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Zwischen Vergangenheit und Zukunft: Die neue Altstadt ist eröffnet

Oberbürgermeister Peter Feldmann hat anlässlich des Festaktes zur Eröffnung der neuen Altstadt die Bedeutung des Projektes für die Stadtgesellschaft hervorgehoben und dessen Einzigartigkeit betont. Dabei stellte er in seiner Rede in der Paulskirche heute die Bezüge zur 800-jährigen Geschichte der Stadt als internationaler Messestandort heraus. Zuvor hatte er im Beisein von Gästen symbolisch ein Band am historischen Krönungsweg durchschnitten. Das Herz des historischen Frankfurt war bei Bombenangriffen im März 1944 zerstört und ist jetzt teilweise wieder originalgetreu aufgebaut worden.

Ausgangspunkt von 800 Jahren Messegeschichte

„Mit der Altstadt haben wir ein Stück Stadt realisiert, das die Menschen in ihrem Herz berührt. Ganz Frankfurt wartet seit Jahren auf diesen Tag“, sagte Feldmann. Die Frankfurter Bürger hätten das Projekt mit besonderer Hingabe begleitet. Denn es entspreche einem tief empfundenen Bedürfnis der Frankfurter nach Identität: „Wir geben der Stadt Herz und Seele zurück!“ In diesem Zusammenhang berichtete er von Gesprächen mit vielen Bürgern, die sich über den Wiederaufbau. „In der Altstadt finden wir die Balance von Emotionalität und deren historischen Spuren. Das macht das Projekt so besonders!“, beschrieb der Oberbürgermeister den einzigartigen Charakter des neuen Stadtteils.

Das Quartier führe zu den Wurzeln der Frankfurter Gesellschaft zurück. „Die Altstadt ist Ausgangspunkt unserer 800-jährigen Messegeschichte“, sagte Feldmann. Hier hätten zugereiste Händler ursprünglich ihre Geschäfte abgewickelt. Das Quartier sei der erste Messestandort Frankfurts und zugleich die Grundlage für die Internationalität Frankfurts, erläuterte der Oberbürgermeister. „Menschen kommen seit jeher nach Frankfurt. Das ist bei uns Normalität. Wir haben bei uns Internationalität verinnerlicht, was bei uns seit langem Teil der städtischen Gesellschaft ist“, sagte Feldmann. Es gebe gute Gründe, weshalb die Mainmetropole von tiefer Zerrissenheit verschont geblieben sei. Diese gingen auf die Altstadt als „Nukleus“ Frankfurts zurück. „Wir brauchen die Vergangenheit als Fundament der Gegenwart“, betonte der Oberbürgermeister.

Historische Altstadt mit Brandschutz, Fluchtwegen und Tiefgarage

Es entstanden von den 35 Häusern 15 getreu ihren Vorgängern, die anderen in modernen Formen, welche sich in das Ensemble einpassen. Architekten und Handwerker standen vor der Herausforderung, alt hergebrachte Techniken anzuwenden und zugleich modernen Anforderungen zu genügen. Zugleich hätten die städtischen Behörden so manche harte Nuss zu knacken gehabt. Denn das Mittelalter mit seiner dichten Bebauung kannte weder Fluchtwege und Brandschutz. Und sicher auch keine Tiefgarage, wie es sie jetzt in der neuen Frankfurter Altstadt unter den Häusern gibt.

Der Oberbürgermeister lobte das Projektmanagement der städtischen DomRömer GmbH und ihres Geschäftsführers Michael Guntersdorf. „Zeitplan und Kostenplan eines Projektes über sieben Jahre einzuhalten – das ist eine großartige Leistung, für die ich besonders danke!“ Feldmann sprach zugleich vom Schwung, den dieses Projekt mit sich gebracht habe. Er hofft, dass sich dieser auf die Paulskirche als weiteres Monument des Wiederaufbaus übertragen lasse. Die 1947 auf ihren Kriegstrümmern errichtete „Wiege der Demokratie“ steht zur Sanierung an.

Christoph Mäckler, international renommierter Architekt und Vorsitzender des Gestaltungsbeirats, hob in seinem Festvortrag „Die lebenswerte Stadt“ den Vorbildcharakter des Projekts hervor. Das gelte insbesondere für den Entstehungsprozess. Er sagte: „ Die Politik hat das Projekt in allen Phasen, vom Wettbewerb bis hin zur Realisierung, inhaltlich begleitet.“ Dies sei durch den Aufsichtsrat geschehen, der aus Magistratsmitgliedern und Stadtverordneten besteht. Zugleich habe sie die Architekten maßgeblich mit eingebunden. Mit Blick auf die Zukunft sagte Mäckler: „Eine ähnliche Organisationsform könnte auch die Qualität von Neubauprojekten sichern.“

