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Sophie ist eine Traumspezialistin…

Sophie träumt gern. Sie träumt gern am Tag, besonders vor dem Schlafengehen, und sie träumt gern nachts. Ihre Träume haben es in sich: Sie sind abenteuerlich, lustig und wunderschön. Wer hätte nicht gerne Zauberstäbe, Zauberpferde und Zaubertricks? „Sophie, die Traumspezialistin“ heißt das neue Kinderbuch der Riedberger Autorin Beate Thieswald-Schechter. In einem früheren Erzählband setzte sich die Sozialpädagogin und Familientherapeutin, die 1989 über Ungarn aus der DDR floh, mit autobiographischen Erlebnissen und „Ostdeutschen Geschichten“ auseinander. Die Abenteuer des Mädchens Sophie aber sind ein Kinderbuch, empfohlen für kleine Leser von 7 bis 9 Jahren.

Beate Thieswald-Schechter wird am kommenden Sonntag, 19.11., um 15 Uhr in der Evangelischen Riedberggemeinde, Riedbergallee 61, ihr neues Kinderbuch vorstellen. Es ist eine Lesung für die ganze Familie.

„Traumspezialistin Sophie“ ist eine Geschichte über Freundschaft, Fantasie, Ängste, Lebensmut und Lebenslust in der Kindheit. Das Thema Freundschaft mit dem Spannungsverhältnis zwischen der besten Freundin und der Clique zieht sich durch die gesamte Handlung des Buches, während sich kapitelweise kleinere Erzählbögen mit verschiedenen Ängsten von Kindern beschäftigen. Immer spielen Sophies Träume eine große Rolle. Sie sind Ausdruck ihrer unverstellten Feinfühligkeit für die eigenen, aber auch für die Gefühle der Menschen, die ihr wichtig sind.

Der Erzählband über das zauberhafte Mädchen Sophie ist bereits das zweite Kinderbuch von Beate Thieswald-Schechter. Nach der Familienlesung am Sonntag findet eine weitere Lesung am 10. Dezember im Familienzentrum Billabong statt.

Weihnachtsmarkt startet am 27. November

Wenn auf dem Römerberg der große Christbaum mit der Skyline um die Wette funkelt, wenn Apfelwein heiß und fein gewürzt getrunken wird und wenn schließlich 50 Glocken aus zehn Kirchen zugleich erklingen – dann ist Weihnachten in Frankfurt! Bei einer Pressekonferenz haben Oberbürgermeister Peter Feldmann, Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF), und Markus Elsner, Sprecher des Berufsverbands Bildender Künstler Frankfurt, das Programm des Frankfurter Weihnachtsmarktes 2017 vorgestellt. Von der Hauptwache über den Paulsplatz und den Römerberg bis hinunter zum Mainufer erstreckt sich der Frankfurter Weihnachtsmarkt.

„Regionale Weihnachtsprodukte wie die Bethmännchen, heißer Apfelwein oder Quetschemännchen haben in Frankfurt eine lange Tradition und sind beliebte Mitbringsel“, erklärte Feldmann bei der Pressekonferenz. Sehr zu empfehlen seien auch die ausgefallenen Interpretationen traditioneller Spezialitäten wie Grüne Soße-Crêpes mit Ochsenbrust oder ein leckeres Handkäs-Fondue, sagte Feldmann. Am besten genießt man die kulinarischen Genüsse in den warmen und gemütlichen Gaststuben auf dem Markt.

„Einige der weihnachtlichen Spezialitäten kann man beim geführten Weihnachtsmarkt-Rundgang ‚Glühwein, Geschichten & Gebäck‘ kennenlernen. Ein besonderes Highlight ist der wundervolle Blick auf den Weihnachtsmarkt und die Frankfurter Skyline von der Dachgalerie der Alten Nikolaikirche“, empfahl TCF-Geschäftsführer Feda. Die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main bietet die Führungen an allen Adventswochenenden an. Am Sonntag, 17. Dezember, wird der Weihnachtsmarkt-Rundgang speziell für Blinde und Sehbehinderte geführt. Außerdem sind die Touren auch für Gruppen individuell und in vielen Sprachen buchbar.

