Kategorie: Aktueller Artikel

Bürgeramt Nordwest schließt für Modernisierung

Ist der Pass abgelaufen? Benötigen Sie einen neuen Führerschein oder sonstige Dokumente? Dann ist diese Nachricht sicher wichtig: Um künftig einen verbesserten Bürgerservice anbieten zu können, wird das Bürgeramt Nordwest umfangreich modernisiert. Gestern öffnete der Standort im Nordwestzentrum vorerst zum letzten Mal. Ab heute ist das Bürgeramt, das den Stadtteilen Riedberg und Kalbach am nächsten liegt, für eine längere Umbauphase geschlossen. Im Sommer 2020 wird es in größeren und modern eingerichteten Räumen an gewohnter Stelle wiedereröffnet.

„Mit dem Umbau machen wir das Bürgeramt Nordwest zukunftsfähig“, sagt der für die Bürgerämter zuständige Stadtrat Jan Schneider. „Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Stadtteile werden künftig von einem innovativen Bürgerservice profitieren.“ Das Bürgeramt Nordwest wird seit einigen Jahren immer stärker frequentiert. Ein Grund dafür ist die wachsende Wohnbebauung im Frankfurter Norden, vor allem auf dem Riedberg. Rund 50.000 Frankfurterinnen und Frankfurter besuchten alleine im Jahr 2018 das Bürgeramt Nordwest.

Bisher allerdings werden die Dienstleistungen auf engstem Raum erbracht. So müssen beispielsweise Besucher auf dem Gang warten. Durch den Umbau der angemieteten Räume im Nordwestzentrum wird sich die Situation verbessern. Das neue Bürgeramt verteilt sich auf zwei Etagen. Dadurch wird es möglich, einen hellen Wartebereich zur Verfügung zu stellen. Im Bedienbereich kann durch einen angemessenen Diskretionsabstand dem Datenschutz besser entsprochen werden. Auch innovative Technik hält Einzug: An Selbstbedienungsterminals können Bürgerinnen und Bürger, die einen Ausweis oder Pass beantragen möchten, Lichtbild, Fingerabdruck und Unterschrift erfassen. Während der Umbauphase können Bürger alle anderen Frankfurter Bürgerämter nutzen. Die Standorte werden während der Umbauphase von den Mitarbeitern des Bürgeramts Nordwest verstärkt.

Informationen über die Standorte und Öffnungszeiten sind im Internet unter http://www.frankfurt.de/buergeramt oder telefonisch über die Behördennummer 115 erhältlich. Um Wartezeiten zu vermeiden, besteht die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren. Die im Bürgeramt Nordwest zur Abholung bereitliegenden Ausweisdokumente, Führerscheine oder Aufenthaltstitel können ab 28. August im Zentralen Bürgeramt, Zeil 3, abgeholt werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Nordwestzentrum

Gymnasium Riedberg feiert 10-jähriges Jubiläum

Diese Schule ist auch ein Stück Stadt-Geschichte: Als das Gymnasium Riedberg 2009 – zunächst in einer Stahlcontaineranlage – eröffnet wurde, war es die erste Neugründung eines Gymnasiums in Frankfurt seit dem Jahr 1913. Vier Jahre später konnten dann bereits 640 Schülerinnen und Schüler den Neubau in der Friedrich-Dessauer-Straße beziehen. Inzwischen ist diese Zahl auf 1352 angewachsen. Das Gymnasium ist eine der größten Schulen der Stadt.

Der Beginn dieses Schuljahres steht ganz im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums. Am morgigen Samstag, 24. August, findet von 15.30 bis 20 Uhr eine große Jubiläumsfeier auf dem Schulgelände statt. Die Schülerinnen und Schüler haben mit den Lehrkräften mehr als 30 Projekte vorbereitet und laden alle zum Mitmachen ein.

Feierliche Eröffnung ist um 15.30 Uhr in der Aula, mit Bigband des Gymnasiums und Chor der 6. und 7. Klassen. Zuerst werden Schulleiter Helmut Kühnberger, später auch noch Baudezernent Jan Schneider sowie der Schulelternbeiratsvorsitzende Grußworte sprechen.

