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Was soll ich bloß studieren?

Am 22. und 23. Januar können Schülerinnen und Schüler an der Goethe-Universität im Rahmen der MainStudy 2020 einen Einblick in die unterschiedlichsten Studiengänge nehmen und damit wichtige Fragen für ihre Berufs- und Studienentscheidung klären: Wie sieht es eigentlich an einer Uni aus? Welches Studium ist das richtige für mich? Ist mein Traum-Fach wirklich das, was ich mir darunter vorstelle?

Bald ist es wieder so weit: Tausende von Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufen und der Fachoberschulen aus dem Rhein-Main-Gebiet werden Mitte 2020 ihr (Fach-)Abitur machen und müssen sich entscheiden, wie sie ihre berufliche Zukunft gestalten wollen. Die Auswahl ist riesig (rund 18.000 Studiengänge in Deutschland) und unübersichtlich und die jungen Menschen oft mit der Entscheidung überfordert. Was hier wirklich hilft, sind Erfahrungen und Eindrücke aus erster Hand. Deshalb öffnet die Goethe-Universität am 22. und 23. Januar wieder Ihre Türen zur „MainStudy“ und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern an zwei Tagen die Universität und ihre Fachbereiche live zu erleben. Dabei erwartet die Schüler ein vielfältiges Programm aus Vorträgen zu Studiengängen, Campusführungen, Experimenten und Gesprächsrunden mit Studierenden. Dies gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Universität intensiver zu erkunden und vielleicht auch schon den ersten Kontakt zu Studierenden oder Professor/innen des Wunschfaches aufzunehmen. Die Angebote der Bundesagentur für Arbeit runden die beiden Tage mit zahlreichen Vorträgen zur Berufspraxis und übergreifenden Themen zu Entscheidungsfindung und Überbrückungsmöglichkeiten zwischen Abitur und Studium ab.

Veranstaltungen

  • am 22. Januar 2020, 8.45 Uhr bis 16.00 Uhr, Campus Westend: Vorstellung der geistes-, gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächer.
  • 23. Januar 2020, 8.45 Uhr bis 16.00 Uhr, Campus Riedberg: Vorstellung der Naturwissenschaften.

Eingebettet sind die beiden Veranstaltungstage an der Goethe-Universität in die insgesamt viertägige Veranstaltung „MainStudy“ der Hochschulen der Region Frankfurt vom 20. bis 23. Januar 2020. Neben der Goethe-Universität sind Gastgeber die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und die Hochschule für Gestaltung Offenbach. Schülerinnen und Schüler und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Goethe-Universität zur „MainStudy“ zu besuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Programm: http://www.mainstudy.uni-frankfurt.de

Informationen: Goethe-Universität

Foto: Archiv

NEU! Die aktuelle MAINRiedberg

Haben Sie’s schon in Ihrem Briefkasten entdeckt? In den vergangenen Tagen haben wir die neuen MAINRiedberg-Magazine überall im Stadtteil verteilt. Mit vielen interessanten News und Berichten über Menschen, die den Riedberg so besonders machen. Themen sind auch der Mangel an Haus- und Kinderärzten, unser Umgang mit Klimawandel und Nachhaltigkeit und natürlich gute Nachrichten wie der Fortbestand der Kita Sonnenwind und der Horte ringsum, wofür mehr als 900 Unterstützer in einer Petition gekämpft haben.

Bei den Recherchen für MAINRiedberg begegnen wir immer wieder Menschen, die mit ihrer positiven Ausstrahlung, ihrem unbedingten Willen und mit dem Einsatz für ihren Job oder für ein Herzensprojekt einfach mitreißen. Wie Sebastian (12), der zunächst vergeblich für einen Skaterpark am Riedberg kämpfte – jetzt will die Stadt mögliche Standorte prüfen. Wir sprechen mit Jenny Frenzel, einer Marketing-Expertin und Ironman-Teilnehmerin, über die Kraft der mentalen Stärke und mit Designer Thilo Schwer über den Wunsch, mit innovativen Produkten „Impulse“ für morgen zu geben.

