Monat: November 2016

436 Sieger – und
ein Autogramm
auf die Zipfelmütze

Wie kommt ein Torjäger-Autogramm auf die Zipfelmütze? Ganz klar: Durch eine Teilnahme am Riedberger Zipfelmützenlauf. Das ist natürlich ein wenig übertrieben, doch nicht wenige, vor allem junge Läuferinnen und Läufer haben eine Unterschrift bekommen. Nach dem 2:1-Heimerfolg am Samstag gegen Dortmund machte Eintracht-Star Alex Meier (33) am Sonntag als besonderer Gast beim Schülerlauf des SC Riedberg mit. Er nahm sich viel Zeit für Fans und Autogramme, selbst noch in der Kabine. Bereits zum 6. Mal stand am 1. Advent 2016 der Riedberger Zipfelmützenlauf im Kalender. Bei gutem Laufwetter machten sich insgesamt 436 Läufer aus nah und fern und aller Altersklassen in vier Kategorien an den Start – vom Kindergarten-Lauf eine Runde um die Finnenbahn bis zu zehn anstrengenden Kilometern.

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Nach dem Lauf gab’s von Eintracht-Star Alex Meier…

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…selbst noch in der Kabine für diese D1-Kicker Autogramme

Das sind die Sieger:

– 5 km Mädchen Julia Ruef
– 5 km Jungs Connor Pfeil und Michael Ruef
– 5 km Damen Anne Wilsch
– 5 km Herren Santiago Correjo
– 10 km Damen Viktorija Jefimov
– 10 km Herren Tim Brähler

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Julia Ruef gewann die 5-km-Distanz bei den Schülerinnen

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Tim Brähler gewann die 10-km-Distanz bei den Männern

Beim Kindergartenlauf machten Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2009 und jünger mit, erstmalig bei einem Schülerlauf die Jahrgänge 2005 bis 2008. Bei den Läufen der Erwachsenen war das Special Olympics Hessen mit einigen Inklusionslaufgruppen dabei war. Auch die Hessenschau berichtete über den immer beliebter werdenden Lauf im Norden Frankfurts mit grüner Zipfelmütze – und Äppler und/ oder Bratwurst danach.

Der Vereinsvorstand dankte explizit dem Orga-Team und den vielen helfenden Händen. Der damals noch junge Verein hatte 2011 den Lauf ins Leben gerufen, um mit den Zipfelmützen passend zu den Vereinsfarben Marketing in eigener Sache zu betreiben. Inzwischen hat der Sportclub mehr als 1200 Mitglieder. Auch in diesem Jahr war Start und Ziel an der Sportanlage in der Altenhöferallee. Mit „Fußball-Gott“ Alex Meier…

(Fotos: SC Riedberg/ privat)

160 günstige Wohnungen
in der „Riedbergwelle“

Hier entstehen 160 günstige Wohnungen. Mit anderen Worten: dringend benötigter, „bezahlbarer Wohnraum“, wie Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und die hessische Wohnungsbauministerin Priska Hinz übereinstimmend betonen. Kürzlich hatte die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte zu einer Feier anlässlich der baldigen Fertigstellung der „Riedbergwelle“ in der Graf-von Stauffenberg-Allee geladen. Ministerin Hinz betonte: „Wir brauchen im Rhein-Main-Gebiet dringend günstigen Wohnraum, der zugleich ein höchstes Maß an Energieeffizienz aufweist.“ Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann nannte den Bau bezahlbaren Wohnraums weiter die größte Herausforderung der kommenden Jahre in Frankfurt. „In der Riedbergwelle finden jetzt auch Einkommensschichten eine Wohnung, die trotz eines normalen Einkommens auf dem freien Mietmarkt kaum noch zum Zuge kommen. Davon brauchen wir mehr“, so Feldmann.

