Kategorie: Aktueller Artikel

Vorsicht, Citymord!

Es roch nach Fisch, Wasser und Ebbelwei… So beginnt ein neuer Frankfurt-Krimi. Geschrieben von Lutz Ullrich, 49 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, Rechtsanwalt im Mertonviertel. Noch mehr Riedberger kennen ihn vermutlich als Vorsitzenden der TSG Nordwest 1898, die auch bei uns im Stadtteil ein umfangreiches sportliches Angebot bereitstellt. Das Thema Sport zieht sich auch durch seine Krimis und den neunten Fall aus seiner Tom-Bohlan-Reihe.

Natürlich geht es um einen Mord. Der Tote schwimmt an einem sonnigen Morgen im Pool eines Beach-Clubs. Auf einem Parkhausdach mitten in der City. Bei der Tätersuche werden die Kommissare quer durch die ganze Stadt geschickt und nehmen den Leser zu manch sommerlichen Ort mit: an den Main, zum Osthafen, in Ebbelwei-Lokale und in den schattigen Stadtwald.

Wer Ullrichs Krimis kennt, der weiß, dass die Morde immer einen besonderen Hintergrund haben. So auch diesmal. Es geht um Fußball, geldgeile Spielervermittler und Unsummen an Gehältern und Ablösesummen. Der Sport wird benutzt, um Schwarzgeld zu waschen. Aber es geht auch um die Menschen, die den Sport und die Eintracht lieben. Die wie Bohlan das Pokalendspiel gesehen und die Eintracht auf dem Römerberg gefeiert haben. Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass „alles im Kommerz untergeht“.

Der Autor verrät: „Citymord“ ist kein Fußball-Krimi. Aber man lernt einiges – auch über die Eintracht.

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Jetzt noch ein herzliches Dankeschön! Wir freuen uns sehr, dass wir drei Exemplare von „Citymord“ verlosen konnten – an die ersten drei LeserInnen, die nach Veröffentlichung dieses Beitrags eine Mail an mail@main-riedberg.de geschrieben haben. Die Bücher waren (leider) ruckzuck weg und werden in den nächsten Tagen selbstverständlich kostenlos zugestellt.

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Der Krimi „Citymord“ von Lutz Ullrich erscheint im LASP-Verlag und ist ab 1. Oktober als Taschenbuch für 10,95 Euro sowie als eBook im Handel erhältlich.

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Fotos: LASP-Verlag

Uni stellt „Wahlempfehlungshilfe“ per App vor

Demokratie ist langweilig? Nein, Demokratie ist jung, modern und aufschlussreich, wenn es nach Wissenschaftlern der Goethe-Universität und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg geht. Mit der neuen Wahlempfehlungshilfe „WahlSwiper“ können sich Wählerinnen und Wähler in Hessen über die politischen Angebote informieren und prüfen, welche Parteien ihren politischen Präferenzen am nächsten kommen. Entwickelt wurden App und Website von Forschern der beiden Universitäten gemeinsam mit einer Agentur in Berlin. Das Programm ist bereits für Auszeichnungen nominiert.

Am 28. Oktober ist Landtagswahl in Hessen, und die Bürgerinnen und Bürger bestimmen über die politischen Kräfteverhältnisse im Land. Vielen fällt die Entscheidung nicht leicht, wo sie ihr Kreuz setzen sollen. Mit der App und Website WahlSwiper (www.wahlswiper.de) können sie sich über die Programme und Positionen der Parteien informieren und prüfen, wie sehr die Parteien ihren politischen eigenen Positionen entsprechen. Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Nutzer beantworten Fragen zu ihrer politischen Meinung, die sie mit einem Wisch nach links mit „Nein“ oder nach rechts mit „Ja“ beantworten können. Das Programm gleicht die Antworten mit denen der Parteien ab und zeigt Übereinstimmungen und Schnittmengen an.

