Kategorie: Aktueller Artikel

Veranstaltung zum Thema „Selbständigkeit als Chance“

Selbständigkeit ist für viele Frauen mehr als eine Chance – davon ist Personal-Coach und Expertin Martina Peukert überzeugt. Sie ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich Unternehmensberatung, Frauenförderung und Coaching tätig, wohnt mit ihrer Familie am Riedberg. Aber wie kann der Weg in die Selbständigkeit klappen? Worum könnte und sollte ich schon in der Elternzeit tätig sein? Wie kann ich eventuell eine Passion oder ein Hobby step by step zum Beruf machen? All das sind Fragen, welche Martina Peukert am Montag, 25. Februar, um 19 Uhr bei einer Veranstaltung im Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee ansprechen möchte. Insgesamt finden erstmals unter dem Motto „Frauen für Frauen“ drei Gesprächsabende zu verschiedenen Berufsthemen im Februar und März auf Initiative von Billabong und MAINRiedberg statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Expertin hat die Erfahrung gemacht, dass Frauen anders mit Selbständigkeit umgehen als Männer. Nicht besser oder schlechter. Einfach anders. Das fängt mit der Scheu vor dem Schritt ins Ungewisse an und hört bei der Werbung in eigener Sache nicht auf. Kritik, besonders von engen Freunden oder der Familie, bringt sie ins Wanken. Und Tiefpunkte, wo das Unternehmenskonzept nicht zu funktionieren scheint.

Gerade in puncto Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnte Selbständigkeit eine interessante Perspektive sein. Martina Peukert hat 10 Tipps ausgearbeitet – was man, pardon frau, beachten sollte und was sie unbedingt vermeiden sollte. Die Beraterin gibt auch konkrete Beispiele, wie Selbständigkeit zur Berufung werden könnte.

Gesprächsabende mit diesen Expertinnen

Ein kurzer Vortrag der Expertin, dann umso mehr Zeit für Fragen und persönliche Gespräche – das sind die neuen Informationsabende unter dem Motto „FRAUEN für FRAUEN“ im Februar und März. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Kinderbetreuung bei Bedarf (nach Rücksprache mit dem Familienzentrum).

SELBSTÄNDIGKEIT ALS CHANCE– Möglichkeiten und Wege. Veranstaltung mit Buchautorin Martina Peukert am 25. Februar um 19 Uhr

ALTERSVORSORGE & CO– Finanz-Tipps für Frauen mit der selbständigen Vermögensberaterin Manuela Kurze am 18. März um 19 Uhr

WO?

Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, 60438 Frankfurt/ Riedberg

weitere Informationen unter www.main-riedberg.de und www.billabong-family.de

Fotos: MAINRiedberg

Bienenfreunde laden zur Genuss-Messe

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ab Freitag findet die Erlebnismesse Land und Genuss für Natur, Garten und Lebensart in Halle 1 der Messe Frankfurt statt. „Diese Messe liegt uns sehr am Herzen. Dort sind wir wieder im Infobereich mit einem Stand vertreten“, berichtet Holmer Drews, Vorsitzender der Riedberger Bee Friends, der natürlich auch auf viel Besuch aus dem Stadtteil hofft. Fest steht bereits, dass am Freitag verschiedene Schulklassen kommen. Die Kinder erhalten ein Bienenquiz zum Lösen. Erwachsenen wiederum können kosten, wie Frankfurt schmeckt. Die Bienenfreunde zeigen auch anhand eines Stadtplans, wo sie überall in der Stadt Bienenstöcke verteilt haben. „Mit Glück erhalten wir noch eine Schaubeute, in der man sehen kann, wie Bienen leben“, hofft Drews.

Was die Teilnahme an der Messe so besonders macht, ist, dass die Bienenfreunde explizit eingeladen wurden und auch vom Hessischen Bieneninstitut Kirchhain eine Menge an Informationsmaterial erhalten haben.

