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Riedberger Opernsängerin startet mit kleinem Konzert

Endlich wieder Kultur…

Stefanie Schaefer, Riedberger Opernsängerin, startet am Mittwoch um 19 Uhr wieder zaghaft mit einem kleinen Konzert in der großen Aula des Lessing-Gymnasiums. Es gibt noch wenige freie Plätze. 

An dem Ort, an dem sie ihre ersten Auftritte hatte, gibt Stefanie Schaefer unter den aktuellen Corona-Regeln ein Konzert für maximal 50 Zuhörer. Begleitet von Andreas Sommer am Klavier singt und berichtet Stefanie Schaefer charmant und lebhaft von Kuriositäten, Überraschungen, Enttäuschungen und Wünschen, die das Leben als Sängerin bereithält. Die äußerst amüsanten Geschichten und Anekdoten werden durch Lieder und Arien aus Oper, Operette und Musical lebendig umrahmt. Das Programm dauert rund 60 Minuten.

Noch gibt es ein paar wenige Plätze, es ist jedoch eine namentliche Anmeldung erforderlich. Das Konzert findet statt am Mittwoch, 27. Mai, um 19 Uhr in der Aula des Lessing-Gymnasiums, Fürstenbergerstr. 166, 60322 Frankfurt.

Es gibt aufgrund der Corona-Regeln keine Pause und weder vor noch nach dem Konzert Getränke oder Speisen. Der Eintritt ist frei.

In der Konzert-Ankündigung steht aber noch ein kleiner Zusatz, der sicher vielen anderen Künstlern und Kulturschaffenden aus der Seele spricht: „Bedenken Sie bitte, dass uns Künstlern in dieser Zeit fast alle Einnahmen weggebrochen sind.“ Um eine Spende als Form von Wertschätzung wird gebeten.

Weitere Informationen unter mezzosopranistin.de

Foto: Katrin Paul/ mezzosopranistin.de

„Familien sind die Leidtragenden“

Frankfurts Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber übt harte Kritik am fehlenden Konzept der hessischen Landesregierung zur Öffnung von Kitas und Horten. 

Am 5. Mai hatte die hessische Landesregierung angekündigt, dass die Kitas, Krippen und Horte ab 2. Juni auch wieder über die Notfallbetreuung hinaus für den eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet werden sollen. Seither warten die Kommunen, Landkreise, Träger und vor allem die Familien auf ein Konzept der Landesregierung, um analog der Vorgehensweise bei den Schulen jetzt auch die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Kitas vorbereiten zu können.

„Was wir jetzt zehn Tage vor dem Öffnungstermin bekommen ist aber leider weder ein Rahmen noch ein Konzept, sondern eine politische Verantwortungslosigkeit des Ministers und der Hessischen Landesregierung insgesamt, die dieses Vorgehen ja offensichtlich billigt“, kritisiert Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber. Zu keinem der wirklich wichtigen Punkte, die Familien betreffen, gäbe es konkrete Aussagen. Auch fänden sich in der Bekanntmachung weder Orientierungshilfen noch Rückendeckung für die Träger der Einrichtungen, sagt Weber. Die Entscheidungen beispielsweise über die Aufnahme von Kindern über die der Notfallbetreuung hinaus, über die zulässigen Gruppengrößen, über die möglichen Betreuungszeiten oder die Finanzierung hatte das Land in seiner Erklärung am Mittwoch vollständig an die Kommunen und die Träger delegiert und deutlich gesagt, dass es dazu keine Aussagen treffen werde.

Dezernentin spricht von „konzeptioneller Mutlosigkeit“

„Wo hätte gestaltet und geplant werden müssen, wird die Verantwortung an die Gemeinden und Träger abgegeben. Was der Minister „freie Hand für Kommunen“ nennt, nenne ich konzeptionelle Mutlosigkeit“, sagt Weber. Dabei habe der Städtetag bereits einen weitergehenden Vorschlag erarbeitet, den man nur noch hätte konkretisieren müssen. „Offenbar will sich aber der Minister nicht festlegen und scheut den Konflikt“, sagt Weber weiter. „Insofern ist es gut, dass ich mit den Trägern bereits vorgearbeitet habe und wir in der nächsten Woche ein Frankfurter Rahmenkonzept verabschieden können“, erklärt die Stadträtin, die seit Beginn der Corona-Krise in wöchentlichem engen Austausch mit den Trägern der Frankfurter Kindertagesstätten steht.

