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„Ich habe einen Spender“

Ihr Schicksal bewegt viele Menschen, auch weit jenseits unseres Stadtteils. Anfang Januar haben wir über eine dreifache Mutter berichtet, die Ende Oktober erfahren musste, dass sie Leukämie hat. Claudia (42) schrieb auf Facebook und in einem Link zu einem Video der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS)„Mein einziger, jedoch wichtigster Vorsatz für 2018 ist, zu LEBEN!“ Sie appellierte auch an die Menschen „da draußen“, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Um ihr und anderen Krebspatienten eine Chance auf Leben zu geben. Jetzt lautet die erste, gute Nachricht: „Ich habe einen Spender.“

Der Online-Aufruf hat viele Riedberger erreicht, der passende Spender wurde in Claudias Fall aber in Israel gefunden. „Er hat sich bereit erklärt, mir ein neues Leben zu schenken.“ Der Spender hat bereits alle Untersuchungen bestanden, sein Einverständnis gegeben und ist nun für sie reserviert. Das bedeutet konkret: Zunächst werden Leukämiepatienten wie Claudia mit Hilfe einer hochdosierten Chemotherapie so intensiv behandelt, dass das gesamtes Knochenmark und im Idealfall auch alle erkrankten Zellen zerstört werden. Anschließend werden ihr gesundes Knochenmark oder gesunde Stammzellen von dem geeigneten Spender wie bei einer Bluttransfusion in die Vene übertragen. Diese siedeln sich in den Knochen an und sollen neue funktionstüchtige Blutzellen bilden. In der Regel dauert es durchschnittlich drei Wochen, bis das fremde Knochenmark angewachsen ist und sich die Blutwerte erholt haben.

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland nach Angaben der Deutschen Knochenmarkspenderdatei ein Mensch neu an Leukämie. Weltweit hoffen Tausende auf einen passenden Stammzellspender.

Wenn die Transplantation erfolgreich ist, kann man dauerhaft geheilt sein. Das wünschen wir Dir von Herzen, liebe Claudia!

(Informationen: Deutsche Krebsgesellschaft/ Foto: privat)

Termine: Von der Traumspezialistin bis zur Wissenschaft

Bei vielen von uns ist’s heute der erste Arbeitstag nach den Ferien. Damit der Blick auf die nächsten Wochen vielleicht sogar mit einem Lächeln verläuft, hier ein paar schöne Riedberg-Termine:

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Familienlesung zu „Sophie, die Traumspezialistin“

Beate Thieswald-Schechter ist eine Riedberger Autorin – und lädt zu einer Familienlesung am Freitag, den 26. Januar, um 16 Uhr im Café Mutz in Niederursel (um die Ecke vom Lahmen Esel).  Alles dreht sich um ihr Buch „Sophie, die Traumspezialistin“. Zur Lesung wird es Klavierbegleitung geben und auch ein Team von RTL Hessen wird dabei sein, da man einen Beitrag zu diesem Kinderbuch senden möchte.

Im Buch geht es um ein selbstbewußtes Mädchen namens Sophie, das gute Ideen gegen böse Träume hat, besonders gegen die ihrer neuen Freundin Julia. Außerdem weiß sie, wie man seine Träume in Wirklichkeit leben kann. Auch das Thema Freundschaft im Spannungsfeld beste Freundin und Clique zieht sich durch das Buch. Beate Thieswald-Schechter fügt hinzu: „Das Thema Alpträume ist auch für Eltern interessant, weil sich die Geschichte durchaus tiefergehend mit dem Thema auseinandersetzt. Was kann man tun, wenn das Kind schlecht träumt?“ Die Zielgruppe des Kinderbuches sind Mädchen zwischen 7 und 9 Jahren. „Was nicht heißt, dass es nicht auch 6- und 10-jährige oder Jungen gibt, die es schon oder noch gut finden können“, sagt die Autorin. Das Buch ist auch in der Spieltruhe im Riedbergzentrum erhältlich.

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Lust auf Grünkohl?

Die IG Riedberg lädt am 28. Januar um 17 Uhr wieder zu einer kulinarischen Reise ins Jugendhaus Riedberg, Friedrich-Dessauer-Straße 4 – 6. Diesmal ist das Reiseziel weniger exotisch, sondern erdig und bodenständig – aber nicht minder köstlich. Denn es geht nach Norddeutschland, ins Reich von Grünkohl und Pinkel. Die Wurst wird extra aus dem Norden mitgebracht. Markus Schaufler von der IG Riedberg schreibt: „Daher ist es mit Spätmeldungen etwas schwierig.“ Der Essensbeitrag ist 10 Euro. Anmeldung unter kontakt@ig-riedberg.de

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News von Culture Club & Billabong

Heute Abend um 19 Uhr trifft sich der Culture Club Riedberg zur ersten Sitzung des neuen Jahres im Jugendhaus und auch das Familienzentrum Billabong ist wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet. „Wir sind wieder für Euch da“, fasst es Billabong-Vorstand Sabine Fiedler zusammen. Dank Umzug in die neuen Räume in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b auch mit einem noch umfangreicheren Programm (siehe www.billabong-family.de). Schon mal vormerken: Am 11. Februar um 15 Uhr findet die große Faschingsparty für Kinder bei Billabong statt.

