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Hier ist das Sams in der Schule

Wussten Sie schon? Wilde Wiesel wollen wissen, wo warme Würstchen wachsen. Der gestiefelte Skater Adelbert will das Herz der Katzendame Ramira gewinnen. Und um das Sams auf eine Leinwand in der Marie-Curie-Schule zu zeichnen, braucht Autor Paul Maar nur die Farben Schwarz, Rot, Grün und Blau und nicht mal fünf Minuten. Kein Wunder also, dass zuerst zwei Klassen in der Bibliothek der Grundschule und dann fast 500 Schülerinnen und Schüler in der Aula des Gymnasiums, in die man aus Platzgründen auswich, begeistert waren. Heute Vormittag ab kurz nach 9 Uhr war der Schriftsteller, Illustrator, Übersetzer, Drehbuch – und Theaterautor am Riedberg zu Besuch, auf Einladung des Freundeskreises der Schule. Dabei gewährte der Mann, der bald seinen 80zigsten feiert und immer noch neugierig-spitzbübisch lächeln kann, auch einen Blick hinter die Geschichte des Sams und weiterer Fantasie-Figuren – und auf sein Leben.

Wie das Sams zu seiner Nase kam

Warum hat der Sams eine Schweine-Nase? Warum schreiben Sie Kinderbücher? Das und noch viele andere Fragen stellten die Kinder vorab. „Die Schweine-Nase hat auf jeden Fall nichts damit zu tun, dass ich aus Schweinfurt komme“, begann Maar. Als er vor mehr als 40 Jahren schon längst die Idee zur Geschichte hatte, hatte er keine gute Idee, wie das Sams aussehen soll. Also fragte er seine drei Kinder und zeichnete los. Nein, das sieht komisch aus. Nein, das sieht aus wie ein Alien – so lautete zunächst das vernichtende Urteil. Bis der Schriftsteller dem Sams eine runde Nase verpasste und drauflos weitermalte. Bis die berühmte Schweinenase entstanden war. Übrigens sind die Sams-Bücher inzwischen in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Allein die Übersetzungen der Erzählungen von dem Wesen mit Taucheranzug und Wunschpunkten, der Reime, Märchen und anderen Werke füllen ein langes Regal bei ihm zuhause.


Paul Maar hörte den Kindern genau zu und beantwortete ihre Fragen. Der Freundeskreis der Marie-Curie-Schule e.V. hatte den Autor eingeladen

Apropos zuhause: Paul Maar bekommt immer noch acht bis zehn Briefe von kleinen Lesern pro Woche, die er „immer am Samstag“ handschriftlich beantwortet. „Damit die Kinder sehen, dass das wirklich von mir ist“, fügt er hinzu. Da vertrauen ihm Kinder auch geheime Wünsche an. Etwa das Mädchen, das davon träumt, dass das Sams kommt und es einen Wunsch frei hätte. Dann würde sie sich wünschen, dass der Papa endlich von der doofen Frau weggeht und in die Familie zurückkehrt. Nachdenklich bekennt der Autor auf der Fahrt von der Marie-Curie-Schule zum Gymnasium, dass er in einer solchen Situation nicht lügen und vor allem Trost spenden will. Er hat dem Mädchen davon geschrieben, dass er selbst eine schwere Kindheit hatte. Seine Mutter ist früh gestorben, der Vater war sehr streng. Lesen hielt dieser ohnehin für Zeitverschwendung. „Schau mal, aus mir ist trotzdem ein Schriftsteller geworden.“ Vielleicht gibt das auch dem Mädchen etwas Mut.

„Ich schreibe für das Kind in mir“

Kinderbücher gab es bei ihm zuhause überhaupt nicht. Auch lesen musste er heimlich, wie er den Kindern berichtet. Damals, nach dem Krieg, gab es in Schweinfurt ein Amerikahaus, wo man die großen englischen Schriftsteller in deutscher Übersetzung finden konnte. Paul Maar lieh sich diese Bücher für Erwachsene aus, obwohl er nicht alles verstand, und deponierte sie bei einem Freund.


Hier entsteht das Sams…

Etwas später sagt er: „Ich schreibe für das Kind in mir. Ich schreibe das, was ich früher selbst gerne gelesen hätte.“

500 begeisterte Schülerinnen und Schüler

Dazu gehören eindeutig auch „Schiefe Märchen und schräge Geschichten“, die er im vergangenen Jahr veröffentlichte. Deshalb ist Paul Maar in die Europaschule in der Nordweststadt und an den Riedberg gekommen. Der Kinderbuch-Autor, die Musiker Konrad Haas und Wolfgang Stute nennen sich „Das schiefe Märchen-Trio“. Er erzählt und liest vom Skateboard fahrenden Kater, einem gar nicht so bösen Rumpelstilzchen, vom Herd, der sich im Kino unbedingt den Film „Coole Jungs auf ihren heißen Öfen“ ansehen möchte oder vom Ratschlag: „Ruf doch mal die Hexe an, dass sie Computer kaufen kann.“ Seine beiden Freunde untermalen das virtuos an Block- und Querflöte, Saxofon, Keyboards, Gitarre oder mit der Schlitztrommel. Mehr als eine Stunde lang. Wie das den Kindern gefallen hat? „Super“, sagen zwei Vierklässler. Nur etwas zu kurz.