„Hohes Niveau der architektonischen Leistung“

Mäckler unterstrich das hohe Niveau der architektonischen Leistung, die der neuen Altstadt zugrunde liegt. Die Fassadengestaltung habe Straßen- und Plätze mit besonderer Aufenthaltsqualität geschaffen. Diese bilde die Basis städtischen Zusammenlebens in öffentlichen Räumen. Denn: „So entsteht die Grundlage für schöne, lebendige Quartiere!“ Beispielhaft sind für Mäckler auch die auf der Grundlage städtebaulicher Gestaltungsvorgaben neu entwickelten Bauten, welche die Rekonstruktionen ergänzen. Die neuen Bauten seien moderne Häuser, die sich einpassten ohne „anzubiedern.“

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Frankfurt feiert die neue Altstadt mit Königen, Kaisern, Geschichte, Kultur, Kulinarik und von Goethes „Faust“ bis Swing: Das Altstadtfest findet statt am Freitag, 28. September, 15 bis 23 Uhr, am Samstag, 29. September, 11 bis 23 Uhr, und Sonntag, 30. September, 11 bis 18 Uhr.

„Sternenbilder – eine Symphonie für Frankfurts Altstadt“ wird am Samstag um 21.45 Uhr gezeigt, die öffentliche Generalprobe findet am Abend zuvor um dieselbe Zeit statt.

Alle Informationen rund um das Festwochenende finden sich unter http://www.altstadtfest-frankfurt.de

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Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Rainer Rüffer

Frankfurt feiert EM-Zuschlag

Riesiger Jubel in Frankfurt, das gestern zur „Hauptstadt des deutschen Fußballs“ wurde. Der Hessische Rundfunk (HR) und zahlreiche andere Medien fingen live die Stimmung im Rathaus Römer zur Vergabe der Endrunde der Fußball-Europameisterschaft 2024 ein. Und sie berichteten von einer Erfolgsmeldung, die den Beginn eines neuen Fußball-Sommermärchens verspricht: Das UEFA-Komitee hat im schweizerischen Nyon entschieden, die Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2024 kommt nach Deutschland und somit nach Frankfurt. Voraussichtlich fünf Turnierspiele werden am Main stattfinden.

Oberbürgermeister Feldmann sagt: „Unsere Freude ist wirklich riesengroß. Ein Erfolg für unsere Stadt. Frankfurt hat bereits 2006 gezeigt, dass es ein guter Gastgeber ist. Jetzt können sich alle Frankfurterinnen und Frankfurter auf ein neues Fußball-Sommermärchen freuen. Ich danke dem UEFA-Komitee für seine Entscheidung. Unserem Mitbewerber Türkei spreche ich für seine Bewerbung Anerkennung aus. Wir werden nun den Schwung und die positiven Impulse der Bewerbung mitnehmen und mit den Vorbereitungen für ein unvergessliches – aber auch nachhaltiges – Sportevent beginnen. Ich freue mich bereits jetzt auf 2024!“

„Ich bin unfassbar glücklich über diesen Erfolg. Wir haben uns in den letzten Monaten richtig ins Zeug gelegt und uns mit Herzblut für die EM-Kampagne engagiert. Dass unser Einsatz honoriert wird und wir mit dem Zuschlag belohnt werden, ist gigantisch“, sagt Sportdezernent Markus Frank. Er fügt hinzu: „Die Sportstadt Frankfurt will und kann ein solches internationales Turnier hervorragend mitausrichten. Das haben wir schon mehrfach bewiesen. Unser Dank und Respekt gilt unseren Partnern, die die Bewerbungsphase begleitet und unterstützt haben und vor allem dem DFB, der eine sehr professionelle, glaubwürdige und visionäre Bewerbung abgegeben hat. Das gilt insbesondere für Fredi Bobic für sein Engagement als EURO-Botschafter!“

Die vom DFB geleitete EM-Bewerbung war Ende April mit einem 1700 Seiten starken BidBook unter Beteiligung von Frankfurt am Main und neun weiteren deutschen Städten bei der UEFA eingereicht worden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Rainer Rüffer

 

Wir sammeln, damit Kinder in die Schule gehen können!

Norah weiß genau, was sie hier erreichen will. Sie läuft mit einer selbst gebastelten Spendendose durch die Flohmarkt-Besucher. Und während die anderen Kids aus der Klasse 3d ebenfalls in Kleingruppen Spenden sammeln oder Spielsachen und Kleidungsstücke am Klassenstand für den guten Zweck verkaufen, erklärt die Achtjährige: „Unsere Lehrerin war im Sommer zwei Wochen in Indien und hat gesehen, wie schwer das Leben dort ist. Sie hat zwei Patenkinder und hat auch gesagt, dass sehr arme Kinder dort nicht zur Schule gehen können. Sie hat geweint, als sie davon erzählt hat.“ Nach einer kurzen Pause fügt Norah hinzu: „Spenden Sie doch bitte, damit die Kinder zur Schule können und ein besseres Leben haben!“ 50 Cent oder etwas mehr wären prima. Die zehn Euro, die eine Mutter in die Spendenbox steckt, verblüffen sie fast ein bisschen.

