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Das ist FEMALE FUTURE Riedberg

Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Suchen Sie Tipps, Experten, Hintergrundwissen und den Austausch mit anderen Frauen, die Familie, Job und Karriere besser verbinden wollen? „Genau das wollen wir mit unseren neuen Informations- und Gesprächsabenden möglich machen“, sagt Judith McCrory vom Familienzentrum Billabong. In lockerer Atmosphäre, im Café der Einrichtung. Die von MAINRiedberg und Billabong gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und „revolutionär“. Offen für alle. Frauen mit Expertise und Erfahrung stehen einen Abend lang mit ihrem Wissen und für Fragen zur Verfügung. Zu Themen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis zu Social Media und Selbstmarketing. Beim nächsten Treffen am 17. Juni ist das Thema „Businessplan“ im Fokus.

Diese Expertinnen möchten am 17. Juni ihr Wissen weitergeben

Der Weg in die Selbstständigkeit ist für viele eine Option neben dem Angestelltenverhältnis. Von der Idee bis zum laufenden Business sind es aber noch paar Schritte. Starten sollte man am besten mit der intensiven Auseinandersetzung mit dem WAS und WIE. „Dies lässt sich sehr gut in einem Businessplan abbilden, um ein Gefühl für seine Idee und die geschäftliche Umsetzung zu bekommen“, sagt Sabine Fiedler, seit über 10 Jahren selbstständig und am 17. Juni gemeinsam mit Silke von der Bruck Ansprechpartnerin bei Billabong.

IT- Unternehmerin Sabine Fiedler möchte am 17. Juni um 19 Uhr ihr Wissen zum Thema Businesspläne weitergeben Foto: Petra Born/ www.fotografie-pb.net

Sabine hat schon einige Businesspläne für ihre Ideen geschrieben und möchte gern ihre Erfahrungen mit anderen Frauen teilen. Sie ist in Thüringen geboren, gelernte Arzthelferin und Mutter von erwachsenen 3 Kindern. Neben der Berufstätigkeit und Kindererziehung absolvierte sie erfolgreich ein BWL-Studium. Seit 2011 leitet sie gemeinsam mit ihrem Mann ein IT-Unternehmen in Frankfurt am Main.

IT-Unternehmensberaterin Silke von der Bruck will deutlich machen, wie man auch als Starterin in die Selbstständigkeit von einem „agilen“ Businessplan profitiert Foto: Lea Weber

Die zweite Referentin, Silke von der Bruck, ist IT-Unternehmensberaterin und beschäftigt sich seit neun Jahren mit „agilem Arbeiten“. Sie ist außerdem Mutter von zwei Kindern und vor kurzem in die Selbstständigkeit als Bloggerin gestartet. Auf ihrem Blog www.agile-parenting.de stellt sie die Verbindung zwischen dem Umgang mit Kindern und dem agilen Arbeiten her. Am Montag wird sie vorstellen, wie ein agiler und damit leichtgewichtiger Businessplan aussehen kann und wie man damit schnell und flexibel auf Entwicklungen reagieren kann.

Der nächste Treff ist am Montag, 17. Juni, ab 19 Uhr im Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Thema: Businessplan. Der Eintritt ist kostenlos.

Nach den Sommerferien am Montag, 12. August, um 19 Uhr geht’s weiter mit einem Abend zum Thema „Bewerbungs-Tuning“ mit Jenny Frenzel und am 9. September, ebenfalls um 19 Uhr, ist „Webseite“ Thema des Gesprächs- und Informationsabends. 

NEU! Das ist FEMALE FUTURE Riedberg

Haben Sie schon unser neues Logo entdeckt? Unter dem Motto „FRAUEN für FRAUEN“ sind das Familienzentrum Billabong und MAINRiedberg Anfang des Jahres mit ersten Treffen und Expertengesprächen rund um Job, Familie und Karriere gestartet. Aufgrund des großen Interesses wollten wir natürlich weitermachen. Aber unter einer Überschrift, die mitreißt – und selbstständige Frauen und Angestellte, Mamis und Wiedereinsteigerinnen, Neustarterinnen und alle anspricht, die über ihre berufliche Zukunft nachdenken.

