Kategorie: Aktueller Artikel

Vorsicht! Stadtbücherei wurde gehackt

Am Mittwoch wurden der Katalog der Stadtbücherei Frankfurt und der Katalog der Schulbibliotheken der Stadtbücherei gehackt. Der Server wurde umgehend abgeschaltet. Die Kataloge sind zurzeit nicht zugänglich.

Es kann derzeit nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dass Daten von Nutzerinnen und Nutzern der Online-Dienste der Stadtbücherei von Unberechtigten abgerufen wurden.

Warnung der Stadtbücherei an alle Leser*innen

In einer Mail, die heute Nachmittag alle Leserinnen und Leser erhalten haben, bittet die Leiterin der Stadtbücherei ausdrücklich „in nächster Zeit um besondere Wachsamkeit“.
Außerdem heißt es: „Wir bitten Sie, bei E-Mails mit Absenderangaben der Stadtbücherei Frankfurt besonders aufmerksam zu sein. Es könnte sich um Spam-Mails mit gefälschten Absender-Angaben handeln.“ Man fordere in E-Mails niemals dazu auf, einen Link anzuklicken oder Dateien herunterzuladen. „Wir übersenden auch keine E-Mails mit Dateianhängen von Zip- oder PDF-Daten, die geöffnet werden sollen.“ Das persönliche Passwort ist verschlüsselt.

Die Stadtbücherei hat Strafanzeige gestellt und arbeitet gemeinsam mit dem Amt für Informations- und Kommunikationstechnik und dem Software-Hersteller mit Hochdruck an einer Wiederherstellung.

Informationen: Stadt Frankfurt/ Stadtbücherei Frankfurt

Foto: Archiv

Weihnachtsmarkt am Römer ist eröffnet

Er ist einer der ältesten und größten in Deutschland und nun offiziell eröffnet: Der Frankfurter Weihnachtsmarkt. Ob Glühwein und gebrannte Mandeln oder heißer Apfelwein und Bethmännchen – strahlende Weihnachtsmarktstände und traditionelle Köstlichkeiten erwarten die Besucher auch in diesem Jahr.

Nach einem Glockenspiel aus der Nikolaikirche hat Oberbürgermeister Peter Feldmann bei der Eröffnung am heutigen Nachmittag daran erinnert, dass die Weihnachtszeit immer eine Zeit der Begegnungen sei. „Dafür ist unser Weihnachtsmarkt ein wunderbarer Ort. Ob mit Familie und Freunden oder mit Arbeitskollegen – hier ist der Frankfurter Treffpunkt in der Adventszeit. Der Weihnachtsmarkt steht auch sinnbildlich für den Wunsch aller Frankfurter nach Nähe und Gemeinschaft.“

Das Stadtoberhaupt begrüßte das Publikum von der neuen Bühne unter der 31 Meter hohen Fichte aus Schlüchtern im Spessart: „Zum ersten Mal seit vielen Jahren versperrt endlich auch kein Bauzaun den Blick, zum ersten Mal können unsere Gäste durch die neue Altstadt flanieren. Das ist in diesem Jahr mein persönliches Highlight.“ Der Weihnachtsmarkt sei nun umrahmt vom gesamten Römerberg-Ensemble, mit der neuen Altstadt und dem Historischen Museum ergebe dies ein besonders harmonisches Bild. „Lassen Sie sich vom Zauber der neuen Altstadt faszinieren“, sagte Feldmann. Auch die Glühweintasse 2018 macht auf Frankfurts neues Herz, die Altstadt, aufmerksam: Sie zeigt den Krönungsweg, der mitten durch die Altstadt führt, und einen weihnachtlich interpretierten Krönungszug.

Bevor Feldmann den Weihnachtsmarkt offiziell mit dem Anschalten der über 6000 Lichter des Weihnachtsbaums eröffnete, bedankte er sich bei Susanne Simmler, erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, für den Baum.

Ein Live-Konzert zum Mitsingen mit der Oper Frankfurt und Bläserklängen vom Altan der Nikolaikirche setzten den Schlusspunkt der Eröffnungszeremonie.

