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Autobahn-Ausfahrt bleibt Vergangenheit

Diese frühere Auffahrt erobert schon längst die Natur zurück – jetzt sollen Zu- und Ausfahrt für immer verschwinden: Die seit 2005 geschlossene Autobahnanschlussstelle Kalbach/Bonames an der A661 bleibt geschlossen und muss zurückgebaut werden. Dies teilte der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling nach Gesprächen mit Hessen Mobil mit.

Die Anschlussstelle war damals nach Inbetriebnahme der beiden neuen Autobahnabfahrten Nieder-Eschbach und Riedberg/ Heddernheim (Mertonviertel) geschlossen worden, wie dies auch im Planfeststellungsbeschluss für den Bau der beiden neuen Autobahnabfahrten festgeschrieben worden war. In den Folgejahren hatten sich Bürger vor Ort, Ortsbeiräte und die Stadt Frankfurt immer wieder für die Wiederinbetriebnahme der Anschlussstelle eingesetzt. Da dies von Hessen Mobil immer wieder abgelehnt wurde, bestand über mehr als ein Jahrzehnt ein Schwebezustand, während dessen die Natur immer mehr die Oberhand über das Bauwerk gewann.

Rechnungshof droht mit Millionen-Forderung

Da nun über zehn Jahre seit der Schließung vergangen sind, hat der Landesrechnungshof die Stadt nunmehr aufgefordert, den im Planfeststellungsbeschluss festgeschriebenen Rückbau auch tatsächlich zu vollziehen. Im Zuwiderhandlungsfall droht der Landesrechnungshof der Stadt mit der Rückforderung des im Rahmen des Planfeststellungsbeschlusses seinerzeit gezahlten Landeszuschusses in Höhe von 13 Millionen Euro.

Da wegen der hohen Verkehrsbelastung der A661 keine Bereitschaft des Landes zu erkennen ist, die Wiedereröffnung der Anschlussstelle im Rahmen eines neuen Planfeststellungsverfahrens zu befürworten, hat sich die Stadt nunmehr entschlossen, der Aufforderung des Landesrechnungshofes nachzukommen und die geschlossene Anschlussstelle zurückzubauen.

„Die Bürger vor Ort werden auf die Entscheidung über den Rückbau sicherlich mit unterschiedlichen Gefühlen reagieren“, sagt Oesterling. Während in Kalbach die Wiedereröffnung der Anschlussstelle in der Vergangenheit immer wieder gefordert wurde, bestand in Bonames die Befürchtung, dies würde zu einer weiteren Verkehrsbelastung des Stadtteiles führen.

Ob ein neuer Anlauf zur Wiedereröffnung gemacht werden soll, müsse im Zusammenhang mit einem möglichen Ausbau der A661 geprüft werden. Bisher lautete aber die eindeutige Argumentation: Auf dem kurzen Teilstück vor dem Bad Homburger Kreuz würde eine zusätzliche Ausfahrt die Gefahr von Unfällen erhöhen.

Informationen: Presse-Info Stadt Frankfurt/ Foto: cd

Neuer Willkommensort für Familien

Heute eröffnet im Billabong Familienzentrum Riedberg e.V. ein Drop In(klusive)-Treff. Das ist ein offenes und kostenfreies Angebot für alle Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, die sich informieren und austauschen, gemeinsam mit anderen Eltern und Kindern spielen, essen und trinken wollen. Es gibt davon insgesamt 99 Standorte in Hessen, die von der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie entwickelt wurden und landesweit vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert werden.

