Kategorie: Aktueller Artikel

Wie viel Frankfurt steckt in „Bad Banks“?

Gläserne Banktürme, schwindelerregende Summen, menschliche Abgründe: 2018 zeigte die Serie „Bad Banks“ eine von Macht und Verrat geprägte Welt der Finanzbranche in Frankfurts Wolkenkratzern. Im Februar startet nun die zweite Staffel rund um die Investmentbankerin Jana Liekam und ihr Team.

Lisa Blumenberg, Initiatorin von „Bad Banks“ und Produzentin der Studio Hamburg-Tochter Letterbox, spricht im Interview mit Laura Bicker über Frauen in der Finanzbranche, ambivalente Figuren und den Schauplatz Frankfurt.

Frau Blumenberg, im Februar startet die zweite Staffel von „Bad Banks“. Haben Sie mit dem großen Erfolg der Serie bei Kritik und Publikum gerechnet?

LISA BLUMENBERG: Bei der Entwicklung einer Serie gibt es natürlich unterschiedliche Phasen, auch Rückschläge. Aber ich hatte schon sehr früh das Gefühl, dass da etwas Besonderes entstehen kann. Vor knapp drei Jahren wurden wir als eine von zehn Serien aus der ganzen Welt, die noch „Work in Progress“ waren, zur MIPTV nach Cannes eingeladen. Wir waren gerade erst mit dem Dreh fertig. Die Serie dort im Grand Palais gemeinsam mit Oliver Kienle, dem Autor, und Christian Schwochow, dem Regisseur der ersten Staffel, vorzustellen, und die begeisterte Reaktion des Fachpublikums zu spüren, das war ein erstes Zeichen für den Erfolg.

Zu den Charakteren: Die Hauptfigur Jana Liekam wirkt zu Beginn der Serie unerfahren, stellt sich aber im Laufe des Geschehens als skrupellos heraus. Welche Entwicklungen wird sie in der kommenden Staffel durchmachen?

BLUMENBERG: Da will ich natürlich nicht spoilern! Aber es geht ja in „Bad Banks“ bei allen Figuren darum: Was passiert, wenn man einmal eine Grenze überschritten hat? Wie weit ist man bereit zu gehen? Gleichzeitig haben alle Figuren, so auch Jana, eine große Ambivalenz. Sie hat eine große Kraft, die zerstörerisch sein kann. Aber ein Teil von ihr sehnt sich danach, mit ihrer Kraft etwas aufzubauen, etwas das positiv ist, das in die Zukunft weist. Diese Sehnsucht zeigt sich in der zweiten Staffel noch deutlicher.

Mit Jana Liekam und Christelle Leblanc stehen zwei Frauen im Mittelpunkt von „Bad Banks“, die das Geschehen in einer Männerwelt entscheidend steuern. Warum haben Sie sich für eine weibliche Hauptfigur und Gegenspielerin entschieden?

BLUMENBERG: Eine junge weibliche Bankerin in einer klassischen Männerdomäne ergibt einfach eine interessantere Geschichte, größere Kontraste und größere Konflikte. Ich darf aber auch verraten, dass die Leblanc-Figur in der ersten Drehbuchfassung ein Mann war. Sozusagen eine klassische Mentor-Figur. Aber ich frage mich immer: Was passiert eigentlich, wenn man die Geschlechter der Figuren wechselt? Das sind oft sehr interessante Dinge mit großem Mehrwert. Jana wurde so zu einer Art Alter Ego von Christelle Leblanc, sozusagen eine jüngere Version. Gleichzeitig lernt man in Leblanc eine Frau kennen, die sehr erfolgreich ist, aber trotzdem die gläserne Decke spürt – obwohl sie die Kompetenz dazu hat, kommt sie an ihren männlichen Kollegen nicht vorbei.

Die erste Staffel basiert auf Geschehnissen der Finanzkrise des Jahres 2008. Welche aktuellen Ereignisse sind in die Handlung der zweiten Staffel eingeflossen?

