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Fastnacht und Karneval für Groß und Klein

Jetzt beginnt endgültig wieder Fasching, Fastnacht und Karneval! Verkleiden, Kreppel essen, Umzüge – das wird sicher toll. Wer hat Lust bekommen?

Und natürlich bietet unser Stadtteil jede Menge für Kinder an Fasching. Musik, Tanz, Spaß – alles ist dabei!

Beispielsweise steigt wie jedes Jahr im Familienzentrum Billabong am 11.02.2018 (Sonntag) von 15 bis 18 Uhr in der Graf-von-Stauffenberg-Straße 46b eine große Faschingsparty. Der Eintritt ist frei, und Verkleidungen sind erwünscht, aber keine Pflicht. Weitere Informationen unter www.billabong-family.de

Auch der Turnverein in Kalbach bietet am Fastnachtssonntag ab 14:31 Uhr einen Kindermaskenball in der Alten Turnhalle am Grubweg. Der Eintritt kostet 3 Euro. Ein Clown macht dort Spiele mit den Kindern, Bonbons werden geworfen und es gibt viel tolle Musik. Für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt.

Am Sonntag ist auch der große Frankfurter Fastnachtsumzug 2018 ab 12.11 Uhr durch die Frankfurter Innenstadt. Kleiner, schön und noch näher am Riedberg sind die Fastnachtszüge in Heddernheim und Oberursel. Der Taunus-Karnevals-Zug in Oberursel findet ebenfalls am Sonntag ab 14.11 Uhr statt, der „179. Klar Pariser Fastnachtsumzug“ in Heddernheim mit 111 Wagen startet dann am Faschingsdienstag ab 14.31 Uhr. Anfahrt am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Parkplätze in der Tiefgarage des Nordwestzentrum nutzen.

Wir wünschen jetzt schon ganz viel Spaß!

(Foto: Archiv)

So macht Tischtennis einfach Spaß

Es herrscht Aufregung am Mittwoch im Mehrzweckraum der Marie-Curie-Schule, denn der Auftakt zu den mini-Meisterschaften im Tischtennis beginnt. 24 Kinder, darunter drei Mädchen, wuseln aufgeregt herum, bis Diplomtrainer Wieland Speer ein bisschen für Ruhe sorgt, damit er einiges erklären kann. In der Mitte des Raumes steht ein Tischtennis-Tisch mit einem mobilen Netz. Ein weiterer lehnt an der Wand, neben dem Eingang. Für diejenigen, die einfach so zwischendurch sich bewegen und gegen die Wand spielen möchten. Nicht weit entfernt ist Praktikantin Angelina Bäcker und füllt Urkunden aus, denn jeder wird am Ende Sieger sein.

„Heute sind wirklich viele dabei“, freut sich Angelina, die versucht, die Namen der Grundschüler zu entziffern, die sich bei der „Anmeldung“ eingeschrieben hatten. Sie hilft mit, hier den Mini-Wettkampf zu organisieren, einen Vor-Vorentscheid für die Breitensportveranstaltung des Tischtennis-Bundes. „Ich habe auch schon geholfen, Sport für Flüchtlinge zu organisieren. Es macht mir auf jeden Fall jede Menge Spaß“, erzählt sie.

Praktikantin Angelina Bäcker hilft bei der Organisation

Kein Handicap: Auch Benaja macht mit und hat eine Menge Spaß

Wieland Speer macht mit den Kindern am Anfang Übungen mit Schläger und Ball, damit sie erst ein Gefühl fürs Spiel bekommen und Vor- und Rückhand unterscheiden lernen. Manche haben schon Erfahrung, manche noch nicht. Dann geht´s über zum Punktezählen: Jedes Kind darf mit ihm spielen, bis es höchstens 20 Ballwechsel geschafft hat. Wobei er für eine Weile sein Handy als Schläger nimmt – was den Kids sichtlich Freude macht. Diejenigen mit den meisten Punkten dürfen an dem entscheidenden Rundlauf teilnehmen. Der Gewinner ist übrigens kein Viertklässler, sondern Stefan Obolkin, ein Junge mit sieben Jahren. Er strahlt. Alle anderen sind „zweiter Platz“.

 

Wem gelingen die meisten Ballwechsel mit Trainer Wieland Speer?

„Es geht heute erst mal nur darum, Spaß zu haben“, sagt Wieland Speer, der die Kids am Riedberg für diesen Sport begeistern will. „Die besten dürfen in der nächsten Woche zu dem richtigen Turnier übergehen.“

Bereits 500 Schüler am Riedberg haben teilgenommen

Insgesamt fast 500 Schülerinnen und Schüler haben im Stadtteil bereits an den Meisterschaften für Tischtennis-Minis teilgenommen. In der Grundschule Riedberg machten sogar 17 Klassen mit, in der IGS Kalbach-Riedberg waren es bisher 13 Kids und im Gymnasium bei zwei Veranstaltungen 54 Schüler. Bis Mitte Februar folgen noch eine weitere Vorrunde an der Gesamtschule, diesmal ausschließlich mit Mädchen.

Text: Leticia Kreutzer

Fotos: cd

The Importance of a Teacher

„Erst vor wenigen Monaten haben wir bei einem Videowettbewerb der deutschen Bundesbank den dritten Platz belegt“, erzählen Ardiana Dacic und Sabrina Pölle, beide Studentinnen. Das Thema war ´Was bedeutet Stabilität für Sie?´. Und, dass sie überhaupt mitgemacht haben, war eine ziemlich spontane Sache. Doch sie hatten viel zu sagen, in Bild und Ton. Jenseits von Wirtschaft, Euro und guten Filmschnitten zeigten sie in dem Video, wie wichtig beispielsweise Familie für sie ganz persönlich ist. Ardiana, die erst 2011 aus Montenegro zuwanderte, berichtete, wie viel Stabilität ihr auch die neue Heimat Deutschland gibt. Der Erfolg des Kurzfilmes hat die beiden jetzt dazu angespornt, beim Deutschen Jugendfilmpreis 2018 mitzumachen – mit mehr als 100.000 TeilnehmerInnen in den letzten drei Jahrzehnten einem der größten Foren für junge Filmschaffende bundesweit.

The Importance of a Teacher

Auf den ersten Blick passen Film und Studium bei den 18-Jährigen nicht zusammen. Sabrina, deren Familie am Riedberg wohnt, studiert Wirtschaftsinformatik. Ihre Freundin Ardiana studiert Social Media Systems, eine noch junge Verbindung von Management, IT und BWL. Doch wenn sie zu erzählen beginnen, merkt man schnell, wie sie das Hobby Filmen interessiert. Ursprünglich wollten sie ein Video über die Zeit machen. Darüber, wie sie vergeht, und dass man die Zeit richtig nutzen muss. Aber dann war Ardiana bei ihrer alten Schule, der Ludwig-Erhard-Schule in Höchst, um auf ein paar Freunde zu warten. Sie traf einen der früheren Lehrer  und sie unterhielten sich. „Er erzählte, dass die Schüler nicht auf seine Ratschläge hören“, sagt Ardiana. Sie hatte aber auch miterlebt, wie sich Schüler Lehrern gegenüber respektlos verhalten. „Das inspirierte mich, ein Video zu diesem Thema zu machen.“ The Importance of a Teacher heißt das Video, das sie bei der Filmpreis-Jury eingereicht haben.

Das Video ist zu sehen unter   https://youtu.be/zdxrmdarOyY

 

„Wir wollen Schüler positiv motivieren“

Nach diesem Gespräch war es für Ardiana eindeutig, dass sie ein Video über dieses Thema machen müssen. „Es ist ein sehr wichtiges Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient. Wir versuchen mit diesem Video viele Leute, und insbesondere Schüler, zu erreichen und positiv zu motivieren, damit sie sich mal Gedanken machen, wie sich sich gegenüber den Lehrern verhalten sollen.“

Der Einsendeschluss des Videos war am 15. Januar. Die zwei Studentinnen haben schon die Vorauswahl geschafft und bereits Feedback bekommen. „Ich habe das Video an die Kampagne ´Hessen lebt Respekt´ der Hessischen Landesregierung geschickt, und die fragten, ob sie es auf ihrer Facebook- Seite bewerben können“, freut sich Ardiana. Sie hat es natürlich auch an ihre alte Schule geschickt. Die Lehrer waren begeistert. Ihre Freundin Sabrina und sie, „wir sind einfach ein gutes Team“.

Text: Leticia Kreutzer

Unsere Praktikantin Leticia hat die beiden Filmemacherinnen getroffen und diesen Text verfasst. Vielen Dank dafür!

Foto/ Repro: cd