Kategorie: Aktueller Artikel

Weltmeister wird …

Die deutschen Fußballfans sehnen sich nach einem weiteren Stern auf dem Trikot, was für den fünften Gewinn der Fußballweltmeisterschaft stünde. Doch nach der Prognose des Portals fussballmathe.de hat das Team Brasiliens die größten Chancen: Die Siegwahrscheinlichkeit Brasiliens liegt bei 25,67 Prozent, Deutschland folgt mit 17,84 Prozent, knapp dahinter Spanien mit 17,11 Prozent. Prof. Matthias Ludwig, Mathematik-Didaktiker an der Goethe-Universität, betreibt mit seinem Team seit sechs Jahren die Seite – und ermöglicht eine spannende Beschäftigung mit Statistik im schulischen Kontext, aber auch für andere Fußball-Fans. Der Didaktiker möchte mit dem Portal vor allem das Verständnis für die mathematischen Grundlagen der Statistik stärken, Fußball ist dafür ein geeigneter Anwendungsbereich.

Anhand dreier Parameter werden die fußballerischen Wahrscheinlichkeiten berechnet: historische Ergebnisse, die erreichten ELO-Punkte (ein Ranglistensystem) sowie der aktuelle Mannschaftswert fließen in die Prognose ein. Die aktuellen Spielergebnisse der Fußball-WM 2018 werden natürlich eingearbeitet. Die online abrufbaren und jeweils aktuellen Prognosen erfreuen sich auch bei wettfreudigen Zeitgenossen jenseits von Schule und Hochschule einer großen Beliebtheit. Matthias Ludwig rechnet während der WM mit gewaltigen Zugriffszahlen.

Informationen: Pressestelle Goethe-Universität

Foto: Thaut

News von Abiball bis Fitnessanlage

Demnächst beginnen die schönsten Wochen im Jahr. In exakt zwei Wochen ist Start der Sommerferien. Bis dahin gibt es nicht nur Notenkonferenzen an den Schulen und Vor-dem-Urlaub-Stress in der Arbeit, sondern auch zahlreiche Veranstaltungen, die man man nicht verpassen sollte – plus wichtige Informationen zum Thema Fitness und Einkauf:

Gratulation! Jetzt sind Abiball – und Schulfeste

Endlich ist es geschafft! Mehr als 120 Abiturienten des Gymnasiums Riedberg haben die Abschlussprüfungen absolviert und am 21. Juni ab 17 Uhr wird im Landgraf-Friedrich-Saal im Kurhaus Bad Homburg gefeiert. Einen Tag vorher, am 20. Juni ab 17 Uhr, ist bereits Sommerfest am Gymnasium.

In der IGS Kalbach-Riedberg ist am 21. Juni Sommerfest von 16 bis 20 Uhr. Eingeladen sind alle Kinder und Eltern des zukünftigen fünften und jetztigen fünften Schuljahrs. Am Anfang sind Präsentionen, ab 18 Uhr wird gefeiert. In der Marie-Curie-Grundschule beispielsweise war in dieser Woche bereits Sommerfest und Einweihung des Schulgartens.

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Aldi modernisiert und schließt kurzzeitig

Shopping-Info: Vom 16. Juni bis einschließlich 23. Juni bleibt die Aldi-Filiale im Riedbergzentrum geschlossen. Der Supermarkt wird in dieser Zeit komplett neu gestaltet und modernisiert.

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Heartbeat Hero am Sportplatz gesucht

„Sei dabei, beim fiesesten Kilometer Deutschlands, 15 Hindernisse, die Dir alles abverlangen werden! Mann gegen Mann. Frau gegen Frau. Nur die Schnellsten kommen in die nächste Runde!“ – so wirbt der OCR Frankfurt e. V. für seinen Hindernislauf. Am 15. Juli sucht der OCR Frankfurt e.V. zum zweiten Mal den Heartbeat Hero auf dem Sportgelände des SC Riedberg. Nach dem Wettkampf darf sich jeder, der möchte, auch einmal an den Hindernissen ausprobieren. Weitere Infos unter www.heartbeathero.de oder unter https://www.facebook.com/events/362562944215875/

Impressionen vom vergangenen Jahr Foto: OCR

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Fitnessanlage nicht nur für Senioren

Viele ältere Menschen wollen nicht nur geistig, sondern auch körperlich fit bleiben. Vor diesem Hintergrund hat das Grünflächenamt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Hochschule Geisenheim Bedürfnisse und Freizeitgewohnheiten von Menschen über 50 untersucht und bereits vier Fitnessanlagen im Stadtgebiet errichtet. Ab Herbst könnte auch an der neuen Anlage am Riedberg Sport getrieben werden. Die Geräte sind am so genannten „Topographischen Weg“ geplant, in unmittelbarer Nähe von Kita Mobile, Kätcheslachpark und dem asphaltierten Weg nach Kalbach. Die Arbeiten sind inzwischen ausgeschrieben.