Vielen Dank an meine Kollegin Katja Markert für den tollen Vorschlag für FEMALE FUTURE Riedberg, den sie auch gleich grafisch umsetzte. Hier ist unser neues Logo und ein Versprechen: Wir wollen noch viele interessante Themen mit tollen ExpertInnen für Euch umsetzen – immer am zweiten Montag im Monat um 19 Uhr im Familienzentrum Billabong.

FEMALE FUTURE Riedberg – das ist unser neues Logo und das Motto für unsere Informations- und Gesprächsabende rund um Job, Familie & Karriere

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen mit Tipps und Informationen zum Thema Businesspläne am 17. Juni um 19 Uhr und auf tolle Gespräche!

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de

Fotos: Archiv / MAINRiedberg

Vermisste 14-Jährige ist wohlbehalten zurück

Gute Nachrichten: Die seit dem 1. Juni vermisste 14-Jährige aus Oberursel wurde nach einem Hinweis aus der Bevölkerung vergangene Woche von der Polizei wohlbehalten in Frankfurt am Main aufgefunden. Die Öffentlichkeitsfahndung konnte eingestellt werden. Die Mutter bedankte sich via Facebook ausdrücklich bei allen, die so großen Anteil an ihrer verzweifelten Suche nach der Tochter genommen haben und deren Hinweise letztlich so wichtig waren.

So berichtete MAINRiedberg über den Vermisstenfall 

Seit mehr als einer Woche ist die 14-jährige Noemi aus dem nahen Oberursel vermisst. Zuletzt befand sie sich bei Freunden in Frankfurt. Die vermisste Jugendliche ist ca. 155 cm groß, von zierlicher Statur mit dunklem Haar und braunen Augen. Am Samstagabend, 1. Juni, wo sie zuletzt gesehen wurde, trug sie dunkle Leggins, schwarze Schuhe und ein sportliches Oberteil. Die Jugendliche ist meist stark geschminkt mit künstlichen Wimpern. Es besteht die Möglichkeit, dass Noemi sich auf dem Weg nach Frankreich – möglicherweise Paris – befindet oder dies anstrebt, so die Auskunft der Polizei. Jetzt bittet auch ihre Mutter via Facebook um Hilfe mit den Worten: „Jeder, der ein Kind hat, kann sich wohl vorstellen, dass man als Mutter fast zerbricht an der Ungewissheit, ob es seinem Kind gut geht und wo es ist.“

Die Mutter betont, dass ihre Tochter „nicht von Zuhause weggelaufen ist, weil sie es hier schlecht hatte, oder wir gestritten haben, oder Sonstiges.“ Sie ist nach Ansicht der Mutter in einen Freundeskreis hineingeraten, „bei dem ich hoffe, dass es Eure Kinder nicht trifft“.

Die Bad Homburger Kriminalpolizei bittet Personen, die etwas zum Aufenthaltsort der Vermissten sagen können, sich unter der Telefonnummer (06172) 120-0 zu melden.

Foto: Polizeidirektion Hochtaunus

HEXIT jetzt! Warum ein Abend zum Thema „Hessen zuerst!“ mehr als ein Witz ist…

Eine Leseshow zwischen Krimi, Kabarett und Musik – das verspricht der bekennende Hesse Dietrich Faber am nächsten Freitag, 14. Juni, bei „Kultur in der Aula“ am Riedberg. Faber sprengt seit Jahren virtuos die Grenzen aller Genres, so auch in seiner neuen Show „Hessen zuerst!“ In atemberaubender Geschwindigkeit wechselt er Rollen und Stimmen und erzählt, spielt und singt von den alltäglichen Kämpfen des Lebens. Und natürlich wird es wieder einen ungestümen Gastauftritt seiner Kultfigur Manni Kreutzer geben, der multiinstrumental einige seiner smarten Country-Folksongs voller schräger Komik und oberhessischer Alltagslyrik präsentiert.

HEXIT jetzt ….