Turmbläser, Schlagerstar Michelle und eine Künstler-Ausstellung

Die diesjährige Weihnachtsmarkttasse ist eine Hommage an die Musikstadt Frankfurt. Außen blau und innen rot, ist im Innendekor zusätzlich der Auszug eines bekannten Weihnachtslieds eingedruckt. „Die Eröffnung am 27. November wird Schlagerstar Michelle musikalisch umrahmen“, sagte Feldmann. Besinnliche und weihnachtliche Klänge erfüllen den Römerberg immer mittwochs und samstags, wenn jeweils um 18 Uhr die Turmbläser vom Altan der Alten Nikolaikirche spielen. Das große Stadtgeläut ertönt am 2. sowie am 24. Dezember und internationale Weihnachtslieder werden an allen Wochenenden auf der Bühne angestimmt. Dort steht auch die Weihnachtskrippe.

Die Verkaufsausstellung der Frankfurter Künstler des BBK wird wieder in den Römerhallen vom 8. bis 22. Dezember und in der Paulskirche vom 29. November bis 22. Dezember stattfinden. Angeboten werden Malereien, Skulpturen, Keramiken, Schmuck, Textilen und Papierarbeiten. Weitere Informationen unter www.bbk-frankfurt.de .

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt findet vom 27. November bis 22. Dezember statt. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr, Sonntag von 11 bis 21 Uhr.

Foto: Kammerer/ Stadt Frankfurt

Polizei ab Montag wieder vor Ort

Die Polizei ist ab Montag nur noch wenige hundert Meter vom Riedberg entfernt: Mit der Zusammenlegung des 14. Polizeirevieres mit dem 15. Polizeirevier eröffnet nun der zweitgrößte Polizeistandort in Frankfurt am Main seine Pforten, wie MAINRiedberg bereits berichtete. Als „neues“ 14. Polizeirevier stehen den Bürgerinnen und Bürgern in der Marie-Curie-Straße 32 die Beamten ab

Montag, den 20. November 2017, 06.30 Uhr,

als Ansprechpartner zur Verfügung. Zum gleichen Zeitpunkt wird das 15. Polizeirevier im Wickenweg seine Tore in dem alten, aus dem Jahr 1958 stammenden und sehr beengten Gebäude schließen. In Kürze werden zudem die Direktion Nord und eine Operative Einheit (OPE) sowie weitere Dienststellen in das Gebäude einziehen. Eine offizielle Einweihung des Gebäudes ist für den Jahresanfang 2018 geplant.

Mehr Sicherheit für den Riedberg

Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill führte hierzu aus: „Durch die Erhöhung der Streifenpräsenz wird die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger im Norden Frankfurts spürbar erhöht.“ Bereswill freut sich, dass mit dem neuen Standort nun auch der optimalen polizeilichen Betreuung des neuen, schnell wachsenden Stadtteils Riedberg Rechnung getragen wird.

Das neue Schwerpunktrevier, in dem nun die Kräfte gebündelt sind, ist ab Montag unter der Telefonnummer 069-75511400 erreichbar.

Informationen und Foto: Polizei Frankfurt am Main

Hier liest ein Minister vor…

Was geschieht, wenn ein Kultusminister Märchen von frechen Feen, fliegenden Ziegen und verliebten Piraten vorliest? Dann rufen Erst- und Zweitklässler der Marie-Curie-Schule auf die Frage „Wollt Ihr noch eine Geschichte hören?“ nicht nur ein Mal, sondern mehrmals begeistert „Jaaa!“.

Die Kinder freuten sich natürlich. Für Direktorin Inken Matzen und das Kollegium aber dürfte es ein besonderes Ereignis gewesen sein, dass Alexander Lorz anlässlich des Vorlesetags der Stiftung Lesen zur 2014 eröffneten Grundschule auf den Riedberg kam, sich mehr als eine Stunde Zeit nahm und in der Schülerbücherei vorlas. Der bundesweite Vorlesetag ist erst Freitag, was beim Hessischen Kultusminister aus Termingründen nicht möglich war. Schon heute Nachmittag sei er auf dem Weg nach Berlin und am Freitag ist er ebenfalls in Sachen Kultur und Bildung unterwegs, wie er den Mädchen und Jungen verriet.

