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Unfall-Drama: Mann (74) von U-Bahn erfasst

Tragischer Unfall am Riedberg: Gestern Nachmittag wurde ein 74-Jähriger Mann beim Überqueren der Riedbergallee von einer U9 erfasst und mitgeschleift. Es grenzt fast an ein Wunder, dass er laut Polizei nach einer Notoperation nicht mehr in Lebensgefahr schwebt.

Gegen 17.50 Uhr befand sich der 74-jährige Chinese, der offenbar als Tourist in Frankfurt war, am Kreisel Riedbergallee / Altenhöferallee und wollte an einem dortigen Fußgängerübergang die Gleise überqueren. Nach derzeitigem Erkenntnisstand lief der Mann auf die Gleise, obwohl die Ampel für Fußgänger in diesem Moment rot zeigte. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung konnte der U-Bahn-Fahrer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der 74-Jährige wurde von der Bahn erfasst, einige Meter mitgeschleift und kam unter dieser zum Liegen. Die alarmierte Feuerwehr konnte den schwerverletzten Mann retten, indem die komplette Bahn angehoben wurde. Der Verletzte kam sofort in ein Krankenhaus und wurde notoperiert. Derzeit ist nicht von lebensgefährlichen Verletzungen auszugehen. Der Fahrer der U-Bahn erlitt einen Schock und wurde vor Ort betreut.

In Folge des Unfalls kam es zu Beeinträchtigungen im U-Bahnverkehr. Der Datenschreiber der Bahn wurde standardmäßig sichergestellt und wird ausgewertet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Von Brettspieltreff bis Weihnachtstheater – die neuen Billabong-Termine

Dieser Dezember ist voller schöner Termine – auch beim Familienzentrum Billabong. Seit Kurzem gibt es in den Räumen des Vereins in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b das „Offene Atelier“ mit Maltherapeutin Harriet Papastefanou, immer dienstags von 14:30 bis 16 Uhr, sowie 18:30 bis 20:00 Uhr.  Dann auch noch einen „Brettspieltreff“, der alle zwei Wochen ebenfalls dienstags von 18:30 – 23 Uhr stattfindet. „Bei uns kommen Familien-, Kenner- und Expertenspiele auf den Tisch“, heißt es bei Billabong. Gespielt werden beispielsweise  „Azul“, „Dominion“, „Gaia Project“ und „Terraforming Mars“. Jeder kann auch eigene Spiele mitbringen.

Und hier noch weitere Veranstaltungen im Dezember bei Billabong:

Am 08.12. ist das Kindertheaterstück „Tierisch gute Weihnachten“ mit zwei Veranstaltungen für Kinder ab 5 Jahren – um 11.30 und 16 Uhr. Karten gibt es zu den Büroöffnungszeiten zu kaufen.

Am 12.12. um 15 Uhr treffen sich wieder die „Digitalen Senioren“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am 20.12. nimmt Billabong mit dem Weihnachtlichen Krabbeltreff für Kinder von 0 – 3 Jahren von 15.30-17.30 Uhr an der Sternschnuppenaktion des Riedberger SV teil. Die Kleinen und selbstverständlich auch die Großen sind willkommen!

Die Schließzeiten in den Weihnachtsferien

Noch ein Hinweis: Von 21. Dezember 2019 bis einschließlich 3. Januar 2020 ist das Familienzentrum geschlossen. Das Büro ist ab 6. Januar wieder geöffnet. Das Café beliebte startet wieder am 13.01.2020.

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de

Grafik: Familienzentrum Billabong e. V.

Fotografie trifft Malerei – neue Ausstellung im Bettinahof

“Never change a winning team“ – so sehen es der Fotograf Anton Neubert und die Malerin Kadicha Hild. Unter dem Motto “Fotografie trifft Malerei“ eröffneten die beiden kürzlich bereits ihre dritte gemeinsame Ausstellung. Nachdem sie zuletzt im Tower Café zu Gast waren, zeigen sie ihre Bilder nun wieder am Riedberg, im Haus der Betreuung und Pflege „Bettinahof“ in der Altenhöferallee.

