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Vor Ikea: Raubüberfall auf Geldbote

Heute Vormittag überfiel ein bislang unbekannter bewaffneter Mann am IKEA Einrichtungshaus in Nieder-Eschbach einen Geldboten. Dabei kam es zu einem Schusswechsel. Der Geldbote wurde schwer verletzt. Am Riedberg wurde später ein ausgebranntes Auto gefunden, das vom Täter stammen könnte.

So geschah der Überfall

Gegen 11.25 Uhr verließ ein 56-jähriger Mitarbeiter eines Geldtransportunternehmens das Gebäude des IKEA Einrichtungshauses mit einer Geldkassette. Genau in diesem Moment attackierte ihn ein bislang unbekannter Mann. Nach einer kurzen Rangelei gelang es dem Täter, die Geldkassette an sich zu bringen. In der Folge kam es zu einem Schusswechsel zwischen dem Geldboten und dem Räuber, bei dem der Geldbote angeschossen und schwer verletzt wurde. Er schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. Der Täter flüchtete samt Beute zunächst zu Fuß vom Tatort. Er befindet sich derzeit noch auf der Flucht.

Am Riedberg wurde ein ausgebranntes Auto gefunden

Unweit des Tatortes, am Riedberg, wurde im „Prozessionsweg“ ein ausgebranntes Auto aufgefunden. Dieses könnte mit dem Überfall in Zusammenhang stehen.

Täterbeschreibung: Männlich, 180 cm groß und kräftig. Bekleidet mit einem weißen Kapuzenpullover und einer schwarzen Trainingshose. VORSICHT: Die Person ist bewaffnet!

Zeugen der Tat, die sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet haben und Personen, die sonst sachdienliche Hinweise zu dem Überfall machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter 069 / 755-51299, 069 / 755-53110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Zwei dreiste Diebstähle

Zwei dreiste Diebstähle haben sich in den vergangenen Tagen in unmittelbarer Nähe von Riedberg und Kalbach ereignet.

Am Donnerstag gegen 11 Uhr konnte bislang unbekannter Täter einem 69 Jahre alten Mann ein Bündel mit Banknoten entreißen und flüchten. Der Geschädigte war mit seinem Pkw zu einer Bankfiliale in die Straße „Oberer Kalbacher Weg“ (Bonames) gefahren, um dort Geld einzuzahlen. Nachdem er das Fahrzeug auf dem Kundenparkplatz der Bank abgestellt hatte und ausgestiegen war, erhielt er plötzlich einen kräftigen Stoß in den Rücken. Der 69-Jährige stürzte daraufhin zu Boden. Dabei verletzte er sich leicht. Der Angreifer nutzte die Gelegenheit und entriss seinem Opfer ein Bündel mit mehreren hundert Euro Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß und unerkannt vom Parkplatz.

Aufgrund des Sturzes konnte der Geschädigte lediglich angeben, dass der Täter ein Mann gewesen sein soll, welcher weiße Schuhe getragen habe.

Zeugen, die im Bereich der Bank eine verdächtige Person gesehen haben und / oder Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Polizei unter der 069 / 755-11400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Trickdiebe machen große Beute

Am Mittwochmorgen gelang es zwei Trickdieben, unter einem Vorwand in eine Wohnung in Heddernheim zu gelangen. Sie entwendeten dort Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro.

Gegen 9.15 Uhr klingelte einer der derzeit unbekannten Täter an der Wohnungstür einer 82-Jährigen Dame und gab vor, Mitarbeiter eines Versorgungsunternehmens zu sein. Unter dem Vorwand, die Wasserleitungen überprüfen zu müssen, erlangte der Täter Zutritt zu der Wohnung der betagten Dame. In der Wohnung wies der Täter die Bewohnerin an, alle Wasserhähne im Haus aufzudrehen, was diese auch tat. Diese Zeit nutzte der Täter vermutlich dazu, einen Komplizen in die Wohnung zu lassen. Während der erste Täter die Dame weiterhin ablenkte, durchsuchte der zweite die gesamte Wohnung nach Wertgegenständen und wurde auch fündig. Die Höhe des Diebesgutes, darunter auch Goldmünzen, beträgt mehrere tausend Euro. Die 82-Jährige bemerkte das Fehlen der Gegenstände erst, nachdem der falsche Mitarbeiter die Wohnung wieder verlassen hatte. Das Opfer erlitt nach der Tat Kreislaufprobleme und musste durch die Besatzung eines Rettungswagens in ihrer Wohnung versorgt werden. Eine durchgeführte Fahndung nach den Tätern verlief ohne Erfolg.

