Kategorie: Aktueller Artikel

Sportplatz-Erweiterung erst Ende 2020?

Die Details stehen jetzt fest: Die von Sportlern und den beiden Vereinen SC Riedberg und Riedberger SV schon lange ersehnte Sportplatz-Erweiterung östlich der Altenhöferallee kommt – aber voraussichtlich nicht vor Ende 2020. Das geht aus der Ausschreibung und dem Amtsblatt des Grünflächenamtes hervor. Die Anlage, die direkt gegenüber der bisherigen Sportanlage gebaut wird, wird ein Großspielfeld aus Kunstrasen, eine Rundlaufbahn mit vier Spuren sowie Kleinspielfelder, Erschließungsflächen plus Parkplätze erhalten. Ein Schwerpunkt wird also auf Leichtathletik und Fußball liegen.

Vor Baubeginn müssen allerdings noch Baugrunduntersuchungen, Kampfmittelerkundungen und bodendenkmalrechtliche Erkundungen durchgeführt werden. Vorübergehend befand sich auf dem Grundstück eine Kita, deren Container bereits zurückgebaut sind. Unmittelbar neben dem Sportplatz-Areal haben aktuell bereits Bauarbeiten begonnen. Hier wird in denn nächsten Monaten ein breiter Grünstreifen und unter anderem ein großer Spielplatz zum Thema „Bauernhof“ entstehen.

Planung ruhte wegen des Feldhamsters

Die Planungen laufen schon einige Jahre, ruhten aber wegen des Feldhamsters. Zur Erinnerung: Naturschützer mussten erst untersuchen, ob in diesem Bereich geschützte Feldhamster leben. Als sich herausstellte, dass nur noch zwei Männchen zu finden sind, die wiederum nur in einer Erhaltungsstation gerettet werden können, gab es grünes Licht.

Laufbahn, Groß- und Kleinspielfelder, Umkleiden und Parkplätzen – so sieht die geplante Sportplatz-Erweiterung aus

Im Laufe des Jahres 2018 sollen die Voruntersuchungen erledigt sein, so dass die notwendigen bau- und finanzrechtlichen Genehmigungen bis Frühjahr 2019 vorliegen. Explizit heißt es: Baubeginn ist für den September 2019 vorgesehen. Die Baufertigstellung ist für den Dezember 2020 geplant. Es wird also noch dauern…

Fotos: Archiv

Vormerkung für neue Kita möglich

Der akute Mangel an Betreuungsplätzen im Kita-Bereich beunruhigt Eltern in Riedberg und Kalbach. Jetzt steht fest, dass im Sommer dieses Jahres eine zusätzliche Kindertagesstätte für 3- bis 6-Jährige eröffnen wird. Diese wird Kindern aus dem gesamten Stadtteil offen stehen, wie Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber im Rahmen der Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung erklärte. Die Kita startet voraussichtlich am 1. Juli.

Wichtig! Aktuell wurde bekannt, dass Eltern ihre Kinder bereits für die neue Kita im „Kindernet Frankfurt“ vormerken lassen können.

Eröffnung in Containern in Kalbach – Neubau am Riedberg

Die Kita wie zuerst in Containern in Kalbach eröffnen und voraussichtlich 2019 in einen Neubau im Riedberger Westflügel ziehen. Die Details: Auf einer Gemeinbedarfsfläche am Kalbacher Stadtpfad stehen jetzt noch die Container, die bislang für verschiedene „Auslagerungen“ anderer Einrichtungen verwendet wurden. Nun wird der Eigenbetrieb Kita Frankfurt ab dem kommenden Schuljahr hier eine dreigruppige Kita eröffnen, „die 63 zusätzliche Betreuungsplätze anbietet“, so die Stadträtin zufrieden. Damit reagiert der Magistrat auf den akuten Mangel an Kita-Betreuungsplätzen im Ortsbezirk 12. Die Arbeiten an dem Neubau dieser zwölften Kita für den Riedberg seien bereits in vollem Gange, das benötigte Personal werde nun vorher eingestellt und die Kita vorzeitig eröffnet.

Das Besondere: Diese Einrichtung wird sowohl Kalbacher als auch Riedberger Kindern offen stehen. Nach dem Umzug dieser provisorischen Kita auf den Riedberg im Jahr 2019 sei es das erklärte Ziel des Magistrats, die Gemeinbedarfsfläche am Kalbacher Stadtpfad auch langfristig für Kinderbetreuungszwecke zu nutzen.