Das Konzept ist einfach aber wirkungsvoll: Anton Neubert legt sorgsam ausgewählte Fotomotive vor, Kadicha Hild bringt mit dem Pinsel ihre Variation der Vorlage auf die Leinwand.

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung steht Neuseeland. Nach einem einjährigen Aufenthalt auf der anderen Seite des Globus brachte Neubert zahlreiche faszinierende Aufnahmen der  Tier- und Pflanzenwelt aber auch der Landschaft Neuseelands mit an den Main. Die Malerin Hild interpretiert einige der Motive auf ihre besondere Art.

„Gerne können sich Interessierte einfach in Erdgeschoss des Hauses der Betreuung und Pflege umschauen und die Bilder bestaunen“, erklärt Anton Neubert. Alle Bilder können auch erworben werden.

Hinter der gemeinsamen Ausstellung verbirgt sich auch eine wunderbare Geschichte: Kennen und schätzen gelernt haben sich die beiden, als Kadicha Hild im Seniorenheim zu arbeiten begann und Neubert ein Schülerpraktikum startete. Übrigens am gleichen Tag.

„Fotografie trifft Malerei“ – Ausstellung im Haus der Betreuung und Pflege – Bettinahof, Altenhöferallee 74 – 78. Täglich geöffnet von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter http://anton-neubert.com/ausstellung/

Foto: Anton Neubert

Brexit: Briten sollten schon jetzt Aufenthaltsanträge stellen

Mit dem Eintritt des Brexit werden rund 2300 britische Staatangehörige, die in Frankfurt am Main wohnen, ihren Sonderstatus verlieren und benötigen deshalb einen nationalen Aufenthaltstitel. Bereits im November hatte sich die Ausländerbehörde des Frankfurter Ordnungsamtes mit einer Pressemitteilung an den betreffenden Personenkreis gewandt, doch bitte schon jetzt entsprechende Antragsunterlagen einzureichen. Leider war die Resonanz bislang nicht sehr hoch.

Die Ausländerbehörde hat bereits alle Vorbereitungen getroffen. Intern wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die in der heißen Phase auch noch von zusätzlichen Kräften aus der Ausbildung unterstützt wird. Allerdings wird alles das allein wenig hilfreich sein, wenn zum Stichtag, der noch nicht feststeht, alle britischen Staatsangehörigen gleichzeitig ihre Anträge bei der Ausländerbehörde stellen.

Stadtrat Markus Frank empfiehlt daher dringend, bereits jetzt tätig zu werden. „Wir haben uns rechtzeitig in der Ausländerbehörde vorbereitet. Ich kann nur noch einmal sensibilisieren und raten, sich jetzt bei uns zu melden. Wenn erst zum Zeitpunkt des Brexit die entsprechenden Anträge gestellt werden, ist die Ausländerbehörde trotz aller Vorbereitung personell nicht sofort in der Lage, alle Anträge zeitnah zu bearbeiten. In der Folge müssten nicht nur die Briten in Frankfurt am Main, sondern auch alle anderen Kundinnen und Kunden unserer Ausländerbehörde mit längeren Wartezeiten rechnen.“

Weitere Hinweise zum Brexit sind auf der Homepage der Ausländerbehörde unter www.frankfurt.de zu finden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Eltern erleichtert: Kita Sonnenwind und Horte bleiben!

Wer jetzt nochmal zurückblicken möchte und nach der Online-Petition gegen die Schließung der beliebten Kita Sonnenwind sucht, stößt auf die drei Worte: „Es ist vollbracht.“ So beginnt die letzte Aktualisierung, verfasst am vergangenen Wochenende. Es ist ein kurzer Satz, der vielleicht am besten die Erleichterung zahlreicher Eltern am Riedberg widerspiegelt. Denn zur Ortsbeiratssitzung am Freitagabend kam die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber mit guten Nachrichten, sozusagen vorweihnachtlichen Geschenken im Gepäck. Erstens: Die Kita Sonnenwind bleibt und bekommt einen Neubau, nur wenige hundert Meter vom bisherigen Standort entfernt. Zweitens: Auch die Hortplätze in den umliegenden Einrichtungen „Schatzinsel“ und „Weltraum“ bleiben erhalten.