Der Minister las aus einem Erzählband der beliebten Kinderbuch-Autorin Isabel Abedi. Da ging’s zum Beispiel um den raubeinigen Piraten Paparatzi, der unbedingt Urlaub vom Piraten-Stress brauchte und sich dabei in die schöne Mamaspatzi verliebte. Was dann geschah? „Sie haben geschmust und Kinder gemacht“, sagten Schüler. „Jetzt bringen wir das aber noch in die richtige rechtliche Form“, bemerkte der Rechtswissenschaftler amüsiert und fragte: „Was geschah vorher?“ Na, sie haben geheiratet. Ganz klar.

Wie bist Du Minister geworden?

Anschließend hatten die Kinder Gelegenheit, Fragen zu stellen. So erfuhren sie, dass der Kultusminister für rund 2000 Schulen im Bundesland zuständig ist, die längst nicht alle so schön und neu wie die Grundschule am Riedberg seien. Er spricht trotz vieler Herausforderungen von einer „tollen Aufgabe“. Folgendes wollten sie noch wissen:

Wie heißt Du, wie alt bist Du und wo wohnst Du?
„Ich heiße eigentlich Ralph Alexander Lorz, bin 51 Jahre alt und wohne in Wiesbaden. Da bin ich im Gegensatz zu den meisten meiner Kollegen auch tatsächlich aufgewachsen und ich arbeite dort und wohne mit meiner Familie dort.“

Liest Du oft Deinen Kindern vor?
„Ich habe eine 14 Monate alte Tochter und ich denke, dass sie noch nichts von dem, was ich ihr vorlese, richtig verstehen kann. Aber ich tu’s trotzdem.“

Wie bist Du Minister geworden?
„Ich war zuerst Staatssekretär im Kultusministerium. Dann fand der Ministerpräsident offenbar, dass ich das so gut gemacht habe, dass er mich 2014 zum Minister ernannt hat. Vorher habe ich als Professor an der Universität gearbeitet und bin zurzeit beurlaubt.“

Zum Schluss zitierte der Kultusminister den US-Schriftsller James Daniel mit den Worten „Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie“ – und stand noch den Reportern der Schülerzeitung MCS-Express Rede und Antwort. Sichtlich mit Spaß.

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Aktuelle Berichte über den Vorlesetag mit Kultusminister Alexander Lorz gibt’s heute um 17.30 Uhr auf Sat.1 und um 18 Uhr auf RTL und im Hörfunk auf Antenne Frankfurt

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Isabel Abedi erzählt von Samba tanzenden Mäusen, Mondscheinkarussellen und fliegenden Ziegen aus dem Loewe-Verlag ist das Buch, aus dem Kultusminister Alexander Lord vorgelesen hat. Anschließend schenkte er es der Bücherei der Marie-Curie-Schule, die der Förderverein der Grundschule aufgebaut hat und stetig erweitert.

(Fotos/ text: cd)

RSV sammelt für den Weihnachtskonvoi

Riedberger Kinder sammeln für den Weihnachtspäckchenkonvoi der gemeinnützigen Stiftung Round Table Deutschland, der in diesem Jahr Kindern in Rumänien und der Ukraine zugute kommt. Der Riedberger Sport- und Kulturverein koordiniert wieder die Aktion und beteiligt sich gerne beteiligt sich am Päckchen-Packen und -Sammeln für den guten Zweck. Bei diesem Konvoi geht es darum, Kindern, denen es nicht so gut geht, eine Weihnachtsfreude zu machen. Wer sich an der beteiligen möchte, kann sein Päckchen bis zum 20. November abgeben. Bitte vorher einen Abgabetermin vereinbaren, siehe riedberger-sv.de/kontakt
Diese Geschenke machen den Kindern Freude