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Ein Jahrhundert der Wissenschaft

Wissenschaft im Fokus: Im Centre for Dialogue at Campus Riedberg (Zur Kalbacher Höhe 56) findet am Montag, 29. Januar, um 19 Uhr ein Vortrag zum Thema „Ein Jahrhundert der Wissenschaft – Die Bedeutung des Weizmann-Instituts für die Entwicklung Israels 
statt. Prof. Dr. Gideon Schreiber vom Weizmann-Institute of Science in Rohovot, Israel, wird den Vortrag in englischer Sprache
 halten. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter https://cfd-frankfurt.bistumlimburg.de/centre-for-dialogue.html

 Bedeutend für die Entwicklung Israels: Das Weizmann-Institut, benannt nach dem Chemiker und Politiker Chaim Weizmann

(Fotos: privat/ Dar1930/ Centre for Dialogue)

 

 

 

 

Krebs: Mutter hofft auf Knochenmark-Spende

Es sind nur 18 Sekunden. Erst ist das Bild einer glücklichen Familie zu sehen. Drei Kinder, neun Jahre, drei Jahre, 15 Monate. Und Mama und Papa. Dann die beiden alleine. Es ist ein Video, das schon mehr als 5000-mal geteilt wurde und ganz tief unter die Haut geht. Denn Claudia, 42 Jahre alt, hat Blutkrebs.Die ersten Worte, die sie auf Facebook und beim Link zum Video schreibt, lauten:

„Hallo, mein Name ist Claudia und mein einziger, jedoch wichtigster Vorsatz für 2018 ist, zu LEBEN. Am schwersten ist für mich der Gedanke, dass meine Kinder eines Tages sagen könnten: „Ich habe eigentlich keine richtigen Erinnerungen an meine Mutter. Sie ist zu früh gestorben.“ Ich wünsche mir einen passenden Stammzellspender und ich bin gerne bereit, dafür einen langen harten Weg in Kauf zu nehmen und zu kämpfen. Aber ich möchte die Chance bekommen, meine Kinder aufwachsen zu sehen.“

https://www.facebook.com/DKMS.de/videos/10155432623977979/

Die Familie lebt am Riedberg und das Video ist längst vielen Familien hier bekannt, nicht nur Eltern der Marie-Curie-Schule. Denn die Zeit drängt. Ende Oktober erhielt die Mutter aus unserem Stadtteil die Diagnose Leukämie (AML) und verbrachte die letzten Wochen mit Chemotherapie im Krankenhaus. Sie schreibt weiter: „Ich bin auf die Hilfe von einem von Euch da draußen angewiesen. Denn mein passender Stammzellspender wurde noch nicht gefunden. Ihr könnt mich bei meinem Vorsatz zu leben mehr als unterstützen, indem Ihr Stammzellspender werdet und Patienten wie mir eine zweite Chance auf Leben gebt.“

Die Registrierung ist online unter

www.dkms.de/claudia_1801

möglich und kostet Euch nur fünf Minuten. Letztlich geht es vor allem darum, das Registrierungsset bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) anzufordern, einen Wangenabstrich mit drei Wattestäbchen vorzunehmen, die Einverständniserklärung zu unterschreiben und alles zurück zur Post bringen. Bei demjenigen, der als ein Stammzellspender infrage kommt, meldet sich die DKMS. Jeder Spender kann helfen und Leben retten. Bei Claudia oder anderen Menschen mit Blutkrebs.

Die Schlussworte der Botschaft der 42-Jährigen Leukämie-Patienten vom Riedberg lauten: „Besonders meine Kinder zeigen mir, dass es sich lohnt, für jeden einzelnen Tag zu kämpfen. Wir haben als Familie noch so viel vor! Das gibt mir die Kraft, das alles durchzustehen.“

(Foto, Informationen und Links: privat)

U8 fährt nächste Woche NICHT

Wegen Weichenbauarbeiten am Südbahnhof fahren von Montag, 8. Januar, bis Sonntag, 14. Januar 2018, keine U-Bahnen zwischen Willy-Brandt-Platz und Südbahnhof – und die U8 fährt auf der gesamten Strecke überhaupt NICHT. Das heißt: Wer vom Riedberg Richtung Innenstadt muss, hat in dieser Zeit nur die U9 zur Verfügung und muss an der Heddernheimer Landstraße dann von der U9 in die U1 umsteigen. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Allerdings fährt die U9 länger und mit mehr Wagen. Rechtzeitig nach Ferienende sollen alle Bahnen dann wieder planmäßig fahren.

Die Nachtfahrten der Linie U8 übernehmen in der Bauzeit zwischen Willy-Brandt-Platz und Heddernheim die Bahnen der Linie U1.