Die Geräte sollen selbstverständlich auch jüngeren Hobby-Sportlern und Müttern, Vätern und Kids offenstehen. Der Parcours wird zehn Geräte umfassen, an denen Mobilität, Kraft und Ausdauer gesteigert werden können. Es wird also eine Art Zirkeltraining möglich sein. Der Bereich ist rund 1000 Quadratmeter groß und soll von Hecken werden. Es werden auch Sitzwürfel und Bänke zum Ausruhen da sein sowie Hinweisschilder, wo Dauer und Schwierigkeitsgrad der Übungen vorgeschlagen sind. Bald könnte es also losgehen…

Hier am „Topographischen Weg“ wird die Seniorenfitnessanlage entstehen

Fotos: OCR/ Stadt Frankfurt/ privat

Gut in Frankfurt gelandet?

Für alle, die sich bald zuhause, schon zuhause oder immer schon zuhause hier in Frankfurt fühlen, hat das MAINRiedberg-Team zwei Lese-Tipps. Perfekt für freie Stunden und die Sommerferien, die endlich immer näherrücken. Aktuell liegt die erste Frankfurt-Ausgabe des ZEITmagazins der Wochenzeitung im Rhein-Main-Gebiet bei. In der Titelgeschichte erzählen 34 Menschen unter dem Motto „Gut Gelandet“, wie und wann sie in Frankfurt ankamen und warum sie geblieben sind – unter ihnen Hannelore Elsner, Kevin-Prince Boateng, Daniel Cohn-Bendit und Bodo Kirchhoff. Neu ist auch das Buch „Frankfurt für Anfänger“ des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning, das in der Edition Frankfurter Ansichten erschienen ist. Ein Blick gefällig?

Wo Alex Meier neben Goethe und Sabrina Setlur steht

Ums kurz zu machen: Zumindest meine Kinder hatten wenig Zeit für Cover und Titelgeschichte des Frankfurt-Magazins der Zeit. Da zählte vor allem die Bildstrecke mittendrin mit Frankfurter Ikonen von Alex Meier bis hin zu Sabrina Setlur. Goethe, Petra Roth, Marcel Reich-Ranicki, Onkel Otto und Josef Ackermann nicht zu vergessen. Heiteres Promi- und Beruferaten ist hier möglich, die Auflösung gibt’s dann auf der Rückseite. Auf weiteren Seiten verrät Anna von Münchhausen, Textchefin der ZEIT und seit 2001 in Frankfurt, in ihrer Kolumne „The Secrets Of Frankfurt“ Geheimnisse der Stadt. Es folgt eine „Ode an die schönsten Bäume am Main“. Der Frankfurter Rechtsmediziner Marcel A. Verhoff berichtet aber auch, warum so viele Morde in der Stadt unaufgeklärt bleiben.

„Mein Blick auf die Stadt hat sich im Laufe der Jahre verändert, aber auf gewisse Art bleibt man das Kind, das staunend durch die erste große Stadt des eigenen Lebens läuft und sie immer wieder neu entdeckt“, erzählt Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITmagazins, selbst in Hessen geboren und aufgewachsen. Die dritte Stadtausgabe nach Hamburg und München soll deshalb kein Heft über Frankfurt, sondern ein Magazin für Frankfurterinnen und Frankfurter sein.

Der Riedberger Fleischautomat hat’s ins Buch geschafft!

„Frankfurt für Anfänger“ heißt das neue Buch des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning. Es soll eine Handreichung für Ankommende, neue Frankfurter und solche sein, die es werden wollen. Eine Liebeserklärung an eine Stadt und ein Leitfaden, um sich allmählich dem anzunähern, was dieses Frankfurt eigentlich ist und warum sich der Weg dorthin lohnt. Auch wenn sich die  Mär vom öden Ort hartnäckig hält. Autor Arning fordert die LeserInnen auf: „Bahnen Sie sich ihren ganz eigenen Weg durch dieses Buch, das sich Frankfurt aus allen Himmelsrichtungen annähert. Wer erst mal den Eisernen Steg überquert hat, ist schon mittendrin. Wie und wo Sie weiterlesen, entscheiden Sie. Ganz so, wie Sie wollen. Und etwa so, wie man in Frankfurt lebt.“