Das sind die Highlights des Fest-Programms

Zeitgleich beginnt das umfangreiche Programm, von naturwissenschaftlichen Präsentationen bis zu Hockey-Parcours oder Poetry-Slam. Weitere Highlights: Im Großprojekt „GRB forscht“ haben die Schüler mit der App „Actionbound“ eine digitale Schatzsuche zum Gymnasium Riedberg erstellt. Die App kann noch vor Ort heruntergeladen werden. Es gibt auch kleine Preise zu gewinnen.

Die Projektgruppe „GRB engagiert sich“ stellt sich ebenfalls vor und präsentiert die schulweite Lebensmittelspenden-Aktion zugunsten der Frankfurter Tafel, im Flur vor der Schülerbücherei. Auch die Schulbücherei präsentiert sich und sucht, um noch attraktiver zu werden und um Schülerwünsche erfüllen zu können, Buchpaten zum 10-jährigen Jubiläum.

Der Erlös von Speisen- und Getränkeverkauf beim morgigen Fest fließt in die Finanzierung des nächsten Abiballs. Hungrige BesucherInnen sind also herzlich willkommen.

Hervorragender Abi-Schnitt und ein „lebendes“ Logo 

Das Gymnasium ist eine internationale Begegnungsschule mit naturwissenschaftlichem und bilingualem Schwerpunkt. Stolz verweist man auf folgende Zahlen: Im Sommer konnten 142 Abiturientinnen und Abiturienten mit einem „hervorragenden Schnitt“ die Schule verlassen. Sechsmal konnte die Note 1,0 vergeben werden.

Das Foto oben zeigt übrigens das Schul-Logo. Präsentiert von den Schülern selbst, nach einer genauen Choreographie. Wichtig war nur, dass jeder ein T-Shirt in der „richtigen“ Farbe trägt…

Weitere Informationen unter www.gymnasium-riedberg.de

Foto: Gymnasium Riedberg

So rockt der Riedberg beim großen Sommerfest

Nur noch eine Woche – dann startet wieder das große Sommerfest am Riedberg! Erstmalig schon am Freitag mit einer Afterwork Flip-Flop Party ab 17.30  Uhr und am Samstag geht es mit Family Fun ab 12.00 Uhr weiter. Wie immer, im Bonifatiuspark direkt unter der Grundschule Riedberg 1, wie immer mit lokalen und überregionalen Bands, kulinarische Spezialitäten, Vorführungen der Vereine, Sponsorenlauf der Grundschüler und noch viel mehr.

Nicht fehlen dürfen da natürlich die Local Heroes von Riedberg Underground. Ein kurzer Blick in die rockigen Geschichtsbücher: Früher hatten fast alle nur freitagabends gemeinsam gekickt. Seit drei Jahren aber haben sich ein Sales Manager, ein Business Analyst, ein Key-Account-Manager, ein Jurist, ein Apron Controller vom Airport und ein Pharma-Experte zusammengetan, um mit Musik von Metallica bis Neil Young, von den Foo Fighters bis zu den Böhsen Onkelz Sound für den Riedberg zu liefern. Diesmal sind auch Green Day und „Everything about You“ von Ugly Kid Joe dabei. Mindestens sechs neue Songs und insgesamt rund zwei Stunden Programm wollen sie bieten. „Wir werden wieder alles geben, damit die Menschen vor der Bühne genauso viel Spaß haben wie die 6 Menschen auf der Bühne!“

„Wir werden wieder alles geben!“, versprechen die „Local Heroes“ von Riedberg Underground Foto: Alexander Markert

Nicht nur bei Riedberg Underground – mehr noch als in den vergangenen Jahren steht das Thema Musik beim Sommerfest in diesem Jahr im Vordergrund. Erstmals startet das Musik-Programm schon am Freitagabend mit einer „Vorglüh-Party“ mit Loungemusik, der Band New Logic und DJ-Musik bis 23 Uhr.

Der Samstag steht dann erst einmal ganz im Zeichen von Familie und Spaß. Das Musikprogramm geht am Samstag um 17.30 Uhr los – aber schon vorher wird auf der Bühne allerhand geboten.

Top-Act ist das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Nervling sind Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Am Samstagabend wollen dann zu späterer Stunde wieder die sechs Männer von „Riedberg Underground“ für Stimmung sorgen.