Zudem sind die Linien U1, U2 und U3 zum Teil nicht wie gewohnt unterwegs: Die Linien U1 und U2 enden am Willy-Brandt-Platz. Hier ist beim Einstieg zu beachten, dass die Linie U1 Richtung Ginnheim am gewohnten Bahnsteig abfährt, die Linie U2 Richtung Gonzenheim jedoch am Bahnsteig Richtung Südbahnhof. Die Linie U3 verkehrt im genannten Zeitraum nur zwischen Oberursel-Hohemark und Heddernheim, wo der Umstieg in die Linien U1 und U2 möglich ist.


Informationen der VGF zur Streckensperrung

Informationen und Grafik: Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main

Frau nahe U-Bahn Niederursel belästigt

Am Morgen des 1. Januar 2018 joggte eine 49-jährige Frankfurterin durch den Bereich Alt-Niederursel. Gegen 9.55 Uhr fiel ihr dabei im Bereich der U-Bahnhaltestelle Niederursel ein bislang unbekannter Mann auf, der von dort aus begann, sie zu verfolgen. Nach etwa 15 Minuten hatte er die Joggerin in der Hennegasse eingeholt und fasste sie unsittlich an. Danach ging er normalen Schrittes zurück in Richtung der U-Bahnstation. Dabei hing seine Hose, wie die belästigte Frau nun beobachten konnte, halb herunter. Mit der U8 fuhr er in Richtung Südbahnhof davon.

Beschrieben wird der Unbekannte als etwa 25 Jahre alt und 170 cm groß. Von sehr schlanker Statur mit dunklen, kurzen Haaren und einem Dreitagebart. Westeuropäisches Erscheinungsbild, bekleidet mit schwarzen Jeans, schwarzer Unterhose, schwarze Daunenjacke, schwarze Schuhe und Kopfhörer in den Ohren.

(Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main/ Pressestelle)

Das Riedberg-Jahr 2017 in Bildern

Der Countdown zur Silvesternacht hat schon begonnen. Wie wär’s also mit einem Rückblick ins Riedberg-Jahr 2017? Hier eine kleine Auswahl Bildern – und ihre Geschichte.

Wir sind fast 13.000 Riedberger

Mit Bekanntgabe der offiziellen Frankfurt-Statistik war es amtlich: Der Riedberg hat bereits 2016 die 12.000-Einwohner-Schwelle „geknackt“. Die amtliche Zahl lag bei 12.492 Einwohnern. Inzwischen werden bis zu 13.000 Riedbergerinnen und Riedberger hier leben. Insgesamt ist die Main-Metropole im Jahr 2016 um mehr 5000 Einwohner auf fast 730.000 gewachsen.

Das Bürgeramt Statistik und Wahlen war aber so nett, für MAINRiedberg die Zahlen auszuhändigen, die nur unser Neubaugebiet, übrigens eines der größten ins ganz Europa, betreffen. Obwohl das letzte Quartier, der so genannte Westflügel, noch nicht fertiggestellt ist, leben hier bereits 6260 weibliche Einwohner, 6232 männliche. Mehr als 9500 Riedberger haben einen deutschen Pass, mehr als 2500 eine ausländische Staatsbürgerschaft. Äußerst interessant ist aber auch die Altersstatistik: Rund 500 Frauen und Männer sind 65 und älter, 8800 zwischen 15 und 64 Jahren – und exakt 3216 unter 15 Jahren. Damit dürfte der Riedberg das Gebiet mit dem mit Abstand jüngsten Einwohner-Anteil Frankfurts sein!

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Großer Neustart für Billabong


Im Februar war es noch eine Baustelle…


…am 28. September um exakt 14.04 Uhr, war Schlüsselübergabe für die neuen Räumlichkeiten des Familienzentrums Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b

Judith McCrory von Billabong Family spricht davon, dass „diese Räumlichkeiten ein Geschenk sind“. Diese Räume – das sind fast 600 Quadratmeter im Erdgeschoss eines Neubaus in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Diese Räume – das ist das neue Zentrum des Vereins, der bisher das Jugendhaus Riedberg mitnutzen konnte. Und mit dem umfangreichen Angebot für Jung und Alt vor allem an räumliche Grenzen gestoßen war.

Hier gibt es ab sofort ein Café mit offener Küche, Kinderspielecke und mehr als 30 gemütlichen Sitzgelegenheiten, einen Multimedia-Raum, einen Kreativ- und Werkraum, einen großen Raum für Sport und Fitness plus einen Spezialbereich, der etwa auch zum Tanzen oder für Sportarten wie Teakwondo besonders geeignet ist. Das Café ist kein Lokal im eigentlichen Sinne, sondern für Treffen, zum Verweilen und auch für spezielle Angebote wie Koch-Workshops gedacht. Das Programm wird, so Vorstand Sabine Fiedler, „viel bunter werden“. Das Familienzentrum fungiert jetzt auch als Mehrgenerationenhaus für den Stadtteil.

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Neuer Stadtteiltreff im Jugendhaus

Seit Mai 2017 noch ein neues Riedberg-Projekt für alle: Seit einem Jahr schon arbeiten Jugendhaus-Leiterin Pia Straßburger und Markus Schaufler sowie Michel Gladis von der IG Riedberg an der „Umsetzung“ eines Stadtteiltreffs. Eines unkonventionellen Treffpunkts für alle, wie es in unserem Neubaugebiet bislang noch nicht gibt. Das neue „Dessauer“, nach der Adresse des Jugendhauses in der Friedrich-Dessauer-Straße und dem Physiker, Publizisten und Politiker Friedrich Dessauer benannt, soll ein Treffpunkt werden, wo man sich nett unterhalten kann, ohne gleich etwas konsumieren zu müssen. Wo verschiedenste Menschen zusammentreffen und sich neue Ideen für den Stadtteil entwickeln können. Wo sich diejenigen einbringen, die bisher schon zu den Gesichtern des Riedbergs gehörten, und neue „Gesichter“ kennenlernen.

In dem Gemeinschaftsraum rechts neben dem Haupteingang zum Jugendhaus soll es neben offenen Treffen auch Film- oder Kartenspiel-Abende geben. Erste Veranstaltungen gab es schnell.

Am 28. Januar 2018 lädt die IG Riedberg zu der nächsten Etappe der kulinarischen Weltreise ein. Ab 18 Uhr wird es Leckeres aus dem deutschen Norden geben. Grünkohl wird auf jeden Fall mit dabei sein. Siehe www.ig-riedberg.de

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Eine besondere Schule – die neue IGS Kalbach-Riedberg

Am 15. August um 14.30 Uhr startete die Feier zur Eröffnung der neuen IGS Kalbach-Riedberg. Direktorin Dr. Susanne Gölitzer sprach vorab von einer „besonderen Schule, wie sie meines Wissens in ganz Hessen nicht existiert“. Die neue Gesamtschule hat den Schwerpunkt Sprache und Kommunikation und ist Ganztagsschule sowie als „Teamschule“. Das heißt, dass Lehrer die Kinder über mehrere Jahre begleiten. Die Lernfelder sind Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre und Ästhetische Bildung. Als Fremdsprachen werden Englisch, Französisch und Spanisch unterrichtet. Die Schule nimmt viele Kinder auf, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, und man nimmt gezielt Schüler mit Sprachheilbedarf auf. Etwas über 20 Prozent der Kinder haben einen sonderpädagogischen Förderanspruch und werden inklusiv unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten individuelle Aufgaben und werden nicht in Leistungskursen getrennt unterrichtet. In speziellen Projekten werden echte Fragen gestellt und geknackt.

Die IGS startete in einer provisorischen Holz-Containeranlage im neuen Quartier Westflügel mit mehr als 100 Fünftklässlern. Platz im Provisorium ist für einen weiteren Schuljahrgang. Die gute Nachricht für die Zukunft kam aber Anfang Oktober: Weil die Gymnasiale Oberstufe schneller als geplant aus der Container-Anlage in der Gräfin-Dönhoff-Straße nahe der U-Bahn-Station Riedberg ausziehen kann, kann früher als geplant die IGS exakt dorthin, also an den endgültigen Standort, gelangen. Mit den Planungen und der Ausschreibung für den Neubau soll bald begonnen werden.

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Der Riedberg rockt…

Wie erging es den sechs Männern von Riedberg Underground beim ersten großen Auftritt am Riedberger Sommerfest? „Ich habe mir in die Hosen geschissen vor dem ersten Auftritt“, gestand einer der Männer an der Gitarre zwischendurch. Da hatten die Hobby-Musiker mit reichlich Rock im Blut schon die ersten Songs von Ecstasy of Gold von Metallica bis zu Neil Young gespielt. Am Abend vor dem Sommerfest, nachdem sie gemeinsam bei der Traditionself des SC Riedberg gekickt hatten, hatten sich die Sänger Tobi und Gerd noch mal spätabends zurückgezogen. Um zu üben. Sie hatten keine Band-Erfahrung am Mikro. Die anderen an Bass, Gitarre und Drums überwiegend schon. Aber das war teils schon lange her. Warum sich ein Sales Manager, ein Business Analyst, ein Key-Account-Manager, ein Jurist, ein Apron Controller vom Airport und ein Pharma-Experte, alle Familienväter zwischen 40 und 50, trotzdem auf die Bühne wagten? Es hat auf jeden Fall nichts mit der Midlife-Crisis zu tun, wie sie auf der Bühne anmerkten (weil das manche wohl mutmaßten). Es macht schlicht verdammt viel Spaß, mit guten Freunden – und dem dazu passenden Song von den Böhsen Onkelz – den Riedberg zu rocken. Ob 2018 vielleicht sogar mal eigene Songs folgen?

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barbed wire to demarcate the border does not open

Begegnung mit Zeitzeugin Trude Simonsohn

Warum hab’ ich überlebt? Diese Frage stellt sich Trude Simonsohn immer wieder. Vor ihr liegen der gelbe Judenstern und Lagergeld aus dem Ghetto Theresienstadt. Den Stern hält sie dort an die Brust, wo es die Nationalsozialisten ab 1941 befohlen hatten. Das Geld gibt sie durch die Reihen. Die Scheine waren nur Blendwerk, dienten auch zur weiteren Enteignung der Juden. Sie hat sie noch bei sich getragen, als sie im Oktober 1944 nach Auschwitz kam. Im Edith-Stein-Zentrum am Riedberg ist es still. Niemand wagt, etwas zu sagen. Die Dame vorne will diese Distanz überwinden. „Stellen Sie Fragen, es gibt keine Tabus“, sagt sie und freut sich sichtlich über junge Besucher bei diesem Begegnungsabend.

Trude Simonsohn ist 96 Jahre alt und erste Ehrenbürgerin Frankfurts. Für sie ist es unverzeihlich, dass danach „plötzlich keiner mehr von etwas gewusst haben will“. Andererseits will sie deutlich machen, wie unvorstellbar der Vernichtungswillen der Nazis für ihre Generation gewesen ist. Sie ist „glücklicherweise bis 1939 in einer Demokratie großgeworden“. Sie ist in Olmütz, im heutigen Tschechien, zweisprachig aufgewachsen. Sie besuchte ein Realgymnasium, lernte Latein, Englisch und Französisch, hatte Freundinnen und Freunde und hat in der Schule mit den anderen auch „viele Streiche gemacht“. Eines Tages ging es um einen Artikel des antisemitischen Hetzblatts „Der Stürmer“. Der Rest der Klasse hat applaudiert. Sie war „wie gelähmt“.

Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde ihr als Jüdin eine Berufsausbildung verweigert. Ihr Vater wurde bereits 1939 verhaftet, in das KZ Buchenwald verschleppt und danach im KZ Dachau ermordet. Ihre Mutter wurde später im KZ Auschwitz ermordet.

Im Juni 1942 geriet sie selbst wegen angeblichen Hochverrats und illegaler kommunistischer Tätigkeit in Haft. Irrwitz des Systems: Damit war sie politische Gefangene, was minimal bessere Chancen auf ein Überleben mit sich brachte. Nach sechs Monaten Haft kam sie ins Ghetto Theresienstadt, wo viele Tausende Juden lebten. Auch dort muss man sich vorstellen, „dass wir versucht haben, ein bisschen Menschlichkeit und Normalität aufrechtzuerhalten“. Es gab Schulunterricht und Vorträge teils bedeutender jüdischer Wissenschaftler – während immer jemand Schmiere stand, um vor Wachen zu warnen. Hier prophezeite ihr eine Zigeunerin, dass sie weiterleben und „die Liebe ihres Lebens“ finden werde. Hier lernte sie den Sozialpädagogen und Juristen Berthold Simonsohn kennen und lieben.

Als ihre Mutter zum ersten Mal auf der Deportationsliste nach Auschwitz stand, konnte sie durch Beziehungen den Namen streichen lassen. Mutter und Tochter wurden später dennoch in das Vernichtungslager deportiert. Zu einem Zeitpunkt, als die Niederlage der Nazis längst besiegelt war. Sie mussten sich nackt ausziehen, wurden kahlgeschoren und mussten in die Kleiderkammer, wo sie die KZ-Häftlingskleidung bekamen. „Zu allem spielte in Auschwitz die Musik.“ Die Frauenkapelle. Die Kinder und Kranken waren schon vorher aussortiert worden, weil sie als nicht arbeitsfähig galten. Das bedeutete das Todesurteil. Trude Simonsohn spricht noch von Appellen und davon, dass am 2. November die ersten Krematorien gesprengt wurden. Als der SS-Apparat damit begann und versuchte, die Spuren des Massenmordes an mehr als einer Million Juden zu beseitigen, und die russische Armee heranrückte.

Nach dem Krieg gelang es Trude und Berthold Simonsohn tatsächlich, einander wiederzufinden. Sie zogen zunächst in die Schweiz, später nach Hamburg und schließlich nach Frankfurt. Die 96-Jährige lächelt. „Hier in Frankfurt habe ich das Gefühl, zuhause zu sein.“

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Die Ergebnisse der Bundestagswahl

Historische Negativergebnisse für CDU und SPD, eine spontane Demonstration in Frankfurt gegen den Erfolg der Rechten – und drei Politiker, die aus unserem Wahlkreis 183 in den den Bundestag einziehen. Das ist die Kurz-Bilanz der Bundestagswahl am 25. September. Ulli Nissen (SPD), die schon bei der letzten Wahl über die Landesliste nach Berlin gelangte, Omid Nouripour (Grüne), bisher außenpolitischer Sprecher seiner Partei und Mitglied im auswärtigen Ausschuss des Bundestages, kamen über die Liste in den Bundestag. Das Direktmandat gewann klar Bettina Wiesmann (50), bisher Landtagsabgeordnete der CDU, die sich in einer Kampfkandidatur gegen den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Römer, Michael zu Löwenstein, durchgesetzt hatte.

Das Ergebnis der Zweitstimmen: Wie auch im zweiten Frankfurter Wahlkreis, wo Matthias Zimmer (CDU) das Direktmandat gewann, weichen die Ergebnisse der Zweitstimmen insbesondere in einem Punkt vom Bundes-Trend ab: Die Grünen sind klar drittstärkste Kraft, knapp vor der wiedererstarkten FDP – und die AfD erreicht keine 10 Prozent. Im Wahlkreis 183, zu dem der Riedberg gehört, erreichten die CDU erreichten 26,8 Prozent, die SPD 19,6 Prozent.

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Das Sams in der Schule

Wussten Sie schon? Wilde Wiesel wollen wissen, wo warme Würstchen wachsen. Der gestiefelte Skater Adelbert will das Herz der Katzendame Ramira gewinnen. Und um das Sams auf eine Leinwand in der Marie-Curie-Schule zu zeichnen, braucht Autor Paul Maar nur die Farben Schwarz, Rot, Grün und Blau und nicht mal fünf Minuten. Kein Wunder also, dass zuerst zwei Klassen in der Bibliothek der Grundschule und dann fast 500 Schülerinnen und Schüler in der Aula des Gymnasiums, in die man aus Platzgründen auswich, begeistert waren. Am 26. September ab kurz nach 9 Uhr war der Schriftsteller, Illustrator, Übersetzer, Drehbuch – und Theaterautor am Riedberg zu Besuch, auf Einladung des Freundeskreises der Schule. Dabei gewährte der Mann, der bald seinen 80zigsten feiert und immer noch neugierig-spitzbübisch lächeln kann, auch einen Blick hinter die Geschichte des Sams und weiterer Fantasie-Figuren – und auf sein Leben.

Warum hat der Sams eine Schweine-Nase? Warum schreiben Sie Kinderbücher? Das und noch viele andere Fragen stellten die Kinder vorab. „Die Schweine-Nase hat auf jeden Fall nichts damit zu tun, dass ich aus Schweinfurt komme“, begann Maar. Als er vor mehr als 40 Jahren schon längst die Idee zur Geschichte hatte, hatte er keine gute Idee, wie das Sams aussehen soll. Also fragte er seine drei Kinder und zeichnete los. Nein, das sieht komisch aus. Nein, das sieht aus wie ein Alien – so lautete zunächst das vernichtende Urteil. Bis der Schriftsteller dem Sams eine runde Nase verpasste und drauflos weitermalte. Bis die berühmte Schweinenase entstanden war. Übrigens sind die Sams-Bücher inzwischen in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Maar hatte auch sein neues Buch „Das Sams feiert Weihnachten“ dabei. Anschließend begeisterten der Kinderbuch-Autor, die Musiker Konrad Haas und Wolfgang Stute als „Das schiefe Märchen-Trio“ Kinder der Grundschule.

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Weitere Berichte zum Jahr 2017 folgen morgen. Jetzt macht sich das MAINRiedberg-Team auch fertig für Silvester – und wünscht allen einen

guten Rutsch

in ein hoffentlich gesundes & erfolgreiches Jahr 2018!

Silvestermüll: Stadt bittet um Mithilfe

Für viele ist es das schönste und bunteste Fest des Jahres – für die Männer der FES bedeutet es jede Menge Arbeit. Bereits eine Stunde nach Start des neuen Jahres wird mit der Reinigung der Mainbrücken und der Feiermeile auf beiden Seiten des Mains begonnen. Am Morgen beginnt dann das große allgemeine Saubermachen. Dabei konzentriert sich die Straßenreinigung zunächst auf die zentralen verkehrswichtigen Straßen und die großen Rückstände in der Innenstadt und in den Stadtteilzentren. Allein an diesem ersten Tag kamen im vergangenen Jahr 20 Tonnen Abfall zusammen.

Die FES bittet die Bürger, ihre Silvesterabfälle mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Darüber hinaus bittet man um Geduld. Das gesamte Stadtgebiet von den Rückständen der Silvesternacht zu befreien, kann einige Zeit in Anspruch nehmen und hängt auch von der Witterung ab.

Neujahrsputz am Riedbergplatz

Wie im vergangenen Jahr wird es auch wieder eine extra Neujahresputz-Aktion auf dem Riedbergplatz geben. Diese wird organisiert von der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, die in Hessen an öffentlichen Schulen islamischen Religionsunterricht gibt. Start ist am 1. Januar um circa 8 Uhr. Wer will, kann gerne daran teilnehmen. Anfang 2017 wurden mehr als 35 Kilogramm Feuerwerksmüll bereinigt und anschließend von der FES entsorgt.

(Informationen FES: Presse.INFO Stadt Frankfurt/ Foto:

Tipps für die Entsorgung der Weihnachtsbäume

Alle Jahre wieder stellt sich nach dem Fest die Frage: Wo hin mit dem Weihnachtsbaum, wenn dieser ausgedient hat? Die FES bietet im Januar 2018 zwei Möglichkeiten, den Baum zu entsorgen:

Variante 1:
Der Weihnachtsbaum wird wie bisher im Laufe des Monats Januar entweder über die braune Biotonne oder über die graue Restmülltonne entsorgt. Voraussetzung ist, dass die Bäume von allem Schmuck befreit und auf Stücke von maximal 1 Meter gekürzt sind und an den Leerungstagen neben die Tonnen gestellt werden.

Variante 2:
Die FES setzt zwischen dem 8. und 26. Januar ein Sonderfahrzeug ein, das nur Weihnachtsbäume einsammelt. Dieses kommt an festgesetzten Tagen in die Stadtteile und sammelt alle Bäume auf, die an der Grundstücksgrenze – also leicht zugänglich und von der Straße aus sichtbar – liegen. Diese Bäume sollen ebenfalls abgeschmückt sein, müssen aber nicht gekürzt werden, da das Fahrzeug über einen Pressmechanismus verfügt, der die Bäume zerkleinert. Im Anschluss werden die Bäume in der Rhein-Main Biokompost Anlage verwertet.

Das Sonderfahrzeug fährt am 19. Januar durch Riedberg, Kalbach, Niederursel, Eschersheim und das Mertonviertel und sammelt dort Weihnachtsbäume ein

Die FES verspricht sich von der Kombination beider Möglichkeiten einen schnelleren Abtransport der mehreren tausend Weihnachtsbäume. Dennoch wird es passieren, dass einige Bäume ein paar Tage im Stadtbild zu sehen sein werden – dafür bittet man um Verständnis.

Abgabemöglichkeit auch im Wertstoffhof Kalbach

Alternativ können Weihnachtsbäume auch im Rahmen des Kofferraum­services in den FES-Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden. Der nächste Wertstoffhof ist in der Max-Holder-Straße im Gewerbegebiet Kalbach.

Weitere Informationen unter www.fes-frankfurt.de

(InFormationen: FES/ Foto: cd)

Was bedeuten die neuen Mainova-Verträge?

Der neue Wärmevertrag ist in einem blauen Ordner mit dem Schriftzug „Wichtige Vertragsunterlagen“. Hier werden die Mainova-Kunden unter anderem über das neue Preissystem informiert, das ab 1. Januar 2018 gilt. Das betrifft alle Riedberger, da hier ein Anschlusszwang für diese umweltfreundliche Energieform gilt. Zumal das Müllheizkraftwerk, wo die Fernwärme erzeugt wird, in unmittelbarer Nähe ist. Bei der Mainova spricht man von teilweise leichter Entlastung und Transparenz. Einige Anwohner indes fürchten eine Preissteigerung um teilweise mehrere hundert Euro im Jahr und wollen mithilfe eines Energieberaters herausfinden, wie sie sparen können.

Der Fernwärmepreis setzt sich vor allem aus „Jahresgrundpreis“ und „Arbeitspreis“ zusammen. Der Grundpreis bemisst sich nach der vertraglich vorgehaltenen Wärmeleistung in Kilowatt. Also wie viel Wärme die Fernwärme-Übergabestation des Hauses oder der Wohnung im Prinzip produzieren kann und muss. Der Wert ist so ausgelegt, dass die Temperatur der Wohnräume auch am statistisch kältesten Tag bei etwa 20 Grad gehalten werden kann.

Faktor zwei ist der Verbrauch, also die gelieferte Wärme. Wer die neuen Preise wiederum mit den alten Preisen vergleicht, wird feststellen, dass sich der Preis für die Basis-Leistung künftig mehr als verdoppelt und der Preis für die verbrauchten Kilowattstunden leicht sinkt. Einer der Riedberger, die einen Energieberater hinzugezogen haben, erklärt: „Für mich macht das insgesamt gut 300 Euro aus, die ich demnächst mehr zahlen muss.“ Zumal er nicht verstehen könne, dass man nicht den Preis für die jeweils verbrauchte Wärme stattdessen anhebt. Er fragt: „Wäre das nicht gerechter?“

Das sagt die Mainova

Fakt ist, dass Mainova im vergangenen Jahrzehnt 150 Millionen Euro in den Ausbau der Fernwärme und den Umbau von Kraftwerken investiert hat. Pressesprecherin Ulrike Schulz betont, dass Fernwärme zu den umweltschonendsten Formen der Wärmeversorgung gehört und „in Frankfurt in den Heizkraftwerken der Mainova mittels hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wird“. Bei einem transparenten Preissystem müsse aber auch die Entwicklung auf dem Wärmemarkt berücksichtigt werden. Sprecherin Schulz: „Viele der hier maßgeblichen Faktoren haben sich verändert.“ Unabhängig davon sei Fernwärme auch nach der Preisumstellung im Vollkostenvergleich mit Öl oder Erdgas zumeist die günstigere Alternative.

Die Sprecherin führt auch aus, dass rund die Hälfte der Privatkunden in Ein- und Zweifamilienhäusern durch die neuen Preise voraussichtlich sogar leicht entlastet werde. Skeptische Hausbesitzer aus dem Altkönigblick hingegen verweisen darauf, „dass das für uns sicher nicht gilt und vor allem Mieter hier am Riedberg die neuen Preise erst bei der Nebenkostenabrechnung merken werden“.

Ein weiterer Punkt ist, dass der von der Mainova übrigens geförderte Energieberater herausgefunden hat, dass die Grundleistung, die jetzt teurer wird, bei einigen Häusern deutlich zu hoch angesetzt wurde. In nicht nur einem Fall würden beispielsweise statt bisher 12 bis 15 Kilowatt Basis-Leistung definitiv nur 8 Kilowatt genügen. Das belegt die offizielle Heizlastberechnung, welche man bei der Hausübergabe erhält. Diese wiederum wollen die betroffenen Riedberger jetzt der Mainova vorlegen.

Vertrag gilt auch ohne Unterschrift

Was aber geschieht, sollten Kunden den neuen Vertrag nicht unterschreiben? Dazu Pressesprecherin Ulrike Schulz zu MAINRiedberg: „Natürlich werden unsere Kunden auch weiterhin von uns zuverlässig und sicher mit Fernwärme versorgt. Für den Fall, dass der Kunde keinen schriftlichen Vertrag abschließt und weiterhin Fernwärme beziehen will, bestimmt § 2 Abs. 2 S. 2 AVBFernwärmeV, dass durch die Entnahme von Fernwärme ein faktischer Vertrag zustande kommt.“ Das bedeutet, dass trotzdem die neuen Preise gelten. Die alten Verträge hatte die Mainova im März fristgerecht gekündigt.

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Bei Rückfragen zur Berechnung der Preisänderungsklausel kann Mainova-Kunden ein Termin im Service Center zur persönlichen Beratung angeboten werden.

Die Terminvergabe erfolgt über fernwaerme@mainova.de
Service Line 0800-5894568
Fax 0800-1188844

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Dieser Beitrag ist die gekürzte Fassung eines Berichts, der in der aktuellen MAINRiedberg-Ausgabe Anfang Dezember erschienen ist

Gesucht: die schönsten Riedberg-Bilder

Nur noch zwei Tage Zeit haben begeisterte (Hobby-)Fotografen, um am ersten Riedberger Fotowettbewerb teilzunehmen. Der Culture Club sucht noch bis zum Ende des Jahres unter dem Motto „Der Riedberg – Mein Ort“ die schönsten Bilder aus Frankfurts jüngstem Stadtteil. Bisher sind die unterschiedlichsten Bilder vom Riedberg angekommen, von Detailaufnahmen von Bauarbeiten über grüne Parks bis zu älteren Fotos, als hier fast noch keine Häuser standen.

Extra-Wertung für Jugendliche – und tolle Preise!

„Was uns allerdings immer noch fehlt, sind Einsendungen von Jugendlichen“, erklärt CCR-Vorstand Sandra Thoms. Beim Kulturverein hofft man, dass im Wettbewerbs-Endspurt (und in Tagen, wo Riedberger Teens vielleicht etwas Zeit zum Raussuchen und längere Weile haben) noch Fotos von Jugendlichen und Kindern eintreffen. Denn für diese gibt es eine Extra-Wertung und Extra-Preise. Etwa einen Bluetooth-Lautsprecher, gesponsert vom Media Markt.

Am 31. Dezember ist Einsendeschluss. Anschließend wählt eine Jury die besten Bilder aus. Diese werden in einer Ausstellung in den neuen Räumen des Familienzentrums Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee präsentiert.

Organisatoren des Fotowettbewerbs sind der Culture Club Riedberg, das Familienzentrum Billabong, das Stadtteilmagazin MAINRiedberg und die Fotografin Ksenia Beizerova. Hier hat sie uns verraten, was unseren Stadtteil für sie ganz persönlich so besonders macht:

„Jeder Riedberger sieht den Stadtteil aus einer ganz eigenen Perspektive und für jeden ist er etwas ganz Besonderes. Für mich als Fotografin ist der Stadtteil so facettenreich, dass ich beim Spazieren so viele Bildideen entdecke, dass ich sie nicht ansatzweise alle festhalten kann. Deshalb möchte ich meine Leidenschaft zur Fotografie und meine Liebe zu unserem Stadtteil mit allen Riedbergern teilen und den Gemeinschaftsgeist und Kreativität der Bewohner in einem spannenden Fotowettbewerb herausfordern.“
Ksenia Beizerova, Fotografin

Einsendung der Fotos bitte an folgende E-Mail Adresse: foto@cultureclubriedberg.de

Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen gibt es hier: www.cultureclubriedberg.de/fotowettbewerb/