Suche nach weiteren Flächen für Kitas

„Unabhängig von dieser kurzfristigen Lösung suchen wir unter Hochdruck nach weiteren Flächen für zusätzliche, langfristige Standorte für Kinderbetreuungseinrichtungen, sowohl in Kalbach als auch auf dem Riedberg“, kündigte die Stadträtin an. Im Kindertagesstätten-Entwicklungsplan sei Kalbach priorisiert, die Kinderzahlen hätten trotz der hohen Prognosen die Planungen übertroffen.

Es gelte nun, zügig zu handeln. „Wir prüfen gemeinsam mit dem Stadtschulamt und der Hessen Agentur verschiedene Flächen, sowohl auf dem Riedberg als auch in Kalbach“, sagte Weber abschließend. Wie so oft in Frankfurt läge es nicht am fehlenden Geld, sondern an geeigneten Flächen und Bestandsliegenschaften, die den Anforderungen für die Errichtung von Kindertagesstätten genügten. Es sei klar, dass die betroffenen Familien schnellstmöglich Hilfe brauchten.

Informationen: Presse.Info Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Archiv

Das wünsche ich mir 2018

Neues Jahr, neues Glück. 2018 hat längst begonnen und natürlich hat jeder die unterschiedlichsten Wünsche und Vorsätze für das neue Jahr. Aber was ist wirklich wichtig? Ist es Gesundheit für die Lieben, ein Beruf, der Sinn macht und der Gemeinschaft dient, oder ein Zuschuss der Stadt? Werden mehr Interesse für Kultur, endlich mehr Schulen, neue Turnhallen oder ein Auslandsjahr nach dem Abi Wunschträume bleiben? Wir haben mit Bewohnern des Riedbergs gesprochen, die ihre Wünsche für das neue Jahr geäußert haben. Aber lesen Sie jetzt selbst: 

 

Ich wünsche mir Gesundheit

„2018 wünsche ich mir in erster Linie Gesundheit für meine Familie, vor allem für meine drei Kinder. Meine zehn Wochen alte Tochter hat zum Beispiel ein Hüftproblem, das zwar gut therapierbar ist, aber man macht sich als Mutter natürlich Sorgen. Für mich persönlich wünsche ich mir Ideen, wie es beruflich weitergehen kann. Außerdem wünsche ich mir, dass wir unser Heim verschönern und fertig bekommen, da wir ja noch nicht so lange darin wohnen. Und natürlich wünsche ich mir für dieses Jahr viele schöne Momente mit der Familie.“

Katja Salzig (37), Apothekerin

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Ich möchte ein Auslandsjahr machen

„Ich wünsche mir auf jeden Fall viel Erfolg und Glück. Glücklich sein ist das Allerwichtigste, denn der Rest kommt schon von allein. Nach dem Abi möchte ein Auslandsjahr machen und nach Australien gehen und falls das nicht klappt, dann möchte ich einen Kurs im Business-Englisch machen. Ich möchte auf jeden fall nicht direkt nach dem Abi mit dem Studieren beginnen.“

Yaren Koc (17), Abiturientin

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Ich will helfen, das Bankensystem zu verbessern

„Ich habe begonnen, als Bankenprüfer zu arbeiten, und ich möchte dazu beitragen, dass das Bankensystem sich bessert und Verstöße verhindert werden können. Mir ist es wichtig, dass das, was ich in meinem Beruf tue, einen Sinn hat. Da ich den Eindruck habe, dass Banken schon länger nicht mehr tun, was sie tun sollen, möchte ich als Bankenprüfer mein Bestes tun, um schlimmste Auswüchse und Regelverstöße feststellen zu können. Das hilft auch, dem Steuerzahler Geld zu sparen. Dazu würde ich mir noch wünschen, dass Banken sich weniger mit sich selber befassen und kundenfreundlicher werden. Für meine Familie wünsche ich mir, dass wir bald wieder die Familie meiner Frau in Mexiko in aller Ruhe besuchen können.“

Patrick Kreutzer (50), Bankenprüfer

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Frieden, Freiheit und Gesundheit stehen an erster Stelle

„Frieden, Freiheit und Gesundheit stehen an erster Stelle, sie sind Voraussetzung für alles. Meinen Kindern, Schwiegerkindern und meiner Enkeltochter wünsche ich Glück und Freude auf ihren Wegen. Und ich selbst gehe hoffentlich viele weitere spannende Fotografieprojekte an, kann den geplanten Bildband „Antarktis“ umsetzen, habe genügend Zeit zum Laufen und mache Fortschritte beim Klettern. Das wird wieder ein straffes Programm 2018, auf das ich mich sehr freue!“