Der Weihnachtsmarkt ist bis 22. Dezember von Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 21 Uhr geöffnet

Foto: Stadt Frankfurt/ Heike Lyding

Schüler entwickeln Ideen für ein nachhaltiges Europa

Zehn Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen des Gymnasiums Riedberg haben sich gemeinsam mit ihren Lehrern auf den Weg nach Zentralspanien gemacht, um sich dort mit anderen Jugendlichen aus Frankreich, Italien und Spanien über ihre Ideen für eine nachhaltige Lebensweise auszutauschen. Die Begegnungsfahrt, die den Auftakt des von der EU geförderten Erasmus+ Projektes „Tomorrow“ bildete, fand vom 4.-10. November in Valladolid statt. Das Projekt ist englischsprachig und wird vom Gymnasium Riedberg geplant und geleitet.

Schüler bauen funktionstüchtiges Solarthermie-Panel

Während der Woche in Spanien konnten die Jugendlichen bei spannenden Ausflügen und Workshops erforschen, welche Möglichkeiten und Technologien ein nachhaltiges und energieeffizientes Handeln ermöglichen und wie ein ressourcenschonender Umgang mit der Natur gelingt. So erkundeten die Schülerinnen und Schüler im Umweltlernzentrum PRAE eine anschauliche Nachbildung verschiedener Ökosysteme der Erde und lernten Möglichkeiten ökologischer Landwirtschaft sowie alternativer Energiegewinnung kennen. Schließlich durften sie selbst kreativ werden und ein funktionstüchtiges Solarthermie-Panel bauen.

Schüler aus vier europäischen Ländern entwickeln im Umweltlernzentrum PRAE in Valladolid gemeinsam ein Solarthermie-Panel Foto: Johanna Müller

Bei dem Besuch einer Fabrik für nachhaltige Heizpellets konnten die Jugendlichen hautnah die Produktionsabläufe vom Schreddern der Baumstämme bis hin zum Pressen und Verpacken der Pellets beobachten. Auch hier wurde deutlich, dass Energiegewinnung nicht die Verschwendung von Ressourcen bedeuten muss: Die Wärme zum Trocknen des Holzes für die Pellets wird erzeugt, indem die Rinde der Bäume, die ohnehin als Abfallprodukt abfällt, verbrannt wird.

Auch der Geschmack von Churros und Tortillas bleibt in Erinnerung

Neben den projektorientierten Ausflügen wurde das Programm durch eindrucksvolle touristische Attraktionenabgerundet. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten gemeinsam die hübsche Altstadt und das prunkvolle Rathaus von Valladolid und schlenderten durch die Gassen der Universitätsstadt Salamanca, vorbei an imposanten Bauwerken wie der Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert. Durch die herzliche und gastfreundliche Unterbringung und Bewirtung durch die spanischen Gastfamilien konnten die Frankfurter Jugendlichen tief in die spanische Kultur eintauchen. Der Geschmack von frischen Churros oder hausgemachten Tortillas wird so manchen sicherlich in Erinnerung bleiben. Ebenso die Erkenntnis, dass es möglich ist sich mit Händen und Füßen oder notfalls über den Google Übersetzer mit Jugendlichen aus ganz Europa zu verständigen, auch wenn einem die richtige Vokabel nicht immer einfallen will.

Zurück in Frankfurt können die Jugendlichen ihre neuen Eindrücke und Ideen nun mit den anderen Mitgliedern der 30-köpfigen Erasmus-AG des Gymnasium Riedberg teilen und gemeinsam weiterentwickeln. Diese trifft sich jeden Freitag, um über einen Zeitraum von zwei Jahren Lösungen für globale Probleme wie zum Beispiel Müll, Umweltverschmutzung, Abholzung der Wälder, Nahrungsmittelknappheit oder schlechte Luft in den Städten zu entwerfen.

Natürlich können die Gymnasiasten nicht die ganze Welt retten – aber sie haben sich fest vorgenommen, in ihrer Schule und dem Stadtteil Riedberg in kleinen lokalen Projekten ihre Mitmenschen zum nachhaltigen Denken und Handeln anzuregen. Dasselbe geschieht zeitgleich in den Erasmus-Gruppen der drei Partnerschulen in Valladolid, Syrakus (Sizilien) und Marmande (Frankreich). Bei der nächsten Austauschfahrt im Frühjahr auf Sizilien werden die Jugendlichen aus vier Ländern sich dann wieder begegnen, über ihre jeweiligen lokalen Projekte diskutieren und mit neuen Ideen und Eindrücken in die nächste Projektphase starten.