Die Idee ist, dass sich auch die Kinder in unserem Stadtteil aktiv und bewusst einbringen. Dafür schenken sie einem Kind in Rumänien oder in der Ukraine gut erhaltenes, funktionsfähiges Spielzeug von sich und verpacken das mit Hilfe ihrer Eltern in einen Schuhkarton. Empfehlenswert sind Spielsachen, von Würfel- und Kartenspielen bis zu Teddys, Spielzeugautos und Bällen, sowie neue oder gut erhaltene Kinderkleidung, aber auch Mal- und Schreibutensilien, Schulbedarf oder Süßigkeiten, beispielsweise Bonbons und Lutscher. Als persönlichen Gruß können die Kinder auch eine Weihnachtskarte basteln und beilegen und, wenn sie möchten, Namen und Adresse mitteilen. Weitere Informationen unter www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de

Einladung zum Badminton-Turnier

Jetzt noch eine sportliche Nachricht: Der Riedberger SV lädt demnächst zu einem Spaßturnier für Badminton-Freunde ein, bei dem auch Freunde, Familienmitglieder und Zuschauer herzlich willkommen sind. Weitere Informationen unter riedberger-sv.de

Das Badmintonturnier findet am Sonntag, 26.November, von 10 – 17 Uhr in der Mehrzweckhalle Kalbach statt.

(Foto oben: VRD/ Fotolia)

Das beste Kinderbuch

Die Kinderjury der Kalbacher Klapperschlange 2017 hat entschieden: Die 30.
Kalbacher Klapperschlange geht an die amerikanische Autorin Aimée Carter und
ihre fantastische Tierwandler-Geschichte: „Animox – Das Heulen der Wölfe“
(Altersgruppe 5.-7.Klasse, übersetzt von Frauke Schneider). In dem 2016 im
Oetinger Verlag erschienenen Buch der 1986 geborenen Autorin geht es um den 12-
jährigen Simon. Als Ratten seine Mutter entführen und sein Onkel sich in einen Wolf
verwandelt, wird ihm klar: Seine Familie zählt zu den sogenannten Animox –
Menschen, die sich in mächtige Tiere verwandeln können. Und schon steckt er
mitten im erbitterten Krieg der fünf Königreiche der Animox. Ob Simon ein Nachfahre
des „Beast King“ ist, der sich in alle fünf Tierarten verwandeln kann?

Dazu meint die Kinder-Jury: „Ich finde das Buch gut geschrieben. Es ist verständlich
und spannend in Einem. Eine Welt der Phantasie. Als ich angefangen habe das Buch
zu lesen, konnte ich nicht aufhören bis zum Ende und habe gleich den 2.Teil des
Buches gesucht und gelesen.“(Georg). Carlotta schreibt: „Das Buch war sehr
spannend und aufregend. Ich habe mich abenteuerlustig gefühlt.“ Und Sarah findet:
„Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Simon ist ein lieber Junge, sehr
sympathisch und hat mein Herz gleich erweicht. Die Story wird von Seite zu Seite
immer spannender und ist auch verworren, aber nie so, dass man den Anschluss
verliert.“.

In der Altersgruppe 3./4.Klasse ist das beliebteste Buch der Kinderjury das 2016 bei Fischer KJB erschienene Buch „Murks Magie –Das verflixte Klassen-Schlamassel“ von Sarah Mlynowski, Lauren Myracle und Emily Jenkins. In dem Buch geht es um ein Mädchen, das zaubern kann, aber nicht richtig. Sie muss eine Aufnahmeprüfung an der Genie-Akademie bestehen, um in die fünfte Klasse zu kommen. Mit ihrer Murks-Magie fällt sie durch. Sie wird von ihrem Vater zur Strafe zu ihrer Tante gegeben. Sie kommt dann in eine besondere Klasse für Kinder, die ihre Magie nicht unter Kontrolle haben. Die Lehrerin hilft ihnen, das Beste aus sich herauszuholen und andere nicht mehr wegen ihrer vermurksten Zauberei zu ärgern. Am Ende will das Mädchen gar nicht mehr weg…

„Elanus“ von Ursula Poznanski (Loewe Verlag, 2016) ist Siegerbuch der
Altersgruppe 8.-9.Klasse. Inka fasst den Inhalt zusammen: „In dem Buch geht es um
den siebzehnjährigen hochbegabten Jona, der ein Stipendium für eine Universität
erhält und deshalb bei einer Gastfamilie wohnt. Jona macht sich oft unbeliebt und ist
eher ein Einzelgänger. Er betreibt ein geheimes Forschungsprojekt: eine Drohne, mit
der er jeden beobachten kann, dessen Handynummer er besitzt. Damit setzt sich
Jona seinen Neidern zur Wehr, doch dann erfährt er etwas, das ihn in große Gefahr
bringt.