Das Gemeinschaftsprojekt der Goethe-Universität und der Ludwig-Albert-Universität Freiburg sowie der Digital-Agentur MOVACT aus Berlin geht zum Start der Briefwahl am 17. September online. Aus diesem Anlass haben die Entwickler die Online-Wahlhilfe heute an der Goethe-Universität vorgestellt. „Sich vor einer Wahlentscheidung eine Meinung zu bilden, soll einfach sein und Spaß machen“, sagt Matthias Bannert, Projektleiter bei MOVACT. Die Agentur hat das Konzept entwickelt und umgesetzt. Die 30 Fragen in der App wurden von einem Team der Universitäten in Frankfurt am Main und Freiburg entwickelt. „Der WahlSwiper ist ein hervorragendes Projekt zur Demokratieförderung“, sagt Dr. Pascal König von der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Prof. Dr. Uwe Wagschal (Freiburg) hat bereits mit dem Debat-O-Meter und anderen Wahlhilfe-Tools Erfahrungen gesammelt. „Der WahlSwiper ist modern, macht Spaß und liefert uns Wissenschaftlern spannende und wichtige Erkenntnisse“, sagt Politikprofessor Wagschal, dessen Schwerpunkt die vergleichende Politikwissenschaft ist. Er und sein Team interessieren sich vor allem dafür, inwieweit sich die Parteien voneinander unterscheiden – was ja auch im Interesse der Wähler liegen dürfte.

Einfach nur Fragen zu stellen, hat den Machern aber nicht gereicht. „Mit einem neuen, auf Mobilgeräte ausgerichteten Videokonzept wird der Hintergrund zu jeder Frage durch einen Nachwuchsmoderator neutral erklärt“, sagt Steven Siebert, bei MOVACT zuständig für Video-Produktionen: „Dazu zeigen wir unterstützende Animationen, die die Thematik für jeden verständlich machen.“

Der WahlSwiper wurde erstmals zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht, bislang haben ihn eine halbe Million Nutzer abgerufen. Das kostenlose Angebot gibt es für iPhone, iPad, Android-Smartphones und -Tablets, für Apple TV sowie für die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Home und als Web-Anwendung auf www.wahlswiper.de. „Wir möchten möglichst viele Menschen erreichen“, erklärt MOVACT-Geschäftsführer Max Mitschke. „Deswegen ist es uns wichtig, auf vielen verschiedenen Plattformen zu sein, um die Nutzer dort abzuholen, wo sie unterwegs sind.“ Die Hürde, sich eine politische Meinung zu bilden, solle möglichst niedrig sein.

Informationen: Goethe-Universität Frankfurt/ Pressestelle

Drohnenshow für die neue Altstadt – und ganz Frankfurt

Anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Altstadt vom 28. bis 30. September spielen am Samstag, 29. September, um 21.45 Uhr LED-Drohnen die Hauptrolle in der Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“. Bei der multimedialen Drohnen-Choreographie verschmelzen direkt über dem Main Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Sprach-Passagen zu einer „Hommage an Frankfurt“, wie heute bekannt gegeben wurde.

Das Spektakel wird sich zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke abspielen. Gemeinsam stellten Oberbürgermeister Peter Feldmann, Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) und Ausrichter der Feierlichkeiten, sowie Stefan Weil, Geschäftsführer des gestalterisch verantwortlichen Frankfurter Kreativstudios Atelier Markgraph, das Projekt während einer Pressekonferenz vor.

Oberbürgermeister Feldmann sagt: „Frankfurt trägt das stete Zwiegespräch zwischen Vergangenem und Künftigem in sich. Das manifestiert sich auch in der Architektur der Stadt – nur hier ragen hinter Fachwerkfassaden Wolkenkratzer empor. Neuestes Beispiel hierfür ist Rekonstruktion der Altstadt, die wir mit einer geschichtlich tragenden sowie technisch zukunftsweisenden Inszenierung einweihen wollen.“

Hier wurden Könige und Kaiser gewählt und gekrönt und schon vor Jahrhunderten Feste gefeiert 

Thomas Feda ergänzt: „Das Mainufer, der angrenzende Römerberg und der Dom gelten als zentrale Orte des Frankfurter Lebens – damals wie heute. Hier wurden Könige gewählt, Lebensmittel gehandelt und Feste ausgerichtet. Mit der Eröffnung des neuen Quartiers soll wieder mehr Leben in die Mitte der Stadt einziehen. Das wollen wir spektakulär feiern.“

Im erzählerischen Zentrum der „Sternenbilder“ stehen neben herausragenden Persönlichkeiten und Figuren der Stadt auch prägende Ereignisse und Landmarks.