Text: Gymnasium Riedberg

Fotos: Johanna Müller

„Wortakrobat“ Johannes Warth kommt

Er ist ein Komödiant, ein Wortakrobat. Einer, der Mut machen will. Sein Vortrag „Mut tut gut“ in Bildersprache, gefüllt mit komödiantischen Elementen, ist vielmehr Auftritt als Vortrag und will festgefahrene Verhaltensweisen lösen, neue Denkanstöße geben und Perspektiven aufzeigen. Die Initiatoren von „Kultur in der Aula“ holen Johannes Warth Ende November zu uns an den Riedberg.

Ein kleiner Vorgeschmack: Das Wort MUT, vom Mittelhochdeutschen muot stammend, wird an diesem Abend von verschiedenen Seiten betrachtet. Vor allem werden fünf wichtige Mutformen näher unter die Lupe genommen und damit mutiges Verhalten inspiriert. Von Frohmut bis Wagemut. Edelmut nicht zu vergessen…

Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger. Ein großes Dankeschön an die Veranstalter, dass wir wieder 3 x 2 Tickets verlosen konnten. Die Karten waren in kürzester Zeit vergeben. Dieser Abend wird sicher ein Erlebnis!

Johannes Warth – Wortakrobat
WANN: 30.11.2018
WO: Grundschule Riedberg (Aula), Zur Kalbacher Höhe 15
UHRZEIT: 20 Uhr

Informationen zum Konzert am Riedberg: josua-gemeinde.net/veranstaltungen

Foto: Kultur in der Aula

Das sind die Gewinner-Bücher der Kids

Mehr als 900 kleine und große Besucher kamen bereits am Samstag in die Alte Turnhalle in Kalbach, als es hieß: Vorhang auf für die 34. Kinderbuchmesse! Hier sind ausschließlich die Kids die Experten. Denn Kinder aus Schulen in Kalbach und Riedberg haben die neuesten Kinderbücher gelesen und Sieger der „Kalbacher Klapperschlange“ bestimmt. Es ist ein Preis, der lange Zeit der erste und einzige Bücherpreis seiner Art in Deutschland war.

Die Klapperschlange 2018 geht an die deutsche Autorin Mara Andeck und ihrem Kinderbuch für Abenteuerlustige „Lilo auf Schloss Löwenstein – Ab ins Schloss“ (Altersgruppe 3.-4. Klasse). In dem 2017 im Boje Verlag erschienenen Buch der 1967 geborenen Autorin geht es um die Abenteuer liebende Lilo, die mit ihrer Familie in ein richtiges Schloss zieht. Erst scheint es langweilig und öde zu werden, dann aber findet Lilo doch noch eine Freundin und macht auf dem Dachboden des Schlosses eine aufregende Entdeckung.

Dieses Buch ist der Siegertitel bei den Kids der 3. und 4. Klassen

Das meint die Kinder-Jury: „Ich fand das Buch gut. Schlösser finde ich schön, weil sie so richtig schöne Böden, Decken und Wände haben. Die Bilder finde ich gut, und dass Lilo (so heißt ein Mädchen im Buch) ein Siebenschläferjunges gefunden hat, war cool (Muriel). Jakob schreibt: „Das Buch ist sehr, sehr spannend und auch ein bisschen lustig. Es steckt voller Abenteuer und Geheimnisse. Es ist eine Geschichte, die zum Teil auch im Leben passieren kann. Ich fand das Buch super klasse und würde es allen Kindern, die spannende Geschichten mögen, empfehlen“. „Ich finde das Buch Suuuuuupertoll. Am Anfang war das Buch geheimnisvoll, aber dann wurde es immer offener. Und es war immer spannend, vom Anfang auf der ersten Seite bis zum Ende auf der letzten Seite“ (Pauline). Und Mai findet: „Das Buch ist sehr gut. Ich mag gerne solche Bücher, wo es so traumhaft ist. Wenn ich lese, dass die Familie in einem Schloss wohnt, dann möchte ich da auchwohnen“.

Dieses Buch ist der Siegertitel bei den 5. bis 7. Klassen

In der Altersgruppe 5. – 7. Klasse ist das beliebteste Buch der Kinderjury das 2017 beim Ravensburger Verlag erschienene Buch „Luzifer Junior – zu gut für die Hölle“ von Jochen Till.