Raunen und Erstaunen im Publikum. Ersteres hatte man schon erwartet, nachdem sich Baudezernent Jan Schneider vor wenigen Wochen bereits zu den Neubau-Plänen geäußert hatte. Das Ja zum Erhalt der Hortplätze kam dann aber doch ziemlich überraschend. Letztlich hat man damit all das erreicht, wofür Eltern per Petition und mehr als 900 Unterstützern in den vergangenen Monaten gekämpft haben.

Nach den ursprünglichen Plänen der Stadt sollte die Kita Sonnenwind, eine der ältesten und beliebtesten Einrichtungen im Stadtteil, dem erhöhten Raumbedarf und der Nachmittagsbetreuung der benachbarten Grundschule Riedberg 1 weichen. Mehr Kitaplätze sollten in den Einrichtungen ringsum geschaffen werden und die Hortplätze dort im Gegenzug aufgegeben werden. Die Idee ist aber „nicht auf besondere Gegenliebe gestoßen“, wie Bildungsdezernentin Weber bemerkte.

Umzug in den Neubau in zwei bis drei Jahren

Weber betonte, dass man „sehr viel Zeit, Mühe und Energie“ in die neue Lösung gesteckt habe, und skizziert zugleich, wie es nun weitergehen soll: Neu gebaut wird auf einem Grundstück am Fuß des Riedbergs, an der Ecke Zur Kalbacher Höhe / Zum Bonifatiusbrunnen, schräg gegenüber vom Lidl-Markt. Eigentlich war es in Erbpacht an einen Investor vergeben, der das Grundstück nicht rechtzeitig bebaute. Die Stadt konnte es somit zurückerwerben. „Ein Glück“, sagt Bildungsdezernentin Weber. Denn so ist möglich, die neue Kita Sonnenwind 4-zügig zu bauen, so dass 20 zusätzliche Plätze im Vergleich zur momentan 3-zügigen Einrichtung entstehen. In rund zweieinhalb bis drei Jahren soll der Neubau stehen. Die Caritas wird auch die neue Kita Sonnenwind betreiben, das Gebäude baut die Stadt.

Aber wie geht’s jetzt unmittelbar weiter? „Alles bleibt, wie es ist, und wenn das Ding fertig ist, ziehen alle um und dann ist’s gut“, erklärte Weber, der Anspannung und Erleichterung anzumerken waren. Es folgte ein großes Dankeschön von Eltern, aber auch von Marion Filges-Dingel, der Leiterin der Kita Sonnenwind, die sagte: „Wir sind erleichtert und wahnsinnig froh.“ Christina Herzbach vom Elternbeirat der Einrichtung dankte auch noch einmal allen, „die mitgekämpft, mitgearbeitet und uns unterstützt haben“.

Mitarbeiter der Stadt wurden „persönlich angegangen“

Die Dezernentin wiederum dankte „für das Engagement der Eltern“. Es gab aber auch nachdenkliche Worte am Freitag. Als Sylvia Weber erklärte, dass in den vergangenen Monaten mit der Angelegenheit betraute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt „aggressiv angegangen“ wurden, offenbar von Eltern aus unserem Stadtteil. Sie bat künftig um „sachliche Kritik, gerne mit Leidenschaft“, und stellte klar: „Ich finde es schade, wenn Menschen, die sich Mühe geben, auch persönlich angegangen werden.“

Der Riedberg braucht noch eine 13. Kita

Deutlich wurde auch, dass selbst Neubau und Erweiterung der Kita Sonnenwind nicht ausreichend Betreuungsplätze bieten, da die Kinderzahlen in Frankfurts jüngstem Stadtteil immer noch überproportional steigen. Es wird also noch eine 13. Kindertagesstätte am Riedberg benötigt. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück hat bereits begonnen.

