Kategorie: Aktueller Artikel

Jetzt wird wieder gelesen!

Die große Lesesaison für die „Kalbacher Klapperschlange“ hat schon wieder begonnen: Alle Kinder, die im vergangenen Jahr fünf Bücher aus der Auswahlliste für den beliebten Jugendbuchpreis gelesen haben, dürfen von heute an bis zum 7. März mitbestimmen, was 2019 auf dieser Auswahlliste sein wird.

In der Kalbacher Kinderbücherei stehen die Bücher bereit, aus denen die Kinder ihre Favoriten auswählen können. Während der Öffnungszeiten der Bücherei kann man es sich dort gemütlich machen, die Bücher anschauen und die eigenen Favoriten in eine Liste eintragen. Anhand dieser Vorschläge wird dann die Liste der diesjährigen Klapperbücher zusammengestellt. „Wir sind gespannt, welche Bücher in diesem Jahr dabei sein werden“, heißt es beim Kinderverein Kalbach.

Spaß am Lesen: Das ist die Kalbacher Klapperschlange

Die Kalbacher Klapperschlange ist ein Literaturpreis, der seit 1988 jährlich von einer Kinderjury im FrankfurterStadtteil Kalbach-Riedberg  vergeben wird. Gegründet von der Autorin Regina Rusch war die Kalbacher Klapperschlange der erste Jugendliteraturpreis Deutschlands, der von einer reinen Kinderjury vergeben wurde. Zu dieser Jury gehören alle Schüler der dritten bis neunten Schulklassen, die bis Mitte Oktober mindestens fünf Bücher der Auswahlliste gelesen und bewertet haben.

Im Rahmen der jährlich im November stattfindenden Kalbacher Kinderbuchmesse bekommt die Autorin oder der Autor des Siegerbuches den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange. Die Kalbacher Buchmesse und die Klapperschlange werden von einem Team von Ehrenamtlichen organisiert. Bis heute beteiligen sich jedes Jahr weit über hundert Schülerinnen und Schüler an der Kinderjury.

Weitere Informationen unter www.kalbacher-klapperschlange.de

Bürger schnappen AirPod-Dieb

Wer hat was gesehen? Meinem Sohn wurden vor ca. 20 min hinter dem Gymnasium die Earpods geklaut. Und zwar wurde er bedroht von einem ca. 14 – 15jährigen Jungen. Dunkelhäutig, rote Basecap, schwarze Weste, Jeans und graue Nike-Sneakers! Wer diesen Jungen aktuell noch irgendwo laufen sieht, bitte Info. Polizei ist informiert und fährt aktuell Streife. Danke

Diese Nachricht schrieb der Vater eines 14-jährigen Jungen, am Mittwoch kurz vor 15 Uhr. In einem sehr beliebten Riedberger Nachbarschafts-Netzwerk bei Facebook. Nicht wenige versprachen, sofort die Augen offen zu halten, damit der Dieb oder die Diebe geschnappt werden können. Zwei Stunden später war im gleichen Chat der Satz zu lesen: „Er war es auch.“ Beamte des nahen 14. Polizeireviers konnten den Täter und einen Begleiter am Riedbergplatz festnehmen – weil jemand ihn erkannt und die Info der Polizei weitergegeben hatte.

Der Mann, der letztlich die Polizei informiert hatte, berichtet MAINRiedberg: „Ich habe ihn im Rewe erkannt, ein Bild von ihm gemacht und dem Vater des Jungen geschickt.“ Dieser wiederum zeigte es seinem Sohn, der den Verdacht bestätigte.

Dann ging alles ganz schnell. Der aufmerksame Riedberger hat „die Polizei gerufen, vorm Rewe gewartet und die Jungs verfolgt“. Man stand in ständigem Kontakt. Polizisten haben Täter plus Begleiter schließlich von mehreren Seiten gestellt.

„Das war gelebte Nachbarschaftshilfe!“

Der Vater des Opfers spricht rückblickend von „gelebter Nachbarschaftshilfe“ in unserem Stadtteil. Er appelliert nun auch an alle Eltern, die Kinder zu bestärken, dass sie im Fall der Fälle möglichst ebenso rasch reagieren und „den Mund aufmachen“. Nur so könne auch die Polizei schnell handeln, nur so bekämen so junge Straftäter Grenzen aufgezeigt.