„Es geht um Luzifer, welcher der Sohn vom Teufel ist, aber viel zu nett ist um später mal das Geschäft zu übernehmen. Darum schickt ihn sein Vater in ein Internat für Jungs, damit er lernt böse zu sein. Allerdings funktioniert das nicht und Luzifer findet auf dem Internat Freunde und ist ganz und gar nicht böse. Ein sehr humorvolles und interessantes Buch“ (Benno).

„Das Buch hat mir zum einen aufgrund des Humors sehr gut gefallen, was auch noch durch die sehr gut gezeichneten Illustrationen verstärkt wurde. Zum anderen finde ich die Darstellung der Hölle hervorragend gemacht. Auch noch ein sehr großer Teil meiner Bewertung ist, dass das Buch eine großartige Geschichte hat. Negativ jedoch ist mir aufgefallen, dass das Buch einen Cliffhänger als Ende besitzt“ (Lars). Simon schreibt: „Ich fand das Buch gut. Es ist lustig geschrieben und auch spanend. Am besten gefallen hat mir die Stelle, als Luzie und seine Freunde Torben und seine Bande versteinert und „geschmückt“ haben. Die Illustrationen sind auch sehr witzig“.

„Ich finde das Cover schön und phantasievoll gestaltet. Der Titel ist passend. Die Geschichte ist spannend und interessant und man kann sich die im Buch beschriebene Welt gut vorstellen. Allerdings hat das Buch ein offenes Ende. Dies stört mich“ (Luis).

Das ist der Siegertitel bei den Teenagern

„Die Prophezeiung der Hawkweed“ von Irena Brignull (Verlag Fischer / Sauerländer, 2017, übersetzt von Sibylle Schmidt) ist Siegerbuch der Altersgruppe 8.-9. Klasse. Monja fasst den Inhalt zusammen: „Zwei Mädchen werden in der gleichen Sekunde geboren und wegen einer Prophezeiung vertauscht. Ember wächst nun im Hexenzirkel auf und Poppy in der Stadt. Schließlich treffen sich beide auf einer Lichtung und Ember bringt Poppy das Zaubern bei. Poppy erfährt, dass sie die neue Hexenkönigin werden soll. Dann entsteht ein großer Kampf, da eine Hexe möchte, dass ihre Tochter die Hexenkönigin wird und nicht Poppy“.

„Ich finde das Buch gut, da es spannend verfasst wurde. Das Buch hat einen stets Steigenden Spannungsbogen. Es hat auch fast keine unspannenden Stellen“ , schreibt Celina und Maxime sagt: „Das Buch ist sehr gut. Ich habe mitgefiebert, als sich herausstellte, dass Poppy die Tochter einer Hexe ist und Ember von Melanie. Ich fühlte mit Poppy mit und hoffte, dass sie endlich mit Leon zusammen kommt. Ich war etwas enttäuscht, dass es kein glückliches Ende gab, weswegen das Buch nicht die höchste Punktzahl erreicht“. Maxine ergänzt: „Ich fand das Buch sehr gut, denn es war sehr abwechslungsreich und fantasievoll. Es war auch sehr schön geschrieben und Cover und Titel stimmten überein. Die Personen waren auch mit Bedacht gewählt und schön geschrieben.“ Das Buch, so schreibt sie auch noch, „wollte ich gar nicht mehr aus der Hand geben und habe es in kürzester Zeit gelesen…“

Weitere Informationen unter www.kinderverein-kalbach.de

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Informationen: Kinderverein Kalbach

Foto: MAINRiedberg/ Verlage

Eis trifft Wein & Cocktails

Die Eismaschine läuft. Silvia Devizzi (29) sorgt für Cookies, Erdbeere, Schoko und die anderen beliebten Sorten und inzwischen gleichzeitig um Töchterchen Genevra, die im Kinderwagen nur ein paar Schritte entfernt ist und bereits fröhlich mit den kleinen Händen zupacken kann. Geschäftspartner Tolga Caliskan (27) ist die Anspannung anzumerken. Seit Jahren ist das Eiscafé „La Piazza“ am Riedbergplatz eine feste Größe im Stadtteil, jetzt soll alles noch ein bisschen besser werden: Denn ab heute 20 Uhr wird das Café neben Park Avenue, Einkaufspassage und dem asiatischen Restaurant iKoi abends zur Lounge & Bar.