Videobotschaft der Bestseller-Autorin

Die Auszeichnung des Siegertitels erfolgte am Samstag, den 11. November Uhr im
Rahmen der Kalbacher Kinderbuchmesse. Die Autorin Aimée Carter schickte eine
Videobotschaft an die Kinderjury, in der sie sich sehr für die Auszeichnung bedankte,
die eine große Ehre für sie sei. Sie endete mit der Aufforderung, nicht aufzuhören zu
lesen, denn Leser würden die Welt verändern.

Der Zuspruch zur Kinderjury war auch in diesem Jahr wieder enorm. So haben 143
Jurymitglieder 1320 Bewertungen abgegeben. Das bedeutet, dass sie in den
vergangenen 5 Monaten mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet haben. Drei
Mädchen schafften in diesem Jahr sogar alle 60 Bücher! Die meisten Leser fanden
sich in der Gruppe der Dritt- und Viertklässler. Hier gab es allein 20 bis 43
Bewertungen pro Titel. Besonders beliebt waren realitätsbezogene Bücher um
Themen wie Familie, Schule oder Tiere. Aber auch fantastische Welten oder düstere
Zukunftsromane (Dystopien) standen insbesondere bei den älteren Lesern wieder
hoch im Kurs.

Als Grundlage zur Ermittlung des Siegerbuches dient eine im Jahr 2009 von
Schülern entwickelte Formel, die im Mathematik-Unterricht der damaligen Klasse
10F1 des Frankfurter Gymnasiums Wöhlerschule entstanden ist. Bei der Berechnung
geht neben den abgegebenen Bewertungen auch die Häufigkeit der Bewertung eines
Buchs in die Berechnung ein.

Das vollständige Rezensionsheft mit der gesamten Titelliste sowie allen
Bewertungen und den Namen der Jurymitglieder ist am Informationsstand der
Kalbacher Kinderbuchmesse und unter auf der Homepage der Kalbacher
Klapperschlange erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kalbacher-klapperschlange.de

Die Kalbacher Klapperschlange ist ein Literaturpreis, der seit 1988 jährlich von
einer Kinderjury im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg vergeben wird. Gegründet
von der Autorin Regina Rusch war die Kalbacher Klapperschlange der erste
Jugendliteraturpreis Deutschlands, der von einer reinen Kinderjury vergeben wurde.
Zu dieser Jury gehören alle Schüler der dritten bis neunten Schulklassen, die bis
Mitte Oktober mindestens fünf Bücher der Auswahlliste gelesen und bewertet haben.
Im Rahmen der jährlich im November stattfindenden Kalbacher Kinderbuchmesse,
bekommt die Autorin oder der Autor des Siegerbuches den Ehrenpreis, die
Kalbacher Klapperschlange. Die Kalbacher Buchmesse und die Klapperschlange
werden von einem Team von Ehrenamtlichen organisiert. Bis heute beteiligen sich
jedes Jahr weit über hundert Schülerinnen und Schüler an der Kinderjury.

(Foto: www.animox-buch.de)

Neues Polizeirevier fast am Riedberg

Noch stehen Umzugswagen in der Einfahrt zur Marie-Curie-Straße 32. Aber spätestens Ende des Monats wird das neue Polizeirevier 14 plus die Polizeidirektion Nord hier zu finden sein – nur noch wenige hundert Meter von den ersten Häusern des Riedbergs entfernt. Bei einem Besuch im Ortsbeirat sprachen Claudia Rogalski, Leiterin der Polizeidirektion Nord, und Revierleiter Thomas Schulze davon, dass sie selbst im Norden wohnen und sich sehr freuen, hier arbeiten zu können. Es ist ein „sehr modernes Gebäude, barrierefrei und technisch auf dem neuesten Stand“, das die Polizei langfristig gemietet und mit großem Planungsaufwand umgebaut hat. Künftig werden auch vier bis fünf Streifenwagen statt bisher drei Wagen im Einsatz sein. „Die Präsenz in den nördlichen Stadtteilen wird deutlich erhöht sein“, wie Schulze betont.