Feldmann verwies in diesem Zusammenhang auf die verschiedenen Wohnungsbauförderprogramme der Stadt. Diese hätten sowohl den klassischen sozialen Wohnungsbau im Blick als auch – über die so genannte Mittelstandsförderung – Wohnraum für die Menschen, deren Einkommen nicht deutlich darüber liege. In der Riedbergwelle hätte man die unterschiedlichen Förderprogramme geschickt kombiniert, um möglichst viele potenzielle Mieter anzusprechen, darunter Familien und ältere Menschen.

„Wir zeigen an dieser Stelle einmal mehr, dass man geförderten Wohnungsbau mit hoher architektonischer und stadtplanerischer Qualität verwirklichen kann“, sagte Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt. Er verwies auch noch einmal explizit auf den Auftrag der Heimstätte, bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zu schaffen. Rund 1000 Wohnungen sind zurzeit in Arbeit, weitere knapp 2000 Wohnungen sind für die nächsten fünf Jahre geplant. 600 Millionen Euro sind dafür vorgesehen, vor allem für den bezahlbaren Mietwohnungsbau“, so Westphal. Es fehlten jedoch für bezahlbaren Wohnungsbau die bezahlbaren Baugrundstücke im Ballungsraum.

Über 40 Prozent der Wohnungen sind bereits vermietet

Die Kaltmiete für 61 Wohnungen in der direkten Belegung (erster Förderweg) beträgt 5,50 Euro pro Quadratmeter. 52 Wohnungen bietet das Wohnungsunternehmen gemäß dem Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau („Mittelstandsprogramm“) für einen Mietpreis von 7,77 Euro pro Quadratmeter an. Ergänzt wird das Angebot durch 23 Wohnungen in der mittelbaren Belegung für 10,50 Euro pro Quadratmeter. 24 Wohnungen werden frei finanziert und liegen mit 11 Euro/qm noch am unteren Ende des Preisniveaus auf dem Riedberg. Dabei wurde darauf geachtet, dass sich die unterschiedlichen Mietniveaus gleichmäßig auf alle Gebäude verteilen, um eine „soziale Durchmischung zu ermöglichen“.

Über 40 Prozent der Wohnungen sind bereits bezogen, bei den anderen Wohnungen sei man in der Endphase des Innenausbaus und in der Vermietung. Die Wohnungsgrößen zwischen 55 und 113 qm bieten Wohnraum für Zwei- bis Fünf-Personen-Haushalte. Alle Mietwohnungen sind barrierefrei erreichbar.

Weitere 60 geförderten Wohnungen am Riedberg

Im Einzelnen werden folgende Wohnbauvorhaben mit städtischen Fördermitteln unterstützt: An der Altenhöferallee, Ecke Konrad-Zuse-Straße am Riedberg errichtet die ABG Frankfurt Holding 128 Wohnungen, davon 20 im 1. Förderweg, 47 im sogenannten Mittelstandsprogramm und 61 freifinanziert – hier sind also mehr als 50 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert. Hierfür werden ein Darlehen über 1,633 Millionen Euro und ein Zuschuss von rund 470.000 Euro aus dem „Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung“ sowie 4,557 Millionen Euro aus dem „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ bewilligt.

Foto oben: OB Peter Feldmann mit Constantin Wesfall, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte, und Monika Fontaine-Kretschmer an der Riedbergwelle

(Informationen: Presse-Info Stadt Frankfurt/ Foto: Rainer Rüffer)

Eintracht-Star
Alex Meier beim
Zipfelmützenlauf!

Was macht Eintracht-Star Alex Meier (33) nach dem 2:1-Heimsieg gegen Dortmund? Ein Mal schlafen – dann läuft mit beim Zipfelmützenlauf! Liebe Riedberger, das ist kein Scherz. Denn der Bundesliga-Kicker wird morgen (Sonntag) gegen 10.30 Uhr auf die Sportanlage in der Altenhöferallee kommen und dann um 10.45 Uhr beim „Schülerlauf“ des SC Riedberg mitmachen. Das wird sicher nicht nur die Mädchen und Jungs freuen, die drei Runden um den Sportplatz starten. Schließlich könnte es dann auch noch die Gelegenheit für Autogramme geben. Nach dem Lauf mit der grünen Zipfelmütze.