Applaus für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“

Zurzeit liegt den Bienenfreunden aber noch ein weiteres Thema auf dem Herzen, das bundesweit und damit auch in Hessen Bedeutung haben könnte: Für das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ haben sich im Februar fast zwei Millionen BürgerInnen in die Listen eingetragen. Ziel der Initiatoren sind Änderungen im Naturschutzgesetz und unter anderem späterer Einsatz und weniger Einsatz von Pestiziden. Zudem sollen mindestens zehn Prozent des Grünlandes künftig „Blühwiesen“ sein. Aktuell wird versucht, mit allen Beteiligten eine Konsenslösung zu erreichen.

„Genial, was dort geschehen ist“, erklärt Holmer Drews gegenüber MAINRiedberg. „Vordergründig geht es nur um Bienen und Insekten, hintergründig dabei aber um uns Menschen.“ Die Argumente lauten: Wenn die Insektenpopulation abnimmt, verschwindet ein Teil der Nahrungskette, sowohl für die Tiere als auch für Menschen. Insekten, nicht nur Bienen, bestäuben Pflanzen, Pflanzen die wir direkt oder indirekt für unsere Ernährung benötigen. Bee Friends bedauern, dass dieses Volksbegehren nur in Bayern stattfindet. Die Bienenfreunde hoffen, „dass hieraus neben einem verstärkten Dialog mit der Landwirtschaft auch ein besseres Verständnis für Naturschutz und Landwirtschaft als Nutzer von Natur erwachsen kann.“

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Öffnungszeiten der Erlebnismesse „Land und Genuss“

Freitag, 22. Februar 2019
10 – 18 Uhr

Samstag, 23. Februar 2019
10 – 20 Uhr

Sonntag, 24. Februar 2019
10 – 18 Uhr

Wo? Frankfurt MESSE, Halle 1

Was? Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familien vom Erlebnisbauernhof bis zum „Hessischen Abend“

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Foto: MAINRiedberg/ Archiv

Die dritte Grundschule ist im Zeitplan

Diese Nachricht wird zahlreiche Eltern erleichtern: Die dritte Grundschule Riedberg kann voraussichtlich wie geplant zum nächsten Schuljahr am provisorischen Standort an der Hans-Leistikow-Straße (Nähe Marie-Curie-Schule) in Betrieb gehen. Das Amt für Bau und Immobilien hat jetzt die dafür nötigen rund 160 Raummodule aus Stahl bestellt. „Wir haben einen extrem engen Zeitplan“, sagt Baudezernent Jan Schneider. „Weil aber alle Beteiligten an einem Strang ziehen, bin ich guter Dinge, dass es uns gelingt, in einem Zeitraum von nur rund einem Jahr eine neue Schule zu planen und zu errichten.“

Auch eine dritte Klasse der Marie-Curie-Schule wird „umziehen“

Die Schülerzahlen am Riedberg steigen deutlich schneller als noch vor einigen Jahren angenommen. Deshalb reichen die Kapazitäten an den beiden vorhandenen Grundschulen trotz Erweiterungen nicht aus. Um die Marie-Curie-Schule zu entlasten, ist geplant, vier bereits bestehende Lerngruppen im flexiblen Schulanfang sowie eine dritte Klasse in die neue vierzügige Grundschule umzulenken. Für diese wird während einer Übergangszeit von zwei Jahren ein für Kleingärten vorgesehenes Grundstück am Ende der Hans-Leistikow-Straße genutzt. Zum Schuljahr 2020/21 zieht sie in das Holzmodul-Gebäude der IGS Kalbach-Riedberg an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee. Die IGS wiederum bezieht dann ihren Neubau an der Gräfin-Dönhoff-Straße.

