Monat: Mai 2016

Applaus in der Commerzbank-Arena

Was ist das für ein Gefühl, vor mehreren tausend Zuschauern auf einer Bühne in der Commerzbank-Arena zu tanzen? Die sechs Damen aus der „Adult Division“ des Riedberger Thom Hecht Ballettförderzentrums blieben jedenfalls bewundernswert konzentriert. Erst, als der Auftritt beim Festival4Family vergangene Woche vorbei war, huschte ein Lächeln über ihre Lippen. Der Gelbe Seiten Verlag Trifels engagiert sich als ein in Frankfurt ansässiges Familienunternehmen stark für Familien in der Region Rhein-Main und stellt jedes Jahr dieses Event für über 20.000 Zuschauer auf die Beine. Zum ersten Mal waren unsere Ballettelevinnen auf die große Eventbühne geladen. Dort, wo am gleichen Tag Shooting-Star und „Dein Song“-Gewinnerin Leontina und auch Magier André Sarrasani auftraten.

„Für uns ist das natürlich eine Ehre und auch erst der zweite öffentliche Auftritt des Förderzentrums außerhalb vom Riedberg“, berichtet Dr. Thom Hecht. Der erste, ein Auftritt der Inklusions-Ballettgruppe für Kinder, fand im Rahmen einer Preisverleihung in der Frankfurter Börse statt. Dass allerdings erwachsene Frauen in ihrer Freizeit Ballett nach einem professionellen Curriculum wie dem Examens-Repertoire des American Ballet Theatre erlernen wollen – „das ist eine absolute Ausnahme und einfach toll“, sagt Hecht, der im Rahmen des Billabong-Familienzentrums seine Kurse anbietet.

Festival4Family kl
hr3-Moderator Daniel Fischer kündigte galant „unsere“ Damen an

14 Ballettelevinnen (vom Riedberg, aber auch Tänzerinnen aus Bonames und dem Mertonviertel) fliegen im Oktober 2016 sogar nach New York, um im Headquarter des American Ballet Theatre, eines der größten Ballettkompanien der Welt, ein Ballettexamen abzulegen.

Beim Festival4Family gab es neben dem Bühnenprogramm des Ballettförderzentrums auch ein Ballettmitmachangebot für Kinder von drei bis acht Jahren und Ballerina-Basteln mit Julia Jung in Zusammenarbeit mit Billabong. Es wurden mehr als 200 Papier-Ballerinas gebastelt. Und auch die Ballett-Damen konnten noch das Festival genießen und vom großen Auftritt entspannen.

Ballerina klein
Auch diese kleine Ballerina tanzt! Das Bastelangebot des Familienzentrums Billabong war beim Festival4Family sehr beliebt.

Fotos: E. di Meo (2)/ J. Jung (1)

Riedberg-Film am Feiertag

Raus aus der Altbauwohnung, rein ins Neubaugebiet. Raus aus dem Single-Leben, rein ins Reihenhaus. Das ist natürlich reichlich überspitzt formuliert, einen ähnlichen Neustart in ihrem Leben erlebten aber vermutlich viele Menschen am Riedberg, Hessens größtem Neubaugebiet. Das ZDF hatte dazu schon einmal eine kuriose Story gestrickt und mit der TV-Komödie „Ein Reihenhaus steht selten allein“ 5,1 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm gelockt. Morgen, am Feiertag und um 20.15 Uhr zur besten Sendezeit, läuft die Fortsetzung mit dem Titel „Neues aus dem Reihenhaus“.

Fünf Wochen lang war 2015 die Straße „Am Himmerich“ dafür wieder Teil der imaginären Vorstadt-Siedlung Grünfeld. Mit Hauptdarsteller Stephan Luca, Julia Richter als Gattin Anne und Ex-„Berlin, Berlin“-Star Felicitas Woll als Jans verführerische alte Liebe. Zugegeben: Das Neubaugebiet und seine Bewohner sind nicht so sympathisch dargestellt. Eher als Spießer mit reichlich Marotten plus Gartenzwergen, Grill und Goldfischteich. Ein Jahr ist vergangen, seit Familie Börner hierhergezogen ist. Anne profitiert als Scheidungsanwältin vom neuen Wohnort, während Jans Karriere als Grafiker bergab geht. Da taucht seine Ex-Liebe Maren auf. Ihr Verlag möchte Jans Comic über die Siedlung groß herausbringen. Im Comic zieht er die lieben Nachbarn durch den Kakao. Es gibt böses Blut plus viel (Beziehungs-)Ärger. Dann versammelt eine Weltkriegsbombe, die bei Bauarbeiten gefunden wird, alle Nachbarn notgedrungen in einem Zelt…

Zahlreiche Medien haben den Film bereits vorab besprochen. Der „Südkurier“ aus Konstanz schreibt sogar von der „Hölle in der Vorstadt“. Und auch Hauptdarsteller Stephan Luca erklärt in einem ZDF-Interview: „Wir machen uns nicht lustig über die Menschen einer Reihenhaussiedlung, lassen aber auch keine Gelegenheit aus, die Spießigkeit oder den Alltag der Bewohner in ihrer komödiantischen Qualität darzustellen.“

Was bitte sagen die „echten“ Riedberger dazu? Können Sie, liebe MAINRiedberg-Leser, über diesen Film lächeln oder schmunzeln, fühlen Sie sich prima unterhalten – oder geht’s Ihnen eventuell zu weit? Schreiben Sie uns gerne IHRE FILM-KRITIK an die Mail-Adresse mail@main-riedberg.de. Wir würden uns freuen!