Stefan Weil gibt Einblick in den kreativen Prozess: „Frankfurt ist ein Ort der Vielfalt und Kontraste. Hier wird seit Jahrhunderten souverän Dialog gelebt und gefeiert. Wir nutzen die neueste Generation von Technik für eine ikonografische Performance, die dieser weltoffenen Haltung Frankfurts in poetischen Bildern die Ehre erweist. Der Main, Lebensader der Stadt, ist die perfekte Bühne dafür.“

Die Flug-Formationen der Drohnen vor der nächtlichen Mainkulisse begleiten skulpturale Lichteffekte verschiedenfarbiger Sky Beams. Sebastian Hohberg und Jan Mayerhofer von hoerfeld kreierten eigens für diesen Anlass eine Fusion aus Klassik und Elektronik. Teile der Komposition interpretieren den prägenden Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann neu. Auch Telemann lebte zeitweise in der Frankfurter Altstadt. Die eingebetteten Zitate stammen aus der Feder des wohl berühmtesten ehemaligen Altstadt-Bewohners, Johann Wolfgang von Goethe – seinerzeit ein glühender Verfechter der Vielfalt.

Das gab es bisher noch nie…

Eine Show dieser Art hat es bisher in Frankfurt noch nicht gegeben und steht auch weltweit im Kontext innovativer Luftraum-Shows. Das konzeptionell und organisatorisch anspruchsvolle Projekt wurde von einem internationalen Team realisiert.

Eine besondere Herausforderung stellte die Choreographie der Drohnen dar: Denn die Sternenbilder, die sich durch deren Flug-Position ergeben, sollen aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven erkennbar sein.

Nicht planbar hingegen ist das Wetter. Wenn es stürmt oder regnet, müssen die Drohnen am Boden bleiben. Doch auch für den Fall der Fälle gibt es eine Lösung: Dann wird kurzfristig ein Ersatztermin bekannt gegeben.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Markgraph

Von Goethes „Faust“ bis Swing: Frankfurt feiert die neue Altstadt

Noch knapp viereinhalb Wochen, dann feiert Frankfurt die offizielle Eröffnung seiner neuen Altstadt. „Wir stehen also kurz vor einem unserer Jahreshöhepunkte“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann am Donnerstag, 30. August, als er mit Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH und Veranstalter des Altstadtfests, das Programm vom 28. bis 30. September vorstellte. „Es ist ein umfängliches, spannendes und facettenreiches Programm “, versprach Feldmann.

„Das Altstadtfest wird nicht allein auf dem neu entstandenen Areal gefeiert, es zieht sich über den Römerberg, wo eine der beiden Bühnen aufgebaut ist, bis hinunter zum Mainufer, wo eine weitere Bühne und eine Infomeile Platz finden. Am Samstagabend werden ‚Sternenbilder – eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt‘ uraufgeführt“, erläuterte der Oberbürgermeister. Das Frankfurter Atelier Markgraph hat dafür zusammen mit bright! und Sky Magic eine Drohnen-Choreographie entwickelt, bei der Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Textpassagen zu einer Hommage an Frankfurt verschmelzen.

Auf der Bühne am Römerberg inszeniert die Dramatische Bühne „Die Leiden des jungen Werther“ und „Faust“, am Eröffnungsabend gibt die Oper Frankfurt dort mit „Opernhighlights unterm Sternenhimmel“ ein Gastspiel. Am Samstagabend tritt Laith Al-Deen mit der hr-Bigband auf, am Sonntag das Roma und Sinti Orchester sowie der Cäcilienchor mit Orffs „Carmina Burana“. Auch die Musikschule Frankfurt, das Swingorchester und viele mehr beteiligen sich am Programm auf dem Römerberg. Die Bühne am Mainufer gehört während des Altstadtfests unter anderem Soulounge, Andreas Kümmert, den Rodgau Monotones und Yvonne Mwale.

„Unsere Museen beteiligen sich ebenfalls am Festwochenende. Das Archäologische Museum führt durch die Kaiserpfalz Franconofurd, das Architekturmuseum zeigt seine neue Ausstellung ‚Die immer neue Altstadt – Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900‘. Das Institut für Stadtgeschichte ist ebenso dabei wie das Historische Museum und das Dommuseum“, sagte Feldmann. Die Evangelische und Katholische Kirche laden zu verschiedenen Aktionen ein und veranstalten am Sonntagnachmittag eine Ökumenische Andacht zur Altstadteröffnung am Sonntagnachmittag auf der Römerbergbühne.