„Ich weiß noch, wie ich 2008 zum ersten Mal hier war, noch lange nicht so viel gebaut war und man noch die Skyline vom Platz sehen konnte.“ Tolga Caliskan dachte immer: „Da fehlt was!“ Das Lounge-Team ist sich bewusst, dass die bisher einzige Weinbar am Riedberg in der Altenhöferallee Ende September auf Dauer geschlossen hat. Doch sie haben ein anderes Konzept. Und Zeit. Normalerweise ist das Eiscafé im Winter immer für ein paar Wochen geschlossen. Jetzt beginnt zur Eis-Zeit und noch dazu in einem goldenen Oktober der Weinbar-Betrieb. „Dosierte“ Musik und neue Beleuchtung inklusive. After-Work-Feeling sozusagen. Caliskan testete mit einem weinkundigen Freund verschiedenste Weine, 50 insgesamt, bis sie schließlich die neun ihrer Meinung nach besten in Weiß, Rosé und Rot für die neue Bar ausgewählt hatten. Zu den Anbauregionen zählen unter anderem Italien, Frankreich und Deutschland. Einen entsprechenden Weinschrank gibt es. Gin gehört auch zum Inventar der Bar.

Das Eis kommt im Februar natürlich wieder!

„Gibt’s dann kein Eis mehr bei Euch?“, fragt ein Käufer, der zufällig dieses Gespräch mitgehört hat. Nein, wird umgehend klargestellt, aktuell gibt es natürlich immer noch Eis und nach ein paar Wochen Winterpause im Februar dann wieder. Plus Lounge und Bar am Abend.

Die beliebtesten Sorten in diesem Super-Eis-Sommer waren Fruchteis wie Erdbeere, Klassiker wie Schoko, Neukreationen wie Cookies. Also eigentlich alles. Das ‚La Piazza‘ war in diesem Sommer fast jeden Tag am Abend ausverkauft.

Fotos: La Piazza

Wer macht mit beim Adventskalender für alle?

Bei mehr als 20 Grad Außentemperatur scheint das alles noch weit weg – doch die vielleicht schönste Zeit des Jahres naht in Riesenschritten. Zur großen Freude vieler Kinder. Während der Riedberger SV wieder einen „lebendigen“ Adventskalender für unseren Stadtteil koordiniert und nach engagierten Türchen-Paten sucht, ist der Culture Club Riedberg derzeit auf der Suche nach VorleserInnen für das geplante Märchenzeit am Weihnachtsmarkt. Hier die wichtigsten Informationen.

Wer öffnet sein Türchen für die Riedberger?

Franz Biebl, Sprecher des Stadtteilarbeitskreises, freute sich im vergangenen Jahr sehr, „dass diese schöne Idee, sich täglich an wechselnden Orten um 18 Uhr für 20 Minuten mit Texten, Liedern, Gebäck und vielleicht Kinderpunsch und Glühwein auf Weihnachten einzustimmen, nach fast zehn Jahren eine Neuauflage fand“. Mitmachen können Privatpersonen, Familien, Vereine und Kirchgemeinden. Die „Kalenderfenster“ können im Außengelände sein, in Institutionsräumen, in Wohnzimmern, in Carports, in Kirchen, im Vorgarten.

Wer Lust hat und ein Pate eines Tűrchens werden möchte, der meldet sich bitte mit Wunschtürchennummer 1-22, Namen fűr den öffentlichen Kalender und schreibt ein kurzes Stichwort mit Planung und Adresse an kontakt@riedberger-sv.de Die Vergabe der Wunschnummern erfolgt nach Maileingang. Gaby Nagel hofft natürlich, „dass wir alle Kalendertürchen mit Eurer Hilfe verteilt bekommen“.

Im Märchenzelt werden Kinder Kindern vorlesen

Die Geschichte des Culture Club am Riedberg ist dank engagierter Unterstützer noch lange nicht zu Ende – das Team um Wieland Speer beabsichtigt, im Rahmen des Weihnachtsmarktes auf dem Riedberg wieder ein Märchenzelt aufzubauen. „Dazu würden wir diesmal auch gern kleinen Kindern von anderen Kindern passende Geschichten vorlesen lassen“, erklärt Speer, der als Vereins- und Verbands-Experte dem Culture Club wieder auf die Beine helfen will. Die weiterführenden Schulen hat man bereits kontaktiert. Rückfragen sind auch unter vorstand@cultureclubriedberg.de möglich.