(Foto: Flyer der U5 Filmproduktion)

Führung durch den Kätcheslachpark

Noch liegt der große, neue Spielplatz mit dem Piratenschiff unerreichbar hinter einem Bauzaun. Statt Grün ist im West-Teil des Kätcheslachparks noch jede Menge Erde zu sehen – während der „alte“ Park auf der anderen Straßenseite genau dieses satte Grün bietet und schon längst zu Leben und Alltag am Riedberg gehört. In einer aktuellen Pressemeldung der Stadt ist zu lesen: „Die vielfältigen Funktionen des Parks reichen von Naherholung und Sport und Spiel, über Naturschutz, Niederschlagsrückhaltung und Frischluftversorgung. Ein umfangreiches Rad- und Fußwegenetz verbindet den Stadtteil mit der umgebenden Landschaft.“

Der Gartenbauingenieur Ingo Bohl führt morgen, Donnerstag, um 14 Uhr durch den Grünzug. Er erläutert anschaulich die städtebaulichen Grundgedanken des neuen Stadtteils und die Konzeption der Grünflächen, die unterschiedlichen Abschnitte des Parks und die Pflegemaßnahmen. Auch gartenhistorische Hintergründe und baumkundliche Besonderheiten werden erklärt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe GartenRheinMain statt. Treffpunkt für diese Führung ist der Riedbergplatz, gegenüber der U-Bahn-Station „Campus Riedberg“. Die Führung endet nach etwa 90 Minuten an der U-Bahn-Station „Riedberg“. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weiter Informationen gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069-212-30208.

(Info: Presse- & Informationsamt Stadt Frankfurt/ Foto: www.riedberg.de)

Unser Sieg mit der Eintracht!

Es war weit mehr als das wichtigste Spiel der Saison: Viele Riedberger fieberten gestern mit der Eintracht mit. Teils auch in einer Umkleidekabine am Sportplatz vor dem Großbildfernseher. Drei Eintracht-Anhänger, sonst mit Stammplatz im Fanblock, hatten sich sogar Karten für das alles entscheidende Relegationsspiel in Nürnberg besorgen können. Lesen Sie jetzt, was die treuen SGE-Fans, darunter SC-Riedberg-Vorstand Alex Markert, vom Spiel der Spiele berichten:

„Montag, 16:32 Uhr: Holger und Alex nehmen noch einen schnellen Espresso und Pauls Kutsche fuhr schon vor. Leichter Nieselregen auf dem Riedberg, noch kein Stau auf der A3, die Gefühle schwanken zwischen leicht uffgerescht, derben Magenschmerzen und womöglich vorgespielter Euphorie. 254 km vergehen mit alten Schlachtgesängen der Eintracht.

Mit dem einen oder anderen vitaminreichen Getränk stimmte man dann auch selbst in die ehrwürdigen Eintracht-Hymnen mit ein. Gegen 18:59 Uhr war dann auch der Frankenschnellweg erreicht. Ein echter Euphemismus – und wahrer Staugarant. Also schon mal bekleidungstechnisch stadion- und wetterfest gemacht, alle Scheiben runter. Und mit wehenden Eintrachtfanschals, „Schwarz Weiss wie Schnee“ auf Maximalstärke und voll inbrüstigem Mitsingen sanft gen Grundig-Stadion gerollt. Gegen 19:35 Uhr war dann der erste Hubschraubereinsatz, und auf der Straße ging gar nichts mehr. Durch clevere manuelle Navigation und schnelles Ausnutzen einer Parklücke wurde das treue Gefährt im Wohngebiet zwischengelagert und zu Fuß ging es in raschem Lauftempo gen Stadion.