Wir wollen aber nicht nur an der Oberfläche kratzen, wir sprechen auch die Probleme im – für uns – schönsten Stadtteil Frankfurts an. Dazu gehört das Thema Ärztemangel. Derzeit gibt es nur einen Kinderarzt und drei Hausärzte für mehr als 21.000 Menschen in Riedberg und Kalbach. Wir haben mit Patienten, Ärzten, Eltern und Entscheidungsträgern gesprochen, wie die aktuelle Situation verbessert werden könnte.

Neugierig geworden? Die MAINRiedberg-Magazine werden am Riedberg verteilt und liegen auch bei unseren Kooperationspartnern im Stadtteil sowie in angrenzenden Stadtteilen, in Cafés und Gaststätten, im Familienzentrum Billabong, teilweise in Schulen und Kindergärten, in Arztpraxen, in der katholischen Kirche St. Edith Stein, im Jugendhaus Riedberg sowie in der Kinderbücherei Kalbach aus. Sollten Sie noch kein neues Magazin im Briefkasten haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir versuchen, Ihnen umgehend eine MAINRiedberg zukommen lassen.

Die Magazine gibt’s unter anderem auch noch hier: im Thom Hecht Ballettförderzentrum/Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße, dem „House of Waffeln“ in der Altenhöferallee, in der Merton-Apotheke, der Receptura-Apotheke in der Altenhöferallee, der Metzgerei Kaiser in Kalbach, dem „Lahmen Esel“ in Niederursel sowie Papeterie & Bürobedarf Kannemann in Eschersheim. MAINRiedberg kann man dort kostenlos mitnehmen.

Lassen Sie sich vom neuen MAINRiedberg-Magazin überraschen! Wir warten gespannt auf Ihr Feedback…

Ihr MAINRiedberg-Team

Heute beginnt unser Weihnachtsmarkt!

Schöner kann das dritte Adventswochenende nicht beginnen: In diesem Jahr öffnet der beliebte Riedberger Weihnachtsmarkt auf dem Riedbergplatz bereits am Freitagabend, den 13. Dezember, seine Tore. Natürlich wieder mit selbstgemachter Feuerzangenbowle, Bratwurst & Co. bei Veranstalter IG Riedberg bis zum Raclette-Stand von Eltern der neuen Grundschule 3, Kunsthandwerk und ein tolles Bühnenprogramm warten auf uns. Am Samstag können sich die kleinen, aber auch die größeren Besucher wieder über ein Märchenzelt freuen.

Der Riedberger Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr am Freitag, 13. Dezember, 17 bis 23 Uhr, sowie am Samstag, 14. Dezember, 13 bis 23 Uhr, statt. Ort: Riedbergplatz, 60438 Frankfurt

„Für das Bühnenprogramm konnten wir sowohl Altbekanntes wie eine Trampolinshow und die Gesangsschule Jean-Pierre Derinbay gewinnen, als auch drei neue Acts“, freut sich Markus Schaufler von der IG Riedberg. Neue Acts sind die Holzbläsergruppe des Symphonischen Blasorchesters der Uni Frankfurt, die Freitagabend auftreten, die Gruppe „Feinschmeckerfolk“ und die Big Band des Gymnasiums Riedberg (beide Samstag). Ein ökumenische Gottesdienst ist Samstag von 16  bis 17 Uhr.

Kulinarisch gibt es auch Neues wie Raclette und Glühbier. Plus Bewährtes wie Backfisch, Waffeln, selbstgemachte Kekse und „Hessen-Döner“.

Helfer dringend gesucht

Zu den Marktzeiten benötigt die IG Riedberg dringend noch Helferinnen und Helfer am Stand, am Grill plus bei der Spülmaschine, beziehungsweise beim Aufbau am Freitagmittag und Abbau am Sonntag. Denn der Verein stemmt von der Planung bis zur Finanzierung des Weihnachtsmarktes alles selbst. Wer mithelfen möchte, kann sich gerne an die IG Riedberg wenden unter kontakt@ig-riedberg.de