Es kam bereits zu mehreren Raubstraftaten

In der jüngeren Vergangenheit kam es zu mehreren Fällen von Raubstraftaten unter Jugendlichen. Waren es bislang vornehmlich Handys, so sind es derzeit die kabellosen Kopfhörer, auf die es die Täter abgesehen haben. Apple Air Pods, die neu rund 170 Euro kosten und nicht nur unter Jugendlichen, sondern vermutlich auch auf dem Schwarzmarkt „angesagt“ sind. Ende Januar wurde ein Teenager ebenfalls in der Nähe des Riedbergzentrums bestohlen. Kurze Zeit vorher wurde hier im Stadtteil ein Jugendlicher bedroht, geschlagen und Bargeld erpresst.

Am Mittwoch hat es geklappt, den Dieb zu schnappen. Dank der Mithilfe aus einem Riedberger Internet-Netzwerk. Aufgrund der Beteiligten, Opfer wie Helfer, könnte man sogar sagen: SC Riedberg hilft SC Riedberg!

Foto: Archiv

Bienenfreunde laden zur Genuss-Messe

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ab Freitag findet die Erlebnismesse Land und Genuss für Natur, Garten und Lebensart in Halle 1 der Messe Frankfurt statt. „Diese Messe liegt uns sehr am Herzen. Dort sind wir wieder im Infobereich mit einem Stand vertreten“, berichtet Holmer Drews, Vorsitzender der Riedberger Bee Friends, der natürlich auch auf viel Besuch aus dem Stadtteil hofft. Fest steht bereits, dass am Freitag verschiedene Schulklassen kommen. Die Kinder erhalten ein Bienenquiz zum Lösen. Erwachsenen wiederum können kosten, wie Frankfurt schmeckt. Die Bienenfreunde zeigen auch anhand eines Stadtplans, wo sie überall in der Stadt Bienenstöcke verteilt haben. „Mit Glück erhalten wir noch eine Schaubeute, in der man sehen kann, wie Bienen leben“, hofft Drews.

Was die Teilnahme an der Messe so besonders macht, ist, dass die Bienenfreunde explizit eingeladen wurden und auch vom Hessischen Bieneninstitut Kirchhain eine Menge an Informationsmaterial erhalten haben.

Applaus für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“

Zurzeit liegt den Bienenfreunden aber noch ein weiteres Thema auf dem Herzen, das bundesweit und damit auch in Hessen Bedeutung haben könnte: Für das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ haben sich im Februar fast zwei Millionen BürgerInnen in die Listen eingetragen. Ziel der Initiatoren sind Änderungen im Naturschutzgesetz und unter anderem späterer Einsatz und weniger Einsatz von Pestiziden. Zudem sollen mindestens zehn Prozent des Grünlandes künftig „Blühwiesen“ sein. Aktuell wird versucht, mit allen Beteiligten eine Konsenslösung zu erreichen.

„Genial, was dort geschehen ist“, erklärt Holmer Drews gegenüber MAINRiedberg. „Vordergründig geht es nur um Bienen und Insekten, hintergründig dabei aber um uns Menschen.“ Die Argumente lauten: Wenn die Insektenpopulation abnimmt, verschwindet ein Teil der Nahrungskette, sowohl für die Tiere als auch für Menschen. Insekten, nicht nur Bienen, bestäuben Pflanzen, Pflanzen die wir direkt oder indirekt für unsere Ernährung benötigen. Bee Friends bedauern, dass dieses Volksbegehren nur in Bayern stattfindet. Die Bienenfreunde hoffen, „dass hieraus neben einem verstärkten Dialog mit der Landwirtschaft auch ein besseres Verständnis für Naturschutz und Landwirtschaft als Nutzer von Natur erwachsen kann.“

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Öffnungszeiten der Erlebnismesse „Land und Genuss“