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Anreise mit Hindernissen: A3 und „Frankenschnellweg“ Richtung Grundig-Stadion waren leider nicht nicht ganz so schnell – die Eintracht-Gesänge im Auto waren dafür umso lauter

Der kleine Waldspaziergang weckte Erinnerungen an Gesänge für den Karnevalsverein aus Mainz. Je näher sich der kleine Riedberger Trupp dem Stadion näherte, umso mehr Adlerträger wurden gesichtet. Die Einlasskontrolle wurde wieder zur Geduldsprobe – konnte ja auch keiner damit rechnen, dass das Stadion ausverkauft sein würde! Der Austausch mit den lokalen Fussballenthusiasten gestaltete sich freundlich, aber mangels mehrerer fehlender Konsonanten teilweise etwas schwierig. Endlich im Stadion wurde es langsam eng: Der einzige Essenstand ohne kilometerlange Schlange war leergekauft, also ging es ohne 3-er im Weckle und fränggischem Bier in den Block.

Um uns herum alles Schwarz-Rot – leider mit den falschen Vereinsemblemen. Die Adlerträger zeigten sich in der erste Hälfte lauf- und kampfstark, aber noch ohne richtige Torchance, und Nürnberg stellte sich erneut ganz tief hinten rein. Der aktivste Spieler war wieder Torwart Schäfer, der wirklich bei jedem Pfiff aus dem Tor rannte, meckerte und bei den Eintracht-Fans für Stimmung sorgte. Die Verletzung von Stendera drückte dann zwar schon auf das Gemüt – man ließ sich dies aber nicht wirklich anmerken. Auch die feindliche Übermacht in direkter Nähe hielt uns nicht davon ab, unsere Jungs lautstark mit Liedern zu unterstützen. Bei den einen oder anderen Ausfälligkeiten bissen wir uns auf die Zunge. Obwohl das Stadion mit 50.000 Zuschauern ausverkauft war, ist die Stimmung durch das sich senkende Dach und die umlaufende Leichtathletikbahn eine komplett andere als im Waldstadion. Zum Ende der ersten Hälfte gab es dann sogar noch ein bis zwei Chancen für die Eintracht. Ohne direkten Erfolg.

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Herrjeh – die Leistung in der ersten Halbzeit war noch ausbaufähig. Trotz des Riedberger Fan-Chors…

Zur Pause wurde dank blitzschnellem aktivem Anstellen ein paar doch ganz leckere Würstchen im Pappbrötchen und zwei Becher vom guten Mönchshof ergattert. (Gegenüber dem Limonadenausschank in Leverkusen, Dortmund oder auch Köln, aus den anderen Auswärtsfahrten dieser Saison, ein echtes Highlight.) Der eine oder andere Adlerträger wurde in der kurzen Pause durch hilfsbereite Gelbgewandete in andere Bereiche des Stadions eskortiert. Nicht überall war die Stimmung wohl so tolerant wie bei uns.

Schnell ging es dann zurück zu den wartenden Sitzschalen. In Halbzeit 2 rannten unsere Jungs weiter an, und Nürnberg rührte immer noch Beton in doppelter Viererformation an. Dann kam unser Fußballgott Alex Meier ins Spiel. Ein anderer spielte aber ganz groß auf: Nachwuchshoffnung Gacinovic zeigte wieder sein Talent und tanzte drei Nürnberger Stangen aus, bevor er mustergültig auf den in dieser Saison doch arg deplatziert wirkenden Seferovic spielte und der dann wirklich nur noch einnetzen konnte.

Die Freude kannte keine Grenzen mehr! Mit Tränen in den Augen lag man sich in den Armen. Und die ersten Becher flogen – die Stimmung bei manch einem der Nürnberger im Familienblock (!) nahm langsam beängstigende Ausmaße an. Nach einem Rempler auf dem Rasen kam es dann zu einem Ohrenzwicker und verbalem Schlagabtausch, was uns dann doch dazu bewegte, einen Block weiter zu ziehen. Auch in den letzte Minuten schafften es die Nürnberger nicht mehr, auch nur ansatzweise gefährlich vor unser Tor zu kommen. Nach endlosen vier Minuten Nachspielzeit hatte auch der Schiri ein Einsehen und erlöste uns mit dem Abpfiff.

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Spielminute 90 + 4: So sehen Sieger aus!

Dank moderener Kommunikationstechnik wurde alle Mitreisenden schnell eingesammelt und es ging auf den geordneten Rückmarsch ins Wohngebiet. Das Gefährt wurde wohlbehalten wiedergefunden und ohne größeren Stau ging es zügig auf der A3 zurück in Richtung Heimat. Mit Hilfe einer Pflegestation für Siegerbier/radler war der Riedberg gegen 1:35 Uhr wieder erreicht.

Fazit: Es war ein Fest – aber alle waren sich einig: So eine Saison muss man so schnell nicht wieder erleben. Außer natürlich Freitag abends, wenn sich die SC-Riedberg-Traditionself wieder auf dem eigenen Platz trifft.“

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Auch OB Feldmann ist begeistert

Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann freut sich übrigens mächtig über den Klassenerhalt der Eintracht: „Zwei Spiele, in der die Eintracht zweimal besser war und daher den Klassenerhalt absolut verdient hat. Frankfurt ist erstklassig. Seine Eintracht bleibt es auch. Gut für Frankfurt“, so der begeisterte Eintracht-Fan Feldmann.

