeiht dieses altmodische Wort, aber es passt!) Es ist schön, auch mal alleine zu fahren: mein eigenes Tempo, meinen eigenen Rhythmus, in mich hineinhorchen, mich selber finden, das Tempo anzuziehen, wenn meine Beine mir sagen, dass noch was geht, schlappzumachen, wenn sie müde werden. Und dann um mich herum der Frühling. Jedes Fleckchen, das Erde hat, Regenwasser und etwas Sonnenschein, explodiert in Deutschland im Frühling mit Leben. So irre.

In Südaustralien, wo ich lange gelebt habe, eben nicht. Sonne ist ja zwar viel, aber wenn es nicht regnet, dann wird es eben schnell trocken und bleibt auch so. Die Feuchtigkeit im Frühling kommt aus den Regenfällen des Winters, denn danach hört der Regen fast ganz auf. Im Sommer regnet es bei uns innerhalb von sechs Monaten nur zwei Mal. Adelaide hat mehr Regen, aber das liegt auf der anderen Seite der Adelaide Hills. Die erinnern mich an den Taunus, langgezogen, auch genauso hoch. Und die Sonne beißt schnell, das Ozonloch über dem Südpol wächst zwar langsam zusammen, aber eben nur langsam. Die UV Strahlung, die da durchscheint, ist groβ. Aber nicht hier im Taunus, nicht vergangenen Sonntag.

Wenn man die Gänge so einstellt, dass die Kadenz zügig und beständig ist  und die Anstrengung relativ niedrig bleibt, dann fliegen die Füβe mit den Pedalen im surrenden Rhythmus. Der Atem wird schneller. Ich fühle mich dann geschmeidig, sportlich, kraftvoll (ist ja auch schön, wenn man auf die 50 zugeht).

Wo Goldkehlchen gurren, Rauke blüht – die Oberschenkel brennen

Und dannn der Taunus. Bei unserer ersten 50 km Fahrt vor drei Wochen waren die Bäume noch kahl. Diesmal war alles grün. Hinter Köppern erreichte ich den Wald. Da geht der Anstieg zum Depot los.  Am Bachlauf strahlten mich die weissblühende Pflanzen der Knoblauchsrauke an, schüchtern eingerahmt von ein paar violetten Veilchen. Die Rothkehlchen gurrten zärtlich im Unterholz, die Meisen hüpften in den Büschen herum. Irgendwo etwas weiter tirrilierte mit wildem Auf und Ab eine schlanke Grasmücke. Währenddessen fing ich langsam an zu schwitzen. Dieser Berg – ist nicht – so  ohne. Die Oberschenkelmuskeln begannen sich zu beschweren. Eben unten in Köppern war ich noch stolz gewesen, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,5 km zu haben. Jetzt ging mein Tempo zum Teil auf 14 km/h runter. Well. Es ist ja auch steil. Über mehrere Kilometer zieht sich der Berg mit bis zu 50 m Steigung innerhalb eines Kilometers. Aber trainiert den Gluteus maximus (schickes Wort für Popo).

Nochmal die Bergabfahrt nach Wehrheim geniessen, uiiih 43 km/h! Jetzt aber langsam Richtung zu Hause. Durch die fachwerkgesäumten Straβen von Obernhain, langsam ansteigend wieder in den Wald hinein. Da stand schon die Saalburg mit ihren schönen grauen Steinmauern. An der Siegessäule vorbei den unteren Waldweg zurück. Etwas Vorsicht ist geboten, ein Stück Holz in den Speichen, einen blöden Stein und schon konnte ich auf der Nase liegen. Also mehr Bremse. Kurz vor Oberstedten kommt die Pferdeweide mit Blick auf Bad Homburg. Dann war ich wieder zu Hause. Mmh, waren dann doch 31 km und 494 Höhenmeter.

Der 1. Mai kann kommen. Ich weiß, dass ich es schaffen werde. Judith und ich werden die Strecke eher genieβen, als sie durchzuhecheln.

Wenn aber dann der Radpulk losrast und die Menschen am Straβenrand eine eigene erwartungsvolle Energie zu dem Rennen geben, dann vielleicht…

Eure Maren

Was die globale Erwärmung für das Wasser der Erde bedeutet

Was bringt es für die Wasserressourcen der Erde, wenn wir die globale Erwärmung auf 1,5 statt 2 Grad begrenzen können? Eine Forschergruppe unter Federführung der Goethe-Universität hat dies mit globalen hydrologischen Modellen simuliert. Ein wichtiges Ergebnis: Die Hochwassergefahr wird auf durchschnittlich 21 Prozent der Landflächen signifikant zunehmen, falls die Temperatur um 2 Grad ansteigt. Gelänge es hingegen, den Anstieg auf 1.5 Grad zu begrenzen, wären nur 11 Prozent der Landflächen betroffen.

Laut dem Pariser Klimaabkommen vom Dezember 2015 soll der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Grad über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad. Um herauszufinden, was die beiden Szenarien für die Risikominderung konkret in Bezug auf das globale Süßwassersystem bringen, hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung die jetzt veröffentlichte Studie in Auftrag gegeben. Diese soll Eingang finden in den kommenden Spezialbericht des Weltklimarats über die Erwärmung um 1,5 Grad.

Wie die Forschergruppe um Prof. Petra Döll vom Institut für Physische Geographie an der Goethe-Universität am Campus Riedberg in der aktuellen Ausgabe der „Enviromental Research Letters“ angibt, verwendete sie für die Analyse zwei globale hydrologische Modelle, die von neuartigen Klimasimulationen „gefüttert“ wurden. Diese sind besser als bisherige Simulationen dazu geeignet, die Risiken bei den beiden langfristig angestrebten Klimazielen zu quantifizieren. Diese wurden für Menschen, Süßwasserlebewesen und die Vegetation anhand von sieben Indikatoren charakterisiert.

„Vergleicht man vier Ländergruppen mit unterschiedlichen Pro-Kopf-Einkommen, würden Länder mit niedrigem oder niedrigem mittlerem Einkommen insofern am stärksten von einer Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5 Grad profitieren, als der Anstieg der Hochwassergefahr dort deutlich geringer bliebe als bei 2 Grad“, erklärt Petra Döll, die Erstautorin der Studie. Die Länder mit hohem Einkommen würden am meisten davon profitieren, dass die zusätzliche Austrocknung von Flüssen und Böden in den trockenen Monaten des Jahres deutlich geringer bliebe.

Prof. Petra Döll verfasste die Studie in Zusammenarbeit mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und „Climate Analytics“ in Berlin. Die Frankfurter Wasser-Expertin befasst sich seit zwei Jahrzehnten mit den potentiellen Auswirkungen des Klimawandels auf die Süßwassersysteme der Erde.

Text: Pressestelle Goethe-Universität/ Foto: Petra Döll

Informationen zum Foto: Viele Menschen stellt die Beschaffung sauberen Wassers vor größere Herausforderungen, wie diesen Jungen im halbtrockenen Nordosten Brasiliens

 

1. Mai: Alle Sportler fahren über den Riedberg

Nur noch 5 Tage 18 Minuten und 10 Sekunden. Dann geht ein hochkarätiges internationales Fahrerfeld am 1. Mai beim traditionsreichsten deutschen Eintagesrennen an den Start. Bei Eschborn-Frankfurt werden sich 140 Fahrer aus 20 Teams auf den sehr selektiven Kurs durch den Taunus begeben. Die 57. Auflage des Radklassikers enthält mehr Schwierigkeiten als bisher, verteilt auf 212,5 Kilometer und 3.500 Höhenmeter. Mit der Neugestaltung der Taunusrunde und der anspruchsvolleren Zielanfahrt verspricht der Radklassiker in diesem Jahr ein besonders spannendes Ende.

Das Beste aus Riedberger Sicht: Von der Elite bis zu Hobby-Fahrern, übrigens auch einige aus unserem Stadtteil – alle fahren diesmal über den Riedberg. Infos unter main-riedberg.de/das-ist-die-rennstrecke-im-stadtteil/

Das ist die neue Strecke des Radklassikers Eschborn – Frankfurt

Das Podium des Vorjahres, Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates), Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin) und John Degenkolb (Trek-Segafredo), sollte die Speerspitze der erstklassigen Meldeliste bilden. „Eschborn-Frankfurt ist mein Heimspiel und zusammen mit den großen Klassikern ganz oben in meinem Kalender“, freute sich Lokalmatador John Degenkolb noch vor wenigen Tagen. im MAINRiedberg-Interview verglich er das Rennen mit einem Heimspiel beim Fußball. „Man ist in seinem Wohnzimmer, viele Freunde und die Familie sind vor Ort – das ist jedes Mal ein kleiner Extra-Kick.“

Kurzfristig musste Degenkolb, einer der weltbesten Radprofis, aber wegen einer Knieverletzung absagen. Ist also die Bahn frei für Seriensieger Alexander Kristoff? Im neugestalteten Finale in der City werden sich die Klassikerfahrer einen Kampf mit den weltbesten Sprintern liefern. Marcel Kittel wagt sich nach seinem Debüt im letzten Jahr erneut auf die Radklassiker-Strecke. „Ich freue mich am 1. Mai an den Start zu gehen. Das Rennen ist eine wichtige Stütze für den deutschen Radsport. Die tolle Stimmung und vielen Zuschauer an der Strecke machen das Rennen zu einem absoluten Highlight für uns Rennfahrer. Natürlich sorgt die neue Streckenführung für ein schwereres Rennen. Um ehrlich zu sein, da ist nicht viel zu holen für einen Sprinter wie mich. Je nach Rennverlauf will sich der 14-fache Etappensieger der Tour de France „voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellen“.

Lokalmatador John Degenkolb leider nur am Mikro

Lokalmatador John Degenkolb musste verletzungsbedingt leider absagen

Übrigens: Ganz ohne Degenkolb müssen Radsport-Fans am Dienstag aber natürlich nicht auskommen. Statt in den Sattel seines Fahrrads wird sich Degenkolb ans Mikrofon des Hessischen Rundfunks setzen und das Rennen als Co-Kommentator begleiten. Auch hat der Rad-Star und Vater bereits im vergangenen Jahr das DegeBambini-Rennen für die 2- bis 5-jährigen Nachwuchs mit ins Leben gerufen. Die Jüngsten kämpfen auf rund 200 Metern der Zielgeraden um den Sieg. Erst mal nur auf dem Laufrad.

Informationen zum Radklassiker und allen weiteren Rennen am 1. Mai unter www.eschborn-frankfurt.de 

Fotos und Grafiken: Eschborn – Frankfurt/ John Degenkolb

Bären-Nachwuchs im Frankfurter Zoo

Brillenbärin Cashu hat am 14. Januar in ihrer Wurfbox Nachwuchs zur Welt gebracht und die Kleinen in ihren ersten Lebenswochen dort versorgt. Lange Zeit verriet nur ein Fiepen aus der Box, dass die Jungtiere wohlauf sind. Jetzt hat die Wartezeit ein Ende: Manu und seine Schwester Suyana sind nun auf der großen Freianlage im Ukumari-Land zu sehen.

Seit einigen Tagen macht Brillenbärin Cashu deutlich, dass sie bereit ist, mit ihren beiden Jungtieren nach draußen zu gehen. Sie hält sich vermehrt am Trenngitter zur Außenanlage auf. Die Jungtiere, die Anfang April die schützende Wurfbox verlassen haben, erkunden mittlerweile immer aktiver und kecker die Innenanlage.

„Als ich im Januar die Nachricht vom Zoo bekam, dass unsere Brillenbärin Cashu erneut Nachwuchs bekommen hat, habe ich mich sehr gefreut. Wie viele Frankfurterinnen und Frankfurter habe ich die Daumen gedrückt, dass sich die Kleinen gut entwickeln. Jetzt ist es endlich soweit und wir können die Bärin mit ihren beiden Jungen auf der Außenanlage beobachten. Der Zoo Frankfurt leistet mit der Nachzucht der Brillenbären, aber auch vielen anderen Tierarten, einen wertvollen und wichtigen Beitrag zum Artenschutz“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.

Brillenbären bringen in der Regel ein bis zwei, in seltenen Fällen auch vier Jungtiere zur Welt. Zu Beginn sind sie blind. Erst nach etwa vier Wochen öffnen sie die Augen und verlassen mit etwa zwölf Wochen zum ersten Mal die schützende Höhle.

„In den ersten Wochen lassen wir die Mutter und ihren Nachwuchs in der Regel völlig in Ruhe, damit sich eine stabile Mutter-Kind-Bindung entwickeln kann. Bei Brillenbärin Cashu wussten wir außerdem, dass sie eine erfahrene Mutter ist“, erläutert Zoodirektor Miguel Casares.

Die 15-jährige Cashu hat schon zum dritten Mal Nachwuchs bekommen. Ihr erstes Jungtier bekam sie im Jahr 2007 im Zoo von Zürich. Am 25. Dezember 2013 brachte sie in Frankfurt die Zwillinge Tupa und Sonco zur Welt. Der Vater dieser Jungtiere ist ein Brillenbär, mit dem CASHU im Zoo von Zürich zusammen lebte – sie war also bereits tragend, als sie 2013 nach Frankfurt kam. Vater des aktuellen Nachwuchses ist der ebenfalls 15 Jahre alte Nobody, der wie Cashu 2013 im Zoo einzog.

Bei den beiden jungen Bären handelt es sich um ein männliches und ein weibliches Jungtier. Das Tierpfleger-Team im Revier Ukumari-Land hat dem Männchen den Namen Manu gegeben, Pate stand dabei der Manu-Nationalpark in Peru, in dem Brillenbären leben. Das kleine Weibchen, das man leicht an seiner markanten, brillenartigen Gesichtszeichnung erkennen kann, hat seinen Namen von der Zoologische Gesellschaft Frankfurt ZGF bekommen. Suyana ist ein Quechua-Frauenname und bedeutet „Hoffnung“.

Die ZGF unterstützt seit 1976 Projekte zum Natur- und Artenschutz in Peru, eins davon ist dem Schutz des Brillenbären gewidmet. Die Bären leben in den hohen Anden und sind nicht jedermanns Freund. Immer wieder kommt es zu Konflikten mit Bauern, wenn die Bären deren Maisfelder plündern. Die ZGF versucht aufzuklären, Akzeptanz zu schaffen und die Menschen für die Bären zu begeistern. Vielerorts ist aus dem Brillenbär bereits ein Symbol für die Region geworden, auf das die Menschen nun stolz sind.

Brillenbären (Tremarctos ornatus), auch Andenbären genannt, werden von der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf der Roten Liste der bedrohten Tiere als gefährdet eingestuft.

Infos und Öffnungszeiten Zoo Frankfurt unter www.zoo-frankfurt.de

Text: Presse.Info Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Tim Ullmann