Frankfurt will jetzt eigenes Konzept entwickeln

„Das Land ist seiner Verantwortung nicht gerecht geworden und hat die Familien mit kleinen Kindern erst hingehalten und jetzt hängen lassen. Seit Wochen jonglieren unzählige Mütter und Väter unter hoher nervlicher und zeitlicher Belastung ihren familiären und beruflichen Alltag. Sie hätten eine klare und belastbare Aussage verdient. Stattdessen hat das Land große Ankündigungen gemacht und Erwartungen geweckt, die es nicht erfüllen kann. Minister Klose ist als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet – er hat schlichtweg nicht geliefert. Ich werde mich jetzt gemeinsam mit unseren Trägern darum kümmern, dass diese Leerstelle gefüllt wird und die Stadt Frankfurt ihr eigenes Konzept entwickelt“, kündigte die Dezernentin an.

Sie werde sich in den nächsten Tagen auch die Öffnungskonzepte anderer Bundesländer ansehen und gemeinsam mit den Frankfurter Trägern eine Vorgehensweise für die Öffnung der Kitas erarbeiten, die den Vorgaben des Infektionsschutzes gerecht werde aber vor allem endlich Planbarkeit für alle Betroffenen herstelle. „Schließlich geht es neben der Bereitstellung von Betreuungsplätzen auch um den Gesundheitsschutz der Erzieherinnen und Erziehern in den Einrichtungen sowie um den Schutz der Kinder und Eltern, die sich dort aufhalten. Hier müssen wir ein Spagat hinbekommen, für das ich mir mehr Rückendeckung vom Land gewünscht hätte. Auf die jetzt von Minister Klose angekündigten Empfehlungen können wir nicht warten – wir haben 870 Einrichtungen von rund 200 Trägern in der Stadt, die alle eingebunden werden müssen“, sagt Weber. „Das geht eben nicht von Freitag Abend bis Montag Morgen.“

Sie werde sich jetzt so schnell wie möglich darum kümmern, dass Familien Planungssicherheit bekämen und Eltern und Kinder sukzessive wieder bestmöglich den Alltag unter den neuen Vorgaben der Pandemie leben können, auf den sie alle warten.

Informationen & Foto: Stadt Frankfurt

Ortsbeirat lädt zur Bürgerfragestunde – erstmals online!

Der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg lädt am Freitag, den 29. Mai, um 19.30 Uhr zu seiner ersten Online-Bürgerfragestunde ein. Dazu muss man sich per Computer, Tablet oder Handy unter der Adresse https://tinyurl.com/yceqlzod einwählen oder per Telefon 069 5050 2596, Meeting-ID: 965 9036 8085, Passwort: 336562 (Zoom). Die Einwahl ist ab 19.15 Uhr möglich.

Nach zwei ausgefallenen Ortsbeiratssitzungen ist der Wunsch der Ortsbeiratsmitglieder groß, wieder direkt mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. „Die Bürger haben derzeit bestimmt genauso viele Fragen wie sonst und wir wollen versuchen, diese mit ihnen zu besprechen“, erklärt Ortsvorsteherin Carolin Friedrich (CDU).

