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Tischtennis-Petition hat Erfolg!

Die Petition „Mehr Tischtennisplatten auf dem Riedberg – Attraktive Spielplätze auch für große Kinder“ hat auf dem offiziellen Beteiligungsportal der Stadt Frankfurt die notwendige Unterstützerzahl von 200 übertroffen – und nachhaltigen Erfolg! Denn die Bürgeridee bekam nicht nur so viel Unterstützung, dass die Stadt die Umsetzung prüfen musste. In einer aktuellen Antwort der Verwaltung heißt es: „Der Anregung zur Aufstellung von Tischtennisplatten wird entsprochen.“ Der Riedberg wird zwei neue Outdoor-Platten erhalten. Gerade für ältere Kids, die jenseits der Vereine relativ wenig Freizeitmöglichkeiten haben, ist das sicher eine „schöne Nachricht“, wie der im Stadtteil engagierte Tischtennis-Diplomtrainer Wieland Speer formuliert.

Hier werden die beiden Outdoor-Platten aufgestellt

Allerdings wurden die von den Bürgern vorgeschlagenen Standorte teilweise modifiziert. Statt der drei erhofften Tischtennisplatten werden nur zwei Platten installiert. Wo? In der Renoirallee gegenüber der Kita Weltraum und im südlichen Bereich des neuen Grünzugs „Römische Straße“ im Westteil des Riedbergs. Von der Aufstellung weiterer geplanter Platten wurde aufgrund der Nähe zur Wohnbebauung abgesehen.

Der Hintergrund der Initiative: Viele Kinder in unserem Stadtteil spielen leidenschaftlich gerne Tischtennis. In den Schulen sind die Tischtennis-AGs sehr beliebt. „Nur in der Freizeit haben die Kinder leider nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Tischtennis zu spielen“, erklärt Kristina Kaiser, Initiatorin der Petition. Gerade auf Spielplätzen rund um die Grundschule Riedberg sei grundsätzlich ausreichend Platz vorhanden. Daher schlug man die Installation von Tischtennisplatten auf verschiedenen Spielplätzen vor.

Auch der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg hat sich im Mai mit dem Thema beschäftigt und setzte sich in einem gemeinsamen Antrag für mehr Outdoor-Tischtennisplatten ein.

Start mit großem Tischtennis-Spieltag?

Tischtennis-Trainer Speer denkt gleich noch einen Schritt weiter. Er fragt: „Sobald die Tische aufgestellt werden und wir davon erfahren, könnten wir dort einen öffentlichkeitswirksamen TT-Spieltag durchführen. Oder?“

Foto: Archiv

Neuer Kinderstadtplan für den Riedberg

Druckfrisch zeigt das Frankfurter Kinderbüro zehn überarbeitete Kinderstadtpläne. Die Pläne einzelner Stadtteile waren vergriffen, bei den Neubaugebieten konnte eine neue Version der Stadtgrundkarte als Basis eingesetzt werden. Große Veränderungen gab es vor allem bei den Plänen von Riedberg, Kalbach und Gallus. Mit anderen Worten: Bisher haben weite Teile des Riedbergs in den alten Kinderstadtteilplänen gefehlt – das hat sich nun grundlegend geändert.

Das Frankfurter Kinderbüro präsentierte deshalb am Montag auf dem Piratenspielplatz im Kätcheslachpark die druckfrischen neuen Kinderstadtteilpläne. Diese wurden auf neuer Datenbasis des Stadtvermessungsamtes und in Zusammenarbeit mit dem Kinderbeauftragten für den Riedberg, Ronald Bieber, hergestellt.

41 Teilpläne für das ganze Stadtgebiet – online oder frisch gedruckt

Auf insgesamt 41 Teilplänen ist das ganze Stadtgebiet Frankfurts abgebildet. Die Pläne für die Stadtteile Bonames/Frankfurter Berg, Gallus, Goldstein, Höchst, Kalbach, Oberrad, Riedberg, Riederwald, Rödelheim und Sindlingen wurden aktualisiert. Die Pläne, die sehr großen Anklang bei Kindern, Eltern, Schulen und Betreuungseinrichtungen finden, können ab sofort kostenfrei im Kinderbüro, Schleiermacherstraße 7, abgeholt oder bestellt werden. Auch Schulklassen und Kindergruppen können die Kinderstadtteilpläne erhalten.