Rund 500 Schülerinnen und Schüler hörten dem „schiefen Märchen-Trio“ begeistert zu

Text: Claudia Detsch
Fotos: Verlagsgruppe Oetinger/ cd

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Seit gestern gibt es übrigens ein neues SAMS-Buch von Autor Paul Maar. Und darum geht’s: Weihnachten werden Wünsche wahr! So etwas hat das Sams noch nicht erlebt! Was sind das nur für Flügelwesen, die angeblich im Himmel wohnen? Wieso hat Papa Taschenbier auf einmal so viele Geheimnisse? Und warum stellt man sich Bäume ins Wohnzimmer? Als das Sams zu seinem Weihnachtsfestdebüt noch ein paar Kollegen aus der Welt der Samse einlädt, geht so mancher gewünschter, allerdings auch mancher ungewünschter Wunsch in Erfüllung…

Weitere Informationen unter www.dassams.de

So hat Riedberg gewählt

Die gute Nachricht vorweg: In Riedberg und Kalbach liegt die Wahlbeteiligung bei über 82 Prozent – und dabei klar über dem Bundesdurchschnitt. 102 Seiten dick sind die Frankfurter Wahlanalysen, die Mitglieder des Bürgeramts, Statistik und Wahlen inzwischen unter www.wahlen.frankfurt.de veröffentlicht haben. Da kann man herauslesen, dass in den neun Wahllokalen in unserem Stadtteil plus bei der Briefwahl in Riedberg und Kalbach folgendermaßen gewählt wurde:

Ergebnis der Zweitstimmen

Summe der Wähler: 9.019 (Wahlberechtigte: 10.946)
CDU 33,6 %
SPD 16,9 %
Grüne 12,8 %
Linke 7,2 %
AfD 7,4 %
FDP 18,3 %

Das sind die Hochburgen der Parteien

Besonders hoch war der Anteil der CDU bei den Briefwählern sowie in der Grundschule Kalbach. Die SPD blieb überall unter 20 Prozent, schnitt aber besonders schlecht in der Grundschule Riedberg ab. Grün wurde wiederum verstärkt an der Marie-Curie-Schule und per Briefwahl gewählt. Fast zehn Prozent für die Linke gab es im Gymnasium Riedberg. Fast zehn Prozent für die AfD allerdings auch an der Grundschule Kalbach.

Die FDP ist zweitstärkste Kraft

Mit Abstand am meisten Grund zum Feiern hat aber die FDP in unserem Stadtteil, der somit zu den Hochburgen der Liberalen in Frankfurt zählt. Besonders viele Briefwähler wählten FDP und in vier von sechs Wahllokalen am Riedberg landeten die Liberalen bei plus/minus 20 Prozent.

Mit dem Blick auf das Gesamt-Ergebnis in Frankfurt kann man sagen: Der typische AfD-Wähler hat vorher CDU gewählt oder war bislang Nichtwähler. Nicht wenige frühere Unionswähler wechselten aber auch zur FDP. Die SPD war nur noch in vier Bezirken stärkste Kraft, die Grünen siegten im östlichen Nordend. AfD wählte man vor allem in Zeilsheim, Sossenheim, Sindlingen und am Riederwald.

Die „Stadtteilkarten“ von CDU, SPD, FDP und Grünen


Kalbach/ Riedberg gehört immer noch zu den „Hochburgen“ der CDU in Frankfurt. Allerdings verlor die Union hier fast zehn Prozent


Die SPD allerdings erreichte nur noch 16,9 Prozent und verlor mehr als fünf Prozentpunkte.


Die Grünen konnten mit 12,8 Prozent ein wenig hinzugewinnen.


Grund zum Feiern haben aber eigentlich nur die Liberalen. Die FDP erreichte 18,3 Prozent, in einigen Wahllokalen sogar über 20 Prozent.

Statistiken und Karten: Bürgeramt, Statistik und Wahlen/ Stadt Frankfurt

Radfahren digital durch den Grüngürtel

Er ist 64 Kilometer lang und führt einmal rund um Frankfurt. Seit 1992 lädt er dazu ein, die grünen Oasen, Wälder, Flüsse und Seen Frankfurts per Pedale zu erkunden. Auf der GrünGürtel-Freizeitkarte ist der Streckenverlauf eingezeichnet. Aber auch nach 25 Jahren hat der GrünGürtel-Radweg immer noch Neues zu bieten – man kann ihn jetzt auch digital erleben.