Petra Born, Fotografin

(Foto: www.berthold-walheim-photographie.de)

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Die Schulsituation muss sich bessern

„Für 2018 würde ich mir wünschen, dass sich die Situation der Schüler in FFM bessert. Das heißt, es sollte mehr Schulplätze in Wohnortnähe der Schüler geben, einen besseren Zustand der Schulen und mehr Verlässlichkeit auf genug Lehrer. Für den Riedberg an sich wünsche ich mir, dass die Kommunikation mit dem Dezernat wieder aktiver wird. So wurde unser frühzeitiger Hinweis um mehr Räume für die Ganztagsbetreuung sowie Garderoben und Toiletten nicht erhört. Auch würde ich mir wünschen, dass man für eine Ganztagsschule dieser Dimension nicht auf auslaufende Reinigungsverträge warten muss, sondern einfach mal unbürokratisch und schnell entschieden wird, dies zu ändern. Und zu guter Letzt wünsche ich mir, dass für die Marie-Curie-Schule endlich Bezug auf eine Außenstelle eingelenkt wird, da im Sommer 2018 die Schülerzahl der Marie-Curie-Schule auf 600 Schüler steigen wird.“

Barbara Günther, Elternbeiratsvorsitzende der Marie-Curie-Schule

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Wer will sich kulturell engagieren?

Die Liste der Wünsche ist ellenlang. Darunter befinden sich Wünsche, deren Erfüllung einem eher schaden würden (ein „Tischlein deck dich“), Wünsche, deren Realisierung utopisch sind (Verständnis für das Wesen der Frau, Autobahnen nach Amerika,…), Wünsche die man selbst noch nicht kennt, und dann noch die Wünsche, über die man redet … Langjährige Klassiker bei mir sind: Erfolg beim Abnehmen, Fitness ohne Sport und mehr Zeit für die privaten Hobbys.

Aber da gibt es noch ein paar Wünsche, wo es nicht nur um mich geht. Dazu gehören: Menschen zu finden, die Freude daran haben, sich kulturell für den Riedberg zu engagieren (Anlaufstelle Culture Club Riedberg e.V.). Der Wunsch, dass sich hier am Riedberg als Ersatz für den Temma wieder ein Naturkostladen etabliert, und, dass die Politik Lösungen für das Thema Unterversorgung mit Kindergarten- und Schulplätzen im Bereich Kalbach-Riedberg erarbeitet. Von daher freue ich mich auf das Jahr 2018, um miterleben zu können, wenn sich vielleicht der eine oder andere Wunsch von mir tatsächlich erfüllt!

Andreas Woitun, Culture Club Riedberg e. V. 

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Eine Tischtennis-Abteilung in einem Riedberger Verein

„Eine Tischtennis-Abteilung in einem Verein hier auf dem Riedberg würde ich mir wünschen. Wir konnten in den vier Riedberger Schulen bereits unfassbar viele Kinder für Tischtennis begeistern, doch es gibt derzeit für sie noch keine Möglichkeit, hier in einem Verein zu spielen und zu trainieren. Im allgemeinen wünsche ich mir, dass die Menschen freundlicher miteinander umgehen und hilfsbereiter sind. Dann würde es uns allen besser gehen.“

Wieland Speer, Tischtennis-Diplomtrainer

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Wir wünschen uns einen Zuschuss der Stadt

„Für 2018 wünschen wir uns, dass wir als Familienzentrum einen definitiven Zuschuss von der Stadt bekommen. Den Antrag dafür haben wir bereits 2016 gestellt. Natürlich freuen wir uns immer noch sehr über die neuen Räumlichkeiten hier in der Graf-von-Stauffenberg-Allee, wo wir unser Konzept besser umsetzen können als in der räumlichen Enge des Jugendhauses. Prima wäre auch ein florierendes Café mit vielen Besuchern und mehr Interesse für besondere Angebote wie Bollywood-Tanz, unseren Diabolo-Kurs oder das Repair-Café. Natürlich wünschen wir uns auch supertolle Ferienspiele im Sommer und tolles Wetter. Zum ersten Mal sind die Ferienspiele auch ein inklusives Angebot, was uns sehr freut.“

Anja Hohmann (49) und Harriet Papastefanou (53), Familienzentrum Billabong e. V.