Denn hier werden das 14. Revier, das bisher für Heddernheim, Nordweststadt, Niederursel, Praunheim, Mertonviertel und Riedberg zuständig war, mit dem für Bonames, Berkersheim, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach zuständigen 15. Revier zusammengelegt. Dann hat auch das Kuriosum ein Ende, dass die Häuser im Altkönigblick östlich der Altenhöferallee bisher polizeiintern zu Kalbach und damit zu einem anderen Revier als der Rest des Riedbergs zählten.

In die Marie-Curie-Straße sollen auch die so genannte „Operative Einheit Nord“ und die Ermittlungsgruppe für Mehrfach-/Intensivtäter verlegt werden. Damit entsteht der zweitgrößte Polizeistandort Frankfurts nach dem zentralen Präsidium in der Miquelallee.


Die Polizeidirektion Nord mit der neuen Leiterin Claudia Rogalski wird ebenfalls in die Marie-Curie-Straße ziehen


Thomas Schulze, Leiter des erweiterten 14. Reviers, freut sich schon auf ein sehr modernes Gebäude, das nach den Umbauten technisch auf dem neuesten Stand ist

Apropos Polizeipräsidium: Da der Umzug vom Nordwestzentrum ins Mertonviertel sich verzögerte, mussten die Beamten des bisherigen 14. Reviers zwischenzeitlich vom Präsidium aus arbeiten. Denn am langjährigen Standort im Nordwestzentrum wird bekanntlich ebenfalls umgebaut, die Arbeitsbedingungen waren vorher alles andere als optimal gewesen. Die Immobilie war zu klein und dringend renovierungsbedürftig. Dienstleiter Schulze soll bei einer Ortsbeiratssitzung einmal gesagt haben: „Bei uns wackeln schon die Schreibtische, da können wir nicht mehr arbeiten.“

Künftig werden mehr als 150 Beamte am neuen Standort tätig sein. Claudia Rogalski leitete zuletzt die „Besondere Aufbauorganisation Bahnhofsgebiet“ (BAO), die im Kampf gegen den Rauschgifthandel im und am Hauptbahnhof 2016 gegründet wurde. Als Leiterin der Polizeidirektion Nord setzt die 48-jährige Polizeioberrätin auf Prävention und Präsenz. Die Polizisten betonen, dass sie von hier aus viel bessere Möglichkeiten haben, im Norden der Stadt zu agieren – zumal dieser rasant wächst. Man will so die Kriminalitätsschwerpunkte besser im Auge haben. Der Riedberg gehört trotz Diebstahls- und Einbruchsdelikten nicht dazu.

Es soll für die Beamten demnächst auch noch eine nahe Durchfahrt durch den Grünstreifen in der Marie-Curie-Straße geben. Dann kann man schneller auch in Richtung Rosa-Luxemburg-Straße zu Einsätzen gelangen.

Revierleiter setzt auf Kontakt mit Bürgern

Momentan steht an Montagnachmittagen am Riedbergplatz stets eine mobile Wache der Polizei. Nach dem Umzug ist das aufgrund der Nähe zum neuen Revier nicht mehr nötig. Dafür wird es dort „ausreichend Besucherparkplätze“ geben. Dienstleiter Thomas Schulze hofft, dass die Riedberger „rege die Besuchsmöglichkeit in Anspruch nehmen werden“. Die Anzeigenerstellung allerdings wird zunehmend online stattfinden.

Das 14. Polizeirevier ist auch weiterhin unter der Telefonnummer 069/75511400 zu erreichen.

(Fotos: cd)

Konzert im Jugendhaus

Dieser Musiker stand schon mit Sir Cliff Richard auf der Bühne: Am nächsten Sonntag um 19 Uhr kommt der Singer und Songwriter Claas P. Jambor auf den Riedberg. Um 19 Uhr lädt Frankfurt Connect zum Konzert ins Jugendhaus.

