Kategorie: Aktueller Artikel

Eis trifft Wein & Cocktails

Die Eismaschine läuft. Silvia Devizzi (29) sorgt für Cookies, Erdbeere, Schoko und die anderen beliebten Sorten und inzwischen gleichzeitig um Töchterchen Genevra, die im Kinderwagen nur ein paar Schritte entfernt ist und bereits fröhlich mit den kleinen Händen zupacken kann. Geschäftspartner Tolga Caliskan (27) ist die Anspannung anzumerken. Seit Jahren ist das Eiscafé „La Piazza“ am Riedbergplatz eine feste Größe im Stadtteil, jetzt soll alles noch ein bisschen besser werden: Denn ab heute 20 Uhr wird das Café neben Park Avenue, Einkaufspassage und dem asiatischen Restaurant iKoi abends zur Lounge & Bar.

„Ich weiß noch, wie ich 2008 zum ersten Mal hier war, noch lange nicht so viel gebaut war und man noch die Skyline vom Platz sehen konnte.“ Tolga Caliskan dachte immer: „Da fehlt was!“ Das Lounge-Team ist sich bewusst, dass die bisher einzige Weinbar am Riedberg in der Altenhöferallee Ende September auf Dauer geschlossen hat. Doch sie haben ein anderes Konzept. Und Zeit. Normalerweise ist das Eiscafé im Winter immer für ein paar Wochen geschlossen. Jetzt beginnt zur Eis-Zeit und noch dazu in einem goldenen Oktober der Weinbar-Betrieb. „Dosierte“ Musik und neue Beleuchtung inklusive. After-Work-Feeling sozusagen. Caliskan testete mit einem weinkundigen Freund verschiedenste Weine, 50 insgesamt, bis sie schließlich die neun ihrer Meinung nach besten in Weiß, Rosé und Rot für die neue Bar ausgewählt hatten. Zu den Anbauregionen zählen unter anderem Italien, Frankreich und Deutschland. Einen entsprechenden Weinschrank gibt es. Gin gehört auch zum Inventar der Bar.

Das Eis kommt im Februar natürlich wieder!

„Gibt’s dann kein Eis mehr bei Euch?“, fragt ein Käufer, der zufällig dieses Gespräch mitgehört hat. Nein, wird umgehend klargestellt, aktuell gibt es natürlich immer noch Eis und nach ein paar Wochen Winterpause im Februar dann wieder. Plus Lounge und Bar am Abend.

Die beliebtesten Sorten in diesem Super-Eis-Sommer waren Fruchteis wie Erdbeere, Klassiker wie Schoko, Neukreationen wie Cookies. Also eigentlich alles. Das ‚La Piazza‘ war in diesem Sommer fast jeden Tag am Abend ausverkauft.

Fotos: La Piazza

Wer macht mit beim Adventskalender für alle?

Bei mehr als 20 Grad Außentemperatur scheint das alles noch weit weg – doch die vielleicht schönste Zeit des Jahres naht in Riesenschritten. Zur großen Freude vieler Kinder. Während der Riedberger SV wieder einen „lebendigen“ Adventskalender für unseren Stadtteil koordiniert und nach engagierten Türchen-Paten sucht, ist der Culture Club Riedberg derzeit auf der Suche nach VorleserInnen für das geplante Märchenzeit am Weihnachtsmarkt. Hier die wichtigsten Informationen.

Wer öffnet sein Türchen für die Riedberger?

Franz Biebl, Sprecher des Stadtteilarbeitskreises, freute sich im vergangenen Jahr sehr, „dass diese schöne Idee, sich täglich an wechselnden Orten um 18 Uhr für 20 Minuten mit Texten, Liedern, Gebäck und vielleicht Kinderpunsch und Glühwein auf Weihnachten einzustimmen, nach fast zehn Jahren eine Neuauflage fand“. Mitmachen können Privatpersonen, Familien, Vereine und Kirchgemeinden. Die „Kalenderfenster“ können im Außengelände sein, in Institutionsräumen, in Wohnzimmern, in Carports, in Kirchen, im Vorgarten.

Wer Lust hat und ein Pate eines Tűrchens werden möchte, der meldet sich bitte mit Wunschtürchennummer 1-22, Namen fűr den öffentlichen Kalender und schreibt ein kurzes Stichwort mit Planung und Adresse an kontakt@riedberger-sv.de Die Vergabe der Wunschnummern erfolgt nach Maileingang. Gaby Nagel hofft natürlich, „dass wir alle Kalendertürchen mit Eurer Hilfe verteilt bekommen“.