Man erfährt dabei natürlich auch: Es gibt durchaus Konventionen, denn zur Grünen Soße gehören nun mal sieben Kräuter und den Handkäs‘ isst man ohne Gabel. Aber Frankfurt ist stets ein Ort der Spontis gewesen, nichts für Dogmatiker. Man muss in dieser Stadt ankommen, Adorno einen Moment lang nachtrauern, am Fleischautomaten (bei uns!) im hohen Norden nachts einen Braten erwerben, in der Paulskirche die Demokratie retten und sich im Senckenberg-Museum die Verschiebungen der Erdplatten im Zusammenhang mit der Entstehung der Kontinente erklären lassen…

Neu erschienen ist auch das Buch „Frankfurt für Anfänger“ des früheren FR-Lokalchefs Matthias Arning

Weitere Informationen unter www.frankfurteransichten.net sowie www.zeit-verlagsgruppe.de

 

 

 

Beschwerden wegen Hundekot

Immer mehr Menschen fühlen sich am Riedberg zuhause. Indiz dafür ist auch, dass immer mehr Haustiere gehalten werden. Die Hinterlassenschaften von Hunden werden aber zunehmend zum Gesprächsthema und zum Ärgernis. Eine Mutter erzählt, dass ihre dreijährige Tochter schon zum wiederholten Mal in Hundekot getreten ist, unmittelbar neben einem Spielplatz. Aber auch auf den großen Wegen. Anwohner im Quartier Altkönigblick berichten, dass sich der noch relativ neue Ewald-Heinrich-von-Kleist-Platz mit dem hellen Gestein „in rasanter Geschwindigkeit zu einem Hundeklo entwickelt“. Eine Spaziergängerin beschreibt folgende Szene:  „Beim Drehscheiben-Spielplatz im Kätcheslachpark haben wir einen Hundebesitzer gesehen, der seelenruhig dastand, während sein Hund in die Senke unter dem Spielplatz gesch… hat.“ Als sie ihn darauf aufmerksam machte, sagte der Halter nur, dass in dem Matsch ohnehin kein Kind spielen würde. Die Spaziergängerin fassungslos: „Erstens spielen da garantiert Kinder und zweitens konnte ich es kaum glauben, dass dieser Mann auch noch meint, dass er im Recht ist und sein Hund das darf.“

Es drohen Bußgelder bis 150 Euro

Im Frankfurter Ordnungsamt sieht man das komplett anders. „Wir sind der Meinung, dass sich die Anzahl der Nichtwissenden doch sehr stark in Grenzen hält“, erklärt Michael Jenisch auf MAINRiedberg-Anfrage. „Gründe für die Verschmutzungen durch Hundekot sind Ignoranz, Bequemlichkeit und fehlendes Verantwortungsbewusstsein.“

Hundebesitzer müssen den Kot ihres Vierbeiners beseitigen, darüber werden sie auch beim Anmelden ihres Hundes informiert. Wer sich nicht daran hält, muss mit 90 Euro Regelgeldbuße plus 28,50 Euro Auslagen und Gebühren rechnen. In Grünanlagen wie hier am Riedberg kostet es 130 Euro Regelgeldbuße plus 28,50 Euro Auslagen und Gebühren. Spielplätze sind ohnehin tabu. Theoretisch. Denn die Stadtpolizei des Ordnungsamtes (siehe unten) kann nur aktiv werden, wenn Hund und Halter klar bestimmt werden können oder ein Zeuge Anzeige erstattet. In manchen Kommunen wird deshalb darüber diskutiert, ob man DNA-Tests für Hunde einführen soll. In Frankfurt ist das kein Thema. Die Auskunft des Ordnungsamtes: „Wir sehen diese Idee eher kritisch, da unrealisierbar und mit hohen Kosten- und Verwaltungsaufwand verbunden.“

Sind mehr Liegewiesen die Lösung?

Weil trotz aller eindeutigen Regelungen der Grünanlagensatzung Hunde frei herumlaufen und das Problem Hundekot zunimmt, möchte der Ortsbeirat Flächen in den Parks als Liegewiesen ausweisen. Dort sind Hunde verboten. Einem Antrag der Grünen wurde in der letzten Sitzung zugestimmt. Einer der Ortsbeiräte sieht das allerdings kritisch und sagt: „Die Hundekotverschmutzung wird sich so nicht lösen lassen.“ Die Sachlage sei klar, jeder Hundehalter muss den von seinem Hund verursachten Kot auch beseitigen. Es gibt zudem Beutelspender, die dafür genutzt werden können.