BLUMENBERG: Die Geschehnisse von 2008 haben die erste Staffel inspiriert – aber wir wollten vor allem erzählen, wie es zehn Jahre nach der Finanzkrise aussieht. Kann, mit allen Regularien, die zu diesem Zeitpunkt bereits eingeführt waren, trotzdem eine neue Krise aufkommen? Die zweite Staffel bezieht sich dagegen nicht auf ein Ereignis, sondern auf eine Entwicklung: die Digitalisierung im Bankenbereich. Das Aufkommen der FinTech-Branche, der jungen Gründer, die in der Finanzbranche aktiv sind, als Alternative oder Konkurrenz zu den großen klassischen Banken. Damit erzählen wir auch einen Generationenkonflikt: Die alte Finanzwelt gegen die neue.

Christian Zübert, Regisseur der zweiten Staffel, hat in einem Interview gesagt, dass die Filmwelt ähnlich wie die Finanzbranche funktioniere. Wie sehen Sie das?

BLUMENBERG: Mein Impuls, Geschichten zu erzählen – vor allem, wenn man in so fremde Welten wie die Hochfinanz einsteigt – ist immer auch: Was hat das eigentlich mit uns zu tun? Was treibt die Menschen, die dort arbeiten, an? Wenn man tiefer einsteigt, spürt man sehr stark, dass es mit Antrieben zu tun hat, die wir alle kennen, die wir auch als ehrgeizige Menschen in der Film- und Fernsehwelt kennen: mit Anerkennung, Selbstwert, Wettbewerb. Im Endeffekt geht es nicht um Geld, sondern darum, den eigenen Wert durch seine Arbeit zu steigern. Und da sind sich die Menschen in der Film- und der Finanzbranche ähnlich.

Wie Sie sagen, ist die Finanzbranche vielen Menschen sehr fremd. „Bad Banks“ hält sich jedoch nicht damit auf, komplexe Prozesse und Produkte aus dieser Welt zu erklären. Hatten Sie jemals die Befürchtung, dass das die Zuschauer abschrecken könnte?

BLUMENBERG: Unser Ehrgeiz ist es, diese Welt realistisch und authentisch darzustellen. Deswegen sind die Fachdialoge bis auf jede kleine Formel von Experten geprüft und geschrieben. Das ist wie bei Arztserien: Da werfen sich Ärzte ja auch Fachbegriffe an den Kopf. Jede Berufsgruppe hat nun mal ihre eigene Sprache. Man nimmt es als Zuschauer als Teil der gezeigten Welt wahr. Man kann tiefer eintauchen, man muss es aber nicht zwingend verstehen. Es geht immer um das, was unter dieser Oberfläche mit den Figuren passiert.

Frankfurt ist zentraler Schauplatz von „Bad Banks“. Wie passt Ihrer Meinung nach der Look der Serie zur Stadt?

BLUMENBERG: Frankfurt ist nun mal Deutschlands größter und wichtigster Finanzschauplatz. Ich liebe an Frankfurt, dass man dort ein richtiges „Manhattan-Gefühl“ bekommt. Die Skyline ist einfach umwerfend. Die Architektur der Stadt ist einmalig in Deutschland – und das hat natürlich auch mit der Finanzbranche zu tun.

Premiere der zweiten Staffel von „Bad Banks“ in der Paulskirche

Am Sonntag, 2. Februar, richtet die Stadt Frankfurt in Kooperation mit der HessenFilm die Premiere der zweiten Staffel von „Bad Banks“ in der Paulskirche aus. In Anwesenheit der Hauptdarsteller und Produzenten wird um 17 Uhr die erste Folge gezeigt. Die Eintrittskarten für die Preview sind kostenlos – wer wissen will, wie es für Jana Liekam weitergeht, kann seine Karte – solange der Vorrat reicht – in der Bürgerberatung, Hinter den Lämmchen 6, abholen. Die Bürgerberatung ist von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Im Fernsehen ist die Serie am 6. und 7. Februar bei Arte sowie am 8., 9. und 10. Februar im ZDF zu sehen. Zudem ist die Staffel bereits ab dem 30. Januar in der Arte- und ab 31. Januar in der ZDF-Mediathek zu finden.

„Bad Banks“ ist eine Produktion der Letterbox Filmproduktion und Iris Productions in Koproduktion mit der Real Film Berlin, in Koproduktion mit dem ZDF in Zusammenarbeit mit Arte, gefördert durch Film Fund Luxembourg, German Motion Picture Fund, HessenFilm und Medien, Medienboard Berlin Brandenburg und Creative Europe – Media Programme of the European Union. Im Weltvertrieb von Federation Entertainment.

