Kategorie: Aktueller Artikel

Klimaforscher: „Wir müssen jetzt entschlossen handeln“

Der renommierte Atmosphärenforscher Joachim Curtius von der Goethe-Universität sieht in dem am 8. August erschienenen Gutachten des Weltklimarates in Genf einen wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung von Folgen des Klimawandels. Das Gutachten von insgesamt mehr als 100 Forschern mache deutlich, dass auch die Länder in den gemäßigten Klimazonen nicht weiter so tun könnten, als finde der Klimawandel nur in anderen Ländern statt. Die immer raschere Folge von Extremsommern seit den 2000er Jahren seien ein Beleg dafür, dass auch Deutschland und Mitteleuropa sich mit den Folgen des Klimawandels intensiver befassen und umsteuern müssen. Bisher sei es in Deutschland dank der Energiewende zwar gelungen, den CO2-Ausstoß im Durchschnitt um ein Prozent pro Jahr zu reduzieren. Dieser Wert müsse sich jedoch möglichst rasch vervierfachen, um bis 2050 zu einer weitgehenden CO2-Neutralität zu kommen.

Eine bisher sehr unterschätzte Rolle als CO2-Emittenten spielten auch die Moore, bzw. deren Trockenlegung und der dort stattfindende Torfabbau. Allein trockengelegte Moore verursachen 5 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland. Mit einer Wiedervernässung der trockengelegten Flächen könnte der CO2-Ausstoß drastisch reduziert werden.

Auch andere klimaverändernde Gase wie Methan müssten noch viel stärker in den Blick genommen werden. Hier sei die Landwirtschaft und insbesondere die aufgrund des hohen globalen Fleischkonsums extensive Viehwirtschaft ein Hauptverursacher für den Klimawandel und die weltweit steigenden Temperaturen. Die globale Viehwirtschaft sei auch wesentlich verantwortlich für die immer stärkere Rodung großer Waldgebiete und die Umwandlung dieser Flächen in landwirtschaftliche Gebiete, die dann oft mit Soja für die Tierfütterung bepflanzt würden. Dieser Raubbau habe gleich mehrfach negative Auswirkungen auf das Klima: Bei Brandrodungen würden Jahr für Jahr Milliarden von Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen, der abgeholzte Regenwald könne sich möglicherweise in absehbarer Zukunft nicht mehr regenerieren und das als Viehfutter eingesetzte Soja setze über die Verdauungsprozesse der Tiere enorme Mengen klimaschädliches Methan frei. Dieser Teufelskreis sei nur zu durchbrechen durch eine deutliche Reduktion des globalen Fleischkonsums.

Curtius hält es sogar für möglich, dass der Amazonas-Regenwald aufgrund der extensiven Abholzung zugunsten der Land- und Viehwirtschaft vollständig verschwinden könnte – mit gravierenden Folgen für das Weltklima: In komplexen Klimasystemen gebe es sogenannte Kipppunkte, an denen ein Klimasystem schnell in einen ganz neuen Zustand rutschen könne: „Bei weiterer starker Erwärmung und fortgesetzter Rodung des Amazonas-Regenwalds ist es möglich, dass ein Punkt erreicht wird, an dem sich die Verdunstung aus den Wäldern und damit auch Niederschläge und Temperaturen in dieser Region schlagartig so verändern, dass auch der verbleibende Regenwald nicht mehr weiterbestehen kann und dass die Veränderungen dann tatsächlich irreversibel sind“, so Curtius. Auch für den deutschen Wald sieht Curtius schwere Zeiten voraus: „Es wird sehr schwer und teuer, den Wald bei uns in den kommenden hundert Jahren an die sich durch Klimawandel schnell verändernden Gegebenheiten anzupassen: Die großen Schäden durch Trockenheit und Borkenkäferbefall, die wir derzeit beobachten, machen diese Problematik überdeutlich.“

Curtius ist überzeugt, dass auch jetzt noch die Chance besteht, durch energisches Handeln in der Klimapolitik einen weiteren Anstieg der globalen Temperaturen stark zu bremsen und mittelfristig sogar zu stoppen:

„Meiner Einschätzung nach sind die Veränderungen zwar dramatisch, es ist aber noch kein Punkt überschritten, an dem die Probleme so groß sind, dass wir nichts mehr tun könnten. Es besteht auf jeden Fall noch die Chance, die menschgemachte Erwärmung so zu begrenzen, dass katastrophale Schäden abgewendet werden können, wenn wir – insbesondere die Industriestaaten als Hauptverursacher – jetzt schnell und entschlossen handeln. Für eine Änderung des Konsumverhaltens ist es bestimmt noch nicht zu spät. Natürlich muss es uns gelingen, nicht nur die Emissionen in Deutschland und in Europa zu reduzieren, sondern auch die USA, China, Brasilien und weitere Länder müssen überzeugt werden, mitzumachen. Aber zunächst muss sicherlich jeder vor seiner eigenen Türe kehren. Wir haben seit mehr als einem Jahrhundert wesentlich die Emissionen verursacht und unseren Wohlstand darauf aufgebaut, daher haben wir eine hohe Verantwortung, die Emissionen auch als Erste zu reduzieren.“

Foto & Informationen: Pressestelle Goethe-Universität

A661: Feuer in Reisebus mit Senioren

Durch die schnelle und vorbildliche Reaktion des Fahrers konnten heute über dreißig, teilweise mobilitätseingeschränkte Senioren, darunter auch fünf Rollstuhlfahrer, unverletzt aus einem brennenden Bus evakuiert werden.

Gegen 13:45 Uhr geriet ein Reisebus auf der A661 zwischen den Anschlussstellen Nieder-Eschbach und Riedberg/Heddernheim in Brand. Der Bus war auf der A661 in Richtung Offenbach unterwegs, als es zu einer Rauchentwicklung am linken Hinterrad kam und dieser aus bisher noch ungeklärter Ursache in Brand geriet. Der Fahrer brachte den Bus am Seitenstreifen zum Stehen und begann er sofort damit, die Rollstuhlfahrer mittels einer Hebebühne schnellstmöglich aus dem Bus transportieren und alle gehfähigen Personen zum sofortigen Verlassen des Busses aufzufordern.

Bereits nach kurzer Zeit wurde der Busfahrer dabei von einer Besatzung eines Rettungswagens der Berufsfeuerwehr Offenbach, die durch Zufall an der Einsatzstelle vorbei kamen und erste Löschmaßnahmen mit einem Handfeuerlöscher vornahmen, unterstützt. Bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehreinheit war der Bus bereits komplett geräumt.

Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand ab. Der Bus wurde später abgeschleppt. Der Schaden wird zum jetzigen Zeitpunkt auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zwischenzeitlich, bis gegen 14.45 Uhr, musste die Autobahn vollgesperrt werden.

Als Brandursache wird nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt an einer Bremse vermutet.

Foto: Archiv

Heute startet die neue Grundschule 3

Am Freitag war noch viel zu tun. Bauarbeiter teerten eine Fläche am Zugang zur neuen Grundschule 3. An der provisorischen Containeranlage fanden noch Kontrollarbeiten statt und das Gelände jenseits des Zauns bearbeiteten Bagger. Nicht weit entfernt übte eine Schulanfängerin ganz offensichtlich mit ihrer Mama den neuen Schulweg ein. Denn heute ist der große Tag. Am heutigen Dienstag, den 13. August, wird die neue Grundschule Riedberg III durch Stadträtin Sylvia Weber feierlich eröffnet.

Die Schule startet in einem Übergangsquartier in der Hans-Leistikow-Straße im Norden unseres Stadtteils. Die Schuleingangsfeier findet ab 12 Uhr allerdings in der Sporthalle der nahen Marie-Curie-Schule statt, „die uns freundlicherweise diesen Raum für unsere Feier zur Verfügung gestellt hat“, wie Amrei Quandel mitteilt, die designierte Schulleiterin.

80 Kinder besuchen die neue Grundschule 3 

Es wird drei Flexklassen mit jeweils rund 20 „Erstklässlern“ und 4 „Zweitklässlern“ geben sowie eine dritte Klasse mit 15 Kindern. „In der ersten Zeit geht es uns darum, die Kinder herzlich willkommen zu heißen und unsere gemeinsame Schuleingangsphase gut zu gestalten“, erklärte Amrei Quandel MAINRiedberg. 

Die dritte Grundschule soll in zwei Jahren, wenn die IGS Kalbach-Riedberg ihren Neubau in U-Bahn-Nähe bezogen hat, in deren Holzmodulbau an der Carl-Hermann-Rudolff-Allee einziehen und dort ihren endgültigen Standort finden. Die designierte Schulleiterin hat mit ihrer Planungsgruppe eine moderne Ganztagsschule im „Pakt für den Nachmittag“ konzipiert, die aufgrund der rasant steigenden Kinderzahlen auf dem Riedberg dringend gebraucht wird. 

„Ich möchte mich ausdrücklich beim Stadtschulamt und beim Amt für Bau und Immobilien (ABI) unter meinem Kollegen Stadtrat Schneider für die professionelle und erfolgreiche Arbeit bedanken, die einen pünktlichen Start unter knappen Zeitvorgaben ermöglicht haben“, lobte Bildungsdezernentin Sylvia Weber die Arbeit der Verwaltung und der beteiligten Dezernate: „Wir zeigen seit Beginn dieser Koalition gemeinsam, dass es durchaus möglich ist, mehr Dynamik in die Schulentwicklung zu bringen“, sagte die Stadträtin.

In den vergangenen Jahren sind in Frankfurt insgesamt neun Schulen eröffnet worden – es herrscht erheblicher Nachholbedarf. Die Stadt wächst statistisch pro Jahr um rund 2000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Riedberg als jüngster Stadtteil wächst proportional am schnellsten.

Provisorische Erweiterung der Grundschule Riedberg 1

Aufgrund der stark steigenden Schülerzahlen hat auch die Grundschule 1, die vor 15 Jahren als erste Schule am Riedberg eröffnet wurde, in den vergangenen Wochen zusätzliche Räume. Auf dem sogenannten Alten Gerichtsplatz, der direkt neben der Schule im Zugang zum Bonifatiuspark liegt, entstand bis zum Schuljahresbeginn eine provisorische Erweiterung in Modulbauweise. Aus insgesamt rund 30 Modulen wurde ein Gebäude mit drei Klassenräumen, einem EDV-Raum und einem Mehrzweckraum gebaut. Damit kann die Grundschule von vier auf fünf Züge erweitert werden und hat damit Platz für rund 500 Schülerinnen und Schüler.

Das sind die Termine der Einschulungsgottesdienste

Alle Gottesdienste für Schulanfänger finden heute in der katholischen Kirche St. Edith Stein (Zur Kalbacher Höhe 56) statt. Der Gottesdienst für Kinder der Marie-Curie-Schule ist um 8.30 h, für Kinder der Grundschule Riedberg 1 um 9.30 h und für die Mädchen und Jungen der neuen Grundschule 3 um 10.30 Uhr. 

Fotos: MAINRiedberg/ Archiv

‚Feddisch!‘ Seit Montag fährt die U8 wieder

Die VGF hat am Montag wie angekündigt den Betrieb auf den U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U8, U4 und U7 wieder aufgenommen. Alle Arbeiten wurden wie vorgesehen abgeschlossen.

Seit Beginn der Sommerferien vor sechs Wochen waren Teile der A-Strecke (U1, U2, U3 und U8) sowie der östliche Abschnitt der C-Strecke (U4 und U7) wegen umfangreicher Bauarbeiten gesperrt, Busse ersetzten auf den Abschnitten Konstablerwache – Heddernheimer Landstraße, Mertonviertel/Riedwiese – (S-Bahnhof) Eschersheim sowie Schäfflestraße – Enkheim die U-Bahnen.

Die VGF hatte auf der A-Strecke diverse Arbeiten gebündelt und die vier Linien deswegen für sechs Wochen am Stück außer Betrieb genommen. Auf der C-Strecke waren vorbereitende Arbeiten von HessenMobil am Riederwaldtunnel Grund für die Sperrung, hier hat die VGF die Zeit aber auch für eigene Arbeiten genutzt.

Das prognostizierte Chaos blieb weitgehend aus

Die VGF hat im Lauf der Arbeiten ihr Pensum sogar erhöht und mehr „geschafft“, als ursprünglich vorgesehen. Bis Montagmorgen ist noch viel zu tun: Gestern fanden Probefahrten in Heddernheim statt, wo die sieben Weichen ausgetauscht wurden, mit denen der Betriebshof an die Stammstrecke angeschlossen ist. Heute erfolgt eine Kontrolle der Fahrleitung. Am morgigen Samstag folgt eine Probefahrt über die gesamte Strecke mit zunächst einem Zug, dem schließt sich ein „Stress-Test“ an, bei dem vier 4-Wagen-Züge alle Fahrbeziehen der von den Arbeiten betroffenen Strecke abfahren, um die Funktionstüchtigkeit nachzuweisen. Am selben Tag finden auch die abschließenden Probefahrten auf der „C-Strecke“ statt, um auch U4 und U7 wieder in Betrieb zu nehmen. Umfangreiche Rangierfahrten am Sonntag werden dafür sorgen, dass am Montag alle Bahnen nach Plan fahren können.

Auch die Feuerwehr nutzte die vergangenen Tage, um den Tunnelabschnitt zu besichtigen und sich ohne den laufenden Betrieb ein Bild möglicher Einsatzorte zu machen.

Bei beiden Baustellen hielten Ersatzbusse die jeweiligen Verbindungen aufrecht, besonders der Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen der Heddernheimer Landstraße und der Konstablerwache war ein Kraftakt, der Fahrgäste vor zum Teil ungewohnte Umsteige- Relationen stellte. Hier waren in der Hauptverkehrszeit 36 Gelenkbusse im Einsatz.

Fazit aus Sicht der VGF: Der SEV hat gut funktioniert und seinen Zweck vollauf erfüllt, wobei klar war, dass man am Ende der sechs Wochen nicht von „fehlerfrei“ würde sprechen können. Aber die Busse boten ausreichend Platz, Wartezeiten an den SEV-Haltestellen gab es kaum, Verspätungen hielten sich in Grenzen, auch das von manchen Beobachtern im Vorfeld prophezeite Chaos auf der nördlich der Hügelstraße inzwischen einspurigen Eschersheimer Landstraße blieb aus.

Informationen: VGF/ Stadt Frankfurt

Foro: MAINRiedberg

„Bewerbungs-Tuning“ bei Female Future Riedberg

„Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.“ – Thomas Edison

Haben Sie sich nicht schon oft die folgenden Frage gestellt:  „Warum bekomme ich keine Antwort auf meine Bewerbung?“ „Warum werde ich nicht zum Interview eingeladen?“ „Warum habe ich die Position nicht bekommen, ich passe doch zu 110% auf die Stelle und das Bewerbungsgespräch lief doch perfekt?“ und „Wo und wie finde ich eine Position, die ich im Einklang mit meinen privaten Pflichten vereinbaren kann und meine Werte nicht aufgeben muss?“

Am 12. August 2019 möchten wir bei Female Future Riedberg um 19 Uhr im Familienzentrum Billabong zum Thema „Bewerbungs-Tuning“ all diese und noch viele weitere Fragen mit Ihnen klären. Female Future Riedberg ist eine Initiative von MAINRiedberg und Billabong.

Der Abend ist, wie alle Veranstaltungen von Female Future Riedberg kostenfrei. Jeder ist willkommen!

Expertin Jenny Frenzel bringt viel Erfahrung aus Marketing und Sales aus der Sportbrache bei Unternehmen wie Nike, SportScheck, Jack Wolfskin und Fitness First mit – Erfahrungen aus professionell, als auch aus unprofessionell geführten Gesprächen. Sie wird den Abend „in vier Phasen einteilen“. Phase Eins beinhaltet die Vorbereitung, die genaue Selbst- und Zielanalyse inklusive Recherche. Was selbst für alle, die sich gerade nicht in einer Bewerbungsphase befinden, sehr hilfreich ist, da es auch im aktuellen Job wichtig ist, seine Ziele und Werte genau zu definieren.

Phase Zwei beinhaltet die Erstellung der Unterlagen, und was hier beachtet werden sollte. Kleine Kniffe um sich von der Masse abzuheben. Phase Drei ist dann die Phase, vor der die meisten großen Respekt haben. Das Interview! „Daher werden wir darauf das größte Augenmerk legen“, erklärt Jenny Frenzel. Auf die Vorbereitung des Interviews, welche Fragen werden am häufigsten gestellt und wie ist der Gesprächsverlauf. Der größte Respekt liegt in der Aufgabe: „Jetzt erzählen Sie uns doch mal etwas von sich!“ Das Thema Selbstvermarktung will Frenzel am Fallbeispiel gemeinsam intensiv erarbeiten.

Wenn nun diese drei Phasen erfolgreich gemeistert wurden, dann kommt es zu Phase Vier. Der Vertrag. Gehaltsverhandlung und Vertragsinhalte. Damit nie wieder das Gefühl entsteht: „Verdammt, jetzt habe ich mich aber unter Wert verkauft und komme doch am Ende mit dem Gehalt und meinem Lebensstandard gar nicht aus.“

Was ist Female Future Riedberg?

Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Suchen Sie Tipps, Experten, Hintergrundwissen und den Austausch mit anderen Frauen, die Familie, Job und Karriere besser verbinden wollen? „Genau das wollen wir mit unseren neuen Informations- und Gesprächsabenden möglich machen“, sagt Judith McCrory vom Familienzentrum Billabong. In lockerer Atmosphäre, im Café der Einrichtung. Die von MAINRiedberg und Billabong gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und „revolutionär“. Offen für alle. Frauen mit Expertise und Erfahrung stehen einen Abend lang mit ihrem Wissen und für Fragen zur Verfügung. Zu Themen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis zu Social Media und Selbstmarketing.

Wir freuen uns schon auf das Treffen am nächsten Montag, 12. August, um 19 Uhr. Thema: „Bewerbungs-Tuning“ mit Marketing-Expertin Jenny Frenzel. Ort: Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen zu weiteren Terminen immer aktuell unter www.main-riedberg.de und  www.billabong-family.de

„Female Future Riedberg“ ist eine Initiative von MAINRiedberg und dem Familienzentrum Billabong

Mehr Platz für die Grundschule Riedberg

Wegen der stark steigenden Schülerzahlen erhält die Grundschule Riedberg an der Kalbacher Höhe zusätzliche Räume. Auf dem sogenannten Alten Gerichtsplatz, der direkt neben der Schule im Zugang zum Bonifatiuspark liegt, entsteht bis zum Schuljahresbeginn eine provisorische Erweiterung in Modulbauweise. Heute wurden die ersten Stahlmodule angeliefert. In den kommenden Tagen folgt der Innenausbau. Aus insgesamt rund 30 Modulen entsteht ein temporäres Gebäude mit drei Klassenräumen, einem EDV-Raum und einem Mehrzweckraum. Damit kann die Grundschule von vier auf fünf Züge erweitert werden und hat damit Platz für rund 500 Schülerinnen und Schüler. „Es gelingt uns, innerhalb kürzester Zeit den zusätzlichen Raumbedarf zu decken“, sagte Baudezernent Jan Schneider. „Das ist ein großer Kraftakt, für den ich mich bei allen Beteiligten bedanke.“

Das Amt für Bau und Immobilien hatte mehrere Standorte für die provisorische Erweiterung geprüft. Die Wahl fiel auf den Alten Gerichtsplatz, da dieser direkt neben der Schule liegt und kurzfristig zur Verfügung stand. Außerdem lässt sich dort der Erweiterungsbau mit vergleichsweise geringem Aufwand errichten. Die schnelle Lieferung der Stahlmodule ist deshalb möglich, weil die Stadt Frankfurt Ende vergangenen Jahres den Rahmenvertrag zur Lieferung und Anmietung mobiler Anlagen für Schulen erheblich erweitert hat. „Wir können dadurch noch flexibler reagieren“, betonte der Baudezernent.

Ab August gibt es 3 Grundschulen am Riedberg

Die Nutzung des Erweiterungsbaus, durch den die vorhandenen Bäume nicht beeinträchtigt werden, ist zunächst für zwei Jahre vorgesehen. Anschließend wird die Modulanlage abgebaut und die Grünfläche wiederhergestellt. Ab 2021 stehen für die Grundschulversorgung des Riedbergs zusätzliche Räume in dem heute von der IGS Kalbach-Riedberg genutzten Holzmodulbau an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee zur Verfügung. Dort wurde gerade der zweite Bauabschnitt fertiggestellt. In zwei Jahren wird die Grundschule Riedberg III das Gebäude beziehen. Sie nimmt zum Schuljahresbeginn den Betrieb in einem Übergangsquartier in der Hans-Leistikow-Straße auf. Für die Marie-Curie-Schule, die bisher zweite Grundschule auf dem Riedberg, wurde bereits Anfang des Jahres eine modulare Erweiterung errichtet.

„Kalbach-Riedberg ist allein in den vergangenen beiden Jahren um rund 2400 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen“, sagte Schneider. „Wegen dieser Entwicklung müssen wir zusätzliche Kapazitäten an den Schulen schaffen.“ In diesem Jahr entstanden, beziehungsweise entstehen auf dem Riedberg insgesamt zwei Übergangsbauten aus Stahlcontainern und zwei Holzmodulbauten mit insgesamt 31 Klassenräumen, zwei Kantinen sowie den zugehörigen Verwaltungs-, Naturwissenschafts- und Betreuungsräumen. Außerdem wurde mit dem Neubau für die IGS Kalbach-Riedberg an der U-Bahn-Station Riedberg begonnen, der in zwei Jahren bezogen werden soll. Die Einwohnerzahlen, aber auch die Kinderzahlen, steigen weiter.

Informationen & Foto: Stadt Frankfurt

Neuer Kinderstadtplan für den Riedberg

Druckfrisch zeigt das Frankfurter Kinderbüro zehn überarbeitete Kinderstadtpläne. Die Pläne einzelner Stadtteile waren vergriffen, bei den Neubaugebieten konnte eine neue Version der Stadtgrundkarte als Basis eingesetzt werden. Große Veränderungen gab es vor allem bei den Plänen von Riedberg, Kalbach und Gallus. Mit anderen Worten: Bisher haben weite Teile des Riedbergs in den alten Kinderstadtteilplänen gefehlt – das hat sich nun grundlegend geändert.

Das Frankfurter Kinderbüro präsentierte deshalb am Montag auf dem Piratenspielplatz im Kätcheslachpark die druckfrischen neuen Kinderstadtteilpläne. Diese wurden auf neuer Datenbasis des Stadtvermessungsamtes und in Zusammenarbeit mit dem Kinderbeauftragten für den Riedberg, Ronald Bieber, hergestellt.

41 Teilpläne für das ganze Stadtgebiet – online oder frisch gedruckt

Auf insgesamt 41 Teilplänen ist das ganze Stadtgebiet Frankfurts abgebildet. Die Pläne für die Stadtteile Bonames/Frankfurter Berg, Gallus, Goldstein, Höchst, Kalbach, Oberrad, Riedberg, Riederwald, Rödelheim und Sindlingen wurden aktualisiert. Die Pläne, die sehr großen Anklang bei Kindern, Eltern, Schulen und Betreuungseinrichtungen finden, können ab sofort kostenfrei im Kinderbüro, Schleiermacherstraße 7, abgeholt oder bestellt werden. Auch Schulklassen und Kindergruppen können die Kinderstadtteilpläne erhalten.

Kinder können mit den Plänen eigenständig ihr nahes Umfeld erkunden. Sie sind übersichtlich und bunt gestaltet. Kinder und Jugendliche finden sich im Großstadtgefüge vor ihrer Haustür damit schnell zurecht. Im Einzelnen sind auf den Plänen zu sehen: Spiel- und Bolzplätze, Spielwiesen, Rollschuhbahnen, Betreuungseinrichtungen, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Sportplätze, Bibliotheken, Bücherschränke, Polizei, Feuerwehr, Linien der Straßenbahnen und U- und S-Bahnen, Kindertheater, Museen und vieles mehr.

Jeder Plan zeigt einen Stadtteil Frankfurts im DIN A3-Format und im DIN A2-Format die gesamte Stadt.

Die Neuauflage wurde von den Kinderbeauftragten in den Stadtteilen unterstützt. Ihre Ortskenntnisse der einzelnen Quartiere sind unersetzlich für die Aktualisierung der Kinderstadtteilpläne.

Die Pläne sind auch auf der Internetseite des Kinderbüros https://www.frankfurter-kinderbuero.de für private Zwecke zum Download eingestellt.

Der Kinderstadtplan für den Riedberg ist unter https://kinderbuero-frankfurt.de/images/pdf_2019/Riedberg_04-18_RL03.pdf zu finden.

Foto: Kinderbüro Frankfurt

Ein Drink zum Abkühlen – zu gewinnen!

Sommer, Sonne und die lauwarmen Sommernächte, die zum Feiern einladen. Dazu das passende Getränk. Für Boris Markic steht fest: Es muss ein Longdrink mit „Tesla“, Zitronenlimonade und einer Limettenspalte sein.

„Herrlich erfrischend und perfekt für die heißen Tage“, sagt der 35-jährige Riedberger und Founder von „Tesla“, einer hochwertigen Spirituose, genauer gesagt dem kroatischen Pflaumenschnaps Sljivovic.

An einem Abend bei Freunden mit gutem kroatischen Wein, Käse und Schinken, hier in Frankfurt, ist die Idee geboren. „Da ist uns aufgefallen, dass Italien, Frankreich und Spanien für Ihre Delikatessen bekannt sind, aber Kroatien hauptsächlich für cevapcici, obwohl diese gar nicht aus Kroatien stammen“, erzählt der Bar-Experte. Da fehlte natürlich „Tesla“. Ob pur bei Zimmertemperatur als Digestif, in Longdrinks mit Tonic, Ginger Beer, Ginger Ale, Zitronenlimonade oder als Hauptzutat in diversen Cocktails, die namhafte Bartender extra für die Marke entwickelt haben, Tesla ist Genuss pur!

„Das Besondere ist, dass wir mehrere verschiedene kroatische Zwetschgensorten sortenrein jede für sich destillieren und anschließend nach unserem entwickelten Rezept blenden, also quasi eine Cuvée herstellen, um die besten Eigenschaften aus jeder Sorte zu holen“, schwärmt Boris von dem Getränk. Doch Tesla überzeugt nicht nur durch den einzigartigen Geschmack, sondern auch durch das besondere Flaschendesign. So hat die Flasche sowohl den German Design Award, als auch den renommierten Red Dot Design Awardgewonnen. „Wir bekommen auch immer wieder Fotos geschickt, auf denen unsere Kunden die leere Flasche im Anschluss in ihrer Wohnung als Deko verwenden, etwa als Vase“, berichtet Boris und man merkt die große Leidenschaft, mit der er hinter seinem Produkt steht. „Sljivovic ist DIE kroatische Spirituose. Sie verbindet Menschen, man trinkt ihn mit seinen Liebsten und bei wichtigen Anlässen im Leben.“

Den Sommerurlaub wird Boris mit seiner Familie wie jedes Jahr in Kroatien verbringen, dieses Jahr in der Nähe von Split, wo „Tesla“ übrigens auch in einigen der besten Bars und Restaurants auf der Karte steht.

Zum Glück müssen die Riedberger nicht so weit reisen, um in den Genuss des leckeren Getränks zu kommen. Denn seit Frühjahr 2019 ist das Produkt hier im Edeka in der Riedbergallee zu kaufen.

Damit auch Sie in den Genuss von Boris Markic‘ „Tesla“ kommen, verlosen wir ein exklusiv für den Riedberg kreiertes Set bestehend aus

1 Flasche Tesla Šljivo

2 Flaschen Fritz Limo Zitrone

2 Flaschen Fever-Tree Mediterranean Tonic

Schreiben Sie uns hierzu unter mail@main-riedberg.de , wo Sie Ihren Sommer-Drink am liebsten genießen, gerne mit einem Foto! Die Verlosung endet am Donnerstag, den 4. Juli 2019 um 12 Uhr.

 Živjeli – ein Prost auf den Sommer! Am besten mit einem eisgekühlten Tesla in der Hand…

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Text: Monika Nowicka

Foto: Tesla Šljivo/ Boris Markic

Endspurt an der Grundschule III

Noch sieht es hier am Ende der Hans-Leistikow-Straße eindeutig nach Baustelle aus. Doch das Provisorium für die neue Grundschule III befindet sich auf der „Zielgeraden“. Während mehr als 2600 Schülerinnen und Schüler aus unserem Stadtteil ihre Ferien genießen und das Thema Schule in den nächsten Wochen vermutlich weniger im Vordergrund steht, wird diese Nachricht zahlreiche Eltern mit Schulanfängern interessieren: An der Grundschule III wurde am Donnerstag die Anlieferung der insgesamt 160 Stahlmodule abgeschlossen. „Damit ist dann auch das zweite Obergeschoss fertig montiert“, heißt es aus dem Baudezernat. Am Anfang des neuen Schuljahres soll der Unterricht beginnen.

„Eine neue Schule in einem Zeitraum von weniger als einem Jahr zu errichten, kann nur erfolgen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und dafür andere Arbeiten hintanstellen“, sagte Baudezernent Jan Schneider, als er kürzlich mit Bildungsdezernentin Sylvia Weber die Baustelle besuchte. „Wir wissen, was wir allen an einem solchen Projekt Beteiligten abverlangen“, betonte Dezernentin Weber, „angesichts der überproportional steigenden Kinderzahlen auf dem Riedberg ist der Bau einer zusätzlichen Grundschule jedoch ohne Alternative.“ Die Stadt ist als Schulträger verpflichtet, Grundschulkinder dort zu beschulen, wo sie leben, „und dieser Aufgabe kommen wir hier gemeinsam nach“.

Die Grundschule Riedberg 3 wird zwei Jahre lang in der temporären Anlage arbeiten. 2021 zieht sie in die heute von der IGS Kalbach-Riedberg genutzte Holzmodulanlage an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee. Dort entsteht derzeit neben dem im Sommer 2017 fertiggestellten ersten Bauabschnitt der zweite Gebäudeteil. Im Juli kann der zweite Bauabschnitt, der rund sieben Millionen Euro kostet, planmäßig in Betrieb gehen. Die Schule erhält acht zusätzliche Klassenräume, eine Lehrküche sowie mehrere weitere Fachräume.

2021 soll die IGS mit rund 600 Schülerinnen und Schülern an ihren endgültigen Standort in der Gräfin-Dönhoff-Straße an der U-Bahn-Station Riedberg umziehen.

Foto: MAINRiedberg

Stiftung Warentest bestätigt gute Qualität des Frankfurter Trinkwassers

Die Stiftung Warentest hat in einem unabhängigen Test die Qualität des Frankfurter Trinkwassers bestätigt. Für die Untersuchung hat die Stiftung bundesweit in 20 öffentlichen Gebäuden Trinkwasser abgezapft und die Stichproben eingehend geprüft. Bereits im Jahr 2016 hat ein Test die gute Qualität des wertvollen Lebensmittels in Frankfurt gezeigt.

Wasser ist wichtig – für Privathaushalte und Unternehmen gleichermaßen. Eine hochqualitative und sichere Trinkwasserversorgung ist daher unerlässlich. Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, sagt: „Wir garantieren sicheres und einwandfreies Trinkwasser höchster Qualität für die Frankfurter Bevölkerung und Pendler sowie die Besucher und Gäste der Stadt. Als verantwortungsbewusster Versorger steht unser Unternehmen für eine nachhaltige Wassergewinnung und einen effizienten Netzbetrieb. Gleichzeitig wollen wir die Bürgerinnen und Bürger zu einem ressourcenschonendem Umgang mit Wasser anregen.“

Rund 48 Millionen Kubikmeter Trinkwasser flossen 2018 über ein mehr als 2.050 km langes Versorgungsnetz zu den Frankfurter Haushalten und Unternehmen. Das am besten kontrollierte Lebensmittel entstammt sauberen Quellen und wird nachhaltig in der Region gefördert. Verbraucher erhalten jederzeit ein frisches und wohlschmeckendes Lebensmittel zu fairen Preisen aus dem 2 Wasserhahn. Dr. Alsheimer: „Wer sich und der Umwelt etwas Gutes tun will, greift zu Trinkwasser frisch aus dem Hahn – ohne Transport in Flaschen, ohne Kunststoff – bequemer und günstiger geht es kaum.“

Damit die Versorgung mit Trinkwasser von gleichbleibend hoher Güte reibungslos funktioniert, unterhält das Unternehmen ein aufwändiges System. Es umfasst lokale Gewinnung, Aufbereitung, Transport, regelmäßige Qualitätskontrolle und Bereitstellung des Trinkwassers. So wird Mainova seiner Verantwortung gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern gerecht.

Die hohe Qualität des Trinkwassers ist durch die Trinkwasserverordnung geregelt und wird laufend streng kontrolliert. In Frankfurt ist höchste Trinkwasserqualität selbstverständlich. Weitere Informationen unter www.mainova.de/wasser

Foto & Informationen: Mainova