„Wir freuen uns sehr, einen dieser hessenweiten Drop In(klusive) Standorte in unserem Stadtteil eröffnen zu können“, erklärt Sabine Fiedler vom Billabong-Vorstand. „Diese Treffen werden von einem qualifizierten Elternbegleiter, in unserem Fall Frau Hohmann, geleitet, die die Interessen und Bedürfnisse der Familien aufgreift.“

Das neue Drop In(klusive) Krabbelcafé eröffnet am heutigen 1. Dezember. Wo? Mehrgenerationenhaus/ Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Wann? ab sofort immer freitags von 15 bis 18 Uhr

Die offenen Angebote der hessischen Drop In-Standorte sollen Familien einen unkomplizierten Zugang zueinander ermöglichen. Alle sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de

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Ein Willkommen – in verschiedenen Sprachen

Drop In(klusive) is…
… an open and free meeting place for all parents
with infants and young children who would like to
obtain information and exchange, play, eat and
drink together with other parents and children.

… tüm ebeveynlere açık ve ücretsiz olan Ebeveynlerin
bebekleriyle ve küçük çocukları ile birlikte diğer
ebeveynlerle fikir alışverişinde bulunduğu, yiyip içip,
çocuklarının yaşıtları ile birlikte oyun oynayacağı bir
buluşmadır.

… это открытое и бесплатное место встречи для
всех родителей с детьми грудничкового и раннего
младшего возрастов. Здесь Вы можете получить
ответ на интересующие Вас вопросы, обменяться
опытом с другими родителями, а дети – поиграть
с другими детьми. Легкое угощение и напитки
предоставляются.

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Foto und Informationen: Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

Schweres Datenleck bei Leihrädern

Erst vergangene Woche hat MAINRiedberg darüber berichtet, dass der Gründer des neuen Leihrad-Anbieters oBike ein Ex-Student der Goethe-Universität und spendabler Gönner der Uni ist. Jetzt wurde bekannt: Die Kundendaten der Firma aus Singapur waren zeitweise offenbar frei einsehbar im Internet. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Darunter sollen E-Mail-Adressen, Fotos und Telefonnummern sein. Das Leck sei mittlerweile gestopft, heißt es beim Unternehmen. Bereits in der Vergangenheit hatten Datenschützer auf Sicherheitslücken des Bikesharing-Anbieters aufmerksam gemacht.

Nutzerdaten sind viel Geld wert

Wie Reporter von BR Data und BR Recherche herausfanden, standen die Daten für jeden einsehbar im Netz. Neben der gefahrenen Strecke inklusive Uhrzeit der einzelnen Stationen ließen sich Namen, Handynummern und Profilfotos der weltweiten Nutzerschaft abrufen. oBike fiel schon in ersten Tests dadurch negativ auf, dass es komplette Bewegungsprofile der Nutzer aufzeichnet und diese offenbar Gemeinden anbietet – obwohl das Unternehmen betont, kein datengetriebenes Geschäftsmodell zu unterhalten.

Zudem wird berichtet, dass dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht zufolge oBike damit gegen das Datenschutzgesetz sowie gegen das Transparenzgebot verstoßen habe. Auch die Datenschützer in Berlin sind bereits aktiv, da dort das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland hat.

Gründer des Unternehmens ist Frankfurter Ex-Student

oBike und ein weiteres Unternehmen hat ein 28-jähriger Chinese gegründet, der zeitweise an der Goethe-Universität Informatik und Wirtschaftswissenschaften studierte. Unternehmensgründer Yi Shi war kürzlich zu Besuch in Frankfurt, auch wieder am Riedberg. Die große Verbundenheit mit seiner Alma Mater hat Shi mit einer großzügigen Spende zum Ausdruck gebracht, wie in einer Pressemitteilung zu lesen ist. Der oBike-Chairman hat der Universität 300.000 Euro gespendet für das GoetheLab-Zentrum auf dem Campus Riedberg.

Zurück zum Thema Leihräder. Allein in Frankfurt gibt es mittlerweile acht Anbieter. Das Geschäft boomt. oBike beispielsweise kann man per App ausleihen – und irgendwo im Stadtgebiet wieder abstellen. Die Räder sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet und somit auch leicht per App zu finden.