Kinder können mit den Plänen eigenständig ihr nahes Umfeld erkunden. Sie sind übersichtlich und bunt gestaltet. Kinder und Jugendliche finden sich im Großstadtgefüge vor ihrer Haustür damit schnell zurecht. Im Einzelnen sind auf den Plänen zu sehen: Spiel- und Bolzplätze, Spielwiesen, Rollschuhbahnen, Betreuungseinrichtungen, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Sportplätze, Bibliotheken, Bücherschränke, Polizei, Feuerwehr, Linien der Straßenbahnen und U- und S-Bahnen, Kindertheater, Museen und vieles mehr.

Jeder Plan zeigt einen Stadtteil Frankfurts im DIN A3-Format und im DIN A2-Format die gesamte Stadt.

Die Neuauflage wurde von den Kinderbeauftragten in den Stadtteilen unterstützt. Ihre Ortskenntnisse der einzelnen Quartiere sind unersetzlich für die Aktualisierung der Kinderstadtteilpläne.

Die Pläne sind auch auf der Internetseite des Kinderbüros https://www.frankfurter-kinderbuero.de für private Zwecke zum Download eingestellt.

Der Kinderstadtplan für den Riedberg ist unter https://kinderbuero-frankfurt.de/images/pdf_2019/Riedberg_04-18_RL03.pdf zu finden.

Foto: Kinderbüro Frankfurt

Für saubere Luft: Kürzere Wartezeiten für Bus und Bahn an Ampeln

Lange Wartezeiten an Kreuzungen für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) müssen nicht sein. Daher hat der Magistrat in seiner Sitzung am Montag beschlossen, 24 Ampelanlagen zu modernisieren. Ziel der digitalen Modernisierung ist ein störungsfreier und pünktlicher Betriebsablauf. Durch die Beschleunigungsmaßnahmen können betriebliche und verkehrliche Störungen reduziert und Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit erhöht werden.

Die Mittel dafür stammen aus dem städtischen Etat und dem „Sofortprogramm Saubere Luft“ des Bundes. Dem Beschluss muss noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Oberbürgermeister Peter Feldmann und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling begrüßen die Entscheidung als wichtigen Schritt hin zu einem attraktiveren ÖPNV und Beitrag zu einem gesünderen Stadtklima.

Oberbürgermeister Feldmann sagt: „Wir arbeiten die Punkte des gemeinsam mit unserer Nachbarstadt Offenbach erstellten Masterplanes NOx-Minderung konsequent ab. Unser Ziel bleibt die Schaffung eines gesünderen Stadtklimas und damit auch die Vermeidung von Fahrverboten. Ich vertraue hier darauf, dass Magistrat und Stadtverordnete den Verkehrsdezernenten auch weiterhin im Kampf für saubere Luft und gegen Fahrverbote unterstützen.“

Der Bund steuert 589.000 Euro bei, von der Stadt kommen 1,78 Millionen Euro. An fünf Anlagen muss die vorhandene Technik lediglich angepasst werden, neun Ampeln bekommen ein umfangreiches Update, bei zehn weiteren erneuert das Straßenverkehrsamt die gesamte Hardware bis hin zum Schaltschrank vollständig für den Digitalbetrieb.

„Die Attraktivität unserer Busse und Bahnen als alternative Verkehrsmittel zum eigenen Auto und damit auch als Beitrag zu sauberer Luft in unserer Stadt steht und fällt mit ihrer Fahrplantreue. Mit den zur Verfügung stehenden Bundesmitteln können wir nun die schon in den vergangenen Jahren durchgeführten Maßnahmen zur ÖPNV-Beschleunigung an Ampeln entlang der Tramlinie 12 und der wichtigen Buslinie 36 zügig weiterführen“, erklärt Verkehrsdezernent Oesterling.

Information: Stadt Frankfurt

Foto: RMV

Streckensperrung – meine erste Bilanz

Von Monika Nowicka

Montag, 1. Juli, 8 Uhr morgens. Ein ganz normaler Arbeitstag. Nicht ganz. Simone B. steht an der U-Bahn Haltestelle Uni Campus Riedberg und blickt auf die Anzeigetafel. Heute ist der erste Tag, an dem die U8 sowie U1, U2 und U3 für die nächsten sechs Wochen komplett ausfallen. Streckensperrung zwischen Südbahnhof und Heddernheim. Wegen diverser, dringend notwendiger Arbeiten an der so genannten „A-Strecke“, Frankfurts meist befahrener U-Bahn-Verbindung.