Das große Sommerfest auf dem Riedberg findet an zwei Tagen statt, nämlich am Freitag und Samstag, 30 und 31. August. Wo? Natürlich wieder im Bonifatiuspark, unterhalb der Grundschule Riedberg. Neu ist, dass das schönste Sommer-Event in unserem Stadtteil diesmal schon am Freitagabend startet.

Die Programmübersicht – und die Highlights

Freitag: 17:30 bis 18:30 Uhr Loungemusik, 18:30 bis 19:15 Uhr New Logic, 19:30 bis 23 Uhr DJ Musik

Samstag:
12 Uhr Beginn des Verkaufs und der Musik
12 Uhr Start Sponsorenlauf
13 bis 14:30 Uhr Ballettvorführungen – Thom Hecht Ballettförderzentrum Riedberg
14:30 bis 14:35 Uhr Grußwort des Veranstalters
15 bis 15:30 Uhr Jumping Kids und Teens – Pure Shape
15:45 bis 16:15 Uhr Riedberger SV: HipHop+Breakdance
16:30 bis 17 Uhr Modenschau
17:30 bis 18:30 Uhr White Room
19 bis 21:45 Uhr Nervling
22:15 bis 00:30 Riedberg Underground

Parallel zum Bühnenprogramm gibt es viele andere Attraktionen. Bastel- und Spielstationen, Gewinnspiele, Sport und Spaß. „Das alles ist möglich, weil sich viele Riedberger Vereine und Einrichtungen beteiligen“, heißt es bei Veranstalter IG Riedberg.

HelferInnen gesucht!

Um diese Veranstaltung stemmen zu können, benötigt die IG wieder viele freiwillige HelferInnen, die bei diversen Arbeiten unterstützen. Getränkeverkauf, Bar, Grill, Aufbau (schon am Freitag), Abbau (am Samstag und Reste auch am Sonntag). Mail bitte an kontakt@ig-riedberg.de , Informationen unter www.ig-riedberg.de

Das große Riedberg-Sommerfest sollten Sie auf keinen Fall verpassen! Foto: IG Riedberg

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Fotos oben: IG Riedberg/ MAINRiedberg/ Archiv

FEE. singt am Riedberg!

Lange war sie auf Musik-Pilger-Tour… Straßenmusik, Wohnzimmerkonzerte, WG-Sofakanten, Studentensuppenküchen, Texten, on the road – das ganze FEE.-Ding geht immer vorwärts. Richtung Glück. Heute längst auf größeren Bühnen.

Frech, direkt und ehrlich spielte sich die Frankfurter Singer-Songwriterin mit ihrem Debütalbum EIN ZIMMER KÜCHE BAD bundesweit auf Tour in die Herzen der Fans handgemachter Musik und authentischer Texte.

Am 6. September kommt FEE. zu uns an den Riedberg!

Ein großes Dankeschön an das Team von Veranstalter „Kultur in der Aula“, dass MAINRiedberg wieder 3 x 2 Tickets verlosen konnte. Die Karten waren heute in kürzester Zeit vergeben. Dieser Abend wird sicher ein Erlebnis!

Das Konzert von FEE. findet am 6. September um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg 1, Zur Kalbacher Höhe 15, Frankfurt-Riedberg statt. Der Eintritt kostet 14 Euro (ermäßigt 12 Euro), im Vorverkauf 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Vorbestellungen per E-Mail an: info@josua-gemeinde.net
oder telefonisch: 069 – 57 00 32 49

Weitere Informationen unter www.josua-gemeinde.net

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Flyer & Informationen: Kultur in der Aula

Pkw überschlägt sich – Zeugen gesucht

Am späten Samstagabend um 23. 50 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße L3019, der Umgehungsstraße um Kalbach, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 28-jähriger Opelfahrer schwer verletzt wurde. Die Polizei braucht Hinweise zum Unfallhergang.

Der 28-Jährige war auf dem Nachhauseweg in Richtung Autobahn unterwegs. Kurz vor der Einmündung Am Martinszehnten soll plötzlich eine Person auf die Fahrbahn getreten sein, der der 28-Jährige versuchte auszuweichen. Hierbei kam er von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb eingeklemmt im Fahrzeug auf dem Dach liegen. Die erste Polizeistreife leistete sofort erste Hilfe. Die Feuerwehr rettete den Mann dann aus seinem Auto. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, sein Auto hat einen Totalschaden.