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Es gibt auch Bewohner, die sich endlich die Sportplatz-Erweiterung, mehr Angebot für Senioren oder eine gemütliche Kneipe am Riedberg wünschen – nur in der Hektik des Alltags keine Zeit für ein Statement hatten. Umso mehr möchten wir allen herzlich danken, die bei der MAINRiedberg-Umfrage mitgemacht haben!

Interviews: Leticia Kreutzer & Claudia Detsch

Fotos: cd &  www.berthold-walheim-photographie.de

Neue Ausstellung im Bettinahof

Eine wunderbare Ausstellung – offen für alle interessieren Menschen im Stadtteil. Vergangene Woche war Vernissage für ein ungewöhnliches Projekt der Betreuungs-Einrichtung Bettinahof mit der Freien Kunstakademie Frankfurt. Die Künstlerinnen Solveig Kulas, Gabriella Lipkau und Manuela Otto stellen bis Ende April ihre Bilder im Erdgeschoss aus. „Wir freuen uns sehr auf die Vernissage. Die Bewohner waren von den ersten beiden Ausstellungen sehr begeistert und freuen sich auf die neuen Bilder“, erklärt Alexandra Leidig vom Sozialdienst des Hauses.

Sind Sie neugierig geworden? Hier einige Informationen über die Künstlerinnen:

Gabriella Lipkau

…sucht ihre Themen in ihrem direkten Umfeld. Sei es der Blick aus dem Fenster, eine Reiseimpression, ein Ausschnitt zwischen Tür und Angel, oder das Beobachten von Kollegen bei der Arbeit. Wichtiger als das Thema ist ihr die Frage nach der Farbsetzung. Wo das Licht, wo der Schatten, wie stehen die Farben zueinander? Das Ergebnis hat nicht den Anspruch, eine Repräsentation der Wirklichkeit zu sein, ganz im Gegenteil, es entwickeln sich eigene Orte oder Räume.

Solveig Kulas

Nach dem Ende meiner beruflichen Laufbahn beschäftige ich mich seit einigen Jahren mit Fotografie. Ich bin Autodidaktin und bilde mich intensiv durch verschiedene Workshops weiter. Besonders der Charme verblühter Blüten zieht mich immer wieder in ihren Bann. Daneben experimentiere ich gern und widme mich der abstrakten und malerischen Fotografie. Beim Druck der Fotos arbeite ich mit externen professionellen Dienstleistern zusammen, um meine Ansprüche an ästhetisch schöne Bilder realisieren zu können.

Die Webseite der Künstlerin lautet www.kulas-fotografie.de

Manuela Otto

Die Malerin lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Sie besucht seit 2015 intensiv Kurse an der Freien Kunstakademie Frankfurt. In ihren Bildern setzt sie sich mit Licht (und Schatten), Farbe und Abstraktion auseinander. Sie malt Räume und Orte, in denen Menschen ihre Spuren hinterließen. Dann richtet sich der Blick auf die scheinbar leeren Räume. Die Webseite der Künstlerin lautet errorproperties.com

Was ist die Freie Kunstakademie Frankfurt?

Die Freie Kunstakademie Frankfurt  besteht seit nunmehr fünf Jahren und steht für den Dialog zwischen Künstlern und Laien aller Altersstufen, Anfänger wie Fortgeschrittene.

Claudia Himmelreich, Leiterin der Akademie, erklärt: „Das Besondere der FKaF ist das Spektrum und die Qualität der Dozenten, die den Unterricht prägen. Die Künstlerinnen und Künstler, die bei uns unterrichten, haben an Kunsthochschulen wie der Städelschule, der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, der Kunstakademie Düsseldorf, München oder Dresden studiert und sind mit ihren Werken in Museen und Ausstellungen präsent.“ Jeder der lehrenden Dozenten habe einen „eigenen Schatz an Fähigkeiten“, an dem sich die Teilnehmenden bilden und entwickeln können. 

www.fkaf.de

Die Ausstellung im Haus der Betreuung und Pflege Bettinahof, Altenhöferallee 74-78, ist täglich von  8 Uhr bis 16 Uhr bis Ende April zu besichtigen. Der Stadtteil ist herzlich dazu eingeladen.