Die junge Riedbergerin, die in der Innenstadt arbeitet, fährt in der Regel jeden Tag mit der U8 zur Arbeit und zurück. Dauer der Fahrt sind meist 20 bis 25 Minuten. Sie ist etwas verunsichert, ob durch den Ausfall der U8 ihr Arbeitsweg erschwert wird.

Auf die U9 Richtung Ginnheim muss sie nur ein paar Minuten warten. In der U-Bahn gibt es bereits per Lautsprecher Informationen über den Schienenersatzverkehr (SEV) und an der Heddernheimer Landstraße kann sie direkt in einen der drei Ersatz-Busse einsteigen.

„Der Bus ist noch leer, als ich einsteige, und bei den warmen Temperaturen gut klimatisiert“, berichtet Simone B.“Wir fahren auch gleich los, nach zwei Minuten.“

Am weißen Stein wird der Bus relativ voll, aber es fahren ja mehrere Busse hintereinander. Wie ist die Stimmung bei den Fahrgästen? Nach Simones Empfinden schwankt die zwischen Gelassenheit, leichter Verärgerung über die Strecksperrung – die anscheinend trotz Informationen auf verschiedenen Kommunikationskanälen von RMV-Infos bis Radio und Zeitung nicht bei allen angekommen ist – bis hin zu Verunsicherung bei Touristen, die nach der Route fragen.

„Insgesamt war ich morgens 15 Minuten länger unterwegs durch den Verkehr auf der Eschersheimer – also anstelle 25 Minuten habe ich 40 Minuten bis in die Stadt gebraucht. Auf dem Rückweg waren es vielleicht 5 Minuten mehr. Es hat alles geklappt vom Bus bis zur Bahn.“ So die zeitliche Bilanz.

„Von daher ziehe ich ein erstes, positives Fazit. Und ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, wie gut alles geklappt hat“, resümiert die junge Frau.

Die Alternative: Mit dem Rad in die Stadt!

Unsere MAINRiedberg-Kollegin Monika Nowicka ist „bei dem sonnigem Wetter einfach mal auf mein Fahrrad gestiegen und bin die Strecke in die Innenstadt geradelt“. Zugegeben, teilweise ist der Weg (vor allem der Berg auf dem Rückweg) recht anstrengend. Und trotzdem, „ich habe die Fahrt an der frischen Luft genossen“.

Vielleicht wird also der eine oder andere durch die U-Bahn Sperrung mal wieder inspiriert, aufs Fahrrad umzusteigen. „Der Gesundheit und der Umwelt kommt es auf jeden Fall zugute“, meint Monika Nowicka augenzwinkernd.

Und wenn der kalte, nasse Herbst anbricht und man möglichst schnell von einem zum anderen Ort kommen möchte – dann können wir wieder in die U-Bahn umsteigen…

Foto: MAINRiedberg

 

 



 

Darum ist jetzt Trinken so wichtig…

Ob beim FamilienSportFest, bei der Radtour oder auf dem Bolzplatz – im Sommer muss die gefüllte Wasserflasche immer dabei sein 

Hochsommerliche Temperaturen bedeuten für unseren Körper kein hitzefrei, sondern eine Menge zusätzliche Arbeit. Der Körper verliert an normalen Tagen über zwei Liter Wasser. An heißen Sommertagen entsprechend mehr. 

Es wird mit Sicherheit heiß hergehen beim 8. FamilienSportFest am 6. Juli im Brentanobad und im Stadion am Brentanobad. Einen spannenden und aktiven Ferientag (11 bis 17 Uhr) mit bis zu 40 Bewegungsangeboten bei freiem Eintritt versprechen die Initiatoren Sportkreis Frankfurt, Frankfurter Bäder, Sportamt der Stadt Frankfurt, Deutsches Institut für Sporternährung und Sportklinik Frankfurt/Bad Nauheim sowie TG Bornheim. 

Einer wird bei jeder körperlichen Aktivität dabei sein: der Schweiß. Und das ist gut so, denn die „Bio-Maschine“ Mensch arbeitet leider mit einem sehr geringen Wirkungsgrad. 

75 Prozent der erzeugten Energie muss als Wärme abgeführt werden – und zwar über die Schweißproduktion. Geschieht dieses nicht oder unzureichend, droht dem Körper eine Überhitzung. Der Stoffwechsel braucht ständig Wasser für viele Funktionen und Organe, auch im Schlaf. 

„Wasser ist nicht nur Wärmeregulator, sondern auch Transport- und Lösungsmittel sowie flüssiger Baustein. Das Blut besteht zu 90 Prozent aus Wasser, das Gehirn zu 70 Prozent. Auch ohne körperliche Anstrengung verliert man durch Schwitzen jeden Tag gut einen halben Liter Wasser“, weiß Prof. Dr. Peil, ärztlicher Leiter der Sportklinik Frankfurt und Mitinitiator des FSF. 

Trinken hält auch das Gehirn fit – denn es braucht einen konstanten Wassergehalt. „Es geht dabei nicht nur um die richtige Menge pro Tag, sondern auch um den richtigen Zeitpunkt des Trinkens. Wer zu wenig und zur falschen Zeit trinkt, verringert seine geistige Leistungsfähigkeit, ob in der Schule, bei der Arbeit oder beim Sport“, so Prof. Dr. Peil. 

Ein schleichendes Wasserdefizit ist nach Experten weit verbreitet, weil viele Menschen zu wenig trinken: Ein Großteil der Deutschen, insbesondere auch der Kinder, liegen regelmäßig rund 20 Prozent unterhalb der optimalen Trinkmenge. Doch viele Menschen trinken nicht nur zu wenig, sondern auch nicht zur rechten Zeit: Nur zu den Mahlzeiten, oft erst abends, oder erst, wenn sie schon starken Durst verspüren. Das ist falsch, sagen auch Fachleute wie Günter Wagner, Ernährungswissenschaftler am Deutschen Institut für Sporternährung e.V. in Bad Nauheim: „Viele glauben, dass sie sich das Wasser zu einem beliebigen Zeitpunkt zuführen können, zum Beispiel erst abends. Doch wer nicht tagsüber trinkt, und zwar regelmäßig, und auch bei körperlicher oder geistiger Anstrengung, der schwächt seine geistige Leistungsfähigkeit.“ 2 

Der Körper kann ein entstandenes Defizit nicht so schnell ausgleichen. „Wer also glaubt, er braucht nur nachzutrinken und schon stimmt die Bilanz wieder, der muss berücksichtigen, dass die Erholung nach dem Defizit doch einige Zeit braucht. Das zeigt, dass man kontinuierlich und eben vor der Anstrengung, also vor dem Lernen oder vor dem Arbeitsmeeting im Büro trinken sollte – und nicht hinterher“, so Günter Wagner. Nippen statt kippen lautet auch sein Trinkmotto für das FamilienSportFest. 

Der Ernährungsfachmann hat sich schon seit Jahren auf das Thema Trinken spezialisiert und berät Sportler und andere Interessenten dazu, wie sie optimal trinken können. Zusammen mit Prof. Dr. Peil und Uwe Schröder hat er das Buch „Trink dich fit – Handbuch für das richtige Trinken“ (pala-Verlag, Darmstadt) verfasst. 

Der Trink-Experte plädiert vor allem für das Frühstück mit Getränken, besonders für Schulkinder. Auch Studierende sollten am besten vor der Vorlesung oder währenddessen trinken, wenn es irgendwie geht: Mineralwasser (1,5 bis 2,5 Liter über den Tag verteilt) reicht – so genannte Energiedrinks sind nicht nötig. 

Wenn Wasser-/Schweißverluste nicht rechtzeitig ausgeglichen werden, verschlechtern sich langfristig die Fließeigenschaften. Dadurch wird die Versorgung der Muskelzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen (Energie) verzögert und Stoffwechselvorgänge laufen verlangsamt ab. „Der Körper versucht die Wasserverluste zu minimieren und drosselt die Schweißproduktion. Das Risiko von Hitzeschäden steigt,“ gibt Sportmediziner Prof. Dr. Peil zu bedenken. Wird der Bedarf an Wasser und Mineralstoffen nicht ausgeglichen, können Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen die Folge sein. 

Mit jedem Tropfen Schweiß verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe. Neben Natrium insbesondere Calcium und Magnesium im Mengenverhältnis von 2:1 – 2 Teile Calcium zu 1 Teil Magnesium. Empfehlenswert ist ein schneller gleichzeitiger Ersatz beider mit dem Schweiß verlorenen Wirkstoffe, also von Calcium und Magnesium. Entsprechend ist mineralstoffreiches Mineralwasser ein ideales Getränk für Sportler in jeder Alters- und Leistungsklasse. Voraussetzung: Das Mineralwasser enthält physiologisch wirksame Mengen der Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Mit einem derartigen Mineralwasser kann sozusagen Schluck für Schluck ein erfolgreicher Ausgleich der sportbedingten Verluste an den Mineralstoffen Calcium und Magnesium erreicht werden. 