Weitere Informationen unter www.ig-riedberg.de

Grafik: MAINRiedberg

Gesundheitsberatung für Baby & Kleinkind

Seit kurzem gibt es eine „offene Gesundheitsberatung“ für Eltern von Babys und Kleinkindern ein Mal monatlich im Eltern-Kind-Treff in der Riedbergallee. „Mit dem Angebot einer kostenfreien Gesundheitsberatung bieten wir Müttern und Familien die Möglichkeit, sich vor Ort zu informieren, auszutauschen, aber auch sich Anregungen zum Beispiel zum Thema Stillen, Beikost, Unfallverhütung sowie Hausmittel bei Babys und Kleinkindern einzuholen“, erklärt Dr. Katrin Wünsche vom Kinderschutzbund. Eine erfahrene Familienhebamme wird für Fragen und Informationen zur Verfügung stehen.

Jetzt stehen die neuen Termine für 2020 fest: Die offene Gesundheitsberatung findet statt am Montag: 27.01.2020, Montag: 24.02.2020, Montag: 23.03.2020, Montag: 27.04.2020, Montag: 25.05.2020. Uhrzeit: von 9.30 bis 13 Uhr. Wo? Im Eltern-Kind-Treff in der Riedbergallee 15. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Das Angebot wird vom Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Familiennetzwerk im Stadtteil Riedberg durchgeführt. Das Netzwerk macht sich stark für Familien und Kinder im Stadtteil, um diese präventiv zu unterstützen und zu stärken. Weiterhin bietet es einen Ort, an dem man sich treffen kann, erste Kontakte knüpfen kann, aber auch Fragen stellen kann und ein offenes Ohr zum Zuhören findet.

Konzeptträger vom Familiennetzwerk ist das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. und der Deutsche Kinderschutzbund Frankfurt, gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main. Katrin Wünsche rät: „Kommen Sie doch einfach am Montag vorbei!“

Weitere Informationen zum Eltern-Kind-Treff unter kinderschutzbund-frankfurt.de

Informationen: Deutscher Kinderschutzbund/ Frankfurt

Foto: Archiv

IKEA-Überfall: Die Polizei sucht diesen Täter

Am 9. November geschah der Raubüberfall auf einen Geldboten vor der Filiale des schwedischen Möbelkonzerns in Nieder-Eschbach. Der Täter flüchtete in einem gestohlenen Audi A8 in Richtung Riedberg, wo er das Auto auf einem Feldweg in Brand steckte. Jetzt fahndet die Polizei mit Bildern von Überwachungskameras nach dem IKEA-Räuber

Gegen 11.25 Uhr trat der bislang unbekannte Täter genau in diesem Moment an den Geldboten heran, als dieser die Geldeinnahmen in den Werttransporter einladen wollte. Mit vorgehaltener Waffe forderte er ihn auf, das Bargeld herauszugeben. Nach einem kurzen Gerangel gelang es dem Räuber schließlich, den Geldkoffer an sich zu nehmen. In der Folge kam es zu einem Schusswechsel, bei dem der Geldbote schwer verletzt wurde.

Der Täter flüchtete zunächst zu Fuß vom Tatort, setzte die weitere Flucht jedoch mit einem silberfarbenen Audi A8, Baujahr 2002, fort. Das Fluchtfahrzeug konnte kurze Zeit später, unweit des Tatortes, am Ende des Prozessionswegs im Stadtteil Riedberg, brennend in einem Feld aufgefunden werden. Täterbeschreibung: männlich, ca. 30 – 45 Jahre alt, ca. 1,80 m – 1,90 m groß, dicklich mit Bauchansatz, Bekleidung: weißer Kapuzenpullover, schwarze Jogginghose der Marke „Nike“, helle Turnschuhe der Marke „Nike“, weiße Handschuhe, schwarze Basecap, große schwarze Sonnenbrille. Vorsicht, der Täter ist bewaffnet!

Die Polizei fahndet nach wie vor nach dem Täter und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Die Bilder sowie ein Kurzvideo zeigen den Täter und das Fluchtfahrzeug, gefilmt von den Überwachungskameras.