Im Auftrag des Umweltamtes Frankfurt am Main hat der ADFC Frankfurt den Rundweg befahren und dabei eine Videokamera laufen lassen. Aus dem Rohmaterial des Films entstanden insgesamt zehn Clips von Teilstrecken des Radweges. Die Clips sind zwischen 17 und 23 Minuten lang und bewusst ohne Ton. Wer sich nur einen kurzen Eindruck von der Radtour verschaffen möchte, kann sich außerdem eine vierminütige Zusammenfassung ansehen.
„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern mit den Videos einen besonderen Service bieten“, sagt Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamtes. „Die Filme zeigen die Schönheit des GrünGürtels und vermitteln einen guten Eindruck von den Landschaften, durch die der Radrundweg führt. Außerdem erleichtern sie an manchen Stellen auch die Orientierung.“

Zwar lässt sich der Radweg nun bequem vom Sofa aus erleben. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. „Vielmehr wollen wir mit den Videos Lust auf Radeln im GrünGürtel machen“, betont Peter Dommermuth.

Die Filme kann man auf dem Youtube-Kanal der Stadt Frankfurt am Main anschauen unter www.youtube.com/watch?v=Cy1LGU2zFqA

Informationen und Video: Stadt Frankfurt/ Foto oben: Verkehrsdezernat

Die Ergebnisse in
unserem Wahlkreis

Historische Negativergebnisse für CDU und SPD, eine spontane Demonstration in Frankfurt gegen den Erfolg der Rechten – und auch die drei Politiker, die aus unserem Wahlkreis 183 in den den Bundestag einziehen werden, reagierten mehr als verhalten. Ulli Nissen (SPD), die schon bei der letzten Wahl über die Landesliste nach Berlin gelangte, nannte auf Facebook die Wahlergebnisse „grauenvoll“. Ein Dankeschön an ihre Unterstützer endete mit dem Satz: „Ansonsten bin ich natürlich sehr deprimiert – insbesondere das Abschneiden der AfD erschreckt mich sehr!“ Omid Nouripour (Grüne), bisher außenpolitischer Sprecher seiner Partei und Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Bundestages, kommt ebenfalls über die Liste in den Bundestag, beschäftigte sich noch am Wahlabend mit der möglichen Jamaika-Koalition und twitterte: „Wir werden mit sehr klaren inhaltlichen Zielvorgaben sondieren: Offenheit der Gesellschaft, Klimaschutz & Europa.“

Das Direktmandat gewann klar Bettina Wiesmann (50), bisher Landtagsabgeordnete der CDU, die sich in einer Kampfkandidatur gegen den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Römer, Michael zu Löwenstein, durchgesetzt hatte.

Von knapp 224.000 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern im östlichen Frankfurter Wahlkreis, der von Bonames bis zum Airport reicht, gaben mehr als 172.000 ihre Stimme ab. Das macht eine Wahlbeteiligung von 77 Prozent – vier Prozent mehr als 2013. Die Zahlen der Erststimmen im Überblick: 32,4% CDU/ 25,9% SPD / 13,5% Grüne/ 9,1% Linke/ 8,1% FDP / 7,6% AfD


Bettina Wiesmann (50), bisher Landtagsabgeordnete der CDU, gewann klar das Direktmandat im Wahlkreis 183

Das Ergebnis der Zweitstimmen


Das ist das vorläufige Endergebnis, das über bundeswahlleiter.de veröffentlicht wurde. Hinter der aktuellen Zahl erscheint das Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Wie auch im zweiten Frankfurter Wahlkreis, wo Matthias Zimmer (CDU) das Direktmandat gewann, weichen die Ergebnisse der Zweitstimmen insbesondere in einem Punkt vom Bundes-Trend ab: Die Grünen sind klar drittstärkste Kraft, knapp vor der wiedererstarkten FDP – und die AfD erreicht keine 10 Prozent. Im Wahlkreis 183, zu dem der Riedberg gehört, sind es „nur“ 8,0 Prozent. Damit liegen wir im Trend der großen Metropolen im Westen, in denen zwar die traditonellen Volksparteien CDU/CSU und SPD oft weniger gut abschnitten – aber die kleineren Parteien FDP, Linke und Grüne punkten.