Foto: Archiv

Jetzt warten „Sternschnuppen“ auf uns …

Mit dem „lebendigen Adventskalender“ hat es nicht ganz geklappt – dafür werden die „Sternschnuppen“ in Riedberg und Kalbach umso schöner! Sternschnuppen? Ja, Vereine, Kirchen oder auch Hausgemeinschaften machen mit und laden in der Adventszeit zu kleinen, besonderen, teils auch besinnlichen Überraschungen ein. Offen für alle, die Freude daran haben. Jeder ist willkommen, eine Anmeldung ist selbstverständlich nicht notwendig.

„Es ist toll, dass wir nun zehn schöne Termine für alle Bürger zur Vorweihnachtszeit haben“, sagt Gaby Nagel, Vorsitzende des Riedberger SV. Der Sport- und Kulturverein hat die Aktion ins Leben gerufen und die Termine koordiniert.

Hier die Sternschnuppen-Termine:

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2.12. um 19.30 Uhr

ENGEL – ökumenische Andacht

Herzliche Einladung zu einer ökumenischen Adventsandacht in der Katholischen Gemeinde St. Edith Stein, Kalbacher Höhe 56

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6.12. von 17 bis 22.30 Uhr

Der Nikolaus kommt…

…zur Feuerwehr Kalbach. Es gibt auch Flammkuchen, Stockbrot am Feuer, Snacks, kalte und warme Getränke

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7.12. von 13 bis 14 Uhr

Weihnachtlicher Umtrunk

..mit Glühwein & Co. Wo? Objekt „Alleehöfe“, Robert-Koch-Allee/ Hans-Bethe-Straße. Organisator: Alleehöfe-Beirat.

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7.12. ab 15 Uhr

Kalbacher Weihnachtsmarkt

Auf der Sportanlage des FC Kalbach

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13.12. von 17 bis 18 Uhr

Glühwein und tolle Geschichten…

… beim Kita- Weihnachtsmarkt. Man bekommt einen Glühwein, kann sich etwas umsehen oder eine Geschichte hören. Wo? Margarete Susman Weg 2, Ev. Kita Riedberggemeinde

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13.12. und 14.12.

Riedberger Weihnachtsmarkt

Der Riedberger Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr am Freitag, 13. Dezember, 17 bis 23 Uhr, sowie am Samstag, 14. Dezember, 13 bis 23 Uhr, statt. Ort: Riedbergplatz, 60438 Frankfurt

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15.12. von 17 bis 18 Uhr

Gemeinsames Grillen

Organisator: Wohngenossenschaft „Wohnen mit Kindern“. Wo? Richard-Breitenfeld-Str. 31. Bitte Grillgut & Geschirr mitbringen, Grill, Saft und Glühwein stehen bereit.

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18.12. von 16.15 bis 17 Uhr

Singen mit dem Kinderchor

…& Geschichten-Vorlesen bei Tee und Keksen in der Ev. Riedberggemeinde, Riedbergallee

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20.12. von 15.30 bis 17.30 Uhr

Weihnachtlicher Krabbeltreff

…für Kinder von 0-3 Jahren und Mamas & Papas. Mit Plätzchen und Weihnachtsmusik im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b

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21.12. um 17 Uhr

Siehst du die Sterne? Ein Abend mit der Band St.einKLANG

Lieder für Kinder und Erwachsene. Mitsingen erwünscht! Wo? in der Katholischen Gemeinde St. Edith Stein, Kalbacher Höhe 56

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Grafik: Riedberger SV 

So ist der letzte Riedberg-Park geplant

Am Freitag war der Spatenstich für den letzten großen Grünzug auf dem Riedberg. Die neue öffentliche Grünanlage durchzieht das Gebiet unserer „städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ von Süd nach Nord. Sie folgt der historischen Steinstraße, die von Nida (Heddernheim) direkt zum Limeskastell Saalburg verlaufen ist. Diese Sichtachse wird freigehalten, damit die Blickbeziehungen in Richtung Taunus und zur Frankfurter Innenstadt erhalten bleiben. Anders ausgedrückt: Wer hier steht, sieht vom Feldberg bis zur Skyline..