Claas P. Jambor verbrachte seine Kindheit abwechselnd in den USA und in Schleswig-Holstein, wo er auch sein Abitur absolvierte. Seine erste Platte nahm er übrigens hier in Frankfurt auf. Inzwischen ist der Rock-/Popmusiker weltweit unterwegs. Sowohl große Bühnen mit Tausenden von Menschen und Auftritte mit The Hooters oder Sir Cliff Richard als auch persönliche Wohnzimmerkonzerte sind ihm vertraut. Auf der Bühne besticht er mit seiner witzigen Art, kraftvoller Stimme, intelligenten Lyrics und natürlich seiner Musik. Er singt von Liebe, Versagen, Freiheit, Schmerz und Glauben. In seinen eigenen Worten: „Ich möchte, dass in meiner Musik die Geschichten und Schmerzen meiner Zuhörer zum Ausdruck kommen, die sie selbst vielleicht nicht hätten in Worte fassen können. Auf diese Weise erlangen sie eine neue Perspektive, sie schütteln sich und können einen neuen Anlauf starten.“

Tickets (Erwachsene: 10 €; Schüler/Studenten: 6 €) sind erhältlich unter paulus.birker@googlemail.com Weitere Infos unter www.claaspjambor.com

Foto und Informationen: Frankfurt Connect

143 Schüler aus dem Stadtteil wählen das beste Kinderbuch

Vorhang auf für die Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg: Am Wochenende steht unser Stadtteil wieder ganz im Zeichen des Kinderbuchs. Denn auch immer mehr Kinder vom Riedberg lesen mit, wenn es darum geht, die besten neuen Kinderbücher zu bestimmen. Eröffnet wird die Messe in der Alten Turnhalle am Grubweg in Kalbach am Samstag um 14 Uhr. Höhepunkt ist, wie in jedem Jahr, die Verleihung der „Kalbacher Klapperschlange“ am Samstag um 15 Uhr. Dann wird die Kinderjury 2017 die Bühne der Turnhalle erobern, um das Geheimnis um den Siegertitel der 30. Kalbacher Klapperschlange feierlich zu lüften.

143 Kinder und Jugendliche sind die „Jury“

In diesem 30. Jubiläumsjahr der Klapperschlange haben 143 Kinder und Jugendliche ganz viele Bücher gelesen. Von Mai bis Oktober haben sie als Mitglieder der Kinderjury insgesamt 1320 Beurteilungen abgegeben. Umrahmt wird die zweitägige Messe wie in jedem Jahr von einem bunten Programm. Eine Bastelecke, das Bilderbuchkino und Vorlesen mit Frau Lang gehören ebenso zum Angebot wie das beliebte Rätsel um die Klapperschlange, die Buchmesse und Bücher.

Autorenlesung am Samstag Abend

Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle Autorenlesung am Samstagabend um 19 Uhr. In diesem Jahr liest die Autorin Stephanie Polák aus ihrem Buch „Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool“. Stephanie Polák lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und einer uralten Katze in Berlin. Sie arbeitete viele Jahre bei Film und Fernsehen. Irgendwann begann sie, ihre eigenen Geschichten zu erfinden. Nachdem ihr Buch „Der Muffin-Club“ 2016 bei der Kinder-Jury so gut ankam freuen wir uns, die Autorin persönlich kennenzulernen und mit ihr zu philosophieren: Macht Geld cool? Und glücklich?

Die Kinderbuchmesse findet am Samstag ab 14 Uhr in der Alten Turnhalle am Grubweg in Kalbach statt. Karten für die Lesung am Abend gibt es im Vorverkauf in der Kalbacher Kinderbücherei, Altes Rathaus, Kalbacher Hauptstraße 36 oder an der Abendkasse.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Messetagen gesorgt. Aussteller und Partner der diesjährigen Kalbacher Buchmesse ist, wie schon in den vergangenen Jahren, die Frankfurter Kinderbuchhandlung „Tatzelwurm“. Die aufwändige Bühnendekoration basiert auf einem Aquarell der Kalbacher Künstlerin Jana Zahn, welches auch auf dem Programm und dem Plakat zur Kinderbuchmesse zu sehen ist.

