Monat: April 2017

Radstars & Picknick:
Highlights am 1. Mai

Spitzensport hautnah erleben – das ist am 1. Mai wieder bei uns am Riedberg möglich. Die Organisatoren von Eschborn-Frankfurt versprechen „ein Radrennen der Superlative“. Zur 56. Austragung des Radklassikers haben sich nicht nur alle deutschen Top-Fahrer, sondern auch die internationalen Stars der Szene angesagt. Seit 2009 führt die Strecke direkt durch unseren Stadtteil. Das Highlight: In diesem Jahr wird es in der Altenhöferallee auf Höhe der Graf-von-Stauffenberg-Allee eine Sprintwertung geben. Marcel Kittel, John Degenkolb & Co. werden zwischen 12.30 und 12.40 Uhr dort erwartet. Wer will, kann übrigens direkt vom Raceday zum Picknick im Garten der IG Riedberg „durchstarten“.

Zurück zum Radrennen. Natürlich werden auch in diesem Jahr ambitionierte Amateur- und U23-Fahrer sowie Junioren gestaffelt an den Start gehen und in der Zeit zwischen 10 und 13.20 Uhr den Riedberg erreichen. Zudem wird es hier ein Rahmenprogramm geben, mit Grillen vor dem Park Avenue, dem Auftritt von Cheerleadern und auch Kinderbetreuung.

Das traditionsreichste deutsche Radrennen wird am 1. Mai Premiere in der WorldTour feiern, also in den Kreis der international bedeutendsten Rennen aufsteigen. Beim Kampf um den Sieg an der Alten Oper in Frankfurt müssen sich die deutschen Top-Fahrer deshalb einigen der weltweit besten Profis stellen. Weltmeister Peter Sagan wird in Eschborn genauso am Start stehen, wie Alexander Kristoff, der seinen dritten Sieg in Folge beim deutschen Radklassiker holen möchte.

Alles Informationen zum Rennen finden Sie unter www.eschborn-frankfurt.de

Die IG Riedberg lädt alle zum Picknick

Vorausgesetzt, das Wetter ist am 1. Mai schön genug, um ein Picknick zu veranstalten, findet auch in diesem Jahr das PiG – Picknick im Garten – statt. Das gemütliche Beisammensein findet ab 12.30 Uhr auf dem Gartengrundstück statt, das die IG Riedberg betreut. Das umzäunte Areal befindet sich direkt gegenüber vom Kautenhof an der alten Riedbergstraße.

Die IG Riedberg lädt alle Riedberger ein, die Streuobstwiese in eine bunte Picknick-Landschaft zu verwandeln. Anders als beim Sommerfest der IG gibt es bei PiG keine Getränke- und Verpflegungsstände und auch kein Programm. Jeder bringt sein „Futter“ – wie bei einem Picknick üblich – selbst mit. Einzige Ausnahme: Die IG wird einen Grill aufstellen und befeuern. Wer sein Grillgut darauf zubereiten möchte, kann dies gerne tun. Auf der IG-Webseite steht auch noch der Satz: Jeder ist seines eigenen Fleisches Grillmeister…

(Text und Bild Picknick: IG Riedberg e.V./ Grafik: fotolia)
(Fotos John Degenkolb: Eschborn – Frankfurt/ www.eschborn-frankfurt.de)

Es fehlen Kita-Plätze
für über Dreijährige

Im Stadtteil gibt es zu wenige Betreuungsplätze für über Dreijährige. Auf diese problematische Situation machten Mütter und die Leiterin einer Krabbelstube bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung aufmerksam. Eine Mutter, Sandra Witteck, meldete sich stellvertretend in der Bürgerfragestunde zu Wort. Sie sprach von einer „extremen Anspannung“ und der Tatsache: „Ich habe für mein Kind keinen Platz, obwohl ich ab Herbst wieder arbeiten will. Wie soll ich das machen?“ Zahlreichen anderen Eltern geht es ähnlich, trotz 13 Kitas alleine am Riedberg und des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz. Im Frankfurter Bildungsdezernat bestätigt man diesen „Engpass“ und betont ausdrücklich: „Wir prüfen unter Hochdruck Alternativen.“