Hier noch einmal der Zeitplan in Kürze:

– um 10.30 Uhr ist KiGa-Lauf / 1 Runde Finnenbahn um den Sportplatz
– um 11.00 Uhr ist Schülerlauf / 3 Runden Finnenbahn
– um 11.30 Uhr ist 10 km-Lauf
– um 12.15 Uhr ist 5 km-Lauf

Insgesamt werden rund 350 Läuferinnen und Läufer beim 6. Riedberger Zipfelmützenlauf starten. Die Nachmeldung ist noch morgen bis 10 Uhr möglich. Der Vereinsvorsitzende Alex Markert sagt schon vorab: „Bei uns ist jeder willkommen, ob alt, jung, dünn oder nicht. Alle sollen einfach Spaß haben.“

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Überraschung: Auch Alex Meier kommt zum Zipfelmützenlauf am Riedberg

Der damals noch junge Verein hatte 2011 den Lauf ins Leben gerufen, um mit den Zipfelmützen passend zu den Vereinsfarben Marketing in eigener Sache zu betreiben. Inzwischen hat der Sportclub mehr als 1200 Mitglieder. Zum Rennen im vergangenen Jahr kamen auch Lauftreffs aus dem Umland und einige Ironman-Teilnehmer. Auch in diesem Jahr sind Start und Ziel an der Sportanlage in der Altenhöferallee. Mit „Fußball-Gott“ Alex Meier…

(Fotos: bundesliga.de/ SC Riedberg)

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Dieser Müll liefert
unsere Energie

Woher kommt unsere Energie? Woher kommt die Wärme für den Riedberg? Das wollten sieben neugierige Riedberger genauer wissen. Am Dienstag trafen sie sich um 14 Uhr beim Müllheizkraftwerk in Heddernheim, das ja auch unseren Stadtteil mit Fernwärme und Strom versorgt. Die erste Herausforderung bestand darin, den richtigen Eingang zu finden und die beiden Teilgruppen zusammenzuführen. Dank der sehr freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter gelang aber auch dies, und die eine Gruppe hatte bereits die Hälfte des riesigen Betriebsgeländes gesehen. Herr Geisel, ein ehemaliger Mitarbeiter, erkläre knapp 90 Minuten lang, wie so ein Müllheizkraftwerk überhaupt funktioniert, was die täglichen Herausforderungen des Betriebs sind und garnierte seine kurzweiligen Schilderungen mit vielen persönlichen Anekdoten. Auch Fragen war er sehr aufgeschlossen und konnte selbst schwierige Details für uns Nicht-Fachleute sehr gut erklären.

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Ein ehemaliger Mitarbeiter konnte selbst die schwierigen Details allen gut erklären

Der Müll verbrennt bei 920 Grad

Der angelieferte private und gewerbliche Müll kommt aus Frankfurt, Offenbach, dem Taunus und aus Gießen. In einem gewaltigen Bunker wird er gesammelt, durchsucht und vermengt, bevor es in die vier etwa 920 Grad heißen Kessel zur Verbrennung geht. Sperrmüll wird in einem riesigen Schredder zerkleinert und ebenfalls dem Zwischenlager im Müllbunker zugeführt. Ein Highlight der Tour war sicher der imposante Ausblick aus der Krankanzel, wenn der Kranführer so mal auf die Schnelle mehr als sechs Tonnen Müll von links nach rechts hievt und die Brenner mit Nachschub versorgt.

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Interessante Einblicke auch für die kleineren Besucher: Guck mal, hier verbrennt unser Müll!