Auch diese Impressionen sind bis Ende April im Bettinahof zu sehen

(Bilder: Solveig Kulas/ Manuela Otto/ Freie Kunstakademie Frankfurt)

Mehr Polizei und Sicherheit

Jetzt ist das neue Polizeirevier für den Frankfurter Norden nur noch wenige hundert Meter vom Riedberg entfernt: Nachdem bereits am 20. November 2017 der Umzug ins Mertonviertel stattgefunden hatte, wurde nun gestern das große 14. Polizeirevier durch den Hessischen Staatsminister des Inneren, Peter Beuth, offiziell eröffnet. Die Adresse ist Marie-Curie-Straße 32. Schon vorab bei einem Besuch im Ortsbeirat sprachen Claudia Rogalski, Leiterin der Polizeidirektion Nord, und Revierleiter Thomas Schulze davon, dass sie selbst im Norden wohnen und sich sehr freuen, hier arbeiten zu können. Es ist ein „sehr modernes Gebäude, barrierefrei und technisch auf dem neuesten Stand“, das die Polizei langfristig gemietet und mit großem Planungsaufwand umgebaut hat. Polizeipräsident Gerhard Bereswill hatte erklärt, dass durch das neue Revier „die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger im Norden Frankfurts spürbar erhöht“ wird.

Denn ein wichtiger Punkt ist die Erhöhung der Polizeipräsenz auf der Straße, und die damit verbesserte Ansprechbarkeit in den nördlichen Stadtteilen. Waren bislang drei Streifen verfügbar, werden es nun vier Streifen sein. Mit einer weiteren Personalverstärkung im Februar werden regelmäßig fünf Streifen angestrebt. Hierdurch soll eine größere Nähe zu den Menschen im Zuständigkeitsbereich erreicht werden.

Ermittlungsgruppe für Mehrfach- und Intensivtäter

Denn es wurden das „frühere“ 14. Revier, das bisher für Heddernheim, Nordweststadt, Niederursel, Praunheim, Mertonviertel und Riedberg zuständig war, mit dem für Bonames, Berkersheim, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach zuständigen 15. Revier zusammengelegt. So hat auch das Kuriosum ein Ende, dass die Häuser im Altkönigblick östlich der Altenhöferallee bisher polizeiintern zu Kalbach und damit zu einem anderen Revier als der Rest des Riedbergs zählten.

Ein weiterer Vorteil liegt in der räumlichen Zusammenführung mit der Direktionsleitung, der Führungsgruppe der Direktion, der Operativen Einheit Nord sowie der Ermittlungsgruppe Mehrfach-/Intensivtäter Nord, die bisher außerhalb ihres eigentlichen Zuständigkeitsbereiches im zentralen Polizeipräsidium untergebracht waren.

Verbesserungen für Organisation und Einsätze

Unter den Gästen am Donnerstag befanden sich auch zahlreiche Vertreter aus Landes- und Stadtpolitik und nahestehender Behörden wie etwa aus dem Landespolizeipräsidium und dem Hessischen Landeskriminalamt.

In seiner Ansprache wies der Hessische Innenminister auf die zahlreichen Vorteile der neuen Liegenschaft hin. So steht den Bediensteten nicht nur mehr Fläche zur Verfügung. Es ist nun auch eine Verbesserung in organisatorischer und einsatztaktischer Hinsicht zu erwarten, da die einzelnen Dienststellen praktisch Tür an Tür untergebracht sind. Durch eben diese Zusammenführung in einem modernen Gebäude war dann auch die Schließung von drei grundsätzlich sanierungsbedürftigen Liegenschaften, dem alten 14. und 15. Polizeirevier sowie des Polizeipostens Bonames, möglich. Dies soll auch zu einer größeren Berufszufriedenheit führen.

So präsentiert sich das Revier den Bürgern

Den Bürgerinnen und Bürgern, die das neue Gebäude betreten, zeigt sich die Wache als Kernstück des neuen Reviers. Großzügig konzipiert und auch den polizeilichen Arbeitsbedingungen entsprechend. Bereits jetzt sei festzustellen, dass die Arbeitszufriedenheit auch tatsächlich gestiegen ist, heißt es. Von Beginn der Planungsarbeiten Ende 2015 bis zum regulären Dienstbetrieb im November 2017 vergingen knapp zwei Jahre. Den neuen Nutzern steht nun eine angemietete Fläche von 7.533 Quadratmetern zur Verfügung, wovon 840 qm auf Pkw-Stellplätze entfallen.

Mehr Sicherheit auch am Riedberg

Für die Bewohner des Riedbergs wird sicher nicht unwichtig sein, dass der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill schon Ende letzten Jahres erklärte: Er freut sich, dass mit dem neuen Standort nun auch der optimalen polizeilichen Betreuung des neuen, schnell wachsenden Stadtteils Riedberg Rechnung getragen wird.