Zurück zur Ortsbeiratssitzung. Als sich Sandra Witteck wieder gesetzt hatte, schilderte der Stadtverordnete Robert Lange, Vorsitzender des Ortsbeirates 10, „ähnliche Probleme“ in Bonames, Eckenheim, Preungesheim und Frankfurter Berg. Selbst wenn also Eltern vom Riedberg oder aus Kalbach ihre Kinder nur wenige Kilometer entfernt anmelden möchten, dürfte das mehr als schwierig werden.

Zudem bezeichnen die Mütter das neue und zentrale Frankfurter Kita-Anmeldesystem, das „Kindernet Frankfurt“, als „intransparent“. So sind derzeit nur Erstanmeldungen an den Kitas möglich. Was dazu führt, dass sich Mütter und Väter – wie bislang – bei möglichst zahlreichen Einrichtungen anmelden und vorstellig werden. Dementsprechend lang sind auch die Wartelisten.

„Wir prüfen unter Hochdruck Alternativen“

Im Dezernat für Integration und Bildung erklärt Jetta Lüdecke, Leiterin des Dezernatsbüros, gegenüber MAINRiedberg: „Momentan zeichnet sich womöglich tatsächlich ein Engpass ab: Zwischen 2015 und 2016 verzeichneten wir stadtweit einen Zuwachs um 378 Kinder. Davon gab es allein auf dem Riedberg einen Zuwachs um circa 100 Kindergartenkinder.“ Das hat die „ohnehin hoch angesetzte Prognose nochmal übertroffen“.

Zum einen ist nun der nächste Kita-Neubau in Planung, beziehungsweise in Bau. Im Westflügel werden ab 2018 63 neue Kindergartenplätze entstehen. Die Expertin vom Bildungsdezernat fügt hinzu: „Zum anderen ist uns klar, dass diese Maßnahme allein für die Umsetzung des Rechtsanspruchs nicht ausreichen wird. Wir sind demzufolge derzeit unter Hochdruck dabei, zusätzliche Alternativen zu prüfen.“

Wenn sich eine neue Entwicklung oder eine Lösung abzeichnet, wird MAINRiedberg darüber berichten.


Diese Mütter machten bei der Ortsbeiratssitzung auf die „extrem anspannende“ Situation aufmerksam. Sandra Witteck (rechts) meldete sich stellvertretend zu Wort

(Text: cd/ Fotos: berezko/cd)

Wer muss für den
Kanalanschluss zahlen?

Die Plätze am Podium sind anfangs noch leer und die Aula des Gymnasiums ist nur relativ spärlich gefüllt – obwohl das Thema viele interessieren dürfte. Denn am Mittwoch Abend ist eine Informationsveranstaltung über die Erhebung einer Zahlung, die mehrere tausend Riedberger betreffen wird. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) erläutert, dass sie in den nächsten Wochen mit der Veranlagung des so genannten „Kanalanschlussbeitrags“ beginnt – sukzessive im gesamten Neubaugebiet. Diese Gebühr dient zur Finanzierung der öffentlichen Anlagen zur Abwasserbeseitigung, das sind insbesondere Kanalisation und Abwasserreinigungsanlagen. „Dieser Beitrag ist einmalig“, wie SEF-Experte Ernst Appel wiederholt betont.

Seit 1867 gibt es Kanalanlagen in Frankfurt. Inzwischen sind diese über 1,5 Milliarden Euro wert und müssen ständig erneuert und ausgebaut werden. Im Prinzip muss auch deshalb jeder Eigentümer ein Mal eine solche Anschlussgebühr zahlen. Dass es in einem Gebiet gleich mehr als 6000 Wohneinheiten fast zeitgleich betrifft, ist ziemlich ungewöhnlich, liegt aber schlicht an Größe und Entstehung des Riedbergs.