Wer zu diesem Thema Fragen hat, kann sich an die Stadtpolizei des Ordnungsamtes unter der Hotline 069/212-44044 wenden.

Fotos: MAINRiedberg/ Archiv

 

Fußball-Kabarett pünktlich zum WM-Start

Die Bundesligasaison ist gerade erst zu Ende. Pokalfinale und natürlich dann noch die WM stehen unmittelbar bevor. Was würde da besser passen, als ein Abend, wo’s (fast) nur um König Fußball geht? Denn Mitte Juni kommt Kabarettist Uwe Spinder zu uns auf den Riedberg, mit seinem neuen Programm „Da lacht der Fußball“. Es ist ein Kabarett-Special pünktlich zum WM-Auftakt.

Wer Spaß am Fußball hat und gerne lacht, der ist genau richtig bei Uwe Spinders neuem Programm. Nach über 600 Auftritten in der ganzen Republik frönt der Schwabe nun seiner größten Passion auch auf der Bühne und präsentiert die wunderbar kuriose Welt des runden Leders mit viel Humor und jeder Menge Pointen. Seine Mischung aus Kabarett und Comedy ist die vergnügliche Reise eines leidenschaftlichen Kenners durch das fußballkulturelle Geschehen mit all seinen bunten Facetten, die auch stets topaktuell angepasst als witzige Hommage an das Spiel aller Spiele daherkommt.

Anekdoten von der Kreisliga bis zum WM-Finale, Amüsantes von der Stadionwurst bis zu Ronaldo. Legendäre Kicker, launige Trainer, schwafelnde Reporter, absurde Entwicklungen, skurrile Nostalgie, lustige Fakten und Fundstücke, flankiert von herzerfrischend komischen Sprüchen und Weisheiten – der Fußball schreibt die schönsten Geschichten.

Uwe Spinder hat sich durch die Schatzkammer der Fußballkomik gedribbelt und garantiert für 90 Minuten plus Verlängerung beste Unterhaltung – nicht nur für Experten!

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger. Und jetzt noch ein großes Dankeschön an Veranstalter „Kultur am Riedberg“: Wir konnten wieder 3 x 2 Gratis-Tickets für diesen Kabarett-Abend verlosen. Eine Mail an mail@main-riedberg.de genügteDie ersten drei Einsender haben die Karten gewonnen und sind bereits verständigt. Herzlichen Glückwunsch!

Der Kabarett-Abend zur Fußball-WM findet am Donnerstag, 14. Juni, um 20 Uhr in der Riedbergschule, Zur Kalbacher Höhe 15, statt.

Info und Vorverkauf: info@josua-gemeinde.net und Telefon 069/ 57003249

Foto: Veranstalter/ Kultur am Riedberg

Schulplätze: Das sind die Pläne der Stadt

„Wir platzen aus allen Nähten“ – das war eine der alarmierenden Aussagen aus dem Offenen Brief, den Elternbeirat und Eltern der Marie-Curie-Schule Anfang April an die zuständigen Dezernate und Ämter der Stadt geschickt haben. Denn in die zweite Grundschule am Riedberg werden ab Sommer voraussichtlich mehr als 600 statt der rund 500 Schüler gehen, für die sie gebaut worden ist. Tendenz weiter deutlich steigend. Zumal die Bauarbeiten im Quartier Westflügel noch nicht beendet sind. Hinzu kommt aktuell, dass schon jetzt Klassenräume fehlen und die Pavillons für die neuen ersten Klassen nicht vor den Herbstferien fertig sind.

Die dritte Grundschule kommt definitiv

Jetzt kam die Antwort aus dem Bildungsdezernat und auch eine Antwort auf eine Anfrage eines Riedberger CDU-Stadtverordneten. Den Eltern schrieb Referentin Jetta Lüdecke im Namen von Dezernentin Sylvia Weber (SPD): „Wir teilen Ihre Auffassung, dass die pädagogisch hervorragende Arbeit der MCS unter diesen Schülerzahlen stark gefährdet ist und Abhilfe geschaffen werden muss, jenseits von Improvisation.“ Zudem ist man auch bei der Stadt inzwischen überzeugt, dass ein „dritter Grundschulstandort auf dem Riedberg ist unerlässlich“ ist und Teil der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans in diesem Jahr sein muss. Die Grundschule Riedberg wird mittelfristig ebenfalls ihre Kapazitäten erweitern müssen.