Erreichbar ist das neue 14. Revier in der Marie-Curie-Straße (Mertonviertel) unter der Telefonnummer 069/ 75511400 oder per E-Mail: 14.Polizeirevier.PPFFM@polizei.hessen.de

(Informationen: Polizei Frankfurt/ Fotos: Polizei Frankfurt/ cd)

Endlich Tempo 30 am Sportplatz

Mehr Sicherheit vor der Sportanlage in der Altenhöferallee: Es wurde schon lange von Eltern, Vereinsvertretern und auch dem Ortsbeirat gefordert – jetzt ist es Realität. Rechtzeitig zum Trainingsauftakt nach der Winterpause hat die Stadt Frankfurt eine Tempo-30-Zone am Sportplatz eingerichtet. Diese umfasst einen Bereich von hundert Metern und damit auch die beiden Bushaltestellen sowie die Ein- und Ausfahrt zur Sportanlage. So können nicht nur Sportler und damit auch viele Kinder besser geschützt werden, sondern auch alle, die hier die Busse nutzen. Hinzu kommt, dass die neue Verkehrsregelung (hoffentlich) bewirkt, dass Autofahrer bei der Einfahrt in den Stadtteil schneller das Tempo reduzieren als bisher.

Olaf Emmerich schreibt auf der Homepage des SC Riedberg: „Unser Dank gilt allen, die sich hierfür eingesetzt haben – Ortsbeirat, Parteien und Vorstand.“

Die Tempo-30-Zone gilt ab sofort auf einem Abschnitt von 100 Metern im Bereich der Ein- und Ausfahrt zur Sportanlage und den beiden Bushaltestellen 

(Fotos: cd)

„Ich habe einen Spender“

Ihr Schicksal bewegt viele Menschen, auch weit jenseits unseres Stadtteils. Anfang Januar haben wir über eine dreifache Mutter berichtet, die Ende Oktober erfahren musste, dass sie Leukämie hat. Claudia (42) schrieb auf Facebook und in einem Link zu einem Video der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS)„Mein einziger, jedoch wichtigster Vorsatz für 2018 ist, zu LEBEN!“ Sie appellierte auch an die Menschen „da draußen“, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Um ihr und anderen Krebspatienten eine Chance auf Leben zu geben. Jetzt lautet die erste, gute Nachricht: „Ich habe einen Spender.“

Der Online-Aufruf hat viele Riedberger erreicht, der passende Spender wurde in Claudias Fall aber in Israel gefunden. „Er hat sich bereit erklärt, mir ein neues Leben zu schenken.“ Der Spender hat bereits alle Untersuchungen bestanden, sein Einverständnis gegeben und ist nun für sie reserviert. Das bedeutet konkret: Zunächst werden Leukämiepatienten wie Claudia mit Hilfe einer hochdosierten Chemotherapie so intensiv behandelt, dass das gesamtes Knochenmark und im Idealfall auch alle erkrankten Zellen zerstört werden. Anschließend werden ihr gesundes Knochenmark oder gesunde Stammzellen von dem geeigneten Spender wie bei einer Bluttransfusion in die Vene übertragen. Diese siedeln sich in den Knochen an und sollen neue funktionstüchtige Blutzellen bilden. In der Regel dauert es durchschnittlich drei Wochen, bis das fremde Knochenmark angewachsen ist und sich die Blutwerte erholt haben.

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland nach Angaben der Deutschen Knochenmarkspenderdatei ein Mensch neu an Leukämie. Weltweit hoffen Tausende auf einen passenden Stammzellspender.

Wenn die Transplantation erfolgreich ist, kann man dauerhaft geheilt sein. Das wünschen wir Dir von Herzen, liebe Claudia!

(Informationen: Deutsche Krebsgesellschaft/ Foto: privat)

Gesucht: die schönsten Riedberg-Bilder

Nur noch zwei Tage Zeit haben begeisterte (Hobby-)Fotografen, um am ersten Riedberger Fotowettbewerb teilzunehmen. Der Culture Club sucht noch bis zum Ende des Jahres unter dem Motto „Der Riedberg – Mein Ort“ die schönsten Bilder aus Frankfurts jüngstem Stadtteil. Bisher sind die unterschiedlichsten Bilder vom Riedberg angekommen, von Detailaufnahmen von Bauarbeiten über grüne Parks bis zu älteren Fotos, als hier fast noch keine Häuser standen.

Extra-Wertung für Jugendliche – und tolle Preise!