Die Frankfurter Kriminalpolizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu der abgebildeten Person bzw. dem beschriebenen Täter und/oder dem Fluchtfahrzeug geben können, sich telefonisch unter der Telefonnummer: 069 / 755 – 51299 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Informationen und Fotos: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Das ist der bewaffnete IKEA-Räuber, gefilmt von Überwachungskameras Foto: Polizei
Mit diesem gestohlenen Audi A8 gelang ihm die Flucht. Das ausgebrannte Fahrzeug wurde kurze Zeit später auf einem Feldweg in der Nähe des Riedbergs gefunden Foto: Polizei

Neue Statistik: Das ist typisch Frankfurt!

Frankfurt wächst ungebrochen, zieht viele junge Menschen an, ist international und eine bedeutende Bankenstadt: Diese weit verbreiteten Ansichten über die Mainmetropole lassen sich durch Zahlen belegen. „Aber nicht alles, was als typisch für Frankfurt gilt, ist in der Realität tatsächlich so“, sagte der für die Statistik zuständige Dezernent Jan Schneider bei der Vorstellung des aktuellen Statistischen Jahrbuchs und des Stadtteilhefts: „In der umfangreichen Datensammlung stößt man auch auf überraschende Fakten.“

So stimmt zum Beispiel die Annahme, Frankfurt sei eine Stadt der Singles, nur bedingt. Zwar leben nach wie vor mehr als die Hälfte der Frankfurter in Ein-Personen-Haushalten. Doch seit einigen Jahren ist der Anteil rückläufig. Nicht zutreffend ist die angesichts des anhaltenden Baubooms verbreitete Ansicht, Frankfurt sei vor allem von Asphalt und Beton geprägt. „Die Statistik ist eindeutig: Die Vegetation hat einen Flächenanteil von 39,4 Prozent am Stadtgebiet und liegt damit vor den Siedlungen mit 37,6 Prozent und den Verkehrsflächen mit 20,9 Prozent“, erläuterte Schneider.

Richtig ist es hingegen, Frankfurt als stark wachsende Stadt zu bezeichnen. „Die hervorragenden Bedingungen in unserer Stadt üben nach wie vor eine große Anziehungskraft aus“, sagte Schneider. Die Zahl der Frankfurter ist seit 18 Jahren ununterbrochen gestiegen, am 18. Februar dieses Jahres wurden 750.000 Einwohner gezählt. „Wahrscheinlich schon im nächsten Frühjahr werden es über 760.000 sein“, ergänzte Schneider. Vor allem für junge Menschen ist Frankfurt attraktiv: Bei den Zugezogenen hat die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen den größten Anteil.

Frankfurt ist die internationalste Großstadt Deutschlands

Seinem Ruf als internationalste deutsche Großstadt wird Frankfurt mehr als gerecht: 179 der weltweit 194 Nationen sind hier vertreten. Die vielfältige Herkunft der Bevölkerung zeigt sich auch an der Schülerschaft, die sich aus 131 Nationalitäten zusammensetzt. 12.378 Ausländer besuchen in Frankfurt eine allgemeinbildende Schule, das sind 17,8 Prozent aller Schüler.

Frankfurts Image als Bankenstadt wird mit 58.363 Beschäftigten im Bereich Finanzdienstleistungen eindrucksvoll bestätigt. Fast zehn Prozent aller Beschäftigten arbeiten in diesem Sektor. Die Luftfahrtbranche folgt mit Abstand (5,9 Prozent der Beschäftigten) auf Rang zwei. Und im Bankensektor wird auch besonders gut verdient. 2018 erhielten Beschäftigte im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen im Schnitt ein Gehalt in Höhe von 6185 Euro brutto und damit fast 1900 Euro mehr als der Durchschnitt aller Vollzeitbeschäftigten (4307 Euro).

„Präzise Daten spielen für die Stadtpolitik in der heutigen Informationsfülle mehr denn je eine große Rolle“, sagte Schneider. „Das Statistische Jahrbuch gibt einen prägnanten und komprimierten Überblick über die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.“ Für diejenigen, die sich für die kleinräumigen Entwicklungen innerhalb des Stadtgebiets interessieren, stellen die Materialien zur Stadtbeobachtung 28 mit Stadtteildaten eine einzigartige Informationsquelle dar. Auf zusammen mehr als 500 Seiten und in interaktiven Anwendungen im Internet sind alle Zahlen, Daten und Fakten über Frankfurt am Main zusammengestellt.