Im Vergleich zu Erwachsenen haben Kinder einen, bezogen auf ihr Körpergewichterhöhten Wasserbedarf. Ihr Wasseranteil im Körper und ihr Wasserstoffwechsel ist im Verhältnis zu Körpergewicht und Körperoberfläche gegenüber Erwachsenen deutlich größer. Daher sind Kinder und Jugendliche im besonderen Maße von Flüssigkeitsverlusten, wie beim Sport im Sommer, gefährdet. Zudem beginnt das Risiko von Hitzeschäden bei Kindern auf einem niedrigeren Dehydratationsniveau. Kinder sollten intensive körperliche Aktivitäten meiden, wenn die Umgebungstemperatur die Hauttemperatur übersteigt. 

Neben der Kühlung von innen ist die Kühlung von außen besonders wichtig. Dabei können nasse Tücher ihren Einsatz finden. Auch bei der Wahl der Sportbekleidung sollte auf Material aus atmungsaktiven Kunstfasern geachtet werden, um eine Luftzirkulation herzustellen und einen Hitzestau zu vermeiden. Das Tragen einer Kopfbedeckung kann, je nach Sportart, ebenfalls einen kühlenden Effekt für den Kopf haben und einem Sonnenstich vorbeugen. Keinen kühlenden, dafür aber einen schützenden Effekt hat das Auftragen eines Sonnenschutzmittels mit ausreichendem Lichtschutzfaktor. So präpariert, kann nichts schiefgehen – auch nicht beim FamilienSportFest. 

Foto & Informationen: FamilienSportFest/

Ein Drink zum Abkühlen – zu gewinnen!

Sommer, Sonne und die lauwarmen Sommernächte, die zum Feiern einladen. Dazu das passende Getränk. Für Boris Markic steht fest: Es muss ein Longdrink mit „Tesla“, Zitronenlimonade und einer Limettenspalte sein.

„Herrlich erfrischend und perfekt für die heißen Tage“, sagt der 35-jährige Riedberger und Founder von „Tesla“, einer hochwertigen Spirituose, genauer gesagt dem kroatischen Pflaumenschnaps Sljivovic.

An einem Abend bei Freunden mit gutem kroatischen Wein, Käse und Schinken, hier in Frankfurt, ist die Idee geboren. „Da ist uns aufgefallen, dass Italien, Frankreich und Spanien für Ihre Delikatessen bekannt sind, aber Kroatien hauptsächlich für cevapcici, obwohl diese gar nicht aus Kroatien stammen“, erzählt der Bar-Experte. Da fehlte natürlich „Tesla“. Ob pur bei Zimmertemperatur als Digestif, in Longdrinks mit Tonic, Ginger Beer, Ginger Ale, Zitronenlimonade oder als Hauptzutat in diversen Cocktails, die namhafte Bartender extra für die Marke entwickelt haben, Tesla ist Genuss pur!

„Das Besondere ist, dass wir mehrere verschiedene kroatische Zwetschgensorten sortenrein jede für sich destillieren und anschließend nach unserem entwickelten Rezept blenden, also quasi eine Cuvée herstellen, um die besten Eigenschaften aus jeder Sorte zu holen“, schwärmt Boris von dem Getränk. Doch Tesla überzeugt nicht nur durch den einzigartigen Geschmack, sondern auch durch das besondere Flaschendesign. So hat die Flasche sowohl den German Design Award, als auch den renommierten Red Dot Design Awardgewonnen. „Wir bekommen auch immer wieder Fotos geschickt, auf denen unsere Kunden die leere Flasche im Anschluss in ihrer Wohnung als Deko verwenden, etwa als Vase“, berichtet Boris und man merkt die große Leidenschaft, mit der er hinter seinem Produkt steht. „Sljivovic ist DIE kroatische Spirituose. Sie verbindet Menschen, man trinkt ihn mit seinen Liebsten und bei wichtigen Anlässen im Leben.“

Den Sommerurlaub wird Boris mit seiner Familie wie jedes Jahr in Kroatien verbringen, dieses Jahr in der Nähe von Split, wo „Tesla“ übrigens auch in einigen der besten Bars und Restaurants auf der Karte steht.

Zum Glück müssen die Riedberger nicht so weit reisen, um in den Genuss des leckeren Getränks zu kommen. Denn seit Frühjahr 2019 ist das Produkt hier im Edeka in der Riedbergallee zu kaufen.