Die 82-Jährige konnte den Täter wie folgt beschreiben: Männlich, circa 30 – 40 Jahre alt, etwa 170 cm groß, südländisches Erscheinungsbild und bekleidet mit dunkler Freizeitkleidung.

„Bedauerlicherweise konnten in jüngster Vergangenheit vermehrt Taten von gleicher oder ähnlicher Begehungsweise und Täuschungsversuchen seitens der Täter festgestellt werden, welche sich häufig als Mitarbeiter diverser Firmen ausgaben, um in die Wohnung zu gelangen. Opfer sind zumeist ältere und alleinlebende Menschen“, heißt es bei der Polizei.

Die Polizei Frankfurt warnt in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich: „Lassen Sie keine fremden Personen ins Haus oder in die Wohnung, welche ohne Termin oder Vereinbarung vor Ihrer Tür stehen.“ Notwendige Arbeiten, Ablesetermine oder Ähnliches werden in der Regel im Vorfeld angekündigt. „Sollten Sie Zweifel haben, lassen Sie die Person nicht rein und rufen Sie die Polizei.“

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv

Ladies, wer hat Lust auf Basketball?

Yoga? Ist wunderbar. Gym? Auch schön, aber manchmal ziemlich einsam. „Wer Lust auf einen tollen Mannschaftssport und außerdem Lust auf Basketball hat, sollte unbedingt bei uns vorbeischauen!“ Mit diesen Worten rührt Sylvia Pölle, Spartenleiterin der Basketball-Abteilung des SC Riedberg, zurzeit die Werbetrommel für die Damen-Freizeitmannschaft. Das Interesse an den Jugendmannschaften im Basketball ist bereits so groß, dass die Hallenkapazitäten kaum ausreichen. Aber auch die Ladies liegen ihr am Herzen, zumal sie selbst stets mittrainiert, „und da würden wir uns sehr über neue Mitspielerinnen freuen“.

Der Spaß steht im Vordergrund 

„Wir treffen uns jeden Dienstagabend um 21 Uhr in der Sporthalle des Riedberg-Gymnasiums“, erklärt Sylvia Pölle. „Da wir eine Freizeitmannschaft sind, gibt es keine Liga oder Pflichtspiele an den Wochenenden.“ Der Spaß an der Sportart steht im Vordergrund. Auch Anfänger sind willkommen.

Die Teilnahme an der Mannschaft setzt eine Mitgliedschaft bei SC Riedberg voraus, für Details siehe http://www.scriedberg.de/sportarten/basketball/mitglieds-und-spartenbeitraege/

Wer Interesse hat und ein unverbindliches Probetraining machen möchte, kann eine Mail an Basketball@scriedberg.de senden. Oder einfach vorbeikommen.

Wann? dienstags um 21 Uhr (ausgenommen Ferien & Feiertage). Wo? Turnhalle des Gymnasiums Riedberg, Friedrich-Dessauer-Straße.

Foto: Archiv

Was bedeutet „Agiles Arbeiten“?

Immer häufiger hört man aus dem Umfeld: „Wir arbeiten jetzt agil.“ Doch was bedeutet das eigentlich? Ist das nur wieder irgendeine neumodische Methode, der alle hinterherlaufen und die am Ende des Tages mehr Schaden anrichtet, als dass sie Nutzen bringt? Was sind Vor- und Nachteile und wie arbeitet man bitteschön „agil“? 

Auf diese Fragen will IT-Unternehmensberaterin und Bloggerin Silke von der Bruck eingehen und Antworten geben. Beim nächsten Workshop der Initiative FEMALE FUTURE Riedberg, am 11. November um 19 Uhr im Café Billabong (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b).

Sie weiß: In den meisten Geschäftsfeldern ist es nahezu unmöglich, „heute eine sinnvolle Prognose darüber anzustellen, wie dieses Geschäftsfeld in zwei Jahren aussehen wird“. Daher arbeitet man „agil“ in kurzen Iterationen, in denen sehr kleine Bestandteile des Produkts oder der Dienstleistung des Unternehmens in sich abgeschlossen fertiggestellt werden. Dadurch kann man frühzeitig schon erste Ergebnisse vorstellen, von seinen KundInnen testen lassen und unter Berücksichtigung des Feedbacks anpassen.

Selbstorganisierte Teams und „direkte“ Kommunikation

Soweit die Theorie. Praktisch bedeutet „Agiles Arbeiten“ aber auch: Es gibt keine effizientere Methode, Informationen zu vermitteln, als ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Um schnell reagieren zu können, wird also auch jetzt und in Zukunft „möglichst direkt kommuniziert“: Das Team, das zusammenarbeitet, steht im ständigen Austausch miteinander über den Fortschritt der Arbeit. Abstimmungen mit Menschen außerhalb des Teams finden idealerweise in einem Gespräch statt, möglichst nicht per E-Mail.