Auch Drache Fessie war da…

Im Leitstand des Kraftwerks konnten wir die reichhaltige Technik zur Steuerung und Überwachung bestaunen. Lärm- und Schadstoffemissionen werden permanent überwacht und die Grenzwerte im Auge behalten. Um Schadstoffe zu binden, werden stündlich etwa 60 bis 120 Liter Harnstoff, Koks und Kalk zugesetzt. Am Ende bleiben von 1000 Kilo Müll etwa 250 Kilo Schlacke übrig. Tief im Inneren der Müll- und Energiefabrik konnten wir auch das Schwanz-Ende von Fessie bestaunen: der große Drache, den man auch gut vom Riedberg am Schornstein des Müllheizkraftwerks sehen kann. Die Abluft am anderen Ende ist zwischen 90 und 120 Grad heiß, und am Schornstein wohnen sogar Turmfalken. Mit der gewonnen Energie wird das Fernwärmenetz gespeist und über Kraft/Wärmekopplung Strom erzeugt. Insgesamt kann das Werk 40.000 Haushalte (!) im Frankfurter Norden versorgen.

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Das Kraftwerk in Heddernheim im Modell: Das Werk kann bis zu 40.000 Haushalte (!) im Frankfurter Norden versorgen

Es war ein sehr interessanter und kurzweiliger Besuch. Danke an die Organisatoren vom Culture Club Riedberg, die das Ganze möglich gemacht haben. Eventuell besteht ja auch nochmals eine Möglichkeit für interessierte Riedberger, zu einem anderen (etwas arbeitnehmerfreundlicheren) Termin den Besuch zu wiederholen.

Text & Fotos: Alex Markert

Frankfurter
Weihnachtsmarkt
ist eröffnet

Exakt 17 Tage sind es noch, bis „unser“ Weihnachtsmarkt am Riedbergplatz beginnt – der große Frankfurter Weihnachtsmarkt in der City wurde heute schon offiziell eröffnet. Nach einem kleinen Weihnachtskonzert von Ensemblemitgliedern des Opernstudios der Oper Frankfurt erinnerte Oberbürgermeister Peter Feldmann in seiner Eröffnungsrede daran, die stimmungsvolle Zeit um Weihnachten gemeinsam zu verbringen und sich Zeit zu nehmen: Zeit zum Plätzchen backen, Zeit um Geschenke mit Bedacht zu wählen, Zeit um Weihnachtsgrüße an Freunde und Verwandte zu senden.

„Unser Frankfurter Weihnachtsmarkt ist ein stimmungsvoller Ort: ein Ort für den Glühwein mit Kollegen, Ort für den Weihnachtsbummel mit Freunden, ein Ort um mit unseren Kindern den Zauber der Weihnacht zu erleben, den Lichterglanz und die Lieder“, so Oberbürgermeister Feldmann. Er dankte den Standbetreibern und den Organisatoren des Weihnachtsmarktes und lud alle Frankfurter und alle Gäste ein, den Weihnachtsmarkt als besonderen Ort zu genießen.

Nach einem Grußwort von Hannes Neuhauser, Bürgermeister von Brandenberg in Tirol, der Heimat des diesjährigen Weihnachtsbaumes, illuminierte Peter Feldmann den 33 Meter hohen Weihnachtsbaum. Carlotta Hoffmann aus Sachsenhausen hatte als Gewinnerin eines Wettbewerbs das Privileg, den Baum gemeinsam mit dem Oberbürgermeister erstrahlen zu lassen.

Im Anschluss trat Max Giesinger als „musikalischer Top-Act“ der Eröffnung auf. Das traditionelle Turmblasen vom Altan der Nikolaikirche setzte den Schlusspunkt der Eröffnungsinszenierung.

Öffnungszeiten bis 22.12.2016

Montag – Samstag 10.00 Uhr – 21.00 Uhr
Sonntag 11.00 Uhr – 21.00 Uhr

Foto oben (v.l.n.r.): Kurt Stroscher (TCF Frankfurt), Oberbürgermeister Peter Feldmann, Charlotta Hoffmann sowie Hannes Neuhauser, Bürgermeister aus Brandenberg/ Tirol

(Informationen: Presse-Info Stadt Frankfurt)

Tischtennis: Gymnasium
ist stärkste Schule

Starker Auftritt beim Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“: 38 der insgesamt 64 Tischtennis-Spieler beim Frankfurter Stadtentscheid kamen vom Gymnasium Riedberg. Damit stellte man das stärkste Kontingent bei diesem Tischtennis-Wettkampf, der erstmals in der „Heim“-Turnhalle hier am Riedberg ausgetragen wurde. Die restlichen Teams stellten die Freiherr-vom-Stein-Schule und die Ziehenschule. Die Riedberger Mädchen-Mannschaft mit Maja Dragisic, Maureen Mehrer, Weronika Rajska, Karla Revolo und Eva-Anisha Sinh konnte sich sogar direkt für den Regionalentscheid qualifizieren, der voraussichtlich am 7. Dezember in Salmünster stattfindet.