Fotos: Archiv

Riedberg-Mitte: Hier wurde ein BMW in Brand gesteckt

Heute Nacht kam es in der Gerhard-Domagk-Straße in Riedberg-Mitte zu einem Fahrzeugbrand eines BMW 5er. Ein danebenstehendes Auto wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der BMW in Brand gesteckt.

Gegen 2:20 Uhr rief ein Zeuge beim Notruf der Polizei an und meldete das Feuer. Beim Eintreffen der Feuerwehr vor Ort stand der BMW bereits in Vollbrand. Ein direkt daneben geparkter Toyota Aygo wurde durch die große Hitze im Heckbereich beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Sachschaden wird auf mehrere 10.000 Euro geschätzt.

„Wir wohnen auf der Rückseite des Hauses und haben nichts gesehen, sind aber von Feuerwehr und Polizei aufgewacht. Dann habe ich das Feuer gesehen“, erklärte heute eine Anwohnerin gegenüber MAINRiedberg. Auch weitere Nachbarn hätten „nie gedacht, dass so etwas hier passiert könnte“.

Die Autos waren unmittelbar neben der Kita KiBiZ geparkt. An der Außenwand der Kindertagesstätte sind Brandspuren zu sehen. Vom verbrannten BWM und dem in Mitleidenschaft gezogenen Toyota zeuge nur Brandreste und Überreste kleinerer Fahrzeugteile. Die Fahrzeuge wurden bereits abtransportiert.

Die Polizei Frankfurt hat die Ermittlungen zum Fahrzeugbrand aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer: 069 – 755 53111 entgegen.

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Heute sind nur noch Brandspuren und die Überreste kleinerer Fahrzeugteile zu sehen. Die Fahrzeuge selbst wurden abtransportiert. Die Polizei ermittelt

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Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Fotos: MAINRiedberg

Vorsicht, Citymord!

Es roch nach Fisch, Wasser und Ebbelwei… So beginnt ein neuer Frankfurt-Krimi. Geschrieben von Lutz Ullrich, 49 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, Rechtsanwalt im Mertonviertel. Noch mehr Riedberger kennen ihn vermutlich als Vorsitzenden der TSG Nordwest 1898, die auch bei uns im Stadtteil ein umfangreiches sportliches Angebot bereitstellt. Das Thema Sport zieht sich auch durch seine Krimis und den neunten Fall aus seiner Tom-Bohlan-Reihe.

Natürlich geht es um einen Mord. Der Tote schwimmt an einem sonnigen Morgen im Pool eines Beach-Clubs. Auf einem Parkhausdach mitten in der City. Bei der Tätersuche werden die Kommissare quer durch die ganze Stadt geschickt und nehmen den Leser zu manch sommerlichen Ort mit: an den Main, zum Osthafen, in Ebbelwei-Lokale und in den schattigen Stadtwald.

Wer Ullrichs Krimis kennt, der weiß, dass die Morde immer einen besonderen Hintergrund haben. So auch diesmal. Es geht um Fußball, geldgeile Spielervermittler und Unsummen an Gehältern und Ablösesummen. Der Sport wird benutzt, um Schwarzgeld zu waschen. Aber es geht auch um die Menschen, die den Sport und die Eintracht lieben. Die wie Bohlan das Pokalendspiel gesehen und die Eintracht auf dem Römerberg gefeiert haben. Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass „alles im Kommerz untergeht“.

Der Autor verrät: „Citymord“ ist kein Fußball-Krimi. Aber man lernt einiges – auch über die Eintracht.

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Jetzt noch ein herzliches Dankeschön! Wir freuen uns sehr, dass wir drei Exemplare von „Citymord“ verlosen konnten – an die ersten drei LeserInnen, die nach Veröffentlichung dieses Beitrags eine Mail an mail@main-riedberg.de geschrieben haben. Die Bücher waren (leider) ruckzuck weg und werden in den nächsten Tagen selbstverständlich kostenlos zugestellt.

