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Führung durch den Wissenschaftsgarten

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Blütenpflanzen? Sie sind mit fast 400.000 Arten weltweit die erfolgreichste Pflanzengruppe, zudem stellen sie den größten Teil Biomasse auf unserem Planeten. Ein wichtiger Grund für den Erfolg ist die große Vielfalt der Früchte bei den Blütenpflanzen. Sie ist Grundlage der erfolgreichen Ausbreitung und ermöglicht vielfältige Wechselbeziehungen mit Tieren als Fruchtverbreitern. Im Rahmen einer Führung wird Prof. Georg Zizka, Biowissenschaftler an der Goethe-Universität und Leiter des Wissenschaftsgartens am Campus Riedberg, morgen ab 16 Uhr an Beispielen die Fruchtvielfalt demonstrieren und die Botanik der wichtigen Fruchttypen vorstellen.

Der Wissenschaftsgarten ist frei zugänglich

Dabei wissen viele Riedberger vermutlich gar nicht, was sich hier im Außenbereich der Uni – für alle frei zugänglich – verbirgt und in den nächsten zehn Jahren bis vor zur Altenhöferallee reichen soll: Ein stetig wachsender Wissenschaftsgarten, der Lehre und Forschung der Naturwissenschaften am Campus dient und der „Information, Erholung und Entspannung“ der Öffentlichkeit. Mit 300 Quadratmeter großem Versuchsgewächshaus mit verschiedensten Klimazonen. Und draußen unter anderem mit einer Streuobstwiese, Laubwald, geologischem Garten und Arzneimittelgarten.

Freitag, 20. September 2019, 16.00-17.30 Uhr, Campus Riedberg, Wissenschaftsgarten.  Treffpunkt ist am Eingang Wissenschaftsgarten, Altenhöferallee 1f.

Mehr zu den Führungen im Wissenschaftsgarten unter www.uni-frankfurt.de/51838975/F%C3%BChrungen_Veranstaltungen

Foto: Nguyen/ Unsplash.com

Diskussion: Wie viel Demokratie braucht unsere Demokratie?

Politikverdrossenheit und Demokratiemüdigkeit einerseits. Volksbegehren und Klima-Streiks andererseits. Wie passt das alles zusammen?  Wie viel Demokratie braucht und verträgt unsere Demokratie? Welche Möglichkeiten gibt es noch, die Wählerinnen und Wähler direkt einzubinden? Darüber diskutieren am nächsten Sonntag die frühere Verfassungsrichterin Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, Frankfurts Planungsdezernent und SPD-Vorsitzender Mike Josef, Frankfurts Baudezernent und CDU-Vorsitzender Jan Schneider sowie Grünen-Sprecher Bastian Bergerhoff. Der „Sonn-Talk“ findet ab 11 Uhr im Haus Nidda in Bonames, rund 10 Minuten vom Riedberg, statt.

Als „kleine Sensation“ werten die Veranstalter die Anwesenheit der ehemaligen Verfassungsrichterin Hohmann-Dennhardt. „Hier können die Gäste aus erster Hand erfahren, was die Mütter und Väter des Grundgesetzes sich so dachten. Eine Verfassung, um die uns viele in der Welt beneiden“, heißt es in einer Mitteilung der SPD-Ortsvereine im Frankfurter Norden, die zu der Talk-Runde laden. Am Sonntag soll Gelegenheit sein, das Thema aus unterschiedlichen politischen Perspektiven zu diskutieren.

Die Diskussionsrunde findet statt am Sonntag, 22. September 2019, 11-13 Uhr, Haus Nidda, Harheimer Weg 18-22, 60437 Frankfurt a. M. (ca. 10 Minuten vom Riedberg)

Foto: Archiv

#MainBecher geht an den Start

Kaum eingeschenkt, schon ausgetrunken und weggeworfen – der Einmalbecher To-Go ist zu einem Symbol für einen Konsum geworden, der auf unsere Umwelt und Ressourcen keine Rücksicht nimmt. Auch in Frankfurt verstopfen jährlich geschätzt 25 Millionen Einwegbecher die öffentlichen Papierkörbe der Stadt oder verschmutzen den öffentlichen Raum. Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) begegnet den veränderten Konsumgewohnheiten jetzt mit einem neuen Service: einem stadtweiten Pfandsystem samt Mehrwegbecher, dem #MainBecher. Das Unternehmen knüpft damit an ein erfolgreiches Pilotprojekt der gemeinnützigen Initiative Cup2gether an.