Bei den Jungen spielten gleich fünf Teams für Riedberg, zwei in der Wettkampfklasse III und drei in der Wettkampfklasse IV. Riedberg I belegte in der Aufstellung Matvey Obolkin, Michael Ruef, Finn Pfennig, Max Vogel, Viet Nyuen-Xuan und Philip Konta den guten zweiten Platz vor Riedberg II (Fabian Marx, Samuel Müller, Rohan Ramkumar, Vinzent Baumgarten, Paul Heß und Dejan Bennewitz). Die drei weiteren Teams belegten in ihrer Altersklasse die Plätze drei, vier und sechs. „Berücksichtigt man, dass alle anderen Schulen jeweils mehrere Vereinsspieler einsetzten und das Gymnasium Riedberg fast nur Spieler aus den beiden Tischtennis-Schul-AGs zur Verfügung hatte, kann man mit dem Abschneiden sehr zufrieden sein“, teilte Schulsport-Koordinator Simon Steuer mit. Einzig Matvey Obolkin spielt seit kurzen für den TTC Dornbusch-Niederursel im Verein, nachdem er vor einigen Monaten bis zum hessischen Landesfinale der mini-Meisterschaften im Tischtennis gelangte.

An diesen Meisterschaften nehmen jährlich zwischen 30.000 bis 50.000 Kinder deutschlandweit teil und die Besten können sich bis zum Bundesfinale qualifizieren. Zudem gibt’s Freikarten für die Tischtennis-Weltmeisterschaften, die nächstes Jahr vom 29. Mai bis 5. Juni in Düsseldorf stattfinden. Diplomtrainer Wieland Speer, der die Schul-AGs in Riedberg leitet, versucht als ehemaliger DTTB-Mitarbeiter vielleicht auch, die eine oder andere Freikarte für den Riedberger Tischtennis-Nachwuchs zu organisieren.

(Infos & Foto: W. Speer)

Bürgerforum: Ihre
Meinung ist gefragt!

Wie wollen wir in Zukunft gemeinsam leben und wohnen? Wie verändert sich die stetig wachsende Stadt bis 2030 – und wie muss sie sich verändern? Welche Verbesserungen in puncto Infrastruktur sind notwendig? Was wünschen wir uns – wovor haben wir Angst? Alle diese Themen sollen beim 2. Frankfurter Bürgerforum „VorOrtStadt“ im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung diskutiert werden. Diskussion und Ausblick auf die Entwicklung im Frankfurter Norden findet morgen, Dienstag, von 18 bis 20.30 Uhr im Gymnasium Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße statt.

Insgesamt gibt es vier Veranstaltungen im Stadtgebiet. Zum Bürgerforum morgen kommen unter anderem Planungsdezernent Mike Josef sowie Architekt und Raumplaner Prof. Rudolf Scheuvens. Nach zwei Vorträgen zur Thematik gibt es eine Podiumsdiskussion sowie anschließende „Tischgespräche“ mit Experten der Stadtverwaltung, Ortsbeiräten wie der Kalbach/Riedberger Ortsvorsteherin Carolin Friedrich und Bürgern.

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Jeder kann sich aber auch online beteiligen. Die Entwicklungsszenarien für Frankfurt kann man ab morgen online nachlesen und kommentieren unter www.frankfurtdeinestadt.de. Alle Materialien sowie das detaillierte Programm zu den Bürgerforen sind dort ebenfalls abrufbar. Kommuniziert wird per Mail 2030@frankfurtdeinestadt.de, Twitter oder Facebook auf www.facebook.com/StadtFFM. Und morgen Abend ganz real und vor Ort hier am Riedberg. Der Eintritt ist natürlich frei.