Im Märchenzelt werden Kinder Kindern vorlesen

Die Geschichte des Culture Club am Riedberg ist dank engagierter Unterstützer noch lange nicht zu Ende – das Team um Wieland Speer beabsichtigt, im Rahmen des Weihnachtsmarktes auf dem Riedberg wieder ein Märchenzelt aufzubauen. „Dazu würden wir diesmal auch gern kleinen Kindern von anderen Kindern passende Geschichten vorlesen lassen“, erklärt Speer, der als Vereins- und Verbands-Experte dem Culture Club wieder auf die Beine helfen will. Die weiterführenden Schulen hat man bereits kontaktiert. Rückfragen sind auch unter vorstand@cultureclubriedberg.de möglich.

Fotos: Archiv

Riedberg-Mitte: Hier wurde ein BMW in Brand gesteckt

Heute Nacht kam es in der Gerhard-Domagk-Straße in Riedberg-Mitte zu einem Fahrzeugbrand eines BMW 5er. Ein danebenstehendes Auto wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der BMW in Brand gesteckt.

Gegen 2:20 Uhr rief ein Zeuge beim Notruf der Polizei an und meldete das Feuer. Beim Eintreffen der Feuerwehr vor Ort stand der BMW bereits in Vollbrand. Ein direkt daneben geparkter Toyota Aygo wurde durch die große Hitze im Heckbereich beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Sachschaden wird auf mehrere 10.000 Euro geschätzt.

„Wir wohnen auf der Rückseite des Hauses und haben nichts gesehen, sind aber von Feuerwehr und Polizei aufgewacht. Dann habe ich das Feuer gesehen“, erklärte heute eine Anwohnerin gegenüber MAINRiedberg. Auch weitere Nachbarn hätten „nie gedacht, dass so etwas hier passiert könnte“.

Die Autos waren unmittelbar neben der Kita KiBiZ geparkt. An der Außenwand der Kindertagesstätte sind Brandspuren zu sehen. Vom verbrannten BWM und dem in Mitleidenschaft gezogenen Toyota zeuge nur Brandreste und Überreste kleinerer Fahrzeugteile. Die Fahrzeuge wurden bereits abtransportiert.

Die Polizei Frankfurt hat die Ermittlungen zum Fahrzeugbrand aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer: 069 – 755 53111 entgegen.

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Heute sind nur noch Brandspuren und die Überreste kleinerer Fahrzeugteile zu sehen. Die Fahrzeuge selbst wurden abtransportiert. Die Polizei ermittelt

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Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Fotos: MAINRiedberg

Vorsicht, Citymord!

Es roch nach Fisch, Wasser und Ebbelwei… So beginnt ein neuer Frankfurt-Krimi. Geschrieben von Lutz Ullrich, 49 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, Rechtsanwalt im Mertonviertel. Noch mehr Riedberger kennen ihn vermutlich als Vorsitzenden der TSG Nordwest 1898, die auch bei uns im Stadtteil ein umfangreiches sportliches Angebot bereitstellt. Das Thema Sport zieht sich auch durch seine Krimis und den neunten Fall aus seiner Tom-Bohlan-Reihe.

Natürlich geht es um einen Mord. Der Tote schwimmt an einem sonnigen Morgen im Pool eines Beach-Clubs. Auf einem Parkhausdach mitten in der City. Bei der Tätersuche werden die Kommissare quer durch die ganze Stadt geschickt und nehmen den Leser zu manch sommerlichen Ort mit: an den Main, zum Osthafen, in Ebbelwei-Lokale und in den schattigen Stadtwald.

Wer Ullrichs Krimis kennt, der weiß, dass die Morde immer einen besonderen Hintergrund haben. So auch diesmal. Es geht um Fußball, geldgeile Spielervermittler und Unsummen an Gehältern und Ablösesummen. Der Sport wird benutzt, um Schwarzgeld zu waschen. Aber es geht auch um die Menschen, die den Sport und die Eintracht lieben. Die wie Bohlan das Pokalendspiel gesehen und die Eintracht auf dem Römerberg gefeiert haben. Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass „alles im Kommerz untergeht“.

Der Autor verrät: „Citymord“ ist kein Fußball-Krimi. Aber man lernt einiges – auch über die Eintracht.

