Kategorie: Aktueller Artikel

Selina Mour on Tour: „Ich freue mich riesig auf meine Fans!“

Teenie-Star, Schauspielerin, Sängerin und bis zum letzten Jahr noch Schülerin – der Traum von Selina Mour geht weiter. In dieser Woche startet die 19-Jährige, die noch immer bei ihren Eltern am Riedberg wohnt, mit ihrer ersten Tour durch fünf deutsche Städte. Natürlich ist sie auch in Frankfurt, am Samstag im Club „Nachtleben“ in der Kurt-Schumacher-Straße. Mit MAINRiedberg spricht sie über Lampenfieber, riesige Vorfreude und den stressigen Endspurt zum ersten Event.

Wie sieht denn der Endspurt zur allerersten Tour in Deinem Leben aus?

Selina Mour: Ich bin schon seit Wochen kaum noch zuhause. Ich bin in Berlin für Tanzstunden und habe Vocal Coaching in Karlsruhe. Die Proben mit der Band in Mannheim nehmen den größten Raum bei den Vorbereitungen ein. Mit dieser Band bin ich schon beim Titelsong zu meinem ersten Film „Misfit“ aufgetreten. Dann habe ich noch drei bis fünf Fitnessstunden pro Woche, obwohl ich schon seit Jahren tanze und viel Sport mache. Denn die Auftritte werden total anstrengend.

Aber Dein Papa holt Dich immer noch am Hauptbahnhof ab und kümmert sich liebevoll darum, dass alles bestens ist…

…und fährt mich dann manchmal gleich ins Fitnessstudio weiter. (Selina lacht!)

Für alle, die Dich noch nicht so gut kennen: Wie würdest Du Deine Songs beschreiben – und wie soll’s bei dir weitergehen?

Ich möchte möglichst bald mein erstes Album rausbringen und weiterhin als Schauspielerin arbeiten. Bisher habe ich zehn Songs. Einige habe ich selbst geschrieben. Es sind Partysongs, aber auch auch Musik, die nachdenklich ist und stark macht.

Der Lieblingssong der Fans ist „Jackpot“, der schon mehr als vier Millionen Mal auf Spotify gestreamt wurde. Dennoch finden Deine Auftritte jetzt in eher kleinen, aber angesagten Locations statt.

Ja, wir treten bewusst in eher kleinen Locations auf. Es weiß ja niemand, wie das alles laufen wird. Ich bin so aufgeregt.

Wie wird die Show am Samstag in Frankfurt?

Ich werde natürlich alle meine Songs spielen, aber dann auch noch gerne die Fragen meiner Fans beantworten. Es gibt auch noch extra VIP-Tickets mit Meet & Greet. Die sind aber schon lange ausverkauft. Ich freue mich riesig auf meine Fans und wünsche mir, dass einfach viele kommen, ganz viel Spaß haben und glücklich nach Hause gehen!“

Das Konzert von Selina Mour im Nachtleben in Frankfurt findet am 11. Mai um 20 Uhr statt. Tickets für 19,30 Euro gibt’s unter anderem beiwww.ticketmaster.de

Weitere Infos unter www.instagram.com/selinamour

Foto: privat

Weitere Informationen unter


Großer Frühjahrsputz im Stadtteil

Auch in diesem Jahr heißt es „Riedberg putzt sich raus“. Am Samstag, 11. Mai, von 9 bis 17 Uhr, dürfen alle Riedberger nicht nur vor ihrer eigenen Tür kehren, sondern in einer großen Nachbarschaftsaktion gemeinsam für ein bisschen Ordnung in unserem Stadtteil sorgen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Flächen, an die unsere Straßenreinigung nicht kommt. In Gebüschen, Pflanzinseln und Gemeinschaftsprivatwegen.

Organisiert wird der Frühjahrsputz von der IG Riedberg. Die FES liefert das nötige Material, wie Greifzangen, Müllbeutel und Handschuhe und transportiert den Müllberg dann auch ab.

Die IG Riedberg verbindet die Aktion mit einem kleinen Info-Stand. Wer sind wir eigentlich? Was macht die IG Riedberg? Kann ich da auch mitmachen? Außerdem kann man unseren leckeren Streuobstwiesen-Apfelsaft probieren und kaufen.