Text und Interview: Laura Bicker

Foto: ZDF Letterbox Filmproduktion

U5 zum Europaviertel erst 2025 fertig

Schlechte Nachricht für den Bau der U-Bahnlinie U5 ins Europaviertel: Bereits vor Weihnachten war bei der eingesetzten Tunnelbohrmaschine ein Schaden aufgetreten. Wie sich nunmehr herausgestellt hat, führt die Reparatur der Maschine zu einer mehrmonatigen Verzögerung im Bauablauf der U-Bahnlinie. Die Fertigstellung der U-Bahn-Verlängerung verschiebt sich deshalb vom bisher geplanten Jahr 2024 in das Jahr 2025. Dies teilte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling mit.

Die ersten 240 Meter der Strecke in Richtung Güterplatz konnten in 22 Meter Tiefe aufgefahren werden, jedoch mit einer geringeren Geschwindigkeit als von der Baufirma vorgesehen. Nachdem die Tunnelbohrmaschine den Bereich der künftigen Station Güterplatz erreicht hatte, wurde die Maschine für eine Inspektion gestoppt. Dabei wurde ein weit übermäßiger Verschleiß am Schneidrad festgestellt, mit einer teilweisen Zerstörung der Abbauwerkzeuge, die eine Reparatur des Schneidrades unumgänglich machen. Wie Ingo Kühn, Geschäftsführer der Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft, mitteilte, sei es nach Aussage der Baufirma notwendig, für die Reparatur einen ausreichend großen und gegen eindringendes Grundwasser gesicherten Raum zu schaffen, in dem die Reparatur durchgeführt werden könne.

Nach Angaben der Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft seien die Ursachen für den unerwartet hohen Verschleiß der Tunnelbohrmaschine ungeklärt. Seitens der Baufirma werde darauf hingewiesen, dass die vollständige Analyse des unerwartet hohen Verschleißes erst mit der vollständigen Inspektion des Schneidrads im Zuge der Sanierung erfolgen könne.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: RMV

„Digitale Senioren“ begeistern

Erst im Oktober ist das neue Angebot im Familienzentrum Billabong gestartet, inzwischen kommen bis zu 40 Frauen und Männer zu den Treffen der „Digitalen Senioren“ – und längst sind die monatlichen Info-Nachmittage auch jenseits des Riedbergs bekannt und beliebt. In der aktuellen „Senioren-Zeitschrift“ der Stadt Frankfurt sind der Initiative zwei Seiten gewidmet. Man betont, dass Billabong damit offenbar „einen Nerv getroffen“ habe. Wegweiser durchs digitale Dickicht soll das monatliche Angebot sein, Hemmschwellen abbauen und ältere Menschen auf dem digitalen Weg ein Stück weit begleiten, wie es Sabine Fiedler, IT-Expertin und Mitglied des Vereinsvorstandes, formuliert. Übrigens bei Kaffee und Kuchen im Café Billabong, damit sich jeder gleich wohlfühlen kann.

Was muss ich alles über mein Handy wissen? Was bedeuten all die englischen Fachbegriffe? Wie nutze ich die sozialen Medien und wie kann ich mich vernetzen? All das sind Fragen, die die Ehrenamtlichen um Sabine Fiedler in kleineren Gruppen oder auch in Einzelgesprächen geduldig beantworten. Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen.

„Der Computertreff erfreut sich großer Beliebtheit und es kommen auch Senioren aus anderen Frankfurter Stadtteilen zu uns, was mich sehr freut“, berichtet die Software-Unternehmerin. Es ist immer ein schöner Austausch zwischen Helfern und Senioren. „Viele Fragen drehen sich in der Tat um die Nutzung der Mobiltelefone – wie kann ich meine Fotos sichern, wie erstelle ich eine Whatsapp-Gruppe und wie funktioniert eine Gruppe, wie nutze ich Email auf dem Handy.“ Es gibt bereits Überlegungen, einen zweiten Termin pro Monat anzubieten – wenn das Interesse an den „Digitalen Senioren“ weiter so groß bleibt oder womöglich noch wächst.

Die „Digitalen Senioren“  treffen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, Frankfurt-Riedberg. Das Angebot ist kostenlos und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. 

Die nächsten Termine sind am 13.02.2020, 12.03.2020, 9.04.2020 und 14.05.2020. 