Das Unternehmen hat bislang betont, dass man die Daten der Kunden nicht weitergeben, sondern unter anderem dazu nutzen möchte, um die Fahrräder in der Stadt besser zu verteilen. Recherchen scheinen nun das Gegenteil zu belegen. Laut Süddeutscher Zeitung sind Nutzerdaten auf dem Schwarzmarkt viel Geld wert.

(Foto: cd/ hainichfoto)

Ein Adventskalender für alle Riedberger

Ab morgen wird eine schöne Tradition wiederaufleben: Es gibt in unserem Stadtteil einen „lebendigen“ Adventskalender – und jeder, der möchte, kann dabei sein. Dieser Adventskalender ist ein Mitmachkalender, bei den Vereine, Kirchen oder auch Familien jeweils ein „Kalendertürchen“ übernehmen und zu einer kleinen, besonderen, teils auch besinnlichen Überraschung einladen. Meist öffnet sich das Türchen gegen 18 Uhr. Den Anfang macht morgen am 1. Dezember die katholische Gemeinde St. Edith Stein unter dem Motto „Wir haben einen Stern gesehen“. Einen Tag später folgt das Jugendhaus Riedberg und am 6. Dezember beispielsweise der Culture Club.

Weihnachtslieder, Geschichten, Basteln, Glühwein, Plätzchen, aber auch Chöre und Ballett – auf all das dürfen wir uns freuen. Diese sehr schöne Idee, sich täglich an wechselnden Orten am frühen Abend für 15 Minuten und mehr zu treffen, hilft auch dem „gegenseitigen Kennenlernen“, wie die Gastgeber es nennen. Von 2004 bis 2008 fand der „lebendige Adventskalender“ schon mal auf dem Riedberg statt, initiiert und unterstützt von der Josua Gemeinde, der katholischen Gemeinde und der evangelischen Riedberggemeinde. Diesmal hat der Riedberger SV die Koordination übernommen. Fragen zu den einzelnen Stationen und zum Adventskalender gerne an adventskalender@riedberger-sv.de

Natürlich verraten aber auch wir gerne, wann und wo sich ein Türchen öffnen wird. Auch im MAINRiedberg-Kalender werden ab morgen die einzelne Termine zu finden sein. Einige Türchen sind übrigens noch frei…

Hier findet der lebendige Adventskalender statt:

1. Dez./ 18 Uhr St. Edith Stein, Zur Kalbach Höhe 56
2. Dez./ 18 Uhr Jugendhaus Riedberg, Friedrich-Dessauer-Straße 4 – 6
5. Dez./ 18 Uhr Familie Gräf, Helene-Lange-Straße 11
6. Dez./ 19 – 20 Uhr Culture Club Riedberg, Jugendhaus Riedberg,
Friedrich-Dessauer-Straße 4 – 6
7. Dez/ ab 15.30 Uhr CASA REHA Bettinahof, Altenhöferallee 74 – 78
8. Dez./ 18 Uhr Sozialwerk Main Taunus, Altenhöferallee 163
9. Dez./ 17 Uhr Familie Schwarthoff, Stiftung-Waisenhaus-Weg 40
10. Dez./ 18 Uhr Josua Gemeinde, M. & F. Biebl, Am Bonifatiusbrunnen 59
11. Dez./ 19 Uhr Carmen Müller- Dott/Dr. Ruth Ellger, Fritz-Bauer-Strasse 2
12. Dez./ 18 Uhr Grundschule Riedberg I, Zur Kalbacher Höhe 15
13. Dez./ 18 Uhr Kita Sonnenwind, Zum Stulen 1
14. Dez./ 18 Uhr Josua Gemeinde, Familie Promnitz, Am Bonifatiusbrunnen 88
15. Dez./ 18 Uhr Ev. Riedberggemeinde, Riedbergallee 61
16. Dez./ 17 – 18 Uhr Thom Hecht Ballettförderzentrum, Bühne am Riedbergplatz
17. Dez. / 17.45 Uhr IG Riedberg, Stand am Riedbergplatz
18. Dez./ 18 Uhr Ev. Riedberggemeinde, Riedbergallee 61
19. Dez./ 18 Uhr Sozialwerk Main Taunus, Altenhöferallee 163
22. Dez./ 18 Uhr Familie S., Prozessionsweg 32