Freuen konnte sich deshalb Dr. Thorsten Lieb, der für die FDP im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg sitzt und Vorsitzender der Frankfurter Liberalen ist. Laut Frankfurter Rundschau rief er gestern: „Das ist ein gigantisches Ergebnis.“

Einzug in den Bundestag

Bettina Wiesmann (CDU), Unternehmensberaterin und bisher Landtagsabgeordnete, gewann (siehe oben) das Direktmandat in unserem Wahlkreis. „Freiraum, Anerkennung und Unterstützung von Familien“ soll eines ihrer Themen sein. Die Mutter von vier Kindern setzt sich für die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere ein und will die Kultur- und Wissenschaftsstadt Frankfurt erheblich stärken.

Ulli Nissen (SPD) verlor den Kampf um das Direktmandat, gelangt aber über Platz sechs auf der hessischen Landesliste wieder in den Bundestag. Sie kämpft seit langem für ein „echtes“ Nachtflugverbot von 22 bis 6 auf dem Rhein-Main-Airport. Ihr zentrales Thema ist bezahlbares Wohnen und mehr Wohnraum für Studierende. Sie setzt sich zudem gegen Rechts ein und will auch erreichen, dass wesentlich mehr Geld für den Ausbau und die Sanierung von Schulen bereitsteht.

Omid Nouripour (Grüne) ist als außenpolitischer Sprecher und Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Bundestages längst in Berlin angekommen. Über die Landesliste rückte er 2006 für Joschka Fischer in den Bundestag nach. Über die Landesliste kommt er auch jetzt nach Berlin. Der Mann, der erst mit 13 Jahren aus dem Iran nach Deutschland kam, bezeichnet sich selbst als „Kronjuwel der Integration“. Auf kommunaler Ebene setzt er sich für Schwarz-Grün ein, auf Bundesebene tritt er als Außen- und Sicherheitspolitiker auf, kämpft für eine Lösung der großen Konflikte und prangert Menschenrechtsverletzungen in Syrien und anderen Teilen der Welt an.


Das sind die beiden Frankfurter Wahlkreise

(Fotos/ Ergebnisse: www.bundeswahlleiter.de, Stadt Frankfurt, CDU)

Einbaumöbel made in Riedberg

Noch steht auf einer Leiter der Kaffee. Die Einbauten werden gerade eigenhändig eingepasst, die 3D-Skizze des Showrooms hängt ausgedruckt am Fenster. In Alt-Niederursel, wenige Schritte vom „Lahmen Esel“ und dem beliebten Café Mutz entfernt, wird der große Wunsch eines Riedbergers Realität. In den Räumlichkeiten, wo früher eine Bank-Filiale zu finden war, wird Ralf Troßbach Anfang Oktober „ARMARIUM“ eröffnen. Der Begriff ist lateinisch, bedeutet seit mehr als 2000 Jahren „Schrank“, hat aber genauso viel mit Handwerk wie Möbeldesign und einem bewegten Leben als Schreinermeister und Kosmopolit zu tun.


Auch die Einrichtung des Showrooms ist Handarbeit

Wer kann denn schon von sich berichten, dass er nach einer klassischen Schreiner-Ausbildung und Meistertitel zeitweise die Schulwerkstatt einer Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder auf der Schwäbischen Alb leitete, sich immer für Fortschritt und Tradition zugleich interessierte und zudem Erfahrungen im Möbeldesign in den USA sammelte? Am besten, man fängt da an zu erzählen, wo auch das Gespräch mit dem 51-Jährigen beginnt. Er berichtet, dass er 2011 mit Familie an den Riedberg gezogen ist, die Zeit von 2014 bis 2016 in Boston/USA verbrachte und dann wieder hierher zurückkam. „In Amerika habe ich gesehen, wie viele Menschen sich noch maßgefertigte Einbaumöbel machen lassen. Diese entsprechen nicht immer unserem handwerklichen Niveau. Doch dort sind praktische Ankleidezimmer oder präzise eingepasste Schränke, in denen nahezu alles Platz findet, allgegenwärtig.“ Ralf Troßbach, der vorher in Frankfurt als „derstadtschreiner“ schon sehr bekannt war, hatte sich 2001 auf maßgefertigte Lösungen spezialisiert. Er betont: „Mittlerweile sind im zeitgemäßen Wohnen neben der üblichen Einbauküche auch der Einbauschrank und das Ankleidezimmer fest etabliert.“

Wo Kühlschrank und Kisten verschwinden

Eine Frau aus Heddernheim etwa wünschte sich für ihre neue Wohnung, dass ein „relativ unmögliches Loch unter der Treppe im Küchenbereich“ verschwindet und dort Stauraum geschaffen wird. Für den Kühlschrank, sonstige Küchenutensilien und Getränkekisten. Funktional und schön, mit Vollauszügen, am besten im passenden Weißton sollte das sein. Mit der jetzigen Lösung, die innerhalb von vier Wochen realisiert wurde, sei sie „richtig happy“, sagt die Kundin.