2. Bürgerforum zum Thema „Frankfurt 2030“

Termin: 22. November 2016
Uhrzeit: 18 bis 20.30 Uhr
Ort: Gymnasium Riedberg, Friedrich-Dessauer-Straße

Ein Stadtteilcafé
im Jugendhaus

Noch stehen Eimer mit roter und weißer Farbe in der so genannten Teeküche im Jugendhaus. Doch in dem Raum, der bisher mehr einer Schulgarderobe mit ein paar Tischen und Stühlen glich, wird ein gemütliches Stadtteilcafé entstehen. Pia Straßburger, die neue Leiterin des Jugendhauses, spricht von einem „Pufé“. Tagsüber Café, abends Pub sozusagen. Aber ohne Zigaretten und Alkohol. Sie hat sich „viel vorgenommen“ und möchte, dass sich die Jugendlichen in dem Flachbau in der Friedrich-Dessauer-Straße zuhause fühlen. Und am liebsten auch noch „alle Menschen von 0 bis 100 Jahren“.

Dürfen bald Fünftklässler am Nachmittag ins Jugendhaus?

Den Anfang machen gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Riedberger Gruppen und Vereinen, beispielsweise auch die Lesung von Schriftsteller Titus Müller, der am Freitag im Jugendhaus seinen Spionagethriller „Nachtauge“ vorstellt. Der Fokus aber liegt klar auf den Bedürfnissen der Jugendlichen. Bisher dürfen Kids erst ab 13 Jahren ins Jugendhaus. Das könnte sich bald ändern. Auch für Fünft- und Sechstklässler könnten demnächst die Türen am Nachmittag geöffnet sein. Die Möglichkeit, Hausaufgaben zu machen oder zu lernen inklusive. „Doch wenn wir damit anfangen, muss eine entsprechende Betreuung gewährleistet sein“, so Straßburger. Derzeit besteht das Jugendhaus-Team nur aus der Leiterin, den beiden pädagogischen Mitarbeitern Iman Laaroubi und Ahmet Günel sowie Mert Yenice, der seit September ein soziales Jahr in der Einrichtung macht. Mert zählt seit Jahren auch zu den Betreuern der Ferienspiele Riedberg.

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Das ist das neue Team im Jugendhaus mit Leiterin Pia Straßburger (Mitte)

Der Neustart ist geglückt. Die Zahl der Angebote und Aktivitäten steigt. Am Wochenende war ein Ausflug zum Bowling angesagt. Auch die Meinung der Mädchen und Jungen ist gefragt. Pia Straßburger, die bislang das Jugendbüro Sachsenhausen leitete, möchte zudem eine „Elternsprechstunde“ ins Leben rufen. Hier könnten Mütter und Väter Rat und Unterstützung finden, bei alltäglichen, aber auch größeren Problemen und Differenzen (die vermutlich nie ausbleiben, wenn die Pubertät einsetzt).

Das Jugendhaus braucht ehrenamtliche Helfer!

Träger des Jugendhauses ist weiterhin der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt. Längere Öffnungszeiten sind schon beschlossen und befürwortet „Sie sind aber leider nur zu realisieren, wenn wir ehrenamtlichen Helfer finden“, erklärt Pia Straßburger. Sie hofft, auch durch den MAINRiedberg-Artikel Unterstützer zu finden, die sich bei Interesse bitte an das Jugendhaus wenden.

Spätestens Anfang nächsten Jahres will sie „richtig loslegen“. Das Jugendhaus soll ein „Ort der Begegnung“ werden. Oder etwas cooler ausgedrückt: Ab sofort gilt der Slogan „Jugendhaus reloaded“!

