Autor: cd

Bomben-Attrappe
sorgt für Aufregung

Gestern Abend löste eine Sprengstoffattrappe auf dem Kinderspielplatz im Pissarroweg einen Polizeieinsatz aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet und sucht nach Zeugen.  Gegen 21.15 Uhr alarmierte ein Mann die Polizei und teilte mit, dass sich auf einer Hecke auf dem Kinderspielplatz ein Gegenstand befinden würde, der aussehen würde wie eine Sprengstoffvorrichtung. Sicher sei er sich jedoch nicht. Die Polizei leitete sofort umfangreiche Maßnahmen ein. Die umliegenden Straßen und der Spielplatz wurden abgesperrt. Das Fachkommissariat, ein Sprengstoffspürhund sowie Entschärfer des LKA waren vor Ort. Gegen 23.50 Uhr stellte sich heraus, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Attrappe handelt.  Ein ganz schlechter Scherz Es war ein Wecker mit Drähten, die mit vermeintlichen Sprengstoff-Stangen verbunden sind. Der Dynamit-Wecker ist nur ein Spielzeug, ein ganz schlechter Scherz. Ein Blick ins Internet macht aber klar, dass man die sehr echt aussehende Attrappe schon mit ein bisschen Suchen im Internet finden und kaufen kann. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet. Der Verursacher der Maßnahmen muss unter Umständen damit rechnen, dass die Kosten des Einsatzes in Rechnung gestellt werden.  …

MAINRiedberg
wünscht tolle
Sommerferien!

Nur drei Stunden Schule, Zeugnis inklusive – dann sind endlich sechs Wochen große Ferien! Nicht wenige sitzen schon auf gepackten Koffern und die Reise in den Urlaub kann beginnen. Ob es nach Norden, Süden, zu Oma und Opa nach Griechenland, zur Familie nach China, Japan, Indien, in die Berge oder ans Meer geht – MAINRiedberg wünscht allen einen wunderbaren Urlaub und die vielleicht schönsten Wochen des Jahres. Zum Auftakt in die Ferien ging’s für einige Riedberger heute Abend übrigens zum Coldplay-Konzert in die Commerzbank-Arena. Vielen Dank für tolle Fotos, auf die wir – ehrlich gesagt mit ein bisschen Neid – geklickt haben! Das sind die Ferien-Angebote Neben der Betreuung in den Grundschulen werden in diesem Jahr Sport-Camps und Ferienspiele angeboten. In den Grundschulen, beispielsweise der Marie-Curie-Schule, gibt es neben einem immer umfangreicheren Programm Hortfreizeiten in Rotenburg oder am Edersee. Ferienspiel-Angebote sind in der Evangelischen Riedberggemeinde sowie drei Wochen lang beim Familienzentrum Billabong im Jugendhaus. Infos zu den Ferienspielen der Riedberggemeinde unter charlotte.rendel@frankfurt-evangelisch.de. Billabong hat nur noch wenige Plätze in der ersten und dritten Ferienwoche. Informationen …

Am Montag ist Baubeginn
für neuen Nelly-Sachs-Platz

Ab Montag beginnen die Bauarbeiten zur Gestaltung des Nelly-Sachs-Platzes am Riedberg. Die neue öffentliche Platzanlage liegt im Quartier Schöne Aussicht zwischen Riedbergallee, Zur Kalbacher Höhe und Gräfin-Dönhoff-Straße. Die rund 3.200 Quadratmeter große Fläche wird im Norden durch die Stadt­bahnhaltestelle, im Osten durch ein langes Wohngebäude und im Westen durch das katholische Gemeindezentrum begrenzt. Im näheren Umfeld befinden sich außerdem der künftige Schulstandort der Integrierten Gesamtschule und die evangelische Ried­berggemeinde. Die Bauarbeiten sollen bis etwa Ende des Jahres dauern, die Herstellung wird von der HA Stadtentwicklungsgesellschaft im Auftrag des Erschließungs­amtes der Stadt koordiniert. Der Entwurf stammt von dem Berliner Landschaftsplaner Jürgen Weidinger. Die Platzgestaltung soll eine Verbindung zu den umliegenden Flächen und eine „hohe Aufenthaltsqualität“ schaffen. Durch Baum- und Strauchpflanzungen, einen ab­wechslungsreichen Pflasterbelag, verschiedene Sitzmöglich­keiten und einen kleinen Spielplatz im südlichen Bereich. Sträucher rahmen den Platz ein, und es gibt Aufenthaltsbereiche mit Sitzmöglichkeiten und schattenspenden Bäumen. Insgesamt wer­den 22 Bäume gepflanzt wie Japanischer Schnurbaum, Gold-Esche und Scharlach-Eiche. An der Mauer zum Kirchhof wird ein Sitzbereich angelegt, der zum Verweilen einlädt. Im Norden entsteht ein Podest, auf …