„Die Stadt Frankfurt gibt jedes Jahr rund 50 Millionen Euro für die Reinhaltung von Straßen, Plätzen und Grünflächen aus“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Donnerstag, 19. September, bei der öffentlichen Präsentation. „Als Aufsichtsrätin der FES bin ich stolz, dass mit dem #MainBecher ein weiterer Service für Frankfurterinnen und Frankfurter angeboten wird, der Abfallvermeidung in den Fokus rückt. Denn die Vermeidung von unnötigem Abfall muss unser Ziel sein.“ Besonders freue sie sich, dass es gelungen ist, einen Becher zu finden, der komplett aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und zudem kompostierbar ist, sagte die Stadträtin. „Wir wollten unbedingt ein wirklich grünes System haben. Wenn es einen Becher gibt, der aus einem Abfallprodukt der Papierherstellung von einem kleinen Unternehmen in der Region produziert wird, ist er der Richtige für uns.“

So funktioniert #MainBecher – in Kürze mit App

Der #MainBecher funktioniert im Gegensatz zu anderen Systemen fast bargeldlos. Nur einmal, zum Start, müssen die mobilen Kaffeetrinker für drei Euro eine Pfandmarke erwerben. Die kleine Holzmünze passt bequem in den Geldbeutel und kann bei den Systemteilnehmern gegen den #MainBecher ein- oder ausgelöst werden. Angeboten wird der Becher zunächst in der Größe 0,4 Liter; eine kleinere Version 0,3 Liter ist ab November verfügbar. Ein Deckel in FES-blau für zwei Euro ist nicht Teil des Pfandsystems, kann aber über die Systemteilnehmer ebenfalls in Kürze miterworben werden. Eine Übersicht aller Systemteilnehmer ist auf der Internet-Seite http://www.mainbecher.de zu finden. In Kürze wird außerdem eine App fürs Smartphone bereitgestellt.

Wirkt auf den ersten Blick kompliziert – ist aber kinderleicht: das #MainBecher-System

Optisch ist der Becher in neutralem Grau gehalten. Befragungen haben ergeben, dass dies die am meisten akzeptierte Farbe ist. Aufgedruckt sind in Weiß der Frankfurt-Adler, das #MainBecher-Logo mit Skyline sowie – unten klein – der FES-Slogan „Keiner macht das so wie wir“. „Der Name und die Frankfurt-Motive auf dem Becher sollen bewusst den Lokalpatriotismus ansprechen“, erläutert FES-Geschäftsführer Dirk Remmert. „Wir wollen damit deutlich machen, dass dieser Becher und das Pfandsystem in Frankfurt für die Frankfurterinnen und Frankfurter erdacht und entwickelt wurden. Wem Frankfurt am Herzen liegt, der kommt am #MainBecher nicht vorbei.“

Das Interesse ist laut FES hoch. Für den #MainBecher gewonnen wurden bereits drei Aral-Tankstellen, die Kantine der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen sowie diverse weitere Cafés und Kioske. Gespräche mit weiteren namhaften Anbietern stehen vor dem Abschluss. Mit Hilfe des FES-Sponsoringpartners Löwen Frankfurt ist zudem eine Tür zu den großen Sportveranstaltungen in Frankfurt aufgestoßen.

FES stemmt die finanziellen Aufwendungen zum Start aus dem eigenen Marketing-Budget. Aus diesem werden seit jeher Aufklärungs- und Präventionsangebote im Kontext der Müllvermeidung finanziert. Das System #MainBecher ist nicht auf Gewinn ausgelegt. Einnahmen können generiert werden durch den Verkauf des #MainBecher an Sponsoren, die ihren Becher mit eigenem Logo bedrucken lassen können. „Das könnte für viele Unternehmen zum Beispiel ein attraktives Weihnachtsgeschenk an ihre Mitarbeiter sein“, sagte Remmert. Um die Wirksamkeit des Pfandsystems nachzuweisen, gibt FES außerdem eine Sortieranalyse der öffentlichen Papierkörbe in Auftrag. Studien zufolge beträgt der Volumenanteil von To-Go-Bechern darin bis zu 15 Prozent.

Wegbereiter war die Initiative Cup2gether

Wegbereiter für den #MainBecher war die Initiative Cup2gether, die im vergangenen Jahr bereits zahlreiche Cafés in den Stadtteilen Bornheim, Nordend und Ostend sowie über 1000 Bürger für das Modell gewinnen konnte und auf diese Weise das breite Interesse an einem Pfandsystem dokumentierte. „Für uns schließt sich mit dem heutigen Tag ein Kreis“, sagten die Geschäftsführerinnen Marlene Haas und Claudia Schäfer. „Wir sind froh und dankbar, dass sich unser Projekt auf diese Weise verstetigt und mit der FES jetzt in die ganze Stadt getragen wird. Auch möchten wir an dieser Stelle Frankfurts Wirtschaftsdezernent Markus Frank danken. Wir freuen uns auch für die vielen engagierten Gastronomen und Konsumenten, denen jetzt endlich eine nachhaltige Alternative geboten werden kann.“

Haas und Schäfer werden FES weiterhin beraten. Die Initiative richtet ihre Aktivitäten zugleich neu aus: In den Fokus wollen Haas und Schäfer jetzt stärker als bisher auch Stadtteil- und Vereinsfeste sowie die Beratung weiterer Städte in der Rhein-Main-Region nehmen.

Fotos & Informationen: FES

Lesung auf der IG-Riedberg-Wiese

Auf dem Riedberg wird es unheimlich…

„Allmählich verlässt uns der Tag, liefert uns der nächtlichen Dunkelheit aus. Inmitten schummrigen Leuchtens von Lichterketten wird Dana Polz aus ihrem Erstlingswerk Der Schmierfink lesen“ – so umschreibt Moderatorin Monika Nowicka die Veranstaltung am kommenden Freitag. Direkt auf der Streuobstwiese der IG Riedberg. Der Roman erzählt die Geschichte des Heranwachsenden Linus Lopez, der Seite um Seite tiefer in einen Zyklus aus Gewalt und Machtmissbrauch gerät. „Lassen Sie Ihre Nerven kitzeln. Liefern Sie sich aus“, rät Monika Nowicka.

Wichtig wäre vielleicht noch eine Decke zum Reinkuscheln und eine Thermoskanne mit einem heißen Getränk. Ein „Meer von Teelichtern“ wird für eine unheimlich-gemütliche Stimmung sorgen…

Begleitet wird die Lesung durch Moderatorin Monika Nowicka.

Die Lesung findet am Freitag, 20.9.2019, um 20.30 Uhr statt. Ort: Streuobstwiese der IG- Riedberg,  Kautenhof 1 (50 Meter davor). Der Eintritt ist frei.

Foto: Hannah Busing/ unsplash.com

 

 

Großer Klima-Streik in Frankfurt

Am Freitag will das Klimakabinett unter Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel ein Maßnahmenpaket vorlegen, damit Deutschland nationale und internationale Klimaziele bis 2030 einhalten kann. Am 23. September wird in New York der nächste UN-Klimagipfel stattfinden. Es ist also sicher kein Zufall, dass die Klimaschützer von „Fridays for Future“ und von anderen Umweltverbänden für genau nächsten Freitag zu einem großen weltweiten Klimastreik aufrufen. In Frankfurt soll eine der größten Veranstaltungen bundesweit stattfinden und man ruft mit dem Slogan „Ganz Frankfurt streikt – und Du?“ zum Mitmachen auf.

„Beim Weltklimastreik sollen möglichst viele Menschen weltweit auf den Straßen ein deutliches Zeichen für eine ambitionierte Klimapolitik mit sofortigen und effektiven Klimaschutzmaßnahmen setzen“, heißt es in einer Erklärung der Klimaschützer. Sie wollen weiter Druck auf die Politik machen, denn „das Zeitfenster, um die drohende Klimakrise noch abzuwenden, ist klein“. Durch das derzeit einsetzende Tauen der Permafrostböden und die Zerstörung der Wälder durch zu große Trockenheit befindet sich die Welt – siebzig Jahre früher als ursprünglich berechnet – an einem gefährlichen Kipppunkt des Klimas.

Wie gefährlich sind „Kipppunkte“?

Bei weiterer Untätigkeit kann es jedoch mit dem Erreichen von Kipppunkten auch zu einer drastischen Verschlechterung des Klimas kommen. Das Umweltbundesamt hat in einem Hintergrundpapier aus dem Jahr 2008 das Phänomen der Kipppunkte wie folgt beschrieben: “Es ist jedoch auch möglich, dass besonders starke und sogar abrupte Klimaänderungen einsetzen.“ Zu diesen Veränderungen gehören: abrupte Klimaänderungen, unumkehrbare Prozesse und langfristige, starke Klimaänderungen.

Renommierte Wissenschaftler stellten sich daher an die Seite der streikenden Schüler*innen, etwa in einer Bundespressekonferenz im März dieses Jahres. Die Experten bekräftigten, dass ein sofortiger umfassender Klimaschutz nicht nur ökologisch erforderlich ist, sondern auch technisch machbar und eine wirtschaftliche Chance für den deutschen Wirtschaftsstandort. Auch viele Verbände, Gewerkschaften, Unternehmen und Kirchengemeinden haben inzwischen die Tragweite des derzeitigen Klimageschehens erkannt und sich daher für eine Teilnahme an der Demonstration ausgesprochen, die zwar als Streik bezeichnet wird, aber kein Streik im arbeitsrechtlichen Sinne ist.

Der Zeitplan – und Aktivitäten am Riedberg

Ab 9 Uhr ist ein „Klimabildungsfestival“ am Mainkai vom Eisernen Steg flussaufwärts mit vielen Lernstationen, wie etwa Wasser, Mobilität, Energie, Recycling und Konsum für Schülerinnen und Schüler geplant. Ab 11.30 Uhr von dort ein Sternmarsch zur Fridays for Future-Demonstration an der Alten Oper. Einige Kirchengemeinden in Frankfurt halten am Weltklimastreiktag 5-vor-12-Andachten mit Glockengeläut ab.

In der evangelischen Riedberg-Gemeinde in der Riedbergallee findet nach dem Streik um 18 Uhr eine Andacht zur Bewahrung der Schöpfung statt.

In Frankfurt beginnt die Demonstration um 12 Uhr an der Alten Oper.

Um am Weltklimastreiktag möglichst viele Menschen und insbesondere die Erwachsenen auf die Straßen zu bringen und ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, haben die Klimaschützer diesmal auch Plakate gedruckt und Filme gedreht (https://youtu.be/rA8VhfpzIEI oder https://fffutu.re/KS-Clips).  Foto: Veranstalter

Foto oben: Unsplash.com

Vollsperrung zwischen Kalbach und Bonames

Ab morgen bis Freitag, 27. September, kommt es wegen des Ausbaus eines Radwegs in der Straße „Am Martinszehnten“ in Höhe des Garten-Centers zu einer Vollsperrung. Eine Umleitung erfolgt über Züricher Straße, Berner Straße, Ben-Gurion-Ring und umgekehrt. Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle passieren.

Die Buslinien werden umgeleitet

Die Buslinien 29 und n4 umfahren den gesperrten Bereich. Zwischen Kalbach und Bonames verkehren die Busse ab der Heinrich-Lanz-Allee über die Züricher Straße zum Ben-Gurion-Ring und zurück auf ihrem Linienweg. Durch die Umleitung verlängert sich die Fahrtzeit der Busse um wenige Minuten.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen unter http://www.mainziel.de

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Workshop zu Zivilcourage und Gewaltprävention

Jeder kennt es: Eine unangenehme Situation, in der man sich nicht wohlfühlt, von anderen bedrängt wird oder sogar bedroht. Wie sollen Sie damit umgehen? Was können Sie tun? „Wenn Sie sich das auch schon gefragt haben, dann kommen Sie am 21. September 2019 von 10.00-14.00 Uhr zum kostenfreien Gewalt-Präventionstraining“, heißt es vom Quartiersmanagement der Nordweststadt, die das Training in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat der Stadt und der Polizei veranstaltet.

Es geht darum, möglichst frühzeitig bedrohliche Situationen wahrzunehmen. Dem Bauchgefühl zu folgen. Und ich entweder selbst aus der unangenehmen Situation zu befreien oder anderen Menschen zu helfen, sich aus einer für sie möglicherweise unangenehmen Lage zu lösen.

Das Gewalt-Präventionstraining findet am Samstag ab 10 Uhr in der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, Thomas-Mann-Straße 10, 60439 Frankfurt statt. Verbindliche Anmeldung bis zum 17.09.2019 erforderlich unter nordweststadt@frankfurt-sozialestadt.de

Grafik: Veranstalter

Spielmobil auf dem Riedbergplatz

Hier ist ab heute Spiele-Spaß garantiert: Noch bis 20. September und auch in der nächsten Woche vom 23. bis 27. September, montags bis freitags in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr, hält ein Spielmobil auf dem Riedbergplatz.

Das Spielmobil-Team baut Hüpfkissen, Rollenrutsche und viele Kleinspielgeräte auf. „Die Kinder können das umfangreiche Spielmobilangebot nutzen und einen schönen Nachmittag verbringen“, heißt es bei den Veranstaltern vom Abenteuerspielplatz Riederwald e. V.

Apropos Abenteuerspielplatz: Inzwischen gibt es drei dieser pädagogisch betreuten Spielplätze in Frankfurt, die der Verein in mehr als vier Jahrzehnten aufgebaut hat, weitere Veranstaltungen inklusive.

So werden graue Straßen und Plätze zu „Spielstraßen“

Seit 1985 sind auch Spielmobile unterwegs und in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main sorgt diese dafür, dass Straßen – zumindest zeitweise – wieder zum Spielen genutzt werden können. „Das ist unsere eigentliche Aufgabe, wir bringen uns und unsere Spielmöglichkeiten zu den Kindern Frankfurts.“

Das ist aber noch nicht alles. Wer nicht die ganzen Sommerferien in Urlaub fahren kann, hat sicher schon mal die “Mainspiele” und “Opernspiele” besucht – ebenfalls veranstaltet vom Spielmobile-Team.

Weitere Informationen unter www.abenteuerspielplatz.de

Foto: Veranstalter

Unfall auf A661: Motorradfahrer ist gestorben

Schrecklicher Unfall auf der A661: Am Sonntag gegen 14.05 Uhr war ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Limburg-Weilburg mit seinem Motorrad von Bad Homburg in Richtung Frankfurt unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Bad Homburg und dem Bad Homburger Kreuz verlor er offenbar die Kontrolle über seine Honda und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Der 31-Jährige wurde über die Leitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert und blieb dort mit schwersten Verletzungen liegen.

Zeugen verständigten sofort die Rettungskräfte. Der Motorradfahrer wurde umgehend in ein Frankfurter Krankenhaus verbracht. Doch im Laufe der gestrigen Nachmittagsstunden erlag er seinen Verletzungen.

Weitere Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Frankfurt unter der Rufnummer 069-75546400 in Verbindung zu setzen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Chancen auf Skatepark steigen plötzlich

Erst kam ein klares und unmissverständliches „Nein“ von der Stadt – jetzt scheinen die Chancen für  die Skatepark-Initiative von Riedberger Teenagern plötzlich zu steigen. In einer aktuellen Stellungnahme, die MAINRiedberg vorliegt, heißt es: „Der Magistrat begrüßt den Vorschlag zur Errichtung eines Skater-Parcours auf dem Riedberg.“ Die in der Anregung gemachten Standort-Vorschläge müssen „mit Blick auf die zu erwartenden Lärmemissionen und die Belange des Landschaftsschutzes“ intensiv geprüft werden. Die Prüfung möglicher Standorte und Alternativen kann allerdings erst zum Jahresende erfolgen, aufgrund fehlender Kapazitäten im zuständigen Fachamt.

Appell an andere Jugendliche und Bitte um Unterstützung

Als er von dieser neuen Entwicklung erfahren hatte, sagte Sebastian Reißmann (11), der Initiator einer Skatepark-Petition, spontan nur: „Das ist cool, dass die Antwort der Stadt jetzt positiver ausfällt.“ Nun hoffen seine Freunde und er, „dass es doch noch klappt“. Zudem haben sie bereits Kontakt zu einem Stadtverordneten aufgenommen und möchten darum bitten, bei einer Ortsbegehung möglicher Standorte im Stadtteil dabei sein zu können. Vielleicht mithilfe des Ortsbeirates. Zur nächsten Sitzung am Freitag (siehe unten) wollen sie kommen und in der Bürgerfragestunde nochmals ihr Anliegen vorbringen. „Es wäre natürlich gut, wenn da noch andere Jugendliche sind und uns unterstützen.“

MAINRiedberg berichtet im aktuellen Magazin ausführlich über die Anliegen der älteren Kids und Jugendlichen. Mit der Frage: „Wo ist Platz für uns?“

Zum Hintergrund: Riedberg ist der jüngste Stadtteil Frankfurts mit immer noch steigenden Kinderzahlen. Es gibt 19, meist neue und wunderschöne Spielplätze – aber kaum Platz für Jugendliche. MAINRiedberg hat auch im aktuellen Magazin ausführlich darüber berichtet. Auf der öffentlichen Plattform der Stadt „FFM – Frankfurt fragt mich“ hatte Sebastian eine Petition für einen Skatepark angestoßen, bei der er 300 Unterschriften, also weit mehr als die notwendigen 200, erreichte. Er kämpft für einen Skatepark im kleineren Format, mit Rampen und Co. für Biker und Boarder, aber nicht zu groß und aus seiner Sicht realisierbar.

In einer ersten Antwort der Verwaltung, die in den Sommerferien kam, nannte man den Wunsch der Jugendlichen „berechtigt und nachvollziehbar“. Es gebe aber aus verschiedenen Gründen keine Aussicht auf Genehmigung.

Gibt es auch Chancen für einen Pavillon für Jugendliche?

Nun die halbe Rolle rückwärts. Auf ein ähnlich positives Signal hoffen einige Ortsbeiräte in Sachen Pavillon für Jugendliche. Diese Idee wurde ebenfalls im Gespräch mit Jugendlichen, unter anderem Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Riedberg, entwickelt. So ein Pavillon, möglichst etwas abseits in einem der Parks, sollte ein „Rückzugsort“ für die Teenager, aber auch alle anderen RiedbergerInnen sein. Auch hier war die Haltung der Stadt bisher ablehnend.

Zum Pavillon für die Jugend gibt es nun einen neuen Antrag der SPD auf einen Ortstermin. „Dazu wäre es gut, wenn viele Jugendliche auch in die nächste Sitzung kommen“, erklärt Jörg Rohrmann vom Ortsbeirat.

Die Ortsbeiratssitzung findet am Freitag, 13. September, um 20 Uhr im Winfriedhaus der Kath. Gemeinde St. Laurentius in Kalbach statt, Adresse Am Brunnengarten 9.

Weitere Informationen unter www.frankfurt.de 

Fotos: PeVe Horn/ MAINRiedberg