Doch wer muss voraussichtlich wie viel zahlen? Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wer muss zahlen?
Beitragspflichtig ist grundsätzlich, wer zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Beitragsbescheids eingetragener Eigentümer im Grundbuch ist. Ist das Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, ist die erbbauberechtigte Person bzw. das Unternehmen beitragspflichtig.

Warum wurde man beim Kauf teils nicht darüber informiert?
Die Stadtentwässerung hat die Hessenagentur darauf hingewiesen, auch an alle Bauträger weiterzugeben, dass ein Passus bzgl. der Anschlussgebühr in ALLE Kaufverträge eingearbeitet werden muss. „Wir wissen aber nicht, was in Ihren Kaufverträgen steht“, so die SEF-Vertreter.

Müssten nicht eigentlich die Projektentwickler/ Bauträger diesen Beitrag zahlen?
Die SEF kann den Beitrag nur vom gegenwärtigen Eigentümer erheben. Sollte im Kaufvertrag stehen, dass der Projektentwickler/ Bauträger diesen übernimmt, muss der Eigentümer das wiederum beim Bauträger geltend machen.

Wofür muss man zahlen?
Die Höhe des Beitrags bemisst sich im Wesentlichen nach der Grundstücksgröße (a) und der baurechtlich zulässigen Nutzbarkeit (b). In der Regel ergibt sich die baurechtlich zulässige Nutzbarkeit aus dem jeweiligen Bebauungsplan. Der Kanalanschlussbeitrag setzt sich zusammen aus a) 1,02 Euro für jeden angefangenen Quadratmeter Grundstücksfläche und b) 6,14 Euro für jeden angefangenen Quadratmeter zulässiger Geschossfläche.

Aber auch für das Teileigentum an einem Privatweg oder einem Privatparkplatz/ Stellplatz wird eine (geringere) Gebühr fällig. Der Bau einer Zisterne mit Regenwasserrückhaltung befreit nicht von der Gebühr.

Wie hoch ist der Beitrag?
Hier drei (gekürzte) Rechenbeispiele, die am Mittwoch dargelegt wurden: Für ein HAUS mit rund 450 Quadratmeter Grundstück und zwei Vollgeschossen werden ungefähr 3800 Euro fällig. Für ein REIHENHAUS mit einem Grundstück von 160 Quadratmetern und ebenfalls zwei Vollgeschossen sind es rund 1300 Euro. Bei einer Etagenwohnung (EIGENTUMSWOHNUNG) ist der Anteil am gesamten Grundstück entscheidend. Bei 84 Quadratmetern beliefe sich das ebenfalls auf rund 1300 Euro.

Wann werden die Bescheide versandt?
Da das letzte Riedberg-Quartier, der Westflügel, noch nicht fertiggestellt ist, wird der letzte Gebührenbescheid sicher erst Mitte 2018 versandt sein. Die ersten Rechnungen der SEF werden aber vermutlich demnächst eintreffen.

Gibt es die Möglichkeit zu Stundung und Ratenzahlung?
In diesen Fällen ist VOR FÄLLIGKEIT der Zahlung ein formloser Antrag zu stellen. Für die Dauer der Stundung oder Ratenzahlung fallen Zinsen an.

Wird der Beitrag überall erhoben?
Es gibt ein sehr kleines Gebiet, einen „weißen Fleck“ (siehe Karte) am Bonifatiusbrunnen, wo zuerst die Bebauung des Riedbergs startete und der Beitrag bereits erhoben wurde.