Der Oberbürgermeister hatte das entscheidende Spiel am Fernseher verfolgt und mitgefiebert, und ist über die Entwicklung der letzten Wochen begeistert. Fußballerisch und politisch: „Die Mannschaft der Eintracht hat in der Relegation zu neuer Stärke und Teamgeist gefunden und Trainer und Mannschaft haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Wenn die neue Römerkoalition dies nun auch für die Stadtpolitik beherzigt, dann wird Frankfurt auch als innovative, weltoffene und sozial gerechte Stadt weiterhin in der ersten Liga spielen.“

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Noch ein Spiel-Highlight…

Noch einmal kurz zurück zum Relegationsspiel: Laut unserer Riedberger SGE-Fans gab es noch ein kleines Highlight am Rande. Denn irgendwann hat „der Stadionsprecher uns aufgefordert, mit dem Hüpfen aufzuhören, da das Stadion dies auf Dauer nicht aushalten würde.“ Also auch die Fans haben Nürnberg zum Beben gebracht!

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Spielbericht & Fotos: Alexander Markert

Information OB Feldmann: Presse- & Informationsamt Stadt Frankfurt

Sozialrathaus Nord öffnet am 2. Juni

Wichtige Behörden und auch die Polizei rücken immer näher an den Riedberg heran: Denn nicht nur das neue, vergrößerte 14. Frankfurter Polizeirevier „zieht“ demnächst ins Mertonviertel. Bereits am Freitag, 2. Juni, werden die Sozialrathäuser Nordweststadt und Am Bügel in einem Haus vereint und haben dann ab sofort einen gemeinsamen, neuen Standort: Emil-von-Behring-Straße 14, Informationstelefon 069/212-32274, nur wenige Minuten vom Riedberg entfernt. Der Zusammenschluss erfolgt aus Gründen der Wirtschaftlichkeit. Die Stadt erwartet auch Synergie-Effekte.

Das neue Gebäude liegt in direkter Nachbarschaft des Jobcenters Nord. 130 Mitarbeiter, aufgeteilt in die Fachbereiche Jugend, Soziales sowie Service und Verwaltung werden sich um Beratung und Förderung in wirtschaftlichen und persönlichen Belangen kümmern. Für ein Einzugsgebiet von Bonames, Frankfurter Berg, Ginnheim, Heddernheim, Praunheim, Nieder-Erlenbach bis Kalbach und Riedberg. Die Öffnungszeiten sind Montag und Donnerstag 8 bis 11.30 Uhr und 13 bis 15 Uhr. Die Informationsstelle – dort werden auch die Frankfurt-Pässe bearbeitet – öffnet zusätzlich dienstags und mittwochs 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr sowie freitags 8 bis 12 Uhr. Nach telefonischer Vereinbarung sind auch außerhalb dieser Zeiten Termine möglich.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Sozialrathauses Nord mit dem Bus 29, Haltestelle Emil-von-Behring-Straße sowie mit der U1 und U9, Haltestelle Heddernheimer Landstraße.

Für weitere Informationen oder bei Fragen kann man sich an das Bürgertelefon des Sozialrathauses Nordweststadt unter der Nummer 069/212-32274 oder an das Bürgertelefon des Sozialrathauses Am Bügel unter 069/212-44667 wenden.

(Information & Foto: Presse- und Informationsamt Stadt Frankfurt)

Cartier-Uhren und Schmuck gestohlen

Der folgenschwere Einbruch geschah am hellichten Tag: Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter drangen am vergangenen Samstag in der Zeit zwischen 6 Uhr und 15 Uhr gewaltsam in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „An der Wellenburg“ in Kalbach ein. Die Einbrecher durchsuchten die gesamte Wohnung und entwendeten unter anderem zwei Cartier-Armbanduhren, goldene Ketten, Armbänder und Ringe. Die Ringe waren teilweise mit Diamanten und Brillanten besetzt. Die Diebesbeute hat einen Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro.

Die Ermittlungen in der Sache dauern an. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

(Information: Pressestelle der Polizei Frankfurt/ Symbolfoto: Mojzes/ Fotolia)

Schüler-Kunst für Kita-Kinder

Wie ist es, ein „kleiner“ Mensch zu sein? Was hat uns denn am meisten fasziniert, als wir noch Kita-Kinder waren? Für Dilan Acar (16) und Hannah Friedrich (15), Schülerinnen des Gymnasiums Riedberg, waren diese Fragen schnell beantwortet. Zoo, Zirkus, Tiere, also Löwen, Kamele, Seiltänzer, Magier und Clowns – „das war damals einfach toll“. Und genau deshalb haben sie mit einer weiteren Mitschülerin damit begonnen, Schablonen zu basteln und per Graffiti eine bunte Zirkus-Wunderwelt auf Panele zu zaubern.