Weihnachtsaktion für Frankfurter Kinder

In diesem Jahr koordiniert das Frankfurter Kinderbüro bereits zum 22. Mal die Aktion „Ihr Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder“. Die Idee dabei ist, dass Frankfurter Bürger Kinder aus sozial benachteiligten Familien beschenken können. Ein Weihnachtsbaum mit den Wunschzetteln der Kinder steht auch wieder im Nordwestzentrum!

Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber gab gestern den Startschuss für die diesjährige Weihnachtsaktion im NordWestZentrum: „Ich bin froh und stolz, dass wir mit der Aktion viele Frankfurter Kinder glücklich machen können. Mein Dank gilt dem Kinderbüro, allen Helferinnen und Helfern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen, die mit der Aktion seit über zwei Jahrzehnten hinweg schon insgesamt rund 50.000 Kinder eine Freude gemacht haben“, sagt Stadträtin Weber.

Seit 1996 werden Kinder aus Betreuungseinrichtungen in Stadtteilen mit sogenannten verdichteten Problemlagen und Unterkünften für Geflüchtete oder Frauenhäusern beschenkt. Die Kinder dürfen in den Einrichtungen eine Wunschkarte ausfüllen und werden dann anonym beschenkt.

Die Wunschzettel der Kinder hängen ab sofort an rund 70 verschiedenen Standorten in der Stadt an Weihnachtsbäumen aus. Auch das NordWestZentrum nimmt seit der ersten Stunde an der Aktion teil. Auf die Frage, warum sich das NordWestZentrum an der Aktion beteiligt sagt Geschäftsführer Georg-Hubertus Lackner: „Das NordWestZentrum in seiner Funktion als beliebter Marktplatz und Treffpunkt im Großraum Frankfurt war und ist sich auch immer seiner Verantwortung bewusst, für die sozialen Belange seiner Kunden und Besucher ein offenes Ohr zu haben. In diesem Sinne unterstützen wir seit Beginn an diese tolle Aktion des Kinderbüros, um Kindern speziell in der Weihnachtszeit eine kleine Freude zu bereiten.“

So machen wir den Kindern eine Freude

Bis zum Montag, 18. Dezember, können die Wunschkarten von den Bäumen genommen, der Wunsch erfüllt und das Geschenk dann später entweder im jeweiligen Geschäft oder direkt im Frankfurter Kinderbüro abgegeben werden. Der Wert der Geschenke sollte maximal 25 Euro betragen. Das Frankfurter Kinderbüro garantiert, dass alle Kinder, die eine Wunschkarte ausgefüllt haben, auch ihr ganz persönliches Geschenk erhalten. Aus diesem Grund werden die Geschenke der übrig gebliebenen Wunschkarten mit Hilfe von Spendengeldern nachgekauft.

Auch viele Firmen beteiligen sich firmenintern an der Aktion, indem die Mitarbeiter die Wünsche erfüllen. Rechtzeitig vor Weihnachten werden alle Geschenke vom Kinderbüro eingesammelt und kurz vor Weihnachten an die Einrichtungen verteilt. So erhält jedes Kind sein persönliches Weihnachtsgeschenk.

„Frankfurterinnen und Frankfurter haben mit dieser Aktion die Möglichkeit, einem Kind seinen ganz persönlichen Wunsch zu Weihnachten zu erfüllen, den sich die Familie selbst oft nicht leisten kann. Ich weiß, dass dies nicht nur die Kinder glücklich macht, sondern auch die Schenkenden selbst. Ich freue mich darauf, dieses Jahr die Wünsche von mehr als 4800 Kindern gemeinsam mit allen Unterstützerinnen und Unterstützen zu erfüllen. Sie alle übernehmen damit gesellschaftliche Verantwortung und dafür danke ich Ihnen“, sagt Sylvia Weber.