Damit auch Sie in den Genuss von Boris Markic‘ „Tesla“ kommen, verlosen wir ein exklusiv für den Riedberg kreiertes Set bestehend aus

1 Flasche Tesla Šljivo

2 Flaschen Fritz Limo Zitrone

2 Flaschen Fever-Tree Mediterranean Tonic

Schreiben Sie uns hierzu unter mail@main-riedberg.de , wo Sie Ihren Sommer-Drink am liebsten genießen, gerne mit einem Foto! Die Verlosung endet am Donnerstag, den 4. Juli 2019 um 12 Uhr.

 Živjeli – ein Prost auf den Sommer! Am besten mit einem eisgekühlten Tesla in der Hand…

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Text: Monika Nowicka

Foto: Tesla Šljivo/ Boris Markic

Innovative Schulen zu besichtigen

Unter den besonders gelungenen Gebäuden, die an diesem Wochenende beim „Tag der Architektur“ präsentiert werden, sind auch zwei Projekte des Frankfurter Amtes für Bau und Immobilien (ABI): Der Holzmodulbau des Gymnasiums Nord in Westhausen und der Neubau der Franz-Böhm-Schule im Dornbusch. Sie können am heutigen Samstag, 29. Juni, beziehungsweise am Sonntag, 30. Juni, bei Führungen besichtigt werden. „Die beiden Beispiele zeigen, dass wir für unsere Schulen innovative Lösungen haben, die über Frankfurt hinaus Beachtung finden“, sagt Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien. „Gerade mit dem Modulbau setzen wir Maßstäbe, haben wir doch mittlerweile die beiden weltweit größten Schulgebäude, die in Holzmodulbauweise errichtet wurden.“

Der bundesweite „Tag der Architektur“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Räume prägen“. Hessenweit stehen dieses Mal 76 gelungene Beispiele guter Alltagsarchitektur offen, die ein Gremium aus Fachleuten ausgewählt hat. Viele davon sind normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Besucher können Gebäude besichtigen, Architekten und Bauherren zu den Entwürfen befragen und sich Erläuterungen aus erster Hand holen.

Das Gymnasium Nord befindet sich derzeit an einem Übergangsstandort in Westhausen, wo es zum Schuljahr 2016/17 den Betrieb aufgenommen hat. Das aus Holzmodulen errichtete Gebäude wird sukzessive erweitert. Die von den Büros Raumwerk und Spreen Architekten entworfene Schule ist ausgelegt für rund 1400 Schüler. Das Gymnasium Nord ist bisher das weltweit größte in Holzmodulbauweise errichtete Schulgebäude, wird als Rekordhalter jedoch demnächst vom Schulcampus Westend in Frankfurt abgelöst.

Der im vergangenen Jahr fertiggestellte Neubau des Bauteils A der Franz-Böhm-Schule wurde als Ersatzneubau für ein Schulgebäude aus den 1970er Jahren konzipiert, das aufgrund von Baumängeln nicht mehr erhalten werden konnte. Auch das von Marcus Schmitt Architekten geplante Projekt zeigt, wie eine Schule in kurzer Zeit wieder in einen zeitgemäßen Zustand gebracht wurde. Durch die Verwendung vorgefertigter Betonelemente konnte die Bauzeit deutlich verkürzt werden.

Die beiden Projekte stehen zu folgenden Zeiten offen:
Gymnasium Nord: Führungen Samstag, 29. Juni, 11 bis 14 Uhr, Treffpunkt Muckermannstraße 1, Haupttreppe

Franz-Böhm-Schule: Führungen Samstag, 29. Juni, und Sonntag, 30. Juni, jeweils um 10 Uhr und um 11 Uhr, Treffpunkt Eichendorffstraße 67-69, Haupteingang

Das gesamte Programm des Tags der Architektur ist im Internet abrufbar bei der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen unter http://www.akh.de .

Foto: Stadt Frankfurt/ Contiu

Endspurt an der Grundschule III

Noch sieht es hier am Ende der Hans-Leistikow-Straße eindeutig nach Baustelle aus. Doch das Provisorium für die neue Grundschule III befindet sich auf der „Zielgeraden“. Während mehr als 2600 Schülerinnen und Schüler aus unserem Stadtteil ihre Ferien genießen und das Thema Schule in den nächsten Wochen vermutlich weniger im Vordergrund steht, wird diese Nachricht zahlreiche Eltern mit Schulanfängern interessieren: An der Grundschule III wurde am Donnerstag die Anlieferung der insgesamt 160 Stahlmodule abgeschlossen. „Damit ist dann auch das zweite Obergeschoss fertig montiert“, heißt es aus dem Baudezernat. Am Anfang des neuen Schuljahres soll der Unterricht beginnen.