„Was uns allerdings immer noch fehlt, sind Einsendungen von Jugendlichen“, erklärt CCR-Vorstand Sandra Thoms. Beim Kulturverein hofft man, dass im Wettbewerbs-Endspurt (und in Tagen, wo Riedberger Teens vielleicht etwas Zeit zum Raussuchen und längere Weile haben) noch Fotos von Jugendlichen und Kindern eintreffen. Denn für diese gibt es eine Extra-Wertung und Extra-Preise. Etwa einen Bluetooth-Lautsprecher, gesponsert vom Media Markt.

Am 31. Dezember ist Einsendeschluss. Anschließend wählt eine Jury die besten Bilder aus. Diese werden in einer Ausstellung in den neuen Räumen des Familienzentrums Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee präsentiert.

Organisatoren des Fotowettbewerbs sind der Culture Club Riedberg, das Familienzentrum Billabong, das Stadtteilmagazin MAINRiedberg und die Fotografin Ksenia Beizerova. Hier hat sie uns verraten, was unseren Stadtteil für sie ganz persönlich so besonders macht:

„Jeder Riedberger sieht den Stadtteil aus einer ganz eigenen Perspektive und für jeden ist er etwas ganz Besonderes. Für mich als Fotografin ist der Stadtteil so facettenreich, dass ich beim Spazieren so viele Bildideen entdecke, dass ich sie nicht ansatzweise alle festhalten kann. Deshalb möchte ich meine Leidenschaft zur Fotografie und meine Liebe zu unserem Stadtteil mit allen Riedbergern teilen und den Gemeinschaftsgeist und Kreativität der Bewohner in einem spannenden Fotowettbewerb herausfordern.“
Ksenia Beizerova, Fotografin

Einsendung der Fotos bitte an folgende E-Mail Adresse: foto@cultureclubriedberg.de

Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen gibt es hier: www.cultureclubriedberg.de/fotowettbewerb/

Mein Marathon – und das Treffen mit Joey Kelly

Sturmböen waren befürchtet worden – kalt, windig, aber gute bis sehr gute Verhältnisse für die LäuferInnen sind’s zum Glück: Kurz vor dem Start des Frankfurt-Marathons heute Morgen hat Langstrecken-Läufer Igor Sluga vom Riedberg uns Folgendes gepostet

Kleines Update. Heute morgen erst einmal mit den mir schon bekannten und üblichen Phantom-Schmerzen im Rücken aufgewacht und zum Marathon Event gefahren. Dort gab es ein Meet and Greet mit Joey Kelly, der den Marathon um die vier Stunden laufen will. Wirklich netter Mensch. Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Erfolg und Spaß in Frankfurt. Wenn wir Glück haben, bleibt es trocken, dafür aber auch windig. Bei Kilometer 10 werde ich einen kleinen Stop einlegen, um einem Bekannten zum Geburtstag zu gratulieren, der dort als Streckenposten positioniert ist. So jetzt noch den Kleidersack abgeben und noch eine halbe Stunde relaxen. Schauen wir mal wie es heute 🏃 wird. LG Igor

Und diese Nachricht bekamen wir von Igor kurz vor und kurz nach dem Zieleinlauf:

Last but not least: das Treffen mit Joey Kelly war schon ein echtes Highlight. Habe mir gleich noch ein Autogramm auf der Startnummer geholt und festgestellt, dass wir vor zwei Jahren schon zusammen beim Paderborner Osterlauf gelaufen sind. Es gab noch ein Gruppenfoto und dann ging es auch schon zur Messehalle.


Das ist das Autogramm von Joey Kelly – auf Igors Startnummer

Jetzt sind es noch sieben Minuten bis zum Start und ich mache mich auf um in den richtigen Startblock zu kommen. Erschreckend muss ich feststellen, dass es dieses Mal total voll ist und man gar nicht in den Startblock kommt. Gefühlt viel voller als in den letzten Jahren. Nun gut, Geduld ist angesagt. Und schon geht es los. Wenn es so voll ist, dann fange ich es heute Mal langsam an. Ist normalerweise sowieso die bessere Taktik. Die Stimmung in der Innenstadt ist wieder spitze. Und das ist es auch was so einen Lauf auszeichnet. Die Anstrengung, ans Limit gehen und die wahnsinns Stimmung. Marathon pur👍.