Es ist Sonntag Nachmittag. Kinderflohmarkt in der Grundschule Riedberg. Lehrerin Sarah Galow will nur aus dem Hintergrund agieren. Sie möchte weitergeben, „dass es nicht allen so gut geht wie uns“. Deswegen, und weil sie die private Hilfsinitiative „Nest Ooty Indienhilfe e. V.“ persönlich so berührt und bewegt, hat sie mit ihren Schülern in den vergangenen Wochen viel über die Situation der Menschen in einer Bergregion Südindiens gesprochen und die Idee für die Spendenaktion entwickelt.

Kein Schulgeld, keine Toiletten, kaum medizinische Versorgung

Ooty liegt auf einer Höhe von 2637 Metern, in den Blauen Bergen, im Bundesstaat Tamil Nadu. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind Teeanbau und Tourismus. Zahlreiche Menschen aber wohnen in Armut, im Slum. Schulgeld können diese Familien nicht zahlen. Selbst wenn Kinder zur Schule gehen könnten, mangelt es an Schultaschen, Schuhen, Kleidung, Lernmaterialien, Tischen und Bänken. Toiletten gibt es kaum, die medizinische Versorgung ist schlecht.

Vor wenigen Jahren begann ein älteres Ehepaar und ein indischer Pfarrer aus dem mittelfränkischen Scheinfeld, konkrete Hilfsprojekte zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit dem Bischof von Ooty und einem Leitungsteam aus Priestern und Lehrerinnen der Schulen. Brigitte Wendinger, Mitgründerin, ist auch zum Flohmarkt am Riedberg gekommen. Sie erklärt, wie Kinderpatenschaften, der Um- und Ausbau von Schulen und Waisenhäusern sowie Unterstützung bei der weiteren Ausbildung „Kindern und Jugendlichen menschenwürdige Lebensbedingung ermöglichen“. Wenn Kinder, die unterstützt werden, nicht regelmäßig zur Schule kommen, erlischt die Hilfe übrigens.

2014 waren es noch 90 Patenkinder, aktuell gibt es 280. Ein Waisenkind hat vor kurzem die Ausbildung zur Krankenschwester absolviert und kehrt in die neue Erste-Hilfe-Station in ihrem Heimatort zurück. Auch diese hat der Verein initiiert.

580 Euro haben die Drittklässler gesammelt

Grundschullehrerin Sarah Galow lernte die Gründer des Vereins durch Zufall kennen. Im Urlaub auf Rhodos kam man ins Gespräch, nicht zuletzt über die verschiedenen Projekte in Indien. „Ich wollte mir ein Bild machen und hatte zuvor auch eine Patenschaft für ein Mädchen abgeschlossen, welches ich unbedingt kennenlernen wollte“, beschreibt Sarah Galow gegenüber MAINRiedberg. „Als Lehrerin liegt es mir am Herzen, dass möglichst alle Kinder der Welt die Möglichkeit bekommen, eine schulische Ausbildung zu erlangen.“

Vor Ort lebte sie bei der Familie des indischen Pfarrers und besuchte eine Schule. Sie war sofort begeistert, „wie viel tolle Arbeit meine Freunde schon geleistet haben und mit welcher Gastfreundschaft und Herzlichkeit ich von den Kindern empfangen wurde“. Die Kinder sahen glücklich aus und wollten „so viel wissen“.

Lehrerin Sarah Galow hat ihre Patenkinder in Indien bereits selbst besucht – und ist jetzt unfassbar stolz auf ihre engagierten Schüler hier am Riedberg

Ihr Patenkind zeigte das Zuhause im Slum. Dieser Moment war schlimm. Zu sehen, in welchen „schlimmen, unmenschlichen Verhältnissen manche Kinder heranwachsen müssen“. So reifte die Idee, das Projekt Nest Ooty in der Grundschule Riedberg nach und nach zu etablieren. Auch, weil Sarah Galow überzeugt davon ist, dass heutzutage Schule mehr sein sollte als reines Lernen von fachlichen Lerninhalten. An sozialen Projekten miteinander und füreinander könne man nur wachsen.

Ihre Drittklässler haben fleißig Spielzeuge, Bücher und Klamotten gesammelt, sind vorab durch alle Klassen der Schule gelaufen und machten Werbung für ihr Vorhaben. Plakate wurden auch noch gestaltet und den Verkauf erledigten sie am Sonntag größtenteils alleine.