Andere Jugendliche der 9. Klassen, die ebenfalls den Wahlunterricht „Kulturelle Praxis“ bei Kunstlehrerin Maren Flößer besuchen, erschufen in den vergangenen Monaten mit viel Akribie und Liebe zum Detail eine Unterwasser-Welt, eine fantastische Monster-Galaxy, Himmelswelten, einen Spielplatz und ein Wasserschloss plus Wüste. Sie alle entwickelten in einem Wettbewerb Gestaltungsideen für den Eingangsbereich einer neuen Kindertagesstätte im Quartier Westflügel. Vom Ergebnis der Arbeiten waren die Jury-Mitglieder um Lehrerin Flößer, die bisherige Riedberger Kinderbeauftragte Manuela Roll plus Vertreter von Stadtschulamt und Hessenagentur so begeistert, dass einer der Juroren bei der Vorstellung der Arbeiten sogar – wirklich nur augenzwinkernd – formulierte: „Selten habe ich Kunst so billig eingekauft.“

Ausstellung im Infobüro Riedberg

Es ist eine wunderbare, kleine Ausstellung geworden, die ab sofort und auch noch in den nächsten Wochen im Infobüro im Riedberg-Zentrum zu sehen ist. Neben dem Siegerentwurf, der „Zirkusmanege“ von Dilan, Hannah und Mitschülerin Dena, sind sechs weitere Arbeiten von Schülergruppen ausgestellt. Die Siegerinnen bekamen für ihren Entwurf einen 300-Euro-Gutschein für Kunstmaterialien überreicht, jeweils 100 Euro gab es für die anderen Arbeiten, ebenfalls für Kunstbedarf.

Was die Preisverleihung allerdings so besonders macht, ist Folgendes: Die kunterbunte Zirkusmanege wird demnächst eine rund 50 Quadratmeter große Fläche im Eingangsbereich der neuen Kita Westflügel füllen. Die zweite Kindertagesstätte im siebten und letzten Riedberg-Quartier soll im September 2016 eröffnet werden. Dann wird auch der Siegerentwurf maßstabsgetreu realisiert und angebracht. Rainer Völker vom Büro WerkStadt Architekteken + Stadtplaner aus Darmstadt skizzierte am Donnerstag die Pläne für den Bau in der Mart-Stam-Straße und erklärte: „Wir hätten diese große Front im Eingangsbereich auch mit Holzpanelen oder farbigen Panelen füllen können, aber so richtig zufrieden waren wir damit nicht.“ Die Idee der langjährigen Kinderbeauftragten, einen Schülerwettbewerb dafür auszuloben, gefiel auch den Planern sofort. Wilfried Körner von der HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH fügte hinzu: „Das stärkt auch die Identifikation mit dem Stadtteil. Da freut man sich auch noch in 20 Jahren drüber.“

MAINRiedberg möchte Sie jetzt auf einen kurzen Rundgang durch die Ausstellung mitnehmen. Haben Sie Lust?

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Zirkusmanege (Siegerentwurf)

„Als wir erfahren haben, dass es sich um die Gestaltung eines Kindergartens handelt, überlegten wir, was wir gerne in dem Alter gemacht haben. Einer unserer ersten Einfälle waren Zoo oder Zirkus, aufgrund der Tiere. Als wir uns für den Zirkus entschieden hatten, wollten wir zuerst eine Zirkusmanege mit Tieren zeichnen. Da uns das Zeichnen nicht so ganz liegt, kamen wir auf die Idee, es weniger detailreich darzustellen. Letztendlich entschieden wir uns für Graffiti und probierten es mit schon fertigen Schablonen aus. Das gefiel uns so gut, dass wir unsere eigenen Schablonen entworfen haben.“

Dena Zandnia, Dilan Acar und Hannah Friedrich/ Klasse 9a

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Aqua World – Wasserwelt

Joseph, Julen, Pia, Lorena, Jonathan, Viola berichten:

„Wir haben uns überlegt, Planeten zu zeichnen und für jeden Planeten, einen eigenen Kontinent zu nehmen. Auf diese Idee kamen wir durch die vielen Kulturen am Riedberg.“

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Monster Galaxy – Gruselige Monster zum Liebhaben

Dario, Jannik und Emre berichten:

„Unsere Idee war, den Kindern eine Welt voller außergewöhnlicher und fantasievoller Wesen zu gestalten.“

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Playground – Spielplatz

Hendrik und Max erklären:

„Die Hauptidee hinter unserem Projekt war, dass wir mit unserem Bild auf die Kinder direkt eingegangen sind, indem wir sie in das Bild eingebunden haben.“

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Himmelswelten

Astrid Pittschmann erklärt:

„Dieser Entwurf entstand durch einen Zufall. Ursprünglich war ein Übergang von Welt zu Welt geplant, allerdings wurde daraus, beflügelt wie man manchmal ist, etwas Anderes.“

