Monat: Februar 2017

Bekommen wir hier
einen Fitnesspark?

Gibt es bei uns im Stadtteil bald einen Fitnesspark – für alle und direkt unter freiem Himmel? „Trimm dich“ war gestern, „Street-Workout“ oder „Calisthenics“ ist heute. Als 2015 die städtische Outdoor-Fitnessanlage im Hafenpark, in Sichtweite der EZB, eröffnet wurde, sorgte das bundesweit für Aufsehen.

Zugegeben, der Standort am Riedberg ist nicht ganz so exklusiv, dafür für unseren Stadtteil umso attraktiver. Im offiziellen Informations-System der Stadt ist zu lesen, dass der Magistrat „mit der Standortsuche und -prüfung für einen Calisthenics-Bereich in Kalbach-Riedberg begonnen“ hat. Insbesondere soll geprüft werden, ob sich eine Aufstellung der Geräte im östlichen Teil des Bonifatiusparks oder im neuen West-Teil des Kätcheslachparks umzusetzen lässt. Als möglicher Standort Nummer 3 wird geprüft, ob sich ein Bereich mit Geräten wie einer Sprossenwand, Stangen in verschiedenen Höhen und Bänken für Bauchtraining & Co. in die geplante Grünanlage entlang der Römischen Straße integrieren lässt, die am Westflügel vorbeiführt.

Die Initiative für den Fitnesspark ging unter anderem vom Ortsbeirat aus. Dort sprach man sich im Oktober dafür aus und leitete das Anliegen mit der Bitte um Prüfung an den Magistrat weiter. Favorisierter Standort der Ortsbeiräte ist der Kätcheslachpark, unmittelbar neben Jugendhaus und Streetballfläche und nur wenige Minuten vom Gymnasium entfernt (siehe Foto oben). Denn das würde „vor allem älteren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich zu treffen und gemeinsam an der frischen Luft zu trainieren“, lautet eines der Argumente.

Auch eine Seniorenfitnessanlage ist geplant

Senioren aus unserem Stadtteil hatten sich zudem für eine Anlage eingesetzt, die älteren Riedbergern Bewegungs- und Fitnesstraining ermöglicht. Auch hier gibt es ein Vorbild im Frankfurter Hafenpark. Auf einer großen Info-Tafel dieser Seniorenfitnessanlage sind wichtige Informationen und Tipps, wie man durch Training an den Geräten Kraft, Ausdauer, Koordination und damit auch die Gesundheit fördert. Das könnte schon bald auch am Riedberg möglich sein.


Geplant ist am Riedberg auch eine Seniorenfitnessanlage, wie es bereits hier im Hafenpark gibt (Foto: Stadt Frankfurt)

So schön
NÄRRISCH
wird es jetzt!

Karneval? Ja, bitte! Fastnachts-Muffel sollten sich schnell Alternativen überlegen, denn in den nächsten Tagen gibt es auch rund um den Riedberg zahlreiche Möglichkeiten, um richtig schön närrisch zu feiern. Hier kommen News rund um Karneval – und Informationen, warum die Polizei vor „Wegezoll“ warnt.

Kinderfasching am Riedberg

Pirat, Cowboy oder Indianer? Clown oder Prinzessin? Ab sofort ist wieder Karneval angesagt – natürlich auch bei den Kids und bei uns im Stadtteil besonders am Faschingssonntag! Am 26. Februar von 15 bis 18 Uhr lädt das Familienzentrum Billabong zum „Riedberger Kinderfasching“. Jeder, der Lust hat Fasching zu feiern, ist ganz herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Es gibt Kinderschminken, Musik, Tanz, leckere Kreppel, Getränke und auch einen Ruheraum für die ganz Kleinen. Gefeiert wird im Jugendhaus Riedberg, Friedrich-Dessauer-Str. 4-6. Verkleidung ist unbedingt erwünscht.

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Großer Frankfurter Fastnachtszug

Schon morgen werden die Närrinnen und Narren Frankfurt erobern, wenn ab ca. 14:41 Uhr die traditionelle Erstürmung des Römers startet. Die Frankfurter Garden nehmen das Rathaus ein und das Prinzenpaar, Seine Tollität Patrick I. und Ihre Lieblichkeit Angie I., erhält den „Goldenen Frankfurter Stadtschlüssel“, um die Amtsgeschäfte bis Aschermittwoch zu übernehmen.

Höhepunkt ist Hessens größter Narrenzug am Sonntag: Am 26. Februar 2017 ab 12:11 Uhr geht es 3,5 Kilometer durch die Frankfurter Innenstadt. Über 200 fantasievolle Zugnummern mit mehr als 3.000 Aktiven werden erwartet, der hr überträgt live. Und am Fastnachtsdienstag, den 28. Februar 2017, wird aus dem Stadtteil Heddernheim erneut „Klaa Paris“, wenn sich pünktlich um 14:31 Uhr der Fastnachtszug in Bewegung setzt.