Der Flohmarkt begann um 14 Uhr im Foyer der Grundschule. In nur zwei Stunden sammelten die Mädchen und Jungen der Klasse 3d eine Summe von 580 Euro. „Ich bin unfassbar stolz auf meine Schüler, die voller Tatendrang hinter dem Projekt stehen“, sagte Lehrerin Sarah Galow bereits vorabKinder in Indien werden umso glücklicher sein…

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Weitere Informationen über die Projekte der „Nest Ooty Indienhilfe e. V.“ gibt es unter www.nest-suedindien.de  Der Verein vermittelt auch Patenschaften. Mit zehn Euro pro Monat kann man Kindern aus ärmsten Familien den Schulbesuch und eine weitere Ausbildung ermöglichen.

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Fotos: privat/ MAINRiedberg

Kitakinder laufen für sauberes Wasser – „Sponsoren“ werden noch gesucht!

In der Kita Traumbaum wird Umweltschutz und Nachhaltigkeit ganz großgeschrieben. In vielen Projekten und Aktionen lernen die Kleinen, wie sie mit grünen Fußabdrucken durch das Leben gehen können. Am Samstag laufen die Kitakinder für sauberes Wasser und ein Hilfsprojekt in Nepal – weitere „Sponsoren“ für die Kids werden noch gesucht.

Große Veränderungen beginnen immer mit kleinen Schritten. Im Mai dieses Jahres hat die Kita an der Aktion „Sauberhaftes Hessen“ teilgenommen und ihren eigenen „Sauberhaften Kindertag“ veranstaltet. Ausgerüstet mit Handschuhen, Tüten und Zangen sammelten die Kinder den Müll auf den Wiesen rund um die Kita auf. „Die Kinder sollen schon früh lernen, Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen“, erklärt Kita-Leiterin Naomi Wille. Die Kita arbeitet auch daran, sich als „Faire Kita“ auszeichnen zu lassen. Dazu gehört, dass die Kita nachhaltig wirtschaftet und den Kindern ein Bewusstsein dafür vermittelt wird. Konkret sieht das so aus: Die Beschäftigten trinken nur fair gehandelten Kaffee, die Kinder bekommen fair gehandelte Bananen. „Generell wird regional, saisonal und klimaaktiv eingekauft. Und für gemeinsame Frühstücke gehen wir am Vortag zu Fuß im Supermarkt um die Ecke einkaufen“, sagt Wille. Die Kita selbst ist ein Passivhaus, dazu sind die Bewegungsmelder der Deckenleuchten weniger empfindlich eingestellt. Auch der bewusste Umgang mit Ressourcen, etwa dem Wasser beim Händewaschen oder Malen, gehört dazu.

Die Welt gemeinsam besser machen

Verantwortungsvoll kann nur handeln, wer die Zusammenhänge kennt. Und die kann man auch Kitakinder schon anschaulich erklären. Beim Einkauf im Supermarkt lernen sie, welche Lebensmittel regional und saisonal sind und welche eine weite Reise hinter sich haben. In verschiedenen Projekten, etwa in einen Workshop im Palmengarten, lernen die Kinder den Weg von der Kakaobohne bis zur Schokolade kennen, oder sie erfahren, welchen Weg Textilien zurücklegen, bis sie im Kleiderschrank landen. „Kinder sind prinzipiell neugierig“, bekräftigt Erzieherin Nina Klippert. „Und Abwechslung, Mit- und Selbstmachen kommt bei ihnen immer gut an.“ Die Anstrengungen der Kita sind ihr Beitrag, die 17 „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ zu erreichen.

Die „Sustainable Development Goals“ (SDGs) sind von der UN entwickelt worden und seit 2016 für 15 Jahre in Kraft. Sie sind auch die Basis des Unesco-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), das in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und in Kitas und Schulen in allen Bundesländern umgesetzt wird. „Das ist ein pädagogischer Schwerpunkt in der Konzeption der Kita TraumBaum und wird täglich gelebt. Die Kinder sollen dadurch zu einem verantwortlichen Denken und Handeln befähigt werden sowie lernen, die globalen Zusammenhänge wie etwa den Klimawandel zu verstehen“, erklärt die Kita-Leiterin.

Für einen guten Zweck laufen

Die 17 Ziele der UN werden in 17 Monaten in der Kita thematisiert. Die Monatspläne sind darauf abgestimmt, jeder Monat hat ein anderes Thema. Das Sustainable Development Goal „Sauberes Wasser“ ist im September dran. Dazu haben die Kinder am 6. September, dem „Tag der Nachhaltigkeit“, eine Sammelbox gestaltet, die in der Kita aufgestellt wurde. Das Geld kommt der Hilfsorganisation „Viva con Agua“ zugute, die damit Trinkwasserzugänge oder Sanitäranlagen in Nepal und Afrika baut. Am Samstag, 29. September, findet auf dem Sportgelände des SC Riedberg der Spendenlauf Run4Wash statt. Auch diese Erlöse gehen an „Viva con Agua“.

„Alle Läuferinnen und Läufer suchen sich einen Sponsor, der für jede gelaufener Runde einen bestimmten Geldbetrag spendet. Sponsoren sind herzlich willkommen und können sich in der Kita melden“, so Klippert. Nach dem Lauf geht es zu einem gemütlichen Nachmittag in den Garten der IG Riedberg. Dort hat die Kita im Rahmen des Projekts „Der geschenkte Baum“ bienenfreundliche Bäume gepflanzt. Wie man sieht, können auch kleine Hände die Welt ein gutes Stück besser machen.

Text: Fabian Obergföll

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Die Anmeldung für den Spendenlauf ist immer noch möglich!

Am Samstag (29. September 2018) organisiert die Kita Traumbaum auf der Riedberger Sportanlage den „Run 4 wash“ – einen Spendenlauf in Kooperation mit der Hilfsorganisation Viva con Agua. Die Einahmen kommen einem Wasserprojekt in Nepal zugute. „Bei Interesse an einer Teilnahme, können Sie sich gerne bei uns melden!“, sagt Kita-Leiterin Naomi Wille.  Telefon: 069/ 50986970, Mail: kita-traumbaum-frankfurt@ib.de

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Fotos: Obergföll/ Viva con Agua

Wann haben die Schüler der IGS eine Turnhalle?

Die IGS Kalbach-Riedberg wächst. Gestartet wurde im vergangenen Jahr mit 100 Kindern, inzwischen sind es 200 und im nächsten Jahr demzufolge 300 Schülerinnen und Schüler. Der provisorische Holzbau in der Carl-Hermann-Rudloff-Allee im Westen unseres Stadtteils wird gerade um neue Fach- und Klassenräume erweitert. Der Platz fürs Ballspielen, Rennen und Herumtoben schrumpft durch den Anbau aber erheblich. „Als Ganztagsschule haben wir ein erhöhtes Aufkommen an Bewegungsbedarf“, gibt Schulleiterin Dr. Susanne Gölitzer gegenüber MAINRiedberg zu bedenkenKinder, die den ganzen Tag hier verbringen, wollen und müssen sich bewegen. Das noch größere Manko: Die IGS hat keine Turnhalle. Dafür will sich der Ortsbeirat jetzt verstärkt einsetzen. Denn diese Turnhalle wäre auch für die dritte Grundschule am Riedberg, die bereits 2019 eröffnen soll, dringend notwendig.

Wann und wo kann die Turnhalle gebaut werden?

Beim Besuch von Schuldezernentin Sylvia Weber und Vertretern des Baudezernats im Juni wurde eine Turnhalle, wiederum ein Provisorium, für die beiden Schulen in Aussicht gestellt. Geschehen ist bisher offenbar wenig. Bei der vergangenen Sitzung Mitte September wurde nun einstimmig der Magistrat aufgefordert mitzuteilen, wo die Turnhalle geplant ist und wann mit dem Bau zu rechnen ist. „Das Thema hatte ich für den Antrag vorgeschlagen und ich finde wichtig, dass das möglichst bald angeschoben wird. Wir kennen mittlerweile die Vorlaufzeiten“, erklärt der Riedberger Ortsbeirat Jörg Rohrmann (SPD).

Als möglicher Standort steht auch ein Grundstück im Bereich der Universität zur Wahl, also nur wenige Gehminuten von der Gesamtschule entfernt. Aber auch dazu gibt es noch nichts Konkretes.

Zeitraubend und aufwändig: So läuft der aktuelle Sportunterricht

Wie ist Sport momentan ohne eigene Turnhalle möglich? Rektorin Dr. Susanne Gölitzer muss weiter ausholen und beginnt zu erklären: Im Moment hat die IGS Kalbach-Riedberg acht Klassen an anderen Schulen zum Sportunterricht. „Da jede Schule andere Anfangs- und Unterrichtszeiten hat, müssen wir jeweils immer während der Pause oder während des angrenzenden Unterrichts loslaufen und zurückkommen.“ 90 Minuten bleiben also in der Regel nicht zum Sportmachen.

Hinzu kommt: Im nächsten Jahr sind es bereits zwölf Klassen ohne die Bewegungs-AGs. „Wir haben teuren AG-Raum zugemietet, um Yoga und Spiele anbieten zu können. Dieses Geld geht wieder für andere Dinge ab“, wie Susanne Gölitzer ergänzt. Insgesamt ist alles sehr aufwändig in Organisation und Absprache.

Auf der nahen Streuobstwiese dürfen die Kinder nur Äpfel sammeln 

Die Anfrage der Schule, die Streuobstwiese nebenan wenigstens mitnutzen zu dürfen, ist negativ beschieden worden. Die Kinder dürfen Äpfel sammeln und werden demnächst Apfelsaft pressen. „Immerhin“, heißt es aus Schulkreisen. Mehr nicht.