Stadt will bis Herbst zusätzlich Räume anmieten

Wie aber will man die akuten Platz-Probleme im neuen Schuljahr lösen? Die Errichtung der Holzmodule liegt in der Verantwortung des Amtes unter Dezernent Jan Schneider (CDU). Da diese erst im März angewiesen wurden und erst nach den Herbstferien fertig werden, erwarten die Eltern schnelle Zwischenlösungen. Danach fragte auch Axel Leonhardt (CDU) im Stadtrat – und bekam als Antwort: „Derzeit erfolgt in Absprache mit der Schulgemeinde der Marie-Curie-Schule die Abstimmung zur Anmietung von zusätzlichen Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe der Schule.“ Mit diesen gemieteten Räumen soll die Zeit zwischen den Sommerferien und den Herbstferien überbrückt werden. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

So soll eine zweite Essensausgabe geschaffen werden

Das Bildungsdezernat sagt den Eltern ebenfalls zu, dass die Essensausgabe verbessert wird. Denn der Platz reicht bereits jetzt bei weitem nicht. Die Kinder müssen zeitversetzt essen und die Küche ist ohnehin zu klein. Jetzt heißt es: Zur Verbesserung der Essenssituation erging aktuell ein Auftrag für eine zweite Essensausgabe. „Hierfür sind diverse bauliche Veränderungen im Flurbereich erforderlich, inklusive der Erweiterung von Sitzplätzen.“ Außerdem werden in der Küche Umbauten vorgenommen, damit hier mehr Essen produziert werden können.

Was sagen Elternbeirat und Eltern zu den Plänen? Der Vorstand erklärt gegenüber MAINRiedberg: „Es wird an einer Übergangslösung gearbeitet, die nicht ideal ist, aber gut für die wenigen Wochen.“

Dezernentin Sylvia Weber wird am 15. Juni um 19 Uhr in die Sitzung des Ortsbeirats 12 kommen und eine Gesamtlösung für Kita- und Schulplätze im Stadtteil vorstellen

Foto: MAINRiedberg

 

Das ist die Rennstrecke im Stadtteil

Weltstars, TeilnehmerInnen der verschiedenen Jedermann-Rennen und auch die Skater – sie alle fahren in diesem Jahr über den Riedberg. Im Detail heißt das: Die Fahrer kommen von der Rosa-Luxemburg-Straße und biegen erst in Riedberg-West in unseren Stadtteil ein. Dann geht’s unmittelbar an der neuen Gesamtschule (IGS) vorbei in die Carl-Hermann-Rudloff-Allee, von dort in die Riedbergallee, zum Riedbergzentrum und am Kreisel links in die Altenhöferallee stadtauswärts. In Kalbach führt die Strecke über das Industriegebiet und weiter Richtung Bad Homburg.

Die Durchfahrtszeiten stehen auch schon fest (siehe Grafik): Die Elite wird um 12.38 Uhr am Riedberg sein. Die Junioren werden um 12.56 Uhr erwartet und die U23-Fahrer bereits um 11.18 Uhr. Die Teilnehmer der Jedermann-Rennen über 105 Kilometer, 90 oder 50 Kilometer passieren zwischen 9.16 Uhr und 10.20 Uhr den Riedberg, die Skater ebenfalls. Es bleibt also richtig viel Zeit, allen zuzujubeln!

Sperrzeit der Strecke und damit der betroffenen Straßen am Riedberg ist von 9.10 Uhr bis 13 Uhr. 

Das sind die Durchfahrtszeiten der Sportler am Riedberg

Straßen gesperrt, S-Bahn und U-Bahn fahren

Für rund 6000 Radrennfahrer werden im gesamten Rhein-Main-Gebiet zahlreiche Straßen gesperrt. Start ist in Eschborn, das Ziel liegt in Frankfurt an der Alten Oper. Dort wird den ganzen Tag über ein buntes Rahmenprogramm geboten. Zieleinlauf der Profis ist am späten Nachmittag. Neben dem Autoverkehr sind zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien von den Sperrungen betroffen.

RMV und traffiQ empfehlen, S-Bahnen und U-Bahnen zu nutzen. Denn die S-Bahnen verkehren ungehindert und nach Fahrplan, bei den U-Bahnen gibt es nur bei zwei Linien (U2 und U3) außerhalb Frankfurts Einschränkungen.