Feldmann: „Auch rund um die Altstadt finden die Festbesucher viele Programmpunkte in Galerien, kirchlichen Orten, privaten Geschäften und Gastronomie. Viele beteiligen sich am Gelingen des Festaktes zur Eröffnung unserer neuen Altstadt. Viele hundert Hände und Köpfe in unserer Stadt machen mit. Das ist typisch Frankfurt. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen für dieses tolle Programm. Ich freue mich auf das Fest!“

Das Altstadtfest wird gefeiert am Freitag, 28. September, 15 bis 23 Uhr, am Samstag, 29. September, 11 bis 23 Uhr, und Sonntag, 30. September, 11 bis 18 Uhr. „Sternenbilder – eine Symphonie für Frankfurts Altstadt“ wird am Samstag um 21.45 Uhr gezeigt, die öffentliche Generalprobe findet am Abend zuvor um dieselbe Zeit statt.

Feldmann wies darauf hin, dass Bus und Bahn die beste Wahl für den Weg zu den Feierlichkeiten sind: „Wir haben mit dem RMV ein 3für1-Ticket vereinbart – wer am Freitag eine Tageskarte kauft, kann damit bis Sonntag fahren. Übrigens auch mit den Historischen Straßenbahnen, die am Samstag und Sonntag zwischen Westbahnhof und Zoo durch die Stadt pendeln.“

Alle Informationen rund um das Festwochenende finden sich unter http://www.altstadtfest-frankfurt.de .

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Barbara Staubach/ Stadt Frankfurt

Ran an die Töpfe! Billabong ist Fortbildungsort der Sarah-Wiener-Stiftung

Ran an die Töpfe! Das ist ein Motto der großen Initiative von TV-Köchin Sarah Wiener, die ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und GrundschullehrerInnen bundesweit im pädagogischen Kochen mit Kindern schult. Ab sofort ist das Billabong Familienzentrum am Riedberg ausgewählter Fortbildungsort der Sarah-Wiener-Stiftung „und wir freuen uns riesig darüber“, wie Billabong-Vorstand Sabine Fiedler betont. Das bedeutet konkret: „Wir unterstützen die Initiative und bieten künftig in Kooperation mit den Initiatoren regelmäßig Ich kann kochen!-Fortbildungen bei uns an.“

Ich kann kochen! will dafür sorgen, dass sich Kinder für ausgewogene Ernährung begeistern und lernen, sich selbst eine frische, bunte Mahlzeit zuzubereiten. Die Fortbildungen, welche die Sarah Wiener Stiftung in Kooperation mit der Krankenkasse BARMER anbietet, sind kostenfrei.

Der erste Termin am Riedberg ist im Februar 2019

„Auch uns von Billabong liegt das Thema sehr am Herzen“, erklärt Sabine Fiedler. Einige Angebote rund um Ernährung und Kinderkochen gibt es bereits im Familienzentrum und „dieses Weiterbildungsangebot für SozialpädagogInnen, ErzieherInnen sowie GrundschullehrerInnen ergänzt dies natürlich perfekt“. Der erste Termin ist im Februar 2019.

„Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“ ist seit 2007 die Mission der Sarah Wiener Stiftung. Gründerin und Köchin Sarah Wiener möchte, dass Kinder zu ausgewogenen Essern, kreativen KöchInnen und selbstbestimmten KonsumentInnen heranwachsen. Im Vordergrund steht das eigene Erleben: Die praxisnahen Programme der Stiftung vermitteln Kindern, wo Lebensmittel herkommen, wie vielseitig sie sind und was sich daraus alles zubereiten lässt.

Die Stiftung macht Ernährung zum Erlebnis: Sie gibt Kindern Schneidebrett, Kochlöffel und Schürze in die Hand und schickt sie zum Kühe melken auf den Bauernhof. Dahinter steht eine Überzeugung: Nur wer fit in der Küche ist und sich mit Lebensmitteln auskennt, ist in der Lage, sich selbstbestimmt und ausgewogen zu ernähren – und nichts lehrt dies besser als persönliche Erfahrung.

Mehr Infos im Web unter www.ichkannkochen.de und auf Facebook unter www.facebook.com/SarahWienerStiftung

Foto: Sarah Wiener Stiftung | photothek.net

Mehr als 350 Anmeldungen für das Gymnasium Riedberg

Was ist die beliebteste Schule Frankfurts? Die FAZ spricht von einer „Art Staatsgeheimnis“, das vom Kultusministerium vor wenigen Tagen gelüftet wurde. Zumindest indirekt. Denn erstmalig sind die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in der Mainmetropole bekannt. Demnach gab es im Schuljahr 2017/ 2018 exakt 249 Erstwünsche und 144 Zweitwünsche für die noch junge IGS West. Auf Platz 2 dieses Rankings folgt aber schon das Gymnasium Riedberg mit 228 Erst- und 131 Zweitwünschen – bei exakt 180 freien Plätzen in Jahrgangsstufe 5.