Hier sollte ein „relativ unmögliches Loch unter der Treppe“ verschwinden und Stauraum geschaffen werden

Ralf Troßbach berät, gestaltet und fertigt individuell. Er setzt für die Umsetzung in der Fertigung auf ein Partnerteam aus Ingenieuren, Planern, Tischlern und Holztechnikern. Das Prozedere ist in der Regel so: „Ich plane nach intensiven Gesprächen mit meinen Kunden am Computer, und die Daten gehen dann direkt in die Fertigung“, so Ralf Troßbach.

Zusammenarbeit mit Gimi Zanfino und Designer Philipp Beisheim

Auch in den neuen Räumlichkeiten wird alles in diesen Tagen selbst eingebaut. Etwa der Arbeitsbereich, in warmen Unitönen und puristisch, der zu einer Homeoffice-Lösung passen könnte, „aber auch die Heizkörper verdeckt“. Auch der Schreinermeister Gimi Zanfino ist vor Ort. Er übernimmt die Montage der Einbaulösungen bei den Kunden. Erfahren im Einbau von maßgefertigten Möbeln, arbeitete Gimi Zanfino schon viele Jahre mit Ralf Troßbach zusammen. Die Baumaßnahmen sind im Endspurt. Denn spätestens Ende der Woche will man fertig sein. Ausgestellt werden Schiebetüren mit begehbarem Kleiderschrank, ein Einbauschrank und modernes „Innenleben“ wie Kleiderlift, Schuhschrankauszug und Stauraumlösungen. Bei der Konzeption der Ausstellung hat auch der Frankfurter Designer Philipp Beisheim im Team um Ralf Troßbach am Entwurf des Showrooms mitgewirkt.

Am 3. Oktober ist anlässlich des „Tages der offenen Hoftore“ die Eröffnung von Büro und Ausstellung geplant. „der hof“, das alte Fachwerkgehöft mit Bildungsstätte, Krippe, Schmiede und Naturkostladen ist nebenan. „Auf dem Weg dorthin kommt man direkt bei mir vorbei“, sagt der Schreinermeister, der interessierte RiedbergerInnen herzlich einlädt.

Weitere Informationen unter www.armarium-frankfurt.de

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Der Tag der offenen Hoftore ist am 3. Oktober von 11 bis 17 Uhr in Niederursel. An 15 Orten werden Handwerk, Kunst, Kultur, viele Spezialitäten und heimische Getränke sowie Aktivitäten für Kinder von Kisten-Klettern bis Korbflechten angeboten. Auch Ralf Troßbach nimmt daran teil. Das komplette Programm unter www.der-hof.de

Alt-Niederursel ist nur rund fünf Rad-Minuten vom Riedberg entfernt oder mit einem Spaziergang zu Fuß erreichbar. Auch die Anfahrt mit der U-Bahn wird empfohlen. Denn die Parkplatzsituation ist eingeschränkt.

(Fotos: raumplus, Troßbach, der hof)

Kickoff-Party für die Kinderbuch-Messe

Jetzt beginnt der Endspurt für den Kinderbuchpreis „Kalbacher Klapperschlange 2017“, an dem auch viele Kinder aus den Riedberger Schulen mitmachen. Denn im Gegensatz zu anderen Buchpreisen sind hier die Kinder die „Chef-Kritiker“ und nur diese Bücher haben die Chance auf einen Preis, die auch den Mädchen und Jungen bis einschließlich der 7. Klassen gefallen. Am 5. Oktober ist Abgabeschluss für die Bewertungen, die online gegeben werden (was für so manche jüngere Juroren übrigens „ziemlich cool“ ist). Nur wer mindestens fünf Bücher bewertet, kann dann auch über die besten Bücher entscheiden.

Die Preisträger werden traditionell in wenigen Wochen bei einer Kinderbuchmesse bekannt gegeben, an der es auch eine große Auswahl an Kinder- Jugend-, Sach- und Bilderbüchern gibt. Nächste Woche ist aber bereits Kickoff-Party für die Messe. Wie im letzten Jahr möchte der Kinderverein Kalbach e. V. das Ganze gemeinsam beginnen:

bei einer Feier am Mittwoch, den 4. Oktober, um 19 Uhr
im Kinder- und Jugendhaus Kalbach, Am Brunnengarten 19

Christine Matthias vom Kinderverein schreibt: „Wir möchten mit allen langjährigen und vielen neuen Helferinnen und Helfern die heiße Phase vor der Buchmesse einläuten. Dazu laden wir alle ein, die mitmachen wollen, neue Ideen haben oder einfach mal sehen möchten, was das für Leute sind, die das organisieren.“