Großer Frankfurter Fastnachtszug / © Grosser Rat der Karnevalvereine Frankfurt am Main

Weitere Informationen unter www.frankfurt.de

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Ein Dampfer voller Narren

Kölschen Karneval gibt’s auch in Frankfurt – nicht am Rhein, aber natürlich am Main. Die MS Rheingold legt noch einmal heute und morgen jeweils um 20 Uhr am Holbeinsteg ab, Ankunft ist gegen 23.30 Uhr. Info: www.karnevalsdampfer.de

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Karneval hinter der Krebsmühle

Nur fünf Minuten vom Riedberg entfernt wird am Samstag ab 21 Uhr „Volles Rohr“ Fasching gefeiert – am Burghof, Frankfurts Hühnerstall mit Konzerten und großer Musik-Bühne, direkt hinter der Krebsmühle in Niederursel. Der Eintritt kostet 12 Euro. Um Ticket-Reservierung wird gebeten. Weitere Informationen unter www.burghof-frankfurt.de

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Großer Karnevalszug in Oberursel

Ist Ihnen beim Karnevalszug in der Innenstadt zu viel Trubel und würden Sie mit Ihren Kids lieber etwas näher am Riedberg feiern? Einige große und kleine Riedberger berichteten in den vergangenen Jahren begeistert vom Karnevalszug im nahen Oberursel, der Karnevals-Hochburg im Taunus. Am Sonntag ab 14.11 Uhr werden mehr als 100 Wagen und hunderte Narren mit fantasievollen und nicht selten selbstgemachten Verkleidungen durch die Stadt ziehen. Kreppel satt und Fahrgeschäfte für kleine Kinder gibt es auch. Siehe www.vereinsring-oberursel.de

Übrigens: Früher trieben im Taunus die Narren Sünder durchs Dorf – da feiert man in Oberursel jetzt lieber so schön närrisch auf diese Weise…

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Polizei warnt vor „Wegezoll“!

In der Faschingszeit ist immer wieder zu beobachten, dass Kinder Bänder, Leinen oder Ähnliches über Straße und Weg spannen, um von Autofahrern einen sogenannten „Faschings-/Wegezoll“ zu fordern. Das macht Spaß, die Frankfurter Polizei spricht auch von einer „langen Tradition“, die allerdings „ein großes Gefahrenpotential“ birgt. Denn Kinder können vielfach die Reaktionsfähigkeit der Autofahrer und den Bremsweg der Autos nicht abschätzen. Häufig haben sie sich die Bänder oder Seile um das
Handgelenk oder den Körper geschnürt. Es besteht die Gefahr, dass sie von
den Fahrzeugen mitgeschleift werden. (Zudem können die Wegsperren auch Autos beschädigen).
Die Polizei bat vergangene Woche Eltern, Lehrer(innen) und Erzieher(innen) per Info-Brief: „Sensibilisieren Sie Kinder in Bezug auf dieses Thema und weisen Sie auf die möglichen Gefahren beim Erheben des „Faschings-/Wegezolls“ eindringlich hin.“ Fazit der Polizei: Der Wegezoll ist zu gefährlich, um erhoben zu werden.

(Foto: tibanna79/ fotolia)

Das Land Hessen
fördert Billabong

Große Überraschung für das Familienzentrum Billabong beim Neujahrsempfang des Ortsbeirates: Stellvertretend für den Verein wurde Sabine Fiedler, ehrenamtliches Vorstandsmitglied, vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst eine Projektförderung in Höhe von 500 Euro überreicht – durch Minister Boris Rhein persönlich. „Das Geld können wir sehr gut für die Einrichtung unserer neuen Räumlichkeiten in der Graf-von-Stauffenberg-Allee gebrauchen“, sagte Fiedler nach der Veranstaltung am Freitag. „Dieses Zeichen der Förderung und Unterstützung gibt uns weiter Kraft und Ehrgeiz, unser großes Ziel zu verfolgen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Initiatoren dafür.“

Neben Wissenschaftsminister Rhein (CDU) waren auch Frankfurts Reformdezernent Jan Schneider, der aus Kalbach stammt, die Landtagsabgeordnete und Bundestags-Kandidatin Bettina Wiesmann (CDU), die Landtagsabgeordnete Andrea Ypsilanti (SPD), zahlreiche Stadträte, nahezu alle Mitglieder des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg und Vertreter von Schulen, Vereinen und Kirchen aus unserem Stadtteil anwesend. Boris Rhein wünschte allen nochmals ein gutes, neues Jahr, erinnerte aber auch daran, dass derzeit der Nationalismus nicht nur in Deutschland „fröhliche Urständ‘ feiert, wie man es vor zehn Jahren nicht für möglich gehalten hätte“. In seiner Rede spannte er den Bogen von der großen Politik zu den ehrenamtlichen Mitgliedern von Ortsbeirat und Vereinen und nannte sie „Stützen unserer Demokratie“.