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Nähere Informationen zur Aktion gibt es im Frankfurter Kinderbüro, 069/212-39001, E-Mail kinderbuero@stadt-frankfurt.de, www.frankfurter-kinderbuero.de
Öffnungszeiten für die Geschenkabgabe sind Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr.

Brandstiftung: Zwei Dixi-Toiletten zerstört

Unbekannte haben am Sonntagmorgen zwischen 6.30 Uhr und 6.45 Uhr zwei mobile Toilettenhäuschen im Hermann-Mäckler-Ring im Westflügel sowie in der Elly-Heuss-Knapp-Straße angezündet. Dieses Dixi-Klo stand direkt neben den Bahngleisen, auf dem Gehweg Richtung Kautenhof.

Der oder die Täter steckten die Häuschen auf bislang unbekannte Weise in Brand und zerstörten sie dadurch komplett. Personen sind nicht zu Schaden gekommen, auch bestand keine Gefahr für angrenzende Gebäude.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 069 – 755 53111 entgegen.

(Informationen: Polizei/ Foto: cd)

Neue Leihräder von einem Ex-Studenten

Schon mal die weiß-grauen Leihräder bemerkt, die seit Ende Oktober vor allem rund um Uni, U-Bahn und Riedbergzentrum zu finden sind? Die gehören übrigens einem jungen Mann, der zeitweise auf der Goethe-Universität Informatik und Wirtschaftswissenschaften studierte. Der Chinese Yi Shi hat nach dem Studium zwei Unternehmen gegründet, oBike und die Avazu Holding, bei denen er heute als Chairman fungiert. Vergangene Woche war er zu Besuch in Frankfurt, auch wieder am Riedberg. Die große Verbundenheit mit seiner Alma Mater hat der mit seinen 28 Jahren noch ungewöhnlich junge, aber schon sehr erfolgreiche Unternehmer mit einer großzügigen Spende zum Ausdruck gebracht. Yi Shi hat der Universität allein 300.000 Euro gespendet für das GoetheLab-Zentrum auf dem Campus Riedberg.

Ausleihe per App

Zurück zum Thema Leihräder. Allein in Frankfurt soll es acht Anbieter geben. Das Geschäft boomt. oBike beispielsweise kann man per App ausleihen – und irgendwo im Stadtgebiet dann wieder abstellen. Die Räder sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet und somit auch leicht per App zu finden.

Das Unternehmen verspricht, dass man die Daten der Kunden nicht weitergeben will, sondern dazu nutzen möchte, um die Fahrräder in der Stadt besser zu verteilen. In Städten wie München gab’s allerdings Probleme mit zu vielen Leihrädern der Marke an speziellen Spots der Innenstadt, der Image-Schaden war da. In Frankfurt soll das besser koordiniert werden. Mit einem zweistelligen Millionenbetrag will man außerdem die Internationalisierung vorantreiben.

(Foto: cd)

Schwerer Unfall auf der A 661

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 661 sind am heutigen Dienstagmittag zwei Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Es geschah an der Anschlussstelle Niedereschbach/ Kalbach, also an einer Auffahrt, die auch viele Menschen aus dem nördlichen Teil des Riedbergs nutzen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll gegen 12.45 Uhr ein Peugeot in Richtung Offenbach auf die Autobahn gefahren sein. Dabei geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache außer Kontrolle und stieß mit einem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Mercedes zusammen. Während der Peugeot-Fahrer schwer verletzt wurde, kam der Mercedes-Fahrer mit leichteren Verletzungen davon. Beide Personen kamen in umliegende Krankenhäuser. Die A 661 musste wegen der Landung des Rettungshubschraubers und der Bergungsarbeiten kurzzeitig voll gesperrt werden.