Erfolgs-Tipps für Frauen

Kinder, Familie, Beruf und am liebsten auch noch Karriere – das alles ist in der Theorie oft leichter zu vereinbaren als im Alltag. Aber könnte nicht auch der Weg in die Selbstständigkeit manchmal eine Lösung sein? Davon ist Martina Peukert (40), Mutter eines zweijährigen Sohnes, überzeugt. Sie wohnt am Riedberg, ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich Unternehmensberatung, Frauenförderung und Coaching tätig und hat jetzt ein Buch darüber geschrieben, wie Frauen „als Selbstständige durchstarten“ könnten. Entschuldigen Sie bitte, aber ist diese Betonung auf „Frauen“ wirklich noch nötig? Auch hier nickt Martina Peukert, freundlich aber bestimmt. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass Frauen anders mit Selbständigkeit umgehen als Männer. Nicht besser oder schlechter – einfach anders. Das fängt mit der Scheu vor dem Schritt ins Ungewisse an und hört bei der Werbung in eigener Sache nicht auf. Kritik, besonders von engen Freunden oder der Familie, bringt sie ins Wanken. Und Tiefpunkte, wo das Unternehmenskonzept nicht zu funktionieren scheint. Oder, wenn es den Liebsten nicht so gut geht oder sie Probleme haben. „Für andere tut man …

Fitnessanlage für Senioren
wird genau hier gebaut

Viele ältere Menschen wollen nicht nur geistig, sondern auch körperlich fit bleiben. Vor diesem Hintergrund hat das Grünflächenamt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Hochschule Geisenheim die tatsächlichen Bedürfnisse und Freizeitgewohnheiten von Menschen über 50 untersucht und bereits vier Fitnessanlagen für Senioren im Stadtgebiet errichtet. Bis Sommer 2018 wird eine weitere Anlage gebaut, die natürlich auch jüngeren Hobby-Sportlern und Müttern, Vätern und Kids offensteht – am so genannten „Topographischen Weg“, in unmittelbarer Nähe von Kita Mobile, Kätcheslachpark und dem asphaltierten Weg nach Kalbach. „Zirkeltraining“ nicht nur für Senioren Der Parcours wird zehn Geräte umfassen, an denen Mobilität, Kraft und Ausdauer gesteigert werden können. Es wird also eine Art Zirkeltraining möglich sein. Der Bereich ist rund 1000 Quadratmeter groß und begrenzt von Hecken. Es werden auch Sitzwürfel und Bänke zum Ausruhen da sein sowie Hinweisschilder, wo Dauer und Schwierigkeitsgrad der Übungen vorgeschlagen sind. Es wird Ganzkörpertrainer geben und Geräte für die Schulter-, Brust-, Rücken- sowie Beinmuskulatur und das Gleichgewicht. Auch ein Reck und eine Pedalostrecke sind geplant. Alle Apparate werden auf einer Plattform aus Kunststoff angebracht, …

Viel besser als Elektroschrott:
Lust auf ein Repair-Café?

Es ist Wahnsinn, das nach drei oder vier Jahren wegzuwerfen… Das hat wahrscheinlich jeder von uns schon mal gedacht, wenn er festgestellt hat, dass der „neue“ Toaster oder das Bügeleisen seinen Geist aufgegeben hat. Aber was soll man tun, handwerklich und technisch eher unbegabt, wenn der Kostenvoranschlag der Reparatur teurer ist als das Gerät selbst? Da bleibt nur die Entsorgung und Neuanschaffung. Denkste! Am 25. Oktober soll das erste Repair-Café am Riedberg aus der Taufe gehoben werden. Das Familienzentrum Billabong Riedberg möchte dem (Elektro-)Schrott den Kampf ansagen und die Riedberger zum Reparieren Ihrer geliebten, aber defekten Dinge animieren. Es geht aber natürlich auch darum, gemeinsam etwas wieder zum Leben zu erwecken, gemeinsam Spaß haben und sich austauschen zu können. Billabong sucht „Reparatur-Profis“ Billabong sucht nun Menschen, die sich beim neuen Repair-Café ehrenamtlich engagieren möchten. Und fragt: „Sind Sie vielleicht ein Elektriker im Ruhestand, eine Näherin, die nachmittags Zeit und Lust hat in geselliger Runde anderen Menschen und deren kaputten Textilien zu helfen? Sind Fahrräder Ihre Leidenschaft? Sind Sie Schreiner und können anderen bei der Reparatur …

Woher wissen wir,
wie alt die Erde ist?