Nur in dem kleinen weißen Bereich am Bonifatiusbrunnen werden die Beitrage nicht mehr erhoben

So reagieren die Zuhörer

Als einer der Ersten meldet sich der Riedberger Andreas Woitun zu Wort. Er zeigt sich verwundert über die „sehr kurzfristige“ Ansetzung der Informationsveranstaltung. Er hatte freundlich, aber bestimmt schon vorab darauf hingewiesen, dass laut seinem Kaufvertrag im Erwerbspreis seiner Wohnung alle Erschließungskosten, Abgaben, Beiträge und sonstige Kosten nach dem Baugesetzbuch (BauGB), dem Kommunalabgabengesetz (KAG) und der Ortssatzung enthalten sind.

Gegenüber MAINRiedberg erläuterte der Bankkaufmann dann auch noch, dass seiner Meinung nach die Kosten für den Kanalanschluss bereits durch den Erwerb der Immobilie in einer „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ bezahlt wurden – so stehe es in einem Eintrag im Grundbuch.


Der Riedberger Andreas Woitun verweist auf seinen Kaufvertrag. Daraus hatte er geschlossen, dass für seine Wohnung keine weiteren Erschließungskosten mehr geltend gemacht werden können

Ernst Appel von der SEF riet am Mittwoch nochmals zum Schluss: „Prüfen Sie Ihre Verträge genau, ob sie den Beitrag gegenüber Ihrem Bauträger geltend machen können.“ Die Diskussion um die Kanalanschluss-Rechnung dürfte somit noch nicht vorbei sein.


Vertreter von Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) und Hessenagentur erläuterten die Hintergründe des so genannten „Kanalanschlussbeitrages“

Weitere Informationen und Kontakt unter http://stadtentwaesserung-frankfurt.de sowie 069/212-39104 sowie 069/21230037.

(Foto: fefufoto/ cd (3)

Wir sind jetzt
12.492 Riedberger

Jetzt ist es amtlich: Der Riedberg hat im vergangenen Jahr die 12.000-Einwohner-Schwelle „geknackt“ und es wird vermutlich nur noch einige Monate dauern, bis mehr als 13.000 Riedbergerinnen und Riedberger hier leben. Gestern stellte IT-Dezernent Jan Schneider die aktuelle Frankfurt-Statistik anlässlich des „Girls’Day und Boys’Day 2017“ vor.

Insgesamt ist die Main-Metropole im Jahr 2016 um mehr 5000 Einwohner auf fast 730.000 gewachsen. Die meisten Frankfurterinnen und Frankfurter leben im Bockenheim. Den größten absoluten Zuwachs gab es aber im Stadtteil Kalbach/ Riedberg mit fast 2000 Neubürgern.

Die jüngsten Einwohner Frankfurts

Das Bürgeramt Statistik und Wahlen war aber so nett, Ihnen und uns für MAINRiedberg die Zahlen auszuhändigen, die nur unser Neubaugebiet, übrigens eines der größten ins ganz Europa, betreffen. Obwohl das letzte Quartier, der so genannte Westflügel, noch nicht fertiggestellt ist, leben hier bereits 6260 weibliche Einwohner, 6232 männliche. Mehr als 9500 Riedberger haben einen deutschen Pass, mehr als 2500 eine ausländische Staatsbürgerschaft. Äußerst interessant ist aber auch die Altersstatistik: Rund 500 Frauen und Männer sind 65 und älter, 8800 zwischen 15 und 64 Jahren – und exakt 3216 unter 15 Jahren. Damit dürfte der Riedberg das Gebiet mit dem mit Abstand jüngsten Einwohner-Anteil Frankfurts sein!

Frauen sind immer gebildeter – aber weniger in gut bezahlten Jobs

Zurück zur allgemeinen Statistik und zum gestrigen Girls & Boys-Day: „Wie die Statistik zeigt, sind in Frankfurt die Mädchen und jungen Frauen in der Schule und ihrer Ausbildung im letzten Jahrzehnt weiterhin außerordentlich erfolgreich“, stellt Dezernent Jan Schneider fest. Sie beenden die Schulzeit mit im Schnitt höheren Schulabschlüssen und gehen seltener ohne Abschluss von der Schule ab als ihre Mitschüler. Auch ihre Ausbildung und ihr Studium absolvieren Frankfurterinnen im Schnitt deutlich häufiger erfolgreich als Frankfurter. „Damit bieten Absolventinnen dem Arbeitsmarkt ein großes Potenzial an vergleichsweise hochqualifizierten Arbeitskräften“, so Schneider.