Weitere Informationen unter 069/989 57795 und www.billabong-family.de

Fotos: Senioren-Zeitschrift der Stadt Frankfurt

So berichtet die Senioren-Zeitschrift der Stadt Frankfurt über das neue Angebot für „Digitale Senioren“ im Familienzentrum Billabong

Mit Waffe bedroht und beraubt

Es geschah nur wenige hundert Meter vom nächsten Polizeirevier entfernt: Am gestrigen Mittwoch gegen 22.30 Uhr parkte eine 38-Jährige ihren Pkw in der Tiefgarage eines Anwesens in der Margarete-Steiff-Straße am Riedberg. Hier kam ein bislang unbekannter Täter auf sie zu, bedrohte sie mit einer Schusswaffe und forderte ihre Handtasche. Als die Frau darauf nicht reagierte, schlug der Täter sie nieder und entwendete die Tasche. Mit seiner Beute floh er auf die Straße in unbekannte Richtung. Bei der Tasche handelt es sich laut Polizei um ein blaues Modell der Marke Louis Vuitton. Darin befand sich Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro.

Der Täter wird beschrieben als 30 bis 40 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Er hat helle Augen, ist schlank und war mit einer dunklen Sturmhaube maskiert. Er trug eine dunkle, hüftlange Jacke mit großen, aufgesetzten Taschen, eine graue Jogginghose und Sportschuhe und führte eine schwarze Pistole mit sich.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Konzert-Tickets zu gewinnen!

Ein frischer und eingängiger Mix aus Country, Rock, Pop, Blues, RnB und Folk – so wird die Musik von DANAMARIA oft beschrieben. Sie spielen mit den Grenzen verschiedener Genres und kreieren so einen ganz eigenen Sound. In ihren Titeln geht es um die kleinen Dinge im Leben, von denen wir alltäglich umgeben sind.

Haben Sie Lust auf einen Abend mit Blues-Rock, einem Hauch Country und natürlich noch viel mehr? „DANAMARIA and Band“ kommen am 7. Februar um 20 Uhr in die Grundschule Riedberg 1, im Rahmen von „Kultur in der Aula“.

DANAMARIA – das sind Dana Irmschler (Gesang/ Akustikgitarre), Tino Rühlemann (E-Gitarre), Giuseppe Cunsolo am Schlagzeug und Ruben Nagel (Bass). Das Live-Spielen und die Leidenschaft an handgemachter Musik stehen bei der vierköpfigen Band aus Frankfurt und Gießen im Vordergrund und so haben sich die Mitglieder vor circa zwei Jahren zusammengefunden. Mittlerweile mit Debüt-EP im Gepäck, sind sie in weiten Teilen Deutschlands unterwegs und begeistern ihr Publikum.

Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger. Eine gute Nachricht für alle MAINRiedberg-Freunde, verbunden mit einem großen Dankeschön an die Veranstalter: Bei uns gibt es 3 x 2 Tickets für dieses Konzerterlebnis zu gewinnen! Mail an mail@main-riedberg.de genügt. Die ersten drei Einsender werden die Karten gewinnen. Schnell sein lohnt sich!

„DANAMARIA and Band“ – Blues-Rock mit einem Hauch Country
WANN: 07.02.2020
WO: Grundschule Riedberg (Aula), Zur Kalbacher Höhe 15
UHRZEIT: 20 Uhr

TICKET-Vorbestellung und weitere Informationen zum Konzert bei Veranstalter „Kultur in der Aula“ unter josua-gemeinde.net 

Und hier schon mal zum Reinhören www.danamariamusic.de

Fotos: Kultur in der Aula/ danamariamusic

Mainova errichtet Schnelllade-Hotspots für E-Autos

Mainova plant in Frankfurt den Aufbau einer Schnelllade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen will insgesamt 20 Schnellladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten errichten. Die neuen Schnelllader finden sich künftig an insgesamt zwölf sogenannten Lade-Hotspots. Alle Standorte werden öffentlich zugänglich und verkehrsgünstig gelegen sein – beispielsweise auf Supermarktparkplätzen oder in direkter räumlicher Nähe zu Tankstellen. Der Aufbau der Lade-Hotspots beginnt ab dem zweiten Halbjahr 2020.