***
Weitere Informationen: auf facebook unter dem Stichwort „Jugendhaus Riedberg“

Aktuelle Öffnungszeiten: Di 14.30 bis 20 Uhr, Mi 15 bis 20 Uhr, Do 16 bis 20 Uhr, Fr. 13.30 bis 21 Uhr, Sa 16 bis 21 Uhr, So & Mo geschlossen

Adresse: Friedrich-Dessauer-Straße 4-6, 60438 Frankfurt

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Wenn ein Eröffnungstermin für das neue Stadtteilcafé feststeht, wird MAINRiedberg darüber berichten

(Fotos: Jugendhaus Riedberg/ cd)

„Wir wollen
wieder eröffnen“

Es ist Montag, kurz nach 15 Uhr. Ein Abschleppwagen hat die Reste des Thai-Imbisswagens von Chalinee und Mike Silbermann geladen, der zuletzt gegenüber vom Gebäude der Geowissenschaften in der Altenhöferallee stand. Dieser Standort ist eine so genannte „Ausgleichsfläche“, die Teil einer Grünfläche werden soll. Die Räumungsaufforderung erfolgte bereits zum 28. Oktober. Die IG Riedberg hatte bis zuletzt versucht, zwischen Stadt und Imbissbetreiber zu vermitteln. Denn das gute und preisgünstige Essen war nicht nur bei Uni-Mitarbeitern und Studenten beliebt. Diese treuen Kunden wird sicher folgende Nachricht interessieren. Mike Silbermann teilte auf MAINRiedberg-Nachfrage mit: „Wir versuchen, im Januar oder Februar wieder zu öffnen. Es laufen Gespräche in verschiedene Richtungen.“

Die Betreiber von „Thai Sawasdee“ sind auch in Gesprächen mit verschiedenen Bauträgern hier am Riedberg. Eine konkrete Zusage gibt es noch nicht. Solche Gespräche bräuchten Zeit, so Silbermann. Er fügt hinzu: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Sie erst informieren, wenn es konkret wird.“

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Chalinee und Mike Silbermann, die Inhaber von „Thai Sawasdee“, suchen einen neuen Standort für ihren Imbisswagen

(Fotos: cd)

Termine zum Thema
Jagd und Energie

Woher bekommen wir unsere Energie? Was und warum wird am Riedberg gejagt? Nächste Woche gibt es zwei interessante Veranstaltungen, die sich mit diesen sehr unterschiedlichen Fragen beschäftigen. Für Dienstag um 14 Uhr hat der neue Culture Club Riedberg eine Führung im Blockheizkraftwerk Heddernheim organisiert. Am Mittwoch lädt die IG Riedberg zu einem Abend zum Thema Jagd.

Woher kommt unsere Energie?

Wärme für den Riedberg – eine Führung durch das Heizkraftwerk in Heddernheim. Das ist das Stichwort für die Veranstaltung am 22. November von 14 bis 16 Uhr. Denn den markanten Turm mit der bunten Schlange kennt wohl jeder, hebt dieser sich doch deutlich in Blickrichtung Skyline ab. Aber wie bekommt der Riedberg seine Energie? Der neue Culture Club möchte es Riedbergern ermöglichen, jede Ecke des Stadtteils kennenzulernen und organisiert daher mit der Mainova eine Führung durch das Kraftwerk. Anmeldung unter vorstand@cultureclub-riedberg.de

Anfahrt MHKW
Treffpunkt ist in der Heddernheimer Landstraße 157 am Haupteingang (Pförtner) des Heizkraftwerks

Welche Wildtiere gibt es am Riedberg?

Viele wollen wissen, welche Wildtiere hier am Riedberg leben, und warum hier regelmäßig Jäger durch Feld und Flur gehen und manchmal auch fahren. Der Abend der IG Riedberg hilft bei der Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen zum Thema Jagd am Übergang von Stadt zu Land. Der Eintritt ist natürlich kostenlos. Weitere Informationen unter www.ig-riedberg.de

Termin:
Mittwoch, 23. November, 19 bis 22 Uhr
Infobüro Riedberg, Altenhöferallee 19

Rotfuchs Portrait

(Fotos: cd/ spreewald-pictures)