„Hessen zuerst!“ – das ist der fünfte Band der Bestsellerreihe rund um den Ex-Kommissar Henning Bröhmann. „Wuthessen gegen Guthessen“ heißt es, das gibt Tote! In Hessen formiert sich eine Partei mit Namen „Hessen zuerst“ macht Wahlkampf mit Slogans wie „Kartoffelworscht statt Döner” oder „Make Oberhessen great again“. Kleinkriminelle Afghanen hier, eine bildungsferne, dafür umso schlagkräftigere Bürgerwehr dort und mittendrin eine unermüdliche Guthessin, die die weltweite Flüchtlingskrise alleine meistern will.

Eine ebenso komische wie ernstgemeinte, postfaktische Bühnenshow von und mit Hessens Krimistar Dietrich Faber.

Ein großes Dankeschön an die Veranstalter, dass wir wieder 3 x 2 Tickets verlosen konnten. Die Karten waren in kürzester Zeit vergeben. Dieser Abend wird sicher ein Erlebnis!

Die Leseshow von und mit Dietrich Faber ist am 14.6.19 um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, 60438 Frankfurt/ Riedberg. Eintritt: 14 € (erm. 12 €), VVK: 12 € (erm. 10 €)

Info und Vorverkauf unter info@josua-gemeinde.net
oder telefonisch: 069 – 57 00 32 49

Weitere Informationen unter josua-gemeinde.net

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Flyer & Informationen: Kultur in der Aula

Wo ist Platz für uns?

Der Riedberg hat 19 Spielplätze und Spielecken für Kinder. Die meisten sind neu und wunderschön, wie der erst jüngst eröffnete „Bauernhof-Spielplatz“ ganz im Norden. Unter anderem mit Holz-Traktor, Seilen und einer Mühle zum Klettern, Rutschen und Versteckspielen. Dann gibt es aber auch folgende Zahlen: Aktuell sind am Riedberg 2087 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 14 Jahre sowie 391 zwischen 15 und 18 Jahre. Tendenz stark steigend. Und immer mehr Teenager fragen: „Wo ist Platz für uns?“

„Es gibt hier viele Spielplätze, aber es gibt kaum einen Ort für Jugendliche“, beklagte der bisherige Schulsprecher des Gymnasiums Riedberg, Gianluca Guccione, vor wenigen Wochen gegenüber MAINRiedberg. Andere sprechen von „nur wenigen altersgerechten Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb eines Vereins“. Jetzt gibt es einen mutigen Elfjährigen, der per Internet-Petition für ein ganz konkretes Projekt kämpft: Einen Skatepark. Für Skateboarder, Skater, begeisterte BMX-Biker wie ihn selbst, aber auch für alle meist Kleineren, die lieber mit dem Scooter über alles drüberflitzen. Mit Sprüngen, Rails, Wallride und anderen Elementen. Ja, da ist seit 2015 ein Skatepark, der vielen Riedbergern kaum bekannt sein dürfte und kurioserweise ziemlich abseits liegt. Mitten im Gewerbegebiet Kalbach hinter dem Frischezentrum. Aber der ist für Kinder aus unserem Stadtteil schwer bis gar nicht erreichbar. „Deswegen ist man dort oft einsam und fühlt sich nicht wirklich sicher.“

„Wir müssen jetzt handeln, bald ist alles bebaut“

Sebastian Reißmann sitzt zuhause am Esstisch, neben ihm liegt sein Fahrradhelm. Vor der Tür steht sein BMX-Rad. Er will klarmachen, dass das alles kein Hirngespinst ist und so ein Anliegen berechtigt. Darauf weist auch seine Mutter Christine hin, die ihren Sohn unterstützt. Nicht nur, weil auch seine beiden jüngeren Brüder bereits beginnen, sich auf Spielplätzen zu langweilen. Sie sagt: „Wir müssen jetzt handeln, sonst ist alles bebaut.“ Sie nennt mit Blick auf mögliche Kosten die Realisierbarkeit „womöglich fraglich“. Aber auch schon eine abgespeckte Version eines Skateparks könne viel bewirken. Wenn der Aufbau des Parks im Vorfeld auch mit Jugendlichen abgestimmt ist.