Riedberg hat inzwischen doppelt so viele Einwohner wie das im Jahr 754 erstmals urkundlich erwähnte Kalbach. So manche würden auch den Riedberg ganz gerne als eigenständigen Frankfurter Stadtteil sehen – das weiß auch die Ortsbeirats-Vorsitzende Carolin Friedrich. Sie verwies nur kurz darauf, dass nicht nur in unserer stark wachsenden Stadt die Entwicklung hin zur Vergrößerung, nicht zur Verkleinerung der Bezirke geht. Dann sprach sie von den Themenfeldern Verkehr, der Versorgung durch den Einzelhandel vor Ort sowie der aus Sicht des Ortsbeirats noch mangelhaften Ärzteversorgung und endete mit den Worten: „Wir alle sind hier, weil wir uns engagieren und für Kalbach/ Riedberg einsetzen.“


Diese Förderung überreichte Wissenschaftsminister Boris Rhein am Freitag Sabine Fiedler vom Familienzentrum Billabong


Auch die Ortsbeirats-Vorsitzende Carolin Friedrich beglückwünschte Billabong

(Fotos: cd/ pf)

Mehr Grün im Norden –
mit Spiel- und Liegewiese

Noch gibt es hier einen Weg, Acker und umso mehr Matsch – aber bis Frühjahr 2018 soll am Nordende des Riedbergs 7000 Quadratmeter Grün mit Liegewiese, Bolz- und Volleyball-Möglichkeit plus Spielplatz entstehen. Konkret ist das die Fläche entlang des so genannten „Topografischen Weges“ zwischen Kita Mobile (Magda-Spiegel-Weg) und der Landesstraße Richtung Kalbach. Direkt neben der geplanten zweiten Sportanlage.

Ein kurzer Rückblick: Feldhamster-Vorkommen hatten nicht nur den Bau des Sportplatzes, sondern auch die Fertigstellung der Grünfläche verzögert. Inzwischen steht fest, dass die wenigen Feldhamster, die dort noch leben, gerettet werden – und im Spätsommer die Arbeiten fürs Grün beginnen können.

Spielplatz mit Kletter-Trecker und „Dorf“

Und darauf dürfen wir uns freuen: Auf eine Wiese mit einzelnen Bäumen, Feldgehölzen und zwei fest installierten Pfosten, zwischen denen ein Volleyball-Netz gespannt werden kann. Natürlich darf auch gebolzt werden. Ein asphaltierter Weg mit Sitzbänken schlängelt sich durch und führt vorbei an einem neuen Spielplatz, der an die frühere Nutzung des Riedbergs erinnert, als alles noch Ackerland war. Da gibt es einen Kletter-Trecker mit Heuwagen und Sand drumherum oder auch ein kleines Dorf mit Holzhäusern, wo über eine Rampe auch Kinder mit Handicap spielen können.


Auch diesen „Kletter-Trecker“ wird es am neuen Bauernhof-Spielplatz geben

Ortspolitiker wollen mehr Obstbäume

Die Ortspolitiker stimmten Ende Januar für den Entwurf, setzten sich aber für dafür ein, dass verstärkt Obstbäume gepflanzt werden sollen. Wolfgang Diel (Grüne) verwies auf die Tradition von Kelterei und Streuobstwiesen, deren Bestand auch bei uns im Stadtteil immer weniger wird. Apropos Apfelsaft und -wein: Im Herbst 2016 hat die IG Riedberg bekanntlich den ersten Apfelsaft made in Riedberg gekeltert. Diesen gibt es jetzt in 3- und 5-Liter-Kartons bei Luna Feinkost in der Altenhöfer Allee zu kaufen.

(Informationen und Abbildungen: HASEG)

Info-Tag am Gymnasium

Die Wahl der weiterführenden Schule rückt für die Viertklässler näher – und auch die Schulen im Stadtteil stellen sich vor. Nach dem „Tag des offenen Gesprächs“ der neuen IGS Kalbach/Riedberg, der bereits am 4. Februar stattfand, folgt nun
am Samstag von 9 bis 12 Uhr der Info-Tag am Gymnasium Riedberg
in der Friedrich-Dessauer-Straße.

Schulleiter Helmut Kühnberger stellt jeweils um 9.30 und 11.00 Uhr das Konzept des Gymnasiums vor. Dann gibt es zahlreiche Mitmach- und Informationsangebote: Geplant sind beispielsweise eine „Riedzwergerallye“ mit Fragen rund um die Schule quer durchs Gebäude, Schülerexperimente zum Ausprobieren, mathematische Knobeleien, Experimentalvorführungen von Oberstufenschülern, eine Vorstellung des Schulplanetariums sowie Tanz- und Musikvorführungen. Auch der Förderverein des Gymnasiums und die SchülerInnen-Vertretung stehen für Fragen zur Verfügung.