Aufgrund der Angaben des 28-Jährigen zu dem bislang unbekannten Fußgänger, wurde der gesamte Bereich rund um die Unfallstelle unter Einsatz einer Wärmebildkamera abgesucht – ohne Erfolg. Die Polizei bittet daher um Zeugenhinweise hinsichtlich dieses Fußgängers. Sollte jemand ebenfalls diese Person gesehen haben, bitte die Polizei um Hinweise unter der Rufnummer: 069 – 755 11400.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Klimaforscher: „Wir müssen jetzt entschlossen handeln“

Der renommierte Atmosphärenforscher Joachim Curtius von der Goethe-Universität sieht in dem am 8. August erschienenen Gutachten des Weltklimarates in Genf einen wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung von Folgen des Klimawandels. Das Gutachten von insgesamt mehr als 100 Forschern mache deutlich, dass auch die Länder in den gemäßigten Klimazonen nicht weiter so tun könnten, als finde der Klimawandel nur in anderen Ländern statt. Die immer raschere Folge von Extremsommern seit den 2000er Jahren seien ein Beleg dafür, dass auch Deutschland und Mitteleuropa sich mit den Folgen des Klimawandels intensiver befassen und umsteuern müssen. Bisher sei es in Deutschland dank der Energiewende zwar gelungen, den CO2-Ausstoß im Durchschnitt um ein Prozent pro Jahr zu reduzieren. Dieser Wert müsse sich jedoch möglichst rasch vervierfachen, um bis 2050 zu einer weitgehenden CO2-Neutralität zu kommen.

Eine bisher sehr unterschätzte Rolle als CO2-Emittenten spielten auch die Moore, bzw. deren Trockenlegung und der dort stattfindende Torfabbau. Allein trockengelegte Moore verursachen 5 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland. Mit einer Wiedervernässung der trockengelegten Flächen könnte der CO2-Ausstoß drastisch reduziert werden.

Auch andere klimaverändernde Gase wie Methan müssten noch viel stärker in den Blick genommen werden. Hier sei die Landwirtschaft und insbesondere die aufgrund des hohen globalen Fleischkonsums extensive Viehwirtschaft ein Hauptverursacher für den Klimawandel und die weltweit steigenden Temperaturen. Die globale Viehwirtschaft sei auch wesentlich verantwortlich für die immer stärkere Rodung großer Waldgebiete und die Umwandlung dieser Flächen in landwirtschaftliche Gebiete, die dann oft mit Soja für die Tierfütterung bepflanzt würden. Dieser Raubbau habe gleich mehrfach negative Auswirkungen auf das Klima: Bei Brandrodungen würden Jahr für Jahr Milliarden von Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen, der abgeholzte Regenwald könne sich möglicherweise in absehbarer Zukunft nicht mehr regenerieren und das als Viehfutter eingesetzte Soja setze über die Verdauungsprozesse der Tiere enorme Mengen klimaschädliches Methan frei. Dieser Teufelskreis sei nur zu durchbrechen durch eine deutliche Reduktion des globalen Fleischkonsums.

Curtius hält es sogar für möglich, dass der Amazonas-Regenwald aufgrund der extensiven Abholzung zugunsten der Land- und Viehwirtschaft vollständig verschwinden könnte – mit gravierenden Folgen für das Weltklima: In komplexen Klimasystemen gebe es sogenannte Kipppunkte, an denen ein Klimasystem schnell in einen ganz neuen Zustand rutschen könne: „Bei weiterer starker Erwärmung und fortgesetzter Rodung des Amazonas-Regenwalds ist es möglich, dass ein Punkt erreicht wird, an dem sich die Verdunstung aus den Wäldern und damit auch Niederschläge und Temperaturen in dieser Region schlagartig so verändern, dass auch der verbleibende Regenwald nicht mehr weiterbestehen kann und dass die Veränderungen dann tatsächlich irreversibel sind“, so Curtius. Auch für den deutschen Wald sieht Curtius schwere Zeiten voraus: „Es wird sehr schwer und teuer, den Wald bei uns in den kommenden hundert Jahren an die sich durch Klimawandel schnell verändernden Gegebenheiten anzupassen: Die großen Schäden durch Trockenheit und Borkenkäferbefall, die wir derzeit beobachten, machen diese Problematik überdeutlich.“