Im November gibt es dann die Buchmesse mit einer Autorenlesung, Musik für die Kinder, plus reichlich zum Essen, Trinken und Naschen und vieles mehr. Die gesamte Organisation erfolgt ehrenamtlich, die Erlöse kommen der Arbeit für Kinder im Stadtteil zugute. Über „jede Verstärkung im Team“ freuen sich die Initiatoren natürlich immer. Weitere Informationen unter www.kinderverein-kalbach.de

(Fotos: Kalbacher Klapperschlange)

Die Kandidaten im Wahlkreis 183

Jeder sechste Frankfurter hat schon per Briefwahl seine Stimme abgegeben – und für alle anderen gilt: Die 376 Frankfurter Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet, natürlich auch die Wahllokale in Riedberg und Kalbach. „Unser“ Bundestagswahlkreis 183 hat 419.925 Einwohner mit deutschem Pass und Hauptwohnung. Wir „gehören“ nicht zum Wahlkreis mit den benachbarten Stadtteilen Niederursel, Heddernheim und Eschersheim, sondern zu den Nachbarn im Osten wie Bonames und Nieder-Eschbach, also zu dem Frankfurter Wahlkreis, der flächengrößer ist und bis nach Sachsenhausend-Süd und zum Flughafen reicht (siehe Grafik unten). Was übrigens für etwas Verwirrung gesorgt haben mag, da anfangs am Riedberg nicht die FDP-Direktkandidatin Katharina Schreiner sondern vermehrt die Kollegin aus dem Nachbar-Wahlkreis plakatiert worden ist.

Die Ergebnisse von 2013

Bei der Bundestagswahl 2013 lauteten die Ergebnisse im Wahlkreis: CDU 36,3 Prozent der Erststimmen/ 33,9 Prozent der Zweitstimmen, SPD 30,5/ Zweitstimmen 26,3 Prozent, FDP 3,5/ Zweitstimmen 7,0 Prozent, Grüne 13,5/ Zweitstimmen 15,4 Prozent, Die Linke 6,1/ Zweitstimmen 8,1 Prozent. Als Direktkandidatin wurde die frühere CDU-Politikerin Erika Steinbach gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,9 Prozent. Da Steinbach, die als „Rechtsaußen“ der Frankfurter Christdemokraten galt, dreimal hintereinander den Wahlkreis mit Abstand gewonnen hatte, hatte Omid Nouripour (Gründe) zeitweise schon vorgeschlagen, SPD und Grüne sollten sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen. Inzwischen ist die 74-Jährige Steinbach, ehemals Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, aus der CDU ausgetreten und macht Wahlkampf für die AfD.

Die Direktkandidaten für die Wahl 2017

Die aktuellen Direktkandidaten (in der Reihenfolge der Ergebnisse der letzten Bundestagswahl):

Bettina Wiesmann (50), Unternehmensberaterin und bisher Landtagsabgeordnete der CDU, hatte sich in einer Kampfkandidatur gegen den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Römer, Michael zu Löwenstein, durchgesetzt. „Freiraum, Anerkennung und Unterstützung von Familien“ wird eines ihrer Themen sein. Die Mutter von vier Kindern setzt sich für die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere ein und will die Kultur- und Wissenschaftsstadt Frankfurt erheblich stärken.

Ulli Nissen (58) wurde bei der letzten Wahl bereits über die Landesliste der SPD in den Bundestag gewählt. Sie kämpft seit langem für ein „echtes“ Nachtflugverbot von 22 bis 6 auf dem Rhein-Main-Airport. Ihr zentrales Thema ist bezahlbares Wohnen und mehr Wohnraum für Studierende. Sie setzt sich zudem gegen Rechts ein und will auch erreichen, dass wesentlich mehr Geld für den Ausbau und die Sanierung von Schulen bereitsteht.

Omid Nouripour (Grüne) ist als außenpolitischer Sprecher und Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Bundestages längst in Berlin angekommen. Über die Landesliste rückte er 2006 für Joschka Fischer in den Bundestag nach. Der Mann, der erst mit 13 Jahren aus dem Iran nach Deutschland kam, bezeichnet sich selbst als „Kronjuwel der Integration“. Auf kommunaler Ebene setzt er sich für Schwarz-Grün ein, auf Bundesebene tritt er als Außen- und Sicherheitspolitiker auf, kämpft für eine Lösung der großen Konflikte und prangert Menschenrechtsverletzungen in Syrien und anderen Teilen der Welt an.

Für Die Linke will Monika Christann für die Rechte der Beschäftigten und mehr Mitbestimmung kämpfen. Ein weiterer Schwerpunkt ist Klima- und Umweltpolitik. Die 64-Jährige hat einen bewegten Lebenslauf: zuerst als Diplom-Übersetzerin für Technik und Wirtschaft, später als erste Frau in Deutschland mit einem Abschluss als Flugzeugbademeisterin und schließlich als Gewerkschaftssekretärin im Verdi-Bezirk Frankfurt und Region.