Die schnelle Lieferung der Stahlmodule ist deshalb möglich, weil die Stadt Frankfurt Ende vergangenen Jahres den Rahmenvertrag zur Lieferung und Anmietung mobiler Anlagen für Schulen erheblich erweitert hat. „Damit können wir ohne größere Verzögerungen handeln, da wir die Übergangsquartiere für die Schulen nicht mehr einzeln ausschreiben müssen“, betont Schneider. Wenn die Container in zwei Jahren nicht mehr für die dritte Grundschule am Riedberg benötigt werden, können sie mit vertretbarem Aufwand demontiert und für andere Schulen verwendet werden. „Wegen der stark steigenden Schülerzahlen und der Sanierung zahlreicher Schulen haben wir in den kommenden Jahren einen hohen Bedarf an Übergangsquartieren“, erläutert der Baudezernent. „Wir achten darauf, dass die provisorischen Lösungen eine hohe Qualität haben, damit sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer sich wohlfühlen.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Jugendliche bedroht und Air Pods geklaut

Zu drei zum Teil vollendeten Raubstraftaten kam es gestern im Laufe des Nachmittags – eine geschah hier am Riedberg. Die Täter hatten es auf Apple Air Pods, also kabellose Handykopfhörer abgesehen, die neu rund 170 Euro kosten und nicht nur unter Jugendlichen „angesagt“ sind.

In der Hans-Bethe-Straße in der Nähe des Riedbergzentrums haben zwei Jugendliche einem 14 Jahre jungen Opfer die Apple Air Pods abgenommen, inklusive Ladestation. Die Täter hatten sich die Kopfhörer vorzeigen lassen. Der 14-Jährige händigte danach seine Kopfhörer aus. Diesen Moment nutzten die Räuber und rannten mit ihrer Beute davon. Das Opfer versuchte noch, einen der Täter festzuhalten. Der stieß den 14-Jährigen aber weg und konnte sich so befreien.

In einem anderen Fall, der sich an der U-Bahnhaltestelle „Weißer Stein“ ereignete, haben zwei jugendliche Täter unter Vorhalt eines Messers die Apple Air Pods eines 14-Jährigen erbeutet.

In Frankfurt Berkersheim, Am Kalten Berg, hatten vier Täter versucht, einem 18-Jährigen die kabellosen Kopfhörer abzunehmen. Zuvor hatte einer der Täter den 18-Jährigen mit einer echt aussehenden Spielzeugpistole bedroht. Doch als die plötzlich in ihre Einzelteile zerfiel, setzten die Räuber zur Flucht an – ohne Beute.

Im Riedberger Fall sollen die zwei Täter etwa 13 bis 14 Jahre alt gewesen sein. Einer der beiden hatte ein schwarzafrikanisches Erscheinungsbild, hatte eine blau-schwarze Jacke an und eine Gucci-Bauchtasche um. Sein Begleiter war hellhäutig. Er hatte kurze, schwarze, gegelte Haare und trug eine Zahnspange.

In der jüngeren Vergangenheit kam es schon einmal zu mehreren Fällen von Raubstraftaten unter Jugendlichen. Hierbei wurden vornehmlich die Handys der Opfer geraubt. Derzeit sind es vor allem die kabellosen Kopfhörer, auf die es die Täter abgesehen haben.

Die Kriminalpolizei ermittelt in allen Fällen. Ein Zusammenhang kann derzeit nicht hergestellt werden, ebensowenig ein örtlicher Schwerpunkt.

Für sachdienliche Hinweise bittet die Polizei Zeugen sich unter der Rufnummer 069/755-51499 zu melden.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Freier Eintritt in die Schwimmbäder für Kinder bis 14 Jahre