Leider ist es gefühlt auch bei Km 21 immer noch voll und zeitweise scheint bzw. brennt die Sonne, so dass ich einen Getränke-Stopp mehr einlege. Kostet wohl Zeit, muss aber sein. Immer wieder gibt es Bands, begeisterte Zuschauer, die motivierend meinen Namen rufen (vielen Dank dafür 👍). Die letzten sechs Kilometer sind mal wieder sehr anstrengend, aber, gut, man hat jetzt nur noch das Ziel vor Augen. Und das wollte ich heute so relaxed es geht (😬) erreichen. Nach 3:29:09 habe ich die 42.195 Meter geschafft und bin doch sehr erschöpft aber glücklich im Ziel angekommen.

Meine mir gesetzte Zeit von unter 3:30:00 habe ich erreicht (auch wenn ich damit nicht an die Zeit vom letzten Jahr anknüpfen kann) und bin damit sehr zufrieden. Abschließend gibt es noch Folgendes zu sagen: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Ich bin 2018 wieder dabei und würde mich freuen. wenn viele Riedberger dabei sind 👍.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Foto: Igor Sluga

U8 fährt nachts ohne Pause – bis Heddernheim

Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 können sich Nachtschwärmer auf eine Neuerung freuen: Erstmals gibt es auf den U-Bahnlinien U4 und U8 keine Betriebspause, beide fahren auf Teilabschnitten durch die Nacht.

Die Linie U4 wird von Dezember an in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen auf dem Abschnitt Seckbacher Landstraße und Bockenheimer Warte verkehren. „Unsere“ U8 fährt zwischen Südbahnhof und Heddernheim – und damit leider nicht bis zum Riedberg. Beide U-Bahnen fahren im 30-Minuten-Takt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagte zu dem Angebot: „Frankfurt ist eine pulsierende Großstadt mit einem attraktiven Nachtleben, das viele Menschen in den zwei Nächten des Wochenendes nutzen. Das wollen viele mit den öffentlichen Verkehrsmitteln tun und sollen es auch. Denn dann gibt es keine Parkplatzsorgen und das Thema ‚Alkohol am Steuer‘ erledigt sich auch von selbst. Die Nachfrage ist also da, jetzt wollen wir sie mit dem entsprechenden Angebot auch befriedigen.“

Der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsbunds (RMV), Prof. Knut Ringat, führte aus: „Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember startet der Nachtverkehr auf den ersten S-Bahnen und Regionalbahnlinien. Dass in Frankfurt dieses Angebot um die U-Bahn ergänzt wird, freut uns sehr. Damit wächst unsere Region noch ein Stück weiter zusammen.“

„Wir haben uns für den Start des Angebots auf zwei U-Bahnlinien konzentriert, die die am stärksten nachgefragten Abschnitte auf der Ost-West- und der Nord-Süd-Strecke abdecken. Mit U4 und U8 wollen wir das schon vorhandene und gut genutzte Nachtbus-Angebot attraktiv erweitern“, ergänzte VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott im Rahmen einer nächtlichen Straßenbahn-Fahrt vor wenigen Tagen (siehe Foto oben).

Nach derzeitiger Planung soll das Angebot auf der Schiene zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 nochmals ausgeweitet werden. Vorgesehen sind bis jetzt die Linie U4 zwischen Bockenheimer Warte und Seckbacher Landstraße, die Linie U7 zwischen Heerstraße und Enkheim, die Linie U8 zwischen Südbahnhof und Riedberg und Nieder-Eschbach die Linie 11 zwischen Zuckschwerdtstraße und Schießhüttenstraße, die Linie 12 zwischen dem Abschnitt Rheinlandstraße und Konstablerwache, die Linie 16 zwischen Ginnheim und Offenbach Stadtgrenze und die Linie 18 zwischen dem Abschnitt Konstablerwache und Gravensteiner-Platz. Diese Angaben sind noch ohne Gewähr, da sich Liniennummern und Umfang des Angebots im kommenden Jahr noch ändern können.

In Frankfurt und Umgebung sind zurzeit 26 Nachtbuslinien im Einsatz. Auf U- und Straßenbahn-Linien besteht wiederum bis jetzt eine nächtliche Betriebspause, die zwischen den letzten und den ersten Zügen zwischen 1.30 Uhr und 3.30 Uhr liegt. Diese Pausen konnte die VGF bis jetzt für Instandsetzungen und andere Arbeiten nutzen, ohne den Betrieb zu behindern, was insbesondere auf den stark frequentierten Tunnelabschnitten von Vorteil war. VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott sagte dazu, dass diese Arbeiten künftig anders organisiert und terminiert würden, um sie trotzdem erledigen zu können.

Informationen und Foto: Presse-Info Stadt Frankfurt