„Eine neue Schule in einem Zeitraum von weniger als einem Jahr zu errichten, kann nur erfolgen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und dafür andere Arbeiten hintanstellen“, sagte Baudezernent Jan Schneider, als er kürzlich mit Bildungsdezernentin Sylvia Weber die Baustelle besuchte. „Wir wissen, was wir allen an einem solchen Projekt Beteiligten abverlangen“, betonte Dezernentin Weber, „angesichts der überproportional steigenden Kinderzahlen auf dem Riedberg ist der Bau einer zusätzlichen Grundschule jedoch ohne Alternative.“ Die Stadt ist als Schulträger verpflichtet, Grundschulkinder dort zu beschulen, wo sie leben, „und dieser Aufgabe kommen wir hier gemeinsam nach“.

Die Grundschule Riedberg 3 wird zwei Jahre lang in der temporären Anlage arbeiten. 2021 zieht sie in die heute von der IGS Kalbach-Riedberg genutzte Holzmodulanlage an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee. Dort entsteht derzeit neben dem im Sommer 2017 fertiggestellten ersten Bauabschnitt der zweite Gebäudeteil. Im Juli kann der zweite Bauabschnitt, der rund sieben Millionen Euro kostet, planmäßig in Betrieb gehen. Die Schule erhält acht zusätzliche Klassenräume, eine Lehrküche sowie mehrere weitere Fachräume.

2021 soll die IGS mit rund 600 Schülerinnen und Schülern an ihren endgültigen Standort in der Gräfin-Dönhoff-Straße an der U-Bahn-Station Riedberg umziehen.

Foto: MAINRiedberg

Stiftung Warentest bestätigt gute Qualität des Frankfurter Trinkwassers

Die Stiftung Warentest hat in einem unabhängigen Test die Qualität des Frankfurter Trinkwassers bestätigt. Für die Untersuchung hat die Stiftung bundesweit in 20 öffentlichen Gebäuden Trinkwasser abgezapft und die Stichproben eingehend geprüft. Bereits im Jahr 2016 hat ein Test die gute Qualität des wertvollen Lebensmittels in Frankfurt gezeigt.

Wasser ist wichtig – für Privathaushalte und Unternehmen gleichermaßen. Eine hochqualitative und sichere Trinkwasserversorgung ist daher unerlässlich. Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, sagt: „Wir garantieren sicheres und einwandfreies Trinkwasser höchster Qualität für die Frankfurter Bevölkerung und Pendler sowie die Besucher und Gäste der Stadt. Als verantwortungsbewusster Versorger steht unser Unternehmen für eine nachhaltige Wassergewinnung und einen effizienten Netzbetrieb. Gleichzeitig wollen wir die Bürgerinnen und Bürger zu einem ressourcenschonendem Umgang mit Wasser anregen.“

Rund 48 Millionen Kubikmeter Trinkwasser flossen 2018 über ein mehr als 2.050 km langes Versorgungsnetz zu den Frankfurter Haushalten und Unternehmen. Das am besten kontrollierte Lebensmittel entstammt sauberen Quellen und wird nachhaltig in der Region gefördert. Verbraucher erhalten jederzeit ein frisches und wohlschmeckendes Lebensmittel zu fairen Preisen aus dem 2 Wasserhahn. Dr. Alsheimer: „Wer sich und der Umwelt etwas Gutes tun will, greift zu Trinkwasser frisch aus dem Hahn – ohne Transport in Flaschen, ohne Kunststoff – bequemer und günstiger geht es kaum.“

Damit die Versorgung mit Trinkwasser von gleichbleibend hoher Güte reibungslos funktioniert, unterhält das Unternehmen ein aufwändiges System. Es umfasst lokale Gewinnung, Aufbereitung, Transport, regelmäßige Qualitätskontrolle und Bereitstellung des Trinkwassers. So wird Mainova seiner Verantwortung gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern gerecht.