Freitag, 22. Februar 2019
10 – 18 Uhr

Samstag, 23. Februar 2019
10 – 20 Uhr

Sonntag, 24. Februar 2019
10 – 18 Uhr

Wo? Frankfurt MESSE, Halle 1

Was? Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familien vom Erlebnisbauernhof bis zum „Hessischen Abend“

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Foto: MAINRiedberg/ Archiv

Gestern war „kältefrei“ – heute ist wieder Schule

Sonne statt Schule: Der Unterricht am Gymnasium Riedberg fiel am gestrigen Montag für die rund 1400 Schülerinnen und Schüler aus. In der Nacht hatten sich alle Fenster der Nachtauskühlung geöffnet und „die Temperatur ist in fast allen Klassenräumen nahe Null“, hieß es in einer Mitteilung von Schulleiter Helmut Kühnberger.

Die Fenster ließen sich zunächst nicht wieder schließen, auch nicht von Hand. Daher hatte sich die Schulleitung entschlossen, alle Schüler ab der 7. Klasse nach Hause zu schicken. Fünft- und Sechstklässler waren zunächst mit Lehrern im Park und in der Sonne unterwegs. Kinder, die keine Betreuung benötigten, durften auch ab 11.30 Uhr nach Hause gehenAlle anderen wurden bis 13.30 Uhr weiter in der warmen Aula betreut. Mittagessen gab es selbstverständlich auch.

In der Mitteilung an die Eltern hieß es unter anderem: „Bitte sehen Sie von Anrufen in der Schule ab. Wir halten Sie auf dem Laufenden.“

Der Unterricht findet heute aber wieder nach Plan statt. Die defekte Steuerung konnte in der Zwischenzeit repariert werden.

Normalerweise setzt die Nachtkühlung bei dem Passivhaus im Sommer ein, wenn die Räume erhitzt sind. Nicht bei Minustemperaturen…

Foto: Archiv

Die dritte Grundschule ist im Zeitplan

Diese Nachricht wird zahlreiche Eltern erleichtern: Die dritte Grundschule Riedberg kann voraussichtlich wie geplant zum nächsten Schuljahr am provisorischen Standort an der Hans-Leistikow-Straße (Nähe Marie-Curie-Schule) in Betrieb gehen. Das Amt für Bau und Immobilien hat jetzt die dafür nötigen rund 160 Raummodule aus Stahl bestellt. „Wir haben einen extrem engen Zeitplan“, sagt Baudezernent Jan Schneider. „Weil aber alle Beteiligten an einem Strang ziehen, bin ich guter Dinge, dass es uns gelingt, in einem Zeitraum von nur rund einem Jahr eine neue Schule zu planen und zu errichten.“

Auch eine dritte Klasse der Marie-Curie-Schule wird „umziehen“

Die Schülerzahlen am Riedberg steigen deutlich schneller als noch vor einigen Jahren angenommen. Deshalb reichen die Kapazitäten an den beiden vorhandenen Grundschulen trotz Erweiterungen nicht aus. Um die Marie-Curie-Schule zu entlasten, ist geplant, vier bereits bestehende Lerngruppen im flexiblen Schulanfang sowie eine dritte Klasse in die neue vierzügige Grundschule umzulenken. Für diese wird während einer Übergangszeit von zwei Jahren ein für Kleingärten vorgesehenes Grundstück am Ende der Hans-Leistikow-Straße genutzt. Zum Schuljahr 2020/21 zieht sie in das Holzmodul-Gebäude der IGS Kalbach-Riedberg an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee. Die IGS wiederum bezieht dann ihren Neubau an der Gräfin-Dönhoff-Straße.

Die schnelle Lieferung der Stahlmodule ist deshalb möglich, weil die Stadt Frankfurt Ende vergangenen Jahres den Rahmenvertrag zur Lieferung und Anmietung mobiler Anlagen für Schulen erheblich erweitert hat. „Damit können wir ohne größere Verzögerungen handeln, da wir die Übergangsquartiere für die Schulen nicht mehr einzeln ausschreiben müssen“, betont Schneider. Wenn die Container in zwei Jahren nicht mehr für die dritte Grundschule am Riedberg benötigt werden, können sie mit vertretbarem Aufwand demontiert und für andere Schulen verwendet werden. „Wegen der stark steigenden Schülerzahlen und der Sanierung zahlreicher Schulen haben wir in den kommenden Jahren einen hohen Bedarf an Übergangsquartieren“, erläutert der Baudezernent. „Wir achten darauf, dass die provisorischen Lösungen eine hohe Qualität haben, damit sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer sich wohlfühlen.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Jugendliche bedroht und Air Pods geklaut