Curtius ist überzeugt, dass auch jetzt noch die Chance besteht, durch energisches Handeln in der Klimapolitik einen weiteren Anstieg der globalen Temperaturen stark zu bremsen und mittelfristig sogar zu stoppen:

„Meiner Einschätzung nach sind die Veränderungen zwar dramatisch, es ist aber noch kein Punkt überschritten, an dem die Probleme so groß sind, dass wir nichts mehr tun könnten. Es besteht auf jeden Fall noch die Chance, die menschgemachte Erwärmung so zu begrenzen, dass katastrophale Schäden abgewendet werden können, wenn wir – insbesondere die Industriestaaten als Hauptverursacher – jetzt schnell und entschlossen handeln. Für eine Änderung des Konsumverhaltens ist es bestimmt noch nicht zu spät. Natürlich muss es uns gelingen, nicht nur die Emissionen in Deutschland und in Europa zu reduzieren, sondern auch die USA, China, Brasilien und weitere Länder müssen überzeugt werden, mitzumachen. Aber zunächst muss sicherlich jeder vor seiner eigenen Türe kehren. Wir haben seit mehr als einem Jahrhundert wesentlich die Emissionen verursacht und unseren Wohlstand darauf aufgebaut, daher haben wir eine hohe Verantwortung, die Emissionen auch als Erste zu reduzieren.“

Foto & Informationen: Pressestelle Goethe-Universität

Das neue „Fitnessstudio“ für alle

War der Urlaub nicht nur wunderschön, sondern hat auch ziemlich gut geschmeckt? Dann gibt’s ab sofort eine tolle Möglichkeit, wieder fit zu werden und in der neuen Riedberger Fitnessanlage im Grünen zu trainieren. Nur ein paar Schritte vom Kätcheslachpark entfernt, direkt am Fußweg nach Norden und zum kürzlich eröffneten Bauernhofspielplatz. Es sind zehn Geräte, vom Reck und Rückentrainer bis zum „Pedalo“, Geräte zum Dehnen, für Schulter und Brust sowie mit Stationen für den ganzen Körper und fürs Gleichgewicht. Ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Übungen inklusive.

Solche öffentlichen Fitnessanlagen der Stadt gibt es inzwischen in immer mehr Stadtteilen – und jetzt zum Glück auch bei uns. Der Fitnessparcours wurde als „Seniorenfitnessanlage“ angekündigt. Das zuständige Grünflächenamt stellt im Gespräch mit MAINRiedberg aber klar, dass das Angebot „prima für alle Generationen“ passt. Einzige Einschränkung: Die Anlage sollte nur von Erwachsenen und Jugendlichen ab 1,40 Meter Größe genutzt werden und sollte nicht „zum 20. Kinderspielplatz mutieren“, wie eine MAINRiedberg-Leserin anmerkt.

Wie gefällt das neue „Fitnessstudio im Grünen“ Ihnen, liebe Riedberginnen und Riedberger? Welche Geräte finden Sie am besten, wo und wie trainieren Sie am liebsten? Schreiben Sie uns unter mail@main-riedberg.de Ihre Erfahrungen – gerne auch mit Foto. 

MAINRiedberg-Leser Holger Wilhelmi (46) hat die Fitnessanlage mit seinen beiden sportbegeisterten Töchtern am Wochenende bereits getestet. Das Fazit der jungen Ladies Emilia und Freundin Carolina (beide 11): „Die Geräte sehen etwas komisch aus, sind aber cool.“ Vor allem die Beinpresse, die Reckstangen für Liegestütz, Klimmzüge und Stützsprünge und die Pedalostrecke haben den beiden gefallen.

Zu allen Geräten im neuen Fitnessparcours gibt es Info-Tafeln mit Tipps und ausführlichen Erklärungen

Holger testete den Parcours aus der Sicht eines Freizeitsportlers, der lange auch Fitnessstudios besuchte. Zuerst die Beinpresse, die „nach nichts aussieht“, aber ein tolles Gerät sowohl für fitte Riedberger als auch für Einsteiger und Senioren ist. Denn hier trainiert man die Beinmuskulatur mit dem jeweiligen Eigengewicht. „Das ist sehr wirkungsvoll und erfordert Selbstdisziplin, wenn man die Übung wie an den Infotafel beschrieben macht.“ Hinzu kommt: Das Knie wird hier trotzdem nicht extrem belastet.