Übergang von Klasse vier zu fünf: In vielen Sprachen gut informiert

In diesem Jahr gibt es auch erstmals offizielle Informationen zum Übertritt und zu den weiterführenden Schulen in Frankfurt in vielen Sprachen. Nach intensiver Vorarbeit durch das Stadtschulamt haben der Leiter des Staatlichen Schulamtes, Wolfgang Kreher, und die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, vereinbart, die auf den Elternabenden gezeigte Präsentation zum Übergang von Klasse vier zu fünf übersetzen zu lassen und online zu stellen.

„Wir sind sehr froh, die doch recht komplizierte Materie, in der es auch auf juristische Details ankommt, nun auch den Frankfurter Eltern zur Verfügung stellen zu können, deren Muttersprache nicht Deutsch ist“, sagt Sylvia Weber.

Die übersetzte Präsentation und die deutsche Version in leichter Sprache ist ab Ende dieser Woche auf den Websites des Staatlichen Schulamtes, des Amts für Multikulturelle Angelegenheiten und des Stadtschulamtes verfügbar und zwar in folgenden Sprachen: Türkisch, Italienisch, Russisch, Arabisch, Dari, Pashto, Englisch und Polnisch.

Zu finden sind die Präsentationen unter www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/de/dokumente/mein-kind-kommt-in-die-5-klasse und www.schulamt-frankfurt.hessen.de

„Nun haben Eltern unterschiedlichster Herkunft noch deutlich vor dem Abgabetermin am 5. März die Möglichkeit, sich einzulesen und die bestmögliche Entscheidung für ihr Kind im Übergang auf die weiterführende Schule zu treffen“, so Stadträtin Weber zufrieden.


Diese Darstellung des Gymnasiums ist auf dem Programmheft für den Info-Tag abgebildet

Die News der Woche

Kein grünes Licht für Tempo 30

Tempo 30 am Riedberg – mehr Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner: Mit diesem Wunsch hatte sich der Ortsbeirat für ein Tempo-Limit von 30 Stundenkilometern auf der gesamten Altenhöferallee sowie der Graf-von-Stauffenberg-Allee ausgesprochen. Das wurde vom Magistrat jetzt abgelehnt. Allerdings wird Tempo 30 „zeitnah“ auf einer Länge von 100 Metern vor der Sportanlage des SC Riedberg eingerichtet. Zudem werden an der Graf-von-Stauffenberg-Allee im Bereich der Marie-Curie-Schule neben der Tempo-Beschränkung demnächst auch noch die Fahrbahnmarkierungen für das Verkehrszeichen „Achtung, Kinder!“ angebracht.

Die Begründung der Stadt für das Nein zum generellen Tempo-Limit: Altenhöferallee und Graf-von-Stauffenberg-Allee sind „Haupterschließungsstraßen“ und dienen auch der Anbindung an Rosa-Luxemburg-Straße, Marie-Curie-Straße und Am Weißkirchener Berg. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) müsse man aber stärker die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer in den Vordergrund rücken. Der Magistrat argumentiert: Solche Geschwindigkeitsbeschränkungen sind somit nur noch dann zulässig, wenn Unfalluntersuchungen „eine Häufung von geschwindigkeitsbedingten Unfällen“ ergeben.

In der Stellungnahme des Magistrats steht: „Der Anregung, die aufgeführten Erschließungsstraßen (Graf-von-Stauffenberg-Allee und Altenhöferallee) generell mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auszuweisen, kann nicht entsprochen werden.“

Regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen sollen aber weiterhin durchgeführt werden.

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Planung für 60 Kleingärten beginnt

Gute Nachrichten gibt es für Kleingarten-Freunde: Die Ausweisung von zwei Flächen für insgesamt 60 Dauerkleingartenanlagen ist rechtskräftig und die Standorte sind somit rechtsverbindlich festgeschrieben. Eine Fläche befindet sich im Norden des Riedbergs an der Hans-Leistikow-Straße mit 11.000 Quadratmetern, eine weitere Fläche befindet sich zwischen Kreuzerhohl und der U-Bahn-Trasse mit rund 14.000 Quadratmetern. Je nach Zuschnitt und Größe der Gärten können pro Standort etwa 30 Gärten geplant werden.

