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Großer Empfang für die Pokalhelden

Eine Stadt im Fußball-Himmel: In einem mitreißenden Pokalfinale hat Eintracht Frankfurt gestern den FC Bayern München mit 3:1 im Berliner Olympiastadion besiegt und nach exakt 30 Jahren den DFB-Pokal zurück nach Frankfurt geholt. „Mit Fleiß, Leidenschaft und Disziplin hat die Eintracht einen vermeintlich übermächtigen Gegner bezwungen. Diese spektakuläre Mannschaftsleistung macht mich stolz und verdient allerhöchste Anerkennung“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann, der das Pokalfinale wie zahlreiche Magistratsmitglieder in der Hauptstadt mitverfolgt hatte.

Auch Fans aus unserem Stadtteil waren live mit dabei und teilweise zum großen Empfang schon wieder zurück am Main. Denn am späten Nachmittag traf der Eintracht-Tross kurz nach der Landung am Flughafen am Römerberg ein, wo mehr als 12.000 Frankfurter auf die Ankunft ihrer Pokalhelden warteten. Bereits die Straßen ab Sachsenhausen bis zum Römer waren so voller Fans, dass die Autos mit Trainern, SGE-Führung und Spielern immer wieder anhielten. Kurzes Feiern und Selfies mit Doppel-Torschütze Ante Rebic, mit Alex Meier, Boateng & Co. waren möglich. „Wer hätte es noch vor wenigen Tagen für möglich gehalten, dass wir heute hier stehen dürfen und gemeinsam eine der größten Partys feiern, die Frankfurt je erlebt hat? An diesen Tag werden wir uns noch in vielen Jahren erinnern. Ich möchte mich im Namen aller Frankfurter dafür bedanken, dass wir 2018 ein ganz besonderes Wäldchestag-Wochenende geschenkt bekommen“, sagte Oberbürgermeister Feldmann nach der obligatorischen Präsentation des DFB-Pokals auf dem Rathausbalkon.

So feiern Sieger: Noch-Trainer Niko Kovac mit OB Peter Feldmann und Ministerpräsident Volker Bouffier

Während sich Spieler und Funktionäre des frisch gebackenen DFB-Pokalsiegers im Kaisersaal in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt eintrugen, erklangen Fangesängen und Partymusik auf dem Römerberg bis in die Abendstunden. „Diese Eintracht verkörpert das Bild dieser Stadt und dieser Region. Es wird Generationen von Eintrachtfans geben, die von diesem Tag berichten“, sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. „An diesem Tag zeigt sich, wie sehnlich die Frankfurter auf diesen Erfolg gewartet haben. Mit welcher Euphorie und Leidenschaft die Frankfurter ihre Eintracht unterstützt haben und nun feiern, ist einfach sensationell“, zeigte sich Peter Feldmann begeistert von der Stimmung auf dem Römerberg.

Die Fans feierten weiter…

Über 12.000 Fans kamen zum Römer…

…und bereiteten den Pokalhelden einen unvergesslichen Empfang

Fotos: Stadt Frankfurt/ Stefan Maurer

Schulen, Tempo 30 und WLAN Themen im Ortsbeirat

Das Brennpunkt-Thema Schulplätze, eine weitere Tempo-30-Zone auf der Altenhöferallee, freies WLAN auf dem Riedbergplatz und Liegewiesen in den Parks sind Themen im Ortsbeirat. Die Sitzung findet morgen ab 20 Uhr in der Aula der Grundschule Riedberg statt. Auch die Bürger können sich zu Beginn zu Wort melden.

