Bald darf hier gespielt werden

Noch radeln, rollern und gehen große und kleine Riedberger an diesem wunderschönen neuen Spielplatz vorbei und sind durch einen Zaun von Trecker, Mühle und Kletterlandschaft getrennt. „Der sieht doch fertig aus, warum darf man da nicht endlich rein?“, war nicht selten die Frage. Übrigens seit einigen Monaten. „Das Problem ist, dass der Rasen zwischen den Spielflächen nicht angewachsen ist, weil es 2018 zu heiß und zu trocken war“, hieß es bislang dazu. Aktuell aber erklärt Simone Jacob vom Grünflächenamt auf MAINRiedberg-Anfrage: „Wir versuchen gerade, eine Lösung zu finden. Wir hoffen, dass schon Ende März die Kinder dort spielen können.“ Zwar werden voraussichtlich kleinere Zäune die noch nicht allzu grünen Rasenflächen schützen. Den Spaß am Spiel wird das kaum trüben.

Hier ist der neue Spielplatz zu finden

Der neue Bauernhof-Spielplatz ist am Rand des Riedbergs platziert, in Verlängerung der Frischluftschneise vom Kätcheslachpark Richtung Norden. Das ist sozusagen parallel zur Altenhöferallee und direkt neben dem Areal, wo die zweite Sportanlage entstehen soll.

Die Hessenagentur ist noch für den Bau des gesamten Grünzugs zuständig. Erst dann geht diese Fläche in das Eigentum der Stadt über. Auch das spielte bei den Verzögerungen eine Rolle.

Aber jetzt können sich die Kinder endlich auf diese Spielgeräte freuen: eine Doppelseilbahn mit Startrampe, die durch das abfallende Gelände zum Wettgleiten einlädt, plus eine Kletterlandschaft, die einem Getreideland nachempfunden ist, und eine Windmühle mit einzelnen Stockwerken. Diese Mühle aus Holz, die für Mamas, Papas und Großeltern ein Blickfang sein mag, kann über Stufen, Stangen und Netze erklommen werden. Drinnen kann man sich verstecken oder wie in einer Höhle fühlen – und über eine Rutsche geht’s dann wieder raus.

Kletter-Trecker und Heuwagen plus Sand für die Kleinen

Im Kleinkind-Spielbereich gibt es eine Sandfläche mit buntem Klettertrecker und einem Heuwagen. Der Heuwagen bietet eine Gurtrutsche sowie Backtisch, Sandschütte und Aufzug für Sandspiele. Sitzgelegenheiten sind natürlich auch da.

Die Planung für das gesamte Areal stammt noch von 2013/ 2014, ruhte aber wegen des Feldhamsters. Zur Erinnerung: Naturschützer mussten erst untersuchen, ob in diesem Bereich geschützte Feldhamster leben. Als sich herausstellte, dass nur noch zwei Männchen zu finden sind, die auch nur in einer Erhaltungsstation gerettet werden können, gab es grünes Licht.

Foto: MAINRiedberg