Erst Jubeln am Riedberg und dann zum Ziel – auch das ist problemlos möglich: Der Zielbereich an der Alten Oper ist gut mit S-Bahn und U-Bahn zu erreichen. Die S-Bahn-Station „Taunusanlage“, an der die Linien S1 bis S6, S8 und S9 halten, ist nur wenige Meter entfernt. Praktisch direkt unter der Ziellinie, an der Station „Alte Oper“, halten die U-Bahn-Linien U6 und U7. Die U-Bahn-Linien U4, U6 und U7 fahren mit zusätzlichen Wagen und bieten so mehr Platz als üblich. Die Linie U7 verkehrt, ebenso wie viele Straßenbahn- und Buslinien, bereits ab etwa 8 Uhr viertelstündlich statt nur alle 30 Minuten.

Aktuelle Fahrplanauskunft unter http://www.rmv.de oder über das RMV-Servicetelefon 069/24248024, das auch am 1. Mai rund um die Uhr zu erreichen ist. Dort sind alle im Vorhinein bekannten Sonderfahrpläne hinterlegt.

Informationen: Eschborn – Frankfurt. der Radklassiker / Stadt Frankfurt

Grafiken: Eschborn – Frankfurt. Der Radklassiker

Hat Frankfurt Potenzial zur Millionen-City?

Binnen der vergangenen zehn Jahre ist Frankfurt um über 100.000 Einwohner gewachsen. Jährlich kommen bis zu 15.000 weitere Neu-Frankfurter hinzu. Die Folge: Wohnraum wird knapp und vielerorts immer teurer. Doch eine stetig wachsende Stadt wie Frankfurt kann ihren Bedarf nach neuem Wohnraum nicht allein durch Nachverdichtung und Modernisierung bestehender Stadtviertel stillen. Bis die Bagger in einem Neubaugebiet rollen, vergehen jedoch meist Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte.

Um neuen Wohnraum zu schaffen und bestehende Flächen zu verdichten, wird das Frankfurter Stadtgebiet seit Jahren von hoch aufragenden Baukränen durchzogen. Ob im Ostend, in Sachenhausen, im Europaviertel, dem Lyoner Quartier in der früheren Bürostadt oder direkt am Römer: Stadtweit entstehen neue Eigentums- oder Mietwohnungen, die den Zustrom an neuen Einwohnern auffangen sollen. Doch immer mehr Menschen ziehen nach Frankfurt und stellen nicht zuletzt die Stadtverwaltung vor die Herausforderung, die planerischen Voraussetzungen für einen finanzierbaren wie auch attraktiven Wohnraum zu schaffen. Den handelnden Akteuren ist daher bewusst: Allein mit Nachverdichtung ist es nicht getan. Ohne die Ausweisung weiterer Neubaugebiete wird die Stadt schon bald aus allen Nähten platzen. Und hier kommt Martin Hunscher, seit 2014 Leiter des Frankfurter Stadtplanungsamtes, ins Spiel.

Der Leitende Baudirektor arbeitet seit fast 30 Jahren als Stadtplaner und ist seit 1991 in Frankfurt tätig. Hunscher war maßgeblich an der Planung und Realisierung der Wohnquartiere im Europaviertel und am Riedberg beteiligt. Kaum einer weiß so genau wie er, was passieren muss, bis ein Neubaugebiet von der ersten Skizze am Reißbrett in die städtebauliche Wirklichkeit überführt wird. Zeitgemäße Stadtplanung sei ein facettenreiches und herausforderndes Geschäft, das auch in ökologischer und sozialer Hinsicht immer anspruchsvoller werde, befindet der Chef des Stadtplanungsamtes.

Zehn Jahre Vorbereitung, zehn Jahre Bauzeit

Pauschal lasse sich nicht sagen, wie lange dieses bürokratische Vorspiel bei der Planung eines neuen Wohngebiets dauere. „Jedes Baugebiet ist anders gelagert“, sagt Martin Hunscher. Doch über den Daumen gepeilt sei mit zehn Jahren Vorbereitung und weiteren zehn Jahren Bauzeit zu rechnen. Beim Europaviertel und dem bereits zum Teil bebauten Henninger-Areal in Sachsenhausen sei es gelungen, die Planungen innerhalb von fünf Jahren abzuschließen, da hier keine Bodenordnung, also die Neuordnung der Grundstücke zu bebaubaren Parzellen, erforderlich war. Danach konnten bereits erste Bauarbeiten beginnen.