Das Grünflächenamt führt eine Liste mit derzeit 46 Garteninteressenten für die beiden Standorte am Riedberg. Da es sich um die Festsetzung von Dauerkleingärten nach Bundeskleingartengesetz handelt, ist eine Vereinsgründung oder die Übernahme der Gärten von einem bestehenden Kleingartenverein Voraussetzung für Entstehung und Verwaltung der Gärten. Unabhängig davon beabsichtigt das Grünflächenamt, einen Auftrag für die Planung der beiden Flächen auszusprechen. Sobald die Planung feststeht, wird das Konzept im Ortsbeirat vorgestellt. Interessenten für die Kleingartenanlage können sich – bitte mit vollständiger Anschrift und Kontaktdaten – unter Kontakt@ig-riedberg.de melden.

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Mädchen-Adlertag am Riedberg

Am Sonntag sucht die Fußballabteilung von Eintracht Frankfurt wieder weibliche Nachwuchstalente aus der Rhein-Main-Region – bei uns am Riedberg! Mädchen der Jahrgänge 2002 bis 2006 können sich noch kurzfristig für die Sichtung am 19. Februar auf der Sportanlage an der Altenhöferallee anmelden.

Die Sichtung beginnt um 15 Uhr. Bereits um 13 Uhr findet ein Testspiel der B-Juniorinnen-Bundesliga-Spielerinnen von Eintracht Frankfurt gegen die U17 des Karlsruher SC statt. Der jährliche Mädchen-Adlertag von Eintracht Frankfurt bietet talentierten jungen Mädchen die Möglichkeit, sich den Eintracht-Trainerinnen und -Trainern zu präsentieren, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich den Adler auf die Brust zu holen. Fußballerfahrung wird empfohlen. Weitere Informationen unter www.eintracht-frankfurt.de/maedchen-adlertag und www.scriedberg.de

(Foto: Eintracht Frankfurt)

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Wieder Ferienspiele im Sommer

Auch in diesem Jahr finden beim Familienzentrum Billabong wieder Ferienspiele statt. In der Zeit vom 3. bis 21. Juli wochentags von 8.30 bis 16.30 Uhr werden Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren mit vielen tollen Angeboten wie Kreativworkshops, Ausflügen, Sportworkshops und vielem mehr betreut. Erstmalig werden die Ferienspiele in diesem Jahr auch bilingual angeboten. Ebenfalls neu: Es gibt – garantiert coole – Extra-Aktivitäten für Teenager von 12 bis 14 Jahren. Eltern können ihre Kinder können ab sofort unter info@billabong-family.de vormerken lassen. Flyer und weitere Anmeldeinformationen folgen demnächst.

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Die kulinarische Reise geht weiter!

Eine kulinarische Weltreise nach Afrika – zu diesem ganz besonderen Abend hatte die IG Riedberg Ende Januar eingeladen. Mitglieder des Vereins bereiteten ihre Lieblingsgerichte zu und berichteten von Menschen, Ländern, Leben und persönlichen Erfahrungen. Noch dazu konnte eine Spende von 75 Euro für den Verein Helping Hands 4 Afrika erwirtschaftet werden.

Der Termin für die nächste kulinarische Reise steht auch schon fest: Am Sonntag, 26. März, wieder ab 17 Uhr lädt die IG ins Jugendhaus. Es wird nach Indien gehen! Anmeldungen wie immer über Facebook oder kontakt@ig-riedberg.de. IG-Vorstand Markus Schaufler fügt den Informationen hinzu: „Und wer eigene Ideen für eine weitere kulinarische Reise hat, kann sich gerne bei uns melden!“


Mehr als 40 Riedberger kamen zur „kulinarischen Reise“ nach Afrika

Ein Haus für alle
Generationen

Für Billabong ist es ein Aufbruch in die Zukunft. Zugleich ist es ein Stück Zukunft unseres Stadtteils. Oder wie es der Vorstand ausdrückt: „Gewissermaßen wie ein Start-Up!“ Wenn alles nach Plan läuft, wird das Team von Billabong Family noch im Laufe dieses Jahres die Räumlichkeiten in der Graf-von-Stauffenberg-Allee beziehen können und absolutes Neuland betreten. Der Verein bietet bereits ein Programm von Ballett bis Psychomotorik, von Kursen für Mama und Baby bis zu Deutsch-Kursen als gezielte Vorbereitung für Sprachzertifikatsprüfungen an. Die neuen Räume in der Nähe der Marie-Curie-Schule aber sind als Mehrgenerationenhaus geplant.

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung schaute man zunächst auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Der Rechenschaftsbericht, der auf der Webseite des Vereins (www.billabong-family.de/vereinsarbeit.html) einsehbar ist, gab den zahlreichen Anwesenden einen Einblick in die bisherigen Aktivitäten und natürlich auch einen Ausblick auf die Herausforderungen, die jetzt an den Verein gestellt werden. Mit den neuen Räumlichkeiten, die der Verein im Norden des Riedbergs anmietet, bekommt das Ganze eine neue Dimension.