Dies sei in den letzten Wochen verstärkt per Mail, Telefon oder im persönlichen Gespräch beim Spaziergang oder Einkauf mit den Ortsbeiratsmitgliedern geschehen. „Eine Video- und Telefon-Konferenz bietet die Möglichkeit zum parteiübergreifenden Austausch“, so Friedrich, „vielleicht können wir dadurch auch Bürger ansprechen, die nicht so oft zu unseren Ortsbeiratssitzungen kommen.“

Ein Thema wird vermutlich die Schließung des Fachärztezentrum

Inhaltlich soll es vorrangig um aktuelle Themen im Ortsbezirk gehen, etwa die plötzliche Ankündigung der Schließung des Fachärztezentrums am Riedbergplatz. Aber auch um alle anderen Fragen, die die Bürger aktuell bewegen. Zur besseren Strukturierung der Online-Bürgerfragestunde können Fragen und Themenwünsche gerne vorab an die Ortsvorsteherin Carolin Friedrich (E-Mail: c.friedrich-mail@web.de) oder an die anderen Mitglieder des Ortsbeirates 12 gesendet werden.

„Mit der Online-Bürgerfragestunde betreten wir Neuland“, sagt Friedrich. „Rein formal können online keine Beschlüsse gefasst werden können, aber wir können uns zu Themen austauschen und vielleicht weitere Schritte vorbereiten.“ Die nächste reguläre Ortsbeiratssitzung ist am 19. Juni geplant und wird voraussichtlich im Titus-Forum im Nordwestzentrum oder im Plenarsaal des Römers stattfinden.

Foto: Archiv

Schwimmbäder öffnen für den Vereinssport

Nach der aktuellen Ankündigung der Hessischen Landesregierung können die Schwimmbäder ab 1. Juni 2020 für Schwimmvereine und Schwimmkurse wieder öffnen – das gab die Stadt Frankfurt heute bekannt.

Bis Mitte Juni entscheidet dann das Land, ab wann wieder alle Bürger zum Schwimmen gehen können. Sportdezernent Markus Frank begrüßt den Entschluss, die Schwimmbäder stufenweise unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln zu öffnen.

Die Frankfurter Bäder sind für die stufenweise Öffnung gut vorbreitet. Die notwendigen Pläne und Gesundheitskonzepte für die Sportschwimmer und Schwimmkurse werden umgesetzt. Stadtrat Markus Frank dankt den Bäderbetrieben für die weitsichtige Vorbereitung.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Rote Radspur in der gesamten Altenhöferallee

Noch ist die Farbe leuchtend Rot und frisch gestrichen. Bald werden schon ein paar schwarze Reifenspuren sichtbar sein, aber die Signalwirkung soll bleiben: Die gesamte Altenhöferallee bekommt gerade eine rote Radspur, selbstverständlich in beiden Fahrtrichtungen. Das soll für mehr Sicherheit auf der meistbefahrenen Straße im Stadtteil sorgen.

Im vergangenen Jahr hatte der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg den Magistrat gebeten, den gesamten Radweg entlang der Altenhöferallee mit einer roten Markierung zu versehen. Eine kurze Wegstrecke direkt am Riedbergzentrum war nur der Anfang.

Die Stadt färbt Gefahrenzonen im gesamten Stadtgebiet Rot, um so eine größere Sensibilität der Kraftwagenfahrerinnen und Kraftwagenfahrer zu erreichen. „Was nach ein bisschen Farbe aussieht, hat eine große Wirkung. Die Radfahrenden sind sicherer unterwegs. Das motiviert auch andere, sich aufs Rad zu schwingen und sich umweltfreundlicher fortzubewegen“, resümierte Michaela Kraft, Leiterin des Amts für Straßenbau, bei einem Pressetermin.

Neuer Mindestabstand beim Überholen

Die Stadt weist aktuell darauf hin, dass der neue Bußgeldkatalog auch zahlreiche Änderungen zum Thema Radfahrer vorsieht. So müssen Kraftfahrzeuge beim Überholen von Radfahrern innerorts einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und rechtsabbiegende Fahrzeuge über 3,5 Tonnen müssen beim Rechtsabbiegen Schritt fahren. Für Radschnellwege und Fahrradzonen werden neue Verkehrszeichen eingeführt. Auch Parkflächen für elektrisch betriebene Fahrzeuge können durch ein „Sinnbild“ auf der Fahrbahn hervorgehoben werden.

Kommt auch Tempo 30?

Der roten Radspur auf der Altenhöferallee könnte eine noch weitreichendere Regelung folgen. In der letzten Sitzung des Ortsbeirates vor den Corona-Beschränkungen wurde der Magistrat gebeten, einstimmig zu prüfen, „ob und wenn ja in welchen Bereichen auf den inneren Erschließungsstraßen des Riedbergs, der Riedbergallee, Altenhöferallee, Graf-von-Stauffenberg-Allee und Carl-Hermann-Rudloff-Allee ein Tempolimit von 30 km/h angeordnet werden kann“. Das bedeutet: Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob Tempo 30 auf den Hauptstraßen unseres Stadtteils möglich ist – um mehr Sicherheit für alle Bürger zu gewährleisten.

Foto: MAINRiedberg

SC Riedberg: Training startet wieder!

Auch beim nach Mannschaften größten Fußballverein Hessens rollt seit gestern der Ball wieder. Um präzise zu sein: Der Trainingsbetrieb beim SC Riedberg wird stufenweise wieder hochgefahren. Vorab wurden die Trainer in einer Trainingssimulation mit mehreren Mannschaften gleichzeitig auf dem Sportplatz in der Altenhöferallee geschult. Das große Areal macht es möglich, getrennte Laufwege für Zu- und Abgang zum Training zu realisieren, so dass sich auf der Anlage möglichst wenige Sportler begegnen. „Erhöhte Disziplin und Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln werden es möglich machen, dass wir ab sofort wieder eine Art Sportbetrieb auf der Anlage haben können“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Den Anfang machen die U12-Mannschaften und älter. Die „alten Herren“ hatten bereits am Freitag zum ersten Mal wieder gegen den Ball getreten, selbstverständlich  ohne Grätschen und Körperkontakt, sondern hauptsächlich mit Übungen, die den Spaß am Fußball zurückholen.

Basketballer trainieren auf dem Sportplatz

Auch die mehr als 250 Basketballer des SC Riedberg nehmen das Training wieder auf – allerdings nicht in der Halle, sondern auf der Sportanlage in der Altenhöferallee und unter den dort geltenden strengen Auflagen. So wird es einen Sammelpunkt geben, wo die Kids bereits 15 Minuten vor Beginn eintreffen sollen. Dann kann nur maximal zu fünft trainiert werden.

Das Training ist kontaktfrei. Es wird also keine Zweikämpfe geben und eher Individual-Training sein. Auch ein Mindestabstand muss eingehalten werden und Hände sollen vorab desinfiziert werden. Die Umkleiden sind geschlossen, die Toiletten dürfen benutzt, sollen aber stets ebenfalls desinfiziert werden.

Doch die allermeisten sind sicher froh, dass es endlich wieder losgehen kann!

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Absage von Ferien-Freizeiten – Workshops sollen stattfinden

Das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt sagt aus aktuellem Anlass alle für die Sommerferien geplanten Ferienfreizeiten ab. Das „Ferienkarussell“ mit Bildungs- und Freizeitangeboten soll aber stattfinden. Auch im Familienzentrum Billabong am Riedberg laufen noch die Gespräche, ob und in welcher Form die beliebten Ferienspiele möglich sind. Sobald es Neuigkeiten dazu gibt, werden wir auf main-riedberg.de darüber berichten.

Zurück zu den städtischen Ferien-Angeboten. An den Bildungswochen im Stadtgebiet wird zurzeit festgehalten. Mit veränderten Konzepten der Ferienmaßnahmen möchte das Ferienkarussell zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln beitragen und die Maßnahmen an die, zu diesem Zeitpunkt aktuelle, Situation anpassen. Daher arbeiten die Mitarbeiter des Ferienkarussells gemeinsam mit den Mitwirkenden mit Hochdruck an Alternativen für die Feriengestaltung der jungen Menschen.

Nicht nur in dieser besonderen und turbulenten Zeit hat das Ferienkarussell das Ziel, Langeweile und Isolation bei Kindern und Jugendlichen zu vermeiden und ihnen positive Anregungen für die aktive und kreative Gestaltung ihrer Freizeit zu ermöglichen. Es ist geplant, Projekte kurzfristig in digitalen Formaten an den Start zu bringen, um Kindern, Jugendlichen und deren Familien eine attraktive Freizeitgestaltung anzubieten.