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Welten zwischen Wüste und Wasser

Antonia Holz & Naomi Paschek erzählen:

„Unsere Anfangsidee war eine Art Weltenreise, die sowohl durch eine Wüstenlandschaft, eine Wasserwelt, als auch eine Himmelswelt führen sollte.“

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Verkehrte Welt

Julian Wagner, Selin Taibbi, Paula Goy und Yannick Mäder berichten:

„Unser Bild sollte die normalen Dinge verändern und etwas mit Tieren zu tun haben. Deshalb haben wir Tiere an Stellen platziert, an denen man sie normalerweise nicht findet: etwa das apfelessende Krokodil auf dem Baum, Tiger und Löwe auf dem Floß und die Giraffe, die am Sandstrand im Wasser planscht.“

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Ausstellung im Infobüro Riedberg: Die Arbeiten der Schüler sind ab sofort während der Öffnungszeiten des Riedbergzentrums zu sehen.

Kidsklein

Herzlichen Glückwunsch! Diese Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Gymnasiums Riedberg nahmen an dem Wettbewerb zur Kita-Gestaltung teil. Links mit im Bild ist auch Kunstlehrerin Maren Flößer.

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(Text & Fotos/ Repros: cd)

Eine Rose fürs Richtig-Parken

Morgens, 7.45 Uhr, Marie-Curie-Schule. Viele Eltern sind beim Bringen ihrer Kinder so in Eile, dass sie nicht vorschriftsmäßig parken, teils auch in zweiter Reihe oder auf den Fuß- und Fahrradwegen. Gegen 8 Uhr, wenn noch mehr Autos vor der Grundschule halten, wird die Situation noch unübersichtlicher. Und gefährlicher für alle Kinder, die zu Fuß, mit dem Roller oder Rad unterwegs sind. Der Elternbeirat der Grundschule spricht von einem „großen Sicherheitsproblem“ und hat deshalb folgende Aktion initiiert: Schüler mit Warnwesten haben in dieser Woche von Dienstag bis Freitag gezielt Autofahrer angesprochen, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Mit einem kleinen, (hoffentlich) nachhaltigen Dankeschön: Als Dank für Eltern, die schließlich richtig parkten, gab’s eine Rose.

In einer Mitteilung des Elternbeirats hieß es vorab: „Die Schüler werden unterstützt von Mitarbeitern von Kaleidoskop, Lehrern und Eltern, um gemeinsam ein einheitliches Verständnis zur Park- und Haltesituation vor der Schule hinzubekommen.“ Eine Mutter, die in den vergangenen Tagen federführend mitgewirkt hat, berichtet: „Als Resümee möchte ich feststellen, dass Eltern durchaus lernfähig sind. Waren es nach meiner Einschätzung am Dienstag noch gute 40 Prozent, die falsch parken, verbesserte sich die Situation auf circa 20 Prozent am Mittwoch auf unter 5 Prozent am Donnerstag.“

Eine Mutter, die als Zeichen des Richtigparkens eine Rose von den Kindern erhielt, meinte lachend: „Ich bin ja lernfähig. Gestern habe ich noch da drüben geparkt. Das war falsch.“

Der Elternbeirat der Grundschule will weiterhin die Verkehrssituation beobachten und sich für mehr Verkehrssicherheit vor der Schule einsetzen – auch über den Ortsbeirat 12 beim Magistrat der Stadt Frankfurt.

(Text & Fotos: cd)

Unterricht live im Uni-Garten

Nicht weit vom Eingang entfernt ist ein Kräuterhügel, an dem sich schon Wildbienen eingenistet haben. Eine Wildhecke plus Wildblumenwiese sollen noch mehr Insekten anlocken (wenn Wetter und Temperaturen endlich mehr Wachstum zulassen). 58 einheimische Tomaten-Sorten, alte Äpfelsorten, ein „Bienenhotel“, ein Teich, der sich dank Pflanzen und Organismen in spätestens drei Jahren selbst reguliert, und reichlich „Grabeland“ für Schulungen – das alles wird bald zum neuen Biotop-Garten der Goethe-Universität auf dem Campus Riedberg gehören. Hier werden Schulklassen aus dem Großraum Frankfurt „ökologisches Wissen lebensnah erfahren können“. Auch Lehramtsstudenten werden davon profitieren. Close to Science – Schule im Wissenschaftsgarten heißt das heute vorgestellte Projekt der Abteilung für Didaktik der Biowissenschaften, das die Fraport AG mit 165.000 Euro unterstützt. Die Projektverantwortliche Tina Braun fasst Arbeit und Konzeption mit den Worten zusammen: „Da steckt viel Herzblut drin.“