Zu drei zum Teil vollendeten Raubstraftaten kam es gestern im Laufe des Nachmittags – eine geschah hier am Riedberg. Die Täter hatten es auf Apple Air Pods, also kabellose Handykopfhörer abgesehen, die neu rund 170 Euro kosten und nicht nur unter Jugendlichen „angesagt“ sind.

In der Hans-Bethe-Straße in der Nähe des Riedbergzentrums haben zwei Jugendliche einem 14 Jahre jungen Opfer die Apple Air Pods abgenommen, inklusive Ladestation. Die Täter hatten sich die Kopfhörer vorzeigen lassen. Der 14-Jährige händigte danach seine Kopfhörer aus. Diesen Moment nutzten die Räuber und rannten mit ihrer Beute davon. Das Opfer versuchte noch, einen der Täter festzuhalten. Der stieß den 14-Jährigen aber weg und konnte sich so befreien.

In einem anderen Fall, der sich an der U-Bahnhaltestelle „Weißer Stein“ ereignete, haben zwei jugendliche Täter unter Vorhalt eines Messers die Apple Air Pods eines 14-Jährigen erbeutet.

In Frankfurt Berkersheim, Am Kalten Berg, hatten vier Täter versucht, einem 18-Jährigen die kabellosen Kopfhörer abzunehmen. Zuvor hatte einer der Täter den 18-Jährigen mit einer echt aussehenden Spielzeugpistole bedroht. Doch als die plötzlich in ihre Einzelteile zerfiel, setzten die Räuber zur Flucht an – ohne Beute.

Im Riedberger Fall sollen die zwei Täter etwa 13 bis 14 Jahre alt gewesen sein. Einer der beiden hatte ein schwarzafrikanisches Erscheinungsbild, hatte eine blau-schwarze Jacke an und eine Gucci-Bauchtasche um. Sein Begleiter war hellhäutig. Er hatte kurze, schwarze, gegelte Haare und trug eine Zahnspange.

In der jüngeren Vergangenheit kam es schon einmal zu mehreren Fällen von Raubstraftaten unter Jugendlichen. Hierbei wurden vornehmlich die Handys der Opfer geraubt. Derzeit sind es vor allem die kabellosen Kopfhörer, auf die es die Täter abgesehen haben.

Die Kriminalpolizei ermittelt in allen Fällen. Ein Zusammenhang kann derzeit nicht hergestellt werden, ebensowenig ein örtlicher Schwerpunkt.

Für sachdienliche Hinweise bittet die Polizei Zeugen sich unter der Rufnummer 069/755-51499 zu melden.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Freier Eintritt in die Schwimmbäder für Kinder bis 14 Jahre

Nächste Woche müssen nur noch die Stadtverordneten und der Aufsichtsrat der Bäderbetriebe zustimmen, dann ist ein wichtiges Projekt für Familien viel schneller als erwartet Realität: Kinder bis 14 Jahre werden aller Voraussicht nach vom 1.Februar an für das Baden in den Frankfurter Schwimmbädern keinen Eintritt mehr zahlen. Die Regelung gilt auch für Kinder aus dem Umland.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Das ist ein großes Signal — nach dem kostenlosen Eintritt in die städtischen Museen schaffen wir nun auch bei den Schwimmbädern zusätzliche gesellschaftliche Teilhabe.“ Der Schritt sei vor allem für Familien erfreulich: „Viele können sich einen Schwimmbadbesuch nicht ohne Weiteres leisten — das ändert sich nun.“ Dies werde manchen Kindern auch helfen, ihre Schwimm-Fähigkeiten zu verbessern. Anders ausgedrückt: Immer weniger Kinder und Jugendliche können ausreichend gut schwimmen. Sportdezernent Markus Frank sagt: „Es ist mein sportpolitisches Ziel, die Schwimmkompetenz von Kindern zu stärken und Bewegung und Sport als Säule der geistigen und motorischen Entwicklung unserer Kinder zu fördern.“