Sein Traum, sagt Sebastian, ist ein ähnlicher Park wie in Kalbach. Nicht nur mit Mini-Hindernissen und so „unglaublich langweilig“ wie der im Nidda-Park. Aber natürlich nicht so teuer und groß, wie Frankfurts Vorzeige-Skatepark im Osthafen. Dann zeigt er draußen mit seinem BMX ein paar „Bunny Hops“, Sprünge über Bordsteinkanten, klettert beim Fahren mit den Füßen auf Sattel und Lenker. Oder hebt nur mit dem Vorderrad ab, steht fast senkrecht in der Luft. Für noch viel mehr wäre ein Skatepark perfekt. Sebastian erzählt auch von der „gechillten“ Atmosphäre auf Skateplätzen. Davon, dass man sich gegenseitig hilft und die neuesten Tricks erklärt. „Das Coole am Skatepark ist auch, dass Dir keiner vorschreibt, was Du machen sollst.“ Kein Lehrer, keine Eltern, kein Verein, keine Institution.

Vorschlag: Ein möglicher Standort

Auch einen möglichen Standort schlägt er vor: Im westlichen Teil des Kätcheslachparks, hinter dem Basketballfeld und dem Piratenspielplatz. In unmittelbarer Nähe zu Gymnasium und Jugendhaus. Also dort, wo schon jetzt einer der wenigen Orte für ältere Kids und Jugendliche ist. „Da sind die Bauarbeiten noch nicht ganz fertig, da ist doch noch Platz.“

Sebastian und seine Freunde mit dem BMX-Rad, mit Scootern und auch viele Jugendliche mit Skateboard oder Blades aus unserem Stadtteil testen immer neue Tricks und coole Sprünge…
…aber der 2015 eröffnete Skatepark mitten im Gewerbegebiet von Kalbach (hinter dem Frischezentrum) ist oft recht einsam – und für viele zu weit weg

Die Petition auf der Beteiligungs-Plattform der Stadt Frankfurt läuft noch, das erforderliche Quorum von mehr als 200 Unterschriften ist längst erreicht. Die Stadt wird sich also mit der Forderung der Jugendlichen auseinandersetzen. Ein erster kleiner Sieg. Auch die SPD will demnächst im Ortsbeirat mit einem Antrag die Skatepark-Pläne unterstützen. Während Sebastian darauf hinweist, dass natürlich weitere Unterstützer und Unterschriften wichtig sind, sagt sein neunjähriger Bruder, kurz bevor’s für alle drei Jungs der Familie zum Klettern geht: „Hier werden immer neue Spielplätze gebaut, aber nichts für Jugendliche. Aber dann beschwert man sich, wenn sie zuhause sind und zocken.“

Die Petition für einen Skatepark am Riedberg läuft unter https://www.ffm.de/frankfurt/de/ideaPtf/45035/single/844 Der Skatepark wird voraussichtlich auch Thema in der nächsten Ortsbeiratssitzung am 14. Juni ab 19 Uhr im Familienzentrum Billabong sein.

Fotos: MAINRiedberg

Mehr als Bücher und Erinnerungen: die Welt der Anne Frank

Am Mittwoch, 12. Juni, findet wieder der Anne Frank-Tag in Frankfurt statt. Das Jüdische Museum präsentiert zu diesem Anlass eine Pop-Up-Ausstellung im Museum Judengasse. Im Zentrum der eintägigen Präsentation stehen die materiellen Dinge aus dem Besitz der Familie Frank und Elias und mit ihnen die physischen Spuren von Anne Frank.

Gezeigt werden Objekte aus der Lebenswelt des heranwachsenden Mädchens, das an diesem Tag vor 90 Jahren geboren wurde: Bauklötze, mit denen sie und ihre Schwester Margot spielten, ein Poesiealbum, in dem Anne einen Eintrag für ihre Klassenkameradin hinterließ, und – ein besonderes Highlight – ein von ihr bestickter Beutel, in dem sie in Amsterdam ihr Nachthemd verwahrte. Hinzu kommen Alltagsgegenstände aus dem Besitz ihrer Eltern und Großeltern, in denen das Interesse an Bildung und Kultur der Familie deutlich werden: Bücher, die Annes Vater Otto Frank in seiner Kindheit und Jugend las, Spiele, die er und seine Geschwister mit den Eltern spielten, und kurze Reime, die sich die Familienmitglieder untereinander widmeten.