Ein Mehrgenerationenhaus für den Riedberg

„Wir wollen Räume für die Öffentlichkeit schaffen und alle Generationen in unserem Haus vereinen“ so Judith McCrory, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Vereins. Derzeit ist das überwiegend ehrenamtliche Team von Billabong damit beschäftigt, ein Raumkonzept zu erstellen, das weiterhin die zukünftige Möglichkeit für das Anbieten von Kursen, aber auch die Anmietung für private Feiern oder Vorträge ermöglicht. Ein von Billabong geführtes Café und das an sechs Tagen in der Woche geöffnete Haus soll zahlreiche Möglichkeiten für Begegnungen bieten.

Die ersten Schritte in die neue Zukunft durfte das Team bereits in der vergangenen Woche tun und die neuen Räume besichtigen. „Ein tolles Gefühl gepaart mit Respekt vor der großen Aufgabe“ – so das Team einstimmig. Und ein paar Freudentränen waren auch dabei…


Sabine Fiedler, Harriet Papastefanou, Anja Hohmann und Simone Hoppe von Billabong Family sprechen bei der Besichtigung von einem „tollen Gefühl“. Hier wird das Mehrgenerationenhaus des Vereins entstehen. Das Richtfest findet voraussichtlich noch vor Ostern statt

(Informationen & Fotos: Billabong Familienzentrum Riedberg e. V.)

Graffiti am
Spielplatz

Die Graffiti am so genannten „Drehscheiben-Spielplatz“ im Kätcheslachpark sind sehr schnell Eltern, Spaziergängern und Joggern aufgefallen. Eine Hundebesitzerin sagte gegenüber MAINRiedberg: „Ich finde es traurig, dass es das jetzt auch bei uns gibt.“ Die Rutsche ist mit Graffiti beschmiert, einige große Steinstufen am Spielplatz ebenso und auch die Brücke, die über den Kätcheslachbach führt.

Das Grünflächenamt ist informiert. Wann die Beseitigung der Schmierereien erfolgt, ist noch nicht bekannt. Denn auch die Widerlager der Brücke sind betroffen. Hier muss die Farbe vom Hochbauamt entfernt werden.


Auch die großen Steinstufen am so genannten „Drehscheiben-Spielplatz“ im Kätcheslachpark sind beschmiert

Wie lässt sich das Problem in den Griff bekommen? Laut Experten dadurch, dass die Schmierereien möglichst schnell wieder beseitigt werden. Allerdings nimmt die Zahl der Graffiti in der Stadt, insbesondere an ICEs und S-Bahnen, zu. Ist auch der Riedberg keine Ausnahme mehr? SPD-Ortsbeirat Jörg Rohrmann, der die Beschädigungen dem Grünflächenamt gemeldet hatte, appelliert: „Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Spielplätze durch Schmierereien verunstaltet werden, zumal eine Beseitigung sehr aufwendig und teuer ist.“ Dieses Geld „wäre besser für den Bau und Renovierung von Spielplätzen angelegt worden“.


Hier ist die Entfernung der Graffiti aufwendiger, weil auch die Widerlager der Brücke betroffen sind

Thema Müll und Müllentsorgung am Riedberg

Verschmutzung und Müll waren schon mehrmals Themen im Ortsbeirat. Erst im Januar hat CDU-Ortsbeirat Dr. Winfried Lampe angekündigt, dass er als ehrenamtlicher Pate des Bücherschranks am Riedbergplatz abtreten will. Statt Sachbüchern oder Bücher zum Lesen und Schmökern fand er veraltete und zerfledderte Literatur, gebrauchte Taschentücher und Essensreste vor. Zwei- bis dreimal die Woche hat er den Schrank in Ordnung gebracht. Geändert hat das wenig.

Bereits im November gab es einen CDU-Antrag für eine bessere Müllentsorgung im Bereich Altenhöferallee/ Annette-Kolb-Weg/ Friedrich-Dessauer-Straße. Aufgrund neuer Einkaufsmöglichkeiten und Take-aways quellen die vorhandenen Abfallbehälter – vor allem im Bereich der Bus-Haltestellen – über und der Müll verteilt sich wegen des oft starken Windes in der Umgebung. Hinzu käme die Angewohnheit mancher Mitmenschen, dann, „wenn keine Abfallbehälter in unmittelbarer Nähe oder diese (oft nur scheinbar) voll sind, den Abfall einfach wegzuwerfen“.

Jetzt liegt die Stellungnahme der Stadt vor. Nach Rücksprache mit der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES GmbH) werden die Abfallkörbe im genannten Bereich ab sofort dreimal wöchentlich geleert. Zudem wurde im Bereich Friedrich-Dessauer-Weg und Ernst-Abbe-Straße jeweils ein zusätzlicher Abfallkorb angebracht.