Demnächst auch Standorte im Frankfurter Norden

Die geplanten Hotspots sollen sich möglichst gleichmäßig über das Stadtgebiet verteilen – und damit auch im Frankfurter Norden, wie Mainova-Pressesprecher Sven Birgmeier auf MAINRiedberg-Anfrage erklärt. Genaue Standorte seien derzeit jedoch noch offen.

An den neuen Ladesäulen nutzt Mainova erstmals die leistungsstarke Gleichstrom-Technik. Alle Hotspot-Ladepunkte verfügen über eine Leistung ab 100 Kilowatt (kW), was ein deutlich schnelleres Laden im Vergleich zu Wechselstrom-Ladesäulen ermöglicht. Dank der hohen Ladeleistung ist eine Batterie in rund 20 Minuten bereits zu 80 Prozent geladen – abhängig von der Batteriekapazität. Der Zugang zu den Säulen und die Abrechnung erfolgt entweder über eine Mainova-App oder direkt an der jeweiligen Säule.

Mainova-Vorstandsmitglied Norbert Breidenbach sagt: „Seit 2010 investiert die Mainova in den Auf- und Ausbau einer frei zugänglichen Lade-Infrastruktur in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. Jetzt gehen wir mit der Errichtung der Schnelllade-Hotspots den nächsten Schritt. Denn E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein zur Dekarbonsierung des Verkehrsektors. Mainova trägt so zum Klimaschutz in ihrer Heimatstadt bei.“

Foto: Pandora Studio

Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn dieser ausgedient hat? Diese Frage stellt sich den Frankfurtern nach Weihnachten.

Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH bietet auch in diesem Jahr wieder zwei Optionen zur Entsorgung an.

Variante 1: Der Weihnachtsbaum wird wie bisher im Laufe des Monats Januar entweder über die braune Biotonne, die graue Restmülltonne oder bei der satzungsgemäßen Straßenreinigung entsorgt. Voraussetzung ist, dass die Bäume von allem Schmuck befreit und auf Stücke von maximal einem Meter gekürzt sind.

Variante 2: Die zum fünften Mal angebotene und inzwischen gut etablierte Sammeltour mit festen Terminen für die einzelnen Stadtteile: Dabei wird von Mittwoch, 8. Januar, bis Dienstag, 28. Januar, ein Sonderfahrzeug eingesetzt, das nur Weihnachtsbäume einsammelt. Bürger legen die Bäume zum Abholtag einfach an der Grundstücksgrenze – also leicht zugänglich und gut sichtbar – bereit. Auch hier sollten die Bäume abgeschmückt und auf Stücke von maximal einem Meter gekürzt sein.

Am Mittwoch, 22. Januar, sammelt die FES Weihnachtsbäume in Kalbach-Riedberg, Niederursel, Eschersheim und im Mertonviertel ein. 

Natürlich können Weihnachtsbäume auch bei der RMB Rhein-Main Biokompost GmbH im Osthafen oder im Rahmen des Kofferraumservices auf den FES-Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden. Der Abtransport tausender Weihnachtsbäume ist eine logistische Herausforderung. FES bittet um Verständnis, wenn herumliegende Bäume ein paar Tage im Stadtbild zu sehen sind.

Der Einsatzplan des Weihnachtsbaumfahrzeugs ist auch im Internet unter http://www.fes-frankfurt.de abrufbar.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Zaubershow für Kinder

Aus Feuer entstehen Blumen, Dinge erscheinen aus dem Nichts, verwandeln sich und verschwinden wieder auf geheimnisvolle Weise… Der Frankfurter Zauberer Norbert „Ello“ Elligsen kommt am Samstag, den 25.1.2020, in die Turnhalle am Grubweg in Kalbach und möchte die kleinen, aber auch noch die größeren BesucherInnen verzaubern. Einlass ist ab 15 Uhr, um 15.30 Uhr startet das Zauberprogramm. Der Eintritt kostet 3 Euro pro Person. Kartenvorverkauf ab sofort beim Riedberger SV unter kartenvorverkauf@riedberger-sv.de

Die „alte Turnhalle“ – Veranstaltungsort für Vereine

Noch vor einem Jahr stand die alte Schulturnhalle aus den 20er und 60er Jahren kurz vor dem Abriss – letztlich haben das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, nicht zuletzt des RSV, eine Wiederbelebung und notwendige Sanierungsmaßnahmen in puncto Lüftung, Heizung und Brandschutz möglich gemacht. Zumindest, bis eine neue Mehrzweckhalle im Bezirk Kalbach-Riedberg gebaut ist. Mögliche Standorte werden derzeit noch geprüft, auch über die Größe und Nutzungsmöglichkeiten einer solchen Halle ist noch nichts bekannt. Es dürfte also noch mindestens zwei bis drei Jahre dauern, bis unser Bezirk mit mehr als 21.000 Einwohnern einen Veranstaltungsort für alle hat. Jenseits von den Räumlichkeiten in den Schulen.