Einige der Objekte wurden noch nie öffentlich gezeigt. Viele von ihnen haben persönliche Geschichten, die – sozusagen als Geburtstagsgeschenk – an dem Tag von den Kuratoren und Vermittlern des Jüdischen Museums vor Ort mit den Besuchern geteilt werden.

Die Pop-Up-Ausstellung gibt einen Einblick in das zukünftige Familie Frank-Zentrum: in die permanente Ausstellung zur Familie, die im neuen Jüdischen Museum mit weitaus mehr Gegenständen aus Familienbesitz zu sehen sein wird, oder in die Dokumente, die man zukünftig in der neuen Bibliothek zur Familiengeschichte einsehen kann. Die Ausstellung umfasst mehrere partizipative Stationen, etwa einen Prototypen des zukünftigen interaktiven Multi-Touch-Tischs zur Familiengeschichte und verschiedene Feedbackmöglichkeiten. Darüber hinaus finden vor Ort Führungen zu den Spuren der Familie im Museum Judengasse sowie eine Filmpräsentation statt, in welcher der Cousin von Anne Frank, Buddy Elias, porträtiert wird. Buddy Elias ist der Gründungsvater des Familie Frank Zentrums: Er sprach sich dafür aus, die Dinge aus dem Besitz der Emigrantenfamilie Frank und Elias dem Jüdischen Museum Frankfurt anzuvertrauen.

Termin: Mittwoch, 12. Juni, ab 10 Uhr. Veranstaltungsort: Museum Judengasse Frankfurt, Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main. 

Weitere Informationen unter www.juedischesmuseum.de  sowie zum Programm des Anne-Frank-Tags unter www.bs-anne-frank.de

Informationen: Stadt Frankfurt

Grafik: Jüdisches Museum Frankfurt

 

Bau der dritten Grundschule ist im Zeitplan

Der Zeitplan für den Bau der dritten Grundschule Riedberg ist äußert ambitioniert. An der Hans-Leistikow-Straße entsteht binnen Jahresfrist ein Übergangsquartier aus 160 Stahlmodulen für eine dritte Grundschule. Daher haben sich Baudezernent Jan Schneider und Bildungsdezernentin Sylvia Weber am heutigen Freitag persönlich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten gemacht. Aktuell wurden die letzten Stahlmodule für das Erdgeschoss montiert, damit liegt die Baustelle im Zeitplan. Die beiden oberen Geschosse folgen noch.

„Eine neue Schule in einem Zeitraum von weniger als einem Jahr zu errichten, kann nur erfolgen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und dafür andere Arbeiten hintanstellen“, sagte Schneider. „Ich bedanke mich ausdrücklich bei den engagierten städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur im Amt für Bau und Immobilien und dem Stadtschulamt, sondern auch in der Bauaufsicht, der Stadtplanung, dem Grünflächenamt, dem Amt für Straßenbau und Erschließung, der städtischen IT und der Stadtentwässerung. Alle helfen hier mit, damit die Grundschülerinnen und Grundschüler pünktlich nach den Sommerferien in ihrer neuen Schule starten können.“ „Wir wissen, was wir allen an einem solchen Projekt Beteiligten abverlangen“, betont Bildungsdezernentin Weber, „Angesichts der überproportional steigenden Kinderzahlen auf dem Riedberg ist der Bau einer zusätzlichen Grundschule jedoch ohne Alternative. Wir sind als Schulträger verpflichtet, Grundschulkinder dort zu beschulen, wo sie leben, und dieser Aufgabe kommen wir hier gemeinsam nach“, sagte die Stadträtin.