Auch der Brustmuskeltrainer und die Geräte fürs Gleichgewicht haben dem Freizeitsportler gut gefallen. Holgers Fazit: „Hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack und ruckzuck ist eine halbe Stunde vorbei.“ Die beiden Crosstrainer sind beispielsweise ideal für Einsteiger und alle, die Gelenkprobleme haben. Andere Geräte sind für alle Generationen wirkungsvoll und passen sich individuell an. Holger Wilhelmi hofft, dass demnächst viele hierherkommen und ausprobieren, was ihnen gefällt. „Es wäre doch schade, wenn so eine Anlage nicht genutzt wird!“

So geht’s zum Fitnessstudio im Grünen

Die offizielle Beschreibung klingt ein bisschen rätselhaft: Die Fitnessanlage wurde nämlich am so genannten „Topographischen Weg“ gebaut. Wo das ist? Ganz einfach: fast direkt am Kätcheslachpark. Man fährt die Altenhöferallee stadtauswärts, biegt rechts in den Stiftung-Waisenhaus-Weg ein und geht dann geradeaus weiter, bis man ins Grüne kommt. Variante 2: Man nimmt gleich den Fußweg von der Riedbergallee entlang der Wiese Richtung Norden. Die Fitnessgeräte sind kaum zu übersehen!

Die Fitnessanlage wurde am so genannten „Topographischen Weg“, in unmittelbarer Nähe des Kätcheslachparks, gebaut Foto: Stadt Frankfurt

Fotos oben: MAINRiedberg

‚Feddisch!‘ Seit Montag fährt die U8 wieder

Die VGF hat am Montag wie angekündigt den Betrieb auf den U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U8, U4 und U7 wieder aufgenommen. Alle Arbeiten wurden wie vorgesehen abgeschlossen.

Seit Beginn der Sommerferien vor sechs Wochen waren Teile der A-Strecke (U1, U2, U3 und U8) sowie der östliche Abschnitt der C-Strecke (U4 und U7) wegen umfangreicher Bauarbeiten gesperrt, Busse ersetzten auf den Abschnitten Konstablerwache – Heddernheimer Landstraße, Mertonviertel/Riedwiese – (S-Bahnhof) Eschersheim sowie Schäfflestraße – Enkheim die U-Bahnen.

Die VGF hatte auf der A-Strecke diverse Arbeiten gebündelt und die vier Linien deswegen für sechs Wochen am Stück außer Betrieb genommen. Auf der C-Strecke waren vorbereitende Arbeiten von HessenMobil am Riederwaldtunnel Grund für die Sperrung, hier hat die VGF die Zeit aber auch für eigene Arbeiten genutzt.

Das prognostizierte Chaos blieb weitgehend aus

Die VGF hat im Lauf der Arbeiten ihr Pensum sogar erhöht und mehr „geschafft“, als ursprünglich vorgesehen. Bis Montagmorgen ist noch viel zu tun: Gestern fanden Probefahrten in Heddernheim statt, wo die sieben Weichen ausgetauscht wurden, mit denen der Betriebshof an die Stammstrecke angeschlossen ist. Heute erfolgt eine Kontrolle der Fahrleitung. Am morgigen Samstag folgt eine Probefahrt über die gesamte Strecke mit zunächst einem Zug, dem schließt sich ein „Stress-Test“ an, bei dem vier 4-Wagen-Züge alle Fahrbeziehen der von den Arbeiten betroffenen Strecke abfahren, um die Funktionstüchtigkeit nachzuweisen. Am selben Tag finden auch die abschließenden Probefahrten auf der „C-Strecke“ statt, um auch U4 und U7 wieder in Betrieb zu nehmen. Umfangreiche Rangierfahrten am Sonntag werden dafür sorgen, dass am Montag alle Bahnen nach Plan fahren können.

Auch die Feuerwehr nutzte die vergangenen Tage, um den Tunnelabschnitt zu besichtigen und sich ohne den laufenden Betrieb ein Bild möglicher Einsatzorte zu machen.