„Der Grünzug dient nicht nur den Bewohnern des Riedbergs zur Naherholung, sondern wirkt sich auch positiv auf das Mikroklima aus. Hinzu kommt sein wichtiger Beitrag zur Durchlüftung des Riedbergs und der angrenzenden Stadtbereiche“, erläutert Planungsdezernent Mike Josef.

Die rund 3,1 Hektar große Fläche wird im Norden durch den Sportplatz sowie den Lärmschutzwall an der Autobahn A5, im Osten durch die Wohnbebauung der Quartiere Mitte und Altkönigblick sowie die Arthur-von-Weinberg-Straße und im Westen durch die Wohnbebauung des Quartiers Westflügel sowie der Wolfgang-Bangert-Straße begrenzt.

Ein Grünzug mit 109 Bäumen und 15.000 Sträuchern

Der Grünzug Römische Straße erhält einen linearen Hauptweg, der den gesamten Park durchzieht. Neben dem Hauptweg werden Rasenflächen angelegt. Im nördlichen Bereich werden die Zäune der Anliegergrundstücke mit einer Wildhecke abgepflanzt. Kreissegmente mit Magerwiesen sowie Baum- und Strauchpflanzungen – 109 Bäume und 15.000 Sträucher in unterschiedlichen Größen – gliedern die Rasenflächen. Zwischen den Kreissegmenten und dem Hauptweg werden platzartige Flächen gepflastert, die auch Spielobjekte aufnehmen. Zusätzlich werden drei individuell gestaltete Spielplätze angelegt. Der Grünzug Römische Straße verbindet den östlich gelegenen Kätcheslachpark mit dem Rudolph-Schwarz-Platz. Dieser Stadtplatz schließt sich an die bereits hergestellte Leberecht-Migge-Anlage an.

Der Rudolph-Schwarz-Platz wird zusammen mit dem Grünzug realisiert. Die Pflasterung der Platzaufweitung im Grünzug Römische Straße soll in den Bereich des Rudolf-Schwarz-Platzes weitergeführt werden, so dass ein einheitliches Erscheinungsbild entsteht. Der Park im Bereich zwischen der Arthur-von-Weinberg-Straße und der Wolfgang-Bangert-Straße nimmt zusätzlich die Straßenentwässerung in Form von Rasenmulden auf. An den Rändern werden große Steine, die das Parken von PKWs verhindern sollen, platziert. Im Süden quert die Stadtbahn den Park. Südlich der Stadtbahn, im Abschnitt bis zur Max-von-Laue-Straße, ist eine Calisthenics-Anlage vorgesehen.

Die Bauarbeiten sollen bis Ende des nächsten Jahres erfolgen. Die Herstellung wird von der HA Stadtentwicklungsgesellschaft im Auftrag des Amtes für Straßenbau und Erschließung koordiniert. Der Entwurf stammt von dem Berliner Landschaftsarchitekten Jürgen Weidinger.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Planungsdezernent Mike Josef, Friedhelm Flug und Ortsvorsteherin Carolin Friedrich

Die Zukunft der Kita Sonnenwind

Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber wird heute Abend gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Caritas in den Ortsbeirat kommen, zur Zukunft der Kita Sonnenwind berichten und auch Fragen aus dem Publikum beantworten. Bereits im Oktober fiel vielen Eltern ein Stein vom Herzen, als bekannt wurde, dass eine der ältesten und beliebtesten Kindertagesstätten am Riedberg, die Kita Sonnenwind, nicht geschlossen wird und letztlich nicht dem erweiterten Raumbedarf der Nachmittagsbetreuung für die wachsende Zahl von Schülerinnen und Schüler weichen muss. Das große Ziel, wofür sich Eltern in einer Petition mit mehr als 900 Unterstützern eingesetzt hatten, ist jetzt greifbar nah. Denn es ist bereits ein Grundstück für den Neubau gefunden. Nur die Zukunft der Hortplätze in den Einrichtungen Kita Schatzinsel sowie Kita Weltraum war bis dato noch ungeklärt – auch dazu will die Bildungsdezernentin heute Stellung beziehen.