Auch Mark Gellert, Sprecher des Frankfurter Planungsdezernats, hat eine Reihe von größeren Bauvorhaben auf Frankfurter Gemarkung begleitet. „Zuerst erfolgt der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. Im Planungsausschuss wird darüber beraten. Es folgt der Stadtverordnetenbeschluss. Nach Bürgerbeteiligung, Offenlegung und Satzungsbeschluss können Baugenehmigungen erteilt werden. Und erst dann rollen die Bagger“, zählt Gellert die planerischen Hürden auf, die jedes neue Baugebiet zu nehmen hat. „Über den Bebauungsplan wird die kommunale Planungshoheit gewährleistet“, erklärt Gellert. So könne die Stadt – ganz gleich ob Industrie- oder Wohngebiet – von vornherein vorgeben, auf welche Art, und zu welchem Zweck in Frankfurt gebaut wird. Die Vorgaben reichen von der Art der Nutzung, der Höhe der Gebäude über die Ausnutzung der Grundfläche bis zur infrastrukturellen Erschließung eines Neubaugebiets.

Das geplante Neubaugebiet in der Nähe des Riedbergs

Derzeit ist das geplante Neubaugebiet im Frankfurter Norden westlich von Praunheim und der Nordweststadt in aller Munde. Auf einem 550 Hektar großen Areal sollen hier zwischen 8.500 und 11.500 Wohnungen für bis zu 30.000 Menschen entstehen. „Am Ende fällt ein neuer Stadtteil nicht vom Himmel“, sagt Martin Hunscher. Er verweist auf das 2014 vom Magistrat in Auftrag gegebene und beinahe vollendete Integrierte Stadtentwicklungskonzept Frankfurt am Main 2030. In seinem Entwurf sind alle Wachstumspotenziale der Mainmetropole gebündelt. Das Konzept enthält sowohl gewerbliche Flächen als auch Wohnquartiere. Ferner werden die Anbindungen an das Verkehrsnetz, Umweltbelange und infrastrukturelle Voraussetzungen wie der Bedarf an Schulen oder Naherholungsflächen berücksichtigt.

„Wir haben das gesamte Stadtgebiet analysiert und im Schwerpunkt die ökologische, verkehrliche und siedlungsstrukturelle Verträglichkeit geprüft“, erläutert Hunscher. Ein solch umfassender Planungsansatz, der explizit frühzeitig auch Umweltaspekte berücksichtigt, sei vor einigen Jahren noch völlig undenkbar gewesen. „Unser Geschäft ist wesentlich anspruchsvoller und komplexer geworden. Die Ansprüche sind gestiegen und die Themen Klima, Umweltschutz und Gebäudetechnik sind in den letzten Jahren viel stärker in den Fokus gerückt.“ So kämen jedes Jahr neue Immissions-Schutz-Verordnungen hinzu, was dazu führe, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Begründungen zu den Bebauungsplänen längst nicht mehr aus wenigen Seiten bestünden, sondern so dick wie Telefonbücher seien. Doch die Mühe zahle sich aus: Lebensqualität, Verkehrsanbindung und ökologische Aspekte seien viel besser miteinander verzahnt als bei manch älteren städtebaulichen Großprojekt. Als negatives Gegenbeispiel führt der Leitende Baudirektor Neubauten an, die während der 80er-Jahre komplett ohne soziale Infrastruktur wie Kindergärten oder Schulen entstanden.

Text: Mirco Overländer/ Stadt Frankfurt

Foto: Christian Christes/ Stadt Frankfurt

Sportplatz-Erweiterung erst Ende 2020?

Die Details stehen jetzt fest: Die von Sportlern und den beiden Vereinen SC Riedberg und Riedberger SV schon lange ersehnte Sportplatz-Erweiterung östlich der Altenhöferallee kommt – aber voraussichtlich nicht vor Ende 2020. Das geht aus der Ausschreibung und dem Amtsblatt des Grünflächenamtes hervor. Die Anlage, die direkt gegenüber der bisherigen Sportanlage gebaut wird, wird ein Großspielfeld aus Kunstrasen, eine Rundlaufbahn mit vier Spuren sowie Kleinspielfelder, Erschließungsflächen plus Parkplätze erhalten. Ein Schwerpunkt wird also auf Leichtathletik und Fußball liegen.