In einigen Berufsfeldern in Ausbildung und Fachhochschulstudium sind die Geschlechter allerdings weiterhin sehr ungleich verteilt – und insbesondere in puncto gut bezahlter Jobs. „Der Sinn des Girls’Day, mehr hochqualifizierte Frauen in gut bezahlte, zum Beispiel technische, Berufe zu bringen, ist daher auch im 16. Jahr aktueller denn je. Auch für die Stadt Frankfurt“, unterstreicht Schneider.

Weitere Informationen zur neuen Frankfurt-Statistik gibt es unter www.frankfurt.de/statistik_aktuell

(Quelle: Statistik aktuell/ amtliches Melderegister Frankfurt a. M.)
(Plan: HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH)

Billabong startet FUNDBÜRO

Jetzt könnten die Zeiten von (erfolglosen) Suchaktionen via Facebook & Co. endlich vorbei sein. Denn das Billabong Familienzentrum startet mit einem neuen Service für den Riedberg: „Mit dem Fundbüro „Riedberg Lost & Found“ bieten wir die Möglichkeit, Fundsachen in unserem Familienzentrum abzugeben und wieder an den rechtmäßigen Eigentümer auszuhändigen“, informiert Sabine Fiedler vom Billabong-Vorstand.

Die Fundsachen werden katalogisiert, entsprechend verwahrt und nur nach einer genauen Überprüfung und den Nachweis des Eigentums ausgegeben. Billabong möchte damit eine zentrale Anlaufstelle auf dem Riedberg schaffen. Nach Ablauf einer festgelegten Aufbewahrungszeit werden die Fundsachen an die dafür zuständigen städtischen Stellen oder die Polizei übergeben.

Fundsachen können ab dem 02.05.2017 von Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 9 bis 12 Uhr abgegeben und abgeholt werden. Nach Absprache ist dies in Ausnahmefällen auch am Nachmittag möglich.

Ansprechpartnerinnen vor Ort sind Frau Papastefanou, Frau Hohmann und Frau Brandi. Diese kann man im Billabong-Büro im Jugendhaus, Friedrich-Dessauer-Str. 4-6, am Riedberg erreichen.

Sabine Fiedler betont: „Gern können Sie uns auch eine Mail an info@billabong-family.de schreiben oder uns telefonisch kontaktieren unter 069 / 98957795.“

(Quelle: Billabong Familienzentrum Riedberg e. V.)

Schüler starten mit Bus
zur Tischtennis-WM

Nehmen Sie mal einen Ball mit 140 km/h an! Beim schnellsten Ballsport der Welt geht es nicht um Sekunden, sondern um Millisekunden…Mit diesen und anderen Fakten wird für die Tischtennis-WM geworben, die von 29. Mai bis 5. Juni in Düsseldorf stattfindet. Für die Schülerinnen und Schüler hier am Gymnasium Riedberg klang das trotz der vergleichsweise geringen Distanz verdammt weit weg – bis AG-Coach Wieland Speer, der selbst viele Jahre als Bundesliga- und Nationaltrainer gearbeitet hat, einen fast unmöglichen Plan entwickelte: Eine Busfahrt zur WM, inklusive Meet and Greet mit Nationalspielern und vor allem mit Einverständnis der Schulleitung und Unterstützung durch den Förderverein.