Die schnelle Lieferung der Stahlmodule ist deshalb möglich, weil die Stadt Frankfurt Ende vergangenen Jahres den Rahmenvertrag zur Lieferung und Anmietung mobiler Anlagen für Schulen erheblich erweitert hat. „Wir können dadurch künftig noch flexibler reagieren“, betonte der Baudezernent.
Die Grundschule Riedberg 3 wird zwei Jahre lang in der temporären Anlage arbeiten. 2021 zieht sie in die heute von der IGS Kalbach-Riedberg genutzte Holzmodulanlage an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee. Dort entsteht derzeit neben dem im Sommer 2017 fertiggestellten ersten Bauabschnitt der zweite Gebäudeteil. Im Juli kann der zweite Bauabschnitt, der rund sieben Millionen Euro kostet, planmäßig in Betrieb gehen. Die Schule erhält acht zusätzliche Klassenräume, eine Lehrküche sowie mehrere weitere Fachräume.

2021 soll die IGS mit rund 600 Schülerinnen und Schülern an ihren endgültigen Standort in der Gräfin-Dönhoff-Straße an der U-Bahn-Station Riedberg umziehen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Bernd Kammerer

Urbane Kontexte – Neue Ausstellung im KunstraumRiedberg

Nur in der Nacht scheint Ruhe einzukehren auf den Straßen. Unter den Lichtkegeln der Straßenlaternen werden parkende Autos und Teile der Häuserfassaden erleuchtet. Der Mond bleibt unsichtbar, man kann ihn hinter den Dächern der mehrstöckigen Mietshäuser höchstens als schemenhaftes Licht erahnen. Oder stammt der hellgelbe Schimmer doch nur von einer Leuchtreklame?

Die vier Künstler in der neuen Gruppenausstellung im Kunstraum Riedberg haben sich mit Stadtlandschaften und dem Leben in der Stadt auseinandergesetzt. Unter dem Titel „Urbane Kontexte“ zeigen die aus Frankfurt und Wiesbaden stammenden Künstler Petra Johanna Barfs, Katja Grandpierre, Andrea Interschick und Stefan Stichler ganz verschiedene Techniken: Malerei, Collagen und Linoldrucke. Die Ausstellung wurde gestern Abend eröffnet.

Die Stadt – und die bunten Farben der Nacht

Die Stadt bei Nacht, dieses Motiv hat es allen angetan. In Andrea Interschicks Bildern wird die Nacht nicht etwa grau, sie nutzt eine knallbunte Farbpalette, um die veränderte Lichtwirkung darzustellen. Auch ihr grober Strich mit Pinsel und Spachtel erinnert an Werke aus dem Expressionismus.

Andere Bilder setzen sich mit der Vereinsamung in den Städten auseinander. Katja Grandpierre malt vorbeihastende Schatten in der U-Bahn, umrahmt von Neonlicht und den Spiegelungen an der Rolltreppe. An S-Bahnhöfen stehen wartende Menschen, im Vorbeirauschen der Bahn verwischt, ebenso wie die Straßenschlucht zwischen mehreren Hochhäusern in einem anderen Bild. Die Geschwindigkeit und die flüchtige Wahrnehmung im schnellen Vorbeiziehen bei Tag sind vor allem bei Grandpierre spürbar. Stefan Stichlers Arbeiten sind stiller, er zeigt vor allem Linoldrucke, die passend zur Technik mit Hell-Dunkel-Kontrasten spielen.

Petra Johanna Barfs kleinformatige Collagen beschäftigen sich mit Geometrie und Architektur. Sie findet die Teile ihrer Collagen häufig in alten Reisebildbänden und kombiniert sie zu neuen Motiven.

Alle Werke können übrigens auch käuflich erworben werden.

Die Ausstellung ist bis 30. September, Mo-Fr von 9 – 17 Uhr zu sehen. Eintritt ist frei. Ort: KunstraumRiedberg, Biozentrum, Gebäude 101, Max-von-Laue-Straße 9

www.kunstraum.uni-frankfurt.de

 

Faszinierend: Die Bilder von Katja Grandpierre
Bei Andrea Interschicks Bildern wird die Nacht nicht etwa grau, sie nutzt eine knallbunte Farbpalette, um die veränderte Lichtwirkung darzustellen

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TEXT & Fotos: Ann Wente-Jaeger