Der Sportausschuss des Stadtparlaments hat dem Vorschlag, auf den sich die Römerkoalition aus SPD, CDU und Grünen auf ihrer Klausurtagung Mitte Dezember geeinigt hatte, jetzt mit Mehrheit zugestimmt. Das Projekt ist nicht unumstritten: Die Bäderbetriebe gehen von einem Betrag von 1,8 Millionen Euro aus. Der könnte der Stadt fehlen, falls nicht zugleich mehr Erwachsene  in die Bäder kommen. Aufgrund des freien Eintritts für ihre Kids.  Das Revisionsamt spricht dagegen von einem zu erwartenden Fehlbetrag von 3,1 Millionen Euro.

Foto: Archiv

Marie & Maximilian sind die Hits der Vornamen

Wie schon in den vergangenen Jahren seit Beginn des neuen Jahrtausends hat es auch 2018 in der Hitliste der beliebtesten Vornamen keine tiefgreifenden Änderungen gegeben.

Die zuständige Stadträtin Daniela Birkenfeld gab jetzt bekannt, dass Marie 2018 ihren Spitzenplatz – wenn auch mit geringem Abstand – verteidigen konnte. Mit 206 Nennungen (im Vorjahr 263) ist sie unangefochtene Spitzenreiterin und konnte Sophie mit 201 Nennungen (225) auf Platz zwei verweisen.

Maximilian hat mit 159 Nennungen (vormals 180) mal wieder den Platz mit Alexander getauscht, allerdings nur mit 3 Punkten Vorsprung. Mit 159 Nennungen (177) führt er 2018 die Hitliste der beliebtesten männlichen Vornamen in Frankfurt an. Alexander musste sich mit 156 Nennungen (180) knapp geschlagen geben und sich auf dem zweiten Platz einrichten.

Nach der aktuellen Auswertung für das Jahr 2018 sind die Veränderungen der gewählten Vornamen zum Vorjahr marginal. Dies trotz oder gerade wegen aller Diskussionen und Berichte über exotische und außergewöhnliche Vornamensgebungen. Auch 2018 konnten sich die klassischen „Tabellenführer“ bei den Mädchen und den Jungen auf den Spitzenplätzen behaupten. Sogar die Plätze 3 und 4 der männlichen Vornamen sind mit Noah und 151 Nennungen (125 waren es im Jahr 2017) und Paul mit 108 Nennungen (116) beinahe schon unverrückbar festgeschrieben.

Die Veränderungen in der weiteren Rangfolge sind minimal. Auf den Folgeplätzen sind bekannte Vornamen der letzten Jahre zu finden. Auf Platz 3 folgt bei den Mädchen wieder Maria mit immerhin 156 Nennungen (177) vor Emilia, die wieder Platz 4 mit 123 Nennungen einnimmt (2017 Platz 4 mit 127 Nennungen). Elias rutschte bei den männlichen Vornamen mit 93 Nennungen von Platz 5 im Jahr 2017 (110 Nennungen) auf Platz 6. Anna muss sich 2018 mit Platz 8 (78 Nennungen) zufriedengeben. 2017 konnte sie noch mit 112 Nennungen Platz 5 behaupten. Ein bemerkenswerter „Neueinsteiger“ ist 2018 zu vermelden: Theodor schaffte es mit 57 Nennungen auf Platz 22. Im Vorjahr schaffte es übrigens die Kurzform „Theo“ auf Platz 30 mit 50 Nennungen.

Die jahrzehntelange stabile Reihenfolge wird gerne hinterfragt, zuweilen gar ein Filter vermutet. Deshalb weist Birkenfeld darauf hin, dass die vorliegende Auswertung auf einem statistischen Algorithmus des Fachverfahrens basiert, der die Namensgebung automatisch nach ihrer Häufigkeit auswirft. Das Ergebnis wird genauso verwendet. Dabei wird auch nicht unterschieden, ob die Namen als Erst-, Zweit- oder Drittnamen vergeben wurden. Jedoch beschränkt sich das Standesamt aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Darstellung lediglich der ersten 30 Namen.