Eine ihrer Kolleginnen hat bereits am Anfang skizziert, dass es „hier nicht darum geht, Blumen zu bestimmen und Tiere anzugucken“. Sie erklärt den wartenden Journalisten anschaulich, was ursprüngliche Flora und Fauna bewirken. Warum Bienen und Schmetterlinge bei Blumen mit weniger Pracht und Blütenblättern sich „besser ernähren und entfalten können“, also auch mehr Nektar bekommen. Wie sehen Bienen die Welt, wie locken Blumen sie gezielt an? Welche Rolle spielen – für uns unsichtbare – UV-Male in den Blüten? Das will man den Schülerinnen und Schülern ebenfalls vermitteln. Vielleicht werden sich dann, wie Paul Dierkes, Professor für Didaktik der Biowissenschaften, erhofft, auch schon einige Amphibien am Wasser angesiedelt haben. Kleine Echsen etwa. Dort, wo derzeit nur ein paar Wasserpflanzen, Algen und ein trockenes Bachbett mit Kieselsteinen zu sehen sind.

Studierende können im neuen Biotop-Garten Umweltbildungskonzepte mit Schulklassen in der Praxis erproben sowie Lehrerfahrungen sammeln. An einem „außerschulischen Lernort“, vorzugsweise mit Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse. „Dieser Brückenschlag zwischen fachdidaktischen Theorien und Praxiserfahrungen im Unterrichtshandeln ist ein wesentlicher Faktor beim Aufbau ökologischen Handlungswissens, das in den späteren Schulalltag Eingang finden sollte“, erklärt Paul Dierkes, zugleich Leiter des Schülerlabors Goethe BioLab.

Das Garten-Projekt ist bereits preisgekrönt

Im Rahmen des Anfang 2016 abgeschlossenen Projekts „Ökologisches Handeln lernen“ entstand über drei Jahre ein innovatives, praxisorientiertes Lehrformat, bei dem Studierende Umweltbildungskonzepte erarbeiteten und mit Schulklassen erprobten. Die Konzepte wurden in Form einer Bildungsmappe zusammengestellt und sind kostenfrei für Lehrkräfte erhältlich. Projektverantwortliche Tina Braun: „Ich habe in keinem anderen Seminar so viele prägende und bereichernde Lehr- und Lernerfahrungen gemacht.“ Seit 1. Mai ist die ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schuldienst. Dank ihrer Erfahrung fühlt sie sich sicher vor der Klasse. Für ihre Arbeit erhielt sie von Dr. Thomas Hartmanshenn, Abteilungsleiter Umweltvorsorge und Leiter der Projektgruppe GrünGürtel der Stadt Frankfurt, die Anerkennung Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Wissensgarten 3 klein
Die Wegbereiter der „Schule im Wissenschaftsgarten“: Dazu gehören Projektleiterin Tina Braun (mit Auszeichnung), Paul Dierkes, Professor für Didaktik der Biowissenschaften (5. v. l.) und Michael Müller, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Fraport AG (2. v. l.). Auch die Vizepräsidentin der Goethe-Universität, Prof. Tanja Brühl (im Bild links), betonte die Bedeutung dieses „außerschulischen Lernorts“

Michael Müller, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Fraport AG, betont: „Kommende Generationen gilt es für die Zusammenhänge, Abläufe und Bedürfnisse der Natur zu sensibilisieren. Dieser Biotopgarten und die Umweltbildungsprojekte der Abteilung für Didaktik der Biowissenschaften tragen nachhaltig dazu bei, dieses Ziel zu verfolgen.“ Später fügt er hinzu: „Alleine schon die Lage hier ist sensationell.“

Der Biotop-Garten ist Teil des großen Wissenschaftsgartens der Goethe-Universität, der südlich des Campus entsteht und sozusagen „unseren“ Riedberg nach Süden mit einem grünen Band abschließt. Mit Blick auf die Skyline. Derzeit sind erst drei von acht Hektar Garten realisiert. Der Freilandbereich ist in den Sommermonaten Montag bis Freitag von 9 bis 14.30 Uhr öffentlich zugänglich. Wir Riedberger sind auch am kommenden Sonntag von 11 bis 17 Uhr willkommen – zum Frühlingsfest mit Führungen, Infoständen, Musik, Essen und Trinken. Plus der offiziellen Eröffnung der neuen „Schule im Wissenschaftsgarten“.

Uni Fest

Text & Fotos: cd/ Informationen der Goethe-Universität Frankfurt

Coole Tricks im Skatepark

Schon mal was von „Curbs“, „Wobbles“ oder einer „Jumpbox“ gehört? Keine Bange, man muss nicht die Sprache der Skater und BMX-Fans verstehen, um zu sehen: Die vergangenen Donnerstag feierlich eingeweihte Rollsportanlage im Gewerbegebiet Kalbach wird auch viele Kinder und Jugendliche am Riedberg begeistern. Es gibt Teile einer Halfpipe, bereits erwähnte „Curbs“, also kantige Hindernisse zum Entlangschlittern und Springen, und Elemente wie Schanzen und hohe Wellen. Alles aus Beton, von einer Spezialfirma und im Auftrag des Frankfurter Grünflächenamtes erstellt. 880 Quadratmeter Anlage für 456.371 Euro.