Nächste Woche müssen nur noch die Stadtverordneten und der Aufsichtsrat der Bäderbetriebe zustimmen, dann ist ein wichtiges Projekt für Familien viel schneller als erwartet Realität: Kinder bis 14 Jahre werden aller Voraussicht nach vom 1.Februar an für das Baden in den Frankfurter Schwimmbädern keinen Eintritt mehr zahlen. Die Regelung gilt auch für Kinder aus dem Umland.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Das ist ein großes Signal — nach dem kostenlosen Eintritt in die städtischen Museen schaffen wir nun auch bei den Schwimmbädern zusätzliche gesellschaftliche Teilhabe.“ Der Schritt sei vor allem für Familien erfreulich: „Viele können sich einen Schwimmbadbesuch nicht ohne Weiteres leisten — das ändert sich nun.“ Dies werde manchen Kindern auch helfen, ihre Schwimm-Fähigkeiten zu verbessern. Anders ausgedrückt: Immer weniger Kinder und Jugendliche können ausreichend gut schwimmen. Sportdezernent Markus Frank sagt: „Es ist mein sportpolitisches Ziel, die Schwimmkompetenz von Kindern zu stärken und Bewegung und Sport als Säule der geistigen und motorischen Entwicklung unserer Kinder zu fördern.“

Der Sportausschuss des Stadtparlaments hat dem Vorschlag, auf den sich die Römerkoalition aus SPD, CDU und Grünen auf ihrer Klausurtagung Mitte Dezember geeinigt hatte, jetzt mit Mehrheit zugestimmt. Das Projekt ist nicht unumstritten: Die Bäderbetriebe gehen von einem Betrag von 1,8 Millionen Euro aus. Der könnte der Stadt fehlen, falls nicht zugleich mehr Erwachsene  in die Bäder kommen. Aufgrund des freien Eintritts für ihre Kids.  Das Revisionsamt spricht dagegen von einem zu erwartenden Fehlbetrag von 3,1 Millionen Euro.

Foto: Archiv

Marie & Maximilian sind die Hits der Vornamen

Wie schon in den vergangenen Jahren seit Beginn des neuen Jahrtausends hat es auch 2018 in der Hitliste der beliebtesten Vornamen keine tiefgreifenden Änderungen gegeben.

Die zuständige Stadträtin Daniela Birkenfeld gab jetzt bekannt, dass Marie 2018 ihren Spitzenplatz – wenn auch mit geringem Abstand – verteidigen konnte. Mit 206 Nennungen (im Vorjahr 263) ist sie unangefochtene Spitzenreiterin und konnte Sophie mit 201 Nennungen (225) auf Platz zwei verweisen.

Maximilian hat mit 159 Nennungen (vormals 180) mal wieder den Platz mit Alexander getauscht, allerdings nur mit 3 Punkten Vorsprung. Mit 159 Nennungen (177) führt er 2018 die Hitliste der beliebtesten männlichen Vornamen in Frankfurt an. Alexander musste sich mit 156 Nennungen (180) knapp geschlagen geben und sich auf dem zweiten Platz einrichten.

Nach der aktuellen Auswertung für das Jahr 2018 sind die Veränderungen der gewählten Vornamen zum Vorjahr marginal. Dies trotz oder gerade wegen aller Diskussionen und Berichte über exotische und außergewöhnliche Vornamensgebungen. Auch 2018 konnten sich die klassischen „Tabellenführer“ bei den Mädchen und den Jungen auf den Spitzenplätzen behaupten. Sogar die Plätze 3 und 4 der männlichen Vornamen sind mit Noah und 151 Nennungen (125 waren es im Jahr 2017) und Paul mit 108 Nennungen (116) beinahe schon unverrückbar festgeschrieben.

Die Veränderungen in der weiteren Rangfolge sind minimal. Auf den Folgeplätzen sind bekannte Vornamen der letzten Jahre zu finden. Auf Platz 3 folgt bei den Mädchen wieder Maria mit immerhin 156 Nennungen (177) vor Emilia, die wieder Platz 4 mit 123 Nennungen einnimmt (2017 Platz 4 mit 127 Nennungen). Elias rutschte bei den männlichen Vornamen mit 93 Nennungen von Platz 5 im Jahr 2017 (110 Nennungen) auf Platz 6. Anna muss sich 2018 mit Platz 8 (78 Nennungen) zufriedengeben. 2017 konnte sie noch mit 112 Nennungen Platz 5 behaupten. Ein bemerkenswerter „Neueinsteiger“ ist 2018 zu vermelden: Theodor schaffte es mit 57 Nennungen auf Platz 22. Im Vorjahr schaffte es übrigens die Kurzform „Theo“ auf Platz 30 mit 50 Nennungen.