„Nachrücker“ für beliebten Käse-Stand

Am Käsestand von Erich Rohrmann einzukaufen war wie eine Reise in die Vergangenheit. Ein kleiner, nicht mehr ganz taufrischer Verkaufswagen auf dem Riedberger Wochenmarkt. Voll mit mehr als 100 verschiedenen Käsesorten, die man schon einige Meter entfernt riechen konnte und zu denen „Käse-Erich“ fast ausnahmslos eine Geschichte erzählen konnte. Einen Ziegenkäse mit Chili lobte er mit den Worten: „Der ist hammerhart!“ Der Kümmelkäse daneben soll „gut für den Magen“ sein. Ein spezieller Hartkäse aus dem Südtiroler Pustertal wird immer noch hoch oben am Berg und nur von drei Sennereien produziert. Dazu noch der von ihm und seiner Familie selbst gemachten Kochkäse. Am Ende durften alle, die in der Schlange standen, probieren.  

Seit einigen Wochen aber fehlte der beliebte Verkaufswagen mit den Käsespezialitäten am Markt, der jeden Samstag von 9 bis 16 Uhr auf dem Riedbergplatz stattfindet. Zunächst lautete die Auskunft: wegen Krankheit. Jetzt teilte Michael Lorenz vom Management für Hafen und Markt in Frankfurt MAINRiedberg auf Nachfrage mit: „Der Standplatz am Wochenmarkt in Frankfurt Riedberg wurde vakant. Um das Warenangebot wieder zu besetzen, wurde ein vergleichbarer Anbieter ausgewählt.“

Seit vergangenem Wochenende bereits hat ein Verkaufswagen mit Käsespezialitäten von Molkereiprodukte Wissmann aus Maxdorf (Rheinland-Pfalz) den Platz übernommen. Die Käse-Experten sind von Frankfurt bis Worms auf zahlreichen Wochenmärkten vertreten. Ebenfalls mit Charme und Fachwissen, wie Käufer am Samstag betonten.

Die Standplätze auf den öffentlichen Frankfurter Wochenmärkten werden nach einem festgelegten Bewerbungsverfahren zugeteilt. Entsprechend wird eine Interessenten- und Bewerberliste geführt, aus der sogenannte „Nachrücker“ ausgewählt werden.

Beim Management für Hafen und Markt hat man offenbar wiederholt versucht, Kontakt zum Betrieb von Erich Rohrmann aufzunehmen. Diese Kontaktaufnahmen „blieben zuletzt vollständig reaktionslos“. Dazu muss man wissen, dass „Käse-Erich“ weder über eine Webseite noch ein Facebook-Account verfügte und auch seine Familie, die im Verkauf ebenso engagiert war, schwer bis kaum auf anderem Wege erreichbar ist. Wie in längst vergangenen Zeiten vor Internet & Co. Zum Verbleib des Standes Rohrmann liegen laut Michael Lorenz vom Hafen-Management „leider keine Informationen vor“. 

Foto oben: So berichteten wir im ersten MAINRiedberg-Magazin von Sommer 2015

Frankfurt isst Weltrekord – wir essen mit!

Heute isst Frankfurt Weltrekord! Das ist das erklärte Ziel. Exakt 231.775 Portionen müssen verzehrt werden, um den Rekord zu knacken. Was, bitteschön, kommt aber auf den Tisch? Natürlich eine Kräuter-Soße, die zu Frankfurt gehört wie die Skyline oder die Eintracht. Ein Markenzeichen der Stadt, die Grüne Soße. Der „Grüne Soße Tag“ ist eine Initiative der Macher des Grüne Soße Festivals zur Förderung der Identifikation mit der Stadt Frankfurt und all ihren Bewohnern und Gästen. Auch zahlreiche Kitas und zwei Schulen in Riedberg und Kalbach machen am heutigen 6. Juni beim Weltrekord-Versuch mit.

Und so geht’s: Ob in der Firma, an prominenten Plätzen in der Innenstadt, in sozialen Einrichtungen oder in einem der unzähligen Gastronomiebetriebe der Stadt. Mit jeder Portion Grüne Soße, die in einer der teilnehmenden Locations verzehrt wird, bekommt man einen individualisierten Code, der online eingegeben und direkt gezählt wird.