In der Antwort der Stadt heißt es weiter: „Die FES stellt grundsätzlich keine Abfallkörbe gezielt vor Cafés, Bäckereien o.ä. Geschäften auf, da auch die Anbieter gefordert sind, Möglichkeiten für die Abfallentsorgung bereitzustellen.“ Aktuell wird kein weiterer Bedarf an zusätzlichen oder größeren Abfallbehältern gesehen, da bei Stichproben auch zwei Tage nach der Leerung keine Überfüllung oder Verschmutzung festzustellen war.

(Fotos: cd)

Besser als CSI

Es ist ein dreister Diebstahl, vermutlich sogar Mord. Doch wer war der Täter? Die Fakten: In einem Museum wurde ein Bild gestohlen. Ein Wärter liegt regungslos am Boden. Auf den Fliesen ist Blut. Vom Täter fehlt (fast) jede Spur, aber es gibt mehrere Verdächtige. Bis 13.30 Uhr haben Zwölftklässler der Schule am Ried in Enkheim Zeit, diesen Kriminalfall zu lösen. Fast ein bisschen wie „Abby aus der Serie CSI“, wie Prof. Dr. Thomas Wilhelm, Direktor des Instituts für Didaktik der Physik, mit einem Lächeln bemerkt.


Mit Physik dem Täter auf der Spur: Zwölftklässler der Schule am Ried in Enkheim ermitteln im neuen GoetheLab-Zentrum

Schüler schnuppern Uni-Luft

Die US-Serie CSI war über viele Jahre ein Highlight für alle Krimi-Fans und Kriminaltechnikerin „Abby“ Sciuto war der heimliche Star. Sie löste die Fälle – mit Hilfe modernster Technik plus Chemie und Physik. Genau das können ab sofort Schüler aller Schulformen in den neuen zentralen Schülerlabors der Goethe-Universität, in der Altenhöferallee 1a, im Werkstattgebäude am Campus Riedberg. In den zuvor vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung genutzten Räumen wurden vier Räume für die Fächer Physik, Strahlenphysik, Biologie und Chemie sowie ein Seminarraum eingerichtet. „Im zentralen Schülerlabor kann Wissenschaft künftig über Fächergrenzen hinweg vermittelt werden. So können wir schon früh Begeisterung für die Wissenschaft und für das dringend notwendige vernetzte Denken streuen.“ Mit diesen Worten eröffnete gestern Vizepräsident Enrico Schleiff im Beisein von Vertretern von Schulen, Kultusministerium, Förderern und Wissenschaftlern das neue GoetheLab-Zentrum. Die fachspezifischen Schülerlabore der Universität bleiben überwiegend bestehen, das neue zentrale Labor aber wurde erst durch die Spende eines ehemaligen Studenten der Informatik möglich. Yi Shi, der in China ein erfolgreiches Internetunternehmen aufgebaut hat, wollte seiner Alma Mater etwas zurückgeben und spendete 300.000 Euro.

Doch nicht nur die Schüler werden davon profitieren. Hier bekommen auch Lehramtsstudenten die Möglichkeit, früh Kontakt zu denjenigen zu knüpfen, mit denen sie später arbeiten werden. Und das Urteil der Schüler? Das fiel sehr positiv aus. Man habe ganz andere Möglichkeiten als in der Schule und könne erfahren, wie es an der Uni zugeht, sagte die 16-Jährige Lili.


Sie suchen nach den Fingerabdrücken des „Mörders“: Shiva (16), Lili (16), Ann-Sophie (19) und Paula (17) von der Schule am Ried

Belastete Pilze im Strahlenlabor

Neu ist auch das Strahlenlabor, das nun vom Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt nach Frankfurt zieht und das Dr. Axel Gruppe, Lehrer am Riedberg-Gymnasium, seit 2003 mitaufgebaut und betrieben hat. Er hatte sich auch sehr für den Umzug nach Frankfurt eingesetzt. In der Uni rechnet man hier mit einer großen Nachfrage, weil es aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen und der Entsorgungs-Problematik kaum noch solche Labore an Schulen gibt. Gestern beispielsweise untersuchten Schüler die Strahlung von Pilzen aus Weißrussland – und wiesen eine erhebliche radioaktive Belastung nach.


Mit Hilfe von Laserpointern und einer Nebelmaschine können Schüler die Flugbahn der Projektile und damit den Standort des Täters ermitteln

Zurück zum „Kriminalfall“: Didaktik-Professor Thomas Wilhelm erläuterte beim Labor-Rundgang auch die einzelnen Arbeitsschritte und Stationen. Etwa, wie Fingerabdrücke abgenommen und mit Hilfe eines Vergleichsmikroskops analysiert werden können. Oder wie Schüler Fliesen mit Hilfe von Luminol und Wasserstoffperoxid auf Blutspuren untersuchen können. Eine der Spuren bestand aus Ketchup, eine weitere aus Farbe. Doch nur die Enzyme im echten Blut ließ das Luminol im Schwarzlicht Blau leuchten. Wie bei CSI eben. Eine andere Schülergruppe ermittelte mit Laserpointern die Flugplan von drei Projektilen – und konnte so den Standort des Täters bestimmen.