Vor Baubeginn müssen allerdings noch Baugrunduntersuchungen, Kampfmittelerkundungen und bodendenkmalrechtliche Erkundungen durchgeführt werden. Vorübergehend befand sich auf dem Grundstück eine Kita, deren Container bereits zurückgebaut sind. Unmittelbar neben dem Sportplatz-Areal haben aktuell bereits Bauarbeiten begonnen. Hier wird in denn nächsten Monaten ein breiter Grünstreifen und unter anderem ein großer Spielplatz zum Thema „Bauernhof“ entstehen.

Planung ruhte wegen des Feldhamsters

Die Planungen laufen schon einige Jahre, ruhten aber wegen des Feldhamsters. Zur Erinnerung: Naturschützer mussten erst untersuchen, ob in diesem Bereich geschützte Feldhamster leben. Als sich herausstellte, dass nur noch zwei Männchen zu finden sind, die wiederum nur in einer Erhaltungsstation gerettet werden können, gab es grünes Licht.

Laufbahn, Groß- und Kleinspielfelder, Umkleiden und Parkplätzen – so sieht die geplante Sportplatz-Erweiterung aus

Im Laufe des Jahres 2018 sollen die Voruntersuchungen erledigt sein, so dass die notwendigen bau- und finanzrechtlichen Genehmigungen bis Frühjahr 2019 vorliegen. Explizit heißt es: Baubeginn ist für den September 2019 vorgesehen. Die Baufertigstellung ist für den Dezember 2020 geplant. Es wird also noch dauern…

Fotos: Archiv

Vormerkung für neue Kita möglich

Der akute Mangel an Betreuungsplätzen im Kita-Bereich beunruhigt Eltern in Riedberg und Kalbach. Jetzt steht fest, dass im Sommer dieses Jahres eine zusätzliche Kindertagesstätte für 3- bis 6-Jährige eröffnen wird. Diese wird Kindern aus dem gesamten Stadtteil offen stehen, wie Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber im Rahmen der Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung erklärte. Die Kita startet voraussichtlich am 1. Juli.

Wichtig! Aktuell wurde bekannt, dass Eltern ihre Kinder bereits für die neue Kita im „Kindernet Frankfurt“ vormerken lassen können.

Eröffnung in Containern in Kalbach – Neubau am Riedberg

Die Kita wie zuerst in Containern in Kalbach eröffnen und voraussichtlich 2019 in einen Neubau im Riedberger Westflügel ziehen. Die Details: Auf einer Gemeinbedarfsfläche am Kalbacher Stadtpfad stehen jetzt noch die Container, die bislang für verschiedene „Auslagerungen“ anderer Einrichtungen verwendet wurden. Nun wird der Eigenbetrieb Kita Frankfurt ab dem kommenden Schuljahr hier eine dreigruppige Kita eröffnen, „die 63 zusätzliche Betreuungsplätze anbietet“, so die Stadträtin zufrieden. Damit reagiert der Magistrat auf den akuten Mangel an Kita-Betreuungsplätzen im Ortsbezirk 12. Die Arbeiten an dem Neubau dieser zwölften Kita für den Riedberg seien bereits in vollem Gange, das benötigte Personal werde nun vorher eingestellt und die Kita vorzeitig eröffnet.

Das Besondere: Diese Einrichtung wird sowohl Kalbacher als auch Riedberger Kindern offen stehen. Nach dem Umzug dieser provisorischen Kita auf den Riedberg im Jahr 2019 sei es das erklärte Ziel des Magistrats, die Gemeinbedarfsfläche am Kalbacher Stadtpfad auch langfristig für Kinderbetreuungszwecke zu nutzen.

Suche nach weiteren Flächen für Kitas

„Unabhängig von dieser kurzfristigen Lösung suchen wir unter Hochdruck nach weiteren Flächen für zusätzliche, langfristige Standorte für Kinderbetreuungseinrichtungen, sowohl in Kalbach als auch auf dem Riedberg“, kündigte die Stadträtin an. Im Kindertagesstätten-Entwicklungsplan sei Kalbach priorisiert, die Kinderzahlen hätten trotz der hohen Prognosen die Planungen übertroffen.

Es gelte nun, zügig zu handeln. „Wir prüfen gemeinsam mit dem Stadtschulamt und der Hessen Agentur verschiedene Flächen, sowohl auf dem Riedberg als auch in Kalbach“, sagte Weber abschließend. Wie so oft in Frankfurt läge es nicht am fehlenden Geld, sondern an geeigneten Flächen und Bestandsliegenschaften, die den Anforderungen für die Errichtung von Kindertagesstätten genügten. Es sei klar, dass die betroffenen Familien schnellstmöglich Hilfe brauchten.

Informationen: Presse.Info Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Archiv