Kurzum: Es klappt! Am Montag, den 29. Mai, startet nun mindestens ein Bus mit 44 Personen zur WM mit Stars wie dem Ex-Weltranglisten-Ersten Timo Boll und den Assen aus China wie Xu Xin, der übrigens Rechtshänder ist, aber nur mit links spielt. Abfahrt ist um 8 Uhr am Riedberg-Gymnasium und Rückankunft etwa 23 Uhr. Die Kosten betragen pro Person 20 Euro. Die Anmeldeformulare sind an die Teilnehmer der beliebten Tischtennis-AG schon verteilt. Auch einige Eltern und voraussichtlich auch Lehrer fahren mit, damit die Betreuung während der Fahrt und vor Ort sichergestellt ist. Bei Interesse können auch Abiturienten teilnehmen.

Deutscher Tischtennis-Bund, die Tischtennis-Marketing-Gesellschaft und der Weltverband unterstützen die Aktion. Wer selbst mal den Schläger in die Hand nehmen möchte, kann das sogar auch tun. Ein kurzes Match am Mini-Tisch, ein Duell mit dem Roboter oder im Anschluss den eigenen Tischtennis-Anstecker gestalten – das ist im so genannten „Fun-Park“ geboten.

Wir wünschen schon jetzt einen tollen Tag bei der WM!

(Symbolfoto: fotolia)

Sicherheits-Seminar
für Jugendliche

„Nicht mit mir!“ – unter diesem wichtigen Motto stehen zwei Workshops für Jugendliche, die noch in dieser Woche zum Thema Ängste, Gefahren und Schutz im öffentlichen Raum stattfinden. Auch der aktuelle Anlass, der Überfall auf zwei Mädchen vor einer Woche am Riedberg, wird dabei zur Sprache kommen. Teilnehmen können Teens zwischen 12 und 16 Jahren. Jugendhaus-Leiterin Pia Straßburger: „Wir werden mit den Jugendlichen über gefährliche Orte im öffentlichen Raum reden, worauf es ankommt, wenn es eng wird, und wie sie sich bestmöglich schützen können.“ Polizei, Jugendarbeiter und Experten wie Straßburger sind überzeugt davon, dass man Stimme, Haltung und das Verständnis für schwierige Situationen trainieren kann.

Die Workshops enthalten Elemente aus einem Programm des hessischen „Netzwerk gegen Gewalt“. Bei dieser Prävention im Team (PiT) geht es generell darum, den Jugendlichen persönliche gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten in Gewaltsituationen aufzuzeigen und erfahrbar zu machen.

Ein erster Workshop findet am Freitag (28.4.) von 17 bis 20 Uhr im Jugendhaus Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße 4-6 statt, ein weiterer Workshop am Samstag von 14 bis 17 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter Facebook.com/jhriedberg

(Symbolfoto: Flächle)

Die NEWS der Woche

Endlich! Das Schwimmbad wird fertig

Seit mehr als zwei Jahren ist die Marie-Curie-Schule eröffnet. Das Lehrschwimmbad dort war bisher nur „bedingt nutzbar“. Die Duschen funktionierten nicht, auch von weiteren Problemen wird berichtet. Seit diesem Schuljahr konnte zumindest der Schwimmunterricht intern an der Marie-Curie-Schule starten, allerdings nicht für die anderen Schulen am Riedberg und in Kalbach. Inzwischen befinden sich laut Magistrat die erforderlichen Arbeiten in der Umsetzung, in Abstimmung mit der HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeiten im laufenden Schuljahr abgeschlossen werden können. Das heißt: Dann soll Schwimmunterricht ohne Hindernisse und für alle Schulen im Stadtteil möglich sein.