Die jahrzehntelange stabile Reihenfolge wird gerne hinterfragt, zuweilen gar ein Filter vermutet. Deshalb weist Birkenfeld darauf hin, dass die vorliegende Auswertung auf einem statistischen Algorithmus des Fachverfahrens basiert, der die Namensgebung automatisch nach ihrer Häufigkeit auswirft. Das Ergebnis wird genauso verwendet. Dabei wird auch nicht unterschieden, ob die Namen als Erst-, Zweit- oder Drittnamen vergeben wurden. Jedoch beschränkt sich das Standesamt aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Darstellung lediglich der ersten 30 Namen.

Ein Trend, seinen Kindern eine zunehmende Anzahl von Vornamen zu geben, ist auch weiterhin nicht zu erkennen. Gut 54 Prozent der Eltern gaben ihren Kindern 2018 einen einzigen Vornamen und etwa 40 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Kind aus. Lediglich etwa 6 Prozent der Eltern waren ein oder zwei Vornamen zu wenig für ihren Nachwuchs; da sollten es drei und mehr sein. Insgesamt eine Verteilung, die in etwa den Zahlen aus dem Jahr 2017 entspricht.

Die vollständige Vornamenshitliste kann auf der Seite der Stadt unter http://www.frankfurt.de beim Standesamt unter „Vornamensstatistik aktuell“ eingesehen werden.

Foto: Archiv

Wenn der Weihnachtsbaum „ausgedient“ hat …

Alle Jahre wieder stellt sich nach dem Fest die Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn dieser ausgedient hat? Die FES bietet im Januar 2019 zwei Möglichkeiten, den Baum zu entsorgen:

Variante 1:

Der Weihnachtsbaum wird wie bisher im Laufe des Monats Januar entweder über die braune Biotonne, die graue Restmülltonne oder bei der satzungsgemäßen Straßenreinigung entsorgt. Voraussetzung ist, dass die Bäume von allem Schmuck befreit und auf Stücke von max. 1 Meter gekürzt sind.

Variante 2:

FES setzt zwischen dem 7. und 25. Januar ein Sonderfahrzeug ein, das nur Weihnachtsbäume einsammelt. Dieses kommt an festgesetzten Tagen in die Stadtteile und sammelt alle Bäume auf, die an der Grundstücksgrenze bereitgestellt werden. Diese Bäume sollen ebenfalls abgeschmückt sein und auf Stücke von max. 1 Meter gekürzt werden.

Termin zur „Weihnachtsbaumentsorgung“: Am 18. Januar 2019 fährt ein FES-Sonderfahrzeug durch Riedberg, Kalbach, Niederursel, Eschersheim sowie das Mertonviertel und sammelt die Weihnachtsbäume ein.

Alternativ können Weihnachtsbäume auch im Rahmen des Kofferraum­services in den Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden. Der nächste Wertstoffhof ist in der Max-Holder-Straße im Gewerbegebiet Kalbach.

Weitere Informationen unter www.fes-frankfurt.de

(Foto: Konrad Weiss/ Archiv)

Fördermittel für günstige Wohnungen

Planungsdezernent Mike Josef hat weitere Fördermittel für preiswerte Wohnungen in Höhe von rund 1,77 Millionen Euro freigegeben. „Auf diese Weise können wir mit unseren Förderprogrammen wieder einmal dafür sorgen, dass dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum in Frankfurt im Neubau entsteht“, sagt Stadtrat Josef. „Vom Einsatz der städtischen Gelder profitieren dabei die Bezieher mittlerer und niedriger Einkommen als künftige Mieterinnen und Mieter“, fügt er hinzu.