Auch zum Sachstand der Baugenehmigung für den Neubau der Gesamtschule gibt es keine aktuelle Auskunft. Das Gebäude wird zentral am Riedberg in der Nähe der U-Bahn entstehen und soll 2021 soll fertig sein. Das Fertigstellungs-Datum ist von großer Bedeutung, da dann wiederum die dritte Grundschule ins bisherige Holz-Provisorium einziehen kann. Ein Ortsbeirat: „Wenn nicht bald mit dem Bau gestartet wird, dann scheint der Fertigstellungstermin nicht realistisch.“ Und die Schulplanung am Riedberg geriete ins Wanken.

Foto: Archiv

Aktion zum Altstadtfest: Einen Tag zahlen, drei Tage feiern

Einen Tag zahlen, drei Tage feiern: Das bietet der RMV zum Frankfurter Altstadtfest vom 28. bis 30. September 2018, bei dem feierlich die neue Altstadt zwischen Römer und Dom eröffnet wird.

Mit der Aktion sind alle am 28. September gekauften Tages- und Gruppentageskarten auch an den folgenden beiden Tagen gültig. „Mit der neuen Altstadt wurde das Herz der Mainmetropole Frankfurt neu geschaffen“, freut sich Frankfurts Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann, „es ist bestens mit Bus und Bahn angebunden. Das Angebot des RMV bietet einen zusätzlichen Anreiz, zum Festwochenende ganz ohne Staus und Parkplatzsuche vorbeizukommen und sich ein eigenes Bild vom neu rekonstruierten Viertel zu machen.“

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat: „Mit der 3:1-Altstadt-Aktion schafft der RMV ein attraktives Angebot, mit dem Besucher das Auto stehen lassen und stattdessen bequem mit Bus und Bahn anreisen können. So steht dem Feiern nichts mehr im Wege.“

Erreichbar ist die neue Altstadt mit den Tram-Linien 11 und 12 über die Haltestelle „Römer/Paulskirche“ sowie per U-Bahn zur Station „Dom/Römer“ mit den Linien 4 und 5. Das Altstadtangebot gilt für alle zwischen dem 28. und 30. September 2018 gültigen Tages- und Gruppentageskarten und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im jeweils gewählten Gültigkeitsbereich. Die Aktion gilt für alle Relationen innerhalb des RMV-Gebiets ausschließlich der Übergangstarifgebiete, außerhalb Hessen bzw. in den nord- und südhessischen Verbünden.

RMV-Tageskarten und Gruppentageskarten können an Fahrkartenautomaten, Verkaufsstellen und Mobilitätszentralen oder als RMV-HandyTicket erworben werden. Wer eine solche Karte für den 28. September kauft, kann damit auch am 29. und 30. fahren, ohne nochmals bezahlen zu müssen. Wer die Karte am 29. September erwirbt, kann damit ebenfalls ohne weitere Kosten auch am 30. fahren. Dann ergibt sich ein 2:1-Angebot.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

Vorsicht, Citymord!

Es roch nach Fisch, Wasser und Ebbelwei… So beginnt ein neuer Frankfurt-Krimi. Geschrieben von Lutz Ullrich, 49 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, Rechtsanwalt im Mertonviertel. Noch mehr Riedberger kennen ihn vermutlich als Vorsitzenden der TSG Nordwest 1898, die auch bei uns im Stadtteil ein umfangreiches sportliches Angebot bereitstellt. Das Thema Sport zieht sich auch durch seine Krimis und den neunten Fall aus seiner Tom-Bohlan-Reihe.

Natürlich geht es um einen Mord. Der Tote schwimmt an einem sonnigen Morgen im Pool eines Beach-Clubs. Auf einem Parkhausdach mitten in der City. Bei der Tätersuche werden die Kommissare quer durch die ganze Stadt geschickt und nehmen den Leser zu manch sommerlichen Ort mit: an den Main, zum Osthafen, in Ebbelwei-Lokale und in den schattigen Stadtwald.

Wer Ullrichs Krimis kennt, der weiß, dass die Morde immer einen besonderen Hintergrund haben. So auch diesmal. Es geht um Fußball, geldgeile Spielervermittler und Unsummen an Gehältern und Ablösesummen. Der Sport wird benutzt, um Schwarzgeld zu waschen. Aber es geht auch um die Menschen, die den Sport und die Eintracht lieben. Die wie Bohlan das Pokalendspiel gesehen und die Eintracht auf dem Römerberg gefeiert haben. Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass „alles im Kommerz untergeht“.

Der Autor verrät: „Citymord“ ist kein Fußball-Krimi. Aber man lernt einiges – auch über die Eintracht.