Diese und alle weiteren Informationen sind auf der Homepage unter http://www.ferienkarussell-frankfurt.deoder über das Infotelefon unter 069/212-33010 erhältlich.

Die Jugenddezernentin Daniela Birkenfeld wünscht allen Frankfurter Familien und Mitwirkenden des Ferienkarussells ein großes Durchhaltevermögen und alles Gute in dieser Zeit.

Foto: Archiv

Stadt investiert in WLAN und in digitale Infrastruktur der Schulen

Die Corona-Auszeit hat den digitalen Nachholbedarf an den Schulen deutlich gemacht. Jetzt will die Stadt 56 Millionen Euro in WLAN und eine verbesserte digitale Infrastruktur an allen Frankfurter Schulen investieren.

Am Freitag hat der Magistrat eine Vorlage von Bildungsdezernentin Sylvia Weber beschlossen, die die Verwendung von knapp 50 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für die Digitalisierung der Schulen auf den Weg bringt. Sechs Millionen Euro bringt die Stadt Frankfurt als Eigenanteil in diesen Betrag ein.

„Ich freue mich, dass der Magistrat meinem Vorschlag folgt und auf einen zügigen Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen setzt. Der Beschluss ermöglicht die Ausrüstung aller Frankfurter Schulen mit WLAN und eine verbesserte Ausstattung mit Laptops und Tablets. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Digitalisierung der Schulen nun sofort angegangen werden muss. Aber es geht nicht nur um Soforthilfen in der Krise, sondern auch um den langfristigen und strukturierten Ausbau der digitalen Ressourcen“, sagt Weber.

Nach den Osterferien hatte die Bildungsdezernentin bereits ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung des digitalen Unterrichts in der Corona-Krise vorgestellt. Teil des Maßnahmenpakets war unter anderem die Möglichkeit der Ausleihe von mobilen Endgeräten an Schüler, die Freischaltung von schulischen Computern für Videokonferenzen, ein breites Angebot von Online-Fortbildungen und Webinaren für Lehrer über das Medienzentrum Frankfurt und die Entwicklung eines Netzwerks, in dem Lehrkräfte Materialien und Methoden vorstellen und weitergeben.

WLAN in allen Klassenzimmern

Ein großer Teil der Mittel des Digitalpakts, nämlich 13 Millionen Euro, gehen in die flächendeckende Ausstattung der Schulen mit WLAN und die Anschaffung zusätzlicher Endgeräte. Zukünftig werden die Schulen in allen Klassenräumen mit drahtlosem Internet ausgestattet, zudem wird die Quote der mobilen Endgeräte zu den stationären Computern von 30:70 auf 50:50 erhöht.

„Unser WLAN-Pilotprojekt hat gezeigt, dass sich die Schulen eine flächendeckende Abdeckung der Räume mit WLAN wünschen. Dies ist auch aus schulorganisatorischen und pädagogischen Gründen nachvollziehbar und sinnvoll. Zusammen mit dem drahtlosen Internet erhalten die Schulen auch mehr mobile Endgeräte“, erläutert Weber.

Im Rahmen eines Pilotprojekts waren vor einem Jahr 14 Schulen mit WLAN ausgestattet worden. Die Erfahrungen der Schulen fließen nun in den Ausbau des drahtlosen Internet in der Fläche ein. Pro Jahr werden etwa 30 Schulen mit WLAN und neuen Endgeräten versorgt, so dass bis zum Ende der Laufzeit des Digitalpakts im Jahr 2024 alle 167 Schulen in Trägerschaft der Stadt Frankfurt entsprechend ausgestattet sind.

Unterstützung auch für inklusiven Unterricht

Ein Teil der Mittel des Digitalpakts ist auch für die Unterstützung des inklusiven Unterrichts vorgesehen. Gerade Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen, beispielsweise im Hinblick auf die Förderschwerpunkte Hören und Sehen, können in ihren Lernmöglichkeiten profitieren, wenn sie Geräte mit speziell auf sie zugeschnittenen Anwendungen nutzen. Darüber hinaus ist der Ausbau von Clouddiensten vorgesehen sowie Investitionen in die Serverstruktur und die Gebäudeverkabelung an den Schulen.

Die digitale Ausstattung wird von den Schulen jeweils separat beim Schulträger beantragt und von der Stadt Frankfurt dann in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt in Auftrag gegeben. „Der Magistrat legt nun seinen Vorschlag zur digitalen Ausstattung der Schulen der Stadtverordnetenversammlung vor, die im Juni darüber entscheiden wird. Danach werde ich die Schulen über das weitere Vorgehen und die Antragstellung informieren“, erläutert Weber die weiteren Schritte.

Der Digitalpakt ist ein Förderprogramm des Bundes und der Länder für den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur. Er hat eine Laufzeit von 2019 bis 2024. In Hessen sind die Förderrichtlinien für den Digitalpakt im Dezember 2019 verabschiedet worden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by Mika Baumeister on Unsplash

Schulstart mit Kleingruppen, Masken und Laufwegeplan

Buchstäblich bis zuletzt haben Schulleitung, Kollegium und Schulelternbeirat am Konzept für den Neustart nach der Corona-Auszeit gearbeitet. Ab morgen wird jeweils ein Drittel der Schülerinnen und Schüler wieder das Gymnasium Riedberg besuchen, in Kleingruppen und im täglichen Wechsel. Unter strengen Hygiene-Regeln, Masken inklusive. 

Es wird bis zu den Sommerferien keine offiziellen Schularbeiten geben. Anders als die Jugendlichen des nächsten Abi-Jahrgangs, die bereits seit 27. April wieder die Schule besuchen, werden die Schülerinnen und Schüler der anderen Jahrgangsstufen nur ein- bis zwei Mal pro Woche Präsenzunterricht haben. Was viele Eltern weiterhin vor Betreuungsprobleme stellt, während sich so manche Kids freuen, „dass wir nur noch neun oder zehn Schultage bis zu den Sommerferien haben“.

Das alles ist den strengen Corona-Vorgaben geschuldet. Vorab hatte Schulleiter Helmut Kühnberger erklärt, dass unter Einhaltung der neuen Vorschriften zeitgleich maximal 500 Schüler das Gymnasium an der Friedrich-Dessauer-Straße besuchen könnten. Es musste also ein Schichtplan entwickelt werden, der sich am bisherigen Stundenplan orientiert. Was bei mehr als 1400 Schülern insgesamt eine Unterteilung der meisten Klassen in drei Lerngruppen notwendig machte. Jeweils rund zehn Schüler pro Klasse werden dann in täglichem Wechsel unterrichtet.

Der Unterricht geht mit den Verhaltensregeln los

Morgen zum Neustart sollen die Verhaltensregeln, Fragen zur Organisation des Präsenzunterrichts und zur Notengebung geklärt werden. Danach beginnt der normale Unterricht.

Die wichtigsten Regeln werden auch auf Plakaten im Schulgebäude erläutert: Mindestens 1,5 Meter Abstand halten, keine Gruppenbildung, keine Umarmungen, die Schule nur durch den für die Klasse oder Klassenstufe vorgesehenen Ein- und Ausgang betreten und verlassen, das „Einbahnstraßensystem“, das mit Pfeilen am Boden und Absperrbändern markiert ist, beachten. Und natürlich Hände regelmäßig waschen. Desinfektionsmittel und Seife sind ausreichend vorhanden, warmes Wasser gibt es allerdings wie in vielen anderen Schulen in Frankfurt nicht.

Im Schulgebäude müssen alle Schutzmasken tragen

Die Lehrer haben sogar ein Video erstellt, das nochmals alle wichtigen Regeln erklärt. Insbesondere das Thema Schutzmasken. Denn im Schulgebäude müssen alle einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der darf nur am Sitzplatz abgenommen werden. „Bitte bringt alle eine eigene Maske mit“, heißt es in einer Info-Mail an die Schülerinnen und Schüler. Die Maske sollte möglichst aus Stoff und wiederverwertbar sein. Einwegmasken seien zwar in ausreichender Zahl vorhanden, jedoch werden diese nur im Notfall morgens an den Eingängen ausgegeben. 

Auch die Pausenregelung wurde verändert, um die Kontakte in den Pausen zu reduzieren.

Keine Schularbeiten bis zu den Sommerferien 

Der teilweise Präsenzunterricht könne, auch zusammen mit dem Arbeiten zu Hause, kein vollwertiger Ersatz zum normalen Unterricht sein, schreibt Schulleiter Kühnberger in einem Brief an die Eltern. Es gehe vielmehr darum, auch verbesserte Lernchancen zu eröffnen und das Wesentliche für die Zeit nach den Sommerferien im Gedächtnis zu verankern. Klassenarbeiten und schriftliche Lernkontrollen sind wegen der Einteilung in Lerngruppen nicht mehr möglich. Kurze schriftliche Abfragen der Hausaufgaben sind jedoch möglich und dürfen auch benotet werden. Mündliche Leistungen dürfen auch bewertet werden. Für die Zeugnisnoten werden  aber die Leistungen bis 13. März, dem letzten Schultag vor dem Lockdown, entscheidend sein.

Notbetreuung Montag bis Freitag bis 13.30 Uhr

Weiterhin gibt es eine Notbetreuung von Montag bis Freitag von 8  bis 13.30 Uhr. Ein Antrag auf Notbetreuung kann über die KlassenlehrerInnen gestellt werden.

Das Corona-bedingte Unterrichts-Konzept gilt bis zu den Sommerferien.

Foto: Archiv

Neustart und Boot Camp beim FC Kalbach

Endlich kann auch das Training in den Vereinen wieder beginnen – unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzeptes und mit 1,5 Metern Mindestabstand. Beim FC Kalbach geht’s morgen wieder los und auch das angekündigte „Outdoor Boot Camp“, an dem auch Nicht-Mitglieder teilnehmen können, soll ab dieser Woche stattfinden.

„Wir im FC Kalbach starten mit eingeschränkten Trainings ab Montag, den 18. Mai. Unsere Jugendmannschaften ab D aufwärts beginnen morgen, ab E-Jugend und jünger schrittweise zeitlich versetzt“, erklärt Sprecherin Doreen Abelt. Die Alten Herren und SoMa dürfen ebenfalls ab morgen ran. Das Training findet unter strikten Corona-Vorschriften, die auch auf der Vereinswebseite und in den sozialen Medien zu finden sind. Nähere Abstimmungen, wer in welcher Größe und wie lange trainieren wird, nehmen die Abteilungsleiter und Trainer gerade vor.

„Boot Camp“ startet am Mittwoch

Auspowern unter freiem Himmel – das ist dann insbesondere ab Mittwoch möglich, auch für Nicht-Mitglieder. Das „Boot Camp“, das eigentlich schon nach Ostern starten sollte, ist kontaktlos und kann somit jetzt endlich beginnen. 

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, männlich, weiblich, jung oder alt. Für jeden soll „das optimale Workout“ möglich sein, dank Fitness-Coach Nadine Orfao Pereira. Es geht darum, die Muskeln zu kräftigen, die Ausdauer zu trainieren und auch darum, effektiv Kalorien zu verbrennen. „Wir nutzen unser eigenes Körpergewicht sowie Tools, die das Training intensivieren, beispielsweise Autoreifen.“ Eine Schnupperstunde ist kostenlos

„Der Auftakt unseres Outdoor Boot Camps ist am nächsten Mittwoch, was uns sehr freut! Wir trainieren auf dem Sportplatz dann immer mittwochs um 19 Uhr und freitags um 20 Uhr“, so Doreen Abelt.

TeilnehmerInnen sind noch gern willkommen. Interessenten sollen sich direkt an bootcamp@fc-kalbach.de wenden. 

Weitere Informationen unter fc-kalbach.de

Foto: FC Kalbach