Damit Entscheidungen schnell und effizient getroffen werden können, arbeiten Agile Teams selbstorganisiert und eigenverantwortlich. Das gesamte Team trägt zusammen die Verantwortung. Entscheidungen werden im Team getroffen, Transparenz ist enorm wichtig. 

Aber was bedeutet das für mich, uns und unsere Zukunft? Am 11. November kann man hautnah erfahren, was Agiles Arbeiten bedeutet und warum es in bestimmten Situationen hilfreich sein kann.

Was ist Female Future Riedberg?

Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Suchen Sie Tipps, Experten, Hintergrundwissen und den Austausch mit anderen Frauen, die Familie, Job und Karriere besser verbinden wollen? „Genau das wollen wir mit unseren neuen Informations- und Gesprächsabenden möglich machen“, sagt Judith McCrory vom Familienzentrum Billabong. In lockerer Atmosphäre, im Café der Einrichtung. Die von MAINRiedberg und Billabong gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und innovativ. Offen für alle. Frauen mit Expertise und Erfahrung stehen einen Abend lang mit ihrem Wissen und für Fragen zur Verfügung. Zu Themen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis zu Social Media und Selbstmarketing.

Wir freuen uns schon auf den Workshop zum Thema „Agiles Arbeiten“ am Montag, 11. November, um 19 Uhr. Ort: Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg. Die Teilnahme ist kostenlos.

IT-Unternehmensberaterin Silke von der Bruck schreibt auch einen Blog über „Agiles Familienleben“ und darüber, wie „Agile Familienorganisation“ funktionieren könnte unter www.agile-parenting.de

Informationen zu weiteren Terminen von FEMALE FUTURE immer aktuell unter www.main-riedberg.de und  www.billabong-family.de

Foto: Lea Weber/ Grafik: MAINRiedberg

#MAINBecher jetzt 2x am Riedberg

Rund zwei Monate nach der öffentlichen Präsentation des #MainBecher wurden einige Wegmarken erreicht: Die Zahl der Systempartner hat sich verdoppelt, über 50 Cafés, Bäckereien, Kantinen, Tankstellen, Kioske, Kaufhäuser und Geschäfte haben sich inzwischen für das stadtweite Pfandsystem und den zu 100 Prozent biologischen Mehrwegbecher mit aufgedruckter Frankfurt-Skyline und Stadtadler entschieden. Zugang Nummer 50 war das Papermoon Mitmach-Café in Alt-Fechenheim.

Auch der Riedberg ist dabei – jetzt sogar 2x: mit dem neuen Café „Karrys & Barrys“ an der Riedbergallee und dem beliebten „House of Waffles“ in der Altenhöferallee.

Dirk Remmert, Geschäftsführer der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), sagt: „Es freut mich, dass das Projekt so gut gestartet ist. Die starke Nachfrage nach dem #MainBecher ist nach dem großen Medienecho eine weitere Bestätigung dafür, dass wir einen Nerv getroffen haben. Wir sind auf einem guten Weg, unser Ziel von einer stadtweiten Verbreitung zu erreichen und so die Menge von Einweg-Verpackungsmüll wirksam zu reduzieren.“ FES rechnet für die nächsten Wochen mit einer weiteren Beschleunigung der Akquise. „Der inzwischen auch in zahlreichen Geschäften angebotene #MainBecher könnte in und um Frankfurt zu einem nachgefragten Weihnachtsgeschenk werden“, sagt Remmert. Unter anderem wird der #MainBecher inzwischen im Kaufhaus Hessen und in allen vier Hessenshops der Stadt angeboten.

Ab Donnerstag gibt’s die App mit allen Standorten

Eine App für den #MainBecher, auf der alle Systemteilnehmer auf einer Stadtkarte verzeichnet und nach Nähe zum eigenen Standort angezeigt werden, ist ebenfalls fertig. Sie steht ab Donnerstag, 7. November, ab 17 Uhr im Appstore von Apple sowie im Playstore von Google zum kostenlosen Download bereit. Im Rahmen der aktuell stattfindenden „Webweek Rhein-Main“ bietet FES der interessierten #MainBecher-Community eine Einführung in die App samt Test und Meinungsaustausch an. Termin ist ebenfalls Donnerstag, 7. November, 17 Uhr, in der Weidenbornstraße 40 im Foyer im Mittelgebäude.