Neubau-Vorhaben an der Mart-Stam-Straße im Westflügel

Für das Neubauvorhaben der ABG Frankfurt Holding an der Mart-Stam-Straße am Riedberg fließen rund 1,07 Millionen Euro als erste Rate eines Darlehens sowie rund 700.000 Euro als erste Rate eines Zuschusses. Insgesamt fördert die Stadt Frankfurt dieses Bauvorhaben mit einem Darlehen über rund 2,19 Millionen Euro und einem Baukostenzuschuss von rund 1,42 Millionen Euro.

Es entstehen 35 Wohnungen im Förderweg 2. Bei dem Projekt sind außerdem 80 freifinanzierte Wohnungen vorgesehen. Diese 115 Wohnungen werden in acht freistehenden Mehrfamilienhäusern errichtet. Die Miete für die geförderten Wohnungen beträgt je nach Einkommensstufe der künftigen Mieter 8,50 Euro, 9,50 Euro oder 10,50 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Weitere Informationen zu den städtischen Programmen der Wohnungsbauförderung finden sich unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de .

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

Neubau für Informatik und Mathematik am Campus Riedberg

Der Campus Riedberg wächst weiter. Wissenschaftsminister Boris Rhein hat vergangene Woche gemeinsam mit Prof. Birgitta Wolff, der Präsidentin der Goethe-Universität, die Preisträger eines Architektenwettbewerbs für einen Neubau vorgestellt, in dem zukünftig der Fachbereich Informatik und Mathematik untergebracht werden soll. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 52,4 Millionen Euro finanziert das Land Hessen rund 30,7 Millionen Euro und die Goethe-Universität rund 21,7 Millionen Euro. Der Fachbereich Informatik und Mathematik ist eine der letzten Einrichtungen, die derzeit noch auf dem Campus Bockenheim zu finden ist.

Grundlegende Bausteine für die Digitalisierung

„Informatik und Mathematik sind grundlegende Bausteine für die Digitalisierung und die weitere Entwicklung unseres Landes“, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein. „Sie sind Jobmotor und unverzichtbarer Teil einer erfolgreichen Zukunftsperspektive des Landes Hessen. Zukunftsweisende Forschung braucht zeitgemäße Infrastruktur. Deswegen freue ich mich, dass wir mit dem Sieger-Entwurf einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Campus Riedberg präsentieren können.“

Wissenschaftsminister Boris Rhein (rechts) stellte den Sieger-Entwurf mit Architekt Jörn Scholz, Goethe-Uni-Präsidentin Prof Birgitta Wolff, Nicole Kerstin Berganski vom Preisgerichts und LBIH-Direktor Thomas Platte vor. Foto: wissenschaft.hessen.de

Der Neubau mit einer Nutzfläche im Umfang von rund 7.700 Quadratmetern wird moderne Institutsflächen, Lehrräume und Lernzentren, Flächen für die Verwaltung sowie studentische Räume und zentrale Serverräume des Fachbereichs und des Hochschulrechenzentrums bereitstellen.

Städtebaulich überzeugend integriert

Erster Preisträger und damit Sieger des Architektenwettbewerbs aus 19 Wettbewerbsbeiträgen ist das Büro Auer Weber Assoziierte GmbH Architekten BDA aus Stuttgart. Die Architektinnen und Architekten schlagen zwei mehrstöckige, leicht gegeneinander verschobene Gebäude entlang der Riedbergallee vor. Die Jury lobte, dass der Entwurf sich in die Campusbebauung mit den angrenzenden Gebäuden des Max-Planck-Instituts und des Otto-Stern-Zentrums städtebaulich überzeugend integriert und diese dadurch nicht mehr isoliert wirken lässt. Zudem biete das Erdgeschoss mit gespiegelten Foyers und vielen Gängen zahlreiche großzügige Aufenthaltsbereiche.