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Jetzt noch ein herzliches Dankeschön! Wir freuen uns sehr, dass wir drei Exemplare von „Citymord“ verlosen konnten – an die ersten drei LeserInnen, die nach Veröffentlichung dieses Beitrags eine Mail an mail@main-riedberg.de geschrieben haben. Die Bücher waren (leider) ruckzuck weg und werden in den nächsten Tagen selbstverständlich kostenlos zugestellt.

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Der Krimi „Citymord“ von Lutz Ullrich erscheint im LASP-Verlag und ist ab 1. Oktober als Taschenbuch für 10,95 Euro sowie als eBook im Handel erhältlich.

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Fotos: LASP-Verlag

Uni stellt „Wahlempfehlungshilfe“ per App vor

Demokratie ist langweilig? Nein, Demokratie ist jung, modern und aufschlussreich, wenn es nach Wissenschaftlern der Goethe-Universität und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg geht. Mit der neuen Wahlempfehlungshilfe „WahlSwiper“ können sich Wählerinnen und Wähler in Hessen über die politischen Angebote informieren und prüfen, welche Parteien ihren politischen Präferenzen am nächsten kommen. Entwickelt wurden App und Website von Forschern der beiden Universitäten gemeinsam mit einer Agentur in Berlin. Das Programm ist bereits für Auszeichnungen nominiert.

Am 28. Oktober ist Landtagswahl in Hessen, und die Bürgerinnen und Bürger bestimmen über die politischen Kräfteverhältnisse im Land. Vielen fällt die Entscheidung nicht leicht, wo sie ihr Kreuz setzen sollen. Mit der App und Website WahlSwiper (www.wahlswiper.de) können sie sich über die Programme und Positionen der Parteien informieren und prüfen, wie sehr die Parteien ihren politischen eigenen Positionen entsprechen. Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Nutzer beantworten Fragen zu ihrer politischen Meinung, die sie mit einem Wisch nach links mit „Nein“ oder nach rechts mit „Ja“ beantworten können. Das Programm gleicht die Antworten mit denen der Parteien ab und zeigt Übereinstimmungen und Schnittmengen an.

Das Gemeinschaftsprojekt der Goethe-Universität und der Ludwig-Albert-Universität Freiburg sowie der Digital-Agentur MOVACT aus Berlin geht zum Start der Briefwahl am 17. September online. Aus diesem Anlass haben die Entwickler die Online-Wahlhilfe heute an der Goethe-Universität vorgestellt. „Sich vor einer Wahlentscheidung eine Meinung zu bilden, soll einfach sein und Spaß machen“, sagt Matthias Bannert, Projektleiter bei MOVACT. Die Agentur hat das Konzept entwickelt und umgesetzt. Die 30 Fragen in der App wurden von einem Team der Universitäten in Frankfurt am Main und Freiburg entwickelt. „Der WahlSwiper ist ein hervorragendes Projekt zur Demokratieförderung“, sagt Dr. Pascal König von der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Prof. Dr. Uwe Wagschal (Freiburg) hat bereits mit dem Debat-O-Meter und anderen Wahlhilfe-Tools Erfahrungen gesammelt. „Der WahlSwiper ist modern, macht Spaß und liefert uns Wissenschaftlern spannende und wichtige Erkenntnisse“, sagt Politikprofessor Wagschal, dessen Schwerpunkt die vergleichende Politikwissenschaft ist. Er und sein Team interessieren sich vor allem dafür, inwieweit sich die Parteien voneinander unterscheiden – was ja auch im Interesse der Wähler liegen dürfte.

Einfach nur Fragen zu stellen, hat den Machern aber nicht gereicht. „Mit einem neuen, auf Mobilgeräte ausgerichteten Videokonzept wird der Hintergrund zu jeder Frage durch einen Nachwuchsmoderator neutral erklärt“, sagt Steven Siebert, bei MOVACT zuständig für Video-Produktionen: „Dazu zeigen wir unterstützende Animationen, die die Thematik für jeden verständlich machen.“

Der WahlSwiper wurde erstmals zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht, bislang haben ihn eine halbe Million Nutzer abgerufen. Das kostenlose Angebot gibt es für iPhone, iPad, Android-Smartphones und -Tablets, für Apple TV sowie für die Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Home und als Web-Anwendung auf www.wahlswiper.de. „Wir möchten möglichst viele Menschen erreichen“, erklärt MOVACT-Geschäftsführer Max Mitschke. „Deswegen ist es uns wichtig, auf vielen verschiedenen Plattformen zu sein, um die Nutzer dort abzuholen, wo sie unterwegs sind.“ Die Hürde, sich eine politische Meinung zu bilden, solle möglichst niedrig sein.