Bei beiden Baustellen hielten Ersatzbusse die jeweiligen Verbindungen aufrecht, besonders der Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen der Heddernheimer Landstraße und der Konstablerwache war ein Kraftakt, der Fahrgäste vor zum Teil ungewohnte Umsteige- Relationen stellte. Hier waren in der Hauptverkehrszeit 36 Gelenkbusse im Einsatz.

Fazit aus Sicht der VGF: Der SEV hat gut funktioniert und seinen Zweck vollauf erfüllt, wobei klar war, dass man am Ende der sechs Wochen nicht von „fehlerfrei“ würde sprechen können. Aber die Busse boten ausreichend Platz, Wartezeiten an den SEV-Haltestellen gab es kaum, Verspätungen hielten sich in Grenzen, auch das von manchen Beobachtern im Vorfeld prophezeite Chaos auf der nördlich der Hügelstraße inzwischen einspurigen Eschersheimer Landstraße blieb aus.

Informationen: VGF/ Stadt Frankfurt

Foro: MAINRiedberg

„Bewerbungs-Tuning“ bei Female Future Riedberg

„Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.“ – Thomas Edison

Haben Sie sich nicht schon oft die folgenden Frage gestellt:  „Warum bekomme ich keine Antwort auf meine Bewerbung?“ „Warum werde ich nicht zum Interview eingeladen?“ „Warum habe ich die Position nicht bekommen, ich passe doch zu 110% auf die Stelle und das Bewerbungsgespräch lief doch perfekt?“ und „Wo und wie finde ich eine Position, die ich im Einklang mit meinen privaten Pflichten vereinbaren kann und meine Werte nicht aufgeben muss?“

Am 12. August 2019 möchten wir bei Female Future Riedberg um 19 Uhr im Familienzentrum Billabong zum Thema „Bewerbungs-Tuning“ all diese und noch viele weitere Fragen mit Ihnen klären. Female Future Riedberg ist eine Initiative von MAINRiedberg und Billabong.

Der Abend ist, wie alle Veranstaltungen von Female Future Riedberg kostenfrei. Jeder ist willkommen!

Expertin Jenny Frenzel bringt viel Erfahrung aus Marketing und Sales aus der Sportbrache bei Unternehmen wie Nike, SportScheck, Jack Wolfskin und Fitness First mit – Erfahrungen aus professionell, als auch aus unprofessionell geführten Gesprächen. Sie wird den Abend „in vier Phasen einteilen“. Phase Eins beinhaltet die Vorbereitung, die genaue Selbst- und Zielanalyse inklusive Recherche. Was selbst für alle, die sich gerade nicht in einer Bewerbungsphase befinden, sehr hilfreich ist, da es auch im aktuellen Job wichtig ist, seine Ziele und Werte genau zu definieren.

Phase Zwei beinhaltet die Erstellung der Unterlagen, und was hier beachtet werden sollte. Kleine Kniffe um sich von der Masse abzuheben. Phase Drei ist dann die Phase, vor der die meisten großen Respekt haben. Das Interview! „Daher werden wir darauf das größte Augenmerk legen“, erklärt Jenny Frenzel. Auf die Vorbereitung des Interviews, welche Fragen werden am häufigsten gestellt und wie ist der Gesprächsverlauf. Der größte Respekt liegt in der Aufgabe: „Jetzt erzählen Sie uns doch mal etwas von sich!“ Das Thema Selbstvermarktung will Frenzel am Fallbeispiel gemeinsam intensiv erarbeiten.

Wenn nun diese drei Phasen erfolgreich gemeistert wurden, dann kommt es zu Phase Vier. Der Vertrag. Gehaltsverhandlung und Vertragsinhalte. Damit nie wieder das Gefühl entsteht: „Verdammt, jetzt habe ich mich aber unter Wert verkauft und komme doch am Ende mit dem Gehalt und meinem Lebensstandard gar nicht aus.“

Was ist Female Future Riedberg?

Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Suchen Sie Tipps, Experten, Hintergrundwissen und den Austausch mit anderen Frauen, die Familie, Job und Karriere besser verbinden wollen? „Genau das wollen wir mit unseren neuen Informations- und Gesprächsabenden möglich machen“, sagt Judith McCrory vom Familienzentrum Billabong. In lockerer Atmosphäre, im Café der Einrichtung. Die von MAINRiedberg und Billabong gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und „revolutionär“. Offen für alle. Frauen mit Expertise und Erfahrung stehen einen Abend lang mit ihrem Wissen und für Fragen zur Verfügung. Zu Themen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis zu Social Media und Selbstmarketing.