Auf den Plätzen drei bis zehn folgen Goethe-Gymnasium, Ernst-Reuter-Schule II, Leibnizschule, Ziehenschule, Wöhlerschule, Elisabethenschule, Bettinaschule sowie Carl-von Weinberg-Schule. Unter den traditionsreichen Gymnasien hatte nur das humanistische Heinrich-von-Gagern-Gymnasium noch Plätze frei. Was aber das Wahlverhalten bezüglich der IGS West betrifft, geben Experten zu bedenken, dass es im Westen der Stadt bis vor kurzem keine weitere IGS gab.

Foto: Archiv

Neue Kita startet früher – für Kinder aus Riedberg und Kalbach

Da es aktuell einen hohen Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren in Kalbach und auf dem Riedberg gibt, werden bereits ab heute Kinder in der vorübergehend errichteten Pavillonanlage am Kalbacher Stadtpfad aufgenommen. Dies hatte die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, bei ihrem Besuch im Ortsbeirat 12 am 15. Juni angekündigt und zugesagt.

Diana Flucke-Leber, die Leiterin des KiZ, und ihr Team freuen sich auf die ersten Kinder und nehmen sukzessive weitere zur Eingewöhnung auf. Bisher wurden bereits 40 Verträge geschlossen und weitere Aufnahmen sind geplant. Insgesamt stehen 84 Plätze im Pavillon zur Verfügung.

Das im Bau befindliche Gebäude des neuen Kinderzentrums in der Ernst-Balser-Straße auf dem Riedberg wird voraussichtlich im Sommer 2019 bezugsfertig sein.

Anmeldungen hierfür können auf http://www.kindernetfrankfurt.de vorgenommen werden.

Aufgrund der umfänglichen Bedarfe in den Stadteilen wird das Kinderzentrum im Kalbacher Stadtpfad auch für die nächsten Jahre Betreuungsplätze zur Verfügung stellen, um die Familien zu unterstützen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Altkleider sammeln für den SC Riedberg

Haben Sie noch Hosen, T-Shirts und sonstige Kleidungsstücke zuhause, die Sie schon längst nicht mehr tragen? Dann könnten Sie diese sammeln – und der Umwelt und gleichzeitig dem SC Riedberg etwas Gutes tun. Denn am Mittwoch, also am 1. August, startet in ganz Frankfurt der FES-Vereinswettbewerb „Altkleidersammlung“ an 29 Standorten. Der Verein, der bis Ende September die meisten Altkleider sammelt, gewinnt 5000 Euro. Platz 2 bekommt 3000 Euro und 2000 Euro gehen an Platz 3. Der blaue Sammelcontainer steht bereits am Parkplatz des Vereins an der Altenhöferallee.

Die FES (Frankfurter Entsorgungs- und Servicegesellschaft) hatte den Wettbewerb im Frühjahr ausgeschrieben und  „wir hatten uns darauf beworben und sind nun einer der 29 Vereine, die mitmachen dürfen“, erklärt man nicht ohne Stolz. SCR-Sprecher Olaf Emmerich weiter: „Ich finde es eine tolle Aktion der FES, ganz unabhängig von Wettbewerb und Preisen.“ Hinzu komme, dass – gefühlt – ohnehin nicht genügend Altkleidercontainer auf dem Riedberg stehen. „Auch wenn es als Vereinswettbewerb ausgeschrieben ist und wir mit unseren über 1000 Mitgliedern sicherlich ein enormes „Potential“ für das Einsammeln stellen, so soll das allen Riedberger/innen die Möglichkeit bieten, aussortierte Klamotten gezielt und guten Gewissens zu entsorgen.“

Die Aktion soll einen Beitrag für Nachhaltigkeit, Recyclingquote und Sauberkeit leisten. Die FES ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und garantiert eine ordnungsgemäße Verwertung der gesammelten Altkleider.