Informationen: Goethe-Universität Frankfurt/ Pressestelle

Drohnenshow für die neue Altstadt – und ganz Frankfurt

Anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Altstadt vom 28. bis 30. September spielen am Samstag, 29. September, um 21.45 Uhr LED-Drohnen die Hauptrolle in der Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“. Bei der multimedialen Drohnen-Choreographie verschmelzen direkt über dem Main Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Sprach-Passagen zu einer „Hommage an Frankfurt“, wie heute bekannt gegeben wurde.

Das Spektakel wird sich zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke abspielen. Gemeinsam stellten Oberbürgermeister Peter Feldmann, Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) und Ausrichter der Feierlichkeiten, sowie Stefan Weil, Geschäftsführer des gestalterisch verantwortlichen Frankfurter Kreativstudios Atelier Markgraph, das Projekt während einer Pressekonferenz vor.

Oberbürgermeister Feldmann sagt: „Frankfurt trägt das stete Zwiegespräch zwischen Vergangenem und Künftigem in sich. Das manifestiert sich auch in der Architektur der Stadt – nur hier ragen hinter Fachwerkfassaden Wolkenkratzer empor. Neuestes Beispiel hierfür ist Rekonstruktion der Altstadt, die wir mit einer geschichtlich tragenden sowie technisch zukunftsweisenden Inszenierung einweihen wollen.“

Hier wurden Könige und Kaiser gewählt und gekrönt und schon vor Jahrhunderten Feste gefeiert 

Thomas Feda ergänzt: „Das Mainufer, der angrenzende Römerberg und der Dom gelten als zentrale Orte des Frankfurter Lebens – damals wie heute. Hier wurden Könige gewählt, Lebensmittel gehandelt und Feste ausgerichtet. Mit der Eröffnung des neuen Quartiers soll wieder mehr Leben in die Mitte der Stadt einziehen. Das wollen wir spektakulär feiern.“

Im erzählerischen Zentrum der „Sternenbilder“ stehen neben herausragenden Persönlichkeiten und Figuren der Stadt auch prägende Ereignisse und Landmarks.

Stefan Weil gibt Einblick in den kreativen Prozess: „Frankfurt ist ein Ort der Vielfalt und Kontraste. Hier wird seit Jahrhunderten souverän Dialog gelebt und gefeiert. Wir nutzen die neueste Generation von Technik für eine ikonografische Performance, die dieser weltoffenen Haltung Frankfurts in poetischen Bildern die Ehre erweist. Der Main, Lebensader der Stadt, ist die perfekte Bühne dafür.“

Die Flug-Formationen der Drohnen vor der nächtlichen Mainkulisse begleiten skulpturale Lichteffekte verschiedenfarbiger Sky Beams. Sebastian Hohberg und Jan Mayerhofer von hoerfeld kreierten eigens für diesen Anlass eine Fusion aus Klassik und Elektronik. Teile der Komposition interpretieren den prägenden Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann neu. Auch Telemann lebte zeitweise in der Frankfurter Altstadt. Die eingebetteten Zitate stammen aus der Feder des wohl berühmtesten ehemaligen Altstadt-Bewohners, Johann Wolfgang von Goethe – seinerzeit ein glühender Verfechter der Vielfalt.

Das gab es bisher noch nie…

Eine Show dieser Art hat es bisher in Frankfurt noch nicht gegeben und steht auch weltweit im Kontext innovativer Luftraum-Shows. Das konzeptionell und organisatorisch anspruchsvolle Projekt wurde von einem internationalen Team realisiert.

Eine besondere Herausforderung stellte die Choreographie der Drohnen dar: Denn die Sternenbilder, die sich durch deren Flug-Position ergeben, sollen aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven erkennbar sein.

Nicht planbar hingegen ist das Wetter. Wenn es stürmt oder regnet, müssen die Drohnen am Boden bleiben. Doch auch für den Fall der Fälle gibt es eine Lösung: Dann wird kurzfristig ein Ersatztermin bekannt gegeben.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Markgraph

Von Goethes „Faust“ bis Swing: Frankfurt feiert die neue Altstadt

Noch knapp viereinhalb Wochen, dann feiert Frankfurt die offizielle Eröffnung seiner neuen Altstadt. „Wir stehen also kurz vor einem unserer Jahreshöhepunkte“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann am Donnerstag, 30. August, als er mit Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH und Veranstalter des Altstadtfests, das Programm vom 28. bis 30. September vorstellte. „Es ist ein umfängliches, spannendes und facettenreiches Programm “, versprach Feldmann.