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Jetzt noch ein herzliches Dankeschön! Wir freuen uns sehr, dass wir drei Exemplare von „Citymord“ verlosen konnten – an die ersten drei LeserInnen, die nach Veröffentlichung dieses Beitrags eine Mail an mail@main-riedberg.de geschrieben haben. Die Bücher waren (leider) ruckzuck weg und werden in den nächsten Tagen selbstverständlich kostenlos zugestellt.

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Der Krimi „Citymord“ von Lutz Ullrich erscheint im LASP-Verlag und ist ab 1. Oktober als Taschenbuch für 10,95 Euro sowie als eBook im Handel erhältlich.

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Fotos: LASP-Verlag

Baudezernent nennt „Fehler“ und spricht von „Wiedergutmachung“

Als Baudezernent Jan Schneider (CDU) seine Ausführungen zur Marie-Curie-Schule beendet hatte, sagte ein Vater aus dem Publikum der Ortsbeiratssitzung: „Ich würde Ihnen sogar einen gebrauchten Diesel abkaufen.“ So relativ milde stimmten die Erklärungen des Dezernenten zu den Verzögerungen und Pannen rund um die Erweiterung einer Grundschule, die aus allen Nähten platzt. Eine Mutter indes blieb „misstrauisch“ und nannte die Argumente „nicht nachvollziehbar“. Direktorin Inken Matzen, die trotz Hochzeitstag gekommen war, rief die Sorgen von Lehrer, Elternvertretern und Betreuern um das Ganztagskonzept der Schule in Erinnerung. Sie verwies auf die teils hitzigen Schriftwechsel, das konstruktive Treffen mit dem Baudezernenten und spricht jetzt von einer „guten Interimslösung“. Denn wie MAINRiedberg bereits berichtete, können auch die Viertklässler bald wieder vom Jugendhaus aufs Schulgelände zurück. Das Baudezernat plant, ab Ende Oktober zusätzlich Stahlcontainer für die Nachmittagsbetreuung aufzustellen.

Die Erweiterung sollte bereits fertig sein – jetzt heißt es Ende Januar 2019

Es ist am Freitag vergangener Woche kurz nach 19 Uhr, als zuerst über die Zukunft der Alten Turnhalle in Kalbach gesprochen wird und dann die Debatte um die zweite Grundschule am Riedberg beginnt. Jan Schneider bittet um Nachsicht. Mit so einer Bevölkerungsentwicklung habe keiner rechnen können. Dann räumt er Fehler ein. Etwa, dass man in seinem Dezernat zu spät registriert habe, dass trotz Rahmenvertrags mit dem Hersteller der hochgelobten Holzmodule der Auftrag für jede Schule einzeln ausgeschrieben werden muss. Die Folge: Die Zeit habe nicht mehr gereicht, um die Erweiterung am Riedberg wie geplant zu errichten.

In puncto Fehler spricht er auch von „gewissen Irritationen und Briefwechsel“. So hatte das Amt für Bau und Immobilien (ABI) kurzerhand am Telefon mitgeteilt, dass es mit der Erweiterung nicht wie geplant klappt. Die Aufregung war groß, da auch das Schuldezernat darüber nicht informiert worden war. Um es kurz zu machen: Zunächst waren die Holzmodule plus Sanitäranlagen für vier Klassen bis nach den Sommerferien  versprochen worden, dann bis nach den Herbstferien – und jetzt sollen sie Ende Januar 2019 fertiggestellt sein.

Als „Wiedergutmachung“ und als „Notbehelf“ plant der Baudezernent, dass vorübergehend Stahlcontainer in unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude platziert werden. Wenn alles klappt, sollen diese ab Ende Oktober zugänglich sein. Sozusagen als Provisorium vor dem eigentlichen Provisorium, nur wenige Meter weiter.

Der Weg zum Jugendhaus und zeitweise auch in zwei Räume des Gymnasiums würde dann ab Ende Oktober für die rund 100 Viertklässler entfallen. Alle Kinder könnten nach Schulschluss wieder auf dem Schulgelände bleiben. Das wäre eine enorme Erleichterung, auch für die Betreuer.

Holzmodule werden längerfristig bleiben

Zurück zu den Holzmodulen, für die inzwischen immerhin die Fundamente sichtbar sind. Sehr erstaunt waren anwesende Eltern, als klar wurde, dass diese längerfristig bleiben. Auch, wenn ab nächstem Sommer eine dritte Grundschule eröffnen soll. Die Baugenehmigung ist momentan auf fünf Jahre befristet. Baudezernent Schneider blieb aber vage, als es um das konkrete Zeitfenster ging. Zusatzräume, die hell und angenehm in Winter wie Sommer sind und eine „gute Arbeitsatmosphäre“ schaffen, bleiben nützlich. Zumal die Schülerzahlen auch in den nächsten Jahren kaum sinken werden.