Die hohe Qualität des Trinkwassers ist durch die Trinkwasserverordnung geregelt und wird laufend streng kontrolliert. In Frankfurt ist höchste Trinkwasserqualität selbstverständlich. Weitere Informationen unter www.mainova.de/wasser

Foto & Informationen: Mainova

Preis für Astrophysiker Luciano Rezzolla

Weltweite mediale Aufmerksamkeit erfuhr Luciano Rezzolla in seiner Rolle als Vorstandsmitglied und Leiter des „Black Hole Cam-Projektes (BHC-Projekt)“, welches erstmals die Beobachtung des heißen Plasma-Rings um das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie M87 sichtbar machte. Für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit erhält der Theoretische Astrophysiker heute den Wissenschaftspreis der Frankfurter Physik. Der Preis wird am Nachmittag im Rahmen einer akademischen Feierstunde mit Staatssekretärin Ayse Asar vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Biozentrum am Campus Riedberg vergeben.

Veranstalter sind der Fachbereich Physik der Goethe-Universität, die Walter Greiner Gesellschaft zur Förderung der physikalischen Grundlagenforschung (WGG) und das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS). Nach einer Begrüßung durch Prof. Michael Lang, Dekan des Fachbereichs Physik, Prof. Roger Erb, Vizepräsident der Goethe-Universität, Dr. Nikolaus Hensel, Gründungsvorstand der WGG und Prof. Enrico Schleiff, Vorstandsvorsitzender des FIAS, werden die Auszeichnungen für herausragende junge und erfahrene Wissenschaftler in einer Gesamthöhe von rund 150.000 Euro verliehen.

Den Wissenschaftspreis der Frankfurter Physik für herausragende wissenschaftliche Arbeit erhalten Prof. Luciano Rezzolla und sein Team am Institut für Theoretische Physik in Anerkennung der phänomenalen Erfolge im Zusammenhang mit der Entdeckung der Gravitationswellen beim Verschmelzen von zwei Schwarzen Löchern. FIAS-Fellow Prof. Rezzolla und sein Team sagten 2017 vorher, wie die Gravitationswellensignale von der Kernzustandsgleichung bei hohen Dichten und Temperaturen abhängen. Erst vor kurzem erregten Arbeiten seiner Gruppe Aufsehen, in denen es um die Beobachtbarkeit grundlegender Eigenschaften der Materie beim Verschmelzen von Neutronensternen geht.

Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger

Für sein Lebenswerk in der Gravitationsphysik erhält Prof. Friedrich Hehl, der am Institut für Theoretische Physik der Universität zu Köln lehrte, den Karl-Schwarzschild-Preis 2019. Prof. Hehl hat in herausragender Weise in über mehr als vier Jahrzehnten die theoretischen Grundlagen der allgemeinen Relativitätstheorie (ART) untersucht, insbesondere hat er Erweiterungen von Einsteins ART geschaffen, um die Torsion der Raumzeit einzubeziehen, die Einstein einst vernachlässigt hatte.

Mit dem Preis wird an Karl Schwarzschild erinnert, den berühmten Frankfurter Astrophysiker, der vor einhundert Jahren innerhalb weniger Monate die nach ihm benannte Lösung von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie berechnete.

Dr. Maris Bauer erhält den von der Carl Wilhelm Fück-Stiftung ausgelobten und mit 10.000 Euro dotierten „Walter Greiner-Preis“ für die beste Physik-Dissertation. Er promovierte am Physikalischen Institut der Goethe-Universität über die Entwicklung von Sensoren für die Terahertz-Messtechnik, die er nun am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik für zerstörungsfreie Produktprüfung in Industrieanwendungen einsetzt.

Studierende im Bereich Biophysik gaben den Ausschlag den erstmals in diesem Jahr vergebenen „Niko-Claus-Preis“, benannt nach den beiden Stiftern Nikolaus Hensel und Claus Wisser. Ausgezeichnet wird Dr. Georg Wille vom Institut für Biophysik. Er wird für sein außergewöhnlich starkes Engagement in der Lehre, für die Belange der Studierenden und seine Aktivitäten zur strukturellen Verbesserung des Studiengangs Biophysik geehrt.

Für das herausragende Engagement von Studierenden im Bereich der Lehre wird Julia Sammet ausgezeichnet. Der Doktorandin ist die Gründung und der Aufbau des Physik-Lernzentrums der Goethe-Universität am Campus Riedberg zu verdanken. Als Leiterin der Einrichtung ist Julia Sammet mit ihrem Team erste Anlaufstelle für Studierende bei physikalischen und mathematischen Fragen.

Darüber hinaus werden die besten Studienabschlüsse des Fachbereichs Physik geehrt sowie die Rolf und Edith Sandvoss-Stipendien und die Deutschlandstipendien vorgestellt.

Foto: Goethe-Universität