Katharina Schreiner, Kandidatin der FDP, ist erst 30 Jahre alt. Sie übte bereits bei den Jungliberalen auf Bundesebene wichtige Funktionen aus. Sie absolvierte ein Jahr als Entwicklungshelferin, studierte Volkswirtschaft und arbeitet in einem Finanzinstitut in Frankfurt. Sie setzt sich für Generationengerechtigkeit und ein nachhaltiges kapitalgedecktes Rentensystem, weniger Bürokratie und Verflechtung von Politik und Wirtschaft ein.

Weitere Bewerber im Bundestagswahlkreis

Steffen Reichmann (AfD), ist Professor für Wirtschaftswissenschaften und Informationstechnik an der Hochschule für Polizei und Verwaltung in Gießen.

Karlheinz Grabmann (Freie Wähler) ist Rentner und bisher in einem Frankfurter Ortsbeirat aktiv.

Sebastian Alscher (Piraten), ist Spitzenkandidat seiner Partei in Hessen und von Beruf Diplom-Kaufmann.

Leo Fischer (Die Partei) ist im Bundesvorstand seiner Partei um Redakteur des Satiremagazins Titanic.

Marie Bernadette Leidinger-Beierle (MLPD), ist Sachbearbeiterin Finanzen und Verwaltung.

(Foto: fotomek/ Grafik: Stadt Frankfurt)

Lärmschutz contra Frischluft

Schon seit Jahren setzen sich Bürger und Ortsbeirat in Riedberg und Kalbach für mehr Schallschutz entlang der A 5 ein. Umso mehr, seit der 8-streifige Ausbau der Autobahn geplant ist. Angestrebt war bisher ein Erdwall mit Schallschutzmauer. Das aber könnte Nachteile mit sich bringen, die man bisher nicht im Blickfeld hatte: Mehr Schallschutz würde nämlich aller Voraussicht nach weniger Belüftung bedeuten. Eine höhere Schallschutzmauer behindert die Frischluft-Zufuhr aus dem Taunus, die gerade an heißen Sommertagen für Erleichterung sorgt. Das erläuterten Vertreter des Umweltamtes bei der Sitzung des Ortsbeirates in der vergangenen Woche. Ortsvorsteherin Carolin Friedrich (CDU) sprach danach von einem „Dilemma“.

Eigentlich war Hans-Georg Dannert vom Frankfurter Umweltamt gekommen, um den Frankfurter Klimaplanatlas zu erläutern. Deutlich wurde schnell, wie begünstigt wir in unserem Stadtteil eigentlich sind – auch in puncto Frischluft. Spätestens in der zweiten Nachhälfte kommt der Wetterauwind aus Nordost, der pro Sekunde 6000 Kubikmeter Kaltluft mitbringt. Kalte Luft setzt sich am Boden ab und folgt den Strömen der Bachauen, ist also besonders auch im „Kalbachtal“ und somit in Kalbach zu spüren. Bislang war die Autobahn für die Frischluft kein Hindernis. Würde aber eine hohe Mauer erbaut, würde das höchstwahrscheinlich ein solches Hindernis darstellen. Die Luft aus dem Taunus würde sich, so Experte Dannert, teilweise aufstauen und einen „Kaltluftsee“ nördlich der A 5 bilden. Erst wenn diese Luftmassen hoch genug sind, dass sie über den Schallschutz strömen können, würden auch kühlere Luftmassen unseren Stadtteil erreichen. Auch hinsichtlich des Klimawandels und der Belüftung der gesamten City ist das nicht ohne Bedeutung.

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, dass man Lärmschutz und Belüftung unbedingt in Einklang bringen sollte. Eine exakte Rechenformel für Schutzwall contra Luftmassen gibt es offenbar (noch) nicht. Doch zum Schluss fiel der Satz: „Da muss man sich entscheiden, will ich’s grüner oder will ich’s besser durchlüftet haben.“

(Symbolfoto: Fotolia)

Debatte um
besseren U-Bahn-Takt

Was wird geschehen, wenn der Westflügel fertig ist, nochmals 4000 Einwohner mehr am Riedberg leben – und noch mehr Menschen die U-Bahn nutzen müssen und wollen? Die Tatsache ist laut einiger Ortsbeirats-Mitglieder „nicht von der Hand zu weisen“, dass schon jetzt die U-Bahnen morgens und abends voll sind, eine barrierefreie Nutzung oder die Nutzung mit Kinderwagen dann nur eingeschränkt möglich ist und diese Situation nicht zur Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs beiträgt. Also ein Argument wäre, aufs Auto zu verzichten. Was aber kann man tun, welche Lösung ist realistisch? Diese Fragen standen im Zentrum einer Debatte in der Ortsbeiratssitzung am vergangenen Freitag.