Das komplette Programm der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg finden Sie auf der Homepage des Kalbacher Kindervereins unter www.kinderverein-kalbach.de

Das ist die „Kalbacher Klapperschlange“

1983 von der Autorin Regina Rusch gegründet, hat der Kinderverein heute fast 500 Mitglieder. Regina Rusch war es auch, die 1988 den Preis Kalbacher Klapperschlange initiierte, einen Kinderbuchpreis, der seitdem ausschließlich von Kindern vergeben wird und lange Zeit der erste und einzige Preis seiner Art in Deutschland war. Inzwischen genießen Kalbacher Klapperschlange und Kinderbuchmesse deutschlandweit einen einzigartigen Ruf. Zu den Autorinnen und Autoren, die seit der Gründung bereits in der Alten Turnhalle am Grubweg gelesen haben, gehören neben Regina Rusch selbst auch international bekannte Autoren wie Cornelia Funke, Nele Neuhaus, Nina Blazon, Kirsten Boie oder Sabine Ludwig.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kalbacher-klapperschlange.de

Neue Mainova-Verträge Thema im Ortsbeirat

Der Ortsbeirat heute Abend beginnt mit der Vorstellung der neuen Leiterin der Polizeidirektion Nord sowie einem Sachstandsbericht zum neuen 14. Polizeirevier. Es wird in der Marie-Curie-Straße 30, also direkt an der Grenze zum Riedberg, entstehen und nach dem Präsidium an der Adickesallee der zweitgrößte Polizeistandort Frankfurts. Auch Fragen von Ortsbeirat und Bürgern werden beantwortet. Etwas später in der Sitzung folgt ein Thema, das aktuell Diskussionen am Riedberg hervorruft und teils die Gemüter erhitzt: Die neuen Fernwärme-Verträge der Mainova, die zum Jahresbeginn 2018 in Kraft treten werden.

Die Mainova hat die Verträge für die Fernwärmelieferung für die Häuser am Riedberg zum Jahresende gekündigt. Dies wird damit begründet, dass ein neues und transparentes Preissystem eingeführt werden soll. Mit den aktuellen Schreiben wurde ein Vertragsentwurf übersandt, der die oben genannte Steigerung des Preises für die Wärmeleistung enthält. Diese Steigerungen liegen im Einzelfall bei 100 Prozent, wie die CDU-Fraktion in einem Antrag formuliert.

Die Mainova spricht indes davon, dass die Auswirkungen der Preissystemumstellung für die Kunden „individuell“ seien und rund die Hälfte der Privatkunden in Ein- und Zweifamilienhäusern voraussichtlich sogar leicht entlastet werden würde.

Die Häuser am Riedberg sind als städtebauliche Maßnahme verbindlich an das Fernwärmenetz angeschlossen worden. Die Bewohner haben keine Möglichkeit den Anbieter für ihre Heizenergie frei zu wechseln, wie es bei anderen Energiearten möglich ist. Somit sind sie auf eine gut begründete Preisgestaltung des Anbieters und die wirksame Kontrolle der Aufsichtsbehörden angewiesen.

Auch deshalb wird im Ortsbeirat darüber diskutierten, ob man der Aufsichtsbehörde und der Mainova folgende Fragen stellen wird: Wie erklärt sich die teilweise nicht unerhebliche Steigerung des Preises für die Wärmeleistung in den neuen Vertragsentwürfen, die zurzeit den Bewohnern des Riedbergs zugestellt werden? Möglicherweise werden Mainova-Vertreter darüber hinaus zu einer der nächsten Ortsbeiratssitzungen kommen, um vor Ort Auskunft zu geben.

Das sind weitere Themen

Weitere Themen werden unter anderem die Container-Anlage im Bonifatiuspark sein, die seit Jahren ungenutzt im Grün steht, das Thema mehr Verkehrssicherheit Richtung Mertonviertel sowie die unzureichende Belüftung in den Riedberger Schulen, die überwiegend im Passivhaus-Standard errichtet wurden.

Die Sitzung des Ortsbeirates 12 findet heute um 20.00 Uhr in der Grundschule Riedberg,
Zur Kalbacher Höhe 15, statt.