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Der Krimi „Citymord“ von Lutz Ullrich erscheint im LASP-Verlag und ist ab 1. Oktober als Taschenbuch für 10,95 Euro sowie als eBook im Handel erhältlich.

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Fotos: LASP-Verlag

Uni stellt „Wahlempfehlungshilfe“ per App vor

Demokratie ist langweilig? Nein, Demokratie ist jung, modern und aufschlussreich, wenn es nach Wissenschaftlern der Goethe-Universität und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg geht. Mit der neuen Wahlempfehlungshilfe „WahlSwiper“ können sich Wählerinnen und Wähler in Hessen über die politischen Angebote informieren und prüfen, welche Parteien ihren politischen Präferenzen am nächsten kommen. Entwickelt wurden App und Website von Forschern der beiden Universitäten gemeinsam mit einer Agentur in Berlin. Das Programm ist bereits für Auszeichnungen nominiert.

Am 28. Oktober ist Landtagswahl in Hessen, und die Bürgerinnen und Bürger bestimmen über die politischen Kräfteverhältnisse im Land. Vielen fällt die Entscheidung nicht leicht, wo sie ihr Kreuz setzen sollen. Mit der App und Website WahlSwiper (www.wahlswiper.de) können sie sich über die Programme und Positionen der Parteien informieren und prüfen, wie sehr die Parteien ihren politischen eigenen Positionen entsprechen. Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Nutzer beantworten Fragen zu ihrer politischen Meinung, die sie mit einem Wisch nach links mit „Nein“ oder nach rechts mit „Ja“ beantworten können. Das Programm gleicht die Antworten mit denen der Parteien ab und zeigt Übereinstimmungen und Schnittmengen an.

Das Gemeinschaftsprojekt der Goethe-Universität und der Ludwig-Albert-Universität Freiburg sowie der Digital-Agentur MOVACT aus Berlin geht zum Start der Briefwahl am 17. September online. Aus diesem Anlass haben die Entwickler die Online-Wahlhilfe heute an der Goethe-Universität vorgestellt. „Sich vor einer Wahlentscheidung eine Meinung zu bilden, soll einfach sein und Spaß machen“, sagt Matthias Bannert, Projektleiter bei MOVACT. Die Agentur hat das Konzept entwickelt und umgesetzt. Die 30 Fragen in der App wurden von einem Team der Universitäten in Frankfurt am Main und Freiburg entwickelt. „Der WahlSwiper ist ein hervorragendes Projekt zur Demokratieförderung“, sagt Dr. Pascal König von der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Prof. Dr. Uwe Wagschal (Freiburg) hat bereits mit dem Debat-O-Meter und anderen Wahlhilfe-Tools Erfahrungen gesammelt. „Der WahlSwiper ist modern, macht Spaß und liefert uns Wissenschaftlern spannende und wichtige Erkenntnisse“, sagt Politikprofessor Wagschal, dessen Schwerpunkt die vergleichende Politikwissenschaft ist. Er und sein Team interessieren sich vor allem dafür, inwieweit sich die Parteien voneinander unterscheiden – was ja auch im Interesse der Wähler liegen dürfte.

Einfach nur Fragen zu stellen, hat den Machern aber nicht gereicht. „Mit einem neuen, auf Mobilgeräte ausgerichteten Videokonzept wird der Hintergrund zu jeder Frage durch einen Nachwuchsmoderator neutral erklärt“, sagt Steven Siebert, bei MOVACT zuständig für Video-Produktionen: „Dazu zeigen wir unterstützende Animationen, die die Thematik für jeden verständlich machen.“

Der WahlSwiper wurde erstmals zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht, bislang haben ihn eine halbe Million Nutzer abgerufen. Das kostenlose Angebot gibt es für iPhone, iPad, Android-Smartphones und -Tablets, für Apple TV sowie für die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Home und als Web-Anwendung auf www.wahlswiper.de. „Wir möchten möglichst viele Menschen erreichen“, erklärt MOVACT-Geschäftsführer Max Mitschke. „Deswegen ist es uns wichtig, auf vielen verschiedenen Plattformen zu sein, um die Nutzer dort abzuholen, wo sie unterwegs sind.“ Die Hürde, sich eine politische Meinung zu bilden, solle möglichst niedrig sein.

Informationen: Goethe-Universität Frankfurt/ Pressestelle