Hier beginnt das große Müllsammeln

Die Müllsammelaktion beginnt um 9 Uhr auf dem Riedbergplatz. Dort kann sich jeder mit dem nötigen Material ausrüsten und dann in kleinen Gruppen in die verschiedenen Quartiere ausschwärmen. In den einzelnen Quartieren gibt es Ablageplätze, die die IG-Aktien am Ende mit dem Autoanhänger abfahren, um alle Säcke einzusammeln. Die vollen Säcke müssen also nicht zum Riedbergplatz zurückgeschleppt werden – nur die Zangen bitte zurückbringen.

Ende der Aktion wird um 17 Uhr sein. Man kann jederzeit einsteigen, mal rasch einen Sack füllen und dann die Zangen wieder abgeben. Ausgangspunkt ist jedoch jeweils der Riedbergplatz. Dort werden Zangen, Handschuhe und Müllsäcke verteilt und die Sammler erfahren auch, an welcher Stelle die vollen Säcke abgelegt werden können.

Wer sich vorab für die Müllsammelaktion anmelden möchte, schickt einfach eine kurze Mail an kontakt@ig-riedberg.de, damit am Ende auch genügend Greifzangen für alle vorhanden sind.

Die IG verspricht: Für alle Helferinnen und Helfer gibt es auch eine kleine Stärkung. Außerdem können alle auch beim Tippspiel teilnehmen. „Schätzt die Zahl der Säcke, die wir bis zum Ende gefüllt haben!“ Auf die drei besten Tipper wartet ein leckerer Gewinn.

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Quelle: IG Riedberg

Foto: Markus Müller/ IG Riedberg

„Unser“ Müllkraftwerk steht kurz still

Ein ungewohntes Bild vom Riedberg Richtung City: Bereits seit dem 26. April beliefern keine Müllfahrzeuge mehr das Müllheizkraftwerk (MHKW) Heddernheim. Dafür gleicht das Gelände einer Baustelle, auf der aktuell rund 300 Handwerker beschäftigt sind. Hintergrund ist die zurzeit stattfindende Großrevision, in deren Zuge der 24 Meter tiefe Müllbunker vollständig geleert wurde. Nur so kann er vollumfänglich inspiziert und gewartet werden. Erstmals seit ihrer Inbetriebnahme wird auch die für die Strom- und Wärmeversorgung zuständige Turbine zur Wartung ausgebaut. Die Instandhaltungsmaßnahmen dauern bis voraussichtlich 19. Mai. FES-Geschäftsführer Dirk Remmert und Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova, stellten das Vorhaben gestern im Müllheizkraftwerk vor.

„Müll ist ein Wertstoff, der gemäß gesetzlicher Vorschrift, dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, behandelt werden muss. Bei der Verbrennung erhalten wir mittels hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung Fernwärme und Strom für die Frankfurter Haushalte. Und selbst im Restprodukt Schlacke befinden sich wertvolle Metalle, die zurück in den Rohstoffkreislauf gehen. Um die zuverlässige Ent- und Versorgung gewährleisten zu können, ist es notwendig, das Heizkraftwerk im regelmäßigen Turnus stillzulegen“, betonte Remmert, der auch Geschäftsführer der MHKW Frankfurt ist.

Mainova-Vorstandsvorsitzender Alsheimer ergänzte: „Seit 50 Jahren wird Hausmüll in Frankfurt energetisch verwertet. Mit seiner Einbeziehung in den Mainova-Wärmeverbund kommt dem MHKW darüber hinaus seit 2017 eine zunehmende Rolle für eine umweltschonende Energieversorgung der Stadt zu. Denn die verstärkte Nutzung der CO2-neutralen Wärme aus dem MHKW im Kraftwerksverbund trägt maßgeblich zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen bei – insgesamt um die 100.000 Tonnen im Jahr.“

Woher kommt jetzt unsere Fernwärme?

Eine Besonderheit der diesjährigen Großrevision ist die erste Vollrevision der Turbine mit Generator und Erneuerung der Turbinenleittechnik. Zu diesem Zweck wird die Turbine ausgebaut.

Was viele Riedberger aber sicherlich auch interessiert: Woher kommt jetzt unsere Fernwärme? Denn insbesondere im Bereich Altkönigblick werden zahlreiche Haushalte durch das Verbrennen des Mülls mit Wärme versorgt. 50.000 Frankfurter sind es insgesamt. Die Auskunft vom Betreiber: Die Versorgung ist jederzeit gewährleistet. Neben einer redundanten Ersatzversorgung vor Ort gewährleistet eine neue Fernwärme-Bypassleitung um das MHKW herum zusätzliche Sicherheit. Diese ermöglicht, die Nordweststadt sowie die nördlichen Stadtteile Frankfurts im Falle eines Ausfalls des MHKW über die Heizkraftwerke der Mainova in der Innenstadt mit zu versorgen.