Wer war der Täter?

Der Täter hinterließ auch einen Schuhabdruck. Vier Zwölftklässler finden heraus, dass die Staubteilchen am Abdruck elektrostatisch sind. Somit kann eine elektrostatische Matte diese Teilchen anziehen. Die Schüler können dann die Schuhgröße berechnen und gleich einige Verdächtige ausschließen. Kinderleicht ist das nicht. Eine Schulklasse hatte schon mal den Schuhabdruck falsch genommen und letztlich nicht den richtigen Verdächtigen bestimmt. So konnte der „Täter“ entkommen…

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Das GoetheLab-Zentrum bietet verschiedene Module an, wo Schüler Probleme der Gegenwart aus interdisziplinärer Perspektive erforschen können. Beim Thema „Biomechanik – wie bewegt sich der Mensch?“ spielen beispielsweise Sportwissenschaft, Biologie und Physik eine wichtige Rolle. Beim Thema „E-Mobilität – Autos aus der Steckdose?“ setzt man sich mit aktuellen Forschungen der Soziologen, mit Chemie und Physik auseinander. Das Angebot richtet sich insbesondere an weiterführende Schulen und Schüler aller Schulformen. Weitere Informationen über die Webseite der Universität (www.uni-frankfurt.de) Stichwort „Schülerangebote“ oder direkt über das Institut für Didaktik der Chemie.


Rita Flad vom Kultusministerium erklärt Shi Ling (rechts) und ihrem Mann Mi Yongliang, den Eltern des Spenders Yi Shi, ein chemisches Experiment mit Flüssigkeit und Trockeneis

Text: cd/ Fotos: Pressestelle Goethe-Universität (2)/ cd (3)

Neues Stadtviertel
an der A661

Frankfurt bekommt ein neues Stadtviertel mit bis zu 4000 Wohnungen – rund zehn Kilometer vom Riedberg entfernt. Das „Ernst-May-Viertel“, das die drei Stadtteile Bornheim, Seckbach und Preungesheim verknüpfen soll, wird durch eine teilweise Einhausung der A661 möglich. Auf diesen „Deckel“ sollen Grünflächen entstehen. Ungeklärt ist noch, auf welcher Länge die Autobahn überdacht werden kann. Im Gespräch sind 400 Meter bis 1300 Meter. Das ist nicht zuletzt eine Finanzierungsfrage.

In insgesamt acht Teilquartieren soll „ein breites Spektrum unterschiedlicher Wohnformen entstehen“, das auch Angebote für den dringend benötigten preisgünstigen Wohnraum umfassen wird. Die Quartiere liegen in unmittelbarer Nähe zum Stadtkern, so dass mit dem Vorhaben für die Stadt Frankfurt am Main die große Chance verbunden ist, gleichsam als „Wachstum nach Innen“ Flächen in einer zentrumsnahen Lage Wohnungen plus Grün zu bebauen. Geht es nach Plan, sollen bereits in vier bis sechs Jahren 1.850 Wohnungen fertig sein.

Das neue Vierteil ist nach Ernst May benannt, der zwischen 1925 und 1930 Stadtrat und Dezernent für Städtebau in Frankfurt war. In dem von ihm bereits im Jahr 1925 (!) vorgestellten Wohnungsbauentwicklungsprogramm waren Areale zwischen Bornheim und Seckbach als zukünftige Baugebiete ausgewiesen. Ein zentrales Anliegen der Planung ist es, gemeinsam mit der geplanten Grünvernetzung die klimatischen Bedingungen und den Luftaustausch innerhalb der neuen Quartiere und in den bestehenden Stadtteilen zu verbessern.

Apropos A661: Seit Jahren wird auch im Bereich Riedberg/ Kalbach nicht über eine Einhausung, aber über mehr Lärmschutz diskutiert. Das wird auch von vielen Bürgern gefordert. Allerdings waren die Planungen bislang mit einem Ausbau der A661 verknüpft. Die Landesregierung ist nun zur Überzeugung gelangt, dass ein Ausbau von A3 und A5 die Verkehrsprobleme besser lösen würde. Das bedeutet: Mehr Lärmschutz an der A5 rückt im nächsten Jahrzehnt in realistische Nähe – auch im Bereich Riedberg/ Kalbach. An der A661 ändert sich trotz verschiedener Initiativen voraussichtlich nichts.

(Grafik und Informationen: Stadtplanungsamt)