Bis dahin wird der alten Turnhalle neues Leben eingehaucht. Eine Anmietung zur Förderung der kulturellen oder sportlichen Angebote und Veranstaltungen ist für Vereine, Organisationen, Ortsbeirat und Unternehmen bei freien Kapazitäten jederzeit möglich. Informationen unter vorstand@riedberger-sv.de. Die Vermietung an Privatpersonen ist zum Schutz der Anwohner allerdings nicht gestattet.

Weitere Veranstaltungen: am Sonntag, 23. Februar, ist Kinderfasching. Veranstalter ist der Riedberger SV.

Foto: Veranstalter

Hoher Schaden durch Brand am Unicampus Riedberg

Am frühen Mittwochmorgen gegen 2 Uhr kam es am Unicampus Riedberg zu einem Brand im Bereich der Heizungsanlage.

Bei einem Routinerundgang bemerkte ein Technikmitarbeiter die starke Rauchentwicklung in dem betroffenen Gebäude. Ersten Erkenntnissen zufolge war es im Bereich zweier Schaltkästen zu einer Brandentwicklung gekommen. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen mit Kohlendioxid. Durch die verbrannten Bauteile entstand jedoch eine starke Rauchentwicklung, so dass sich die Lüftungsmaßnahmen umfangreicher gestalteten.

Bislang wird von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen. Der Sachschaden wird sowohl wegen der defekten Schaltkästen als auch wegen des Komplettausfalls der Heizungsanlage auf einen immensen Betrag in sechsstelliger Höhe geschätzt.

Informationen: Polizei Frankfurt / Feuerwehr Frankfurt

Foto: Archiv

Schüler besorgen sich Falschgeld im Internet – Polizei warnt!

Mindestens drei Schüler haben sich über das so genannte „Darknet“ Falschgeld besorgt. Bereits am 10. Dezember durchsuchte die Frankfurter Kriminalpolizei die Wohnung eines 15-Jährigen in Kalbach-Riedberg. Vorausgegangen waren Erkenntnisse aus einem in Portugal geführten Ermittlungsverfahren gegen Geldfälscher, die ihr „Produkt“ über im Darknet angeboten hatten.

Dass die Beschaffung von Falschgeld über diesen verschlüsselten Bereich des Internets „kinderleicht“ ist, zeigt der vorliegende Fall. In Portugal wurde im Sommer dieses Jahres eine Geldfälscherbande hochgenommen, die ihre Blüten über das Darknet vertrieben hatte. In diesem Zusammenhang wurden Käuferdaten ermittelt. Eine Spur führte nach Frankfurt, denn auch ein 15-jähriger Frankfurter Schüler hatte offensichtlich Falschgeld eingekauft. Bei der Durchsuchung der elterlichen Wohnung fanden die Kriminalbeamten bei ihm noch einen gefälschten Geldschein. Er erklärte, sich für das Darknet interessiert und im Internet darüber informiert zu haben. Aus Neugier habe er dann versucht, Falschgeld zu kaufen. Nur einige Klicks später war der Versuch erfolgreich, denn kurz darauf wurde das Falschgeld geliefert.

Durch die Auswertung der Datenträger des Schülers kam die Polizei noch weiteren Jugendlichen auf die Schliche. Mindestens zwei weitere Schulkameraden des 15-Jährigen hatten sich auf gleichem Weg mit Falschgeld versorgt. Auch sie sind 15 Jahre alt. Alle drei waren bisher noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Falschgeld besorgen ist „kein Kavaliersdelikt“

Die Polizei warnt deshalb insbesondere Jugendliche dringend davor, sich Falschgeld aus dem Internet zu besorgen und erklärt explizit, dass es sich dabei um „kein Kavaliersdelikt“ handelt! Vielmehr kann dies schwere strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Symbolfoto: Archiv