Durch den Unfall entstand neben der A 661 auch auf der A 5 rund um das Bad Homburger Kreuz ein kilometerlanger Stau. Um 14 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt und die Staus lösten sich sukzessive auf.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt/ Pressestelle
Foto: fotolia

Schwerer Unfall:
Mofa-Fahrer (16) verletzt

Am Freitag hat sich ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein 16-jähriger Yamaha-Fahrer schwer verletzt wurde. Der Unfall geschah an einer Kreuzung, die mehrmals schon Thema im Ortsbeirat war und vom Elternbeirat der zweiten Grundschule, von Eltern und Anwohnern als gefährlich betrachtet wird: an der Kreuzung Altenhöferallee und Graf-von-Stauffenberg-Allee im Norden des Riedbergs.

Der 16-Jährige war gegen 21 Uhr auf seinem Mofa auf der Altenhöferallee in südliche Richtung unterwegs. Ein 55-jähriger Busfahrer bog zu diesem Zeitpunkt von der Graf-von-Stauffenberg-Allee nach links auf die Altenhöferallee und übersah möglicherweise den 16-Jährigen. Es kam zum Zusammenstoß an einer Kreuzung, wo der Bus wartepflichtig ist und der 16-Jährige Vorfahrt hat.

Der 16-Jährige zog sich vermutlich mehrere Knochenbrüche zu und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der 55-jährige Busfahrer blieb unverletzt.

Der exakte Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Der konkrete Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt/ Pressestelle

Foto: cd

Anmeldung für den Zipfelmützenlauf

Nicht nur die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt laufen auch Hochtouren, auch das „Rennen“ um die Plätze für den Zipfelmützenlauf hat begonnen. Denn in diesem Jahr findet der Lauf mit der grünen Mütze am 3. Dezember, also am 1. Advent, statt und der SC Riedberg freut sich wieder auf möglichst viele große und kleine Teilnehmer. Die SCR-Verantwortlichen betonen: Der Zipfelmützenlauf ist ein Familienlauf, bei dem es an erster Stelle um Spaß und Freude am Sport geht. Eingeladen sind alle Läufer, Walker und Nordic Walker, die in der Adventszeit fit bleiben und ein paar Kalorien zusätzlich verbrennen möchten. Auch Sportler mit Handicap sind herzlich eingeladen.

Der Zipfelmützenlauf besteht aus zwei Hauptläufen mit einer Strecke über 5 Kilometer, einer Strecke über 10 Kilometer sowie einem Schüler- und KiGa-Lauf.

Das sind die Startzeiten am 1. Advent:

KiGa-Lauf Start: 10.30 Uhr
Schülerlauf Start: 11.00 Uhr
10 km Start: 11.45 Uhr
5 km Start: 12.00 Uhr


Das ist die 5-Kilometer-Strecke des Zipfelmützenlaufs 2017. Die 10-Kilometer-Starter laufen zwei Runden

Der damals noch junge Verein hatte 2011 den Lauf ins Leben gerufen, um mit den Zipfelmützen passend zu den Vereinsfarben Marketing in eigener Sache zu betreiben. Inzwischen hat der Sportclub mehr als 1200 Mitglieder. Zum Rennen im vergangenen Jahr kamen auch Lauftreffs aus dem Umland und einige Ironman-Teilnehmer. Auch in diesem Jahr sind Start und Ziel an der Sportanlage in der Altenhöferallee. Die Strecke verläuft weitgehend über Asphalt. Für die „Laufbarkeit“ am 1. Advent ist gesorgt.Die Startgebühr für die Teilnahme am 5 und 10 km Zipfelmützenlauf beträgt 8 Euro. Die Startgebühr für den KiGa-Lauf und für den Schülerlauf beträgt jeweils 5 Euro. Mitglieder des SCR erhalten eine Ermäßigung.

Wer mitmacht, erhält eine Teilnahmebescheinigung – und natürlich eine grüne Zipfelmütze!

Anmeldung und Informationen unter www.zipfelmuetzenlauf.de

(Fotos: SC Riedberg)