Neubau der Kita Sonnenwind am Fuß des Riedbergs

Das Grundstück für den Kita-Neubau befindet sich an der Ecke Zur Kalbacher Höhe / Zum Bonifatiusbrunnen, schräg gegenüber vom Lidl-Markt. Eigentlich war dieses Grundstück einem Investor für den Bau von Wohnungen in Erbpacht zugesagt, die Stadt hat es aber zurückgeholt. Die Eignung wurde bereits geprüft und bestätigt. Es wird sogar möglich sein, die Einrichtung 4-zügig zu bauen, so dass 20 zusätzliche Plätze im Vergleich zur momentan 3-zügigen Kita Sonnenwind entstehen. In rund zweieinhalb Jahren nach offizieller Auftragserteilung könnte hier eine neue Kita Sonnenwind und somit eine 13. Kindertagesstätte im jüngsten Stadtteil Frankfurts eröffnet werden.

Die öffentliche Ortsbeiratssitzung mit Bildungsdezernentin Sylvia Weber findet um heute 19 Uhr in der Grundschule Riedberg 1, Zur Kalbacher Höhe 15, statt.

Foto: MAINRiedberg

Start für den letzten Riedberg-Park

Heute war der „Erste Spatenstich“ für das letzte große Erschließungsprojekt im Stadtteil, den Grünzug „Römische Straße“, der vom Norden aus Richtung Taunus bis zu den U-Bahn-Gleisen führt. Entlang der wichtigen Frischluft-Schneisen.

Die Römische Straße ist neben dem Bonifatius-Park, dem Kätcheslachpark und dem „Topographischen Weg“ die vierte große öffentliche Grünfläche auf dem Riedberg. Ihren Namen hat die Straße erhalten, weil sie dem Verlauf der antiken Saalburgstraße zwischen der römischen Siedlung Nida, dem heutigen Heddernheim, und dem Römerkastell Saalburg am Limes folgt.

Der Spatenstich fand an der Römischen Straße in Höhe Rudolf-Schwarz-Platz statt.

Foto: Stadt Frankfurt

Die Regionaltangente West kommt

Heute haben die Gesellschafter der RTW Planungsgesellschaft gemeinsam die Realisierung der Regionaltangente West (RTW) beschlossen. Bei der Pressekonferenz nach der Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsratssitzung zeigten sich Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker, Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund, sowie Horst Amann, Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft mbH, erfreut über die Entscheidung zu diesem wichtigen Schritt, der zugleich ein deutliches Signal und Weichenstellung für die dringend notwendige Ergänzung der Schieneninfrastruktur in der Region ist.