Wie Initiatorin Maja Wolff sagte, können auch ungewöhnliche Kreationen wie etwa Grüne Soße-Kreppel, Grüne Soße-Eis oder auch Köttbullar mit Grüner Soße gegessen werden. Die gibt’s in einem schwedischen Möbelhaus nur wenige Minuten vom Riedberg entfernt.

Diese Schulen und Kitas im Stadtteil essen mit

Wunderbar ist, wie viele Einrichtungen in unserem Bezirk mitmachen. Dazu gehören die IGS Kalbach-Riedberg, die Kita der Evangelischen Riedberggemeinde, die Erweiterte Schulische Betreuung der Kita Sonnenwind an der ersten Grundschule sowie die Kita Schatzinsel in unmittelbarer Nähe. In Kalbach nehmen die Grundschule teil, die Kita Krambambuli und Trotz-Dem aktiv, das Angebot für Demenzkranke im Demenzzentrum an der Grünhohl. Hier wird grüne Soße mit Ei oder Tafelspitz serviert. Beim Grüne-Soße-Tag dabei ist beispielsweise aber auch die Gaststätte „Zum Lahmen Esel“ in Niederursel – mit Live-Cooking im Nordwestzentrum.

Über allen Angeboten soll das Motto des Tages stehen. Das betonen Stadt und Initiatoren immer wieder. Es lautet: Wir sind Frankfurt! Wir leben in unserer Stadt die Vielfalt und die Toleranz – und unsere Stadt steht für Wirtschaft, Bildung und Kultur.

Überwacht wird die Aktion vom Rekord-Institut für Deutschland aus Hamburg. Ob der Weltrekordversuch wirklich geklappt hat, wird dann am Donnerstag gegen 22 Uhr auf dem Römerberg verkündet. Vor der Frankfurter Börse wurden Bulle und Bär gestern schon mal grün gestrichen. Wenn das kein gutes Omen ist! An unserem Stadtteil soll’s auf jeden Fall nicht scheitern. Vor allem die kleinen Riedbergerinnen und Riedberger essen ja kräftig mit…

Weitere Informationen unter gruenesossetag.de

Foto: Veranstalter

Möchten Sie mitsingen?

Singen Sie gerne – und suchen nach einer Gelegenheit, dieses wunderschöne Hobby hier am Riedberg auszuüben? Am Donnerstag, den 6. Juni, um 20 Uhr lädt der Riedbergchor alle Interessierten zu einer Mitsingprobe in die evangelische Riedbergkirche, Riedbergallee 61, ein. In einer Mitteilung heißt es: „Gemeinsam wollen wir Verschiedenes singen und auch einige Stücke aus dem Herbstkonzert proben.“ Es wird auch ausdrücklich betont, dass „Chorerfahrung nicht erforderlich ist“. Nur die Freude am Singen…

Die Probe endet gegen 21.30 Uhr und die Organisatoren möchten den Abend gerne mit allen bei einem Glas Sekt (oder einem anderen Getränk) gesellig ausklingen lassen.

Das ist der Riedbergchor

Immer Donnerstag Abend ist ein Termin, den 30 Frauen und Männer aus Riedberg und Kalbach nicht missen möchten. Trotz Arbeit, Alltagsstress und sonstiger Verpflichtungen. „Singen entspannt und befreit. Es ist ein bisschen wie Wandern“, umschreibt es einer der Wegbereiter. Nach der Gründung des Riedbergchores 2007 musste man mehrmals neue Räumlichkeiten zum Proben suchen und hat inzwischen bei der Evangelischen Kirche in der Riedbergallee eine Bleibe gefunden. Der Chor ist eine „glückliche Mischung“ von Menschen im Alter zwischen 30 und 75 Jahren, die sich nach den Proben auch noch zum Plaudern treffen.

Dirigentin Burcu Özcanyüz Seymen erklärt: „Unser Repertoire an Liedern ist genauso vielfältig wie wir – es reicht von Barock über Klassik bis hin zu Pop und Schlager. Da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.“

Das ist die Einladung des Riedbergchores zum Mitsingen am Donnerstag

Weitere Informationen unter www.riedbergchor.de

Informationen & Grafik: Riedbergchor