Alle Systempartner, Stadtkarte und weitere Informationen unter http://www.mainbecher.de im Internet.

Foto: MAINRiedberg

Kleine Kaiserin ganz groß …

„Die Kaiserkrönung war echt super!“, ruft die sechsjährige Jana begeistert. Der Grund ihrer Euphorie steht direkt vor ihr, denn gerade wurde ihre neue Mitschülerin, die siebenjährige Sonja, zur ersten Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Kaiserdom zu Frankfurt gekrönt und mit den Reichsinsignien Krone, Zepter, Schwert und Reichsapfel ausgestattet. Ihr Hofstaat hat sich inzwischen zu einem prunkvollen Zug formiert und steht gespannt in den Startlöchern, um sich mit ihr an der Spitze in Bewegung zu setzen. Bevor die kaiserliche Kinderprozession jedoch den Krönungsweg durch die mittelalterlichen Gassen der frisch sanierten Altstadt, vom Kaiserdom über den Römerberg, bis zu ihrem Ziel im Historischen Museum (HMF) antreten kann, steht zuerst einmal die Frage im Raum, wer denn eigentlich Kaiser oder Kaiserin und damit die unbestrittene Hauptperson des Tages sein darf und wie ausgewählt wird.

Dass Sonja und die 23 anderen Kinder der Adolf-Reichwein-Schule in Zeilsheim während des Ferienprogramms so realitätstreu in die kaiserlich-royale Welt des Mittelalters eintauchen können, ist dem Historischen Museum zu verdanken. Es bietet seit 2006 ganzjährig eine kindgerechte szenische Kostümführung mit dem Titel „Wie man einen Kaiser macht“ für alle Frankfurter Kinder in der Vorschule und den Klassenstufen eins bis sechs aus Schulen und Horten an. Diese ist je nach Entwicklungsstand der Kinder mal spielerischer für die Jüngeren und mal inhaltlich-sachlicher für die Älteren ausgerichtet.

Die Nachfrage ist seit Anbeginn ungebrochen groß. Aufgrund der guten Resonanz werden dienstags, mittwochs und donnerstags jeweils zwei zweistündige Führungen um 11.45 Uhr und um 14.15 Uhr angeboten. „Eine Hortgruppe ist jedoch aufgrund ihrer altersmäßigen Durchmischung eine kleine Herausforderung, da die Bedürfnisse der Kinder je nach Altersstufe andere sind. Der Gruppencharakter gibt die Methode vor“, sagt Julia Bender-Helferstein, welche die Führung leitet. Die Inhalte werden von der Museumspädagogin daher ständig methodisch überprüft und entsprechend angepasst.

Wappentier, Reichsapfel und Krone werden bestaunt

Nach ihrer Ankunft in der belebten Frankfurter Innenstadt geht es für Jana und die anderen direkt in das Historische Museum, wo Bender-Helferstein die jungen Besucher und ihre drei Betreuer empfängt. Die pädagogische Museumsmitarbeiterin entführt die staunenden Kinder in das riesige Reich der Franken des beginnenden 9. Jahrhunderts, wo sie gleich zu Anfang ihrer szenischen Zeitreise eine überlebensgroße Statue Karls des Großen, seines Zeichens stolzer Frankenkönig und erster Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, erwartet. Er ist wirklich erhaben und gewaltig mit seinem Mantel, Schuhen, Wappentier, Reichsapfel und Krone und hinterlässt bei den Kleinen große Kinderaugen. Sie setzen sich ehrfürchtig vor des Kaisers tönerne Füße und lauschen der Entstehungsgeschichte des Stadtnamens „Frankfurt“, der sich namenskundlich als „Furt der Franken“ übersetzen lässt.

Hernach erraten die Kids eifrig, warum die vor den Sachsen fliehenden Franken Scheu hatten, ins Wasser des Mains zu steigen, an dessen Ufer das spätere Frankfurt entstehen sollte. Viele Ideen schwirren durch den Raum, bis Jana plötzlich ruft: „Ihre Kleider waren zu schwer, da wären sie bestimmt untergegangen.“ „Richtig!“, bestätigt Bender-Helferstein. Die Kinder sind beeindruckt. Noch beeindruckter sind sie wenig später vom strahlenden Funkeln der goldenen Reichsinsignien – Krone, Reichsapfel und Zepter –, die ein jeder Kaiser bei seiner Krönung feierlich verliehen bekommt und die einen Kaiser erst zum Kaiser machen.