Die Trasse Richtung Hauptwache und Südbahnhof ist die meistbefahrene U-Bahn-Strecke Frankfurts. Das betrifft die Linien U1, U2, U3 und auch „unsere“ U8. An normalen Werktagen fahren hier bis zu 100.000 Menschen. Ab Heddernheim ist kein weiterer Verkehr möglich. SPD und FDP hatten dennoch einen Antrag auf Erhöhung der Taktung der Linie U8 in den Hauptverkehrszeiten gestellt. Das sollte so aussehen: Die Schnelligkeit, in die Stadt zu kommen, könne laut des Antrags verdoppelt werden, indem man bis Heddernheim mehr Züge einsetzt. Diese sollen dann statt des aktuellen 15-Minuten-Takts alle sieben bis acht Minuten fahren. Die zusätzlichen Verbindungen sollten auf einem Bahnsteig in Heddernheim enden. Die Fahrgäste könnten von dort in andere U-Bahnen umsteigen. Die bisherigen Verbindungen aber sollten durchgehend bis Sachsenhausen bleiben.

Die Antragsteller sprachen von einem „Signal“ für einen besseren Anschluss von Riedberg und Kalbach. CDU und Grüne hielten den Vorstoß für nicht durchsetzbar, teuer und sahen „keinen Vorteil“. Zudem könne das Umsteigen in Heddernheim gefährlich werden, wenn Fahrgäste in Eile die „Abkürzung“ über die Gleise nehmen wollen. Der Antrag wurde mit zehn Nein-Stimmen zu sieben Ja-Stimmen abgelehnt.

Kommt doch noch die Strecke über Bockenheim?

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass in Frankfurt seit einiger Zeit wieder der Ausbau der so genannten „D-Strecke“ diskutiert wird. Ein Blick in die Geschichte: Schon in den 1970er Jahren standen die Pläne für eine Verbindung des Uni-Campus in Bockenheim mit dem schon damals absehbaren Campus auf dem Riedberg zur Diskussion. 2004 beschlossen die Stadtverordneten den Bau. 172,5 Millionen Euro sollte die Verlängerung der U4 von der Bockenheimer Warte nach Ginnheim kosten. Die Grünen sprachen sich dagegen aus und mit dem Regierungswechsel 2006, der zur schwarz-grünen Koalition führte, kam das Aus.

Stattdessen erschloss die Stadt den Riedberg über die aktuelle Strecke, mit den inzwischen bekannten Problemen. Falls irgendwann dennoch die zusätzliche Verbindung über Bockenheim kommt, würde das für die Menschen in Riedberg und Kalbach viele Vorteile bringen. Und eine doppelt so gute Anbindung.

(Text/ Foto: cd)

„Bitte machen Sie weiter so!“

Natürlich – Eigenlob stinkt… Aber wir haben uns so sehr über folgende Mail einer Leserin gefreut, dass wir Ihnen die Zeilen nicht vorenthalten möchten:

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Liebes MAINRiedberg-Team,

nachdem ich nun Ihr letztes Main-Riedberg-Magazin in Ruhe und komplett durchgelesen habe, möchte ich mich endlich einmal ganz offiziell bei Ihnen bedanken. Nämlich dafür, dass Sie es uns Riedbergern durch Ihr tolles Magazin möglich machen, gut und kompetent über alles informiert zu sein, was es hier im Stadtteil so alles Neues gibt, was insbesondere für mich als Sehbehinderte mehr als wichtig ist. Durch Ihre Infos – sei es durch Ihr Magazin, als auch den Online-Newsletter – bin ich jederzeit Up-To-Date über sämtliche Aktivitäten unseres Statteils und auch die Unterhaltung kommt nie zu kurz. Ich empfinde vor allem in Ihrem Magazin die Ausgewogenheit zwischen Information und Unterhaltung sehr gelungen und inzwischen habe ich mich so daran gewöhnt, dass mir in der Tat etwas fehlen würde, gäbe es Ihr MRM eines Tages nimmer, was hoffentlich nie der Fall sein wird!

Haben Sie beide ganz herzlichen Dank für Ihr so tolles Engagement und bitte, machen Sie weiter so 🙂

Herzliche Grüße von
einer begeisterten Leserin

P.S.: Auch Freunde aus anderen Frankfurter Stadtteilen haben schon hier und da in Ihrem Magazin geblättert und das allgemeine Feedback ist sehr positiv. So manch eine(r) würde sich auch für den eigenen Ortsteil ein solches Magazin wünschen – ich habe es zum Glück bereits, juhuu!