Aufgrund der Revisionsmaßnahmen kann es zurzeit zu erhöhter Lärmbelästigung kommen. Die MHKW Frankfurt versucht die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und bittet alle betroffenen Anwohner um Verständnis.

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Auf dem Foto: Großrevision im Müllheizkraftwerk Heddernheim (v.l.): MHKW-Geschäftsführer Dirk Remmert, Mainova-Vorstandsvorsitzender Constantin H. Alsheimer, MHKW-Betriebsleiter Markus Sänger, MHKW-Geschäftsführer Winand Zeggel

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Foto: Mainova

Betreuungsplätze für alle

Nachdem ein hoher Bedarf an Betreuungsplätzen für Grundschulkinder im Stadtteil Kalbach bekannt wurde, hat die Stadt nun gehandelt. „Für das kommende Schuljahr kann in der Betreuungseinrichtung von Kita Frankfurt am Kalbacher Stadtpfad zusätzlich eine Hortgruppe eingerichtet werden, es werden also 20 zusätzliche Plätze geschaffen. Zudem hat sich die Erweiterte Schulische Betreuung an der Grundschule Kalbach dankenswerterweise bereit erklärt, ihr Angebot noch einmal auf dann 100 Plätze auszubauen“, erklärte Bildungsdezernentin Sylvia Weber vor wenigen Tagen. Zudem werde momentan eine Erweiterung der Hortkapazitäten des Kinderzentrums im Hain geprüft, was dann erneut zusätzliche Plätze schafft. „Im kommenden Schuljahr können wir somit allen Familien, die einen Betreuungsplatz für ihr Grundschulkind suchen, auch einen anbieten“, so Weber erleichtert.

Die Pavillonanlage an der Ecke des Kalbacher Stadtpfads und der Straße Am Hasensprung, die bisher für die Betreuung von Kindern von drei bis sechs Jahren genutzt wird, steht für das kommende Schuljahr ebenfalls für die Betreuung von Grundschülerinnen und Grundschülern zur Verfügung. Das hat eine Begehung der Fachabteilung des Stadtschulamtes ergeben, die jede potenzielle Liegenschaft vor der Erteilung einer Betriebserlaubnis oder einer Ausweitung des Angebots genau prüft.

Schuldezernat will „Betreuungsknick“ bekämpfen

Aktuell stehen im Kinderzentrum Kalbacher Stadtpfad 84 Betreuungsplätze in vier Gruppen zur Verfügung. Ab dem Sommer 2019 können davon 20 Plätze an Hortkinder vergeben werden. Im Herbst 2019 ist eine Vergrößerung der Einrichtung durch zusätzliche Räume geplant, so dass diese auf fünf Gruppen erweitert werden könne. Es stehen dann 80 Kin-dergarten- und 20 Hortplätze zur Verfügung.

Abhängig von den Gegebenheiten im Stadtteil sei es immer wieder möglich, auch kurzfristig auf die Bedarfe der Familien zu reagieren. „Ich arbeite an dem Ziel, den berüchtigten „Betreuungsknick“ bei der Einschulung abzuschaffen, und dafür zu sorgen, dass jedes Grundschulkind, das einen Betreuungsplatz braucht, auch einen bekommt“, bekräftigt Dezernentin Weber. Langfristiges Ziel sei dabei die Ganztagschulentwicklung. Um jedoch Eltern in Not die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern und den Kindern eine qualitativ gute Betreuung zu ermöglichen, agiere man neben dem geplanten und dem konstant fortgeführten Platzausbau aber auch flexibel und kreativ in den Schulbezirken. Ihre Entscheidung, wieder Horte einzurichten, habe sich schon vielfach bewährt und der Stadt wieder Flexibilität im Umgang mit den steigenden Kinderzahlen ermöglicht.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten, dem Eigenbetrieb Kita Frankfurt, der Erweiterten Schulischen Betreuung an der Grundschule Kalbach und dem Stadtschulamt für das schnelle Handeln bedanken. Mit diesen zusätzlichen Betreuungsplätzen haben wir Kalbach für das kommenden Schuljahr versorgt“, so die Stadträtin abschließend.