Ein Trend, seinen Kindern eine zunehmende Anzahl von Vornamen zu geben, ist auch weiterhin nicht zu erkennen. Gut 54 Prozent der Eltern gaben ihren Kindern 2018 einen einzigen Vornamen und etwa 40 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Kind aus. Lediglich etwa 6 Prozent der Eltern waren ein oder zwei Vornamen zu wenig für ihren Nachwuchs; da sollten es drei und mehr sein. Insgesamt eine Verteilung, die in etwa den Zahlen aus dem Jahr 2017 entspricht.

Die vollständige Vornamenshitliste kann auf der Seite der Stadt unter http://www.frankfurt.de beim Standesamt unter „Vornamensstatistik aktuell“ eingesehen werden.

Foto: Archiv

Wenn der Weihnachtsbaum „ausgedient“ hat …

Alle Jahre wieder stellt sich nach dem Fest die Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn dieser ausgedient hat? Die FES bietet im Januar 2019 zwei Möglichkeiten, den Baum zu entsorgen:

Variante 1:

Der Weihnachtsbaum wird wie bisher im Laufe des Monats Januar entweder über die braune Biotonne, die graue Restmülltonne oder bei der satzungsgemäßen Straßenreinigung entsorgt. Voraussetzung ist, dass die Bäume von allem Schmuck befreit und auf Stücke von max. 1 Meter gekürzt sind.

Variante 2:

FES setzt zwischen dem 7. und 25. Januar ein Sonderfahrzeug ein, das nur Weihnachtsbäume einsammelt. Dieses kommt an festgesetzten Tagen in die Stadtteile und sammelt alle Bäume auf, die an der Grundstücksgrenze bereitgestellt werden. Diese Bäume sollen ebenfalls abgeschmückt sein und auf Stücke von max. 1 Meter gekürzt werden.

Termin zur „Weihnachtsbaumentsorgung“: Am 18. Januar 2019 fährt ein FES-Sonderfahrzeug durch Riedberg, Kalbach, Niederursel, Eschersheim sowie das Mertonviertel und sammelt die Weihnachtsbäume ein.

Alternativ können Weihnachtsbäume auch im Rahmen des Kofferraum­services in den Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden. Der nächste Wertstoffhof ist in der Max-Holder-Straße im Gewerbegebiet Kalbach.

Weitere Informationen unter www.fes-frankfurt.de

(Foto: Konrad Weiss/ Archiv)

Fördermittel für günstige Wohnungen

Planungsdezernent Mike Josef hat weitere Fördermittel für preiswerte Wohnungen in Höhe von rund 1,77 Millionen Euro freigegeben. „Auf diese Weise können wir mit unseren Förderprogrammen wieder einmal dafür sorgen, dass dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum in Frankfurt im Neubau entsteht“, sagt Stadtrat Josef. „Vom Einsatz der städtischen Gelder profitieren dabei die Bezieher mittlerer und niedriger Einkommen als künftige Mieterinnen und Mieter“, fügt er hinzu.

Neubau-Vorhaben an der Mart-Stam-Straße im Westflügel

Für das Neubauvorhaben der ABG Frankfurt Holding an der Mart-Stam-Straße am Riedberg fließen rund 1,07 Millionen Euro als erste Rate eines Darlehens sowie rund 700.000 Euro als erste Rate eines Zuschusses. Insgesamt fördert die Stadt Frankfurt dieses Bauvorhaben mit einem Darlehen über rund 2,19 Millionen Euro und einem Baukostenzuschuss von rund 1,42 Millionen Euro.

Es entstehen 35 Wohnungen im Förderweg 2. Bei dem Projekt sind außerdem 80 freifinanzierte Wohnungen vorgesehen. Diese 115 Wohnungen werden in acht freistehenden Mehrfamilienhäusern errichtet. Die Miete für die geförderten Wohnungen beträgt je nach Einkommensstufe der künftigen Mieter 8,50 Euro, 9,50 Euro oder 10,50 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Weitere Informationen zu den städtischen Programmen der Wohnungsbauförderung finden sich unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de .

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg