Busfahrer streiken weiter

Die Fahrer der städtischen Buslinien in Frankfurt am Main und anderen hessischen Städten sind am Dienstag in einen unbefristeten Streik getreten. Der Grund sind die abgebrochenen Tarifverhandlungen zwischen dem Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) und der Gewerkschaft Verdi.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ geht davon aus, dass von Betriebsbeginn an den Großteil der 64 Frankfurter Buslinien bestreikt werden. Der Ausstand dürfte auch die Busse des Schienenersatzverkehrs (SEV) für die Linie U3 in Oberursel treffen.

traffiQ empfiehlt den Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt möglichst noch einmal aktuelle Informationen einzuholen. Man erhält sie über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon 069/24248024, das rund um die Uhr zu erreichen ist, sowie unter http://www.rmv-frankfurt.de im Internet.

Gerade Eltern von Schulkindern, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, sollten die Informationen aufmerksam verfolgen, damit ihre Kinder morgens nicht vergeblich an der Haltestelle stehen.

In der Internet-Fahrplanauskunft lassen sich die einzelnen Verkehrsmittel so ausblenden, dass nur die zuverlässig verkehrenden Linien angezeigt werden: Unter „womit“ wählt man „Optionen anzeigen“ und entfernt dort die Häkchen bei den nicht gewünschten Verkehrsmitteln. Wer Start und Ziel direkt „von Haustür zu Haustür“ (also Ort, Straße und Hausnummer) eingibt, bekommt von der Fahrplanauskunft auch gleich mitgeteilt, welche Fußwege gegebenenfalls auf ihn zukommen.

Da die Gewerkschaft ihre Streikstrategie nur begrenzt offenlegt, stehen diese Hinweise unter Vorbehalt und können sich auch kurzfristig ändern. traffiQ wird im Internet und mit Hinweisen insbesondere an die Radiosender regelmäßig und möglichst aktuell zur Streiklage informieren.

Foto: RMV