Die wichtigsten Infos zur Sammelaktion

Benötigt werden Kleidung, Schuhe, Bettwäsche und auch Tischwäsche. Alles in Tüten packen, zur Anlage bringen und dort die Aufkleber mit der Vereinsnummer des SCR (29) anbringen. Wichtig: Ohne die Aufkleber können die Tüten nicht zugeordnet werden.

Die Aktion startet ab 1. August. Erst dann sollten Tüten eingeworfen werden (der Container wird vorher nochmals geleert, damit ab Aktionsstart korrekt gezählt werden kann). Aufkleber und Tüten sind ab Mittwoch am Container zu finden. Auch auf der Sportanlage am Büro können dann Tüten/Aufkleber abgeholt werden

Zum Hintergrund der Aktion: In Deutschland werden jährlich 2,2 Millionen Tonnen Kleidungsstücke und andere Textilien gekauft, das entspricht rund 27 Kilogramm pro Einwohner. Pro Jahr sortieren deutsche Haushalte etwa 750.000 Tonnen Textilien aus.

Ein großer Teil der Alttextilien wird durch gemeinnützige Organisationen gesammelt. Aber auch zahlreiche unseriöse Sammler tummeln sich auf dem Markt. Um das Geschäft mit Altkleidern transparenter zu machen und die Sauberkeit in der Stadt Frankfurt zu verbessern, bietet die FES eine zusätzliche Sammelmöglichkeit an, die nicht zur karitativen Sammlung in Konkurrenz steht.

Dafür könnte ein Gewinn verwendet werden.

Für den Fall, dass der SCR einen Preis gewinnt, würde dieses Geld unter anderem in „Give-Aways“ investiert, wie Sportbeutel oder T-Shirts, die dann im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen wie dem IG Sommerfest verteilt werden könnten.

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Infos der FES gibt es hier: https://www.fes-vereinswettbewerb.de/

Foto: FES/ MAINRiedberg

 

„Ladies Night“ zum Jubiläum

Dieses Konzert-Highlight ist ein Grund, sich auch auf die Zeit nach den Sommerferien zu freuen:  Seit nun zehn Jahren holt „Kultur in der Aula“ tolle Musiker zu uns an den Riedberg – und dieses Jubiläum wird am 7. September mit einer Ladies Night  mit den Singer/Songwriterinnen Jacky Bastek, Lucid und Natascha Leonie gefeiert. Die Künstlerinnen kommen aus London, Berlin und Frankfurt

Natascha Leonie (London) veröffentlichte vor einiger Zeit mit „Forget Humble“ ihr Debütalbum. Sie tauchte dabei in ganz verschiedene Genres ein – von Folk über Country und Indie Pop bis Electronica. Jetzt kommt die Sängerin, Gitarristin und Pianistin nach einer längeren Schaffenspause mit neuen Stücken zurück auf die Bühne.

Claudia Fink ist „Lucid“ und lebt in Berlin. Lucids Talent für Melodien, die selbst melancholischen Momenten noch eine eigene Eleganz abgewinnen, prägt intensive Balladen und leichtfüßigere Songs. Mal eingängig, mal hymnisch, mal verträumt begeisterte sie bereits das Publikum von Suzanne Vega, My Brightest Diamond u.a.  Simone White oder Joshua Radin, mit denen sie sich bereits die Bühne teilte.

Jacky Bastek tritt mit ihrer Gitarre auf. Sie spielte ihre ersten Liveshows in 2014. Ihr aktuelles YouTube-Video „No Exit“ brachte ihr bislang über 3 Millionen Aufrufe ein. Sie trat in Deutschland, England, Schweden und der Tschechischen Republik auf und das Team von Kultur in der Aula freut sich, sie jetzt bei „Kultur in der Aula“ in Frankfurt-Riedberg begrüßen zu dürfen.

Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger. Und jetzt noch ein großes Dankeschön an Veranstalter „Kultur am Riedberg“: Wir konnten wieder 3 x 2 Gratis-Tickets für dieses Konzert-Highlight verlosen. Die ersten drei Einsender haben die Karten gewonnen und sind bereits verständigt. Herzlichen Glückwunsch!

Datum: Freitag, 7. September 2018 um 20 Uhr
Veranstaltungsort: Aula der Riedbergschule
Zur Kalbacher Höhe 15
Eintritt: AK 14 € (ermäßigt 12 €) VVK 12 € (erm. 10 €)

Vorbestellungen per E-Mail an: info@josua-gemeinde.net
oder telefonisch: 069 – 57 00 32 49

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Flyer & Informationen: Kultur in der Aula

Gut in Frankfurt gelandet?