„Ich glaube, dass es eine gute Investition ist“, erklärt Amtsleiter Stephan Heldmann bei der Einweihung, an der auch viele Politiker unseres Ortsbeirates teilnehmen. Heldmann spannt einen Bogen von der Tatsache, dass der Anteil des „informellen“ Sports in unserer Stadt inzwischen schon den Sport in den Vereinen überflügelt hat. Von der großen Begeisterung für die – zugegebenermaßen drei Mal so große und 2013 eröffnete – Anlage im Osthafen bis zum ersten Park im Frankfurter Norden. Während es im Hafenpark wegen des Andrangs bereits zu Verletzungs- und Sicherheitsproblemen kommt, könnte gerade der neue Platz auch für Anfänger besser geeignet sein und den Kids Sport und Spaß bieten. Allerdings bitte gut geschützt mit Helm und Schonern, wie die Verantwortlichen appellieren.

Fast ist es ein kleines Wunder, dass diese Anlage doch noch entstehen konnte. Seit 2006 laufen die Planungen. Zwei Standorte konnten wegen Änderungen in der Landschaftsschutzverordnung, beziehungsweise wegen Anwohner-Beschwerden nicht realisiert werden. Schließlich rückte der Standort in der Josef-Eicher-Straße im Gewerbegebiet hinter McDonalds, Tankstellen und Co. in den Fokus. Dieser ist „weiter von Kalbach/ Riedberg entfernt, als wir uns das gewünscht hätten“, erklärt Ortsvorsteherin Carolin Friedrich in ihrer Rede. Allerdings ist eine Tatsache sicherlich nicht von Nachteil: „Hier im Gewerbegebiet ist es eh laut“, wie Stephan Heldmann vom Grünflächenamt bemerkt. Lärm-Beschwerden dürften also nicht zu erwarten sein.

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Der ehemalige Hessenmeister Percy Damß testet die neue Anlage

Wie aber beurteilen Experten die neue Anlage? Percy Damß (45), ehemaliger Skateboard-Hessenmeister, testete bei der Einweihung ausgiebig die Hindernisse. Auch die 14-jährige Schülerin Estelle bewies, dass der Skatepark sogar mit dem Mountainbike „richtig Spaß macht“. Noch ein Blick in die Szene gefällig? Im Online-Magazin freedombmx.de ist ein ausführlicher „Spot-Check“ zu finden, bereits seit Ende Dezember. Das Urteil der Testfahrer: „Da zwischen den verschiedenen Elementen relativ viel Platz gelassen wurde, lässt sich der neue Betonpark in Frankfurt-Kalbach ziemlich entspannt fahren.“ Großer Pluspunkt bei Insidern scheint auch die „Jumpbox“, scheinen die unterschiedlich schweren und hohen Sprungwellen zu sein.

Christian Sorg, Sportlehrer am Gymnasium Riedberg, war ebenfalls zur Einweihung gekommen. Er schloss nicht aus, dass man den nahen Skatepark „beispielsweise im Rahmen einer Projektwoche nutzen könnte“. Sorgs persönlicher Eindruck ist allerdings, dass bei den Teens derzeit mehr die Trendsportart Parkour angesagt ist, also der akrobatische Weg von A nach B, schnell und cool über sämtliche Hindernisse wie Treppen, Mauern oder Zäune.

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Estelle (14) beweist, dass der Betonpark auch mit dem Mountainbike Spaß macht

In der Frankfurter Szene, aber auch bei jüngeren Inline-Skatern, Skatebord-Fans oder Freunden erster Rad-Tricks ist die Nachricht vom neuen Skatepark im Norden der Stadt bereits angekommen. Einziger Wermutstropfen: Das Gelände ist vom Riedberg entweder umständlich über die U 9, die Haltestelle Kalbach und dann durch Umsteigen in die Buslinie 24 erreichbar. In 21 Minuten. Oder mit dem Bus 29 vom Riedberg aus bis zur Ortsmitte von Kalbach und dann circa zehn Minuten zu Fuß – was schneller als Variante 1 sein dürfte. Noch besser ist der Skatepark in nur circa zehn Minuten mit dem Rad vom Riedberg aus erreichbar. Ziemlich praktisch, wenn man ohnehin damit über Wellen, Hubbel und Rampen springen will…

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Das ist der neue Skatepark aus der Vogelperspektive. Die Nürnberger Spezialfirma POPULÄR Handcrafted Skateparks hat die Anlage im Auftrag des Frankfurter Grünflächenamtes konzipiert und gebaut.

Text: cd/ Fotos: POPULÄR Handcrafted Skateparks/ cd (2)