Zeitplan für die dritte Grundschule ist „extrem sportlich“

Jetzt noch ein Blick wenige hundert Meter weiter. Nach Norden, Richtung Autobahn. Am Ende der Hans-Leistikow-Straße soll die bereits erwähnte dritte Grundschule eröffnen. Ebenfalls als Provisorium, bis man in das bisherige Gebäude der Integrierten Gesamtschule Kalbach-Riedberg (IGS) ziehen kann. Vier Klassen sollen hier 2019 eingeschult werden. Der Baudezernent aber nannte in der vergangenen Woche den Zeitplan „extrem sportlich“ und erklärte: „Zaubern können wir auch nicht.“

Das Gelände ist für Kleingärten reserviert, was jetzt erst mal ganz oder teilweise ruhen muss. Eine Grundschule allerdings, auch ein Provisorium, benötigt andere Rahmenbedingungen. Zur Hochspannungsleitung muss ein Mindestabstand eingehalten werden. Das Grundstück muss noch erschlossen werden und auch ein Verkehrskonzept muss erarbeitet werden. Momentan favorisiert man eine Containeranlage parallel zur bisherigen Wohnbebauung, die an den Grünzug „Römische Straße“ und an Streuobstwiesen angrenzt. Platz zum Toben wäre so auch. Aufgrund des Zeitdrucks sind nur Stahlcontainer möglich, wie Schneider betont.

Während der Baudezernent die Erwartungen dämpft, verweist das Schuldezernat darauf, dass die konkreten Planungen mit dem Kultusministerium bereits laufen. Eine dritte Grundschule am Riedberg wird aufgrund der Schülerzahlen dringend benötigt. Ein Budget für die Schule ist übrigens noch nicht vorhanden.

Foto: Stadt Frankfurt

Ruckelpiste wird Fuß- und Radweg

Auf einer Kiesschicht mit dem Fahrrad zu fahren ist eine ruckelige Angelegenheit. So war es bisher auch auf dem Feldweg, der entlang der Landesstraße 3019 und der Straße Am Weißkirchener Berg führt. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) baut die Ruckelpiste zwischen Riedberg und Kalbach nun zu einem vollwertigen Fuß- und Radweg um.

Ab Montag, 24. September, gehen die Bauarbeiten los. Dabei wird auf einer Länge von rund 650 Metern die vorhandene Felsenkiesschicht beziehungsweise Erdschicht durch eine beständigere Asphaltdeckschicht ersetzt.

Das ASE arbeitet in zwei Abschnitten. Nach derzeitiger Planung ist der Fuß- und Radweg nach zweiwöchiger Bauarbeit fertig und kann von den Verkehrsteilnehmern genutzt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 70.000 Euro und werden vom Land Hessen bezuschusst.

Während der Bauzeit ist der gesamte Feldweg gesperrt.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

Herbst im Wissenschaftsgarten – Führung zum Thema „Samen und Früchte“

Samen und Früchte sind nicht nur Grundlage der menschlichen Ernährung, sondern auch außerordentlich vielgestaltige Pflanzenteile, die eine wichtige Grundlage der heutigen Artenvielfalt darstellen. Die nächste Führung im Wissenschaftsgarten am Campus Riedberg  am kommenden Freitag hat die Vielfalt der Samen und Früchte von Blütenpflanzen zum Gegenstand. Die Botanik dieser Pflanzenteile wird anschaulich erörtert. Weitere Themen sind die Funktion von Samen und Früchten als Ausbreitungseinheit und die verschiedenen Ausbreitungsstrategien, beispielsweise über Tiere, Wind, Wasser oder auch Selbstverbreitung.

Der Wissenschaftsgarten ist frei zugänglich

Landschaftsarchitekt Robert Anton, der Leiter der Außenanlagen der Universität, wird fast poetisch, wenn er beschreibt, „wie sich unser Garten hier an die Umgebung und den Südrand des Riedbergs anschmiegt“. Dabei wissen viele Riedberger gar nicht, was sich hier im Außenbereich der Uni – für alle frei zugänglich – verbirgt und in den nächsten zehn Jahren bis vor zur Altenhöferallee reichen soll: Ein stetig wachsender Wissenschaftsgarten, der Lehre und Forschung der Naturwissenschaften am Campus dient und der „Information, Erholung und Entspannung“ der Öffentlichkeit. Mit 300 Quadratmeter großem Versuchsgewächshaus mit verschiedensten Klimazonen. Und draußen unter anderem mit einer Streuobstwiese, Laubwald, geologischem Garten und Arzneimittelgarten.

Treffpunkt ist am 21. September um 16 Uhr am Eingang Wissenschaftsgarten, Altenhöfer Allee 1f. Die Führung dauert voraussichtlich 90 Minuten.

Allgemeine Informationen zum Wissenschaftsgarten am Campus Riedberg und den Öffnungszeiten unter http://www.uni-frankfurt.de/51839002/oeffnungszeiten

Foto: Archiv