1562 in den Rang einer Krönungsstadt erhoben

Die kostbaren Kleinodien sind in einer Art Schatzkammer tief unten in den Katakomben des Museums sicher in einer Vitrine aufbewahrt. Sofort kleben vier Dutzend Kinderaugen gebannt an den juwelenbewehrten Insignien kaiserlicher Macht. Besonders die riesige güldene Krone mit ihren unzähligen Juwelen hat es den kleinen Besuchern angetan. Dass es sich hierbei „nur“ um eine Replik der in Wien verwahrten Originale handelt, tut der Begeisterung der Kinder keinen Abbruch. Sie erkennen die Krone und den Reichsapfel direkt wieder und erfahren, dass Karl der Große, König der Franken, am 25. Dezember 800 von Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt wurde. Ihm folgten noch 51 weitere kaiserliche Würdenträger. Der letzte erwählte römische Kaiser war Franz II., der 1806 abdankte und das Ende der Kaiserära einläutete.

Trotz aller Erläuterungen bleibt die entscheidende Frage noch ungeklärt: Seit wann und warum werden die römischen Kaiser eigentlich in Frankfurt gewählt und die Stadt damit in den Stand einer einflussreichen Krönungsstadt erhoben? Julia Bender-Helferstein weiß auch darauf eine Antwort: Frankfurt wurde anno 1356 durch die sogenannte „Goldene Bulle“, das „Grundgesetz“ und kaiserliche Gesetzbuch des Heiligen Römischen Reiches, zum alleinigen Wahlort der deutschen Könige erhoben. Sie beendet gleichzeitig die Pflicht, dass ein Kaiser nur durch die Zustimmung und Gnade des römischen Pontifex im Vatikan die Kaiserwürde erlangen konnte. Stattdessen kam diese Ehre der Kaiserwahl nun sieben weltlichen und geistlichen Kurfürsten zu.

Im Jahr 1562 erlangten Frankfurt und der Römer dann weiteren Ruhm, indem Frankfurt nicht nur Wahlstadt war, sondern auch den zusätzlichen Rang einer Krönungsstadt erhielt. Wie so eine Kaiserwahl und Krönung konkret abläuft, das werden die Kinder gleich hautnah erleben können. Denn jetzt geht es endlich los zu ihrem Wahl- und Krönungsspektakel. Jana und die anderen machen sich auf den Weg zur Kaiserwahl und der Krönungszeremonie im St. Bartholomäus-Dom.

Krönungsmesse im Kaiserdom

Im altehrwürdigen Kaiserdom finden die feierliche Wahl der kleinen Kaiserin und die anschließende Krönungsmesse in sakraler Atmosphäre statt. Zunächst nehmen alle Kinder gespannt auf den hölzernen Kirchenbänken Platz. Dann beginnt das Wahl- und Krönungszeremoniell: „Sieben Kinder hätte ich gerne!“, ruft Bender-Helferstein. Viele kleine Hände schnellen augenblicklich in die Höhe. Aus den Reihen der Freiwilligen wählt Bender-Helferstein sieben Kurfürsten aus, drei geistliche Repräsentanten der Bistümer Mainz, Köln und Trier sowie vier weltliche Repräsentanten des Königreichs Böhmen, der Kurpfalz, dem Kurfürstentum Sachsen und der Mark Brandenburg. Ihnen wird nun die Ehre zuteil, Kaiser oder Kaiserin wählen zu dürfen.

Die sieben Auserwählten begeben sich in eine imaginäre „Wahlkapelle“. Die drei Mädchen erhalten eine traditionelle Bischofsmütze, die Jungen bilden die vier weltlichen Herrscher (sog. Kuren). Sie alle stellen sich die Frage: Wer ist ein guter Kaiser? Wer kann das Amt gut ausfüllen? „Nun dürft ihr abstimmen“, sagt Julia Bender-Helferstein. Die Kinder diskutieren eifrig, Namen werden durcheinandergerufen und am Ende einigt man sich schnell auf Sören, Sonja und Jessi als Kaiserkandidaten.

Abstimmung nach historischem Vorbild

Die Abstimmung beginnt. Nach einem Patt zwischen Sören und Sonja mit je zwei Stimmen und Jessi mit einer Stimme entscheidet die Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten zugunsten von Sonja. Im Anschluss verkünden die sieben Kurfürsten, dass ihre Wahl auf Sonja als neue Kaiserin fällt, welche die Wahl sichtlich überrascht annimmt. Unter großem Pomp wird die neue Miniherrscherin mit den royalen Krönungsgewändern und den Reichsinsignien als weithin sichtbares Zeichen ihrer Macht ausstaffiert: Einen edlen Krönungsmantel, ein scharfes Schwert, ein Zepter und einen goldenen Reichsapfel als Symbol ihrer weltlichen Herrschaft. Natürlich darf die prunkvolle Reichskrone nicht fehlen.

Jetzt haben die Schüler endlich ihre Kaiserin und der Triumphzug kann beginnen: Mit lautem Getöse setzen sich die neue Kaiserin und ihr Hofstaat in Bewegung, die Prozession zieht aus dem Dom aus und läuft seinem dritten Etappenziel, dem Frankfurter Römer, entgegen. Der siebenjährige Jonas, ein treuer Gefolgsmann Sonjas, prahlt: „Ich bin stolz darauf, das Schwert der Kaiserin zu tragen“. Man sieht es Kaiserin Sonja förmlich an, dass sie sich der Würde ihres Amtes bewusst ist, welches sie gleichermaßen leicht zu überfordern scheint: Zunächst schreitet sie sicheren Schrittes, die goldene Krone auf dem Kopf, aus dem Dom.

Umgeben von Prunk und Gloria

Rasch macht ihr die geballte Aufmerksamkeit, die auf sie gerichtet ist, zu schaffen. Trompeten tröten, lautes Geschnatter erfüllt die Luft, die junge Herrscherin ist umgeben von Prunk und Gloria und leitet ihren Zug dennoch sicher durch die Gassen der Stadt. „VIVAT“ erschallt es immer im Chor. „VIVAAAT!“ Blechernes Trompetentröten erfüllt die Luft. Die Aufmerksamkeit der Passanten und internationalen Besucher der neuen Altstadt ist ihnen sicher. Die Trompetenklänge und die Rufe des Hofstaats sind nicht zu überhören. Der Krönungszug zieht vorbei an schmucken Häuserfassaden und macht das erste Mal auf dem weitläufigen Römerberg halt. Hier dürfen die Kinder nochmal ordentlich die Backen aufblasen und der Reihe nach in die Trompeten pusten, was das Zeug hält! Man hört sie sicherlich noch bis ans Ufer des nahgelegenen Mains.

Später geht es dann weiter entlang des prunkvollen Krönungswegs inmitten des Dom-Römer-Areals, aber wegen des einsetzenden Regens schneller als gedacht zurück ins Warme. Über den Marktplatz des Römers, dann scharf links noch einmal ins Historische Museum. Hier erfahren die Kinder zum Abschluss noch, dass zu Ehren des neuen Kaisers immer ein rauschendes Krönungsfest auf dem Römerberg für das Volke ausgerichtet wurde. Der Kaiser selbst feierte im Römer und ließ sich ein Festessen aus Froschschenkeln, Ochsenfleisch und edlem Wein munden, während draußen auf dem Römerberg ein Turnier ausgetragen wurde, bei dem es einen Ochsenkopf zu gewinnen gab.

Seit 13 Jahren vor historischer Kulisse

Zum Krönungsritual gehörte es, dass die weltlichen Kurfürsten die Diener gaben. Der Erbmarschall füllte einen Becher mit Getreide und reichte ihn dem Kaiser. Es folgte der Erbkämmerer, welcher dem neuen Herrscher ein Handbecken und ein Gießfass mit Wasser übergab. Natürlich durften der pfälzische Kurfürst mit einem Stück Ochsenfleisch und der König von Böhmen, auch Erbschenk genannt, mit einem Krug edlem Rebensaft aus dem sprudelnden Stadtbrunnen, nicht fehlen. Doch die meisten warteten am sehnsüchtigsten auf einen Regen aus Gold- und Silbermünzen, den der Erbschatzmeister über dem armen Volk ergoss. Dann zuckten sogleich tausende Hände in die Höhe und griffen gierig nach den Münzen.

Dieses Treiben endete zuweilen in einer handfesten Rauferei um das begehrte Gut. Solch ein mittelalterliches Spektakel wird der Minikaiserin und ihrem ergebenen Gefolge zwar nicht geboten, die Kinder sind jedoch auch ohne Krönungsmal und rauschendem Volksfest begeistert von ihrer Reise in die Zeit der ersten Kaiserkrönung des Jahres 1562.

Seit 13 Jahren finden das Krönungszeremoniell vor historischer Kulisse und das Abschreiten des Krönungsweges für Frankfurter Kinder in den Gassen der historischen Altstadt bereits statt. Und es wird sicherlich noch viele Male ein donnerndes „VIVAAAT“ durch die Gassen der Altstadt schallen.

Die historische Führung „Wie man einen Kaiser macht“ kann beim Besucherservice des Historischen Museums gebucht werden unter 069/212-35154 sowie besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de. Der Eintritt kostet 3 Euro pro Kind und 4 Euro pro Betreuer, wobei ein Betreuer kostenlosen Eintritt hat.

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Text: Katrin Hofmann/Fotos: Rainer Rüffer/ Stadt Frankfurt

Bäcker Ruppel will „schnellstmöglich“ wieder öffnen

Das Erstaunen war groß, besonders am Freitag und Samstag. Noch weniger als 24 Stunden vorher hatten zahlreiche Riedberger hier Brötchen, Brezeln, Kuchen und Kaffee gekauft, einige sogar Waren vorbestellt. Am 1. November hing dann plötzlich eine Nachricht in der Eingangstür des Geschäfts in der Altenhöferallee/ Ecke Ernst-Abbe-Straße, dass man aus privaten Gründen schließen müsse. Auf Nachfrage stellt Bäckermeister Stefan Ruppel, Inhaber der familieneigenen Bäckerei in Kalbach, klar: „Wir bedauern das sehr und haben selbst großes Interesse daran, dass es schnellstmöglich weitergeht. Wir hoffen schon vor dem nächsten Wochenende.“

Der Hintergrund: Die Schließung betrifft nur den Laden am Riedberg. Der bezog alle Waren aus der Traditionsbäckerei, wurde aber in Eigenverantwortung von einem Verwandten geführt. Dieser wiederum wollte sein Geschäft aufgeben, aus verschiedensten Gründen. „Wir haben aber einen Mitarbeiter, der das alles weiterführen möchte. Es geht jetzt nur noch um Formalitäten“, so Ruppel. Das komplette Sortiment soll bleiben, wird vielleicht noch ausgebaut. Denn die Kundschaft am Riedberg liege ihm sehr am Herzen.

Die Bäckerei hat ihren Sitz in der Talstraße in Kalbach und noch je eine Filiale in Bonames und Kronberg – „mehr schaffen wir selbst einfach nicht“. Der Laden am Riedberg wird deshalb wieder in Eigenverantwortung geführt, ab sofort von einem bisherigen Mitarbeiter. Die Wiedereröffnung könnte schon in wenigen Tagen sein.

Fotos: MAINRiedberg

Seit 1. November hat Bäcker Ruppel am Riedberg geschlossen – für viele Kunden völlig überraschend. In wenigen Tagen ist die Wiedereröffnung geplant

Wer macht mit beim lebendigen Adventskalender?

Wenn alles klappt, kann heuer eine wunderbare Tradition wiederaufleben: Der Riedberger SV möchte einen „lebendigen Adventskalender“ für Riedberg und Kalbach organisieren – vorausgesetzt möglichst viele Vereine, Kirchen oder auch einzelne Familien machen mit. Dieser Adventskalender ist ein Mitmachkalender, bei dem jeder, der möchte, jeweils ein „Kalendertürchen“ übernehmen kann und zu einer kleinen, besonderen, teils auch besinnlichen Überraschung einlädt. Weihnachtslieder singen, Geschichten lesen, Basteln, Glühwein, Plätzchen, aber auch neue adventliche Ideen – vieles ist möglich. Meist öffnet sich das Türchen gegen 18 Uhr. An täglich wechselnden Orten, für 15 Minuten und mehr.

Von 2004 bis 2008 fand der lebendige Adventskalender schon auf dem Riedberg statt, zum „gegenseitigen Kennenlernen“, initiiert und unterstützt von der Josua Gemeinde, der katholischen Gemeinde und der evangelischen Riedberggemeinde. 2017 hat erstmals der Riedberger SV die Koordination übernommen.  

So kann man mitmachen

„In der Doodleliste https://doodle.com/poll/kmfrvfpefxtvi6us könnt Ihr Euer Türchen reservieren“, schreibt die RSV-Vorsitzende Gaby Nagel in ihrer Rundmail. Mit  Namen, Adresse, Adventstürchennummer, möglicher Uhrzeit plus kurzem Stichwort, was genau geplant ist.

„Wenn wir bis 15. November mindestens 20 Türchen vollkriegen, starten wir mit Euch den Lebendigen Adventskalender 2019“, heißt es beim RSV. Ansonsten muss man das schöne Projekt für dieses Jahr absagen, „das wäre sehr schade“.

Rückfragen bitte an kontakt@riedberger-sv.de 

Foto: Archiv

Am Freitag ist Laternenumzug

Gestern wurden noch fleißig Laternen gebastelt, am Freitag geht es dann endlich richtig los. Am 8. November um 17.30 Uhr startet wieder der Riedberger Laternenumzug, den das Familienzentrum Billabong auch in diesem Jahr organisiert. „Wir schlängeln uns vom Treffpunkt am Casa Reha in der Altenhöferallee bis zum Billabong Familienzentrum durch die Straßen des Riedbergs mit Laternen, Musik und guter Laune“, heißt es bei Billabong. Im Familienzentrum angekommen gibt es Weckmänner, Brezeln und warme Getränke. So können alle großen und kleinen Teilnehmer den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Hier geht’s los
Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Casa Reha in der Altenhöferallee 74, dann geht’s in Richtung Jugendhaus und weiter durch den Kätcheslachpark und wenig befahrene Straßen zur Graf-von-Stauffenberg-Allee. Vor den Räumen vom Billabong Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus, Hausnummer 46b, „treffen wir uns zum Ausklang“.

Mitmachen kann natürlich jeder, der Lust dazu hat!

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de

Foto: Archiv

Vorhang auf für die Kinderbuchmesse

Am zweiten November-Wochenende heißt es wieder: Vorhang auf für die 35. Kinderbuchmesse! Am 09. und 10. November dreht sich in der Alten Turnhalle am Grubweg wieder einmal alles um das Kinderbuch. Viele Kinder und Jugendlichen aus den Schulen in Riedberg, Kalbach und anderen Stadtteilen haben wieder in der Jury mitgemacht, in den vergangenen Monaten viele Bücher gelesen und ihre Favoriten gewählt – und warten sicher schon gespannt auf die Verleihung der „Kalbacher Klapperschlange“ nächsten Samstag um 15 Uhr. Natürlich gibt es auch wieder die Gelegenheit, neue Bücher zu entdecken, und tolle Veranstaltungen rund um die Buchmesse.

Da aus Gründen des Brandschutzes ab sofort nur 199 Besucher gleichzeitig in der Alten Turnhalle sein dürfen, finden einige der Aktionen auf der Wiese neben der Halle statt. Eröffnet wird die Buchausstellung am 9. November um 14 Uhr. Um 14:30 Uhr wird Stadträtin Sylvia Weber der Kinderbücherei eine finanzielle Förderung der Stadt in Form eines symbolischen Schecks übergeben.

Der Höhepunkt der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg folgt um 15 Uhr mit der Verleihung der Kalbacher Klapperschlange. Dann wird die Kinderjury 2019 die Wiese neben der Alten Turnhalle erobern, um das Geheimnis um den Siegertitel der 32. Kalbacher Klapperschlange feierlich zu lüften. In diesem Jahr haben 465 Kinder insgesamt 2198 Bewertungen abgegeben. Davon haben 262 Kinder in der Zeit von Mai bis Oktober mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet und gehören somit zur diesjährigen Kinderjury.

Von Bilderbuchkino bis Kinderkonzert

Umrahmt wird die zweitägige Messe wie in jedem Jahr von einem bunten Programm. Eine Bastelecke gehört ebenso zum Angebot wie das beliebte Rätsel um die Klapperschlange, die Buchmesse und Bücher. Das Bilderbuchkino wird am Samstag zweimal in der Kinderbücherei im Alten Rathaus angeboten.

Am Sonntag, 11. November, wird um 11 Uhr das Kinderkonzert „Auf Reisen“ von Herrn Müller und seiner Gitarre für Kinder ab 3 Jahren präsentiert, das der Kinderverein Kalbach in bewährter Kooperation mit dem Kinder-Kultur-Programm der Stadt Frankfurt, den Frankfurter Flöhen, organisiert. Eintrittskarten für das Kinderkonzert gibt es im Vorverkauf im Kinder- und Jugendhaus Kalbach (http://kiju- kalbach.junetz.de/) in den Öffnungszeiten zu erwerben.

Kinderbuch-Autor Jochen Till liest aus „Luzifer Junior“

Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle Autorenlesung am Samstagabend um 19:00 Uhr. In diesem Jahr liest der Autor Jochen Till aus seiner Kinderbuchreihe „Luzifer Junior“. „Nachdem das Buch Luzifer Junior 2018 der Siegertitel der Altersgruppe 5. bis 7. Klasse war, freuen wir uns, den Autor persönlich kennenzulernen“, heißt es im Kinderverein Kalbach.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Messetagen gesorgt. Aussteller und Partner der diesjährigen Buchmesse ist die Buchhandlung „bücher im bogen“ aus Frankfurt- Preungesheim. Die Bühnendekoration basiert auf einem Aquarell der Kalbacher Künstlerin Jana Zahn.

Das komplette Programm der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg finden Sie unter www.kinderverein-kalbach.de sowie unter www.kalbacher-klapperschlange.de 

Informationen: Kinderverein Kalbach