Wir freuen uns schon auf das Treffen am nächsten Montag, 12. August, um 19 Uhr. Thema: „Bewerbungs-Tuning“ mit Marketing-Expertin Jenny Frenzel. Ort: Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen zu weiteren Terminen immer aktuell unter www.main-riedberg.de und  www.billabong-family.de

„Female Future Riedberg“ ist eine Initiative von MAINRiedberg und dem Familienzentrum Billabong

Mehr Platz für die Grundschule Riedberg

Wegen der stark steigenden Schülerzahlen erhält die Grundschule Riedberg an der Kalbacher Höhe zusätzliche Räume. Auf dem sogenannten Alten Gerichtsplatz, der direkt neben der Schule im Zugang zum Bonifatiuspark liegt, entsteht bis zum Schuljahresbeginn eine provisorische Erweiterung in Modulbauweise. Heute wurden die ersten Stahlmodule angeliefert. In den kommenden Tagen folgt der Innenausbau. Aus insgesamt rund 30 Modulen entsteht ein temporäres Gebäude mit drei Klassenräumen, einem EDV-Raum und einem Mehrzweckraum. Damit kann die Grundschule von vier auf fünf Züge erweitert werden und hat damit Platz für rund 500 Schülerinnen und Schüler. „Es gelingt uns, innerhalb kürzester Zeit den zusätzlichen Raumbedarf zu decken“, sagte Baudezernent Jan Schneider. „Das ist ein großer Kraftakt, für den ich mich bei allen Beteiligten bedanke.“

Das Amt für Bau und Immobilien hatte mehrere Standorte für die provisorische Erweiterung geprüft. Die Wahl fiel auf den Alten Gerichtsplatz, da dieser direkt neben der Schule liegt und kurzfristig zur Verfügung stand. Außerdem lässt sich dort der Erweiterungsbau mit vergleichsweise geringem Aufwand errichten. Die schnelle Lieferung der Stahlmodule ist deshalb möglich, weil die Stadt Frankfurt Ende vergangenen Jahres den Rahmenvertrag zur Lieferung und Anmietung mobiler Anlagen für Schulen erheblich erweitert hat. „Wir können dadurch noch flexibler reagieren“, betonte der Baudezernent.

Ab August gibt es 3 Grundschulen am Riedberg

Die Nutzung des Erweiterungsbaus, durch den die vorhandenen Bäume nicht beeinträchtigt werden, ist zunächst für zwei Jahre vorgesehen. Anschließend wird die Modulanlage abgebaut und die Grünfläche wiederhergestellt. Ab 2021 stehen für die Grundschulversorgung des Riedbergs zusätzliche Räume in dem heute von der IGS Kalbach-Riedberg genutzten Holzmodulbau an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee zur Verfügung. Dort wurde gerade der zweite Bauabschnitt fertiggestellt. In zwei Jahren wird die Grundschule Riedberg III das Gebäude beziehen. Sie nimmt zum Schuljahresbeginn den Betrieb in einem Übergangsquartier in der Hans-Leistikow-Straße auf. Für die Marie-Curie-Schule, die bisher zweite Grundschule auf dem Riedberg, wurde bereits Anfang des Jahres eine modulare Erweiterung errichtet.

„Kalbach-Riedberg ist allein in den vergangenen beiden Jahren um rund 2400 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen“, sagte Schneider. „Wegen dieser Entwicklung müssen wir zusätzliche Kapazitäten an den Schulen schaffen.“ In diesem Jahr entstanden, beziehungsweise entstehen auf dem Riedberg insgesamt zwei Übergangsbauten aus Stahlcontainern und zwei Holzmodulbauten mit insgesamt 31 Klassenräumen, zwei Kantinen sowie den zugehörigen Verwaltungs-, Naturwissenschafts- und Betreuungsräumen. Außerdem wurde mit dem Neubau für die IGS Kalbach-Riedberg an der U-Bahn-Station Riedberg begonnen, der in zwei Jahren bezogen werden soll. Die Einwohnerzahlen, aber auch die Kinderzahlen, steigen weiter.

Informationen & Foto: Stadt Frankfurt