Das Statistische Jahrbuch 2019 steht unter http://frankfurt.de/statistisches_jahrbuch als kostenloser PDF-Download zur Verfügung.

Informationen: Stadt Frankfurt

Archiv-Foto von der Luminale 2018: Rainer Rüffer/ Stadt Frankfurt

Neue Reparatur-Station fürs Fahrrad

Nein, der rote Kasten hinter dem Gymnasium Riedberg ist natürlich keine neue Zapfsäule – sondern die erste „Fahrrad-Reparaturstation“ in unserem Stadtteil! Mit Werkzeugen vom Schraubendreher bis zum Reifenheber plus einer Luftpumpe…

Denn Radwegbeschilderung, Fahrradabstellanlagen und Radwegebau sind aktuell Bereiche, in die die Stadt Frankfurt am Main verstärkt investiert. Eine weitere Facette der Infrastruktur sind die Reparaturstationen, die sich schon an einigen Stellen im Stadtgebiet befinden. Nun wurden durch das dafür zuständige Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) drei weitere Reparaturstationen montiert.

„Radfahrende finden von nun an Werkzeug und Luftpumpe auf dem Arthur-Stern-Platz in Rödelheim, am Gymnasium Riedberg und an der Endhaltestelle der U-Bahn in Bergen-Enkheim“, freut sich die Leiterin des ASE, Michaela Kraft. Zudem wurde die Station an der Hauptwache ersetzt. Die praktischen Helfer kosten je nach Ausstattung rund 1000 Euro. 

Standort am Riedberg: Friedrich-Dessauer-Straße 4 – 6. Die rote Rad-Reparaturstation befindet sich am Platz zwischen Gymnasium Riedberg, Jugendhaus und der Turnhalle des Gymnasiums

Foto: MAINRiedberg

Weihnachts-Treff bei Female Future Riedberg

Von Agilem Arbeiten bis zur Altersvorsorge, von Tipps für Bewerbungsgespräche bis zum Finanzplan – all das sind Themen unserer neuen Informations- und Gesprächsabende, die MAINRiedberg und das Familienzentrum Billabong 2019 gemeinsam gestartet haben. Doch am nächsten Montag Abend geht’s bei FEMALE FUTURE Riedberg vor allem um eins: „Wir wollen diesmal nicht unser Wissen und unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern gemeinsam lachen, babbeln und entspannen“, wie es Judith McCrory von Billabong formuliert. Bei Wein, Wasser, Glühwein und kleinen mitgebrachten Speisen. Wer also eine kurze Auszeit in der gar nicht so beschaulichen Vorweihnachtszeit haben möchte, ist herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Der FEMALE FUTURE Weihnachtstreff findet statt am Montag, 9. Dezember, ab 19 Uhr im Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, Frankfurt-Riedberg. 

Ab Januar 2020 sind dann wieder an jedem zweiten Montag im Monat ExpertInnen zu Gast, die bei einem kurzen Vortrag und in lockerer Runde Tipps und Hintergrundwissen weitergeben. Die nächsten Termine, jeweils um 19 Uhr im Café Billabong:

  • 13. Januar: Altersvorsorge für Frauen mit Manuela Kurze
  • 10. Februar: Selbstmarketing mit Brigitta Honecker

Weitere informationen unter www.main-riedberg.de sowie www.billabong-family.de

Grafik: MAINRiedberg/ Unsplash.com

Was Tina Turner mit dem Riedberg zu tun hat…

Auch in diesem Jahr laden die Pharmazeuten Prof. Theo Dingermann und Prof. Dieter Steinhilber wieder zu einer Weihnachtsvorlesung auf den Campus Riedberg ein. In ihrem Vortrag geht es diesmal um Tina Turner, die Rocksängerin mit der rauchigen Stimme. „Nierenversagen – wenn die Entgiftung des Körpers versagt“ lautet der Titel der Vorlesung, die am Dienstag, 17. Dezember, um 11 Uhr c.t., im Biozentrum, Raum B1 (Campus Riedberg) stattfindet. Dingermann und Steinhilber werden in Rahmen der Traditionsreihe, bei der die gesundheitlichen Leiden prominenter Musiker im Mittelpunkt stehen, auf das Leben und Leiden, aber auch auf das künstlerische Schaffen der Sängerin eingehen.