„Das Altstadtfest wird nicht allein auf dem neu entstandenen Areal gefeiert, es zieht sich über den Römerberg, wo eine der beiden Bühnen aufgebaut ist, bis hinunter zum Mainufer, wo eine weitere Bühne und eine Infomeile Platz finden. Am Samstagabend werden ‚Sternenbilder – eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt‘ uraufgeführt“, erläuterte der Oberbürgermeister. Das Frankfurter Atelier Markgraph hat dafür zusammen mit bright! und Sky Magic eine Drohnen-Choreographie entwickelt, bei der Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Textpassagen zu einer Hommage an Frankfurt verschmelzen.

Auf der Bühne am Römerberg inszeniert die Dramatische Bühne „Die Leiden des jungen Werther“ und „Faust“, am Eröffnungsabend gibt die Oper Frankfurt dort mit „Opernhighlights unterm Sternenhimmel“ ein Gastspiel. Am Samstagabend tritt Laith Al-Deen mit der hr-Bigband auf, am Sonntag das Roma und Sinti Orchester sowie der Cäcilienchor mit Orffs „Carmina Burana“. Auch die Musikschule Frankfurt, das Swingorchester und viele mehr beteiligen sich am Programm auf dem Römerberg. Die Bühne am Mainufer gehört während des Altstadtfests unter anderem Soulounge, Andreas Kümmert, den Rodgau Monotones und Yvonne Mwale.

„Unsere Museen beteiligen sich ebenfalls am Festwochenende. Das Archäologische Museum führt durch die Kaiserpfalz Franconofurd, das Architekturmuseum zeigt seine neue Ausstellung ‚Die immer neue Altstadt – Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900‘. Das Institut für Stadtgeschichte ist ebenso dabei wie das Historische Museum und das Dommuseum“, sagte Feldmann. Die Evangelische und Katholische Kirche laden zu verschiedenen Aktionen ein und veranstalten am Sonntagnachmittag eine Ökumenische Andacht zur Altstadteröffnung am Sonntagnachmittag auf der Römerbergbühne.

Feldmann: „Auch rund um die Altstadt finden die Festbesucher viele Programmpunkte in Galerien, kirchlichen Orten, privaten Geschäften und Gastronomie. Viele beteiligen sich am Gelingen des Festaktes zur Eröffnung unserer neuen Altstadt. Viele hundert Hände und Köpfe in unserer Stadt machen mit. Das ist typisch Frankfurt. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen für dieses tolle Programm. Ich freue mich auf das Fest!“

Das Altstadtfest wird gefeiert am Freitag, 28. September, 15 bis 23 Uhr, am Samstag, 29. September, 11 bis 23 Uhr, und Sonntag, 30. September, 11 bis 18 Uhr. „Sternenbilder – eine Symphonie für Frankfurts Altstadt“ wird am Samstag um 21.45 Uhr gezeigt, die öffentliche Generalprobe findet am Abend zuvor um dieselbe Zeit statt.

Feldmann wies darauf hin, dass Bus und Bahn die beste Wahl für den Weg zu den Feierlichkeiten sind: „Wir haben mit dem RMV ein 3für1-Ticket vereinbart – wer am Freitag eine Tageskarte kauft, kann damit bis Sonntag fahren. Übrigens auch mit den Historischen Straßenbahnen, die am Samstag und Sonntag zwischen Westbahnhof und Zoo durch die Stadt pendeln.“

Alle Informationen rund um das Festwochenende finden sich unter http://www.altstadtfest-frankfurt.de .

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Barbara Staubach/ Stadt Frankfurt

Ran an die Töpfe! Billabong ist Fortbildungsort der Sarah-Wiener-Stiftung

Ran an die Töpfe! Das ist ein Motto der großen Initiative von TV-Köchin Sarah Wiener, die ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und GrundschullehrerInnen bundesweit im pädagogischen Kochen mit Kindern schult. Ab sofort ist das Billabong Familienzentrum am Riedberg ausgewählter Fortbildungsort der Sarah-Wiener-Stiftung „und wir freuen uns riesig darüber“, wie Billabong-Vorstand Sabine Fiedler betont. Das bedeutet konkret: „Wir unterstützen die Initiative und bieten künftig in Kooperation mit den Initiatoren regelmäßig Ich kann kochen!-Fortbildungen bei uns an.“

Ich kann kochen! will dafür sorgen, dass sich Kinder für ausgewogene Ernährung begeistern und lernen, sich selbst eine frische, bunte Mahlzeit zuzubereiten. Die Fortbildungen, welche die Sarah Wiener Stiftung in Kooperation mit der Krankenkasse BARMER anbietet, sind kostenfrei.