Eltern können sich ab sofort über die Onlineplattform www.kindernetfrankfurt.de für einen Betreuungsplatz anmelden. Zudem werden die bestehenden Wartelisten mit vorgemerkten Kindern verfahrensgemäß bearbeitet.

Foto: Archiv

Das große Lesen startet wieder!

Ab heute heißt es wieder: „Vorhang auf“ für viele junge Bücherwürmer! Denn heute fällt der Startschuss für die Lesesaison zur 32. Kalbacher Klapperschlange. Pünktlich um 15.30 Uhr lüftete sich im Rahmen einer kleinen Feier der Vorhang in der Kalbacher Kinderbücherei und gibt den Blick frei auf die 60 Bücher, die in diesem Jahr um die Gunst ihrer jungen Leserinnen und Leser werben.

Es gibt drei verschiedene Alterskategorien, in denen jeweils 20 Bücher zur Auswahl stehen: 3. und 4. Klasse, 5. bis 7. Klasse sowie 8. bis 10. Klasse. Neu ist, dass die Alterskategorie erweitert wurde und erstmals auch diejenigen mitlesen dürfen, die nach den Sommerferien die 10. Klasse besuchen. Aus allen Bewertungen wird der Siegertitel der Klapperschlange ermittelt.

Ausgewählt wurden die 60 Bücher von einer Vorjury, bestehend aus 54 Jurymitgliedern des Vorjahres und dem Team der Klapperschlange. Zur Wahl standen dabei insgesamt 268 Bücher. Die Autorin oder der Autor des beliebtesten Buches erhält am 09.11.2019 im Rahmen der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange.

Mitlesen können alle Kinder, die nach den Sommerferien in der 3. bis 10. Klasse sind. Um zur Kinderjury zu gehören muss man bis zum 27.09.2019 mindestens 5 Bücher seiner Altersklasse gelesen und bewertet haben. Die Bewertungsbögen gibt es auf der Website der Kalbacher Klapperschlange unter www.kalbacher-klapperschlange.de

Diese Schulen in Riedberg und Kalbach machen mit

Anmelden kann man sich in der Kinderbücherei Kalbach oder in einer der beteiligten Schulen. Es beteiligen sich die Grundschule Kalbach, die Grundschule Riedberg, die Marie-Curie-Schule, das Gymnasium Riedberg, die IGS Kalbach-Riedberg, die August-Jaspert-Schule in Bonames, die Robert-Schumann-Schule in Heddernheim und das Gymnasium Nord. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr die Wöhlerschule und die Elisabethenschule. Für Mitglieder des Kindervereins ist die Teilnahme kostenlos, alle anderen zahlen 5 €. Über die Internetseite des Vereins besteht zudem die Möglichkeit der online-Teilnahme. Diese Teilnehmer müssen sich die Bücher jedoch selbst beschaffen.

Die Kalbacher Klapperschlange freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und auf eine spannende Lesesaison 2019!

Informationen: Kalbacher Klapperschlange

Foto: Archiv

Walter Kohl zeigt Ideen für mehr Lebensfreude

Er ist nicht nur Sohn des Altkanzlers, Verfasser mehrerer Bücher und Coach – er ist auch Schirmherr des „Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention“. Die drei Riedberger Gemeinden (Josua Gemeinde/Kath. Gemeinde St. Edith Stein/Evangelische Riedberggemeinde) laden am nächsten Montag im Rahmen von Riedberg ökumenisch zum Vortrag von Walter Kohl ein.

„Leben oder gelebt werden – Ideen für mehr Erfolg und Lebensfreude“ – so heißt der Titel eines Buches von Walter Kohl und das ist auch das entscheidende Stichwort für seinen Vortrag. Viele Jahre lang lebte er ein Leben im Schatten eines übermächtigen Namens. Als „Sohn von Kohl“. Die Belastungen der CDU-Parteispendenaffäre und der Freitod seiner Mutter wurden für ihn schließlich zur existenziellen Prüfung. Doch er entdeckt einen Weg, um die Herausforderung seines Lebens zu meistern: „Durch einen Prozess bewusster Versöhnung schließt er Frieden mit der eigenen Vergangenheit, mit den Eltern und mit sich selbst. So öffnet sich für ihn ein neuer Weg zu Selbstbestimmung und persönlicher Erfüllung“, wie es im Informationstext zu seinem Buch heißt. Es ist ein Buch, das Mut machen will, sich aus fremdbestimmten Lebensumständen zu lösen und den eigenen Weg zu gehen

Der Vortrag von Walter Kohl findet statt am Montag, 15. April, um 19.30 Uhr in der Katholischen Kirche St. Edith Stein, Zur Kalbacher Höhe 56/ Riedberg. 

Der Eintritt ist frei!

Foto: Veranstalter

Eltern fordern mehr Tischtennisplatten

Viele Kinder in unserem Stadtteil spielen leidenschaftlich gerne Tischtennis. In der Grundschule Riedberg sind die Platten auf dem Schulhof extrem begehrt, auch die AG im Gymnasium Riedberg ist sehr beliebt. „Nur in der Freizeit haben die Kinder leider nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Tischtennis zu spielen“, erklärt Kristina Kaiser, die vor wenigen Tagen eine Initiative für mehr Tischtennisplatten auf den Spielplätzen am Riedberg gestartet hat. Auf dem offiziellen Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt unter www.ffm.de

Der Hintergrund: Am Riedberg gibt es tolle Spielplätze für jüngere Kinder, aber für ältere Kids und Teenager ist das Angebot an Freizeitmöglichkeiten begrenzt. Das wird auch von Schülervertretern immer wieder zur Sprache gebracht. Zwei Outdoor-Tischtennisplatten gibt es derzeit nur am Spielplatz im Bezirk „Altkönigblick“ neben der Kita Mobile im Norden des Riedbergs.

Kristinas Kaisers Argumente: Auch in anderen Teilen des Riedbergs, allen voran rund um die erste Grundschule an der Kalbacher Höhe, wäre grundsätzlich ausreichend Platz vorhanden. Daher regen die Unterstützer der Initiative die Installation von je ein bis zwei Tischtennisplatten beispielsweise am Spielplatz an der Renoirallee gegenüber der KITA Weltraum, auf der Grünfläche hinter dem Utrilloweg und an der Riedbergallee am Kätcheslachweg an.

„Ich bitte Sie, den Vorschlag im Sinne der Kinder wohlwollend zu prüfen und entsprechend umzusetzen“, schreibt Initiatorin Kristina Kaiser. In wenigen Tagen hat die Initiative schon mehr als 80 virtuelle „Unterschriften“ gesammelt. „Wir brauchen aber 200, damit sich die Stadt damit beschäftigt.“ Dafür bleiben – stand heute – noch 47 Tage Zeit.

Erfolg bei „Jugend trainiert für Olympia“

Apropos Tischtennis: Die Schülerinnen der fünften und sechsten Klasse aus dem Gymnasium Riedberg haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft, auf Hessen-Ebene im Tischtennis bei „Jugend trainiert für Olympia“ dabei zu sein. Laila Felic, Maureen Mehrer, Carolina Pfennig, Weronika Rajska und Teamkapitänin Sophia Zislin konnten in Darmstadt-Arheilgen bei insgesamt sieben teilnehmenden Schulen aus unserem Bundesland glänzen.

Zunächst belegten sie beim Koordinationswettbewerb den vierten Platz, obwohl sie nur zu fünft waren. Denn alle anderen Schulen waren in der Soll-Stärke mit sechs Spielerinnen angetreten. Beim Gymnasium Riedberg musste kurzfristig die sechste Schülerin wegen einer Klassenarbeit absagen. Im Tischtennis-Wettbewerb verlor das Frankfurter Team zwei Mal ganz knapp mit 4:5 gegen die Diltheyschule Wiesbaden (10:11 Sätze) und die Werratalschule Heringen (13:12 Sätze). Ein Einzel und ein Doppel waren quasi immer schon vor Beginn verloren, weil man nicht vollständig antreten konnte. Umso mehr ist das gute Ergebnis zu schätzen! Nur gegen die Stiftschule Amöneburg gab es eine deutliche 0:5 (0:10 Sätze) Niederlage. Dieses Team trat aber ausnahmslos mit Vereinsspielerinnen an, wogegen das Gymnasium Riedberg nur ein Mal in der Woche in der Schul-TT-AG spielt.

Erfolgreich bei „Jugend trainiert für Olympia“ – die Mädchen-Mannschaft des Gymnasiums Riedberg

Diplomtrainer Wieland Speer, der die Riedbergerinnen betreute, war deshalb auch sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. „Die Schülerinnen gaben ihr Bestes, zeigten eine tolle Moral. Auf diesen Leistungen und den Einzel- sowie Doppel-Erfolgen lässt sich aufbauen.“

Vom Förderverein des Gymnasium Riedberg wird die Schul-AG noch mit vier neuen Tischtennis-Tischen unterstützt, was den ehemaligen Bundesliga- und Bundestrainer natürlich besonders freut.

Jetzt hoffen Eltern, dass es bald auch outdoor mehr Möglichkeiten für die Kids gibt, Tischtennis zu spielen.

Fotos: Speer

Flohmärkte für Klein und Groß

Der Frühling steht vor der Tür! Und das bedeutet nicht nur (hoffentlich bald) Sonnenschein und angenehmere Temperaturen, sondern auch: Start der Flohmarktsaison! Sehnsüchtig herbeigesehnt von allen, die endlich wieder etwas Platz im Keller schaffen wollen und natürlich von Mamas, Papas, Onkel, Tanten oder Großeltern auf Schnäppchenjagd für die Kleinen. Second Hand-Kleidung oder Spielzeug ist schließlich nicht nur viel günstiger, sondern dazu noch nachhaltiger.

Hier ist der Flohmarkt-Fahrplan für Riedberg und Umgebung:

15. März, 16 bis 18.30 Uhr, Kiga Ev. Kreuzkirche, Goldackerweg 15, Oberursel/ Bommersheim. Inklusive Cafeteria mit Kuchen und Herzhaftem

 16. März, 14 bis 16 Uhr, Betreuungszentrum Steinbach, Förderverein des Betreuungszentrum Steinbach, Hessenring 35, Steinbach. „Cool Kids“, sortierter Basar rund um’s Schulkind, Kuchen- und Snackverkauf

16. März, 16 bis 18 Uhr, Kita Traumbaum, Annette-Kolb-Weg 6, Frankfurt-Riedberg. Schwangereneinlass ab 15.30, Theke mit Kuchen, Snacks und Getränken

24. März, 10.30 bis 12.30 Uhr, Vereinsturnhalle, Platanenstr. 14, Oberursel/ Stierstadt. Baby- und Kinderkleidung Gr. 50 – 176 u.v.m., Einlass für Schwangere ab 10 Uhr, Küchenbüffet

 24. März, 11 bis 13 Uhr, Feuerwehrhaus Kalbach, Kalbacher Hauptstr. 36a, Frankfurt/ Kalbach. Einlass für Schwangere ab 10.30. Mit Kuchenbuffet und Deftigem

30. März, 14 bis 17 Uhr, Gemeindehaus St. Peter und Paul, Heddernheimer Landstr. 47, Frankfurt/Heddernheim. Flohmarkt rund ums Kind, Kaffee und Kuchenverkauf

30. März, 14 bis 16 Uhr, Bürgerhaus, Hessenring 27 a, Steinbach. Einlass für Schwangere ab 13.30, Kuchenbuffett

31. März, 14 bis 16 Uhr, Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, Frankfurt/ Riedberg. Flohmarkt rund ums Kind mit Kaffee und Kuchen

6. April, 14 bis 16 Uhr, Marie-Curie-Schule, Graf-von-Stauffenberg-Allee 55, Frankfurt/ Riedberg, Flohmarkt rund ums Kind mit Kaffee und Kuchen

7. April, 14 bis 16 Uhr, Kinderzentrum Kupferhammer, Kupferhammer 93, Frankfurt/ Heddernheim. Flohmarkt mit Kuchen, Snacks und Getränke

26. Mai, 14 bis 16 Uhr, Krabbelstube Martha, Emil-von-Behring-Straße 8-14, Frankfurt/ Mertonviertel. Flohmarkt mit Kaffee, Kuchen und frisch gebackenen Waffeln

Und noch ein Termin für die Großen:

23. März, 14 bis 17 Uhr, Billabong Familienzentrum, Graf-von-Stauffenbergallee 46b, Frankfurt/Riedberg. Second Hand Basar für Frauenkleidung, Schuhe, Accessoires

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TEXT: Ann Wente-Jaeger

Fotos: Archiv/ Billabong

Hier wird ein Fitness-Parcours gebaut

Sind Sie noch im Winterschlaf-Modus? Dann können Sie sich schon auf eine neue Attraktion freuen, die uns bald rauslocken wird und fit für den Frühling machen könnte. Wie bereits 2017 beschlossen, werden gerade die Fundamente für eine öffentliche Fitnessanlage mit zehn Geräten gebaut. Mit Reck und Rückentrainer, mit „Pedalo“, Geräten zum Dehnen, für Schulter und Brust sowie mit Stationen für den ganzen Körper und fürs Gleichgewicht. Wo? Der Fitness-Parcours entsteht am so genannten „Topographischen Weg“, auf einer Wiese kurz vor dem Kätcheslachpark, und soll in rund acht Wochen fertig sein.

Solche Parcours mit diversen Geräten zur Kräftigung der wichtigsten Muskelpartien stellen eine echte Alternative zum Training im Sportstudio dar – an frischer Luft und ohne Mitgliedsbeitrag. Mit diesen Worten macht die Stadt „Werbung“ für ihr Angebot, das seit wenigen Jahren in immer mehr Stadtteilen zur Verfügung steht. Besonders beliebt ist die Anlage im neuen Hafenpark am Main, wo man im Schatten der EZB trainieren kann. Die nächste Möglichkeit vom Riedberg aus gesehen war bisher im Martin-Luther-King-Park in der Nordweststadt. Stets gibt es Hinweistafeln, die Tipps fürs Training geben und für ein individuelles Sportprogramm möglich machen.

Am Topographischen Weg, in unmittelbarer Nähe des Kätcheslachparks, wird die Fitnessanlage gebaut

Für Irritationen sorgte anfangs, dass die Anlage in unserem Stadtteil als „Seniorenfitnessanlage“ angekündigt wurde – in einem Stadtteil mit einem Durchschnittsalter von 35,2 Jahren. Schnell macht das zuständige Grünflächenamt im Gespräch mit MAINRiedberg aber klar, dass das Angebot „prima für alle Generationen“ passt. Das haben auch die Erfahrungen mit ähnlichen Anlagen in den anderen Stadtteilen gezeigt.

Einer der Männer, die sich immer sonntags noch vor 8 Uhr zum Workout am Riedberg treffen, sagt spontan zu den Plänen: „Gut, dass eine Reckstation dabei ist. Mit der kann man schon ziemlich viel anfangen.“ Bisher trainieren sie noch am so genannten Drehscheiben-Spielplatz und, wer mal zu dieser frühen Stunde zufällig dort spazierenging, war mehr als verblüfft, wie viele schweißtreibenden Übungen selbst dort möglich sind. Jetzt gibt’s bald richtige Geräte. Nur ein paar Schritte weiter. Im Fitness-Parcours, der für alle gebaut wird.

Eine Reck wird es unter anderem geben..

…aber auch Stationen fürs Gleichgewicht, für Beine und Schulter. Oder dieses Gerät zur Stärkung der Rückenmuskulatur

Grafiken/ Fotos: Grünflächenamt/ Stadt Frankfurt

Stadtteilpreis für mehr Miteinander in Kalbach und Riedberg

Der Ortsbeirat 12 lobt ab sofort jährlich einen Stadtteilpreis aus für ehrenamtliches Engagement aus  – für Aktivitäten, die das Zusammenleben im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg fördern. Dazu sollen Ideen entwickelt und Projekte gestartet werden, mit dem Ziel, die Weiterentwicklung des sozialen Zusammenlebens im Ortsbezirk zu fördern.

Der Stadtteilpreis wird für Arbeiten von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Schulen und Initiativen, die sich im oben genannten Sinne verdient gemacht haben, ausgelobt. Als Preis stellt der Ortsbeirat 250 Euro aus den verfügbaren Haushaltsmitteln für Öffentlichkeitsarbeit bereit. Über die Vergabe entscheidet der Ortsbeirat in nicht öffentlicher Sitzung. Die Übergabe erfolgt Anfang 2020.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2019.

Bewerbungen oder Vorschläge mit einer Kurzbeschreibung können beim Büro der Stadtverordnetenversammlung, Stichwort „Stadtteilpreis des Ortsbeirates 12“, Bethmannstraße 3, 60311 Frankfurt, eingereicht werden oder per E-Mail an ortsbeiraete@stadt-frankfurt.de ein.

Foto: Archiv/ Fotolia