Der Sieger-Entwurf sieht zwei mehrstöckige, leicht gegeneinander verschobene Gebäude entlang der Riedbergallee vor. Foto: wissenschaft.hessen.de

Darüber hinaus wurden zwei dritte Preise vergeben. Ein dritter Preis geht an das Architekturbüro Bez + Koch Architekten aus Stuttgart. Ein weiterer dritter Preis geht an das Architekturbüro ATTELIER 30 Architekten aus Kassel.

MINT-Fächer werden immer beliebter

Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, sagte: „Die MINT-Fächer werden an der Goethe-Universität immer beliebter. Binnen sechs Jahren gab es in Mathematik und Informatik einen Studierendenaufwuchs von deutlich über 50 Prozent. Der Neubau kommt daher zur richtigen Zeit. Wir danken dem Land für die unermüdliche Unterstützung; die Goethe-Universität schultert bei diesem Vorhaben jedoch auch einen Eigenanteil von über 20 Millionen Euro.“

Naturwissenschaft auf dem Campus Riedberg

Auf dem Campus Riedberg werden die naturwissenschaftlichen Disziplinen der Goethe-Universität zusammengeführt. Heute sind hier neben der Chemie, der Biochemie und der Pharmazie die Physik, die Geowissenschaften und die Biowissenschaften angesiedelt, ergänzt um bedeutende außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Max-Planck-Institut für Biophysik und das Max-Planck-Institut für Hirnforschung. Außerdem finden sich auf dem Campus wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Mensen, Bibliotheken, Wohnheime und Kinderbetreuungseinrichtungen.

Die öffentliche Ausstellung aller eingereichten Wettbewerbsbeiträge kann von Montag, 17. Dezember 2018, bis Freitag, 11. Januar 2019, wochentags von 8 bis 18 Uhr in der Lobby des PA-Gebäudes auf dem Campus Westend besichtigt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Entwurf: Büro Auer Weber Assoziierte GmbH Architekten BDA, Stuttgart

Angriff am Park: Täter weiter in Untersuchungshaft

Es ist eine Tat, die viele im Stadtteil immer noch bewegt: Sonntag kurz vor Mitternacht war ein 68-Jähriger mit seinem Hund am Prozessionsweg am Eingang zum Bonifatiuspark spazieren, als er von hinten mit einer Handelstange angegriffen wurde. Er schrie so laut um Hilfe, dass Nachbarn sofort die Polizei alarmierten und der Täter letztlich gefasst werden konnte. „Der tatverdächtige 23-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft“, erklärt Chantal Emch, Pressesprecherin der Frankfurter Polizei, auf Nachfrage von MAINRiedberg.

Dank der aufmerksamen Nachbarn und einer „sehr guten Personenbeschreibung“ konnte die Polizei in kürzester Zeit eine Nahbereichsfahndung einleiten und den Mann, der auf seinem Fahrrad flüchtete, festnehmen. Nachbarn eilten aber auch dem Opfer zu Hilfe, das ansprechbar war, und kümmerten sich um den Riedberger, bis der Krankenwagen eintraf.

„Wenn etwas passiert, bitte sofort anrufen. Dann sind die Chancen, dass wir den oder die Täter fassen, am größten“, betont Pressesprecherin Emch.

Die Ermittlungen dauern an

Die Polizei spricht von einem Angriff und nicht von einem Überfall, da keinerlei Wertgegenstände entwendet wurden. Die Ermittlungen über Motiv und Hintergründe der Tat dauern an.

Die Staatsanwaltschaft wird darüber entscheiden, ob der 23-Jährige weiter in Haft bleibt. Doch die Wahrscheinlichkeit dafür ist hoch, da schwerwiegende Haftgründe vorliegen. Als die Beamten ihn Sonntagnacht durchsuchten, fanden sie die Kurzhantelstange, mit der er vermutlich den 68-jährigen Spaziergänger von hinten angegriffen an. Auch hier werden die Spuren noch ausgewertet. Aktuell wird wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.

Foto: Archiv