In Deutschland bekommen rund 80.000 Patienten regelmäßig eine Dialyse, wobei über die Hälfte der Patienten älter als 65 Jahre sind. Deren Diagnose lautet Niereninsuffizienz: Dabei sind die Nieren nicht mehr in der Lage, ihrer Entgiftungsfunktion nachzukommen. Die häufigsten Ursachen für eine Niereninsuffizienz sind langjähriger Diabetes und unbehandelter Bluthochdruck. Ohne Behandlung ist eine Niereninsuffizienz tödlich, aber auch bei entsprechender Therapie mittels Dialyse haben die Patienten eine deutlich reduzierte Lebenserwartung. Die einzige kurative Therapie besteht in der Nierentransplantation. Der Mangel an Spendernieren führt jedoch dazu, dass die niereninsuffizienten Patienten immer länger an der Dialyse hängen und dass damit ihre Lebenserwartung sinkt.

Tina Turner, eine der herausragenden Rocksängerinnen unserer Zeit, hat in ihrem Leben viel Licht, aber auch viel Schatten gesehen. Sie wurde mit Ruhm überschüttet, gilt als „simply the best“, stand jedoch auch dem Tod schon sehr nahe. Tina Turner litt an Bluthochdruck, und drei Wochen nach ihrer zweiten Hochzeit im Jahr 2013 erlitt sie einen Schlaganfall. 2016 folgte der nächste Schock: Turner erhielt die Diagnose Darmkrebs, später versagten ihre Nieren. Wegen der Niereninsuffizienz musste sie vier Jahre lang zur Dialyse. Als sich ihr Gesundheitszustand weiter verschlechterte, wurde ihr 2017 im Alter von 77 Jahren eine Niere transplantiert. Ihr zweiter Ehemann, der Kölner Musikproduzent Erwin Bach, spendete ihr eine seiner beiden Nieren.

In ihrem Vortrag stellen Theo Dingermann und Dieter Steinhilber einerseits die einzigartige Karriere von Tina Turner vor und zum anderen die Möglichkeiten zur Prävention und Therapie der Niereninsuffizenz.

Informationen: Goethe-Universität Frankfurt

Symbolbild: Eric Nopanen/ Unsplash.com

Unfall-Kreuzung: Neue Ampeln seit heute in Betrieb

Am frühen Nachmittag waren die letzten Markierungsarbeiten noch in vollem Gange, heute kurz nach 16 Uhr leuchteten dann zum ersten Mal alle Ampeln im Kreuzungsbereich Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee. Bereits seit 2014 wurde von Eltern und Lokalpolitikern eine Lichtsignalanlage an der wohl gefährlichsten Kreuzung im Stadtteil gefordert, die am Schulweg von inzwischen zwei Grundschulen plus der IGS Kalbach-Riedberg liegt.

Im vergangenen Jahr wurde hier eine Schülerin beim Überqueren des Zebrastreifens verletzt, zum Glück nur leicht. Ein Radfahrer erlitt schwere Verletzungen bei einem Zusammenstoß mit einem Auto. In den Monaten vorher hatte sich ein Unfall ereignet, bei dem ein Busfahrer einen 16-jährigen Mofa-Fahrer übersehen hatte.

Jetzt sollen die neuen Ampeln für mehr Sicherheit für die kleinen und großen Fußgänger und alle sonstigen Verkehrsteilnehmer sorgen. Die Anlage wird „verkehrsabhängig“ geregelt. Also einerseits über Taster für die Fußgänger und andererseits über Detektoren, die das Verkehrsaufkommen erfassen.

Seit den Herbstferien gab es schon eine provisorische Fußgänger-Ampel, allerdings nur zum Überqueren der Altenhöferallee. Jetzt ist die komplette Kreuzung mit fest installierten Ampelanlagen bestückt.

Foto: Archiv