Für alle, die sich bald zuhause, schon zuhause oder immer schon zuhause hier in Frankfurt fühlen, hat das MAINRiedberg-Team zwei Lese-Tipps. Perfekt für freie Stunden und die Sommerferien, die endlich immer näherrücken. Aktuell liegt die erste Frankfurt-Ausgabe des ZEITmagazins der Wochenzeitung im Rhein-Main-Gebiet bei. In der Titelgeschichte erzählen 34 Menschen unter dem Motto „Gut Gelandet“, wie und wann sie in Frankfurt ankamen und warum sie geblieben sind – unter ihnen Hannelore Elsner, Kevin-Prince Boateng, Daniel Cohn-Bendit und Bodo Kirchhoff. Neu ist auch das Buch „Frankfurt für Anfänger“ des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning, das in der Edition Frankfurter Ansichten erschienen ist. Ein Blick gefällig?

Wo Alex Meier neben Goethe und Sabrina Setlur steht

Ums kurz zu machen: Zumindest meine Kinder hatten wenig Zeit für Cover und Titelgeschichte des Frankfurt-Magazins der Zeit. Da zählte vor allem die Bildstrecke mittendrin mit Frankfurter Ikonen von Alex Meier bis hin zu Sabrina Setlur. Goethe, Petra Roth, Marcel Reich-Ranicki, Onkel Otto und Josef Ackermann nicht zu vergessen. Heiteres Promi- und Beruferaten ist hier möglich, die Auflösung gibt’s dann auf der Rückseite. Auf weiteren Seiten verrät Anna von Münchhausen, Textchefin der ZEIT und seit 2001 in Frankfurt, in ihrer Kolumne „The Secrets Of Frankfurt“ Geheimnisse der Stadt. Es folgt eine „Ode an die schönsten Bäume am Main“. Der Frankfurter Rechtsmediziner Marcel A. Verhoff berichtet aber auch, warum so viele Morde in der Stadt unaufgeklärt bleiben.

„Mein Blick auf die Stadt hat sich im Laufe der Jahre verändert, aber auf gewisse Art bleibt man das Kind, das staunend durch die erste große Stadt des eigenen Lebens läuft und sie immer wieder neu entdeckt“, erzählt Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITmagazins, selbst in Hessen geboren und aufgewachsen. Die dritte Stadtausgabe nach Hamburg und München soll deshalb kein Heft über Frankfurt, sondern ein Magazin für Frankfurterinnen und Frankfurter sein.

Der Riedberger Fleischautomat hat’s ins Buch geschafft!

„Frankfurt für Anfänger“ heißt das neue Buch des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning. Es soll eine Handreichung für Ankommende, neue Frankfurter und solche sein, die es werden wollen. Eine Liebeserklärung an eine Stadt und ein Leitfaden, um sich allmählich dem anzunähern, was dieses Frankfurt eigentlich ist und warum sich der Weg dorthin lohnt. Auch wenn sich die  Mär vom öden Ort hartnäckig hält. Autor Arning fordert die LeserInnen auf: „Bahnen Sie sich ihren ganz eigenen Weg durch dieses Buch, das sich Frankfurt aus allen Himmelsrichtungen annähert. Wer erst mal den Eisernen Steg überquert hat, ist schon mittendrin. Wie und wo Sie weiterlesen, entscheiden Sie. Ganz so, wie Sie wollen. Und etwa so, wie man in Frankfurt lebt.“

Man erfährt dabei natürlich auch: Es gibt durchaus Konventionen, denn zur Grünen Soße gehören nun mal sieben Kräuter und den Handkäs‘ isst man ohne Gabel. Aber Frankfurt ist stets ein Ort der Spontis gewesen, nichts für Dogmatiker. Man muss in dieser Stadt ankommen, Adorno einen Moment lang nachtrauern, am Fleischautomaten (bei uns!) im hohen Norden nachts einen Braten erwerben, in der Paulskirche die Demokratie retten und sich im Senckenberg-Museum die Verschiebungen der Erdplatten im Zusammenhang mit der Entstehung der Kontinente erklären lassen…

Neu erschienen ist auch das Buch „Frankfurt für Anfänger“ des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning

Weitere Informationen unter www.frankfurteransichten.net sowie www.zeit-verlagsgruppe.de