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Autobahn-Ausbau: Einsatz für mehr Lärmschutz

Die Stadtverordnetenversammlung setzt sich für mehr Lärmschutz beim Ausbau der A 5 zwischen Nordwestkreuz und Friedberg ein. Bislang ist bei der Übersichtskarte für das Vorhaben von Hessen Mobil die Bebauung am Riedberg weitgehend nicht enthalten. Mit einem Antrag will man erreichen, dass die Belange der Wohnbevölkerung auf dem Riedberg ebenso wie die Belange der anderen am Bauabschnitt angrenzenden Wohngebiete Frankfurts wie Praunheim, Niederursel, Kalbach, Nieder-Eschbach und dem teilweise bewohnten Gewerbegebiet Am Martinszehnten bei der Planung verstärkt berücksichtigt werden. Ein erster Schritt hierzu wäre die Verwendung von aktuellen Übersichtskarten, die den tatsächlichen Bestand der Wohnbebauung entlang der A5 ausweisen.
Der Ortsbeirat hat bei der Sitzung am Freitag darüber beraten und unterstützt den Antrag. Die Stadtverordnetenversammlung ist auf Initiative des Riedberger Stadtverordneten Axel Leonhardt tätig geworden.

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Richtfest und Grundsteinlegung im Westflügel

Entlang der Carl-Hermann-Rudloff-Allee im Westflügel entsteht ein neues Quartier mit 32 Einfamilien- und Doppelhäusern, konzipiert von Kissler + Effgen Architekten aus Wiesbaden. Vergangene Woche feierten einige künftige Bauherren Grundsteinlegung, andere konnten bereits Richtfest feiern. Der Bau der Gebäude Westline wird von der Bauunternehmung Krieger+Schramm GmbH & Co. KG betreut und realisiert. Je nach Haus-Konzept entsteht eine Wohnfläche von 150 bis 190 m². Die Häuser werden voraussichtlich das Gütesiegel „Sicher Wohnen in Hessen“ erhalten, da im Vorfeld in Zusammenarbeit mit der Polizei Frankfurt ein umfassendes Sicherheitskonzept zum Einbruchschutz entwickelt wurde.

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Ortsbeirat will Car-Sharing unterstützen

Der Ortsbeirat bittet die Stadt, das Car-Sharing-Angebot in Kalbach-Riedberg auszubauen und um standortgebundene Angebote zu erweitern. Der Antrag: Im Bereich der U-Bahn-Haltestellen sollen dafür entsprechende Flächen bereitgestellt und zu marktüblichen Konditionen zu vermietet werden. Einem solchen Angebot wurde Anfang des Jahres bereits im Bereich des Park&Ride-Parkplatzes in Nieder-Eschbach zugestimmt. Das Argument der Ortspolitiker lautet unisono: Dem immer größeren Bedarf an „diversifizierten Mobilitätsangeboten“ sollte auch bei uns im Stadtteil Rechnung getragen werden.
Man setzte sich bei der Sitzung am Freitag auch dafür ein, dass am Park&Ride-Parkplatz Kalbach fest montierte und überdachte Fahrradabstellanlagen, unter anderem für Schüler und Pendler, entstehen.

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Mehr als eine kulinarische Weltreise

Nach dem Kaiserschmarrn-Wettbewerb, Leckereien aus China und einer kulinarischen Reise nach Afrika plus Unterstützung des gemeinnützigen Vereins „Helping Hands 4 Africa“ lud die IG Riedberg kürzlich zu einer besonderen Reise nach Indien ein. Die Abende, bei denen Mitglieder des Vereins im Jugendhaus ihre Lieblingsgerichte zubereiten und dabei auch von Menschen, Ländern, Leben und persönlichen Erfahrungen berichten, sind sehr beliebt. Einen ganz großen Dank schickte Markus Schaufler diesmal „an die Köchin Lisa und Patrick für den Vortrag und die Kochhilfe und Vorbereitung“.
Der Termin für die nächste Weltreise steht bereits fest: Am 21. Mai geht’s nach Frankreich!
Anmeldungen sind unter kontakt@ig-riedberg.de oder über die Facebook-Seite der IG möglich. Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Person.

Kalbach: Dealer
festgenommen

Ein 23-jähriger Mann aus der Kalbacher Hauptstraße ist gestern Abend von Zivilbeamten beim Verkauf von Marihuana beobachtet und anschließend festgenommen worden.