Bessere Statistiken und mehr Schulplätze

Frankfurt wächst fünfstellig von Jahr zu Jahr – doch von der Zahl der Schülerinnen und Schüler insbesondere an den weiterführenden Schulen im Frankfurter Norden schien man bei der Stadt in der Vergangenheit überrascht. Vor diesem Hintergrund will der Ortsbeirat den Magistrat bitten, sicherzustellen, dass zukünftig Erhebungen erfolgen, um die wichtigsten Fragen zu den Schülerzahlen (rechtzeitig) beantworten zu können. Doch auch bei den Grundschulen, insbesondere im Bezirk der Marie-Curie-Schule, übersteigen die Schülerzahlen die Kapazitäten. Deshalb will man beantragen, zu prüfen, ob der provisorische und nahe Modulbau der Gesamtschule nach deren Auszug nahtlos als Grundschulstandort genutzt werden kann. So könnte man längerfristig weitere Raumkapazitäten schaffen und den Bedarf an weiteren Betreuungsplätzen abdecken, eventuell plus Kita.

Zudem will die CDU beantragen, dass die Stadt zeitnah Möglichkeiten zur Erweiterung des Pausenhofs der IGS Kalbach-Riedberg erarbeiten und umsetzen soll, sowie zu prüfen, ob eine provisorische Turnhalle in der Nähe errichtet werden kann. Der aktuelle Pausenhof schrumpft durch neue Module für neue Schüler. Bisher wurde eine Erweiterung des Pausenhofs aber mit Hinweis auf den Obstbaum-Bestand in angrenzenden Grundstücken abgelehnt. Auch eine Turnhalle ist dringend notwendig.

Antrag auf Tempo 30 zwischen Gymnasium und Riedbergzentrum

Die SPD stellt den Antrag, die Altenhöferallee zwischen Friedrich-Dessauer-Straße und Riedbergallee in eine Tempo-30-Zone umzuwandeln. Die Begründung: Durch die Nähe zum Gymnasium sind viele junge RadfahrerInnen hier unterwegs und ältere Menschen aus den Senioren- und Pflegeheimen überqueren die Altenhöferallee in diesem Bereich. Auf Grund der Geschäfte und Bäckereien auf beiden Straßenseiten sind ständig Autos in Doppelreihen geparkt, was eine unübersichtliche Situation verursacht. Teilweise wird auch nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern beachtet. Die Unfallgefahr wächst.

Liegewiesen contra Hundekot

Die Grünen wollen den Magistrat bitten, mit dem Ortsbeirat sowohl im Bonifatiuspark, im Kätcheslachpark und im Freizeitpark Kalbach Liegewiesen auszuweisen, um Flächen auf den Wiesen zur Verfügung zu stellen, auf denen „Verunreinigungen durch Hunde möglichst nicht zu erwarten sind“. Denn trotz der eindeutigen Regelungen der Grünanlagensatzung sind in den Parkanlagen auf fast allen Wiesen freilaufende Hunde zu beobachten.

Packstation und freies WLAN?

Die CDU stellt den Antrag auf Realisierung einer Packstation auf dem Riedberg. Die SPD stellt den Antrag, bei der Stadt nachzuhaken, wie weit die Gespräche mit verschiedenen Anbietern bezüglich des Ausbaus des freien WLAN-Netzes gediehen sind. Beispielsweise am Riedbergplatz. Schließlich wolle man doch erreichen, dass in Frankfurt und insbesondere in dem Stadtteil Riedberg mit einer jungen Wohnbevölkerung „am technischen Fortschritt teilgenommen werden kann“…

Sitzung des Ortsbeirates 12 (Kalbach/ Riedberg) in der Aula der Grundschule Riedberg, Kalbacher Höhe 15, am Freitag, 18. Mai, um 20 Uhr. 

Fahrraddieb dank eines aufmerksamen Zeugen festgenommen

In der vergangenen Nacht gelang es der Frankfurter Polizei dank eines aufmerksamen Anwohners einen Fahrraddieb festzunehmen. Der zweite Täter konnte fliehen.