„Fast auf den Tag genau elf Jahre nach Gründung der RTW-Planungsgesellschaft und ebenfalls fast auf den Tag genau fünf Jahre nach Beitritt des Landes Hessen zur RTW-Planungsgesellschaft ist es nun soweit: Der Bau der Regionaltangente West ist beschlossen. Für mich persönlich ist das heute ein historischer Moment“, sagte Al-Wazir. „Jahrzehntelang wurde folgenlos diskutiert, es fehlte entweder der politische Wille oder das Geld oder beides. Glücklicherweise ist immer mehr Menschen klargeworden, dass nicht mehr nur über die Notwendigkeit von mehr Schienen in Frankfurt/Rhein-Main geredet wird, sondern dass endlich gebaut werden muss. Der heutige Beschluss zum Bau der Regionaltangente West ist ein verkehrspolitischer Meilenstein, der für die Rhein-Main-Region enorme Bedeutung hat. Es ist ein interkommunales Mammutprojekt mit zehn Kommunen und Gesamtkosten von rund 1,1 Milliarde Euro, die zum Großteil von Bund und Land getragen werden. Darum spreche ich allen kommunalen Gesellschaftern meine Anerkennung aus, dass sie den Weg mitgehen und die Regionaltangente West tatsächlich auf die Schiene bringen wollen.“ Der Minister appellierte an alle Beteiligten: „Nun müssen wir dranbleiben, mit hohem Tempo gemeinsam weitergehen und Baurecht schaffen. Als Land garantieren wir eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 315 Millionen Euro. Denn mit der Regionaltangente West werden wir den Verkehr in der Region entlasten und zugleich die Schiene und den ÖPNV stärken. Damit ist die Regionaltangente West ein wesentlicher Bestandteil der hessischen Verkehrswende.“

Mit der Regionaltangente West wird eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Region final auf den Weg gebracht: Die RTW entlastet S-Bahnstrecken an entscheidender Stelle, schafft weitere Kapazitäten und wird den steigenden Einwohner- und Pendlerzahlen im Rhein-Main-Gebiet gerecht.

„Die Regionaltangente West ist ein weiterer Baustein, um die Verkehrswende in Frankfurt/Rhein-Main zu gestalten und den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Die Region wächst zusammen und damit die Menschen, die hier arbeiten und leben“, sagte Bürgermeister Becker. „Mit dieser infrastrukturellen Maßnahme verbinden wir die Region noch stärker. Auch dass das Land Hessen die Planungskosten für das Großprojekt übernimmt, hilft bei einer schnellen Umsetzung. Die Weichen für die Regionaltangente West sind nun gestellt, jetzt gilt es weitere Regionaltangenten anzugehen.“

Die RTW entfaltet mit ihrem Konzept komfortabler, umsteigefreier und schneller Direktverbindungen unmittelbar eine positive verkehrliche Wirkung.

„Mit der RTW schaffen wir nicht nur die tangentiale Ergänzung der historisch gewachsenen Infrastruktur über den Frankfurter Hauptbahnhof sowie die Entlastung stark frequentierter Verkehrsachsen, sondern erreichen auch eine spürbare Verlagerung des Motorisierten Individualverkehrs auf den öffentlichen Personen-Nahverkehr“, freute sich Verkehrsdezernent Oesterling über die zukunftsweisende Entscheidung.

Nun ist es an der Planungs- und Baugesellschaft, die Voraussetzungen für den eigentlichen Bau zu schaffen.

„Die Zeit war reif für diese Entscheidung und die RTW war auch noch nie so weit wie jetzt in der Planung. Die nächsten Schritte sind keine Selbstläufer, Baurecht schaffen, heißt weitere Hürden zu nehmen sowie vielfältige, zusätzliche Anforderungen und die daraus resultierenden Konflikte zu bewältigen. Wir wollen nächstes Jahr mit der gesamten Kernstrecke in der Planfeststellung sein, die Abschnitte Nord und Süd sind in der Anhörung, wir kommen hier gut und im Plan voran“, sagte Horst Amann. „Bis Anfang des kommenden Jahres wollen wir auch im Mittelabschnitt die Planung stehen haben und den Antrag stellen. Wenn Realisierungswille dann auch Konfliktlösungsbereitschaft bedeutet, wird es weiter gut laufen.“

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Informationen: Stadt Frankfurt

Foto oben: Die Gesellschafter der RTW Planungsgesellschaft mbH haben heute gemeinsam die Realisierung der RTW beschlossen. (v.l.n.r.: Klaus Oesterling, Stadtrat und Verkehrsdezernent Stadt Frankfurt; Uwe Becker, Bürgermeister und Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt; Horst Amann, Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft mbH; Tarek Al-Wazir, Verkehrsminister des Landes Hessen; Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH) ©RTW Planungsgesellschaft mbH