Die Beamten hatten aufgrund eines Hinweises die Wohnung des 23-Jährigen unter die Lupe genommen. Bereits im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses nahmen die Zivilpolizisten den aufdringlichen Marihuanageruch wahr.

Erwartungsgemäß fuhr bereits nach kurzer Zeit ein potentieller „Kunde“ mit einem Pkw vor das Haus. Der Beifahrer ging in die Wohnung des 23-Jährigen und kehrte nach wenigen Minuten wieder zurück.

Die Beamten kontrollierten den 20-jährigen Mann und fanden ein kleines Tütchen Marihuana bei ihm. Doch auch der 20-jährige Fahrer des Wagens zog die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich, zeigte er doch typische Anzeichen eines Drogenkonsums.

Ein freiwillig durchgeführter Vortest auf Marihuana zeigte schließlich das positive Ergebnis. Der Mann musste sein Auto stehen lassen und sich einer Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet.

In den Abendstunden bekam der 23-Jährige Drogendealer noch weiteren Besuch von kaufwilligen Kunden, so dass die Beamten schließlich die Wohnung des Mannes betraten und den sichtlich überraschten Dealer festnahmen. Im Rahmen der Durchsuchung stellten die Beamten dann fast 300 Gramm Marihuana sicher, aber auch diverses Equipment, sowie eine Schreckschusswaffe, einen Elektroschocker und einen Teleskopschlagstock.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Personen wieder entlassen. Der 23-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten.

(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt/ Symbolfoto: eight8)

Stadt erhebt Beitrag
für Kanalanschluss

In den nächsten Wochen wird die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) für den gesamten Riedberg mit der Veranlagung des Kanalanschlussbeitrags beginnen. Der Kanalanschlussbeitrag ist laut Stadt „nur ein Mal für ein Grundstück von den jeweiligen Grundstückseigentümern für die Möglichkeit der Inanspruchnahme der öffentlichen Anlagen zur Abwasserbeseitigung zu entrichten“.

Eigentümer sowie interessierte Bürger lädt die SEF aus diesem Anlass zu einer Informationsveranstaltung im Gymnasium Riedberg am kommenden Mittwoch um 18 Uhr ein (siehe unten). Nach dem heutigen Stand der Planung soll im Jahr 2020 die Bebauung hier abgeschlossen werden. Mit rund 267 Hektar handelt es sich beim Riedberg um ein sehr großes Gebiet, indem dann voraussichtlich rund 15.000 Menschen in über 6000 Wohneinheiten leben werden.

Der Kanalanschlussbeitrag dient zusammen mit den Kanalbenutzungsgebühren der Finanzierung der öffentlichen Anlagen zur Abwasserbeseitigung, das sind insbesondere Kanalisation und Abwasserreinigungsanlagen. Der Kanalanschlussbeitrag und die Kanalbenutzungsgebühren werden nach der Satzung über die Entwässerung der Stadt Frankfurt am Main auf Basis des Hessischen Kommunalabgabengesetzes erhoben.

Ziel der Informationsveranstaltung ist es, die Hintergründe und Vorgehensweise für die anstehende Beitragserhebung zu erläutern. Die SEF wird dabei auch die rechtlichen Rahmenbedingungen darlegen.

Einige Eigentümer äußerten sich aber gegenüber MAINRiedberg verwundert, da sie „der Meinung sind, dass wir bereits Kanalgebühren zahlen“. Zudem erfolge die Bekanntgabe dieses Termins sehr kurzfristig.

Am Mittwoch sollen alle Fragen geklärt werden.

Die Informationsveranstaltung über die Erhebung von Kanalanschlussbeiträgen der SEF findet am Mittwoch, 26. April, um 18 Uhr in der Aula des Gymnasiums Riedberg, Friedrich-Dessauer-Straße 2, statt.

(Quelle: Stadt Frankfurt/ Symbolfoto: schulzfoto)