Gegen Mitternacht machten sich zwei Männer hinter einem Mehrfamilienhaus in der Graf-von-Stauffenberg-Allee mit einem Bolzenschneider an Fahrradschlössern einer Vielzahl von Zweirädern zu schaffen. Ein aufmerksamer Zeuge konnte dies beobachten und alarmierte umgehend die Polizei. Die Beamten nahmen kurz darauf einen der beiden mutmaßlichen Täter (18 Jahre alt) in der Nähe der Rosa-Luxemburg-Straße fest. Dem zweiten Täter gelang die Flucht in Richtung Nordweststadt.

In unmittelbarer Tatortnähe fanden die Beamten unter anderem ein Mountainbike sowie einen Bolzenschneider. Die Gegenstände wurden sichergestellt.

Der Täter wurde nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main/ Pressestelle

Symbolbild: Fuhrmann/ Archiv

Gymnasium Nord soll schneller gebaut werden

Schulplätze an Gymnasien sind Mangelware. Bereits jetzt besuchen zahlreiche Kinder aus unserem Stadtteil das Gymnasium Nord, das 2016 in einem Provisorium in Westhausen gestartet ist und damit nur bedingt gut per Schulbus erreichbar ist. Der endgültige Standort war lange noch vage, als Termin des Neubaus wurde bisher ebenso vage 2022 genannt. Jetzt könnte alles schneller gehen: Wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) berichtet, soll der Bebauungsplan für das umstrittene Areal „Am Eschbachtal – Harheimer Weg“ – früher „Bonames-Ost“ genannt – geteilt werden. Mit dem Ziel, hier mit Hochdruck dieses Gymnasium plus U-Bahn-Haltestelle planen und bauen zu können.

Für den Riedberg würde das bedeuten, dass einerseits das Gymnasium hier entlastet wird, andererseits aber auch die neue Schule deutlich attraktiver wird. Denn die Kinder können zukünftig direkt mit U9 und U2 dorthin fahren.

Die Schule ist ein ganztägig arbeitendes G9-Gymnasium mit derzeit 350 Schülerinnen und Schülern und wird pro Jahr um eine Jahrgangsstufe erweitert. Zu den Schwerpunkten gehören der mathematisch-naturwissenschaftliche Bereich und Sprachen. Unter anderem wird es in Zukunft ab Jahrgang 7 eine Profilklasse „Bili“ mit englischsprachigem Fachunterricht geben. Aktuell werden am Provisorium in Westhausen weitere Gebäude in Modulbauweise errichtet, damit Räume die neuen Schüler zur Verfügung stehen. Eine mobile 1-Feld-Sporthalle gibt es seit kurzem bereits.

Weitere infos zur Schule unter www.gymnasium-nord.de

Foto der provisorischen Schule im Aufbau: www.gymnasium-nord.de

Die Römer am Riedberg

Der Riedberg entstand auf der grünen Wiese – das stimmt so nicht. Knapp 2.000 Jahre zuvor lebten hier auch schon die Römer. Keine zehn Kilometer entfernt verlief im Taunus der Obergermanisch-Raetische Limes, einer der wichtigsten Grenzanlagen der Römer. Der Limes erstreckte sich über etwa 550 Kilometer zwischen Rhein und Donau. Auf der anderen Seite siedelten die Germanen. Man darf sich die Grenze aber nicht als militärisches Sperrgebiet vorstellen, es war eher eine überwachte Wirtschaftsgrenze – und für Menschen und natürlich Waren durchlässig. Mitte des 3. Jahrhunderts verlor der Limes seine Bedeutung, nachdem er mehrmals von den germanischen Alemannen und Chatten überrannt wurde. Es war ein Vorklang auf die rund ein Jahrhundert später einsetzende Völkerwanderung und den stetigen Untergang des Römischen Reiches in den nächsten Jahrhunderten. Seit 2005 ist der Obergermanisch-Raetische Limes Weltkulturerbe der Unesco.

Nida, eine große römische Garnisonstadt, lag im heutigen Heddernheim. Sie war Hauptort der Civitas Taunensium, dem rechtsrheinischen Teil der Provinz Germania superior, und umfasste das heutige Rhein-Main-Gebiet, den Taunus und die Wetterau. Nida wurde ebenfalls in der Zeit des Limesfalls aufgegeben. Viele wichtige römische Straßen führten dorthin oder kreuzten sich dort. Der Park „Römische Straße“, der Ende des Jahres auf dem Riedberg entstehen soll, entspricht etwa der Trasse der Heerstraße zwischen Nida und dem Saalburg-Kastell. Auch die Marie-Curie-Straße und die Max-von-Laue-Straße folgen alten römischen Straßen, am Bonifatiusbrunnen stand einst mindestens ein römischer Gutshof. Es ist anzunehmen, dass es noch viel mehr waren. In der Wetterau waren des damals mindestens 350.

In Kooperation mit dem Gymnasium Riedberg und dem Römerkastell Saalburg findet am 25. Juni um 18 Uhr der zweite historische Vortrag des Culture Club Riedberg statt: Dr. Carsten Amrhein, Direktor des Römerkastell Saalburg, berichtet in der Aula des Gymnasium Riedberg, wie die Römer damals hier in der Provinz und an der Außengrenze lebten und wie römisch der Riedberg war. Die Saalburg befindet sich unmittelbar an der B 456 zwischen Bad Homburg und Wehrheim im Taunuskreis. Es ist ein Freilichtmuseum und gilt als das besterforschte und am vollständigsten rekonstruierte Kastell des Obergermanisch-Raetischen Limes. Zu seiner Hochzeit waren hier etwa 500 Soldaten stationiert. Darüber hinaus ist die Saalburg ein international renommiertes Forschungsinstitut der provinzialrömischen Archäologie. Wissenschaftliche Kolloquien finden hier statt, die vor Ort betriebene wissenschaftliche Arbeit wird in Fachpublikationen veröffentlicht, außerdem befindet sich die Geschäftsstelle der Deutschen Limeskommission in den Museumsgebäuden. Für Groß und Klein ist ein Besuch der Saalburg immer ein Erlebnis – und wer will, kann auch die römische Küche kosten.

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Vortrag zu den Römern am Riedberg

Wann: 25. Mai um 18 Uhr, Aula des Gymnasiums Riedberg

Eintritt: 4 Euro; Jugendliche, Schüler, Lehrer und Mitglieder des Culture Club Riedberg bezahlen nichts

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Text: Fabian Obergföll

Plakat: Culture Club Riedberg/ www.cultureclubriedberg.de

Festival4Family in der Commerzbank-Arena

Die Planungen für das Festival4Family 2018 laufen auf Hochtouren. Am 21. Mai 2018, an Pfingstmontag, verwandelt der Frankfurter Trifels Verlag von 10 bis 18 Uhr die Commerzbank-Arena in ein Spaß- und Spielparadies für Familien. Auf die Besucher warten mehr als 120 Mitmachangebote, brandneue Highlights und Stargäste. Neben einer Kartbahn, einem Kettcar Rennen, einer virtuellen Achterbahnfahrt, einem Kinderkarussell, der Kindertheater Märchenbühne, der Sportbühne mit Auftritten von Vereinen aus der Region und einer Hüpfburgenlandschaft sind auch die großen Frankfurter Museen wie Senckenberg, Experiminta Science Center und das Deutsche Filmmuseum mit tollen Aktionen für Familien vor Ort.

Auch das Frankfurter Kinderbüro ist mit vielen Attraktionen dabei

Auch das Frankfurter Kinderbüro unterstützt das Festival und ist mit vielen Attraktionen dabei. Für die 0- bis 3-Jährigen wird die kuschlige Frankfurter Skyline Krabbellandschaft aufgestellt. Die Initiative „Frankfurt am Strand“ präsentiert Beach-Soccer-Torwandschießen und bringt damit Mädchen und Jungen mit viel Spaß in Bewegung. Das Kinderrechte-Mobil mit vielen Informationen, Angeboten und Beratung für Kinder und Familien steht für Fragen und Anregungen offen.

Von KiKa bis Star Wars

hr3 Morningshow Moderator Tobi Kämmerer begrüßt auf der Bühne unter anderem Ritter Rost Autor Jörg Hilbert, Jonah, den Gewinner der diesjährigen Staffel der KiKa Sendung Dein Song, Starkoch Mirko Reeh als kulinarischen Botschafter des Reiselandes Italien und viele mehr. In der Arena und auch auf dem Gelände draußen warten zahlreiche Stände: Die Biene Maja macht im Rahmen ihrer Junior Tour Halt auf dem Festival4Family – und bringt auch Kinderheld Wickie mit. Puppenmamas können Baby Born besuchen, Videospielfans den Nintendo Stand mit Super Mario & Co. Der größte Star Wars Kostüm Club der Welt (501st Legion German Garrison) steht für coole Fotos mit den Kindern parat.

Auch vor der Arena wird Kindern und Erwachsenen viel geboten. Hier sind die große Sportbühne und Aktionen von Vereinen der Sportjugend Frankfurt und des Sportkreises Frankfurt angesiedelt. Als sportliche Highlights können Interessierte beim Fußball Turnier des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS e.V.) mitfiebern. Auf der Kinder Theaterbühne wird unter anderem das Galli Theater den ganzen Tag lang ein buntes Märchenprogramm gestalten.

Kinder haben Rechte!

Das Festival4Family wird 2018 zum achten Mal gefeiert und zählt zu den größten Familienfesten Deutschlands. Gemeinsam mit vielen regionalen und nationalen Partnern möchte der Trifels Verlag mit dem Fest auf die Kinderrechte aufmerksam machen und aktiv einen Beitrag leisten. („Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.“, Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention).

Mehr Informationen zum Fest finden sich unter http://www.festival4family.de und zum Kinderbüro unter http://www.frankfurter-kinderbuero.de

Plakate & Informationen: Veranstalter

So geht’s zu Wäldchestag & Public Viewing

Über Pfingsten lockt von Samstag, 19. Mai, bis Dienstag, 22. Mai, der Wäldchestag in den Stadtwald. Gleichzeitig finden im benachbarten Stadion am Samstag das Public Viewing zum DFB-Pokalspiel Eintracht Frankfurt gegen Bayern München und am Pfingstmontag das Festival4Family statt. Damit alle Besucher unbeschwert an- und abreisen können, legen Busse und Bahnen Sonderschichten ein.

Ins Wäldche fährt man am besten mit den Straßenbahnlinien 20, 21 und der – aufgrund von Gleisarbeiten – zum Oberforsthaus umgeleiteten Linie 12 sowie den Buslinien 61 und 80. Besuchern der Commerzbank-Arena können für die An- und Abreise die S-Bahnen S7, S8 und S9 sowie Regionalzüge zur Station Stadion, die Straßenbahnlinien 20 und 21 zur Haltestelle Stadion Straßenbahn sowie die Buslinien 61 und 80 zur Haltestelle Stadion Osttribüne empfohlen werden.

Spaß für alle im „Wäldche“

Schon seit dem 18. Jahrhundert gehört es zur Frankfurter Tradition, dass die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag nach Pfingsten in den Stadtwald strömen, um ihren „Nationalfeiertag“, den „Wäldchestag“, zu feiern. Dieses Fest gibt es nur in Frankfurt und bereits im Jahr 1792 fand dieses Ereignis statt, wie ein Schriftstück aus dem Jahr 1831 erwähnte. Der eigentliche Ursprung des Wäldchestags ist bis heute nicht eindeutig belegt. Entweder waren der Anlass der jährliche Pfingstaustrieb des Viehs und das anschließende Waldpicknick der Knechte und Mägde. Oder es waren die jährlichen Festumzüge der Handwerker, die mit einem fröhlichen Stelldichein im Stadtwald verbunden waren.

Auch heute noch findet der halboffizielle Feiertag regen Zuspruch bei Jung und Alt, und bis in die 90er Jahre hatten an diesem Tag sogar die Frankfurter Geschäfte nachmittags geschlossen. Der große Festplatz am Oberforsthaus bietet Unterhaltung für jeden Geschmack: vielseitige Erlebnisgastronomie mit gemütlichen Festzelten, Sommergärten und Imbissständen, traditionelle Kirmessangebote wie Spielbuden, Fahrgeschäfte und vieles mehr.

Foto: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Ferienspiele auch für Kids mit Handicap

Lust auf Abenteuer, Toben und garantiert nicht langweilige Ferien? Auch in diesem Jahr gibt es beim Familienzentrum Billabong am Riedberg wieder die beliebten Ferienspiele in den Sommerferien. In der Zeit vom 25.06. – 13.07.2018, für Kinder im Alter zwischen 6 – 12 Jahren. Anja Hohmann vom Billabong-Team erklärt nicht ohne Stolz: „Erstmalig ist es uns auch möglich, Kinder mit Behinderung für die Ferienspiele mit aufzunehmen. Mit viel Spiel, Spaß und Ausflügen verbringen wir tolle Tage mit den Kids.“

Es gibt englischsprachige Betreuer…

Die Ferienspiele haben zum ersten Mal 2012 stattgefunden, auf Initiative von drei Riedberger Müttern „und dank dem Mut von Billabong“, wie eine der Initiatorinnen betont. Da hatte man aber längst nicht so viele Plätze und auch nicht so ein umfangreiches und abgestimmtes Programm. Im Laufe der Jahre wurde Möglichkeit geschaffen,  30 bis 35 Plätze anbieten zu können. Englischsprachige Betreuer kamen hinzu. In diesem Jahr macht die Ferienspiele so besonders, dass sie erstmals in den eigenen Räumen in der Graf-von-Stauffenberg-Allee stattfinden können „und wir so schön viel Platz haben plus einem Außengelände und einer eigenen Küche“. Denn seit zwei Jahren gibt es selbstgekochtes Essen.

…und derzeit noch freie Plätze

Die vielen unterschiedlichen Aktivitäten und Ausflüge zeichnen diese Ferienspiele aus. Koordinatorin Anja Hohmann: „Der Schritt, die Spiele auch für Kinder mit Behinderung zu öffnen, ist ein mutiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung und schon lange fällig.“ Nun kann Billabong die Kinder auch inklusiv betreuen, da man auch entsprechendes Betreuungspersonal hat.

In der dritten Ferienwoche gibt es nur noch wenige freie Plätze, in den ersten beiden Wochen noch etwas mehr freie Plätze.

Infos zur inklusive Betreuung

Für Fragen zur Betreuung steht Billabong telefonisch unter 069 / 98957795 oder per Mail an info@billabong-family.de zur Verfügung. Weitere Infos unter www.billabong-family.de

Foto: Archiv

Mein Tanzabenteuer in New York

Haben Sie in unserem aktuellen MAINRiedberg-Magazin über das Tanzabenteuer von neun Riedberger Ladies und einem Mann in New York City gelesen? Es ist eine Gruppe des Thom Hecht Ballettförderzentrums, die dort vor wenigen Wochen Prüfungen ablegten. Jetzt hat unsere Autorin Monika Nowicka mit dem Hobby-Tänzer und einzigen männlichen Teilnehmer gesprochen. Hier ist das unterhaltsame Resümee, das Monika „Tanzvergnügen, Schlemmerei und Höhenangstüberwindung“ nennt. 

Nachdem Strumpfhosen, Trikots und Ballettschuhe eingepackt waren, ging es für Stefan, der von seinem Freund begleitet wurde, auf die große Reise. Einer der Highlights, von denen Stefan zuerst erzählt, war der Kauf von Spitzenschuhen beim in Tanzkreisen berühmten Anbieter Gaynor Minden, dem Geschäft für Point-Schuhe. „Nachdem ich etliche Paare mit dem Kommentar „It’s still painful“ zurückgehen habe lassen, schien die Verkäuferin einen Einfall zu haben, verschwand wieder kurz im Lager und hatte dann ein Paar bei sich, das für meine „squishy feet“ am besten geeignet war. Nach etwa einer Stunde war ich dann im Besitz meiner ersten Spitzenschuhen.“

Was war Deine ganz persönliche Belohnung?

Stefan machte sich schon vor der Reise ein ungewöhnliche Gedanken, als er erfahren hat, dass es beim American Ballet Theatre ein festgeschriebenes Outfit für die Prüfung gibt, sozusagen eine Kleiderordnung, damit alle einheitlich aussehen. „So kam es, dass ich gerade auf das, was ich am liebsten mag, nämlich Süßigkeiten und fettiges Fast-Food verzichten musste. Absurderweise auch für ein Land, das für Fastfood und generell ungesundes Essen bekannt ist. Und es hat sich ausgezahlt. Bis zur Prüfung habe ich dann einige Kilos runterbekommen.“ So konnte er sich voll und ganz aufs Tanzen konzentrieren.

Natürlich mit einer wunderbaren Belohnung! Denn nach der bestandenen Prüfung machte er einen „Großeinkauf in einem Geschäft am Union Square, in welchem es ausschließlich Süßigkeiten gab“.

Wie war Dein Eindruck von der wohl weltweit renommiertesten Ballett-Institution?

„Wir hatten einen festgelegten Ablauf darüber, wie unser Prüfungstag aussehen wird. Wir durften beispielsweise das Gebäude nur zu der uns zugeteilten Uhrzeit betreten und uns nur in dem Raum aufhalten, die für uns reserviert wurde. Es herrschte normaler Unterrichtsbetrieb und demnach war es spannend zu sehen, was das für Leute sind, für die Tanzen ihr normaler täglicher Job ist. Manchmal konnte man einen Blick in die verschiedenen Räume werfen und großartige Tänzerinnen und Tänzer sehen. Man hatte die ganze Zeit das Gefühl in einem ganz besonderen Gebäude, an einem ganz besonderen Ort zu sein. Oder besser gesagt: sein zu dürfen.“

Wie war die Prüfung selbst?

„Zum Glück war unsere Gruppe als Erstes dran und wir mussten nicht mehr warten – sonst hätte sich die Aufregung wahrscheinlich in’s Unermessliche gesteigert. Bevor es losging, hatten wir aber erst ein sogenanntes „Spacing“, bei dem uns Thom Hecht gezeigt hat, wo etwa unser Platz an der Stange ist. Der Boden war ein besonderes Highlight: Man konnte darauf viel höher springen als in Frankfurt, da er extra dafür präpariert wurde. Dann kam auch schon die Prüferin um die Ecke und wir mussten den Prüfungssaal verlassen, um uns im Flur für den Einmarsch aufzustellen. Ein letztes „Toi toi toi“ und dann setzte auch schon die Musik ein. Jetzt gab es kein zurück mehr.“

Anspannung pur bei der Prüfung – bei Stefan…

…und den erfolgreichen Ballett-Tänzerinnen

Nachdem sich alle vorgestellt hatten, ging es dann endlich los. Die Prüfung lief so ab, wie man sie einstudiert hatte. Allerdings unter den kritischen Blicken der Prüferin, Meghan Love, die sich während des Ganzen reichlich Notizen machte. Bodenübung, Stange, Übungen in der „Mitte“ und theoretischen Fragen – die Zeit verging wie im Flug.

Was hast Du gefühlt, als Du erfahren hast, dass Du die Prüfung bestanden hast?

„Wir waren alle extrem erleichtert, die Prüfung überhaupt, ohne größere Patzer, hinter uns gebracht zu haben. Wir waren mit unseren Leistungen zufrieden und hatten hart trainiert.“

Wie habt Ihr gefeiert?

„Gefeiert wurde in einer Rooftop-Bar. Nur leider konnte ich nicht dabei sein. Die Anspannung der letzten Tage und der Jetlag haben mich um 10 Uhr ins Bett fallen lassen.“

Dein absolutes Highlight der Reise?

Der Ausblick am One World Observatory mit einem fantastischen Panorama-Blick war einfach unbezahlbar! Stefan und sein Freund haben beide Höhenangst. Trotzdem machten sie sich auf dem Weg dorthin. „Je näher wir dem imposanten Gebäude kamen, desto größer wurde die Anspannung, schließlich ist der Wolkenkratzer das höchste Gebäude der westlichen Welt. Die Aussicht war unglaublich und in einem 360°-Rundgang hatte man einen einmaligen Blick auf Sehenswürdigkeiten, wie das Empire State Building, Statue of Liberty oder die Brooklyn Bridge.“

Mal wieder ein wunderbares Beispiel, dass es sich immer lohnt seine Ängste zu überwinden! Die Geschichte mit dem Hochhaus scheint auch an Stefans Abenteuer mit dem Tanzen zu erinnern. Man steht zunächst ganz unten und der Weg nach oben erscheint weit und unerreichbar. Aber wenn man sich Schritt für Schritt auf dem Weg nach Oben macht, dann wird man mit etwas Atemberaubendem belohnt und fühlt sich am Ende wie ein Sieger…

Weitere Infos zum Thom Hecht Ballettförderzentrum am Riedberg unter www.thomhecht-ballett.de

Text: Monika Nowicka

Fotos: Thom Hecht Ballettförderzentrum

Fußball-Kabarett pünktlich zum WM-Start

Die Bundesligasaison ist gerade erst zu Ende. Pokalfinale und natürlich dann noch die WM stehen unmittelbar bevor. Was würde da besser passen, als ein Abend, wo’s (fast) nur um König Fußball geht? Denn Mitte Juni kommt Kabarettist Uwe Spinder zu uns auf den Riedberg, mit seinem neuen Programm „Da lacht der Fußball“. Es ist ein Kabarett-Special pünktlich zum WM-Auftakt.

Wer Spaß am Fußball hat und gerne lacht, der ist genau richtig bei Uwe Spinders neuem Programm. Nach über 600 Auftritten in der ganzen Republik frönt der Schwabe nun seiner größten Passion auch auf der Bühne und präsentiert die wunderbar kuriose Welt des runden Leders mit viel Humor und jeder Menge Pointen. Seine Mischung aus Kabarett und Comedy ist die vergnügliche Reise eines leidenschaftlichen Kenners durch das fußballkulturelle Geschehen mit all seinen bunten Facetten, die auch stets topaktuell angepasst als witzige Hommage an das Spiel aller Spiele daherkommt.

Anekdoten von der Kreisliga bis zum WM-Finale, Amüsantes von der Stadionwurst bis zu Ronaldo. Legendäre Kicker, launige Trainer, schwafelnde Reporter, absurde Entwicklungen, skurrile Nostalgie, lustige Fakten und Fundstücke, flankiert von herzerfrischend komischen Sprüchen und Weisheiten – der Fußball schreibt die schönsten Geschichten.

Uwe Spinder hat sich durch die Schatzkammer der Fußballkomik gedribbelt und garantiert für 90 Minuten plus Verlängerung beste Unterhaltung – nicht nur für Experten!

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger. Und jetzt noch ein großes Dankeschön an Veranstalter „Kultur am Riedberg“: Wir konnten wieder 3 x 2 Gratis-Tickets für diesen Kabarett-Abend verlosen. Eine Mail an mail@main-riedberg.de genügteDie ersten drei Einsender haben die Karten gewonnen und sind bereits verständigt. Herzlichen Glückwunsch!

Der Kabarett-Abend zur Fußball-WM findet am Donnerstag, 14. Juni, um 20 Uhr in der Riedbergschule, Zur Kalbacher Höhe 15, statt.

Info und Vorverkauf: info@josua-gemeinde.net und Telefon 069/ 57003249

Foto: Veranstalter/ Kultur am Riedberg