Die Schöpfungsmythen waren die erste Quelle, nach der Theologen das Alter der Erde bestimmten. Erst im 17. Jahrhundert begannen Naturforscher, auf und in der Erde nach Spuren ihres Alters zu suchen. In der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Forschung Frankfurt“ lässt Geologe Sascha Staubach vom Campus Riedberg der Goethe-Universität die Geschichte von der Bestimmung des Erdalters Revue passieren. Die Heiligen Bücher dienten im Barock als die erste Datenbasis zur Berechnung des Erdalters. So legten der Erzbischof von Armagh, James Ussher, und John Lightfoot die Alter der biblischen Patriarchen und die Regierungszeiten der Könige zugrunde, um die Erschaffung der Welt zeitlich zu bestimmen. Der 1650 erschienene Ussher-Lightfoot-Kalender legt den Beginn der Welt auf das Jahr 4004 v. Chr. Den ersten naturwissenschaftlichen Versuch, das Alter der Erde zu bestimmen, unternahm im 17. Jahrhundert der britische Astronom und Geologe Edmond Halley. Er untersuchte den Salzgehalt der Flüsse und Weltmeere und kam zu dem Schluss, dass die Erde deutlich älter sein müsse, als von Ussher behauptet. Knapp 200 Jahre später, in den 1890er Jahren, berechnete der irische Geologe John Joly …

Über 100 Kinder
haben keinen
Kita-Platz

Es ist die verzweifelte Schilderung einer Mutter, die das Problem am besten veranschaulicht: Als sich Freitagabend in der Ortsbeiratssitzung bereits mehr als 30 Minuten alles um den Mangel an Kita-Plätzen dreht, meldet sich Anja Martschei zu Wort. Ihr Sohn wird derzeit noch in einer Krippe betreut. Da er aber genau am Stichtag des Krippenjahres geboren ist, will die Stadt keine Verlängerung mittragen und die junge Familie hat ab 1. August weder eine Kita-Platz noch einen Vertrag. Trotz monatelanger Bemühungen. „Das heißt, wir haben dann ein unbetreutes Kind. Ich bin berufstätig und musste meinem Arbeitgeber wieder absagen“, berichtet sie. Am Riedberg fehlen 114 Kita-Plätze für über Dreijährige, in Kalbach sind es 80. Also exakt in jenem Alter, wo es schon seit Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gibt. Das bestätigten Jetta Lüdecke, Sprecherin von Bildungsdezernentin Sylvia Weber, und Cornelia Suess vom Stadtschulamt. Die beiden sprechen von einem „exorbitanten Wachstum an Kinderzahlen“, das aus den bisherigen Statistiken nicht ersichtlich gewesen sei, zumal man die Kindertagesstätten am Riedberg ohnehin schon mit 105-prozentiger Auslastung geplant habe. Auch jetzt fehle …

Begegnung mit Zeitzeugin
Trude Simonsohn

Warum hab ich überlebt? Das ist der Titel eines TV-Porträts über Trude Simonsohn. Eine Frage, die sie sich selbst immer wieder stellte. In einem weiteren Gespräch hat die erste Ehrenbürgerin Frankfurts ebenso betont: „Ich habe kein Talent zum Hassen.“ Sie überlebte Auschwitz – und spricht darüber: Trude Simonsohn hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Nazi-Gräuel zu informieren, damit sie niemals vergessen werden können. Dieser Aufgabe widmet sie sich, auch noch im Alter von 96 Jahren. So ist sie der Einladung der drei Riedberger Kirchen gefolgt. Am nächsten Mittwoch um 19 Uhr ist Begegnung und Gespräch mit der Holocaust-Überlebenden in der Katholischen Kirche St. Edith Stein an der Kalbacher Höhe am Riedberg möglich. Trude Simonsohn wuchs im heutigen Tschechien zweisprachig auf. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde ihr als Jüdin eine Berufsausbildung verweigert. Ihr Vater wurde bereits 1939 verhaftet, in das KZ Buchenwald verschleppt und danach im KZ Dachau ermordet. Ihre Mutter wurde später im KZ Auschwitz ermordet. Im Juni 1942 geriet sie selbst, nach dem Attentat auf SS-Größe Reinhard Heydrich, wegen angeblichen …

Im Juli: U-Bahn
unterbrochen

Vom 1. bis 30. Juli wird die so genannte A-Strecke, auf der die Linien U1, U2, U3 und „unsere“ U8 im Abstand weniger Minuten verkehren, zwischen Dornbusch und Heddernheim in zwei Abschnitten unterbrochen. Die Arbeiten werden extra in die Sommerferien gelegt, da dann deutlich weniger Fahrgäste mit den U-Bahnen fahren. Denn es ist die meistbefahrene U-Bahn-Strecke in Frankfurt – mehr als 400 Züge pro Tag und Richtung sind dort unterwegs. Während der Bauarbeiten fahren die U-Bahnen als Linie U1 auf der Tunnelstrecke zwischen Dornbusch und Südbahnhof uneingeschränkt im 5-Minuten-Takt mit 4-Wagen-Zügen. Auch von Heddernheim stadtauswärts sind durchgehend U-Bahnen im Einsatz, wenn auch nicht nach dem gewohnten Plan. Dazwischen fahren Gelenkbusse als Ersatz. Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die VGF empfehlen, die Baustelle mit Bus und Bahn möglichst großräumig zu umfahren und für sonst gewohnte Wege mehr Zeit einzuplanen. Sie bitten ihre Fahrgäste, soweit möglich, die S-Bahnen S5 und S6 oder die anderen alternativen Linien zu nutzen. Die Linien U9, 16 und 64 bieten durch mehr Wagen oder zusätzliche Fahrten zudem mehr Platz. Die Linie 60 …