Der erste Termin am Riedberg ist im Februar 2019

„Auch uns von Billabong liegt das Thema sehr am Herzen“, erklärt Sabine Fiedler. Einige Angebote rund um Ernährung und Kinderkochen gibt es bereits im Familienzentrum und „dieses Weiterbildungsangebot für SozialpädagogInnen, ErzieherInnen sowie GrundschullehrerInnen ergänzt dies natürlich perfekt“. Der erste Termin ist im Februar 2019.

„Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“ ist seit 2007 die Mission der Sarah Wiener Stiftung. Gründerin und Köchin Sarah Wiener möchte, dass Kinder zu ausgewogenen Essern, kreativen KöchInnen und selbstbestimmten KonsumentInnen heranwachsen. Im Vordergrund steht das eigene Erleben: Die praxisnahen Programme der Stiftung vermitteln Kindern, wo Lebensmittel herkommen, wie vielseitig sie sind und was sich daraus alles zubereiten lässt.

Die Stiftung macht Ernährung zum Erlebnis: Sie gibt Kindern Schneidebrett, Kochlöffel und Schürze in die Hand und schickt sie zum Kühe melken auf den Bauernhof. Dahinter steht eine Überzeugung: Nur wer fit in der Küche ist und sich mit Lebensmitteln auskennt, ist in der Lage, sich selbstbestimmt und ausgewogen zu ernähren – und nichts lehrt dies besser als persönliche Erfahrung.

Mehr Infos im Web unter www.ichkannkochen.de und auf Facebook unter www.facebook.com/SarahWienerStiftung

Foto: Sarah Wiener Stiftung | photothek.net

Mehr als 350 Anmeldungen für das Gymnasium Riedberg

Was ist die beliebteste Schule Frankfurts? Die FAZ spricht von einer „Art Staatsgeheimnis“, das vom Kultusministerium vor wenigen Tagen gelüftet wurde. Zumindest indirekt. Denn erstmalig sind die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in der Mainmetropole bekannt. Demnach gab es im Schuljahr 2017/ 2018 exakt 249 Erstwünsche und 144 Zweitwünsche für die noch junge IGS West. Auf Platz 2 dieses Rankings folgt aber schon das Gymnasium Riedberg mit 228 Erst- und 131 Zweitwünschen – bei exakt 180 freien Plätzen in Jahrgangsstufe 5.

Auf den Plätzen drei bis zehn folgen Goethe-Gymnasium, Ernst-Reuter-Schule II, Leibnizschule, Ziehenschule, Wöhlerschule, Elisabethenschule, Bettinaschule sowie Carl-von Weinberg-Schule. Unter den traditionsreichen Gymnasien hatte nur das humanistische Heinrich-von-Gagern-Gymnasium noch Plätze frei. Was aber das Wahlverhalten bezüglich der IGS West betrifft, geben Experten zu bedenken, dass es im Westen der Stadt bis vor kurzem keine weitere IGS gab.

Foto: Archiv

Neue Kita startet früher – für Kinder aus Riedberg und Kalbach

Da es aktuell einen hohen Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren in Kalbach und auf dem Riedberg gibt, werden bereits ab heute Kinder in der vorübergehend errichteten Pavillonanlage am Kalbacher Stadtpfad aufgenommen. Dies hatte die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, bei ihrem Besuch im Ortsbeirat 12 am 15. Juni angekündigt und zugesagt.

Diana Flucke-Leber, die Leiterin des KiZ, und ihr Team freuen sich auf die ersten Kinder und nehmen sukzessive weitere zur Eingewöhnung auf. Bisher wurden bereits 40 Verträge geschlossen und weitere Aufnahmen sind geplant. Insgesamt stehen 84 Plätze im Pavillon zur Verfügung.

Das im Bau befindliche Gebäude des neuen Kinderzentrums in der Ernst-Balser-Straße auf dem Riedberg wird voraussichtlich im Sommer 2019 bezugsfertig sein.

Anmeldungen hierfür können auf http://www.kindernetfrankfurt.de vorgenommen werden.

Aufgrund der umfänglichen Bedarfe in den Stadteilen wird das Kinderzentrum im Kalbacher Stadtpfad auch für die nächsten Jahre Betreuungsplätze zur Verfügung stellen, um die Familien zu unterstützen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv