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Geht Einkaufen jetzt schneller?

Lange Schlangen an den Kassen, zu wenig Parkplätze, wenig Gastronomie. Viele hoffen, dass sich das noch ändert. Zumindest die Schlangen an den Kassen könnten an Top-Einkaufstagen wie dem heutigen Samstag ein bisschen kleiner werden. Denn seit Mittwoch ist ein zweiter großer „Vollsortimenter“ in Riedberg-Mitte eröffnet. Der Edeka-Markt liegt an der Riedbergallee, nur wenige Schritte vom Riedbergzentrum mit Rewe, Aldi und dm entfernt. Im Untergeschoss sind Parkplätze vorhanden.

Edeka Georg lockt als Mieter und Betreiber des Supermarktes mit einer Verkaufsfläche von mehr als 1200 Quadratmetern, über 25.000 Artikel im Sortiment, einem Schwerpunkt auf regionalen und Bio-Produkten, Sushi-Bar und warmer Theke. An der Ecke zur Altenhöferallee und mit direktem Zugang zum Edeka gibt es eine Bäckerei. Richtung Uni wird Ende Mai noch ein kleines Café mit Außenbereich eröffnen.

30 Prozent der Wohnungen sind öffentlich gefördert

Den gesamten Komplex entlang der Riedbergallee, Alfred-Wegener-Straße und Altenhöferallee hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding Frankfurt für 47 Millionen Euro errichtet. Es ist ein Wohn- und Geschäftshaus mit 97 Mietwohnungen. Bei den Wohnungen handelt es sich um Einheiten mit zwei bis fünf Zimmern. 29 Wohnungen sind öffentlich gefördert, dort wird der Quadratmeterpreis bei 8,50 Euro liegen. Die frei finanzierten Wohnungen sollen 12,50 Euro pro Quadratmeter kosten.

Wir sind Frankfurts jüngster Stadtteil mit einem Altersdurchschnitt von 35,2 Jahren. Mit 14.767 und künftig mehr als 16.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Aber auch hier scheint es teilweise schwierig, das Angebot an Läden und Gewerbe auszubauen. Die Ladenfläche direkt am Riedbergplatz, wo bis Juni 2018 der Temma-Biomarkt war, ist seitdem ohne Nachmieter.

Keine Einkaufsmöglichkeiten im Westflügel

Wenige hundert Meter weiter beginnt der jüngste Bezirk des Riedbergs, der so genannte Westflügel. Hier werden bald mehr als 4000 Einwohner wohnen. Ohne Einkaufsmöglichkeit. Im kleineren „Altkönigblick“ im Norden ist das ähnlich und wird sich vermutlich nicht mehr ändern, weil alle Flächen am Riedberg veräußert sind.

Lange hieß es von Seiten der Stadt übrigens auch, dass kein weiterer großer Lebensmittelmarkt notwendig sei. Man berief sich dabei auf ein zehn Jahre altes Einzelhandelsgutachten.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Demnächst sollen neben dem Café im ABG-Neubau noch mindestens zwei Restaurants in anderen Bereichen des Riedbergs eröffnen.

Über neue Pläne für Gastronomie & Co. am Riedberg berichten wir ausführlich im neuen MAINRiedberg-Magazin. Unsere Frühlings-Ausgabe erscheint noch vor den Osterferien – es ist auch diesmal wieder unser kleines Ostergeschenk an alle Riedbergerinnen und Riedberger!

Ab Mittwoch verteilen wir die Magazine an alle Haushalte im Stadtteil. MAINRiedberg liegt auch bei unseren Partnern am Riedberg und in angrenzenden Stadtteilen (Cafés, Bäckereien, DER Reisebüro am Riedbergplatz, Reiselounge Frankfurt am Riedbergplatz, der Merton-Apotheke, Thom Hecht Ballettförderzentrum/ Riedberg, dem „Lahmen Esel“ in Niederursel, Papeterie & Bürobedarf Kannemann in Eschersheim, Metzgerei Kaiser in Kalbach) und im Familienzentrum Billabong, dem Jugendhaus Riedberg sowie der Kinderbücherei Kalbach auf. Ihr könnt MAINRiedberg dort einfach und kostenlos mitnehmen!

Foto: MAINRiedberg

Grundschule & Kita feiern Jubiläum

Es ist ein tolles Jubiläum. Doch der Jubel könnte womöglich etwas leiser ausfallen. Denn nach den Plänen der Stadt soll die Kita Sonnenwind am Riedberg ab 2020 aufgelöst werden – um Platz für die Nachmittagsbetreuung von bald bis zu 500 Schulkindern zu machen. Über Bedenken und Protest der Eltern hat MAINRiedberg wiederholt berichtet. Jetzt aber steht ein Fest bevor, zu dem alle herzlich willkommen sind. „Am nächsten Samstag, den 6. April, von 13 Uhr bis 17 Uhr werden wir gemeinsam das 15- jährige Bestehen der Grundschule Riedberg sowie der Caritas Kita- und ESB „Sonnenwind“ feiern“, heißt es in einem Einladungsschreiben.

Die Vorbereitungen dazu sind seit Wochen in vollem Gange. Die Kinder haben für diesen Tag, gemeinsam mit den Lehrern und Lehrerinnen, den Erziehern und Erzieherinnen und allen Mitarbeitern des Hauses ein vielfältiges Angebot an Aktionen, Projekten und Aktivitäten geplant, an denen alle viel Spaß haben werden. So wird es unter anderem eine Bastelwerkstatt, einen Geschicklichkeitsparcours, Kisten-Klettern, Kinderschminken und eine Leseclub-Rallye geben.

Bei einer Filmvorführung gewinnt man einen Einblick in den Schulalltag der Kinder, durch eine Fotopräsentation wird über unser Passivhaus informiert und bei einer Ausstellung zum Thema „Mein schönster Platz am Riedberg“ werden tolle Bilder zu sehen sein.

Im Rahmen von Begrüßung und Verabschiedung haben verschiedene Gruppen wie die Cheerleader und die Hip-Hop-Gruppe kleine Auftritte vorbereitet. Im Laufe des Nachmittags können sich Gäste noch auf Vorführungen der unterschiedlichen AG’s, wie der Theaterwerkstatt freuen. Mit Unterstützung der Eltern sorgt der Förderverein der Schule auch für ein leckeres Kuchen- und auch herzhaftes Buffet.

Jubiläumsfeier „15 Jahre Grundschule Riedberg & Kita Sonnenwind“ am Samstag, 6. April von 13 bis 17 Uhr, in den beiden Einrichtungen an der Kalbacher Höhe/ Riedberg.

Grafik: Grundschule Riedberg/ Kita Sonnenwind

Römer unterm Riedberg: Führung durchs „verschwundene Heddernheim“

Zwischen dörflicher Beschaulichkeit und den urbanen Siedlungshäusern der Nordweststadt finden sich in Heddernheim auch heute noch zahlreiche Spuren einer bewegten Vergangenheit. Die ausgegrabenen Kultstätten und Steindenkmäler der römischen Stadt Nida übten bereits auf die Menschen im frühen 19. Jahrhundert eine große Faszination aus. Der Archäologe Rudolf Klopfer führt am Sonntag, 7. April, die Teilnehmer auf seinem Rundgang vorbei an den längst verschwundenen Tempeln und Badeanalgen zum einstigen Marktplatz Nidas und lässt die Schauplätze der Geschichte lebendig werden.

Treffpunkt zu dieser Außenführung ist die Bushaltestelle Römerstadt, Fahrtrichtung Rödelheimer Bahnhof, um 11 Uhr. Die zu laufende Strecke beträgt etwa 2,5 Kilometer und ist mit einer Dauer von etwa 1,5 Stunden veranschlagt. Es wird gebeten, die Teilnahmegebühr von 7 Euro, ermäßigt die Hälfte, bereit zu halten.

Übrigens: Bei uns im Stadtteil ist der Grünzug „Römische Straße“ geplant. Zwischen der Autobahn im Norden, vorbei an der Marie-Curie-Grundschule, bis zur Uni im Süden. Ungefähr hier könnte der Weg der römischen Soldaten vor etwa 2000 Jahren von der Garnisionsstadt Nida zum Kastell Saalburg und zum Limes geführt haben. Allerdings ist der genaue Verlauf der Römerstraße nicht belegt. im Gegensatz zu den Tempeln und Badeanlagen und einem Colosseum im heutigen Heddernheim.

Grafik: Archäologisches Museum Frankfurt

Petition für den Erhalt der Kita Sonnenwind

Seit Mitte März ist bekannt, dass die Stadt große strukturelle Veränderungen im Kita- und Hort-Bereich plant. Unter anderem soll die Kita Sonnenwind, eine der ältesten Einrichtungen im Stadtteil, aufgelöst werden. Um ausreichend Platz für die Nachmittagsbetreuung von demnächst 500 Kindern der Grundschule Riedberg zu schaffen. Das sorgt für Unmut bei vielen Eltern. Jetzt haben Elternbeiräte eine Online-Petition gestartet und einen offenen Brief an OB Peter Feldmann sowie Schuldezernentin Sylvia Weber und Baudezernent Jan Schneider geschrieben. Mit dem Ziel, die drohende Schließung doch noch zu verhindern.

Neben der Kita Sonnenwind sollen auch die Hortplätze der Kitas Weltraum und Schatzinsel sukzessive ab 2020 abgebaut werden – um im Gegenzug dort Kindergartenplätze einzurichten. Allerdings unterm Strich nur 20 neue Plätze. Trotz des großen Bedarfs im Stadtteil. Auch das ist ein Kritikpunkt.

Aktuell gibt es einen fraktionsübergreifenden Antrag des Ortsbeirates von Kalbach und Riedberg zum Erhalt der beliebten Kita Sonnenwind an einem neuen Standort. Ein erster kleiner Punktsieg für die Eltern, die die „Nutzen-Aufwand-Relation der geplanten Maßnahmen“ generell in Frage stellen und zudem den Erhalt von Hortplätzen fordern.

Die Stadt argumentierte von Anfang an, dass die Räumlichkeiten für die Schule dringend gebraucht werden. Angesichts der Containeranlage, um die die erste Grundschule demnächst erweitert wird, sei auch ein Umdenken in puncto Nachmittagsbetreuung zwingend notwendig.

Diese neuen Standorte schlagen die Eltern vor

Doch wo könnte ein Provisorium errichtet werden, wo wäre ein möglicher Standort? Die Elternbeiräte der drei betroffenen Einrichtungen machen in ihrem Brief an den OB und die Dezernate folgende Vorschläge: Beispielsweise eine freie Fläche an der Altenhöferallee, unterhalb des Wohnkomplexes rund um das koreanische Generalkonsulat. Oder das Grundstück zwischen Marie-Curie-Straße und Am Bonifatiusbrunnen, das zunächst als Standort für die Erweiterungs-Container der Grundschule im Gespräch war. Auch die leere Ladenfläche des ehemaligen Temma-Marktes wird vorgeschlagen. Dafür gibt es aber inzwischen konkrete Interessenten.

Zurück zur Online-Petition: „Gerade heute haben wir die 300er-Marke geknackt“, freut sich Christina Herzbach, Elternbeirätin der Kita Sonnenwind. Für das Erreichen des Quorums, für das nur die Stimmen aus Frankfurt-Riedberg und Kalbach gezählt werden, benötigen die Initiatoren allerdings noch weitere Stimmen, „so dass wir weiterhin dankbar für jede Stimme sind“.

Eine Rückmeldung aus dem Magistrat oder von den zuständigen Dezernaten auf den offenen Brief der Eltern gibt es bisher noch nicht.

Foto: Archiv

Grillunfall im Park

Heute morgen gegen 11.40 Uhr ereignete sich auf dem Gelände des Rebstockparkes in Bockenheim ein Grillunfall.

Zu dem genannten Zeitpunkt hatte eine dreiköpfige Familie dort ihren Grill aufgebaut. Der 45-jährige Vater war gerade dabei, das Feuer zu entzünden. Er benutzte dazu offensichtlich auch einen Brandbeschleuniger. Als er diesen in die Glut spritzte, kam es zu einer Verpuffung, wobei er selbst und seine dabeistehende neunjährige Tochter Verbrennungen davontrugen.

Beide mussten zur stationären Aufnahme in Krankenhäuser verbracht werden, der Vater mit dem Rettungswagen, die Tochter mit dem Hubschrauber. Die 45-jährige Mutter erlitt einen Schock und musste ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Rettungskräfte waren von Zeugen verständigt worden.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Neuerungen bei Müll-Entsorgung

Deutschlandweit werden Jahr für Jahr Menschen durch rückwärtsfahrende Müllfahrzeuge getötet oder schwer verletzt. Um die Gefahr zu minimieren und Bürger sowie die FES-Mitarbeiter in einer immer enger werdenden Großstadt zu schützen, passt die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH ab sofort einige Touren der Haus- und Sperrmüllentsorgung in Frankfurt an.

Das Unternehmen setzt damit zugleich auch eine neue Richtlinie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) um, wonach Rückwärtsfahrstrecken möglichst vermieden werden sollen. Änderungen gibt es zunächst in 258 Straßen und Straßenabschnitten im Frankfurter Norden und Westen. Die Stadtteile im Osten und Süden folgen im weiteren Verlauf des Jahres 2019.

Für den Frankfurter Bürger ändert sich bei der Hausmüllsammlung fast nichts. Der von der Stadt Frankfurt beauftragte Vollservice, wonach FES die Tonne abholt, leert und zurückstellt, bleibt erhalten. Alle Tonnen, die bisher nach diesem Prinzip geholt wurden, werden das auch in Zukunft. FES organisiert das Bereitstellen der Tonnen mit eigenen Kräften.

Einzige spürbare Auswirkung: Am Leerungstag steht die Mülltonne für einige Stunden nicht an ihrem üblichen Standplatz, sondern an dem von FES für geeignet erachteten und für das Sammelfahrzeug per Vorwärtsfahrt zu erreichenden Platz. Morgens wird bereitgestellt, mittags geleert, nachmittags zurückgestellt. Genaue Uhrzeitangaben sind nicht möglich. Eine Liste der betroffenen Straßen veröffentlicht die FES unter http://www.fes-frankfurt.de im Internet.

Ungeklärt ist aktuell noch das künftige Prozedere bei der Bereitstellung und Abholung von Sperrmüll. Hierzu laufen aktuell noch Gespräche zwischen FES und dem Umweltamt.

Seit Veröffentlichung der neuen und gesetzlich bindenden Richtlinien zum Jahreswechsel 2016/17 erfasst FES sämtliche Strecken in Frankfurt, in denen rückwärts gefahren werden muss. Fachkräfte prüfen jeden Fall und erarbeiten Vorschläge, wie Rückwärtsfahren dort künftig vermieden werden kann. Sie beinhalten Maßnahmen verkehrlicher wie beispielsweise neue Beschilderung, neue Verkehrsführung, Halteverbote, baulicher wie Poller, oder technischer Natur, wie wendigere Fahrzeuge. Nur in Einzelfällen wird FES eine Straße gar nicht mehr anfahren können.

Das Umweltamt der Stadt Frankfurt als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger und Auftraggeber für die kommunale Entsorgung in Frankfurt unterstützt FES darin, den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz von Bürgern und Mitarbeitern zu verwirklichen. FES und Umweltamt haben daher einen Kreis relevanter Verwaltungseinheiten zusammengerufen, um die erarbeiteten Vorschläge in behördliches Handeln zu übersetzen.

Die nun gestartete Bereitstellung durch eigene Kräfte stellt für die Mehrheit der Straßen eine Übergangslösung dar. Die Kosten dafür trägt die Stadt Frankfurt, für den Bürger entstehen keine zusätzlichen Kosten. FES hofft, dass sich der Anteil der auf diese Weise zu entsorgenden Straßen langfristig deutlich reduzieren lässt. FES plant außerdem die Anschaffung von geeignetem maschinellem Equipment, um eine Bereitstellung so kostengünstig wie möglich zu organisieren.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: FES Frankfurt

Neue Sprechzeit mit den „Schutzmännern vor Ort“

Diese beiden Polizisten sind jetzt noch besser für die Anliegen der Riedbergerinnen und Riedberger erreichbar: Adrian Homeier und Andreas Wagner, die „Schutzmänner vor Ort“ des für uns zuständigen 14. Polizeireviers,  haben es nun geschafft, eine Örtlichkeit für einen neuen und regelmäßigen Termin in unserem Stadtteil zu finden.

Schutzmann Adrian Homeier informiert: „Wir werden ab dem 3. April 2019, immer am ersten Mittwoch des Monats, in der Zeit von 16:00 – 19:00 Uhr einen Schutzmann-vor-Ort-Termin im Stadtteiltreff Dessauer anbieten.“ Das „Dessauer“ befindet sich in der Friedrich-Dessauer-Straße 4 – 6, im Gebäude des Jugendhauses Riedberg.

Jeder, der ein Anliegen oder eine Frage hat, die Schutzmänner kennenlernen oder der Polizei etwas berichten möchte, ist herzlich willkommen.

Foto: Polizei Frankfurt

Schüler treffen Star: Workshop mit Brittani Washington

Um diesen Unterricht werden sie viele andere Teenager beneiden: Am Montag, den 1. April (kein Aprilscherz!), tritt die Keyboarderin, Sängerin und Schlagzeugerin Brittani Washington exklusiv für die Schülerinnen und Schüler der IGS Kalbach-Riedberg in der Aula des Gymnasiums Riedberg auf. Unter dem Motto „For the Love of Music“ verrät die Profimusikerin, was sie dazu bewegte, Musikerin zu werden und welche Tipps sie den Kindern mit auf den Weg gibt, Musik als ein Hobby zu genießen. Dazu singt sie und erzählt dem Publikum von ihrem Alltag mit US-Superstar Beyoncé und Cee Lo Green, mit dem sie gerade auf Tournee ist. Beginn ist 10.30 Uhr.

Die 33-jährige Amerikanerin bediente auch für andere Stars die Tasten: Mit Künstlern wie Kanye West, Jay-Z und Destiny‘s Child nahm sie Songs auf oder spielte live auf Welttourneen. Die anstehende Tour mit der Modern Music School wird sie durch rund zehn Städte führen, in denen die Musikschule für Rock und Pop ihren Sitz hat.

Information der Schule

Die Kinder der IGS Kalbach-Riedberg können sich zum Musik- und Tanzworkshop in der Aula des Gymnasiums Riedberg bei ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern anmelden. „Wir begleiten die Kinder dorthin und auch wieder zurück zur Schule“, versichert Schulleiterin Susanne Gölitzer und fügt hinzu: „Wir freuen uns auf das Ereignis!“

„Wir möchten Kinder für Musik begeistern!“

„Wir haben solche Veranstaltungen in der Vergangenheit schon öfter an öffentlichen Schulen durchgeführt“, erklärt Tobias Haug, Manager der Modern Music School Frankfurt. Durch die guten Kontakte in die internationale professionelle Musikszene konnte man für Workshops neben Brittani Washington beispielsweise auch Mark Schulman, der schon mit Pink! auf der Bühne stand, oder Tom Brechtlein (Chick Corea, George Whitty, John Patitucci, Kenny Loggins) gewinnen. Schulmanager Haug betont: „Wir möchten ganz einfach die Kinder für Musik begeistern, weil wir der festen Überzeugung sind, dass die kreativen Fächer in Zukunft immer wichtiger werden und an den Regelschulen viel zu kurz kommen.“

Foto: Modern Music School

 

 

 

Info-Abende zu Familie, Job & Karriere

Frauen für Frauen: Unsere Informationsabende und Gespräche zu Themen rund um Familie, Job und Business gehen weiter! Die ersten drei Veranstaltungen von Familienzentrum Billabong und dem Stadtteilmagazin MAINRiedberg in Februar und März waren ein voller Erfolg. Deshalb wollen wir die Reihe unbedingt fortsetzen. Immer jeweils am zweiten Montag des Monats im Café Billabong – und erstmals am 8. April ab 19 Uhr. „Alle, die Job und Familie besser meistern wollen oder auch nur andere Frauen zum Erfahrungsaustausch kennenlernen wollen, sind herzlich willkommen“, sagt Billabong-Vorstand Judith McCrory.

Die Montags-Treffs von „Frauen für Frauen“ sind offen und kostenlos. Auch die anwesenden Expertinnen stellen ihr Wissen kostenlos zur Verfügung. Vielen herzlichen Dank dafür!

Aber was erwartet uns bei den Gesprächsabenden? „Zunächst möchten wir ausloten, was die Frauen in unserem Stadtteil bewegt und wo vor allem Rede- und Informations-Bedarf rund um Familie, Job und Karriere besteht. Daran werden wir dann orientieren“, erläutert Judith McCrory.

Bisher haben die Organisatorinnen mitgenommen, dass beispielsweise beim Wiedereinstieg in den Beruf Unterstützung benötigt wird. Auch der Druck, arbeiten zu müssen, weil man sonst nicht mehr attraktiv für die Arbeitsmarkt erscheint, ist groß, so Judith McCrory. Für Selbständige scheinen unter anderem die Themen Webseitengestaltung und Businessplan von Interesse. Und für Arbeitnehmerinnen der Umgang mit der Erwartungshaltungen der Kollegen, flexibel mit Arbeitszeiten zu sein. Dann stellen sich auch die Fragen: Muss ich arbeiten – und wenn ja, wie werde ich allen gerecht? Was bedeuten meine Entscheidungen für die finanzielle Unabhängigkeit, besonders im Alter?

Wir freuen uns schon auf tolle Gespräche und den Austausch mit vielen interessierten Frauen!

Die nächsten Termine sind am 8. April, 13. Mai und 10. Juni ab 19 Uhr im Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b

Eltern fordern mehr Tischtennisplatten

Viele Kinder in unserem Stadtteil spielen leidenschaftlich gerne Tischtennis. In der Grundschule Riedberg sind die Platten auf dem Schulhof extrem begehrt, auch die AG im Gymnasium Riedberg ist sehr beliebt. „Nur in der Freizeit haben die Kinder leider nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Tischtennis zu spielen“, erklärt Kristina Kaiser, die vor wenigen Tagen eine Initiative für mehr Tischtennisplatten auf den Spielplätzen am Riedberg gestartet hat. Auf dem offiziellen Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt unter www.ffm.de

Der Hintergrund: Am Riedberg gibt es tolle Spielplätze für jüngere Kinder, aber für ältere Kids und Teenager ist das Angebot an Freizeitmöglichkeiten begrenzt. Das wird auch von Schülervertretern immer wieder zur Sprache gebracht. Zwei Outdoor-Tischtennisplatten gibt es derzeit nur am Spielplatz im Bezirk „Altkönigblick“ neben der Kita Mobile im Norden des Riedbergs.

Kristinas Kaisers Argumente: Auch in anderen Teilen des Riedbergs, allen voran rund um die erste Grundschule an der Kalbacher Höhe, wäre grundsätzlich ausreichend Platz vorhanden. Daher regen die Unterstützer der Initiative die Installation von je ein bis zwei Tischtennisplatten beispielsweise am Spielplatz an der Renoirallee gegenüber der KITA Weltraum, auf der Grünfläche hinter dem Utrilloweg und an der Riedbergallee am Kätcheslachweg an.

„Ich bitte Sie, den Vorschlag im Sinne der Kinder wohlwollend zu prüfen und entsprechend umzusetzen“, schreibt Initiatorin Kristina Kaiser. In wenigen Tagen hat die Initiative schon mehr als 80 virtuelle „Unterschriften“ gesammelt. „Wir brauchen aber 200, damit sich die Stadt damit beschäftigt.“ Dafür bleiben – stand heute – noch 47 Tage Zeit.

Erfolg bei „Jugend trainiert für Olympia“

Apropos Tischtennis: Die Schülerinnen der fünften und sechsten Klasse aus dem Gymnasium Riedberg haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft, auf Hessen-Ebene im Tischtennis bei „Jugend trainiert für Olympia“ dabei zu sein. Laila Felic, Maureen Mehrer, Carolina Pfennig, Weronika Rajska und Teamkapitänin Sophia Zislin konnten in Darmstadt-Arheilgen bei insgesamt sieben teilnehmenden Schulen aus unserem Bundesland glänzen.

Zunächst belegten sie beim Koordinationswettbewerb den vierten Platz, obwohl sie nur zu fünft waren. Denn alle anderen Schulen waren in der Soll-Stärke mit sechs Spielerinnen angetreten. Beim Gymnasium Riedberg musste kurzfristig die sechste Schülerin wegen einer Klassenarbeit absagen. Im Tischtennis-Wettbewerb verlor das Frankfurter Team zwei Mal ganz knapp mit 4:5 gegen die Diltheyschule Wiesbaden (10:11 Sätze) und die Werratalschule Heringen (13:12 Sätze). Ein Einzel und ein Doppel waren quasi immer schon vor Beginn verloren, weil man nicht vollständig antreten konnte. Umso mehr ist das gute Ergebnis zu schätzen! Nur gegen die Stiftschule Amöneburg gab es eine deutliche 0:5 (0:10 Sätze) Niederlage. Dieses Team trat aber ausnahmslos mit Vereinsspielerinnen an, wogegen das Gymnasium Riedberg nur ein Mal in der Woche in der Schul-TT-AG spielt.

Erfolgreich bei „Jugend trainiert für Olympia“ – die Mädchen-Mannschaft des Gymnasiums Riedberg

Diplomtrainer Wieland Speer, der die Riedbergerinnen betreute, war deshalb auch sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. „Die Schülerinnen gaben ihr Bestes, zeigten eine tolle Moral. Auf diesen Leistungen und den Einzel- sowie Doppel-Erfolgen lässt sich aufbauen.“

Vom Förderverein des Gymnasium Riedberg wird die Schul-AG noch mit vier neuen Tischtennis-Tischen unterstützt, was den ehemaligen Bundesliga- und Bundestrainer natürlich besonders freut.

Jetzt hoffen Eltern, dass es bald auch outdoor mehr Möglichkeiten für die Kids gibt, Tischtennis zu spielen.

Fotos: Speer